24 h Rekordversuch 2020

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Auch von mir alle guten Wünsche für den Rekordversuch.
Und immer schön auf Signale des Körpers achten, der kleine Infekt von letzter Woche kann sich bei extremer Anstrengung noch fies rächen!
 
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Wie viele Seiten "ich auch" Beiträge sollen das eigentlich werden…? :unsure:

Ich für meinen Teil gehe davon aus, dass jeder @Aerolandius viel Erfolg (etc., …) wünscht und freue mich auf Neuigkeiten aus Ulm (statt dem nächsten Dutzend Postings mit nahezu Null Informationsgehalt, es gibt hier btw auch einen Like Button).
 
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Abbruch in der 16. Runde, die Erkältung steckt noch voll in den Knochen. Roland hatte keine Power und einen hochroten Kopf nach nur 25 km mit unter 47 km/h in der 15. Runde. :(
Der RS lief wie hulle, Martin hat die Gelegenheit am Schopf gepackt und hat danach im ungewohnten Fahrzeug mit ungewohnter Panzerlenkung vorsichtig eine 67,x km/h Runde auf den dann trockenen Asphalt gebrannt.
Momentan sind alle auf dem Weg heim oder Messer kaufen (nein, nicht für Rache an Roland, da will sich eine Bäckerin ein gutes Messer leisten)

Mehr dann von Roland und vom Team, ich melde mal wieder einen Abbruch an die WUCA :(

Gruß,

Tim
 
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Man sieht, wieviel zusammen kommen muss, damit ein Rekord fällt. Kopf hoch Allen, hoffentlich gibt es eine weitere Chance, wenn alles wirklich passt. Ich erinnere mich das CAS mal irgendwo schrieb, das er aus den gescheiterten Versuch(en?) am meisten gelernt hat. Fühlt sich jetzt bestimmt nicht so an, aber hoffentlich gibt es eine neue Möglichkeit. Danke für den Versuch!
rwd
 
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Das ist schade, aber besser zur richtigen Zeit abgebrochen als zur falschen Zeit weitergemacht!

Ich wäre gern helfend dabei gewesen, aber ich habe heute selbst mein erstes "Rennen" versucht zu bestreiten (zu Pferd, eher eine Art "Brevet" als ein Rennen) - und auch abgebrochen.

Neues Spiel, neues Glück! Ich drücke Roland die Daumen, dass er den Infekt schnell und schadlos wegsteckt und bald einen neuen Versuch wagen kann.
 
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Ja, war schade. Aber wir haben gesehen, dass es organisatorisch gut lief und wir alle gut zusammengearbeitet haben. So können wir das in ein paar Wochen oder so noch einmal machen. :)

Der RS ist ein sehr eigenes Gefährt. Ich konnte schnell nachvollziehen, was Roland darüber geschrieben hat. 55 km/h fühlten sich deutlich lockerer an als in meinem SL mit BM-Haube o_O. Ohne richtiges Aufwärmen ein VM auf max. über 70 km/h hochzuziehen, konnte ich mir vorher auch nicht vorstellen. Panzerlenkung war für mich ungewohnt, und ich wollte nicht den einzig fahrbaren RS zerstören :whistle: und bin die zum Teil etwas welligen Kurven etwas vorsichtiger gefahren. Deshalb war da sogar noch ein bisschen Luft nach oben. Eindrucksvoll. :love: Danke nochmals dafür!
 

eisenherz

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ZOX 26 Low light
Kopf hoch!!! Nicht den Mut verlieren

Ich hatte 2010 16 Starter eingeladen.
Alle hochmotiviert und vorbereitet.

Durchgekommen sind Zwei … das macht einen Weltrekord so besonders.

Fahrzeug, Fahrer, Gesundheit, Strecke und Wetter müssen passen … das ist selten
Vor allem wenn der bestehende Rekord bereits ernsthaft angegangen wurde
 
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jessie

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Ich drücke Roland auch die Daumen, dass er sich schnell erholt!

Als ich zum 1. Mal auf der DEKRA war, war das Wetter genauso wie gestern: Bei der Anfahrt erst Sonne, dann Regen, zu kalt und zu windig für Rekorde. Immer wieder ein paar Lücken am Himmel aber erst gegen späteren Nachmittag ist die Strecke trocken geworden und die Sonne strahlte auf uns herunter.
Bei unserer Ankunft waren wir nicht allein, fleißige Gärtner haben die Wiesenränder an der IVECO Strecke gemäht und den Kram vom Asphalt gekehrt, der während der Corona-Zeit liegen geblieben war. Dass Roland der alleinige Nutzer dieses Service werden würde hätte mich gewundert aber ein schönes Gefühl für so viel Aufmerksamkeit ist doch geblieben. Ein Paar "offizielle" Fotos wurden gemacht mit "Spuckschutz" und ohne dafür mit Abstand und - ja - ein wenig zur Seite mussten wir doch gehen, damit im Hintergrund nicht eines unserer "Mitbewerber Autos" den falschen Eindruck hinterläßt. Großes Interesse auf der IVECO What´s up Gruppe - Leichtbau auch dort ein Thema.
Ich fand es sehr angenehm, dass wir mit den Autos direkt am Eingang zur Strecke parken durften, kürzere Wege zu WC, Wasser, Strom und Telefon als auf der Dekra. Vollständig beleuchtete Anlage und uns den Schlüssel dazu :)
Die Herren von der Werksfeuerwehr kamen zum Stempeln (Wachstempel) und waren durchaus bereit für jede Form der "Lebensrettung" uns behilflich zu sein, falls einer von uns vom Gelände eskortiert werden müsse, um z.B. einen Pizzanotstand zu beheben.

Und dann waren wir allein mitten im Industriegebiet auf einer umzäunten Insel des Grüns mit Hasen, Rehen, Kröten, Raubvögeln etc. - wer weiss was da noch alles lebt.
Die Zeitmessung aufgesetzt, Tim mit seinen Offiziellen das Fahrzeug und Helm abgenommen, die Stecken-Pelonen nochmals korrigiert, Funkgeräte verteilt und die Beobachtungspositionen bezogen - alles parat. Rolands Speise- und Getränkeplan fixiert, das Essen/Getränke in Vorbereitung, den RS befüllt, die Spur am RS eingestellt, die Zeitnehmer probiert und ein paar Aufwärmrunden gemacht. Aus meiner Sicht sah es gut aus.

Der Start von Roland war komplikationslos. Zeit offiziell festgeschrieben, die Kommunikationstafel für Roland positioniert und ja nur noch warten bis zur ersten Pause - so meine Idee...
Die ersten paar Runden noch auf Tempo gefahren und dann viel die Zeit ein wenig ab, blieb dann eine kurze Zeit so, um dann wieder etwas zu fallen, weiter zu fallen - ich vermutete einen technischen Defekt - einen Schleicher oder so etwas.
Ich war gerade auf dem Weg zum Werkstatthänger am Eingang der Boxengasse, um Roland heraus zu winken, als er schon selbst von der Strecke fuhr. Die beiden Mechaniker hatten schon die Köpfe im Fahrzeug aber die Einstiegsklappe verdeckte mir die Sicht doch als ich herum gelaufen war, habe ich gleich gesehen, dass dieser Rekordversuch nicht klappen würde.
Roland war noch nicht ausgestiegen, hatte keine Kraft und konnte es selbst nicht fassen, wie wenig Druck er aufs Pedal bekommen konnte. Die Entscheidung war gefallen - Abbruch :cry:

Die Observer wieder abberufen, bzw. durch Martin ungewollt in die Irre getrieben, der da Inkognito im RS noch ein paar Runden gefahren ist.
Im Team hatte sich der Hunger breit gemacht, von denen ja noch keiner etwas zu Mittag gegessen hatte, während die Offiziellen schon mit den Hufen scharrten um das Gelände zu verlassen. Geduld war also gefragt bis die Spiralnudeln in den Mägen verschwunden waren, die Zelte und Zeitmessung wieder abgebaut war, die Küche aufgeräumt war.
Tim hatte sich mit der Werksfeuerwehr auf Uhrzeit verabredet und das klappte problemlos, die Karawane hatte pünktlich das Gelände verlassen, so wie alle pünktlich am Tag eingetroffen waren.

Bedauerlich fand ich nicht nur, dass Roland seinen Versuch nicht komplettieren konnte, sondern auch dass wir alle nur so kurze Zeit miteinander verbracht hatten, mit einander zu reden, Freundschaften zu schliessen oder zu vertiefen. Vielleicht wenige Stunden zu vergessen wie isoliert man im Alltag ist, schlechte Gedanken zu vertreiben, die sich mit oder ohne Pandemie festgesetzt haben. Das Gefühl, dass nur das Hier und das Jetzt zählt.
Das Zeitfenster Rekorde zu fahren und Rekorde zu brechen öffnet sich nicht für jeden und nicht beliebig oft. Die Konstellation das alle Beteiligten Zeit haben, das Training optimal - der Körper fit, das Datum ideal gewählt mit Wetter, Strecke und Fahrzeug abgestimmt - alles Bedingungen aus denen die Rekorde geboren werden - die kleinen Sternstunden die für uns von Bedeutung sind.

jessie
 
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