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stanyl polyamide zahnblatt und kette

Dieses Thema im Forum "Fahrradkomponenten" wurde erstellt von Bobo, 14.12.2016.

  1. Bobo

    Bobo

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    es ist schon ein weilchen her, wo ich ueber den erfolg des hollaendischen paralympic teams 2012 und plastik radkette las. beim rumschnuppern im http://www.radreise-forum.de/topics/914031 lernte ich, dass bei stefans atl falter auf rauer/holbriger oberflaeche die kette gegen die roehrchen laut klackte. auch bei glatter strasse ist etwas geraeusch von der einfuehrung ins roehrchen hoerbar. kann ich gut nachempfinden, man denke nur abgelegene wege, bestem wetter, in sinne fuellender, bezaubernder natur, da wird man schnell von mechanischen gebaenge genervt. erinnere mich ans klich-klick meiner alten (30 j +) sachs dreigang nabe! unverwuestlich das ding.

    Mit den genannten eigenschaften (siehe links) der polyamide neuteile wie, -leichter, - effizienter, - weniger reibung und leiser, duerfte das stefan abhilfte bringen. lubrizieren passe!
    Hat jemand erfahrung mit den teilen?

    Interessant auch fuer all die laminierer, die hinweise zu "dsm's" harz (steifer, leichter laminat) beim ruderboot und velomobil "velox 2".

    gruss
    reinhard
    --- Beitrag zusammengeführt, 14.12.2016 ---
     
  2. Fanfan

    Fanfan

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    Welche Links? Ich sehe keine zu irgendwas mit Polyamid-Teilen, auch nicht in dem verlinkten Thread im Radreise-Forum.

    (PS: Wenn Du deinen Beitrag ergänzen willst, mach das besser über "Bearbeiten", das geht innerhalb einer Stunde nach dem Abschicken. Wenn's zu spät dafür ist, schreib die Ergänzung einfach in einen neuen Beitrag.)
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.12.2016
  3. Bobo

    Bobo

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  4. einrad

    einrad

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    Ja, mit den Links wird's interessant.
    Das Gewicht der Kette ist bei manchen Liegen ja net so gering.

    Gibt's solche Ketten inzwischen am Markt?
    Hat irgendjemand eine Idee zu den erreichbaren Standzeiten?

    Gruß, Harald
     
  5. sanktnelson

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    Ich verstehe nicht ganz, warum man deshalb kein schmiermittel braucht. Es sind ja wohl nur die Rollen aus PA, Niete und Laschen sind weiterhin Metall. Die Reiben doch genauso aneinander wie vorher.
     
  6. einrad

    einrad

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    Niete zu Lasche bewegt sich relativ wenig (kleine Winkeländerung).
    Rolle zu Bolzen bewegt sich viel mehr (große Winkeländerung).
    Daher ist bei der Rolle mehr zu holen, bzw. der verbleibende Rest an Reibung relativ gering.

    Ich gehe aber auch davon aus, dass trotzdem ein passender (!) Schmierstoff eingesetzt werden sollte.

    Gruß, Harald
     
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  7. Jack-Lee

    Jack-Lee Weltmeister 2015 (MT) gewerblich

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    Man kann auch einfach selbstschmierende Kunststoffe erreichen..
    Jenachdem wie der Kunststoff ausgelegt ist, kann der Reibwert erheblich niedriger als Stahl auf Stahl sein. Auch ohne Schmierstoff. Und die Lebenszeit ist auch höher. Und es ist deutlich leichter.
    Ich find das begrüßenswert. Leider gibts dann Problem mit dem Recyclen..
     
  8. sanktnelson

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    Aber eben die Reibung Lasche/Niet ist doch die für den Kettenverschleiss relevante?
     
  9. Nobbi

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    Was interessiert der Verschleiß wenn man das Teil im olympischen Wettkampf einsetzt? Bis ins Ziel wird es ja wohl gehalten haben ;).

    Aber mal ernsthaft: Gerade weil der relevante Verschleiß ja zwischen Lasche und Niet passiert und die Abnutzung der Rollen erst relevant wird, wenn die sich beginnen aus der Kette zu verabschieden wird die Lebensdauer der Kette trotz Einsatz von Kunststoff vermutlich nicht allzusehr verkürzt. Ketten mit Kunstoffniet- und/oder lasche taugen vermutlich nicht mal für handbikende Kleinkinder.
     
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  10. GünterSch

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    Hallo,

    Ob der Verschleiß geringer ist wage ich zu bezweifeln. Den Verschleiß misst man ja meistens als Verlängerung der Kette. Das geht vermutlich über Verformung und Abrieb. Was dabei wie viel ausmacht weiß ich nicht. Aber das da Plastik und ggf. auch noch selbst schmierender besser sein soll glaube ich nicht, lasse mich da aber gerne etwas besseren belehren.


    mfg


    Günter
     
  11. Bobo

    Bobo

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    na ja, - vielleicht stehen wir halt hiermit wieder einmal vor einem "quanten sprung"/paradimen verlegung. nicht lubrizieren muessen klingt verblueffent, gell.

    muss da eben an die hoch interesante und faszinierente entwicklungsgeschichte des chronometers denken. wunderbar erzaehlt in dava sobel's buch: longtitude.

    um sein ziehl zu erreichen, musste john harrison, der erfinder dieses instruments, mehrmals den status quo (denke nur, schreiner von beruf & anfang/mitte 18.jahrhuntert) und den damahligen wissensstand ueberwinden. seine uhr musste das rollen auf hoher see, - kaelte und tropische hitze, - feuchtigkeit, - fallen und steigen des luftdrucks und die variablen schwerkraefte der erde wider stehen koennen. Ohne schmierstoffe !

    er baute 4 chronometer (h1 - h4) und wie bereits seine ersten uhren, war auch h1 u.a. aus holz . mit der h4(metal) gewann er den "longtidude preis" und loeste somit ein jahrhunderte altes problem. sah einer seiner uhren noch neulich im hiesigen britischen tv. sie steht in Brocklesby Park, North Lincolnshire, musste bisher weder geschmiert noch reparaiert werden, lediglich 1 x pro woche aufziehen. und dass, seit 1720 ! ! steht auf meiner "to do" liste, wie auch die h1 - h4 (maritime museum, greenwich, london)

    jack-lee
    schoen, dass du als fahrrad bauer auch ans "endziel" (recycling) denkst. geschlossene systeme - no waste, - wie in natur. hoffe ma, dsm tut das auch. weiter so !

    gruss
    reinhard
     
    Zuletzt bearbeitet: 05.01.2017