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Thema: Reiseliegerad - Kompromiss zwischen Reisetauglichkeit/Komfort/Speed/Bergziege

  1. #21
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    Standard AW: Reiseliegerad - Kompromiss zwischen Reisetauglichkeit/Komfort/Speed/Bergziege Gehe zum vorherigen Beitrag

    Zitat Zitat von lappanion Beitrag anzeigen

    @Sandro: Dein LR sieht KLASSE aus, hast du irgendwo hier im Forum noch mehr Bilder und info geposted?
    Danke - aus der Nähe sieht's allerdings nicht mehr ganz so schön aus, da es schon ziemlich vor sich hinrostet.
    Vorgestellt habe ich es hier im Forum noch nicht, da es ist eigentlich immer noch nicht ganz fertig ist und irgendwann auch noch lackiert werden muss (kommt aber noch).
    Letzendlich habe ich mich bei meinem Selbstbau aber sehr an einem Zox 26 orientiert allerdings mit ein paar kleinen Änderungen: Mehr Reifenfreiheit, verstellbares Tretlager, andere Federung, ...
    Schicke mir per PM deine email-Adresse, dann kann ich dir noch ein paar Bilder zukommen lassen.

    Grüße,
    Sandro
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  2. #22
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    Zitat Zitat von Norbert (KLE) Beitrag anzeigen
    ...Aber eine Entscheidung ist immer eine Glaubenssache , solange keine gesicherten Daten vorliegen...
    Die Daten liegen aber vor: Ich bin auch schon hydraulische Scheibenbremse und hydraulische Felgenbremse gefahren. In dem einzigen Jahr, in dem ich das Rad mit HS33 in den Urlaub mitnehmen wollte, ist mir am Abreisetag die Stahlflexleitung gerissen. Die Gefahr der Wiederholung bei Benutzung in den Alpen war mir zu groß.
    Für die Avid BB7 habe ich einfach einen Ersatzzug eingepackt, den hätte ich im Fall der Fälle auch auf der Passhöhe in fünf Minuten reparieren können.
    Für einen, wenn auch unwahrscheinlichen Defekt in der Hydraulik hätte ich ein Mehrfaches an Werkzeug und Ersatzteilen benötigt.

    Für Urlaube in abgelegenen Gegenden sehe ich auch Vorteile in möglichst simpler Standardtechnik. (Da würden dann auch keine Scheibenbremsen... verbaut.)

    C.
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  3. #23
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    Mein Gott...was für Vergleiche.
    Ein Motorrad mit einem Gesamtgewicht von 250 Kg beschleunigt auf 250 Km/h gegen ein Fahrrad mit Gesamtgewicht 100 Kg und 60 km/h (Bergab).
    Es geht nicht um die Bremswirkung sondern um die Energie die dazu aufgebracht werden muß.
    Beim Fahrrad reicht eben ein Seilzug bei einem Motorrad geht ein Seilzug nicht mehr.
    Das sind Melonen-Bananen-Vergleiche.
    Defakto sind die Fahrrad-Hydraulikbremsen z.B. von Magura sogar robuster als Motorradbremsen. Alleine schon das Ewig haltbare Mineralöl als Bremsflüssigkeit...
    Nur ein Seilzug eben viel einfacher zu warten bzw. zu reparieren ...und enorm viel billiger..das ist alles.
    Will man eine Magura reparieren muß man ein spezialset inkl. Bremsflüssigkeit mitschleppen...bei einer Felgenbremse nur den Seilzug.
    (Das Spezialset ist aber auch kein Hexenwerk...zwei Ablassschrauben, 2 Schlauchstückchen, Bremsleitung eine Spritze und das Oel ist Hydraulikoel)
    Geändert von tkosi (13.06.2012 um 15:55 Uhr) Grund: Leitung vergessen, noch Fragen?
    Helmpflicht im Wald....die Bäume schlagen aus
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  4. #24
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    Zitat Zitat von tkosi Beitrag anzeigen
    ... Fährt man, mit Hydr. Scheibenbremse, also
    Stundenlang bergab ermüden die Hände nicht so schnell???
    ...und die Felgen erhitzen nicht so doll ?????,
    Dafür kann man nicht so gut die Bremsleistung dosieren ???
    [...]
    ...und tu dir einen Gefallen:
    Sprech nicht die Themen, Reifenbreite, Pannenanfälligkeit etc. weiter an. Es gibt genügend, fast identische Diskussionsfäden, hier im Forum und es tauchen immer 5-6 Leute auf die sich dazu, nimmermüde immer die gleiche Schlacht liefern.
    Aber wenigstens dem abschließenden Punkt kann ich wieder zustimmen. Schön!

    Harald
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  5. #25
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    Zitat Zitat von einrad Beitrag anzeigen
    Aber wenigstens dem abschließenden Punkt kann ich wieder zustimmen. Schön!

    Harald
    1. ist in meinen beitrag ein Fehler Der Vergleich ist normale Felgenbremse zu Hydr. Scheibenbremse ..

    Also...man braucht mit einer Hydr. Bremse einfach weniger Handkraft für das gleiche Bremsergebnis...wenn man bei der Berabfahrt dauernd Bremsen muß, weil Kurve oder RR oder Smart o.Ä., dann ermüden die Hände bei einer mechanischen Felgenbremse einfach eher.
    Bei einer Felgenbremse erhitzen die Felgen, bei einer Scheibenbremse die Scheibe...scheibe kann man einfacher tauschen, heisse Felgen lassen Reifen platzen.
    Die dosierung der Bremskraft geht mit Seilzug und Felge viel viel viel Besser als mit einer Hydr. Bremse, egal ob Scheibe oder Felge.
    Ich habe am FAST mechanische Felgenbremsen,
    am Flevo Basic mechanische Scheibenbremse,
    am Baron hydraulische Scheibenbremsen,
    und eine ausgebaute hydr. Felgenbremse die mal am Fast war.
    Ich verbürge mich für die Richtigkeit meiner Aussage und zwar als Tasache, nicht als Meinung!!!
    Helmpflicht im Wald....die Bäume schlagen aus
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  6. #26
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    Die Bremse ist ja fürs erste auch nicht so wichtig....

    Da der TO angab bereits einige Jahre um die Welt gefahren zu sein, können wir ihm sicher die Entscheidung über den Bremstyp überlassen

    In der Theorie sind nur liegeradspezifische Aspekte von Bedeutung. (Bauart, andere Belastungen am Lieger, anderes Fahrverhalten etc...)
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  7. #27
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    Stimmt, der Thread driftet langsam ab, waren aber nochmal ein paar richtig wertvolle Anregungen dazwischen, danke nochmal an alle!!

    Im Moment tendiere ich stark zu den Zox26 Varianten, werde also auch noch nach Erlangen fahren dürfen...

    Eine Sorge habe ich mit Oberlenkern allerdings, ich bin mir nicht sicher wie mein Nacken darauf reagiert, es gibt zwar keinen richtiger Druck wie bei anderen Uprights aber ich könnte mir vorstellen dass das "durchhängen" von meinen Armen sich auch belastend auf den Nacken auswirken könnte. Ein Unterlenker wäre wahrscheinlich die entspanntere Lösung für meine Nackenprobleme.
    WorldPedal.com - junges Fahrradreisen Projekt sucht Partner mit viel Zeit, Enthusiasmus und am besten auch mit guten Programmierkenntnissen (schick mir ne PN bei Interesse)
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  8. #28
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    Standard AW: Reiseliegerad - Kompromiss zwischen Reisetauglichkeit/Komfort/Speed/Bergziege Gehe zum vorherigen Beitrag

    Zitat Zitat von lappanion Beitrag anzeigen
    Eine Sorge habe ich mit Oberlenkern allerdings, ich bin mir nicht sicher wie mein Nacken darauf reagiert, es gibt zwar keinen richtiger Druck wie bei anderen Uprights aber ich könnte mir vorstellen dass das "durchhängen" von meinen Armen sich auch belastend auf den Nacken auswirken könnte.
    Beim Klapplenker kann man die Höhe und die Länge anpassen. (zumindest bei den Lenker, die ich bis jetzt ausprobieren durfte) Außerdem kann man ganz normale Lenker einklemmen und somit die Biegung je nach Lenkerwahl beeinflussen.
    Bei mir hat sich die Falsche Lenkereinstellung zuerst als Ziehen in den Unterarmen bemerkbar gemacht....


    Zitat Zitat von lappanion Beitrag anzeigen
    Ein Unterlenker wäre wahrscheinlich die entspanntere Lösung für meine Nackenprobleme.
    Ich selbst (ebenfalls chronische Rücken und Nackenschmerzen) empfand den Untenlenker (am Trike) im Vergleich zu allen anderen Lenkerarten am gemütlichsten.

    Jedoch fahre ich wegen des einfacheren Handlings und der besseren Aerodynamik einen Klapplenker am Einspurer.
    Der Unterschied ist, bei korrekt eingestellten Abständen nicht soooo groß.
    Da du aber vorgeschädigt bist, hilft auch hier nur ausprobieren.


    gruß

    Peter
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  9. #29
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    Zitat Zitat von lappanion Beitrag anzeigen
    Eine Sorge habe ich mit Oberlenkern allerdings, ich bin mir nicht sicher wie mein Nacken darauf reagiert, es gibt zwar keinen richtiger Druck wie bei anderen Uprights aber ich könnte mir vorstellen dass das "durchhängen" von meinen Armen sich auch belastend auf den Nacken auswirken könnte.
    Ich war in der Hinsicht (beim Umstieg von Flux C-500 auf Zox 26 ll) auch sehr, sehr skeptisch. Im Nachhinein waren diese Bedenken unbegründet. Ja, der Untenlenker bleibt lässiger, aber auch bei einem nicht gar zu rennmäßig eingestelltem UDK fährt man unangestrengt und locker im Schultergürtel über große Distanzen. "Rennmäßig" heißt beim UDK, dass die Lenkerenden eher weit vor dem Körper enden, was zu einer gestreckten, aerodynamischen Armhaltung führt. Wenn man den Lenker etwas länger lässt (er darf ruhig so eng wie möglich sein; die "Geweihe", wie sie z.T. serienmäßig von HP kommen, finde ich eher nicht so hübsch) gewinnt man einige Griffvarianten. (Nichts geht über ein wenig Abwechslung auf langen Fahrten.) Wenn der Lenker nicht zu kurz gewählt ist, kann man ihn (beim Zox geht das von der Geometrie her ziemlich gut) auch noch zwischen den Extremen "fast waagerecht" und "schräg nach unten" variieren und so seine Lieblingsposition finden. Ich bin mit "ziemlich schräg nach unten" angefangen (was fast zur selben Hand-/Arm-/Oberschenkel-Geometrie wie beim Untenlenker führte) und hab mich dann langsam in Richtung waagerechter Lenkerstellung vorgearbeitet.

    Typischerweise "umgreift" man die Lenkerenden auch nicht , sondern legt die Hände locker von oben auf.

    -Andreas
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  10. #30
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    Ostrad Adagio
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    Standard AW: Reiseliegerad - Kompromiss zwischen Reisetauglichkeit/Komfort/Speed/Bergziege Gehe zum vorherigen Beitrag

    Hallo!

    Ich möchte dir empfehlen auch mal ein cruzbike in die nähere Wahl zu nehmen. Ich fahre einen Sofrtrider in der Freerider-Ausführung und bin damit erst vorige Woche von Graz nach Dubrovnik gefahren (waren in 6,5 Tagen 1000 km - und wirklich heftige). Das bike hat zwar Vorderradantrieb, was aber bis zu ca. 16-18 Prozent Steigung keine Probleme bereitet. Noch steiler geht auch, man muss dann aber das Gewicht etwas anstrengend durch Vorbeugen nach vorne verlagern. Das bike ist sozusagen die Basis. Für Touren muss man es etwas adaptieren (3-fach Antrieb vorne und Gepächtgräger etc. selbst nachbauen. Geht aber leicht und preiswert). Die Erfahrung war, sehr komfortabel, sehr robust, keine Probleme bei highspeed, ausreichend Gepäcktransportkapazität und vor allem, nicht zu teuer.
    Deteils unter: http://cruzbike.com/

    LG
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  11. #31
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    Standard AW: Reiseliegerad - Kompromiss zwischen Reisetauglichkeit/Komfort/Speed/Bergziege Gehe zum vorherigen Beitrag

    Da meine Suche nach der "perfekten" Rad für mich auch noch nicht soooo lange her ist,
    und der Geldbeutel auch sein Wort mitreden musste, bin ich damals von HP zu Nazca gewechselt.
    Mit meinem Explorer (20x26) bin ich auch auf unseren Radtouren bislang sehr zufrieden gewesen.
    Allerdings plante ich auch keine Weltumrundung

    Der holländische Hersteller Nazca hat aber auch noch das Pioneer und das Gaucho im Programm.
    26x26 und 28x28 sind da interessante Alternativen.

    PS:

    Wenn Du Dein Rad gefunden hast, dann melde Dich mal. (siehe Signatur)
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  12. #32
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    Standard AW: Reiseliegerad - Kompromiss zwischen Reisetauglichkeit/Komfort/Speed/Bergziege Gehe zum vorherigen Beitrag

    Zitat Zitat von runwithdog Beitrag anzeigen
    Moin,
    ...

    Ich favorisiere derzeit die HP Streetmachine. Ich bin jetzt recht ausgiebig probegefahren, ich bevorzuge klar den Netzsitz. Man sitzt ziemlich auf dem Rad, gute Übersicht, ich denke auch das man auf linksseitigen Radwegen etwas oberhalb der Scheinwerfer fährt. Gewöhnungsbedürftig finde ich das Eintauchen des Rades beim Bremsen. Das Rad, gerade mit Ergomesh, baut recht hoch...

    Wie der Vorschreiber schon erwähnte ist die Tretlagerüberhöhung eher gering, was aber für mich das Fahren mit Alltagssachen subjektiv erleichtert.

    Eine ausgiebigere Probefahrt mit einer Speedmachine steht noch aus. Auf einer ersten Fahrt empfand ich die SPM etwas nervöser, und durch das höhere Tretlager sitzt man mehr in dem Rad.
    ...


    Bleibt nur der Rat- Probefahren...

    Gruss, rwd
    Hallo,
    ich schaue auf die Größe des Fahrers. Bin selbst 2 cm größer. Bei der Streetmachine hatte ich das Gefühl, dass sehr viel Gewicht auf dem 20 Zoll Vorderrad liegt, weil der Tretlagerausleger weit rausgezogen werden muss. Ist bei meiner Speedmachine ähnlich, aber auf der sitze ich tiefer zwischen den Rädern und kann die Lenkung ohne Fersenkollision so stark einschlagen wie ich es mag (habe Untenlenker). Die scheint mir bis heute bei starkem Bremsen stabiler, und aerodynamisch (etwas) besser als die STM, was bei Gegenwind auf langen Touren sicher nicht schlecht ist. Und: Die SPM gibt es mit Unten-, Oben- und Tillerlenker, mehr Auswahl geht nicht, wenn man Knicklenker außen vor lässt.
    Mit 40 mm Marathon Racern komme ich auf Schotter auch mit dem kleinen Vorderrad gut klar.
    Allerdings: Tiefer Sitzen = weniger sehen, schon ein Getreidefeld bremst bei der SPM die Weitsicht.

    Für eine Um-die-Welt-Tour würde ich reparaturfreundliche Seilzugbremsen und SON verbauen, dazu eine Kettenschaltung; wer kann denn in der Pampa eine Nabe richten, wenn es wider Erwarten doch nötig werden sollte? Aber eine Kettenschaltung mit etwas Draht (und sei es der Reserveseilzug für die Schaltung) irgendwie fixieren -- das ist sicher machbar. Aber Magura-Schläuche oder Bremsflüssigkeit sind vielleicht doch nicht in jedem Land der Erde rasch zu kriegen? Wer allerdings Zeit und ein Telefon hat...

    Bergfreundlicher - weil besser zu schieben - ist die SPM sicher mit UDK-Lenker.Eine echte "Bergziege" ist sie nicht, aber man kommt doch ganz gut rauf, wenn man es treten kann. Bei 15% Steigung über eine Strecke von 1 km und länger liegt es nicht an der SPM, wenn ich schiebe...

    Frank
    Frank Nie
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