• Ich möchte eindringlich darauf hinweisen, dass Diskussionen, die sich um die Corana-Krise drehen, ausschließlich im folgenden Faden diskutiert werden: Corona-Diskussion. User, die in anderen Themen damit anfangen / sich beteiligen, werden ohne weiteren Hinweis beurlaubt. Ich habe keine Lust, in zig Themen potentiell kontroverse Corona-Diskussionen zu lesen und ständig irgendwo einschreiten zu müssen ... - Reinhard -

1 Jahr Nose 1.4 - Erfahrungsbericht

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Der Herbst steht vor der Tür und einige Triker beginnen sich womöglich zu fragen, wie sie auch in der kühleren und nasseren Jahreszeit unbeschwert weiterfahren können. Deshalb möchte ich hier die Gelegenheit nutzen, um meine Erfahrung mit der Nose 1.4 von @roland65 mitzuteilen.
Bezugsquelle: http://fahrradverkleidung.de/nose.html

Mein Trike ist ein Scorpion 20/20, heckgefedert aus dem Jahr 2006, ohne Umwerferrohr.

Ich habe die Nose 1.4 letztes Jahr, etwa zu dieser Zeit, bestellt und Anfang November erhalten. Meine größte Sorge war das fehlende Umwerferrohr, da ich mangelnden Seitenhalt vermutete. Bei der Bestellung habe ich das mit angegeben und entsprechend längere Trägerplatten erhalten, um die Befestigung direkt am Ausleger vornehmen zu können. Und es funktioniert.

IMG_20180920_091352.jpg


Auf der Innenseite der Nasenspitze ist eine Lampenhalterung einlaminiert. Die Öffnung kann man sich selber aussägen. Ich habe mich jedoch für eine höhere Lichtposition entschieden. Das Gesicht besteht aus silberner Reflexfolie, die ich mir zurecht geschnitten habe. Beiliegend war auch eine Plexiglasplatte (oder Hobbyglas?) mit Schnittmuster für den Windabweiser. Den hatte ich zunächst ignoriert und erst sehr viel später montiert. Der Unterschied ist enorm.

IMG-20180508-WA0000.jpg

Obwohl ich deutlich über die Scheibe schaue, wird der Fahrtwind so weit nach oben weggeleitet, dass im Gesicht nur recht wenig ankommt. Falls es einen Geschwindigkeitsnachteil gibt, habe ich den zumindest nicht bemerkt. Also unbedingt anbauen.


IMG_20180920_091416.jpg

Die Nose 1.4 ist aufklappbar. Am Umwerferrohr (oder bei mir am Ausleger) ist die Auflage mit 2 Schlauchschellen befestigt. An dieser Auflage wird die Nose 1.4 mit 2 Holzstäben angeschraubt und schwebt in geöffneter Position einige Zentimeter über dem Boden. Das Ein- und Aussteigen ist also um einiges leichter, als bei starren Systemen.

IMG_20180920_091532.jpg

Das Staufach ist auch einzigartig und soll hier nicht vergessen werden. Die Öffnung und Ladekapazität ist erstaunlich groß. Ich komme gerade so am Ende mit meinen Fingern an. Man sollte sich allerdings eine Absperrung basteln, da man sonst auf holprigen Strecken ständig damit beschäftigt ist die Ladung zurück an seinen Platz zu schieben. Momentan habe ich die Anker Soundcore 2 als Beschallung verbastelt und mit Hosengummis gesichert.

Die Nose 1.4 geht mir bei meinen 1,89m und einer Schrittlänge von ca. 93cm etwas über die Knie. Trotzdem bleiben die Oberschenkel bei Regen ziemlich trocken, so dass mir eine Regenjacke als Regenschutz grundsätzlich genügt. Ich überlege allerdings trotzdem noch, ob ich mir das passende AWS Cape dazu bestelle. Mal sehen.

Ich bin den letzten Winter fast komplett durchgefahren und habe es auch dieses Jahr wieder vor. Der kalte Wind wird super abgewiesen und Schuhe und Hosen blieben trocken. Ich bin jedenfalls begeistert.
 
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Dem Ganzen kann ich nur beipflichten. Bei mir geht es jetzt auch in den 2ten Winter mit der Nase. Wobei ich mir ja für die ganz kalte und nasse Zeit einen Sunrider Heim geholt habe. Nachdem ich vom ersten Tage an mit der Nase gefahren bin, kann ich natürlich nicht sagen, wie es ohne ist. Ich jedenfalls möchte die Nase nicht missen.

Danke für deinen Bericht(y)
 

roland65

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Danke für die netten Rückmeldungen. Wenn ich selbst über meine Front schreibe, dass das super funktioniert, glaubt das ja keiner. :D
Mit Cape - welcher Art auch immer - kann man die Regenjacke halt getrost zu Hause lassen. Die Belüftung ist dann sogar um xxx% besser als mit Regenjacke. ;)
Wenn es nur um die Kurzstrecken ginge bräuchte ich nicht mal ein VM.

Weiter gute und geschützte Fahrt.

Viele Grüße,
Roland
 
R

Raton

Man muß aber optisch auch drauf stehen sich so eine Nose aufs Trike zu setzen.
Ich bleibe da lieber bei meinen Regenklamotten.
 
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Wenn ich selbst über meine Front schreibe, dass das super funktioniert, glaubt das ja keiner. :D
Doch, doch. Ist schon was anderes als die ollen Makrolon-Streamer, die bei vielen noch im Hinterkopf rumspuken.
Macht das Rad halt insgesamt etwas unhandlicher als ein naktes Trike; aber es gibt halt kein Fahrrad ohne Kompromisse.
Ich bin gespannt auf den Koffer. :)sneaky:Sobald er das Stadium der babyblauen Rauhputzoptik verlassen hat, natürlich:p).
wenn schon Verkleidung , dann Velomobil
Es gibt gute Gründe für beide Konzepte. Vergleichen kann ich die nicht, ohne dass es hinkt.

Gruß
Christoph
 
R

Raton

Aber Trike pimpen ist schon ok umd da soll sich jeder ausleben wie er will.
Velomobil wäre mir wieder zu eng und hier in Berlin zu gefährlich.
Bei der Nose fehlt mir auch noch der Unterbodenspritzschutz.
Aber mal ehrlich wer braucht ein Velo oder eine Nose oder ein Klimax bei diesem Wetter-Sommer.
Ich brauche ein Rahmen-Staubschutz mit eingebautem Selbstreinigungsdingsbums.
Das wär mal was.
 
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Bei der Nose fehlt mir auch noch der Unterbodenspritzschutz.
Also ich fahr ja in Alltagsklamotten. Da bin ich noch nie von unten nass geworden. Anständige Schutzbleche vorausgesetzt. Die gibts ja auch und nennen sich Muds. Oder selber baun. Bei mir ist auf dem täglichen Pendelweg ein übler Feldweg dabei. Nicht mal da werde ich von unten nass. Von oben gibts das AWS und dann kanns auch mal schütten. Bis auf nen nassen Latz bleibt dann alles trocken.
 
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Nose hab ich auch dran....ist von einer Leitra von LiegeradKollegen als Nose für Einspurer umfunktioniert worden bevor ich sie von ihm erwerben konnte für's Trike....sehr guter Regen und Windschutz...und...man achte auf den seitlich angebrachten Regenschirm....da brauch ich nicht mal mehr Regensachen mit...

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Man muß aber optisch auch drauf stehen sich so eine Nose aufs Trike zu setzen.
Da sehe ich keinen Unterschied zwischen Velomobil und Trike mit Nose. In beiden Fällen ist man ein bunter Hund.


Mit Cape - welcher Art auch immer - kann man die Regenjacke halt getrost zu Hause lassen. Die Belüftung ist dann sogar um xxx% besser als mit Regenjacke.
Das ist genau der Punkt. Momentan lasse ich mich an warmen Tagen lieber nass regnen, weil die Regenjacke unangenehmer ist. Erschwerend kommen meine langen Anstiege hinzu.
 
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Also ich fahr ja in Alltagsklamotten. Da bin ich noch nie von unten nass geworden. Anständige Schutzbleche vorausgesetzt. Die gibts ja auch und nennen sich Muds. Oder selber baun. Bei mir ist auf dem täglichen Pendelweg ein übler Feldweg dabei. Nicht mal da werde ich von unten nass. Von oben gibts das AWS und dann kanns auch mal schütten. Bis auf nen nassen Latz bleibt dann alles trocken.
Beneidenswert ;) ich bin vom Schwitzen so Nass, dass fahren in Alltagsklamotten gar nicht denkbar ist...also immer Sportsachen an und nachher duschen :sneaky:
Muss dich aber zu 100% bestätigen...mit den Schutzblechen von "www.fahrradverkleidung.de" werde ich auch nie von unten angesaut (y)

Aber gegen den Regen und die Kälte möchte ich mich demnächst auch mit einer Nose oder ähnlichem schützen.
Danke für eure Erfahrungen!
 
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ich bin vom Schwitzen so Nass, dass fahren in Alltagsklamotten gar nicht denkbar ist
Da musst du den Motor dazu rechnen:rolleyes: Aus gesundheitlichen Gründen gehts ohne nur schwer bis gar nicht. Der hilft beim nicht schwitzen ungemein.:whistle::whistle: Ebenso meine kurze Pendelstrecke von 6-8 km einfach. Wobei ich auf dem Rückweg immer schwitze. Da will ich Heim. Heimwärts ist mir das Schwitzen allerdings egal.
 
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Nun egal ist mir das Schwitzen auch...ich hab in der Arbeit auch die Möglichkeit zu duschen...der Gedanke an einen Motor kam mir schon, aber zuerst möchte ich mal eine Verkleidung (oder evtl. sogar ein Velomobil) probieren...soll ja neben dem Wetterschutz auch noch Geschwindigkeits- bzw. Belastungsvorteile haben ;)
[DOUBLEPOST=1537509441][/DOUBLEPOST]Nach Hause geht's bei mir auch irgendwie immer schneller :D da geht es aber auch ganz leicht bergab über 75% der Strecke...macht sich bei 32km bezahlt ;)
 
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Windwrap und Schutzbleche von Oktober bis April, das Lammfell für den Rücken nicht vergessen, so fahre ich über die kalten Jahreszeit meine Runden.
Danach wird alles abmontiert. Dann ist das Kettwiesel nackt, sowie früher meine vielen Rennräder.
Mit sportlichen Grüßen
Norbert
 
R

Raton

Wenn Du mit der Nose noch die Mud 1.2. bei Roland bestellst kommt so gut wie kein Spritzwasser bei Dir an.
Aber wie sieht denn dann mein schönes Trike aus :confused: aber das ist halt jedem sein eigenes Ding.
@merlin7 Mein Aluwiesel spritzt mir bei Regenschlachten den Dreck direkt vom Vorderrad aufs Drehgelenk vom Unterlenker und dann untern Sitz.
Das ist dir doch bestimmt auch schon aufgefallen bei deinem kurzen Spritzschutz vorne.
LG
 

ThE

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Wenn mein Trike ausgeliefert ist, beschäftige ich mich intensiver mit der Nose und dem AWS-Cape. Das scheint mir eine gute Lösung zu sein. Während der kalten und nassen Jahreszeit ist man auch vor Kälte - insbesondere an den Füssen - geschützt. Vielen Dank für die Erfahrungsberichte.

Beste Grüße

Thorsten
 
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Wenn Du mit der Nose noch die Mud 1.2. bei Roland bestellst kommt so gut wie kein Spritzwasser bei Dir an.
Also bei mir kommt bei Fahrt durch eine Pfütze reichlich davon am Hintern an. Der Weg von Radunterkante zum Sitz wird doch durch das Mud gar nicht abgefangen. Ist das möglicherweise eine Frage von Sitzhöhe und vielleicht auch Reifendicke?
 
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