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Studie zum Bau eines Vierrades (Quad)

Dieses Thema im Forum "Technik allgemein / Selbstbau" wurde erstellt von Gerhard Naujok, 28.08.2014.

  1. Gerhard Naujok

    Gerhard Naujok

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    Die Box besteht aus 30 mm Platten mit 4,09 m² , sie wiegt 2552 g. Die Makrolonscheibe mit 0,42 m² wiegt 380 g, zusammen gerade noch unter 3 kg.
     
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  2. Gerhard Naujok

    Gerhard Naujok

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    Heute konnte ich endlich die abmontierte Fronthaube wiegen. Sie wiegt (Alurohre, gebogene PVC Winkelleisten + Schaumplatten) 1380 g.

    Morgen werde ich noch die beiden Platten der Seitenverkleidung wiegen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.12.2016
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  3. TitanWolf

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    Hallo Gerhard,

    das ist ein gutes Gewicht für einen derartigen Eigenbau, Respekt. (y)

    Leichter geht es immer, keine Frage, doch ist bei Aufwand & Material vs. Zeitinvestition & Preis diese Konstruktion interessant.

    Viele Grüße
    Wolf
     
  4. Gerhard Naujok

    Gerhard Naujok

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    Die beiden 10 mm Platten der Seitenverkleidung wiegen zusammen 960 g, ich könnte auch 6 mm Platten nehmen, die würden dann ca 580 g wiegen.

    Morgen werde ich versuchen, die Bodenplatte einzubauen.
     
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  5. Gerhard Naujok

    Gerhard Naujok

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    Die Bodenplatte ist jetzt fertig. Allerdings hält der Klebstreifen,der die Bodenplatte mit der Fronthaube scharniermäßig verbindet, bei der Kälte nicht. Da muß ich noch mal mit Teppichklebeband extra stark klebend und Fön nacharbeiten.
    Die Bodenplatte ist mit der Fronthaube derart scharniermäßig mit Klebestreifen verklebt, daß beim Vorklappen der Fronthaube ein Stück mit ca. 90° nach unten fällt und dann im Winkel von ca. 90° nach hinten verläuft.

    [​IMG]

    Die Enden der Bodenplatte werden an den Seiten der Sitze mit Gummiband fixiert, so daß die Bodenplatte dicht an der Seitenverkleidung anliegt.

    [​IMG]

    Hier sieht man, wie die Bodenplatte auf der linken Seite dicht an der Fronthaube anliegt.

    [​IMG]

    Die Windschutzscheibe und die beiden Seitenfenster lassen sich einzeln auf das Dach klappen.

    [​IMG]

    Bei den gegenwärtigen Temperaturen fahre ich lieber mit dem Schutz der Scheiben.

    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 01.01.2017
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  6. Gerhard Naujok

    Gerhard Naujok

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    Auf meiner heutigen Tour waren die Wege mit einer dünnen verharschten Schneedecke bedeckt. An den Hinterrädern habe ich Reifen mit grobstolligem Profil. Beim Bremsen beider Hinterräder mit den im Eigenbau gekoppelten Magura HS11 Felgenbremsen bin ich ein wenig zur Seite gerutscht. An den Vorderrädern habe ich Schwalbe Shredda Reifen. Beim Bremsen beider Vorderräder mit den gekoppelten Magura Big Scheibenbremsen bin ich nicht gerutscht.

    Das Rückwärtsfahren im Schnee war ein Problem. Das Rückwärtspedalieren überträgt keine Kraft auf die Welle und die Hinterräder, da sowohl der Panasonic Tretkurbelmotor als auch das Rohloff Zwischengetriebe einen Freilauf haben. Zum Rückwärtsfahren lockere ich die Spanngummis der Bodenplatte, so daß diese auf dem Asphalt liegt. Dann kann ich mich mit den Schuhen auf der Bodenplatte abstoßen und ein Stück rückwärts rollen. Beim Anheben der Schuhe rutscht die Bodenplatte dann auch ein Stück rückwärts und ich kann mich wieder abstoßen. Das war auf dem verharschten Schnee eine äußerst rutschige Angelegenheit. Alternativen wären ein Reibrollenmotor an einem Hinterrad oder das Mitführen eines Besenstiels, mit dem man sich abstoßen kann.
     
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  7. Franz

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    Hallo Gerhard,
    Danke für den Tipp - das halte ich für eine gute Idee(y).
    Ich denke gerade an eine Kombination: Einerseits zum Rückwärtsschieben, andererseits als Zeltstange für unterwegs und als Unterlegkeil ebenso brauchbar.

    Beste Grüße
    Franz
     
  8. Gear7Lover

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    Die Hundeleine finde ich ein cooles Detail (y)
     
  9. Gerhard Naujok

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    Eine weitere Alternative wäre der um 180 gedrehte Einbau eines Nabenmotors in einem Vorderrad.
     
  10. TitanWolf

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    Sinnvoller als Direktläufernabenmotoren, wenn niedriges Gewicht bei gleichwohl hoher Ausgangsleistung erwünscht ist, ist ein kompakter Motor mit Riemenrad, welcher auf ein größeres Riemenrad (1:10 bis 1:30) am Vorderrad untersetzt das Drehmoment transferiert.

    Diese Motoren sind deutlich effizienter bei kompakteren Abmaßen, da im Drehzahloptimum schon bei Anfahrtsgeschwindigkeiten arbeitend und die nach oben gewünschte Geschwindigkeit lässt sich über eine ausreichend hohe Akkuspannung problemlos und ohne größere Ineffizienzbereiche übersetzen. Aber das ist nicht zum Forum passend.. daher nur als Anmerkung am Rande zu verstehen.

    Viele Grüße
    Wolf
     
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  11. Gerhard Naujok

    Gerhard Naujok

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    Zur Aerodynamic meiner Quad-Verkleidung möchte ich noch anmerken, daß diese für mich eine untergeordnete Rolle spielt. Am wichtigsten ist für mich der Wetterschutz, nicht nur gegen den Regen, sondern vor allem gegen den Wind, hauptsächlich Seitenwind. Ich hatte mal vergessen die Transportbox hinter dem Sitz mit Spanngurt zu fixieren, da hat mir der Wind die Box auf den Acker geweht.

    Ich fahre meist Kurzstrecken von etwa 10 km auf hügeligen und kurvenreichen Wegen und Straßen am westlichen Rand des Vogelsberges, ca. 95% sind Steigungen oder Gefälle; da reicht mir bergab eine maximale Geschwindigkeit von 30/kmh, wenn ich nicht sehen kann, was hinter der nächsten Kurve kommt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.01.2017
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  12. Arnold

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  13. Gerhard Naujok

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