AW: Dortmunder OB will keinen Bahntrassenweg durchs Ruhrgebiet
Moin!

Zitat von
CAS
Gestern bin ich auf einem 15km Abschnitt auf einer Bahntrasse mit optimalem Belag gefahren.
Interessante Betrachtung! Meine Erfahrungen mit Bahntrassen-Radwegen sind ähnlich: Sie sind schmal, am Rand durch Bewuchs oder schlechten Untergrund nicht befahrbar, begegnet eng vorbeifahrendem Gegenverkehr, wird bei jeder drittrangigen Straße, die die Bahntrasse kreuzt, durch enge Umlaufsperren gezwungen und muß die Vorfahrt immer dem Autoverkehr lassen, und am Wochenende bei schönem Wetter ist die Strecke voll von langsamen, unsicheren, unkoordinierten Sonntagsfahrern, Skatern, Spaziergängern, Hunden und mit oder ohne Fahrrad auf dem Weg stehende Gesprächsrunden.
Nicht, daß ich nicht gern auf Bahntrassen-Radwegen fahre, aber das hat andere Gründe als das effiziente Vorankommen.
Eine Fahradschnellstraße stelle ich mir asphaltiert, kreuzungsfrei geführt und mit baulich getrennten Fahrspuren für die beiden Richtungen vor. Ich glaube aber nicht, daß so etwas in absehbarer Zeit mal irgendwo umgesetzt wird.
Deinen Begriff "Fahrradlandstraße" finde ich auch gut ... da werden keine unerfüllbaren Erwartungen geweckt :-)
Tschüs!
Hein
Radfahren ist gefährlich. Faltradfalten erst recht.
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