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Reifen GBSR

Dieses Thema im Forum "The Great Baltic Sea Ride (GBSR) 2014" wurde erstellt von Jupp, 24.01.2014.

  1. Jupp

    Jupp

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    Ich hatte Schwalbe gefragt, ob sie sich wie bei ROAM auch als Reifensponsor engagieren würden.
    Jetzt habe ich eine Absage erhalten mit dem Hinweis, Schwalbe wolle sich 2014 nicht im Tourbereich mit Reifensponsoring einsetzen.

    Das ist schade, aber die Absage war freundlich und die frühere Unterstützung wirklich großzügig.

    Für uns heisst das, das wir eigene Reserve vorhalten müssen.

    Die Straßen auf der Route dürften im Sommer einigermaßen sauber sein, selten könnten mal ein paar 100 m oder ein paar km unbefestigt dabei sein, aber der Belag wird nicht besonders glatt sein. Teilweise müssen wir mit schlechten Strassen rechnen (Baltische Staaten und Polen), obwohl dort in den letzten Jahren viel neu gemacht wurde.

    Kaum jemand wird 3 oder mehr Sätze Ersatzreifen durch die Gegend fahren wollen, deshalb die Frage: Was plant ihr, wie sind Eure Erfahrungen?

    Ich plane, einen Reservesatz Reifen mitzunehmen, in meiner üblichen Durano/Kojak Kombination; dazu 6 Schläuche vorn, 2 hinten.
    Alternativ gehe ich auf M+, nehme jeweils einen Ersatzschlauch und einen 406 Reservereifen mit.

    Jupp
     
  2. Joerg046

    Joerg046

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    AW: Reifen GBSR

    Ich werde hinten wieder den M+ in 25-559 aufziehen, der hält 15 000 km auch bei schlechten Strassen.
    der wiegt nur 530 Gramm, ist damit leichter als was anderes + Ersatz und rollt bei 11 Bar ganz passabel.
    Ich hatte den pannenfrei bei ROAM drauf.
    Kein Ersatz dabei.

    Vorne weis ichs noch nicht, hab den Falt-Kojak immer als Ersatz dabei.

    Bei mir wird's mit Gepäck eh schon recht eng, ich muss sogar die Zahnbürste absägen ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 24.01.2014
  3. madeba

    madeba

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    wir sollten uns auf jeden Fall absprechen, macht ja keinen Sinn das JEDER drei Ersatzreifen und -schläuche mitnimmt.

    Für hinten werfe ich noch den Panasonic RibMo in den Ring, in 26" nur 32mm breit, hält mehr Druck aus als die meisten Felgen (ich habe ihn immer mit >7bar gefüttert). Pannenfrei über fast 10tkm. Einziger Nachteil, der mir aufgefallen, ist wäre die Nasshaftung, da hat er bestenfalls M+-Niveau. Gerade hinten vielleicht etwas wenig.

    Deswegen werde ich wohl wieder den M-Supreme in 42mm nehmen. Ebenfalls pannenfrei über deutlich mehr als 10tkm (incl. ROAM) und ist meine erste Wahl bei nassen Straßen. Brummelt durch das Profil bei >35 aber immer leise im Radkasten vor sich hin, ist am Anfang etwas gewöhnungsbedüftig.

    Vorne weiß ich noch nicht, M+ in 35mm mit 8bar steht aber ganz oben auf der Liste. Dann brauche ich eigentlich nichtmal einen Ersatzschlauch mitnehmen und könnte die Luftpumpe auch gleich zu Hause lassen. Bei ROAM habe ich immer nur das bißchen Luft wieder reinpumpen müssen, was bei den drei Kontrollen unterwegs beim Aufsetzen des Pumpkopfes rausgepfiffen ist.
     
  4. tüfti

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    AW: Reifen GBSR

    Vom Supreme bin ich im Moment enttäuscht und verunsichert.
    Er wurde vor etwa 40 Tagen montiert.
    Vor 2 Tagen hörte ich abends im Haus einen fürchterlichen Knall, ohne zu wissen, woher der kam.:confused:
    Am nächsten Tag sah ich, dass der Supreme am Hinterrad platt war. :eek:
    Der Reifen sah im ersten Moment in Ordnung aus, der Schlauch jedoch war auf einer Länge von ca. 20 cm zerfetzt.
    Ursache war, dass ein Draht des Faltreifens an 2 Stellen, in einem Abstand von ca. 2 cm innen unterbrochen war.
    Dadurch ist der Reifenwulst aus der Felge geflutscht und so nahm das Schicksal seinen Lauf.
    Der Reifen ist insgesamt etwa 1300 km gelaufen und wurde einige Male gewechselt.
    Bei den Montagen wurde keine Gewalt angewendet, sondern immer vorsichtig montiert.
    Ich hoffe dass man mit solchen Reifen nicht auf einer Zeitbombe sitzt und werde ihn mal zu Schwalbe schicken.
     
  5. hering

    hering

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    AW: Reifen GBSR

    Hallo Jupp,
    als ich 2011 durch die baltischen Staaten und Polen gefahren bin, waren die Straßen in einem sehr guten Zustand. In Polen meist besser als in D, in den Baltischen mal besser mal schlechter und auch mal unbefestigt. Mit 20''-Kojaks hatte ich an der Einspurliege auf 2400km zwei oder drei platte Reifen.

    Ich hoffe, dass ich euch damit etwas helfen konnte,
    viele Grüße,
    hering
     
  6. tüfti

    tüfti

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    AW: Reifen GBSR

    Schwalbe hat heute geantwortet:

    "Die Prüfung zeigte, dass sich der Wulstkern geweitet hat. Leider lässt sich im Nachhinein nicht mehr feststellen, ob der Wulsttkern nicht die nötige Stabilität aufwies oder aber sich der Kern durch eine äußere Einwirkung der Felge geweitet hat.

    Auf dem Kulanzwege erhalten Sie dennoch kostenlos Ersatz in Form von aktueller Version, der Ihnen in den nächsten Tagen per UPS frei Haus zugeschickt wird."
     
  7. H@rry

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    Ich komme im Moment sehr gut zurecht mit die Shredda 40-406 von Schwalbe. Auf komfortable 5,5bar rollt es sehr leicht, SV7 Schlauch mit DocBlue (latex milch) drin. Bereits ohne DocBlue hat der Shredda mich beeindruckt weil es keinen Pannenschutz hat und Ich letzten Herbst doch nicht oft damit Platt gefahren bin. Wenn Platt sind sie sehr einfach ab und wieder auf zu ziehen. Auch halten sie sehr lange, etwa 8000km. Alles zusammen eine sehr besondere Kombination von Eigenschaften.
    Seitdem Ich voriges Jahr Dezember DocBlue rein gemacht habe hatte Ich kein einzigen Platten mehr in etwa 4000km, trotz Glas und nasse Strassen. Es sind Faltreifen, sehr leicht und klein zu verstauen, also Ich denke 2 extra mit zu nehmen. Dazu 6 (neue) Schlauche SV7 und 200ml DocBlue. Nachteil von DocBlue ist das mann Schlauche die damit befuellt sind nicht flicken kann, aber es kommt mir vor das Ich vertrauen haben darf.

    Bei meine Sommerferien 2013 hatte Ich 3 extra Duranos dabei und Ich hatte sie ALLE noetig. 2 sogar voellig kaputt. Sie sind mir letzendlich auch zu unkomfortabel auf schlechte Strassen.
     
  8. liegender_robert

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    Von den Shredda bin ich ebenfalls begeistert. Der erste Satz hat über 12.000 km gehalten, den 2. fahre ich jetzt auch schon 9000 km. So lange hat bei mir kein anderer Reifen durchgehalten. Meine Pannenstatistik zeigt, das ich mit dem Shredda (ohne Blue Doc o.ä.) nur halb so oft einen Platten habe wie mit Kojak oder Durano. Der Komfort ist gerade auf schlechte Wegdecke um einiges besser als mit den schmalen Reifen. Für meine Dänemarktour im Mai habe ich mir extra wieder den Shredda bestellt. Ich fahre ihn auch mit 5,5 - 6 bar.
     
  9. theoretiker

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    AW: Reifen GBSR

    Gut zu wissen, dass die Shredda offensichtlich auch bis 6 Bar gut mitmachen.

    Robert, in deinem Blog stand mal, dass du die Shredda mit den Michelin Protek Max Schläuchen fährst. Die hätten dann ja auch ihre eigene Pannenmilch drin!? Oder haben sich die Michelin bie dir nicht nicht bewährt?

    Grüße
    Lars - der in 2 Wochen dann auch mit Shredda über dein Rheindeich fährt (und Platten bei Nacht nicht mag , die Flasche DocBlue steht hier also schon mal bereit...)
     
  10. Jupp

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    ist der dir fürs Quest nicht zu breit in 40-406?
     
  11. tüfti

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    Inzwischen fahre ich auch den Shredda mit Pannenmilch.
    Der erste Platten kam schon nach ca. 60 km. :eek:
    Eine Scherbe war drin. Nach dem Entfernen dieser spritzte die Milch fast vollkommen raus, ohne zu dichten.
    Inzwischen fuhr ich einige hundert Kilometer ohne Panne.

    Aber, was mir auffiel ist, dass in den vielen kleinen Profilzwischenräumen sich kleine Steinchen sammeln.
    Wenn sie scharfkantig sind und sich festsetzen, können sie sich im Laufe der Zeit durch den Mantel arbeiten.
    Da meine ich, ist ein Slick besser - wie zB. der F-Lite.
     
  12. liegender_robert

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    Nur im Hinterrad ist der Michelin Protek. In den Vorderrädern habe ich Schwalbe SV6 ohne Pannenmilch.
     
  13. liegender_robert

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    Mit den 40mm Shredda komme ich im Medienhafen noch gut durch die Drängelgitter. Der Wendekreis ist aber schon 1-2 m größer.
     
  14. liegender_robert

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    Kojak und Durano hatten auch kein Profil, haben aber viel mehr Steine und Split aufgesammelt!
     
  15. H@rry

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    Ich hatte dieselbe Erfahrung, schon bei der erste Fahrt mit Shredda platt. Nur bin Ich mir ziemlich sicher das es zurueck zu fuehren ist auf eine zu kleine Schlauch (SV6) die sich zu weit dehnen musste und deshalb auch nicht durch die latex milch mehr abdichten liess.
    Bei Felge ohne Hohlkammer braucht mann in meine Erfahrung die SV7 ab 40mm Reifen breite. Dummerweise fuehlte Ich mich mit die latex milch so sicher das Ich meine eigene Regel gebrochen habe. Seit dem Moment das Ich mit SV7 Schlauch samt latex milch im Shredda fahre, hatte Ich keine Platten mehr.

    Slick oder mit Profil ist nicht so von Bedeutung ist meine Erfahrung. Es ist die Gummimisschung die bestimmt ob Steinchen festgehalten werden im Reifen oder sofort wieder ausgespuckt werden. Shreddas haben bei mir ein paar kleine Schnitte von Steinchen aber keine (Steinchen, die Schnitte bleiben schon :D ) ist noch da wenn Ich gucke. Auch mit Durano habe Ich relativ gute Erfahrungen in Sachen Pannenschutz (vor allem Vollbremsungen zerstoeren bei mir die Duranos). Kojak aber hat eine weichere Gummimischung die vor allem bei nasse Strassen gerne alle Steinchen auf ihrem Weg auf frisst. Nicht das Ich selber diese Erfahrung mit Kojak habe, denn Ich fahre schon lange nicht mehr damit, nur hoere Ich es sehr oft von anderen Fahrern.
     
  16. Nina

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    Ich orientiere mich noch. Mit Durano oder Kojaks werde ich wohl nicht fahren, möchte lieber fahren als flicken. Da mein Quest bei ROAM ja deutlich schwerer war, setze ich lieber auf "Pannenfreiheit". Hinten wird es wohl ein M+, vorne denke ich auch über den Shredda nach. Ich werde ihn mir mal bestellen und testen.
    Ersatz wäre auf jeden Fall ein Mantel für hinten und einer für vorn, sowie ein Paket Schläuche und Flickzeug!

    Ich freu mich schon!
     
  17. Skipper

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    Verdammt, Ihr verwirrt mich!
    Ich hatte eigentlich gehofft, dass 2 Satz Duranos für die Runde ausreichen sollten.
    Mit schlechter rollenden Reifen, oder noch grösserem Wendekreis würde ich nur fahren, wenn es unbedingt erforderlich währe. Sind die Strassen im Baltikum wirklich so schlecht?
    In Dänemark und Schweden bin ich schon viel gefahren, die Strassen sind wirklich gut. Ok, in Schweden ist der Asphalt etwas rauher. Selbst in Polen sind die Strassenoberflächen meistens nicht viel schlechter als bei uns.

    Ich freue mich riesig auf die Tour!

    Grüsse
    Jörn
     
  18. tüfti

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    Mein Schlauch war 7C.
    Scheinbar dichtet die Pannenmilch die dünnen Schläuche nicht so gut ab?
     
  19. Velomobilfuzzi

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    Ich halte es wie Nina, lieber fahren als flicken.
    da ich bisher auch fast immer mit M+ unterwegs war, werde ich wohl hinten auch weiter so fahren und vorne die Durano Plus mal ausprobieren, da der Lenkeinschlag wesentlich besser sein soll, als beim M+.
    Als Ersatz werde ich nur einen Durano Plus für vorne mitnehmen und je zwei Ersatzschläuche.
    Freue mich Euch alle im Juli zu sehen.

    Hansi, der jetzt gleich mit Jupp eine Runde zusammen die Quests quälen geht.
     
  20. Sutrai

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    Nein, überhaupt kein Problem. Schon 2008 war das Baltikum gut zu fahren. Ab und zu mal ein paar unbefestigte Kilometer, aber auch das ging mit Kojaks problemlos.

    Kritisch war dagegen Nordschweden mit ganz fiesen winzigen Flintsplittern. Jeden Tag hab ich die Reifen abgesucht und >20 Eindringlinge entfernt. Einen Platten hatte ich deswegen aber nicht. Ich würde auf keinen Fall mit M+ fahren, ihr wollt doch auch Spaß an der Sache haben, oder?

    Viele Grüße,
    Martin