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Thema: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse

  1. #1
    _jenne Gast

    Standard Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse

    Was im Autoforum so über Radler geschrieben wird... Ein Ausschnitt.... :-)
    j.


    "Als Autofahrer hast du IMMER die Arschkarte. Selbst wenn die bei Rot drüber fahren (hatte ich letztens als ich am Wall abbiegen wollte).

    Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse und dürfen alles! Erst Recht wenns Rennradfahrer sind. Die können noch so fett sein und unsportlich aussehen aber sobald sie sich in ihre Presswurst Klamotten stecken dürfen die zu 5 nebeneinander auf der Strasse fahren (sind ja Rudeltiere), na ja und sollte man sie doch mal alleine antreffen dürfen die auch ohne weiteres auch mitten auf deiner Spur fahren. Auch wenn rechts daneben gerade n neuer Radweg (nicht mal gepflastert sondern richtig schön glatt) ist. So zum Beispiel auf der Strecke von Melle nach Riemsloh bzw andersrum. "

    http://www.pagenstecher.de/showtopic...hreadid=111491
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  2. #2
    _felix Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    Hallo
    Schade das nicht mehr so denken :)

    Felix

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  3. #3
    _volker k. Gast

    Standard Götter in Gefahr Gehe zum vorherigen Beitrag

    Moin,

    <i>Was im Autoforum so über Radler geschrieben wird... Ein Ausschnitt.... </i>:-)

    Himmel hilf... wenn ich die Texte drumherum lese wird mir ganz anders.

    Grüße aus Paderborn

    Volker K.
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  4. #4
    _wenzel Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    Zitat aus StVO: Rennradfahrer können jedoch eine Ausnahmegenehmigung beantragen...

    Das ist mir neu. Weiß da irgendwer genaueres?

    MFG

    Wenzel

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  5. #5
    _mandi Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    Hallo alle

    Gott seis gedankt ich lebe in einem gesegneten Land. Hier nimmt man noch rücksicht (zumindest meistens).

    Wenn man sich die Autos (die viele in dem Forum in ihre Kennung schreiben) ansieht, scheint die Regell zu stimmen, je mehr PS je weniger Hirn.

    Ich bin noch nicht mal ein Hobbyatleth. Ich fahr einfach jeden Tag in die Firma.
    Dennoch erreiche ich unter Rennbedingungen (Münchens Hunderter) 33 Km/h Schnitt.

    Da fühl ich mich auf einem Radweg nicht mehr wohl.
    Andere die noch schneller sind haben meiner Meinung nach nichts mehr auf dem Radweg verloren.

    Auch die Autofahrer sind gefordert. Wenn einer schreibt er kann nicht verstehen das es einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern gibt, dann wurde der sicher noch nie von einem LKW mit 50 im Abstand von 50cm überholt.
    Auf deutsch gesagt: Da scheisst sich manher in die Hosen!

    Gott sei dank sind die meisten vernüftiger, auf beiden Seiten.

    Viele Grüsse aus dem Paradies.

    Mandi
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  6. #6
    _ernesto Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    Freunde,

    möglicherweise nehmt Ihr mir das jetzt übel,

    aber wenn ich ganz ehrlich sein soll: An der Darstellung ist zumindest etwas dran. Besonders wenn bald wieder die "Tour" läuft, dann sieht man sie doch wieder zuhauf, die dickbäuchigen und lächerlich bunt aufgemachten "Giganten der Landstraße". Ich beobachte dann auch mit Unbehagen ein Verhalten als seien sie "Rennfahrer" auf einer Tour-Etappe und die Straße für sie abgesperrt. Inclusive des schwungvollen Wegwerfens geleerter Getränekeflaschen - aben alles wie bei den "Richtigen"!

    Na gut, ich muß zugeben, für diese Art "Rennradkultur" und das "Fahren im Pulk" fehlt mir jeder Sinn - eigentlich ein Hauptgrund dafür, daß ich lieber auf einem alltagtauglichen Liegerad - ähäm- sitze. Manchmal müssen wir in der Tat auf Straßen fahren, ganz klar. Bloß sicher tun das die meisten Forumsleser hier wie ich mit ständigem Blick im Rückspiegel und bei Annäherung von motorisierten Vierrädern mit einer Fahrspursuche am äußersten rechten Rand des Asphaltbandes. Das Licht habe ich auch am Tage sicherheitshalber auf Straßen immer eingeschaltet - SON sei Dank! Denn die Motorräder und Mopeds suggerieren den Autofahrern ständig: Zweiräder haben in Fahrt immer Licht an. Und dies können wir m. E. wirklich gegen das "Übersehenwerden" tun. Damit ist ein Nabendynamo für Straßenradler heute eigentlich ein "Muß", und ich verstehe alle andersgerichteten Erwägungen in Sachen Licht eigentlich nicht. Nur auf einer solchen Basis kann Verkehrspartnerschaft funktionieren.

    Und ich kenne hier wirklich Strecken, wo mir dann das Verständnis für Fahren auf der Straße gänzlich abgeht, weil es eine gute Radtrasse daneben oder alternativ zum gleichen Ziel gibt, dies meist in attraktiver Umgebung (Natur). Das ist aber grundsätzlich nichts für die "Möchtegern-Armstrongs".
    (Auch die mehrspurigen Velomobile, so interessant sie sein mögen, sehe ich in dieser Hinsicht bei gegebener heutiger Verkehrssituation unauflösbar benachteiligt).

    In der Stadt sieht das nun wieder ganz anders aus. Hier dürfen bewegungsfaule Zeitgenossen, die mit Vorliebe ihre dicken Schlitten auf mit Fußgängern gefüllten Einkaufswegen zeigen, nicht neidisch werden, wenn ein Radfahrer als "mechanisierter Fußgänger" da viel weniger "manöverbehindert" ist, oder?


    Beste Grüße

    Ernst
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  7. #7
    _timb Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    Hallo Ernst,

    ich stimme mit dem meisten überein, auch wenn ich tagsüber das Licht nicht anhabe, trotz Nabendynamos.

    Nur das hier:

    > Manchmal müssen wir in der Tat auf Straßen fahren, ganz klar. Bloß sicher tun
    > das die meisten Forumsleser hier wie ich mit ständigem Blick im Rückspiegel
    > und bei Annäherung von motorisierten Vierrädern mit einer Fahrspursuche am
    > äußersten rechten Rand des Asphaltbandes.

    werde ich nie mehr tun. Wer sich möglichst weit an den Straßenrand quetscht, braucht sich nicht zu wundern, wenn er/sie mit nichtexistentem Sicherheitsabstand überholt wird.
    Wenn ich mal auf Bundesstraßen unterwegs bin, muß ich darauf achten, daß sich die Kraftfahrer an die STVO halten, sonst lebe ich nicht mehr lange. Das heißt, wenn es nicht zum Überholen mit ausreichend Sicherheitsabstand reicht, mache ich die Spur dicht. Werde ich sehr knapp überholt, fahre ich nochmal 20cm weiter links, bis wirklich jeder mit ausreichendem Abstand überholt, auch wenn er/sie dann mal 20 Sekunden warten muß. Warum das funktioniert? Ich nehme an, wenn der/die Autofahrer/in die Mittellinie überfahren muß beim Überholvorgang, dann wird auch richtig die Spur gewechselt, ansonsten wird möglichst geradeaus weitergefahren. So ne Art digitaler Schaltung <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>

    Alles andere ist leider halber Selbstmord bei den ca. 30% Dosentreibern, die einen nicht als vollwertigen Vekehrsteilnehmer sehen. Und leider gibt es bei längeren Strecken oft keine vernünftige Alternative zu stark befahrenen Straßen, entweder man kennt keine oder es gibt wirklich keine.

    Gruß,

    Tim

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  8. #8
    _ernesto Gast

    Standard @TimB Gehe zum vorherigen Beitrag

    Eigentlich habe ich mit den Autofahrern keine schlechten Erfahrungen gemacht, wenn sie mich denn gesehen haben. (Deshalb die Einlassung mit dem Licht, ein Rennradpulk hat sicher nicht das Problem, überhaupt wahrgenommen zu werden). Also dann werde ich i. d. R. immer mit genügend Seitenabstand überholt und nur dann, wenn der Gegenverkehr es zuläßt. Deshalb bemühe ich mich auch, partnerschaftlich-kooperativ zu sein (blödes großes Wort) und nicht unnötig viel Verkehrsraum zu beanspruchen. Irgendwie, denke ich, geht es doch darum: Anzuerkennen (und sich so zu verhalten), daß eigentlich der schnelle motorisierte Verkehr der Hauptnutzer auch von Landstraßen ist, wir als Radler sind - schon von der Präsenz her - die Minderheit. Andersherum: Auch wir Radfahrer gehören legitim zum Straßenverkehr, und die schnellen Überholer haben alle Sorgfalt walten zu lassen, uns dabei nicht zu gefährden. Wie gesagt, nach meiner Erfahrung tun sie das auch. Bloß ich persönlich fühle mich ebenso in der Pflicht, ihnen das Überholen möglichst "behinderungs- und reibungsarm" zu ermöglichen. Ähnlich wie ich es z. B. als PKW-Fahrer von einem Traktor erwarte, wenn er nun schon über 10 km einen "Stauschweif" von 20 Fahrzeugen hinter sich hertrotteln hat. Dann kann er im nächsten Dorf ruhig einmal kurz rechts heranfahren, und alle vorbeilassen.

    Also ich jedenfalls fahre "rechts ran", allerdings ohne anzuhalten. Dafür bin ich auch kein Trecker mit Anhänger...

    Immer kollisionsfreie Fahrt!

    Ernst
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  9. #9
    _uwes Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    >Was im Autoforum so über Radler geschrieben wird... Ein Ausschnitt.... :-)
    >j.
    >
    >"Als Autofahrer hast du IMMER die Arschkarte. Selbst wenn die bei Rot drüber fahren (hatte ich letztens als ich am Wall abbiegen wollte).
    >Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse und dürfen alles! Erst Recht wenns Rennradfahrer sind. Die können noch so fett sein und unsportlich aussehen aber sobald sie sich in ihre Presswurst Klamotten stecken dürfen die zu 5 nebeneinander auf der Strasse fahren (sind ja Rudeltiere), na ja und sollte man sie doch mal alleine antreffen dürfen die auch ohne weiteres auch mitten auf deiner Spur fahren. Auch wenn rechts daneben gerade n neuer Radweg (nicht mal gepflastert sondern richtig schön glatt) ist. So zum Beispiel auf der Strecke von Melle nach Riemsloh bzw andersrum. "

    Hallo Jenne,
    warum sollte das Rauschen in anderen Foren geringer sein, als bei uns?

    Aber daß einige (viele? eigentliche die meisten?) Radfahrer meinen, sich
    in der Anonymität alles erlauben und auf die Verkehrsregeln verzichten
    zu können ist durchaus üblich.
    Gegen die Einbahnstraße zu fahren, Nachts(!) ohne Licht zu fahren, an
    der Ampel bei Rot unbeeindruckt weiterzufahren sind doch alltäglich zu
    beobachten.
    Und daß die bösen Autofahrer sich darüber aufregen, daß solche
    Anarchoradler ohne Not den Straßenverkehr zusätzlich gefährden ist
    eigentlich doch nur verständlich. Und daß solche Idioten dann noch von
    der Verantwortung befreit werden, weil der Autofahrer per se eine
    Teilschuld hat, kann ich nur als schwachsinnige Regelung empfinden.

    Wer das Risiko eingeht, soll auch für die Folgen aufkommen!
    <i>Frei nach Gregor Mendel</i>

    Schönes Wochenende und eine erfolgreiches Training,
    Uwe.



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  10. #10
    _timb Gast

    Standard Re: @TimB Gehe zum vorherigen Beitrag

    >Eigentlich habe ich mit den Autofahrern keine schlechten Erfahrungen gemacht,
    >wenn sie mich denn gesehen haben. (Deshalb die Einlassung mit dem Licht, ein
    >Rennradpulk hat sicher nicht das Problem, überhaupt wahrgenommen zu werden).
    >Also dann werde ich i. d. R. immer mit genügend Seitenabstand überholt und nur
    >dann, wenn der Gegenverkehr es zuläßt. Deshalb bemühe ich mich auch,
    >partnerschaftlich-kooperativ zu sein (blödes großes Wort) und nicht unnötig
    >viel Verkehrsraum zu beanspruchen. Irgendwie, denke ich, geht es doch darum:

    Du Glücklicher. Hier im Süden habe ich weniger Glück. Wie gesagt, ca. ein Drittel der Autofahrer überholt deutlich zu knapp, wenn ich zu weit rechts fahre.

    >Anzuerkennen (und sich so zu verhalten), daß eigentlich der schnelle
    >motorisierte Verkehr der Hauptnutzer auch von Landstraßen ist, wir als Radler
    >sind - schon von der Präsenz her - die Minderheit. Andersherum: Auch wir
    >Radfahrer gehören legitim zum Straßenverkehr, und die schnellen Überholer
    >haben alle Sorgfalt walten zu lassen, uns dabei nicht zu gefährden. Wie
    >gesagt, nach meiner Erfahrung tun sie das auch. Bloß ich persönlich fühle mich
    >ebenso in der Pflicht, ihnen das Überholen möglichst "behinderungs- und
    >reibungsarm" zu ermöglichen. Ähnlich wie ich es z. B. als PKW-Fahrer von einem
    >Traktor erwarte, wenn er nun schon über 10 km einen "Stauschweif" von 20
    >Fahrzeugen hinter sich hertrotteln hat. Dann kann er im nächsten Dorf ruhig
    >einmal kurz rechts heranfahren, und alle vorbeilassen.
    >Also ich jedenfalls fahre "rechts ran", allerdings ohne anzuhalten. Dafür bin
    >ich auch kein Trecker mit Anhänger...

    Wenn wirklich ohne Unterbrechung Gegenverkehr vorhanden ist, lasse ich logischerweise immer wieder mal nen ganzen Schwung vorbeifahren. Aber ich lasse z.B. keinen LKW mit gut 100 an mir vorbeibrausen, wenn einer entgegenkommt und der Fahrer am besten noch mal 20cm nach rechts fährt, damit sich die Seitenspiegel ja nicht berühren.

    >Immer kollisionsfreie Fahrt!

    Bisher bin ich nur mit Radlern kollidiert (und das bisher erst 3x), die Blechdosen konnte ich mir bisher vom Leib halten. Was ich Dir auch wünsche.

    Gruß,

    Tim

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  11. #11
    _rené Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    >Zitat aus StVO: Rennradfahrer können jedoch eine Ausnahmegenehmigung beantragen...
    >Das ist mir neu. Weiß da irgendwer genaueres?
    JA! Das ist falsch!
    Auch RRLer mit Lizenz müssen auf den Radweg.

    Grund für das dauernde Missverständnis:
    Auf der Rennlizenz von NRW gibt es eine Ausnahmegenehmigun von der STVO.
    Diese bezieht sich aber nicht auf die Radwegbenutzung sondern aufs Licht:
    Bei Tageslicht, brauch ein Radpsportler kein Licht an seinem Rad mitführen.

    Alles andere ist Humbug.

    Tschö
    René
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  12. #12
    Carsten K. Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    Egal ob mit Cab-Bike oder BikeE fahre ich meistens auf der Straße. Beide sind schlicht und einfach Geländeuntauglich. Bei einem Fahrradweg rechts nehme ich diesen notgedrungen, obwohl an jeder Einmündung Lebensgefahr herrscht, die allein beim letzten Stadtbesuch in Darmstadt nur durch drei Vollbremsungen meinerseits gebannt werden konnte.
    Fahrradwege links nutze ich nur äußerst ungern. Die Gefahr durch andere ist noch größer und im Dunkeln kann ich gleich mit geschlossenen Augen fahren, weil ich durch die (in D asymetrisch ausgerichteten) Scheinwerfer völlig geblendet bin.
    Sicherheitsabstand der überholenden Autofahrer erlebe ich höchstens im CB, mit dem BikeE muss ich oft noch schnell einen Schlenker auf den Randstreifen machen, um nicht mitgerissen zu werden.
    Ich kann das Missfallen der Autofahrer über so manchen (Renn)radler, der sich daneben benimmt verstehen, aber ich wünschte mir erheblich mehr Rücksicht ihrerseits (und die Abschaffung aller Radwege, weil die nur die Risiken an jeder Kreuzung/Einmündung erhöhen).

    Tschüss Carsten K.
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  13. #13
    _felix Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    Hallo

    >Aber daß einige (viele? eigentliche die meisten?) Radfahrer meinen, sich
    >in der Anonymität alles erlauben und auf die Verkehrsregeln verzichten
    >zu können ist durchaus üblich.

    Das hat mit Anonymität nichts zu tun, Autofahrrer fühlen sich deutlich anonymer und trauen sich Agressionen zu zeigen die ihnen als Radfahrer peinlich wären. Das ist alles eine Frage der lokalen Gepflogenheiten. Oft ist es ganz normal das Radfahrer über rote Ampeln oder entgegen Einbahnstrassen fahren, wie es ganz normal ist das Autofahrer über Stopschilder bzw. rote Ampeln mit Grünpfeil oder zu schnell fahren.

    >Und daß solche Idioten dann noch von
    >der Verantwortung befreit werden, weil der Autofahrer per se eine
    >Teilschuld hat, kann ich nur als schwachsinnige Regelung empfinden.

    Wieso, wer Auto fährt nimmt damit in Kauf damit auch jemanden zu töten oder schwer zu verletzen. Warum sollte er für diese Gefährdung der Allgemeinheit nicht haftbar gemacht werden? Auch ein Radfahrer kann mal was übersehen, das er deswegen gleich im Rollstuhl landet liegt auch in der Verantwortung des Autofahrers.

    >Wer das Risiko eingeht, soll auch für die Folgen aufkommen!
    ><i>Frei nach Gregor Mendel</i>

    Ja, und Autofahren ist ein großes Risiko. Nicht so sehr für mich, eher für die anderen, das finde ich noch verantwortungsloser als auf dem Fahrrad das eigene Leben zu riskieren.

    Felix
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  14. #14
    _mandi Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    Hallo Felix

    Volle Zustimmung.

    Schlisslich wollen wir alle was von den Strassen haben.
    Und manche Radwege sind einfach nicht geeignet für die heuteigen Geschwindigkeiten.

    Sicher man kann auch langsamer fahren, macht man ja auch wenns nicht anderst geht.

    Gruss
    Mandi
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  15. #15
    _bernhard Gast

    Standard Re: @TimB Gehe zum vorherigen Beitrag

    > Wie gesagt, ca. ein Drittel der Autofahrer überholt deutlich zu knapp, wenn ich zu weit rechts fahre.

    Exakt so ist es.

    Und ich erlebe es regelmäßig, daß auf schmalen Wohngebietstraßen gemeint wird der Platz würde für 2 Autos und einen Radfahrer reichen.

    Ach ja, zu parkenden Autos brauchen Radfahrer ja auch keinen Sicherheitsabstand zu halten. Der wörtliche Kommentar eine Benztreibers war "Sie haben doch Reaktionen". (Mit seinem Benz würde er die Tür abfahren und nicht im Krankenhaus landen.)

    Und Hindernisse auf der eignen Seite und Radfahrer in Gegenverkehr? S*****egal, soll sich doch der Radfahrer mit einem beherzten Sprung auf den Gehweg retten. Da gehört er ja sowieso hin.

    Ergo, wenn es eng ist muss man die Fahrspur komplett dicht machen. Und dazu reichlich dickes Fell einpacken.

    Gruß, Bernhard
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  16. #16
    _bernhard Gast

    Standard Re: Götter in Gefahr Gehe zum vorherigen Beitrag

    Hallo Volker,

    >Himmel hilf... wenn ich die Texte drumherum lese wird mir ganz anders.

    Stimmt, dann weiß man warum man auf dem Fahrrad immer sein Leben riskiert.

    Gruß, Bernhard

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  17. #17
    _andreas oester-barkey Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    >Hallo
    >>Aber daß einige (viele? eigentliche die meisten?) Radfahrer meinen, sich
    >>in der Anonymität alles erlauben und auf die Verkehrsregeln verzichten
    >>zu können ist durchaus üblich.
    >Das hat mit Anonymität nichts zu tun, Autofahrrer fühlen sich deutlich anonymer und trauen sich Agressionen zu zeigen die ihnen als Radfahrer peinlich wären. Das ist alles eine Frage der lokalen Gepflogenheiten. Oft ist es ganz normal das Radfahrer über rote Ampeln oder entgegen Einbahnstrassen fahren, wie es ganz normal ist das Autofahrer über Stopschilder bzw. rote Ampeln mit Grünpfeil oder zu schnell fahren.
    >>Und daß solche Idioten dann noch von
    >>der Verantwortung befreit werden, weil der Autofahrer per se eine
    >>Teilschuld hat, kann ich nur als schwachsinnige Regelung empfinden.
    >Wieso, wer Auto fährt nimmt damit in Kauf damit auch jemanden zu töten oder schwer zu verletzen. Warum sollte er für diese Gefährdung der Allgemeinheit nicht haftbar gemacht werden? Auch ein Radfahrer kann mal was übersehen, das er deswegen gleich im Rollstuhl landet liegt auch in der Verantwortung des Autofahrers.
    >>Wer das Risiko eingeht, soll auch für die Folgen aufkommen!
    >><i>Frei nach Gregor Mendel</i>
    >Ja, und Autofahren ist ein großes Risiko. Nicht so sehr für mich, eher für die anderen, das finde ich noch verantwortungsloser als auf dem Fahrrad das eigene Leben zu riskieren.
    >Felix

    Hallo Felix, Hallo Uwe,

    ich denke ihr habt beide Recht.
    Schwarz/Weiß zu malen wäre dann doch zu einfach.
    (Wie im wirklichen Leben)

    Gruß
    Andreas

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  18. #18
    _hajo Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    hallo,
    ich hab mir einige dieser "beiträge" in diesem "forum" mal angesehen und finde mich wieder mal bestätigt: eines der grundprobleme des umgangs der verkehrsteilnehmer untereinander ist, dass eine (leider) nicht geringe anzahl von autofahrern das gehirn ins handschuhfach legt, sobald man ins auto steigt.

    das sagt ein rad-, auto- und ehemaliger motorradfahrer.
    gruß
    hajo
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  19. #19
    _uwes Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    Hallo Felix,
    wenn Du glaubst, daß regelmäßige Verstöße gegen die StVO
    per Geewohnheitsrecht legitimiert werden, halte ich das für
    fragwürdig.
    Suizid-Aspiranten mögen doch bitte allgemein akzeptierte
    Selbsttötungsarten, wie z.B. Bungee-Springen anwenden.
    Einem Autofahrer, der Nachts keine Chance hat, einem
    unterbelichteten Radler auszuweichen im Nachhinein die
    Schuld an einer Selbsttötung zuzusprechen, ist sicherlich
    nicht der richtige Weg.
    Aber keine Angst um das Überleben der Idioten,
    sie sind sehr zahlreich.
    Schönes Wochenende,
    Uwe



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  20. #20
    _felix Gast

    Standard Re: Fahrradfahrer sind die Götter der Strasse Gehe zum vorherigen Beitrag

    >Hallo Felix,

    Hallo

    >wenn Du glaubst, daß regelmäßige Verstöße gegen die StVO
    >per Geewohnheitsrecht legitimiert werden, halte ich das für
    >fragwürdig.

    Von Legitimation hab ich nichts gesagt, ich habe nur gesagt das sich bestimmte Verhaltensweisen einschleifen, davor ist keiner gefeit. Wer noch nie eine Verkehrsregel übertreten hat mag sich melden.

    >Suizid-Aspiranten mögen doch bitte allgemein akzeptierte
    >Selbsttötungsarten, wie z.B. Bungee-Springen anwenden.

    Ich wette Bungeespringen hat da ne schlechtere Erfolgsquote als Radfahren.

    >Einem Autofahrer, der Nachts keine Chance hat, einem
    >unterbelichteten Radler auszuweichen im Nachhinein die
    >Schuld an einer Selbsttötung zuzusprechen, ist sicherlich
    >nicht der richtige Weg.

    Dann ist wohl ein Autofahrer nicht auf Sicht gefahren. Mach ich selber auch nicht, dann dürfte ich ja mit Abblendlicht nicht über 40 fahren. In Deutschland ist es deshalb bescheuert mit dem Rad ohne Licht zu fahren, hier in Italien in der Stadt ganz normal (die ist ja auch beleuchtet wien Fußballfeld). In Deutschland ist es aber auch bescheuert Nachts unbeleuchtet zu Fuß zu gehen, obwohl es erlaubt ist. Regionale Gepflogenheiten sind auch im Strassenverkehr immernoch wichtiger als Gesetze.

    >Aber keine Angst um das Überleben der Idioten,
    >sie sind sehr zahlreich.

    Ja, das sind nämlich alle. Trotzdem klappts mit etwas Rücksichtnahme

    Felix
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