Werbung

Zurück   Velomobil-, Liegerad- und Trike-Forum > Diskussionen > Plauderecke

 
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 13.02.2008, 19:10
Benutzerbild von peter n.
peter n. peter n. ist offline
 
 
Registriert seit: 01.10.2006
Ort: 63571 Gelnhausen
Beiträge: 881
Blog-Einträge: 82
Velomobil: Leiba x-stream
Liegerad: Eigenbau
Trike: Eigenbau
Standard Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)

Also das mit dem "Crash" ist keine richtige Fortsetzung von:

http://www.velomobilforum.de/forum/s...ead.php?t=1173

Es geht ja ums Bauen, nicht um Unfallfolgen ausbügeln.

Also soll es mit meinem Thread "Velomobil-Selbstbau" jetzt hier weitergehen.



Bereits beim Schweissen der Gabel hat mir das Aufkochen eingeschlossener Farb/Dreck/Lot/Flußmittelreste überhaupt nicht gefallen. Und tatsächlich, die Gabel hat gestern als erstes Teil nun versagt.

Eine Landstrasse mit leichtem Gefälle bin ich mit 50km/h heruntergedonnert, dann ein paar Minuten später beim Berghochfahren bemerke ich plötzlich, wie ungewohnt leicht es sich lenken läßt.

Analyse: Versagen der Schweißnaht an der Gabel. Was bin ich froh, daß nicht während der Fahrt die Gabel zusammengeklappt ist! Immer positiv denken.

Ist ja auch kein Akt alles wieder zusammenzubraten, hängt noch alles zusammen.

Gerade eben habe alles neu verschweißt. Mit meiner Erfahrung jetzt mit einem wesentlich größeren Schweißstrom. So brenne ich zwar ruckzuck Löcher rein, die man aber genauso schnell wieder schließen kann.

Dafür ist die Verbindung sicherlich viel besser als bei der ersten Verschweißung.

Ich traue der Sache aber nicht so recht, und setzte vorne, hinten, rechts u. links noch Verstärkungsbleche ein.

Das nur als Warnung an potentielle Nachbauer.
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Gabel_gebrochen.jpg
Hits:	435
Größe:	115,1 KB
ID:	1257  

Geändert von Reinhard (13.02.2008 um 19:36 Uhr) Grund: wie gewünscht ... ;-).
diesen  Beitrag beantworten
Werbung
  #2  
Alt 22.02.2008, 13:12
Benutzerbild von iqual
iqual iqual ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 13.04.2007
Ort: 26316 Varel
Beiträge: 1.136
Velomobil: Eigenbau
Liegerad: Eigenbau
Trike: Eigenbau
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
Analyse: Versagen der Schweißnaht an der Gabel. Was bin ich froh, daß nicht während der Fahrt die Gabel zusammengeklappt ist!
Es sieht eher so aus, daß es oberhalb der Naht gerissen ist. Du hast die Verkantrohre stumpf unterhalb der Gabel angeschweißt
Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
Das nur als Warnung an potentielle Nachbauer.
So habe ich es gemacht:
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	evij-gabel-img_5023.jpg
Hits:	218
Größe:	95,2 KB
ID:	1297Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	evij-schnittzeichnung-gabel.jpg
Hits:	261
Größe:	15,9 KB
ID:	1298

Die Gabel hat jetzt schon 11000 km runter mit einigen Vollbremsungen(von 60 km/h runter auf 0 z.B.)

Die Stützbleche sind schon wichtig, Frank Hertstein(jive #003) hatte damit an der Hinterradschwinge seine Probleme.

Gruß Joachim
__________________
http://www.evij.de
diesen  Beitrag beantworten
  #3  
Alt 24.02.2008, 08:18
Benutzerbild von peter n.
peter n. peter n. ist offline
 
 
Registriert seit: 01.10.2006
Ort: 63571 Gelnhausen
Beiträge: 881
Blog-Einträge: 82
Velomobil: Leiba x-stream
Liegerad: Eigenbau
Trike: Eigenbau
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Hallo Joachim,

danke für die Bilder.

Bei meinem Bild sieht man es nicht, aber ich habe die alten Gabelscheiden nicht stumpf abgesägt, sondern schräg, sodass ich auch eine Überlappung hinbekomme.

Das war aber viel zu wenig und die Wandstärke des originalen Materials zu gering. Jetzt habe ich auch Verstärkungsbleche zus. aufgeschweißt.



Ich bin jetzt 500km in Dreiradausführung gefahren, fühle mich ganz wohl in der Verkleidung. Steile Berge kann ich gut fahren. Fahre ich zu unkonzentriert, dann rutscht bei jedem Tritt das Vorderrad ein Stückchen durch.

Durch alle Kurven bin ich bisher gekommen, allerdings sitzt immer die Angst vor dem Umfallen im Nacken. Die Übung bringts.
Hast du jetzt eigene Erfahrung mit einem kürzeren Radstand?


Peter
diesen  Beitrag beantworten
  #4  
Alt 24.02.2008, 08:37
Benutzerbild von peter n.
peter n. peter n. ist offline
 
 
Registriert seit: 01.10.2006
Ort: 63571 Gelnhausen
Beiträge: 881
Blog-Einträge: 82
Velomobil: Leiba x-stream
Liegerad: Eigenbau
Trike: Eigenbau
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Gestern dachte ich:

Du hast jetzt soviel Übung, und ich fahre kaum noch im richtig Dunkeln, und andere können es auch:
Fahre doch als Zweirad mit Verkleidung!

Die Geschwindigkeit reizt.

Gesagt, und umgebaut (innerhalb 5 Minuten).

Mit dem schmalen Lenker und Kollisionen mit Knieen oder Händen habe ich dank der Übung im Trike kein Problem mehr.

Naja, nach sage und schreibe 500 Meter bin ich ausgestiegen und habe wieder nach Hause geschoben, sooo unsicher habe ich mich gefühlt.

Von den vielen tausenden Cab-Bike-Kilometern und der Trike-Ausführung des Bülk bin ich ein zu balancierendes Zweirad absolut nicht gewohnt.

Frust.

Komplett ohne Verkleidung als Zweirad bin ich dann 20 Probekilometer gefahren mit sehr viel Spaß. Und schnell. Die Muskeln gewöhnen sich wieder daran.

Warum klappts dann mit Verkleidung nicht????

Muß ich jetzt erst ein paar tausen km ohne Verkleidung Üben?

Ich glaube, der Knackpunkt ist die Geschwindigkeit, mit welcher ich ein stützendes Bein auf den Boden bekommen kann.

In der Verkleidung kann ich nur in einer Pedalstellung ausklicken, da sonst immer die Verkleidung an der Seite im Weg ist.
Und unten raus muss ich den Fuß bewusst führen, die Öffnung ist so klein, daß man leicht am Verkleidungsrand hängenbleibt. Wertvolle sekundenbruchteile gehen verloren.

Jens B. und Christian A. haben vorne Klappen, die sich weiter öffnen als "mein" Fußausschnitt. Entweder muss ich mir doch die Mühe mit dem Klappenbau machen oder einfach brutal die Fußfreiheit durch Aussägen vergrößern.

Ich habe sogar Gedanken wie: "Verkleidung in der Mitte halbieren". Egal ob waagerecht oder in der Mitte senkrecht, um nur ein einen Wetterschutz oder ein aerodynamisches Heck zu erhalten.

Oder doch ausklappbare Stützräder realisieren.

Keine Ahnung, was ich mache. Als Trike ist mir das Fahrwerk beim schnellen Fahren zu gefährlich, da möchte ich doch lieber als Zweirad unterwegs sein.


Hier ein Bild von meinem allerersten Spachtelversuch im Leben. Große Spiegel integriert.
Peter
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Spiegel_glatt.jpg
Hits:	231
Größe:	31,7 KB
ID:	1306  
diesen  Beitrag beantworten
  #5  
Alt 24.02.2008, 12:09
Benutzerbild von trubby
trubby trubby ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 16.10.2007
Ort: Kreis Offenbach
Beiträge: 2.010
Blog-Einträge: 2
Velomobil: Bülk
Liegerad: ZOX 20 Z-frame
Trike: Hase Lepus
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Hallo Peter,

Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
Fahre doch als Zweirad mit Verkleidung!
...
Naja, nach sage und schreibe 500 Meter bin ich ausgestiegen und habe wieder nach Hause geschoben, sooo unsicher habe ich mich gefühlt.
...
Warum klappts dann mit Verkleidung nicht????
bei mir wird es ja vmtl. noch gut 2 Monate dauern, bis ich eigene Erfahrungen mit dir teilen kann aber ich denke, das Hauptproblem findet im Kopf statt.

Wie oft mußt du denn ohne Verkleidung schnell und unerwartet anhalten/den Fuß absetzen? Bei mir kommt das eigentlich so gut wie gar nicht vor - vorausschauender Fahrweise sei dank. Aber der Gedanke, es evtl. nicht schnell genug zu können, verunsichert natürlich.

Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
In der Verkleidung kann ich nur in einer Pedalstellung ausklicken ... unten raus muss ich den Fuß bewusst führen
...
Oder doch ausklappbare Stützräder realisieren.
Einer meiner Pros für den Tieflieger ist ja, beim Halten nicht ausklicken zu müssen - deshalb spukt mir z.Zt. ja auch noch die Variante mit dem Landefahrwerk im Kopf rum. Leider immer noch ohne praktische Versuche am ZOX, aber die kommen noch ...
Alternativ könnt ich mir noch eine Handklappe vorstellen (zus. zu den Fußklappen), damit ich mich beim Anhalten weiterhin mit der Hand abstützen kann aber das muß ich mir mal in Ruhe durchdenken, wenn ich die Bülk vor mir habe.

Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
Entweder muss ich mir doch die Mühe mit dem Klappenbau machen oder einfach brutal die Fußfreiheit durch Aussägen vergrößern.
Wenn, dann mach dir die Mühe, sonst sieht deine Bülk ja bald aus wie ein Schweizer Käse ...

Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
Ich habe sogar Gedanken wie: "Verkleidung in der Mitte halbieren". Egal ob waagerecht oder in der Mitte senkrecht, um nur ein einen Wetterschutz oder ein aerodynamisches Heck zu erhalten.
Dann müßtest du entsprechende versteifende Elemente in die Bülk einarbeiten. Ein Großteil ihrer Stabilität erhält die Bülk ja aus ihrer Form. Wenn du sie halbierst, wird sie wesentlich an Stabilität verlieren.

Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
Keine Ahnung, was ich mache. Als Trike ist mir das Fahrwerk beim schnellen Fahren zu gefährlich, da möchte ich doch lieber als Zweirad unterwegs sein.
a) Üben! Vielleicht nicht gleich in den verwinkelten Gassen des Ortes anfangen, sondern unten in der Talsohle. Und die Fußklappen optimieren.
b) Landefahrwerk konstruieren.
c) Doch noch mal über Neigetechnik nachdenken?

Grüße,
André
diesen  Beitrag beantworten
  #6  
Alt 25.02.2008, 10:25
Benutzerbild von iqual
iqual iqual ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 13.04.2007
Ort: 26316 Varel
Beiträge: 1.136
Velomobil: Eigenbau
Liegerad: Eigenbau
Trike: Eigenbau
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
Komplett ohne Verkleidung als Zweirad bin ich dann 20 Probekilometer gefahren mit sehr viel Spaß. Und schnell. Die Muskeln gewöhnen sich wieder daran.
Warum klappts dann mit Verkleidung nicht????
Muß ich jetzt erst ein paar tausen km ohne Verkleidung Üben?
Nein, aber auf jeden Fall mit Verkleidung
Zitat:
Ich glaube, der Knackpunkt ist die Geschwindigkeit, mit welcher ich ein stützendes Bein auf den Boden bekommen kann.

In der Verkleidung kann ich nur in einer Pedalstellung ausklicken, da sonst immer die Verkleidung an der Seite im Weg ist.
Und unten raus muss ich den Fuß bewusst führen, die Öffnung ist so klein, daß man leicht am Verkleidungsrand hängenbleibt. Wertvolle sekundenbruchteile gehen verloren.
Bei meiner Meuflverkleidung ist das nicht so gravierend, den sie gibt etwas nach. Du mußt außerdem dein Gleichgewicht trainieren, denn die Augen gehören mit dazu, gerade bei ungeübten Menschen werden diese zur Orientierung benutzt und das eingeschränkte Sichtfeld beeinträchtigt dann dein Gleichgewichtsgefühl. Stell sich auf ein Bein und mach die Augen zu !
Beim Trike wird der Gleichgewichtsinn ja nicht so gefordert.
Zitat:

Jens B. und Christian A. haben vorne Klappen, die sich weiter öffnen als "mein" Fußausschnitt. Entweder muss ich mir doch die Mühe mit dem Klappenbau machen oder einfach brutal die Fußfreiheit durch Aussägen vergrößern.
Die Mühe mit den Klappen wurde ich mir machen, z.Z. fehlt mir die Selbige um weiter an der Meuflverkeidung zu arbeiten.
Zitat:
Oder doch ausklappbare Stützräder realisieren.
Rene Hat dazu schon mal was geschrieben im Bezug auf Balance, das es nicht so einfach ist den Effekt den die ausgefahrenen Stützräder erzeugen abzufangen.

Gruß Joachim
__________________
http://www.evij.de
diesen  Beitrag beantworten
  #7  
Alt 25.02.2008, 10:43
Benutzerbild von ReneF
ReneF ReneF ist offline
 
 
Registriert seit: 27.09.2007
Ort: Irjendwo im Pott
Beiträge: 3.916
Velomobil: Quest
Liegerad: RazzFazz RazzFazz Race
Wunschtrike: -
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
Hier ein Bild von meinem allerersten Spachtelversuch im Leben. Große Spiegel integriert.
Peter
*Tief einatmend* herrlicher Geruch - I get real high
diesen  Beitrag beantworten
  #8  
Alt 25.02.2008, 10:51
Benutzerbild von ReneF
ReneF ReneF ist offline
 
 
Registriert seit: 27.09.2007
Ort: Irjendwo im Pott
Beiträge: 3.916
Velomobil: Quest
Liegerad: RazzFazz RazzFazz Race
Wunschtrike: -
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Zitat:
Zitat von trubby Beitrag anzeigen
bei mir wird es ja vmtl. noch gut 2 Monate dauern, bis ich eigene Erfahrungen mit dir teilen kann aber ich denke, das Hauptproblem findet im Kopf statt.

Wie oft mußt du denn ohne Verkleidung schnell und unerwartet anhalten/den Fuß absetzen? Bei mir kommt das eigentlich so gut wie gar nicht vor - vorausschauender Fahrweise sei dank. Aber der Gedanke, es evtl. nicht schnell genug zu können, verunsichert natürlich.
Hi,
natürlich ist es ein Kopfproblem, aber nur zu 50%.
Eine Karosse ist WESENTLICH instabiler als ein nacktes Rad.
Und wenn du beim Anfahren etwas strauchelst liegst du auf der Nase und hast evtl Risse/Brüche in der Verkleidung.

Einmal beim Anhalten etwas verkantet und schon kanst du das Gewicht nicht mehr halten und liegst wieder auf der Nase.

Aber bald wirst du ja Wissen wie das ist ;-)

Tschö
René
diesen  Beitrag beantworten
  #9  
Alt 25.02.2008, 11:01
Benutzerbild von trubby
trubby trubby ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 16.10.2007
Ort: Kreis Offenbach
Beiträge: 2.010
Blog-Einträge: 2
Velomobil: Bülk
Liegerad: ZOX 20 Z-frame
Trike: Hase Lepus
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Zitat:
Zitat von ReneF Beitrag anzeigen
Aber bald wirst du ja Wissen wie das ist ;-)
Jap!
Kann es auch kaum noch erwarten ...
(... und ich bin mir sicher, die ersten Versuche werden gar schrecklich werden ...)

Grüße,
André
diesen  Beitrag beantworten
  #10  
Alt 07.03.2008, 23:14
Benutzerbild von peter n.
peter n. peter n. ist offline
 
 
Registriert seit: 01.10.2006
Ort: 63571 Gelnhausen
Beiträge: 881
Blog-Einträge: 82
Velomobil: Leiba x-stream
Liegerad: Eigenbau
Trike: Eigenbau
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Vor kurzem hatte ich die hintere Radaufnahmekonstruktion "seitenverkehrt" herum montiert, die gebogenen Gabelscheiden zeigten unbemerkt nach unten. So kam das Heck ein kleines Stück höher.

Das habe ich erst bei einem Fahrversuch bemerkt, da ich mich irgendwie unerklärlich sehr unsicher fühlte.

In der Kurve war die Kippanfälligkeit gewaltig gestiegen. Hmm, bei diesen paar Zentimetern?

Beim Stammtisch in Heusenstamm habe ich erst bemerkt, wie sehr hoch doch mein Jive-Bülk baut im Vergleich zum Mango.
Gar nicht schön.

Das ist eine Idee, eine andere ist, dass ich doch das Bülk auch als sehr schnelles Zweirad fahren möchte ohne Fliehkraftprobleme. Und dazu habe ich jetzt genauere Vorstellungen von einem ausklappbaren Start/Landefahrwerk, damit ich sicher anfahren/anhalten kann.

Nur die Zeit, die ist begrenzt...

Meine Pläne sind:

1. Das Rad tieferlegen, dann traue ich mich besser im Verkehr (Abbiegen, Kreisel) mitzuhalten. Und das Rad nicht ständig umbauen sondern es als echtes Allwetterfahrzeug zur Verfügung zu haben..

2. Ausklappbare Stützräder um das Rad als aerodynamisches Zweirad zu betreiben kommen erst an zweiter Stelle. Alltagstauglichkeit geht vor. Zum schnellen Fahren sollte ich evt. besser:

3. Ein weiteres "Sommer"-Rad (ohne Verkleidung) bauen. Da ich jetzt eine Quelle für entsprechendes Edelstahlmaterial in meiner Nähe entdeckt habe. Und weil meine Schweißkünste sich gebessert haben.

Und außerdem will ich doch unbedingt die Hinterräder bremsbar machen. Es gibt soviel zu tun...


Jedenfalls habe ich vorhin die hintere Querstrebe der Hinterachse nicht von unten an die vorhandene Schwinge (die für den Zweiradbetrieb) drücken lassen, sondern ich habe sie oberhalb daran "festgebunden" (Schlauchschellen).

Ich bin sofort ohne Verkleidung ein paar Runden geheizt. Das ist ja unglaublich, wie stark sich das auswirkt! Es war mir fast nicht möglich, das kurveninnere Hinterrad abheben zu lassen!

Schnell die Verkleidung montiert: Ne, das sieht irgendwie sch**** aus. Vorne viel zu hoch. Ich habe nachgemessen, das Heck kommt durch den Umbau volle 6cm tiefer. Das ist ordentlich, und wenn ich will, geht noch mehr.

Die Gabel vorne hat locker das Potential um 6cm gekürzt zu werden. Ich habe keine Bedenken wegen der kürzeren Länge, die der Kette dann zum Verwinden beim Lenken übrigbleibt.
Mit den dicken 1,75er Marathon Plus käme ich dann auf eine Sitzhöhe von 26cm statt vorher >30cm.

Also gut, dann habe ich jetzt mein nächstes Ziel. Das Rad wird um 6cm tiefergelegt, eine neue Gabel wird gebaut.

Peter
diesen  Beitrag beantworten
  #11  
Alt 08.03.2008, 17:34
Benutzerbild von peter n.
peter n. peter n. ist offline
 
 
Registriert seit: 01.10.2006
Ort: 63571 Gelnhausen
Beiträge: 881
Blog-Einträge: 82
Velomobil: Leiba x-stream
Liegerad: Eigenbau
Trike: Eigenbau
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Es ist vollbracht!

Heute habe ich eine weitere Gabel zusammengebaut. Die Front kommt damit 5cm tiefer und das Heck kommt mit der alternativen Aufhängungsmethode 6cm tiefer.

Das gleicht auch aus, dass mit dem Trike-Hinterbau die Nase zu sehr nach unten zeigte. Ein klein wenig tut sie das noch, aber hinten kann ich locker noch einige cm herausholen.

Der Einstieg ist nun viel leichter, wer kleiner als 193cm groß ist, braucht kein Stühlchen mehr. Die Sitzhöhe reduziert sich von über 30cm auf 24cm.
Tiefer als beim original ZOX.

Fahren kann ich noch nicht damit, mir fehlen 2 Cantilever-Sockel und der Zuggegenhalter für die Speedhub ist noch nicht angebracht.

Sieht aber alles schonmal sehr gut aus.

Bild habe ich keines, musste ich alles erst mal schnell zusammenbauen und mit Verkleidung testen, ob alles paßt.

Jetzt langts mir auch, genug im Schweißnebel gestanden. Nächste Woche kann ich leider nicht weitermachen, erst am Wochenende wieder. Wo kann ich bloss bis dahin Bremssockel als Anlötteile kaufen?

Peter,

der zufrieden mit sich ist und äußerst gespannt auf das bessere Kurvengefühl hofft.
diesen  Beitrag beantworten
  #12  
Alt 08.03.2008, 19:50
Benutzerbild von McElburg
McElburg McElburg ist offline
 
 
Registriert seit: 05.01.2007
Ort: Buchloe/Allgäu
Beiträge: 151
Velomobil: Milan SL
Liegerad: Challenge Fujin
Wunschtrike: -
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
...Wo kann ich bloss bis dahin Bremssockel als Anlötteile kaufen?...
www.rahmenbauteile.de

Harald
diesen  Beitrag beantworten
  #13  
Alt 08.03.2008, 22:24
Benutzerbild von Lutz/Co
Lutz/Co Lutz/Co ist offline
Händler
 
Registriert seit: 14.12.2007
Ort: 96450 Coburg
Beiträge: 281
Wunschmobil: -
Liegerad: Manufactory 1.1
Trike: Sonstiges
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Hallo Peter

Ich vermute dass Deine Gabel aus Stahl besteht der eigentlich nicht zum schweissen geeignet ist.(Kohlenstoffgehalt zu hoch).
Nach dem Foto zu urteilen war die Gabel ursprünglich mal gelötet.
Ob es hilfreich ist einfach Bleche aufzusetzen bezweifle ich.
Die Gabel wird wahrscheinlich immer wieder reissen.

Viele Grüsse
Lutz
diesen  Beitrag beantworten
  #14  
Alt 09.03.2008, 12:45
Benutzerbild von peter n.
peter n. peter n. ist offline
 
 
Registriert seit: 01.10.2006
Ort: 63571 Gelnhausen
Beiträge: 881
Blog-Einträge: 82
Velomobil: Leiba x-stream
Liegerad: Eigenbau
Trike: Eigenbau
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Hallo Harald, danke für den Link. Habe die Sockel dort bestellt.

Hallo Lutz,
Kohlenstoffgehalt zu hoch? Da kann ich nichts dazu sagen. Danke für den Hinweis, ich mache mich gleich schlau.

Gelötet sind meine beiden Gabelspender gewesen, stimmt. Aber schweissen liessen sich sich. Die zweite Gabel wesentlich besser als die erste. Ob das was damit zu tun hat?

Ich google gleich mal herum, jedenfalls werde ich die Gabel in Zukunft genau im Auge behalten.

Peter
diesen  Beitrag beantworten
  #15  
Alt 09.03.2008, 13:48
Benutzerbild von christoph_d
christoph_d christoph_d ist offline
 
 
Registriert seit: 14.12.2007
Ort: 09116 Chemnitz
Beiträge: 2.200
Blog-Einträge: 31
Wunschmobil: -
Liegerad: Flevo Bike
Wunschtrike: -
Beitrag Schweißbarkeit von Stählen  Gehe zum vorherigen Beitrag

Hallo Peter,

Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
Kohlenstoffgehalt zu hoch? Da kann ich nichts dazu sagen. Danke für den Hinweis, ich mache mich gleich schlau.
also folgende Grundregel bis 0,22%C kein Problem, bis 0,35%C mit Vor- und Nachwärmen schweißbar. Danach allerhöchstens noch mit Sonderwärmebehnadlung. -> C45 mit 0,45% C ist schon nicht mehr schweißbar.
Andere Legierungselemente werden it Vorfaktoren (i.d.R. kleiner 1) zum C Gehalt hinzuaddiert.-> Kohlenstoffäquivalent

Allerdings sind solche Regeln immer mit Vorsicht zu genießen. Ich habe mal gelesen, dass HiTen Rohre (wegen zuviel Cr und Mo) nicht autogen geschweißt werden könnten. Die Autogennähte an meinem Rahmen halten aber seit Jahren, trotz heftiger Belastung.

Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
Gelötet sind meine beiden Gabelspender gewesen, stimmt. Aber schweissen liessen sich sich. Die zweite Gabel wesentlich besser als die erste. Ob das was damit zu tun hat?
Sicherlich. Ich habe im Keller auch noch eine geschweißte 26"-MTB Starrgabel mit 1" Gewinde rumliegen. Falls du Sie brauchst, gehört sie gegen Portoerstattung dir.

viele Grüße

Christoph
diesen  Beitrag beantworten
  #16  
Alt 10.03.2008, 06:42
Benutzerbild von Lutz/Co
Lutz/Co Lutz/Co ist offline
Händler
 
Registriert seit: 14.12.2007
Ort: 96450 Coburg
Beiträge: 281
Wunschmobil: -
Liegerad: Manufactory 1.1
Trike: Sonstiges
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
Hallo Harald, danke für den Link. Habe die Sockel dort bestellt.

Hallo Lutz,
Kohlenstoffgehalt zu hoch? Da kann ich nichts dazu sagen. Danke für den Hinweis, ich mache mich gleich schlau.

Gelötet sind meine beiden Gabelspender gewesen, stimmt. Aber schweissen liessen sich sich. Die zweite Gabel wesentlich besser als die erste. Ob das was damit zu tun hat?
Hallo Peter
Beim Schweissen merkst Du eigentlich auch keinen gravierenden Unterschied.
Da sich durch die Temperaturunterschiede aber die Randzonen der Schweissnaht aufhärten,bricht solch eine Naht immer neben der Schweissnaht.
Am besten eine wig geschweisste Reparaturgabel gekauft und umgearbeitet oder eigenneubau,das hält.
Viele Grüsse
Lutz
diesen  Beitrag beantworten
  #17  
Alt 16.03.2008, 14:04
Benutzerbild von peter n.
peter n. peter n. ist offline
 
 
Registriert seit: 01.10.2006
Ort: 63571 Gelnhausen
Beiträge: 881
Blog-Einträge: 82
Velomobil: Leiba x-stream
Liegerad: Eigenbau
Trike: Eigenbau
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Das mit dem Kohlenstoffgehalt verwirrt mich. Ich habe jetzt die Info, dass, je "einfacher" ein Stahl (Baustahl) ist, desto höher wäre sein C-Gehalt.

Edlere Stähle bekommen das C entzogen (in flüssigen Stahl wird Sauerstoff eingeblasen). Und je edler, desto schwieriger verarbeitbar.

Ich mache mich weiter schlau, habe mir dazu ein Buch bestellt....


Mein Bülk-Trike habe ich jetzt tiefergelegt.
Da ich meine alte Gabel nicht opfern/kürzen wollte, habe ich eine neue zusammengeschweißt. Danke für die Hinweise, bei rahmenbauteile.de habe ich mir letzten Sonntag noch Cantilever-Anlötsockel bestellt, die waren jetzt zum Wochenende pünktlich in der Post.

Und am Wochenende war bei uns vom BUND veranstaltet eine Fahrradbörse. Dort habe ich für 10 Euro einen geschweißten Stahlrahmen (Diamond Back) erstanden. Also Futter für die nächste, besser zu schweißende Gabel und ein weiteres Tretlager für ein weiteres Liegerad.

Ich glaube nämlich, ich lasse mein Trike als Allwetterrad und verzichte auf Versuche und wechselweisen Umbau zum Zweirad. Lieber ein kleines Dach dazu entwerfen und für trockenes Wetter gibts einen Neubau des Jive. Tieflieger zu fahren macht mir langsam immer mehr Spaß...

Mein Rad ist jetzt etwa 6cm tiefergekommen. Es sieht im Stand nicht mehr so merkwürdig hochbeinig aus und auch das Ein/Aussteigen ist einfacher. Ausgiebige Fahrversuche im Kreis und eine 10km-Testfahrt gestern Abend überzeugten mich doch sehr von dieser Maßnahme. Der Lenkeinschlag nach rechts verringerte sich stark, da die Kette viel früher am rechten Gabelrohr schleift. Als Abhilfe habe ich die große Umlenkrolle ein wenig weiter nach hinten versetzt. Nun ist der Abstand zwischen kleiner und großer Umlenkrolle zu groß geworden. Manchmal rutscht die Vorderbremsanlenkung dazwischen und die Rolle schabt drehend daran. Nacharbeit folgt.
Der Vorderreifen wanderte durch die verkürzte Gabel ein wenig näher Richtung aufsteigendes Rahmenrohr, dort muß ich noch "zaubern" um ein Schutzblech realisieren zu können.
Wegen der kürzeren Gabel ist deren Belastung sicherlich ein gutes Stück verringert worden.
Am Heck habe ich vor, noch 1 oder 2 cm tiefer zu gehen, dann liegt die Karosserie auch waagerechter.

Ein Abheben des kurveninneren Hinterrades kann ich manchmal erzwingen, aber gegenüber vor der Tieferlegung bin ich erstmalig in der Lage, ein Stück weit auf den verbleibenden zwei Rädern balancierend weiterzufahren.
Das Fahrverhalten ist gutmütiger geworden.

Ich bin wieder von der Dienstreise zurück und könnte morgen auf dem Weg zur Arbeit im Kreisel endlich vorsichtig Gas geben, leider habe ich mir eine fette Erkältung zugezogen und kann kein Rad fahren.

Nächste Aktionen geplant:
- Schutzblech für vorne
- Neubau stabilere Hinterradaufhängung und endlich mit Bremsen
- Realisierung eines Regendaches
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Gabelvergleich.jpg
Hits:	169
Größe:	115,1 KB
ID:	1436  
diesen  Beitrag beantworten
  #18  
Alt 16.03.2008, 17:00
Benutzerbild von christoph_d
christoph_d christoph_d ist offline
 
 
Registriert seit: 14.12.2007
Ort: 09116 Chemnitz
Beiträge: 2.200
Blog-Einträge: 31
Wunschmobil: -
Liegerad: Flevo Bike
Wunschtrike: -
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Hallo,

Zitat:
Zitat von peter n. Beitrag anzeigen
Das mit dem Kohlenstoffgehalt verwirrt mich. Ich habe jetzt die Info, dass, je "einfacher" ein Stahl (Baustahl) ist, desto höher wäre sein C-Gehalt.
Nein, dass ist eher nicht so. Bei allgemeinen Baustählen wie S235 (St37) ist nur die minimale Streckgrenze, bei S235 235N/mm², definiert. Was an Liegierungselementen drinne ist ist völlig egal (so kann man z.B. auch einen C45 als S235 verkaufen). In der Regal sind solche Stähle aber schweißbar. Wenn du dir wegen der Schweißbarkeit sicher sein willst, musst du einen "schweißgeeigneten Feinkornbaustahl" nehmen.

viele Grüße

Christoph
diesen  Beitrag beantworten
  #19  
Alt 16.03.2008, 19:53
Benutzerbild von Lutz/Co
Lutz/Co Lutz/Co ist offline
Händler
 
Registriert seit: 14.12.2007
Ort: 96450 Coburg
Beiträge: 281
Wunschmobil: -
Liegerad: Manufactory 1.1
Trike: Sonstiges
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

Hallo Cristoph
ST 37 wird im Stahlbau eigentlich ständig verwendet .Dieser ist Grundsätzlich schweissbar.Anders als das unterste Ende der Baustähle (ST35) auch Wald und Wiesenstahl genannt.Hier wird aus Receiclingmaterial unkontrolliert zugeschmolzen und keiner weiss was da alles drinne ist(Fischgräten und Würfel etc. ;-)

Viele grüsse
Lutz
diesen  Beitrag beantworten
  #20  
Alt 21.03.2008, 11:58
Benutzerbild von peter n.
peter n. peter n. ist offline
 
 
Registriert seit: 01.10.2006
Ort: 63571 Gelnhausen
Beiträge: 881
Blog-Einträge: 82
Velomobil: Leiba x-stream
Liegerad: Eigenbau
Trike: Eigenbau
Standard AW: Velomobil-Selbstbau (Fortsetzung)  Gehe zum vorherigen Beitrag

So sah mein Speedster-Dach aus, mit welchem ich richtig zufrieden war:
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	speedstermitdach01.JPG
Hits:	149
Größe:	50,5 KB
ID:	1463  
diesen  Beitrag beantworten
 

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Velomobil-Selbstbau ***Crash*** peter n. Velomobile 22 04.02.2008 14:42
[VM] Velomobil-Selbstbau peter n. Technik allgemein / Selbstbau 113 07.01.2008 09:34
Schwitzen im Velomobil (Fortsetzung aus Energiekosten und Alternativen ...) Elmi Velomobile 33 27.11.2006 12:08
Velomobil-Selbstbau _felix Liegeräder 0 25.12.2004 14:46
Velomobil im Selbstbau _sab Liegeräder 7 20.06.2002 23:01


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 20:33 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.4 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2010, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS