AW: Die erste Prüfung

Zitat von
h.e
in den internationalen Foren wurden die deutschen Liegeradler ziemlich ausgelacht mit dem Kommentar, das Attribut "speed" stehe zu Unrecht im Namen des Fahrrads.
Spitzname: "Panzerfiets". Wenn jemand die Power hat, das Teil schnell genug zu bewegen, ist es bestimmt sehr gemütlich damit. Bei mir persönlich hat es allerdings schon mit einem leichten und ungefederten Rad lange genug gedauert, bis ich damit in dem typisch welligen Profil Nordfrankreichs und in den mich umgebenden Mittelgebirgen souverän unterwegs war. Für einen größeren und kräftigeren Mann oder Leute, die fleissiger und ernsthafter trainieren mag das anders aussehen.

Zitat von
juergen0708
Aber die Strassen bei PBP sind eher von der unangenehmeren Sorte. Bin auch noch ohne Erfahrung mit Liegerädern und bin, auch durch das Lesen des Forums, jetzt noch unschlüssiger als zuvor.
Der raue Strassenbelag bremst halt hin und wieder was, aber weh tut das eigentlich wirklich nur auf dem Rennrad, besonders auf den ultrasteifen Böcken, die aktuell so verkauft werden, weil der "road buzz" ungebremst an Sitzknochen und Handgelenke weitergegeben wird. Das ist auf dem Liegerad lange nicht so dramatisch, weil die Auflagefläche zum Rad viel größer ist und z.B. eine Ventisitmatte das ganz gut dämpft. Ich bin 2007 mit dem Rennerchen gefahren und 2011 mit der Liege und hätte nicht erwartet, dass der Asphalt sich wirklich fast nur in der Geschwindigkeit bemerkbar macht. Abgesehen von der hin und wieder sehr rauen Oberfläche sieht die Strecke doch sehr gut aus, keine fiesen Schlaglöcher, keine grauenhaften Pflasterungen, wo sich die Lage durch eine Federung nennenswert verbessern würde?
Ich kann René wirklich nur zustimmen: Belgien und die Niederlande z.B. sind da eine ganz andere Hausnummer, aber auch da geht es ungefedert.
"You either get better or you get worse. There is no plateau." Chris MacDonald
Lesezeichen