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Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
Hallo an alle,
habe bei mir ein kleines Problem mit meinem vor einigen Jahren gekauften und bis dato wunderbar werkelnden 12V Fahrraddynamo, (keine Garantie mehr); der eine kleine elektronische Schaltung in sich trägt, (habe den im Laufe der Woche geöffnet, aber noch nichts auseinander gelötet). Leider brachte er zum Schluß nur noch bis etwa 5 km/h vollen Strom bzw. volle Spannung; ab ca. 6 km/h war null Spannung bzw. null Strom, so daß die Lampen abrupt dunkel wurden; per Akku laufen die gleichen Lampen noch immer.
Was könnte bei dem Dynamo die Ursache für den vollständigen Spannungs- bzw.- Stromabfall sein? Ein Kurzschluß? Wo am ehesten, innerhalb der Spulen, (glaube ich nicht), oder in einem der elektronischen Bauteile? Was könnte im Schlimmstenfall passieren, wenn ich den Dynamo ohne diese elektronischen Bauteile betreibe?
Läßt sich dieser Dynamo darüberhinaus, (mal vorausgesetzt, daß der mal wieder funktioniert), für den Einsatz für LED's verwenden bzw. herrichten?
ciao
Pinguin
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
>Hallo an alle,
>habe bei mir ein kleines Problem mit meinem vor einigen Jahren gekauften und bis dato wunderbar werkelnden 12V Fahrraddynamo, (keine Garantie mehr); der eine kleine elektronische Schaltung in sich trägt, (habe den im Laufe der Woche geöffnet, aber noch nichts auseinander gelötet). Leider brachte er zum Schluß nur noch bis etwa 5 km/h vollen Strom bzw. volle Spannung; ab ca. 6 km/h war null Spannung bzw. null Strom, so daß die Lampen abrupt dunkel wurden; per Akku laufen die gleichen Lampen noch immer.
>Was könnte bei dem Dynamo die Ursache für den vollständigen Spannungs- bzw.- Stromabfall sein? Ein Kurzschluß? Wo am ehesten, innerhalb der Spulen, (glaube ich nicht), oder in einem der elektronischen Bauteile? Was könnte im Schlimmstenfall passieren, wenn ich den Dynamo ohne diese elektronischen Bauteile betreibe?
>Läßt sich dieser Dynamo darüberhinaus, (mal vorausgesetzt, daß der mal wieder funktioniert), für den Einsatz für LED's verwenden bzw. herrichten?
>ciao
>Pinguin
Diese elektronischen Bauteile sollen vermutlich für eine Spannungsbegrenzung sorgen (vermutlich zwei Z-Dioden?). Schmeiß die Teile raus und schau, ob der Dynamo dann wieder geht. Falls nein, ab in die Tonne. Ist der Dynamotyp bekannt?
Für die Dioden ist in erster Linie der Strom interessant und da die allermeisten Dynamos annährend eine Stromquelle darstellen, mußt du nur Imax beachten. Die Spannung regelt sich dann an den LEDs von selbst. Achtung: wenn Itot(LED) < Imax(Dynamo) ist (I=Strom), dann brauchst du einen Vorwiderstand! Gleichrichter nicht vergessen.
Grüße,
André
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
<blockquote class=zitat>Diese elektronischen Bauteile sollen vermutlich für eine Spannungsbegrenzung sorgen (vermutlich zwei Z-Dioden?).</blockquote> Also oben auf der kleinen Platine sehe ich 2 Kondensatoren mit je 80V 27 µF, eine kleine Spule, ein kleines Drehpotentiometer, (eines, wo man 'nen Schraubenzieher braucht zum Drehen), dann ein Bauteil, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob's ein Spannungsregler ist oder was anderes; auf dem Teil steht BTS121A, dann B809 und über den drei Lötfahnen GDS. Auf der Unterseite der Platine sind auch Bauteile, nur sind diese so noch nicht exakt bestimmbar; da muß ich vorher erst die kleinen Drähtchen der Spulen ablöten, die unterhalb der Platine an diese angelötet sind.
<blockquote class=zitat>, ab in die Tonne.</blockquote>Nee, so schnell schmeiß ich nichts weg.
<blockquote class=zitat>Ist der Dynamotyp bekannt?</blockquote>Ja, AUFA 12V; den gab es mal zu DM-Zeiten, und das ich den wegwerfe, ist ausgeschlossen; der wird wieder hergerichtet.
ciao
Pinguin
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
><blockquote class=zitat>Diese elektronischen Bauteile sollen vermutlich für eine Spannungsbegrenzung sorgen (vermutlich zwei Z-Dioden?).</blockquote> Also oben auf der kleinen Platine sehe ich 2 Kondensatoren mit je 80V 27 µF, eine kleine Spule, ein kleines Drehpotentiometer, (eines, wo man 'nen Schraubenzieher braucht zum Drehen), dann ein Bauteil, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob's ein Spannungsregler ist oder was anderes; auf dem Teil steht BTS121A, dann B809 und über den drei Lötfahnen GDS. Auf der Unterseite der Platine sind auch Bauteile, nur sind diese so noch nicht exakt bestimmbar; da muß ich vorher erst die kleinen Drähtchen der Spulen ablöten, die unterhalb der Platine an diese angelötet sind.
><blockquote class=zitat>, ab in die Tonne.</blockquote>Nee, so schnell schmeiß ich nichts weg.
><blockquote class=zitat>Ist der Dynamotyp bekannt?</blockquote>Ja, AUFA 12V; den gab es mal zu DM-Zeiten, und das ich den wegwerfe, ist ausgeschlossen; der wird wieder hergerichtet.
>ciao
>Pinguin
guggsdu...
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
><blockquote class=zitat>Ist der Dynamotyp bekannt?</blockquote>Ja, AUFA 12V; den gab es mal zu DM-Zeiten, und das ich den wegwerfe, ist ausgeschlossen; der wird wieder hergerichtet.
>ciao
>Pinguin
Ui, was komplizierteres! Dann vergiß mal mein Geschreibsel zuvor ganz schnell wieder. Da halt ich mich lieber raus. So solide sind meine E-Technik Kenntnisse auch nicht.
Viel Spaß beim Forschen und Basteln.
Grüße,
André
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Merci, merci, merci, merci; bei Fragen melde ich mich neu. (n/t)
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
Lieber Pinguin,
den AUFA 12V habe ich noch noch nicht auf gehabt. Aber soweit ich gelesen habe ist er ähnlich den anderen Speichendynamos mit Zahnriemen angetrieben, und die neigen zum durchrutschen. Also wenns das ist, dann sieht man Verschleiß an den Zahnrädern. Der BTS121A ist ein Temperaturfühler mit Thyristorcharakteristik daher auch die Bezeichnung mit Gate, Drain und Source. Soweit ich las regelt der AUFA 13,8V Ladespannung aus Drehstrom. Also wenn der Thyristor zur Spannungsregelung benutzt wird, dann sind vielleicht auch 6 Dioden, ein Transistor und eine Spannungsrefenz verbaut. Wenn Du keinen Schaden an den Bauteilen siehst (verbrannt o.s.), ist vielleicht eine Verbindung offen (Lötstelle) oder was mir wahrscheinlicher scheint, der Kondensator kaputt, das sind nicht sehr zuverlässige Bauteile, den kannste ja mal wechseln. Also paß mal beim Messen auf! Vermutlich liefert der AUFA (früher FER)Gleichspannung! Der Wechselspannungsbereich zeigt dann nur den Brummanteil an!
Ansonsten hat mir Ruhla Speichendynamos immer(!) anstandslos umgetauscht, egal wie alt. Es gab damals noch keine Nabendynamos (vielleicht gabs den SON doch schon bei Union) aber ich habs mit den Speichendynamos bald aufgegeben, mehr als 1000km hat keiner gehalten, das war einfach lästig.
Na dann, schönen Feiertag
mathias
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
Hallo Mathias,
<blockquote class=zitat>Aber soweit ich gelesen habe ist er ähnlich den anderen Speichendynamos mit Zahnriemen angetrieben, und die neigen zum durchrutschen. Also wenns das ist, dann sieht man Verschleiß an den Zahnrädern.</blockquote> Nee, dieses Problem kenne ich auch, aber daran liegt es hier nicht; die Zahnriemen waren neu, der Dynamo ist inzwischen auch behutsam demontiert, so daß er auch wieder zusammengebaut werden kann, wenn Aufa noch reagieren sollte.
<blockquote class=zitat>Der BTS121A ist ein Temperaturfühler mit Thyristorcharakteristik daher auch die Bezeichnung mit Gate, Drain und Source. Soweit ich las regelt der AUFA 13,8V Ladespannung aus Drehstrom. Also wenn der Thyristor zur Spannungsregelung benutzt wird, dann sind vielleicht auch 6 Dioden, ein Transistor und eine Spannungsrefenz verbaut. Wenn Du keinen Schaden an den Bauteilen siehst (verbrannt o.s.), ist vielleicht eine Verbindung offen (Lötstelle) oder was mir wahrscheinlicher scheint, der Kondensator kaputt, das sind nicht sehr zuverlässige Bauteile, den kannste ja mal wechseln.</blockquote>Also, wenn ich so von oben auf die kleine Leiterplatte schaue, gibt es durchaus einige Lötstellen, die herstellerseitig nicht sauber verarbeitet sind; zudem lagen einige Wicklungen der Hauptspulen auf dem Metallteil des Stators, bevor deren Enden an die jeweiligen Lötstellen an die Platine führen.
Mich interessiert hier aber auch, ob ich letztlich nicht die ganze Elektronik weglassen kann; was passiert dann? Gehen Strom und Spannung je nach Geschwindigkeit in ungeahnte Höhen?
<blockquote class=zitat>Ansonsten hat mir Ruhla Speichendynamos immer(!) anstandslos umgetauscht, egal wie alt. Es gab damals noch keine Nabendynamos (vielleicht gabs den SON doch schon bei Union) aber ich habs mit den Speichendynamos bald aufgegeben, mehr als 1000km hat keiner gehalten, das war einfach lästig.</blockquote>Die Erfahrung habe ich ja auch, was die Zahnriemen und Zahnräder anbelangt; mit denen, die ich hier noch herumliegen habe, käme ich noch mehrere Tausende von Kilometern zurecht, wenn's denn erst mal wieder funktionieren würde.
ciao
Pinguin
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
Den Gleichrichter brauchst du schon noch. Du könntest dir mit ein paar Dioden den Gleichrichter nachbauen oder den alten übernehmen und eine Z-Diode zur Überspannungsbegrenzung dahinter schalten.
Müsste auch ausreichen, auch wenn dann die STVO-Norm vielleicht nicht mehr eingehalten wird.
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
>Den Gleichrichter brauchst du schon noch. Du könntest dir mit ein paar Dioden den Gleichrichter nachbauen oder den alten übernehmen und eine Z-Diode zur Überspannungsbegrenzung dahinter schalten.
>Müsste auch ausreichen, auch wenn dann die STVO-Norm vielleicht nicht mehr eingehalten wird.
Ok, den Gleichrichter benötigt es, sehe ich ein; und soweit wie ich jetzt die STVO verstanden habe, ist dort nur vorgeschrieben, wieviel Volt und Watt es <b>mindestens</b> sein müssen, dort steh ja nicht, wieviel es maximal sein dürfen oder daß es eben nicht mehr sein dürfen als 6V, 3W; diese 6V, 3W sind nur die Minimalanforderung.
ciao
Pinguin
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
>Lieber Pinguin,
>den AUFA 12V habe ich noch noch nicht auf gehabt. Aber soweit ich gelesen habe ist er ähnlich den anderen Speichendynamos mit Zahnriemen angetrieben, und die neigen zum durchrutschen. Also wenns das ist, dann sieht man Verschleiß an den Zahnrädern.
Und wegen der Neigung zum Durchrutschen werden sie millionenfach zum ANtrieb der Nockenwelle in Verbrennungsmotoren eingesetzt?
>Der BTS121A ist ein Temperaturfühler mit Thyristorcharakteristik daher auch die Bezeichnung mit Gate, Drain und Source.
Nein. Der BTS121A ist ein N-Kanal-Power-MOSFET-Transistor der TEMPFET-Baureihe, mit integriertem Temperatursensor und Kurzschluss-Schutz; genau deswegen hat er die Anschlüsse G, D und S. Wenn er ein Thyristor wäre, hätte er die Anschlüsse Anode, Kathode und Gate, A, K, G. Er wurde hergestellt von der Fa. Infineon (vormals Siemens)
> Soweit ich las regelt der AUFA 13,8V Ladespannung aus Drehstrom. Also wenn der Thyristor zur Spannungsregelung benutzt wird, dann sind vielleicht auch 6 Dioden, ein Transistor und eine Spannungsrefenz verbaut. Wenn Du keinen Schaden an den Bauteilen siehst (verbrannt o.s.), ist vielleicht eine Verbindung offen (Lötstelle) oder was mir wahrscheinlicher scheint, der Kondensator kaputt, das sind nicht sehr zuverlässige Bauteile, den kannste ja mal wechseln. Also paß mal beim Messen auf! Vermutlich liefert der AUFA (früher FER)Gleichspannung! Der Wechselspannungsbereich zeigt dann nur den Brummanteil an!
>Ansonsten hat mir Ruhla Speichendynamos immer(!) anstandslos umgetauscht, egal wie alt. Es gab damals noch keine Nabendynamos (vielleicht gabs den SON doch schon bei Union) aber ich habs mit den Speichendynamos bald aufgegeben, mehr als 1000km hat keiner gehalten, das war einfach lästig.
>Na dann, schönen Feiertag
>mathias
tztztz...
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
>Ok, den Gleichrichter benötigt es, sehe ich ein; und soweit wie ich jetzt die STVO verstanden habe, ist dort nur vorgeschrieben, wieviel Volt und Watt es <b>mindestens</b> sein müssen, dort steh ja nicht, wieviel es maximal sein dürfen oder daß es eben nicht mehr sein dürfen als 6V, 3W; diese 6V, 3W sind nur die Minimalanforderung.
>ciao
>Pinguin
Bin mir da nicht so sicher, aber mehr als 3W/6V dürfen es nicht sein. Es gibt glaube ich ein paar Normpunkte in der Kurve bei X km/h müssen Y W zur Verfügung stehen, aber bin da nicht sicher wie die definition ist. Praktisch wird dir keiner nen Strick draus drehen.
Ich würde bei ca. 7V die Spannung abschneiden (Belastbarkeit der Z-Diode beachten). .
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
>Bin mir da nicht so sicher, aber mehr als 3W/6V dürfen es nicht sein.
Mehr als 6V,3W müssen ja legal sein, sonst gäbe es die 12V Ausführung ja auch nicht; Busch & Müller hat ja beispielsweise 12V im Programm, ergo sind diese auch STVO- bzw. STVZO-konform
ciao
Pinguin
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
Busch & Müller hat ja beispielsweise 12V im Programm, ergo sind diese auch STVO- bzw. STVZO-konform
>ciao
>Pinguin
Es gibt auch 35W HID Lampen fürs Fahrrad zu kaufen....
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
>Busch & Müller hat ja beispielsweise 12V im Programm, ergo sind diese auch STVO- bzw. STVZO-konform
>>ciao
>>Pinguin
>Es gibt auch 35W HID Lampen fürs Fahrrad zu kaufen....
da vermute ich doch mal, daß diese nicht wirklich bezahlbar sind; wenn HID = Gasentladungslampe, abgesehen davon sollen ja LED länger halten.
ciao
Pinguin
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
Hallo,
angenommen, ich lasse alle elektronischen Bauteile außer dem Gleichrichter weg, bei dem Dynamo sind ja immer zwei Spulen zusammengeschaltet, wo ist bei denen der Masseanschluß? Am äußeren Drähtchen, oder an dem, das vom Inneren der Spule nach außen herausführt? Egal dürfte es ja nicht sein, oder?
ciao und merci
Pinguin
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
Lieber Pinguin,
zyx hat natürlich recht, ich war etwas voreilig.
Die Elektronik wegzulassen liegt freilig nahe, aber ich vermute (Weiß das hier einer ob das stimmt mit dem Drehstrom?) daß die Kennlinie nicht so flach verläuft wie bei elektroniklosen, sättigungsgeregelten Dynamos. Möglicherweise geht die Spannung doch merklich mit der Drehzahl, falls Du die Last überhaupt geeignet anpassen kannst. Eventuell könnte man auf einen Akku speisen. Und klar, kann man die Elektronik nachempfinden, wie hier schon etwas vorgeschlagen.
Also wenn du dich von der Elektronik trennen willst, dann an die Drähte Gleichrichterbrücke (Wechselstrom oder Drehstrom je nachdem), Last dran und messen. Oder es gibt einen besseren Vorschlag.
Grüße
mathias
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
Lieber zyx
>Nein. Der BTS121A ist ein N-Kanal-Power-MOSFET-Transistor der TEMPFET-Baureihe, mit integriertem Temperatursensor und Kurzschluss-Schutz; genau deswegen hat er die Anschlüsse G, D und S. Wenn er ein Thyristor wäre, hätte er die Anschlüsse Anode, Kathode und Gate, A, K, G. Er wurde hergestellt von der Fa. Infineon (vormals Siemens)
>tztztz...
Ja, ist richtig, das Datenblatt ist auch leicht zu finden. Die Information meinerseits war scheinbar sowieso überflüssig. Ich habe nur auf die Thyristorcharakteristik geschaut.
Aber, was denkst Du über den Kondensator? Sicher so von der Ferne ist es wie mit dem A... auf der Kreissäge. Was könntes Du Pinguin empfehlen?
Schönen Tag
mathias
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
>>den AUFA 12V habe ich noch noch nicht auf gehabt. Aber soweit ich gelesen habe ist er ähnlich den anderen Speichendynamos mit Zahnriemen angetrieben, und die neigen zum durchrutschen. Also wenns das ist, dann sieht man Verschleiß an den Zahnrädern.
>Und wegen der Neigung zum Durchrutschen werden sie millionenfach zum ANtrieb der Nockenwelle in Verbrennungsmotoren eingesetzt?
Hüstel, Mathias schrieb _nicht_ das Zahnriemen generell zu Durchrutschen neigen, sondern nur das die Speichendynamos dieses Problem haben. Also bitte Beiträge nicht nur überfliegen und dann aufgrund der Fehlinterpretation meckern.
Das die Speichendynamos ein Problem mit ihrem Zahnriemengetriebe haben ist seit vielen Jahren bekannt. Sowohl der Zahnriemen als auch die Räder aus Plastik sind nur sehr begrenzt verschleißfest. Wenn der Verschleiß ein gewisses Maß überschritten hat rutscht der Riemen durch. Und das ist leider bereits nach recht wenig Laufleistung der Fall.
Ich hatte mal das Urmodell, damals noch von FER. Ein paar Winter hat er durchgehalten ehe er mit lautem ratratratrat seinen Getriebetod verkündete. Zum Glück hatte da gerade Union den WING (Lizenzbau des SON) herausgebracht, der bis heute tadellos funktioniert.
Bernhard
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Re: Anpassung/Reparatur eines 12V-Dynamos zur LED-Verwendung
>Hallo,
>angenommen, ich lasse alle elektronischen Bauteile außer dem Gleichrichter weg, bei dem Dynamo sind ja immer zwei Spulen zusammengeschaltet, wo ist bei denen der Masseanschluß? Am äußeren Drähtchen, oder an dem, das vom Inneren der Spule nach außen herausführt? Egal dürfte es ja nicht sein, oder?
>ciao und merci
>Pinguin
Nach dem verlinkten Schaltbild sind an jeder Phase zwei Dioden angeschlossen, je eine, die "zur Phase hin leitet", und je eine, die "von der Phase weg leitet".
Die 3 hinleitenden Dioden sind an ihren Anoden miteinander verbunden - dieser Punkt ist deine "Masse". Die 3 wegleitenden Dioden sind an ihren Katoden miteinander verbunden, dort ist für dich "Plus".
Die Seite, wo die Dioden an den Spulen angeschlossen sind, ist für dich "tabu", da dort Wechselspannung anliegt.
Grüße,
André
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