hallo,
man muss immer bedenken das man einen berg am anfang einer ausfahrt mit einer bestimmten übersetzung gut hochkommt.......nach z.b. 200km kann DAS GANZ ANDERS AUSSEHEN!!!:-)) BEI DEM GLEICHEN BERG WOHLGEMERKT !!
hallo,
man muss immer bedenken das man einen berg am anfang einer ausfahrt mit einer bestimmten übersetzung gut hochkommt.......nach z.b. 200km kann DAS GANZ ANDERS AUSSEHEN!!!:-)) BEI DEM GLEICHEN BERG WOHLGEMERKT !!
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
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JETZT wo du es schreibst, sehe ich das auch.
Das war mir so bisher noch gar nicht aufgefallen...
Ich finde Olafs Kenntnisse über die Profisszene schon recht informativ.
Ist mir viel lieber als wenn hier jemand 50 Zeilen in korrekter deutscher Syntax hinterläßt,
was aber inhaltlich nur Geschwaffel ist.
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Das muss wohl so sein.
Wenn ich z.B. indicator mal als Vergeich nehme. Der fährt hin, wenn er fitt ist und ein gutes Ergebnis zu holen ist. Letztendlich muss er An- und Abreise und die Veranstaltung bezahlen. (so meine Einschätzung) Fürs Training wird der arme Bernd alias indicator leider nicht bezahlt.
Ich gehe mal davon aus, das auch andere Rennradprofis Giros zum Training nehmen. Ist irgendwie Beschiss am den Zuschauer, der denkt es werden "echte" Rennen gefahren ;-)
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Na das muss man schon etwas differenzierter sehen!
Zu großen Rundfahrten wie Giro und Tdf werden die Rennställe eingeladen, es gibt aber auch Vorgaben wer einzuladen ist.
zB wäre Telekom bei der 95er Tour gar nicht dabei gewesen, sie haben aber interveniert und durften mit einer halben(!) Mannschaft starten.
Die TDF-Orga lädt aber auch gern kleinere französische Rennställe ein.
Die Leute die es sich leisten können so eine Strecke als Trainingsstrecke mitzunehmen gehören schon zu der Creme-de-la-Creme der Profis.
Rolf Aldag war ein echter Edelhelfer, der hätte woanders auch gut den Kapitän abgeben können, dann lastet aber auch mehr Verantwortung und Erfolgsdruck auf den Schultern. Nicht alle wollen das.
Ulle nahm oft die Tour de Suisse mit und hat sie auch mal so 'nebenbei' gewonnen.
Oder Armtstrong der gerne die Dauphine Libre gefahren ist.
Nebenbei hat das der Veranstaltung Aufmerksamkeit beschert.
Weiterhin braucht man auch Rennen um eine gewisse Rennhärte zu entwickeln.
Aus Erfahrung kann ich dir sagen: wenn man 6 Wochen alleine trainieren war, wird man im nächsten Rennen wieder abgehangen, weil man einfach mit der Belastungen im Rennen von zum Teil 150Antritten nicht mehr klar kommt.
Das auf die Zähnebeissen und auch wenn die Muskeln schreien dennoch so gut wie möglich reinzupowern kann man im Training nicht nachmachen.
Liegeradrennenfahren ist da eher wie ein EZF von der Power und auch von der Taktik. Es wird ja sogar gelästert wenn man taktisches Verhalten an den Tag legt...
Ich kann nur jedem mal empfehlen sich ne Lizenz zu holen und mal ein paar Rennen bei den 'C-Wanzen' zufahren.
Dann wissen hier mal einige wie gemütlich die LR-Rennen sind.
Tschö
René
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danke ReneF
ist mir alles bekannt.
ich für meinen Fall habe gelernt, das für meine(!) Rennen Training mit Zähnezusammmenbeißen überhaupt nichts bringt. Habe ich natürlich auch probiert.
Mich hat der Winterpokal, fahren bei jedem Tag und die Brevets am besten voran gebracht. Auch habe ich gelernt, das man auf Langstrecke nicht schnell durch Zähenzusammenbeißen wird. Es gibt einen Bereich in dem sich der Körper wohlfühlt und bei dem man die beste Performance abliefert.
Ich gebe meine "Trainings-Unlehre" immer mal wieder weiter und bekomme ab und zu positives Feedback. Zuletzt einen 2seitigen handgeschriebenen Brief. Darüber werde ich mich noch lange freuen.
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Hallo Christian!
Vergleich doch bitte nicht immer Äpfel mit Birnen. Du trainierst extremstes Einzelzeitfahren, das hat so gut wie nichts mit RR-Rennen zu tun (ihr nutze ja nicht mal das gleich Sportgerät). Würde ja auch keiner auf die Idee kommen einen Marathonläufer wie einen 100m Sprinter zu trainieren oder umgekehrt, zumindest niemand mit Siegambitionen.
Tu sagst zwar immer dass du das alles ganz entspannt siehst, aber bei mir schleicht sich der Verdacht ein, das auch du so ganz ohne Aufmerksamkeit/ Anerkennung nicht auskommst. Irgendwie lese ich zwischen den Zeilen das du dich über mehr Zuschauer und damit verbunden mehr Aufmerksamkeit und damit wieder verbunden die Möglichkeit zumindest einer kleinen Refinanzierung, nicht wirklich stören würde.Aus meiner Sicht mehr als verständlich und auch, aus meiner Sicht, berechtigt.
Die RRler können aber erstmal nix dafür, dass man ihnen das Geld "nachschmeißt". Wobei dieser Ausdruck auch nur im Vergleich zu unserer Randgruppensportart wirklich stimmt. In anderen Sportarten fließt das Geld noch in völlig anderen Dimensionen. Da nimmt ein Sportler pro Jahr soviel ein, wie ein ganzer RR-Rennstall kostet.
Ich möchte hier nochmal betonen, dass es mir hier nicht um die Huldigung der RRler geht. Dazu kenne ich viel zu viele selbstverliebte, egozentrische RRler (echte Vollpfosten). Ich mag aber Verallgemeinerungen nicht (übertrieben: die blöden gedopten Volltrottel, die nur im Windschatten hinterherfahren und dafür jede Menge Geld kriegen und RRler die wirklich was leisten müssen noch aus eigener Tasche draufzahlen). Ich kenne bei den RRlern Leute deren Leistung ich achte, genauso wie in unserer Szene, deren Freund ich aber nicht unbedingt sein muss.
Tschüss
Jörg
p.S.: Um Geld aufzutreiben braucht es Drama. Die Zuschauer wollen Nervenkitzel. Da muss nicht gleich immer jemand seine Gesundheit opfern. Es reicht schon wenn es nur darum geht ob jemand sein Ziel erreicht oder nicht. Selbst ein eigentlich ultrallangweiliges 24h Rennen wird in LeMans zum Hyp.
Da liegt noch ein weiter Weg vor uns.
www.DropLimits.de![]()
"Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte."
Friedrich Nietzsche
Der Vorteil eines Forums ist, dass man Erfahrungen (Anekdoten) teilen kann und nicht jede Dummheit selber machen muss.
www.BaslerBikes.de … was man so fürs Fahrrad braucht … oder einfach haben möchte…
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@eisenherz
1. Äpfel und Birnen. Danke genau darum geht es mir. Es gibt vermutlich mehr als eine gute Trainingsmethode, auch für 100km.
Ich wehre mich vehement gegen die Aussagen in der Richtung: nur extrem hartes Training macht schnell.
2. ja ich brauche Anerkennung. Ganz unbescheiden, das treibt mich und da ziehe ich die Kraft für das viele Training. Bekomme ich aber sehr reichlich, meinen Dank dafür.
3. den Rennradlern, zumindest auf der Langdistanz denen wird kein Geld hintergeworfen. Dort gibt es keine Sportförderung und kein Komitee, olympisch sind die auch nicht und auch nicht unbedingt in einem Verein. Denen geht es nicht besser als mir. Eher schlechter, ich habe hier viele Verbündete.
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Zur Info, falls es interessieren sollte:
Gehe einem Fulltime Job nach und bin demnach reiner Hobbysportler. Meine Freizeit geht allerdings zum größten Teil für das Hooby drauf. Diesen Beruf benotige ich auch, um mir mein Hobby zu finanzieren.
Habe bisher noch keine Cent von einem Sponsor gesehen. Ab und zu gibt es ein Co-Sponsoring von Material.
So ein Event wie Race Around Ireland 2012 kostet mich 6.500 Euro. Dabei ist noch nicht die Selbstbeteiligung für den Schaden am Wohnmobil enthalten (1.200 Euro, welche ich hoffentlich durch die Zusatzversicherung bekomme).
Trotzdem macht es mir Spaß! Ich gehe einem Hobby nach, das meine persönlichen Stärken am meisten berücksichtigt. Hoffe, dass ich noch so 2 Jahre vorne mitfahren kann...
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