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Thema: Ausbildung in der Fahrradbranche!!!!!!

  1. #1
    _arne ulrich Gast

    Standard Ausbildung in der Fahrradbranche!!!!!!

    Hi ihr BikeOManiacts,
    es ist soweit geschafft, ABI 04 ist in der Tasche, 14 Jahre Schule haben endlich ein Ende gefunden. Ein langer und sehr bedeutender Lebensabschnitt ist nun vorbei. Da ich mit T3 „Ausgemustert“ bin und nicht zur Bundeswehr oder zum Zivi muss soll es jetzt ohne große Pausen in das Berufsleben gehen, jedenfalls wenn es nach meinen Eltern geht. Ich stecke nur leider in Problemen die auch für andere Abiturienten und Schulabgänger im Moment von großer Bedeutung sein mögen. Wie wird meine berufliche Zukunft aussehen? Im Moment strecke ich noch in der Phase der Selbstfindung, was will ich machen, in welchem Bereich will ich arbeiten und vor allem für welchen Bildungsweg entscheide ich mich, Ausbildung oder doch Studium? Fragen über Fragen.
    Wenn ihr euch jetzt wundert was ich mit diesem Thread in einem Fahrradforum will, kann ich es endlich auf den Punkt bringen.
    Nach langen hin und her bin ich auf die Idee gekommen die Fahrradbranche als eine berufliche Alternative in meine Planungen mit ein zu beziehen. Ich bin wie besessen von Fahrräder, deren Technik, Ausstattung und alles was sonst noch dazugehört. Seit kurzem habe ich neben meinem Trekking-bike auch noch ein Liegerad was ich gebraucht erstanden habe. Ich wälze viele Internetseiten und sauge auch sonst alle Informationen die ich über Fahrräder bekommen kann auf.
    Nur leider konnte mir all das bisher noch nicht beantworten welche konkreten Berufe es in dieser Branche gibt und was für Chancen man in dieser unsicheren Zukunft hat.
    Ist in den Fahrradschmieden überhaupt bedarf an Auszubildenden und wie schätzt ihr die Entwicklung auf dem Fahrradmarkt in Zukunft ein. Macht es Sinn für einen Abiturienten eine „simple“ Fahrradmechanikerausbildung einzuschlagen oder ist er damit „überqualifiziert“?
    Da ich mein Abi an einem Wirtschaftsgymnasium gemacht habe wäre es mit Sicherheit auch überlegenswert nicht nur rein technische Bereiche zu berücksichtigen sondern auch ein bisschen weiter an Absatz und Marketing zu denken.
    So nun waren das ja einige Fragen, ich würde mich sehr über Stellungnahmen freuen. Des weiteren würden mich auch konkrete Informationstexte oder Ausbildungsberufe interessieren die ihr so kennt, oder habt ihr so gar Anschriften?
    Bin für jede Meinung offen...

    Gruß Arne!!!
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  2. #2
    _jenne Gast

    Standard Re: Ausbildung in der Fahrradbranche!!!!!! Gehe zum vorherigen Beitrag

    Ein Studium lohnt sich im allgemeinen finanziell schon ziemlich (langfristig), da das gehalt doch deutlich höher liegt. Allerdings muss man dann auch als Akademiker arbeiten, sonst isses halt nur für's Ego gewesen :-). Ob man als Facharbeiter eher einen Job findet, weiss ich nicht.
    Ich würde mir an deiner Stelle mal Infos zu Selbstständigkeit besorgen. Wie wäre es mit einem Fahrradladen mit Liegerädern :-)) in einer Gegend, wo es bisher noch nicht viel Liegerad-Konkurrenz gibt. Naja, dann wäre allerdings eine Mechaniker-Ausbildung doch sehr gut. Studien-Alternative wäre der Studiengang Fahrzeugtechnik, der allerdings sicher auch viel Autotechnik beinhaltet, aber man könnte vielleicht eine nette Diplomarbeit mit Liegerad abliefern :-).

    >Macht es Sinn für einen Abiturienten eine „simple“ Fahrradmechanikerausbildung einzuschlagen oder ist er damit „überqualifiziert“?

    "Hauptsache glücklich", sagen wir bei uns in der Familie immer. Du kannst ja durchaus auch mehr Spaß haben als 2Radmechaniker als als Ingenieur. Kann aber auch sein, dass es dir zu langweilig wird, keine Ahnung.
    Interessant wäre evtl. auch eine Marketing-Ausbildung (Studium?), lässt sich vielleicht später mit dem Thema Fahrrad kombinieren.
    Weitere Alternative: Radsportprofi werden und viiieel trainieren :-).
    j.
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  3. #3
    _felix Gast

    Standard Re: Ausbildung in der Fahrradbranche!!!!!! Gehe zum vorherigen Beitrag

    Hallo
    Ich hab bisher immer das gemacht was mir am meisten Spass gemacht hat, denn nur dann kann ich auch richtig gut sein!
    Ich würde mal die deutschen (Liege-)radhersteller anschreiben ob sie Verwendung für Dich haben. Deine Wirtschaftskenntnisse sind da auch nicht verkehrt. Mit nem Studium siehts in fahrradbezogenen Berufen nicht unbedingt besser aus. Mir hat der Zivildienst bei der Selbstfindung extrem geholfen und anderen gings ähnlich. Wenn Dir nichts einfällt kannst Du eventuell ein freiwilliges soziales Jahr einschieben, meinetwegen auch in Brasilien oder Bielefeld oder wo Du immer schon mal hinwolltest.

    Felix
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  4. #4
    _arne ulrich Gast

    Standard Re: Ausbildung in der Fahrradbranche!!!!!! Gehe zum vorherigen Beitrag

    Hmm, ein freiwilligen sozialen Jahr würde mir natürlich sehr gefallen, aber ich glaub kaum das meine Eltern das so gut finden würden da ich ja schon ein Jahr als Schüler in den USA war. Aber ich habe bereits bei einigen Radherstellern auf deren Homepages nachgeschaut und herausgefunden das Riese & Müller Auszubildende sucht. Ich werde dort morgen mal eine E-Mail hinschreiben und mich genauer erkundigen wie das mit späteren weiterführenden Studiengängen aussieht.
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  5. #5
    _martin Gast

    Standard Re: Ausbildung in der Fahrradbranche!!!!!! Gehe zum vorherigen Beitrag

    >Hi ihr BikeOManiacts,
    >es ist soweit geschafft, ABI 04 ist in der Tasche,

    Hallo und herzlichen Glückwunsch!
    Es gibt zu einer direkten Ausbildung im Fahrradeinzelhandel vielleicht noch eine sinnvolle Alternative: Das Forum Berufsbildung in Berlin bietet einen Fernlehrgang Fahrrad an (http://www.forum-berufsbildung.de/kurse/) und diesen kannst du neben einem eventuellen Studium belegen. Wobei ich damit nicht sagen will, dass man mit Abi in der Tasche unbedingt studieren muss, aber kann ja eine Option für dich sein, einen solchen Bereich zu studieren, der dich neben der Fahrradtechnik NOCH interessiert. Der Fernlehrgang ist meines Wissens nicht in dem Sinne wie eine "richtige" Ausbildung anerkannt, aber in VSF Läden müsstest du auch damit ganz gute Chancen haben. Kannst ja mal in einigen Läden anfragen, ob die dich damit nehmen würden (http://www.vsf.de/)
    Ich habe den Kurs gemacht und fand ihn prima: Praxisseminare runden die theoretischen Teile ab (Liegeradseminar bei Werner Stiffel in Karlsruhe: besser gehts nicht) und ich habe sehr viel gelernt, gerade eben auch in Bereichen, die in einem konventionellen Laden eher zu kurz kommen: Liege- und Sonderräder, Verkehrspolitik etc.
    Ansonsten wäre mein Tipp: einfach mal anfragen, ob du einige Wochen in einem Laden Arbeiten kannst. Im Falle eines Studiums wäre es vielleicht ne Option, nebenher im Fahrradladen zu arbeiten: ist ein guter Ausgleich und du bekommst ne Menge Praxiserfahrung (und die ist wichtiger als jegliche Ausbildung).
    Wenn du noch Fragen hast, mail mich an.
    Herzlichen Gruß:
    Martin Freudenreich
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  6. #6
    _georg Gast

    Standard Re: Ausbildung in der Fahrradbranche!!!!!! Gehe zum vorherigen Beitrag

    >Hmm, ein freiwilligen sozialen Jahr würde mir natürlich sehr gefallen, aber ich glaub kaum das meine Eltern das so gut finden würden da ich ja schon ein Jahr als Schüler in den USA war. Aber ich habe bereits bei einigen Radherstellern auf deren Homepages nachgeschaut und herausgefunden das Riese & Müller Auszubildende sucht. Ich werde dort morgen mal eine E-Mail hinschreiben und mich genauer erkundigen wie das mit späteren weiterführenden Studiengängen aussieht.
    Ich wuerde auch noch auf der HPV Mailingliste (http://www.hpv.org/mailingliste/) und auf de.rec.fahrrad nachfragen.
    Da treiben sich auch noch jede Menge studierende und studierte Fahrradfreunde rum ...

    Gruss,
    Georg

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  7. #7
    _bernd n. Gast

    Standard Re: Praktikant (m/w) Fahrradfertigung Gehe zum vorherigen Beitrag

    Gleuckwunsch zum Abi. Hier das hilft vielleicht weiter. Eine erste Adresse, bin als Kunde recht zufrieden, auch wenn ich ueber gewisse Einzelteile im Forum mich oeffentlich kritisch geaeussert habe. Hier das Zitat.
    ----
    Wir bieten die Möglichkeit der Mitarbeit in unserem Team in den Bereichen der
    Fahrradmontage. Gerne sprechen wir mit Ihnen über ein Schul-, Universitäts- oder Orientierungspraktikum.

    Sie haben Interesse an einem vielseitigen Praktikum mit flexibler Arbeitszeit in einem jungen Team, bringen ein gutes technisches Verständnis mit und können sich für Liegeräder begeistern? Dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an:

    HP Velotechnik
    Daniel Pulvermüller
    Bleichstraße 5
    65830 Kriftel

    z.B. HP Velotechnik
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  8. #8
    _mandi Gast

    Standard Re: Ausbildung in der Fahrradbranche!!!!!! Gehe zum vorherigen Beitrag

    >Hi ihr BikeOManiacts,
    >es ist soweit geschafft, ABI 04 ist in der Tasche, 14 Jahre Schule haben endlich ein Ende gefunden. Ein langer und sehr bedeutender Lebensabschnitt ist nun vorbei. Da ich mit T3 „Ausgemustert“ bin und nicht zur Bundeswehr oder zum Zivi muss soll es jetzt ohne große Pausen in das Berufsleben gehen, jedenfalls wenn es nach meinen Eltern geht. Ich stecke nur leider in Problemen die auch für andere Abiturienten und Schulabgänger im Moment von großer Bedeutung sein mögen. Wie wird meine berufliche Zukunft aussehen? Im Moment strecke ich noch in der Phase der Selbstfindung, was will ich machen, in welchem Bereich will ich arbeiten und vor allem für welchen Bildungsweg entscheide ich mich, Ausbildung oder doch Studium? Fragen über Fragen.
    >Wenn ihr euch jetzt wundert was ich mit diesem Thread in einem Fahrradforum will, kann ich es endlich auf den Punkt bringen.
    >Nach langen hin und her bin ich auf die Idee gekommen die Fahrradbranche als eine berufliche Alternative in meine Planungen mit ein zu beziehen. Ich bin wie besessen von Fahrräder, deren Technik, Ausstattung und alles was sonst noch dazugehört. Seit kurzem habe ich neben meinem Trekking-bike auch noch ein Liegerad was ich gebraucht erstanden habe. Ich wälze viele Internetseiten und sauge auch sonst alle Informationen die ich über Fahrräder bekommen kann auf.
    >Nur leider konnte mir all das bisher noch nicht beantworten welche konkreten Berufe es in dieser Branche gibt und was für Chancen man in dieser unsicheren Zukunft hat.
    >Ist in den Fahrradschmieden überhaupt bedarf an Auszubildenden und wie schätzt ihr die Entwicklung auf dem Fahrradmarkt in Zukunft ein. Macht es Sinn für einen Abiturienten eine „simple“ Fahrradmechanikerausbildung einzuschlagen oder ist er damit „überqualifiziert“?
    >Da ich mein Abi an einem Wirtschaftsgymnasium gemacht habe wäre es mit Sicherheit auch überlegenswert nicht nur rein technische Bereiche zu berücksichtigen sondern auch ein bisschen weiter an Absatz und Marketing zu denken.
    >So nun waren das ja einige Fragen, ich würde mich sehr über Stellungnahmen freuen. Des weiteren würden mich auch konkrete Informationstexte oder Ausbildungsberufe interessieren die ihr so kennt, oder habt ihr so gar Anschriften?
    >Bin für jede Meinung offen...
    >Gruß Arne!!!


    Hi Arne

    In der heuteigen Zeit kannst du froh sein die beste aller Ausbildungen zu machen die du bewältigen kannst.
    In der heutigen Zeit wo du nie weisst was du machen wirst/ must kannst du gar nicht genug Qualifiziert sein.
    Heute wirst du irgendwo anfangen und in wehnigen Jahren wo ganz anderst tätig sein. Die wehnigste werde über das gesamte Berufsleben den gleichen Job haben.
    Ich selber bin 30 Jahre älter als du habe aber nie länger als 6Jahre den gleiche Job gemacht. Nicht weil ich das nicht gekonnt hätte, sonder weil ich immer weiter wollte, ander interessen hatte.

    Aber zurück zu dir. Hast du die Möglichkeit etwas zu studieren das dich interessiert, mit deinen Fähigkeiten harmoniert dann studier das. Arbeiten kannst du noch lange genug.
    Für findige Leute wird es immer etwas zu tun geben bei dem auch was verdient werden kann.

    Also in dem Sinn, rann an das Know-How und dann wird richtig gas gegeben.

    Viele Grüsse
    Mandi
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  9. #9
    _friedhelm Gast

    Standard Re: Ausbildung in der Fahrradbranche!!!!!! Gehe zum vorherigen Beitrag

    Herzlichen Glückwunsch a) zum Abi - mit Schwerpunkt Wirtschaft, b) zur Fahrradbegeisterung c) zur ernsthaften Suchbewegung c) zur offenbar technischen und wirtschaftlichen Begabung.

    Ich selbst habe erst eine kfm. Lehre gemacht, dann Abi, dann Studium, dann Lehrer, heute bilde ich Lehrer aus und - profitiere immer noch von meiner Lehre.

    Ich empfehle jedem Abiturienten eine Lehre mit Abschluss, wenn's geht, kein Praktikum. In der Lehre lernst du wirklich, wie es geht und nicht nur, über die Dinge zu reden. Nehmen wir mal an: Fahrradmechaniker.

    Danach steht dir so einiges offen:
    BWL-Studium z.B. mit Einstieg in das Management der Fahrradbranche
    Studium Ingenieurwissenschaften
    Studium zum Berufsschullehrer, die alle eine Berufsausbildung nachweisen müssen.

    Im letzten Fall mach mal den Eignungstest unter cct-germany.de

    Das Ganze dauert so 3 + 4 bis 5 Jahre. Überlege, ob du einen so langen Atem hast!!

    Sei Realist und überlege, wieviel Kohle du monatlich willst oder brauchst - und abgerechnet wird am Schluss mit 65. Alle lächeln über den Paukerjob, aber erkundige dich mal, was so einer verdient, der ein wenig über den popeligen Studienrat hinaus ist: Dafür muss eine alte Frau lange stricken!

    Ich wünsche dir viel Erfolg!!!!!!!!!!!!!!!


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  10. #10
    _b.smgt-nils Gast

    Standard Re: Ausbildung in der Fahrradbranche!!!!!! Gehe zum vorherigen Beitrag

    Hallo Arne,

    Glückwunsch zum Abi!

    Ich hab' ne eindeutige Meinung zum Tema Ausbildung oder Studium: STUDIUM!

    Wenn Du technisch sehr interessiert bist (klingt bei dir so) Ingenierwissenschaften und evtl. später was Wirtschaftliches draufsetzten.

    Wenn Du zunächst raus willst aus dem Lernbetrieb und das Gefühl hast 'ne praktische Pause machen zu müssen, dann mache ein ausführliches Vorpraktikum (braucht mann für Ingenieurwissentschaften sowieso). 'Ne komplette Lehre is zwar auch ganz nett, kostet dich aber nur Zeit und Du willst ja mit 25 - 27 Jahren mal fertig sein und auch mal Geld verdienen (Familie etc. konnt ja dann auch vielleicht mal). Die Praxiserfahrung kann man auch neben dem Studium durch Jobben oder Praktika /Studienarbeiten/ Diplomarbeit etc. sammeln.

    Wenn Du das Gefühl hast Deine Freiheit noch ein wenig genießen zu müssen würde ich dir empfehlen 3 Monate im Schichtbetrieb in der Fabrik zu keulen und etwas Geld zu verdienen und dieses dann im Rahmen z.B. einer USA-Reise auf den Kopf zu hauen. Das kostet dich dann 5-6 Monate, ist aber besser als wenn Du mit dem Gefühl ins Studium startest du hättest was verpasst und du dann im Studium "Ablaschst", denn eins muss klar sein:
    egal was Du machst es lohnt immer es richtig zu machen, also mit vollem Einsatz und nicht larifari! Alles andere is reinste Zeitverschwendung.

    Gruss

    Nils

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  11. #11
    _arne ulrich Gast

    Standard Re: Ausbildung in der Fahrradbranche!!!!!! Gehe zum vorherigen Beitrag

    >Hallo Arne,
    >Glückwunsch zum Abi!
    >Ich hab' ne eindeutige Meinung zum Tema Ausbildung oder Studium: STUDIUM!
    >Wenn Du technisch sehr interessiert bist (klingt bei dir so) Ingenierwissenschaften und evtl. später was Wirtschaftliches draufsetzten.
    >Wenn Du zunächst raus willst aus dem Lernbetrieb und das Gefühl hast 'ne praktische Pause machen zu müssen, dann mache ein ausführliches Vorpraktikum (braucht mann für Ingenieurwissentschaften sowieso). 'Ne komplette Lehre is zwar auch ganz nett, kostet dich aber nur Zeit und Du willst ja mit 25 - 27 Jahren mal fertig sein und auch mal Geld verdienen (Familie etc. konnt ja dann auch vielleicht mal). Die Praxiserfahrung kann man auch neben dem Studium durch Jobben oder Praktika /Studienarbeiten/ Diplomarbeit etc. sammeln.
    >Wenn Du das Gefühl hast Deine Freiheit noch ein wenig genießen zu müssen würde ich dir empfehlen 3 Monate im Schichtbetrieb in der Fabrik zu keulen und etwas Geld zu verdienen und dieses dann im Rahmen z.B. einer USA-Reise auf den Kopf zu hauen. Das kostet dich dann 5-6 Monate, ist aber besser als wenn Du mit dem Gefühl ins Studium startest du hättest was verpasst und du dann im Studium "Ablaschst", denn eins muss klar sein:
    >egal was Du machst es lohnt immer es richtig zu machen, also mit vollem Einsatz und nicht larifari! Alles andere is reinste Zeitverschwendung.
    >Gruss
    >Nils

    Also ich habe was das Technische angeht recht gute connections, mein Bruder studiert gerade Maschienenbau in Darmstadt und wenn ich mir das Pensum ankucke was die abreissen müssen lege ich nur noch die Ohren an. So wie ich das sehe hat mein Bruder kaum Zeit auch nur irgendwas nebenher zu machen, geschweige denn mal eben 3 Monate in einer Fabrik arbeiten.
    Ich habe mich heute bei Riese & Müller beworben und bin mal gespannt was dabei rumkommt und ich denke meine Strategie wird sein, erstmal eine Ausbildung und danach vielleicht noch irgendwas Wirtschaftliches dranhängen, denn wozu war ich sonst 3 Jahre am Wirtschaftsgym...

    Gruß und danke für die Antworten!!!

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  12. #12
    _felix Gast

    Standard Re: Ausbildung in der Fahrradbranche!!!!!! Gehe zum vorherigen Beitrag

    Hallo

    >Wenn Du zunächst raus willst aus dem Lernbetrieb und das Gefühl hast 'ne praktische Pause machen zu müssen, dann mache ein ausführliches Vorpraktikum (braucht mann für Ingenieurwissentschaften sowieso).

    Das Vorpraktikum ist bei uns gerade weggefallen. Rechtschreibung und Grammatik scheint allerdings nicht der Ingenieure Ding zu sein <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/spitz.gif alt=spitz>. Nein, ich möchte das nicht nochmal aufrollen, nurn bischen sticheln!

    Felix
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