Nachdem Tim Brummer in Amerika ein USCF-Zeitfahren gewonnen hat, schließt man dort Lieger auch einfach aus. Hätte er doch nur verloren...
http://www.lightningbikes.com (direkter Link http://www.lightningbikes.com/low_racing.htm ).
j.
Nachdem Tim Brummer in Amerika ein USCF-Zeitfahren gewonnen hat, schließt man dort Lieger auch einfach aus. Hätte er doch nur verloren...
http://www.lightningbikes.com (direkter Link http://www.lightningbikes.com/low_racing.htm ).
j.
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Interessant finde ich aber, wie sich die Geschichte wiederholt. 1934 bei den Profis, 1997 bei den Cyclassics und damit in der Folge bei allen BDR-Jedermannrennen und nun auch in Amerika.
Ich fahre ja nun auch mal mit Tretroller bei RTFs mit und merke, dass man den Rollern viel wohlwollender ggü. steht als den Liegern, die doch tendenziell eher schräg angesehen werden. Ich führe das darauf zurück, dass sich die Rennradfahrer durch Lieger angegriffen fühlen, durch Tretroller dagegen nicht (weil langsamer). Ist schon eine traurige Sache. Bei Trondheim-Oslo hat man Lieger nach Brams Sieg auch rausgeschmissen. Das Rennrad ist halt eine heilige Kuh.
j.
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Ja, das dürfte richtig sein. Entscheidend ist aber, wann es hier zuerst gepostet wird. Ich habe es erst jetzt zufällig entdeckt. Auf jeden Fall scheint es überall den gleichen Verlauf zu nehmen...
Ich könnte mir schon vorstellen, dass über die Jedermannrennen die Verbreitung von Liegern schneller zunimmt. Im Moment sind wir ja wieder nur unter uns. Auch ganz nett, aber irgendwie auch schade. Das ist es ja auch, was mir am Roller besser gefällt: Man kann im Gegensatz zum Lieger an richtig großen Veranstaltungen/Rennen (Marathons etc.) teilnehmen. Hunderttausende von Zuschauern motivieren einfach besser als Hundert.
Wie ist es denn nun: Sind die Jedermann-Veranstalter an die BDR-Vorgaben gebunden oder dürften sie dennoch einfach Lieger zulassen?
j.
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hallo jenne,
bricht mal wieder der alte missionar in dir durch ...
;-)
sorry, aber dein (wunsch-)denken kann ich nicht ansatzweise teilen - ich nehme seit ca. 2000 mit dem lieger an diversen rad-marathons hier in österreich teil und stelle fest, dass eher WENIGER, als mehr liegeradler im laufe der zeit bei derartigen veranstaltungen auftauchen ...
(könnte natürlich vielleicht auch damit zu tun haben, dass die österreich-marathons eher "höhenmeter-lastig" sind ...)
Das ist es ja auch, was mir am Roller besser gefällt: Man kann im Gegensatz zum Lieger an richtig großen Veranstaltungen/Rennen (Marathons etc.) teilnehmen. Hunderttausende von Zuschauern motivieren einfach besser als Hundert.
wo ist dein problem - wenn's dir nur um die stimmung & atmosphäre geht, fahr doch mit dem lieger einfach "inoffiziell" mit - umso mehr, wenn dir eine offizielle teilnahme ohnehin verweigert wird ...
rad-marathons finden ohnehin auf nicht gesperrten strecken statt - so what !
let-it-roll
wernHer
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Aber das ist doch nur eine Einschätzung von mir, dass es durch die Rennteilnahmen mehr werden könnten.
Ich denke, dass die Verbreitung größer sein könnte, wenn sie bei Rennen offiziell dabei wären, weil die allgemeine Aktzeptanz gerade durch Rennteilnahmen steigen könnte. Bei RTFs und Marathons sehen nur wenige Rennradler deine Zeiten/Geschwindigkeiten und Lieger scheinen dort eher geduldet als aktzeptiert. Viele Menschen trauen sich erst zu Unkonventionellem, wenn die allgemeine Aktzeptanz gestiegen ist. Und genau da würde die offiziell ausgeschriebene und respektierte Teilnahme an großen Rennveranstaltungen etwas bewirken. Bei RTFs gibt es auch kaum Zuschauer, bei den Cyclassics sind es ein paar hunderttausend Zuschauer. Wenn es heute noch die Cyclassics für Lieger gäbe, wäre das sicherlich ein DLC-Rennen mit gut 50 Liegern am Start. Da ist das Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit dann schon etwas anders als bei vereinzelten Liegern, die man im Alltag sieht. Und damit sinkt auch die Hemmschwelle bei jenen Rennradlern und Zuschauern, die eigentlich schon mal gerne sowas fahren würden, aber keine Lust darauf haben alleine rumzugurken und womöglich (das denkt man) ausgelacht zu werden.sorry, aber dein (wunsch-)denken kann ich nicht ansatzweise teilen - ich nehme seit ca. 2000 mit dem lieger an diversen rad-marathons hier in österreich teil und stelle fest, dass eher WENIGER, als mehr liegeradler im laufe der zeit bei derartigen veranstaltungen auftauchen ...
(könnte natürlich vielleicht auch damit zu tun haben, dass die österreich-marathons eher "höhenmeter-lastig" sind ...)
Naja, ich bin seit 1995 Liegeradler und die Teilnahmezahlen schwanken. Insgesamt sind es auf jeden Fall mehr geworden, aber man hat mit dem Internet auch mehr Vernetzung, was sicher etwas bringt.
Das gäbe Mordsärger. Nicht nur bei der Orga, sondern auch bei konservativen Rennradlern. Also bei denen mit den weißen Socken und rasierten Beinenwo ist dein problem - wenn's dir nur um die stimmung & atmosphäre geht, fahr doch mit dem lieger einfach "inoffiziell" mit - umso mehr, wenn dir eine offizielle teilnahme ohnehin verweigert wird ......
j.
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so kann man es auch sehen:
Wenn Lieger vom BDR gehätschelt würden, gäbe es vermutlich mehr Liegeradfahrer im Verkehr. Infolge der neuen andersartigen Masse wäre verkehrsrechtliche Restriktionen nicht unbedingt auzuschließen. Blickpunkt auf Velomobile.
So gesehen ist mir eigentlich egal, ob Liegeradler bei den Vereinen als sportlich anerkannte Mitglieder auftreten können oder nicht.
Letztendlich sind es die Vereine, die mit bessere Leistung auf vergleichbarem Material (Rennrad) über das Amateurwesen das Doping etabliert haben und weiterhin etablieren. Doping ist das Einnehmen verbotener Substanzen - erlaubt ist einzunehmen, was (noch) nicht auf der Liste steht.
Jetzt fehlen der Sportart RR Sponsoren, Nachwuchs. Es wäre wohl Zeit die UCI aufzulösen (auch im Hinblick auf den Streit mit der ASO) und durch einen förderungswürdigen Dachverband zu ersetzen. Immerhin wird Sport durch Steuergelder gefördert.
meine Meinung.
mfG
Christian
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... und warum sollten "wir" das UNBEDINGT wollen ???
... und warum möchtest du von "denen" UNBEDINGT akzeptiert werden ???Lieger scheinen dort eher geduldet als aktzeptiert.
... und warum sollte ich DIESEN (ach so armen) menschen UNBEDINGT zu ihrem "glück" verhelfen wollen ???Viele Menschen trauen sich erst zu Unkonventionellem, wenn die allgemeine Aktzeptanz gestiegen ist.
... das denkt man nicht nur, sondern das ist (manchmal) auch tatsächlich so - diesen erkenntnis-prozess müssen die meisten von uns (durch-)machen oder eben daran "scheitern" ...Und damit sinkt auch die Hemmschwelle bei jenen Rennradlern und Zuschauern, die eigentlich schon mal gerne sowas fahren würden, aber keine Lust darauf haben alleine rumzugurken und womöglich (das denkt man) ausgelacht zu werden.
Das gäbe Mordsärger.
nö, keineswegs - sowas habe ich (bei rad-marathons) schon zig mal gemacht und keiner hat ob der fehlenden start-nummer auch nur mit dem ohrwaschel gezuckt ...
ja und schließlich sind es ja genau diese "echten" rennradler, an deren anerkennung und akzeptanz uns liegeradlern ja soooooooo viel liegt ...Nicht nur bei der Orga, sondern auch bei konservativen Rennradlern. Also bei denen mit den weißen Socken und rasierten Beinen
im allgemeinen schätze ich die situation eher so wie christian ein, wenn er schreibt:
let-it-roll
(lonely but undetected)
wernHer
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Wen meinst du mit "wir" und warum UNBEDINGT? Ob man es will, ist ganz unterschiedlich. Manche möchten gerne bei großen Rennen teilnehmen, manche nicht. Es gibt bei Liegeradlern im groben 2 unterschiedliche Wünsche. Die einen Liegeradsportler hätten gerne eine größere Verbreitung und dadurch die Möglichkeit, bei groß organisierten Jedermannrennen mitzufahren. Die anderen Liegeradsportler möchten lieber in netter Runde im kleinen Kreis bleiben und eigene Rennen organisieren oder ganz alleine fahren. Wozu zählst du dich? Die Cyclassics stellen für sehr viele Radsportler ein Höhepunkt im Jahr dar. Das bringt Motivation und Spaß am Sport.
Nein, so meinte ich das nicht, jedenfalls nicht "unbedingt"... und warum möchtest du von "denen" UNBEDINGT akzeptiert werden ???. Es ist ja auch nicht so, dass man wegen des Liegerades dauernd dumm angemacht wird. Es sind dort sehr viele verschiedene Menschen dabei. Die Mehrzahl der RTFler hat sicher nichts gegen uns. Es kommt ja auch immer darauf an, wie man selbst auftritt. Mit lockerem und offenem Wesen wird man auch mit Lieger kaum als Eigenbrötler o.ä. betrachtet. Ich denke, unser Vereinstrikot verwirrt manche, die nicht wissen, dass Liegeradler im RV Germania sind
.
Warum wieder "unbedingt"? Die Dinge kommen so, wie sie kommen. Ich sehe da keinen Zwang. Viele sind mit dem Rennrad auch ganz glücklich. Wobei ich denke, dass zu diesem Glück auch die Gruppenzugehörigkeit im Radsport gehört. Es ist schon sehr praktisch und nett, bei RTFs leicht Gruppenschluss zu finden. Wenn bei einer RTF z.B. 6 Lieger dabei sind, fahren nicht wenige davon alleine, weil sie keinen finden, der mit Liegerad etwa das gleiche Tempo fährt. Da fehlt dann eben eine Komponente, die den Spaß bei RTFs ausmacht. Lieger harmonieren nicht so gut mit Rennradlern in einer Gruppe.... und warum sollte ich DIESEN (ach so armen) menschen UNBEDINGT zu ihrem "glück" verhelfen wollen ???
Ja, ich sehe da derzeit auch keine allgemeine Tendenz, dass es noch wieder deutlich mehr Rennliegeradler werden. Man muss die Situation annehmen. Und so schlecht ist sie ja auch keineswegs. Wie gesagt, manche mögen es auch viel lieber, alleine zu fahren. Die meisten Menschen sind aber eher "Herdentiere", die bei RTFs den Klönschnack und das Beisammensein mögen.... das denkt man nicht nur, sondern das ist (manchmal) auch tatsächlich so - diesen erkenntnis-prozess müssen die meisten von uns (durch-)machen oder eben daran "scheitern" ...
Rad-Marathons sind m.E. nicht vergleichbar mit den abgesperrten Vattenfall-Cyclassis (Jedermannrennen). Rad-Marathons finden zumeist auf öffentlichen, unabgesperrten Straßen statt. Da kann keiner was sagen, wenn man "zufällig" den gleichen Weg hat.nö, keineswegs - sowas habe ich (bei rad-marathons) schon zig mal gemacht und keiner hat ob der fehlenden start-nummer auch nur mit dem ohrwaschel gezuckt ...
ja und schließlich sind es ja genau diese "echten" rennradler, an deren anerkennung und akzeptanz uns liegeradlern ja soooooooo viel liegt ...![]()
Die sind eher eine Art Gradmesser, woran man erkennen kann, wie weit der Liegeradsport inzwischen bekannt ist.
j.
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hallo jenne,
gut hunderttausend sind es bei der RTF - Alb-Extrem nicht - aber hier stehen einige hundert schon an der Straße und feuern dich den Berg hoch.
ja gut, ist nicht optimal für die Liegeradler die gerne flach fahren, ich werde dieses jahr die 210 km Strecke in Angriff nehmen wenn ich fit genug bin ansonsten halt wie letztes jahr nur die 190 iger.
Und mit einem Trike hier mitzufahren hat was.
klaus
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Stimmt, und bei österreichischen RTF oder Marathons werden ja auch sogar Zeiten gemessen, glaube ich. Die liegen organisatorisch wohl so zwischen den Jedermannrennen und sonst üblichen RTFs in Deutschland. Dort kann man wohl schlecht Verbote für Lieger reinschreiben, weil es auf öffentlichen, unabgesperrten Straßen ist. Sonst wäre es vielleicht auch nur eine Frage der Zeit...Allerdings haben Lieger auf solch extremen Bergstrecken sicher keine Vorteile bzgl. Speed.
j.
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? Gleich wie Oslo Trondheim im 1997 wo der Liegeradfahrer neue Recorde gebucht haben?
Jack
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hallo ihr "racer",
stimmt, in österreich kennen wir eigentlich keine "RTF's", und die alternativen rad-marathons (diese heißen hier auch dann so, wenn sie nur über knapp 100km gehen!) werden eigentlich (fast) immer gezeitet.
ja, das trifft die sache schon ganz gut!Die liegen organisatorisch wohl so zwischen den Jedermannrennen und sonst üblichen RTFs in Deutschland.
die marathon-strecken werden zwar für den verkehr nicht gesperrt, aber neuralgische punkte (kreuzungen, abzweigungen) werden von sicherheitskräften geregelt, sodass die marathon-teilnehmer in der regel durchgehend vorrang genießen.
größere pulks erhalten oft auch ein eigenes geleit-fahrzeug.
auch da hast du sicher recht; aber was die ausgeschriebenen teilnahme-bedingungen bzw. das reglement betrifft, steht bei unseren marathons oft drin, dass z.B. begleitfahrzeuge ausdrücklich UNerwünscht bzw. verboten sind - aber "in realitas" trotzdem immer wieder jede menge "möchtegern-profis" von stinke-kisten begleitet/betreut werden ...Dort kann man wohl schlecht Verbote für Lieger reinschreiben, weil es auf öffentlichen, unabgesperrten Straßen ist.
reglement-papier ist also auch dabei geduldig.
auch diesbezüglich stimme ich dir völlig zu - die leistungsdichte bei hiesigen rad-marathons ist in den letzten jahren derart gestiegen, dass - trotz vorhandener höhenmeter - schnitte von deutlich über 40km/h keine seltenheit sind.Allerdings haben Lieger auf solch extremen Bergstrecken sicher keine Vorteile bzgl. Speed.
da hast du auch mit einem leichten & schnellen tieflieger eigentlich KEINE chance, vorne mit zu fahren (außer du heißt hansP und hast einen guten tag!)
let-it-roll
wernHer
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T-O. hat nicht soo viele Höhenmeter. Es muss irgendwo zwischen 2500 und 4000 HM sein, aber über 540 km Länge ist das nicht mehr soviel. Ein Marathon wie Marmotte hat über 174 km ca. 5500 HM, soweit ich das in Erinnerung habe. Werner de Hamer hat dort mit M5 Liegerad mal eine gute Zeit gehabt und sogar die Gold-Auszeichnung in seiner Altersklasse bekommen. Mit Rennrad war er dann aber später so ca. 1,5 oder 2 Stunden schneller (aus der Erinnerung: ca. 7 h mit RR und 8,75 h mit Lieger). Allerdings war es wohl schlechtes Wetter als er mit Lieger fuhr.
j.
Thread zu Marmotte von damals: http://www.velomobilforum.de/forum/s...ead.php?t=2312
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