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Rennen HPV-Weltmeisterschaft 2017 in Mannheim

Dieses Thema im Forum "Treffen, Rennen und Veranstaltungen" wurde erstellt von DePälzer, 08.06.2017.

  1. eisenherz

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    Das hat nix mit Egoismus zu tun. Start ist an Punkt x. Dann bin ich startklar an Punkt x. Wenn mir dann selber ne Flasche fehlt, gibt es "Ohrfeigen" für mich selber, für meine Dämlichkeit an so einem heißen Tag ausgerechnet die Flasche vergessen zu haben. Ich würd nie auf den Gedanken kommen, dass die anderen ja eben noch warten können. Wie lange soll sowas dauern, dann fällt dem nächsten ein das er sich nicht eingecremt hat, wieder ein andere muss nochmal pinkeln und so weiter. Start ist Start, Punkt, Ende, aus. Was ich auch hasse, wenn der Start ewig verzögert wird ... ich persönlich muss vor jedem Rennen nämlich gefühlt tausend Mal pinkeln ... ich will dann auch los ... erst recht wenn es brüllend heiß ist.


    Wenn mir nicht bewusst ist, dass der Start praktisch augenblicklich stattfindet und dann durch mich behindert wird, werde ich mich entschuldigen und nicht erklären warum und wieso ... wäre mir viel zu peinlich.
     
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  2. Sunny Werner

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    und wie schnell man Kurven fahren kann
     
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  3. eisenherz

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    Wenn man jemanden im Feld hat der über die gleichen Fähigkeiten und Fahrzeug wie man selber verfügt, sind 11sec ziemlich schmerzhaft. Die musst du ja auf Deine Maximalleistung noch oben drauf packen.
     
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  4. ReneF

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    11sec sind auf der Radrennbahn fast eine Runde.
    Dies auf einer ähnlichen Starken Fahrer rauszufahren bedeutet Minutenlang über die Kotz...Äh Schmerzgrenze zu fahren.
    Deshalb war meine Taktik dort immer: Gute Startposition und in den Ersten 5 Minuten alles zugeben, damit die "Startverschlafer"
    direkt mal ein bis 2 Runden drauf kriegen.
    Und wenns gut läuft bei den Topfahrern mal etwas Lutschen.
    Ok bei Schotti musste ich dann bei 56,9km/h abreissen lassen...
     
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  5. Sunny Werner

    Sunny Werner

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    aber in 3 Stunden kann man wenn mann eh schneller ist diese 11 Sec locker gut machen, eine Platte dauert länger..
     
  6. Gwynfor

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    Nochmal, nur wenn du die einsame Spitze bist. Wenn man dafür arbeiten muss, dann sind 11 Sekunden eine Ewigkeit. Dann muss man darauf hoffen, dass der Gegner aufgehalten wird. Darauf kann man aber nicht immer hoffen.
     
  7. DanielDüsentrieb

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    hallo
    Das ist nur für ein Fahrer der illegalerweise hinter mir war. Das war die Rettungsgasse.
    Das er mit Tranponter fährt macht das gar nix aus, es fahren nicht alle windschatten und haben eure denke.
    das problem ist doch das man nicht weis wann es los geht. Warum wird der Cowntownzähler nicht benutzt.
    Der Grund und Hauptfehler leigt hier beim Organisator, was hackt ihr jetzt bei mir rum.
    ein Fahrer steht nicht rechtlich in der Rettungsgasse und ist 11sec später zum starten gekommen.

    11sekunden sind keine ewigkeit sondern der tausendste teil des Rennen
    Was macht ihr das jetzt ein problem, gefährlich sind Rennen aus anderen Gründen, aber dazu komme ich noch
     
  8. Christoph S

    Christoph S

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    Dann täuscht die Pespektive im SWR-Film
     

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  9. hering

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    Falsch. Heike hat vor dem Rennen extra nochmal mehrfach betont, dass das 3h-Rennen PÜNKTLICH um 9:30 starten muss, um weitere Konflikte für das darauf folgende Programm zu vermeiden. Und wer ohne Tacho oder GPS oder sonstigen Uhren ein Rennen bestreitet macht ordentlich was falsch.

    bei vielen Rennen ist die Differenz zwischen dem ersten und dem letzten Fahrer kleiner als 1/1000.
     
  10. DanielDüsentrieb

    DanielDüsentrieb Vize-Weltmeister 2015 (VV) gewerblich

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    ich hab habe nix gehört. Richtig ist das mit dem coundown. Freut dich aber sehr mir ans Bein zu treten.
    War wohl wichtig bei dir.

    bei Windschattenfahrer kann das durchaus wichtig sein, helfe doch lieber das in zukunft das besser wirdseitens der Veranstalter

    Ja das täuscht sehr vor allem deine schiefe Linie, wo hab ich dich den behindert weil du so nett mit eiferst
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.06.2017
  11. Gear7Lover

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    Und jetzt noch mein Senf.
    Die Startaufstellung war chaotisch und unorganisiert. Irgendwann sammelten sich alle vor der vermuteten Startlinie, glücklicherweise hatte sich die Mehrheit auf die richtige Fahrtrichtung aufgestellt. Der Zugang vom Platz wo die meisten warteten zur Startaufstellung war entgegen der Fahrtrichtung. Alle schoben irgendwie rückwärts bis sich alles verkeilt hatte und nichts mehr vor und zurück ging. Es war da bereits sonnig. Edgar und ein paar andere warteten daher 100m weiter hinten im Schatten. Nachdem alle in der Sonne gebraten hatten kam Daniel von hinten und natürlich war alles schon vollgestellt, kein Durchkommen. Also nahm er das VM auf die Schulter und trug es im Slalom durch die Startaufstellung nach vorne. Hinten anstellen gilt für andere, aber nicht für Daniel. Mir war es egal, weil er sowieso viel schneller als ich ist. Ich hatte zuvor einen Weisweinstand aufgetrieben, wo ich (gegen kleine Gebühr) schon ein Glas Wasser erstehen konnte also brauchte ich meinen Camelback nicht für die Wartezeit verbrauchen. Am Start und auf der Strecke war Verpflegung Null (für Orga und Helfer war gesorgt, Publikum sowieso, nur die Fahrer konnten sehen wo sie bleiben). So war es undenkbar ohne ausreichend Wasser zu starten. Das hätte einen zum Abbruch gezwungen. Die Strecke war mit Absperrgittern geschlossen. Keine Boxengasse. Kein Verlassen der Strecke im Pannenfall in Aussicht. Kein schneller Zugang zu den Fressständen für Wasser. Irgendwann unverhofft ging es plötzlich los. Ich hab kein Startzeichen gesehen oder gehört. Ich bin nur losgefahren weil alle anderen losfuhren. Daniel war schon weg, das nächste mal als ich ihn sah war auf dem Monitor der Rückspiegelkamera schnell grösser werdend.

    Der Schluss war genauso chaotisch. Die Glocke wurde deutlich sichtbar geläutet (gehört hab ich sie unter der Haube nicht, zumal der Asphalt im Start/Zielbereich schlecht war, der SL sass hart auf wenn ich die Asphaltaufwerfungen versehentlich zwischen die Räder bekommen habe). Ob das nun meine letzte Runde sein würde wusste ich nicht weil die Glocke bei einem Rundenrennen mit unterschiedlich schnellen Fahrern kein eindeutiges Zeichen ist. Ich hab halt mal soviel Endspurt gegeben, dass ich notfalls nochmal eine Runde durchgehalten hätte. Zielfahne war gut zu sehen. Scharf bremsen wegen Kurve nach dem Ziel. Kein Ausrollrunde sondern sofort rausgewunken worden auf einen Platz innerhalb der Rennstrecke mit überwiegend praller Sonne. Natürlich wieder alles zugestellt und verkeilt. Den Engländer mit der Einspurverkleidung hat es erst mal hingelegt weil er sein Landefahrwerk gar nicht so schnell rausgekriegt hat. Andere Fahrer haben ihn wieder aufgerichtet. Die Orga hat sofort fast panisch die Transponder eingesammelt anstatt das Chaos im Zielraum zu ordnen. Man hatte wohl vergessen für die teuren Dinger Pfand zu verlangen. Ich hab dem Engländer geholfen den Transponder aus der Schale zu pfriemeln weil die Orga so penetrant nach dem Transponder verlangt hat, dass der arme Mann nicht mal Zeit fand sein Fahrzeug ordentlich aufzubocken und die Oberschale sauber hinzulegen, die nämlich mit der Verglasung auf dem Asphalt lag. Das alles 30s nach dem Endspurt. Alle haben gepumpt wie dei Maikäfer. Erst danach konnte ich meinen SL von der Einfahrt nehmen und die Nachfolgenden näher an den Schatten lassen. Am Eingang eines Zelts sass Bernhard Böhler am Boden. Ich ging hinein und hab mich auf eine Bierbank gesetzt. Es war angenehm kühl da drin. Es gab sogar Wasser da drin. Als ich geschnallt hatte dass ich der Einzige ohne orangenes Helfer-Shirt da drin war hat man auch schon den Eingang zugemacht, damit nicht noch mehr Fahrer reinkommen. Mich hat man gewähren lassen. Ich bin dann auch bald freiwillig raus um zu sehen ob mein SL nicht im Wege steht.

    Schadensbilanz: Eine gebrochene Speiche rechts innen. Deutlich hörbar. Das Schlagloch am Ende der 180° Kehre war schon zum Ausbessern angezeichnet, aber das hat wohl nicht mehr vor dem Rennen geklappt. Magnetzuhaltung der Haube hat sich verabschiedet. Der Asphalt war nicht extraschlecht, aber so wie er in Innenstädten halt ist. Nur kann/will man bei so einem Rennen weder langsam fahren noch den Gemeinheiten ausweichen. Letztendlich war es auch ein Strapaze fürs Material, teilweise ruinös, ein paar mussten deswegen ja auch abbrechen. Ich bin mit der gebrochenen Speiche weiter durch die Kurven gefräst. No risk no fun.
     
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  12. Kettcar

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    Ich meine, wer sich hinter einem unbemannten VM an den Start stellt, der sollte sich nicht wundern, wenn es nicht sofort los fährt.

    Wenn es nicht das von Daniel, sondern von einem Schlechtplazierten gewesen wäre, würde kein Hahn heute noch danach krähen.
     
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  13. DilettDante

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    Zur Abwexlung mal n paar bewegte Bilder: .....aber erst fertig lesen



    und



    Zum parallel Gucken in 2 Browserfenstern nebeneinander wegen Vorbeifahr-Effekten

    Ton Einstellungen der Frontkamera-Aufnahme runterdrehen.
     
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  14. Sunny Werner

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    Boah, bin ich froh nicht dabei gewesen zu sein... "heute freue ich mich weil" :ROFLMAO:
    Samstag und Sonntag wird eindeutig schöner..
    Danke für eure Berichte (y)
     
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  15. Rheinknie

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    So schlimm war es nicht, dass man part tout hätte zu Hause bleiben müssen. Manch Geschmäcke wird hier auch reingeredet, bzw. künstlich aufgebläht.

    Fakt ist, es hätte mit wenigen kleinen Dingen deutlich besser und für alle besser laufen können. Über vieles sollte man schon als Mensch mit "gesundem" Verstand nicht nachdenken wollen.
     
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  16. AntoineH

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    Für mich war das eine peacige und schöne Veranstaltung. Deutlich weniger gefährlicher Kurs als in Leer 2013 aus meiner Sicht, interessante Rennkategorien und Strecken. Auf dem Flugplatz konnte man toll Gas geben, der Innenstadtkurs hatte später am Vormittag viele interessierte Zuschauer, die Medien haben wohlgesonnen und förderlich über uns berichtet.

    Klar findet man an jeder nichtprofessionell organisierten Veranstaltung Kritikpunkte. Für den Teilnahmebeitrag an den 5 Rennkategorien an drei Tagen bekommt man gerade mal ein Ticket zur halbtägigen hamburger Cyclassics, die viele Tausende Teilnehmer und entsprechende Einnahme sowie hohe Werbe-Umsätze hat, einschließlich Stromversorger-Sponsorkonzern. Und auch da passieren Pannen.

    Solange wir nicht aktiv erreichen, dass sich in Kürze die VM-/LR-/Trike-Fahrenden verdreifachen oder verfünffachen, fehlt die einfach die Masse, aus der wir verschieden starke Fahrerklassen selektieren könnten und aus der wir genügend Quali-Veranstaltungen generieren könnten. Der HPV Deutschland und wohl auch der der Niederlande sind keine Leistungssportverbände, sondern Interessenvertretungen für alle Mitglieder. Wer mehr oder Spezielleres möchte, muss es daher wohl selbst auf die Beine stellen, entsprechende Rennen gibt es ja.

    Manche Meckerer sind noch nicht einmal HPV-Mitglied und durften trotzdem teilnehmen.
    Manche Meckerer haben sich erst wenige Wochen oder Tage vor der Veranstaltung angemeldet und den Organisatoren damit die Arbeit unnötig schwer gemacht. Ja, wenn ich es denn nicht sicher vorher weiß, melde ich mich halt rechtzeitig mit dem Minimalbeitrag an und "verschenke" notfalls mal ein paar Euro an einen Non-Profit-Verein. Erst wenn es so eine - im Großen und Ganzen gut gelungene - Veranstaltung nicht mehr gibt, werden einige vielleicht begreifen, was sie da schlecht geredet haben.

    Vielen Dank von dieser Stelle an das vielköpfige Orga-Team, den Extra-Kakao der Vereins-Gastwirtin, den unproblematischen Tausch der Startplätze, die Duldung unseres LKW beim Abladen und später wieder Beladen, die gepflegten Vereinsräume und Duschen, das freundliche Interesse unserer Gastgeber und die geduldigen Einsatzkräfte von Verkehrssicherung, Polizei und Feuerwehr. Danke und gerne bis zum nächsten Mal wieder dort!
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.06.2017
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    Hatte ich erwähnt, dass die Veranstaltung nach dem 3-Stundenrennen schlagartig beendet war und die zum bis Montag Morgen bleiben eingeladenen Gäste an der Radrennbahn vor verschlossenen Türen standen ohne Dusche, Strom und Klopapier. Hätte ich nicht erwähnt, aber bei so viel Lobhudelei musste das noch gesagt werden. Es sind nur Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Kostet nur das drandenken. Weniger noch als eine Palette Flaschenwasser. Sollte ich das nächste Mal nicht mitfahren komm ich mit Kastenwagen, Ersatzschläuchen, Reifen, Standpumpe(n), einer Kiste Bananen und paar Paletten Flaschenwasser, Sitzgelegenheiten, Sonnenschirmen und heissem Kaffee für davor und kaltem Bier für danach und stell mich neben jede Rennstrecke und danach an den Übernachtungsplatz. Die Fahrzeuge, die nicht mehr fahrbar sind lad ich ein, mitsamt Fahrer, ohne Ansehen der Mitgliedschaft im lokalen HPV Verein. Wie gesagt, es braucht ja nicht viel. Kostet nur das drandenken.
     
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  18. TitanWolf

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    Sicher, ich finde es toll, dass solch ein Event auf die Beine gestellt wird. Doch ist es genauso wichtig, offen und ehrlich über etwaige unschön aufgefallene Aspekte zu sprechen.

    Ansonsten sinkt die grundsätzlich nicht gigantisch ausfallende Teilnehmerzahl aufgrund von Kleinigkeiten, welche verschiedene Teilnehmer störten, worüber sie jedoch nur via Mund-zu-Mund-Propaganda sprechen. Das sollte nicht sein. Mit "Meckern" hat es wenig zu tun, eher mit dem In-Erfahrung-bringen des gefühlten Erlebnisses verschiedener Teilnehmer.

    Nur so kann gesehen werden, wo Kleinigkeiten größere/gehäufte Ärgernisse bewirken und an welchen Stellen kleine Änderungen einen flüssigeren Ablauf ermöglichen. Was ist daran denn schlecht? Alles schönreden und das Stillschweigen über die negativ aufgefallenen Aspekte (und bestenfalls auch noch über die positiv aufgefallenen Aspekte?! Dann gibts überhaupt keine Berichtserstattung mehr..) ausbreiten, das wird keinem, weder der Orga, noch den Teilnehmern weiterhelfen.

    Trotz oder gerade aufgrund der besprochenen Negativpunkte werden viele gerne nächstes Jahr (wieder) dabei sein wollen. Und wissen im Vorfeld bereits, wie sie selbst "Vorsorge" betreiben können, um etwaige Kleinigkeiten, welche sie oder andere gestört haben, eigeninitiativ zu verringern. Das muss nicht einmal der Orga zu Lasten fallen (wenngleich es natürlich super ist, wenn die Orga den Ablauf auch optimieren möchte und wird).

    Viele Grüße
    Wolf
     
  19. ulibarbara

    ulibarbara

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    Das wäre z.B. ein Part den ich auch übernehmen könnte! Hier hat Wolfgang recht, eine Anfrage "Wer kann mit Kastenwagen aufsammeln was übrig bleibt und Getränkekisten transportieren" hätte mich sicher eher mobilisiert als die Teilnahme an der VM mit garantiertem WM-Sieg in der Kategorie weiblich Ü45 VM einbeinig.

    Langfristig mag ich mich nicht in irgendeinem Verband engagieren, für einzelne Aktionen bin ich zu haben.
     
  20. Yoana

    Yoana

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    Das würde ich gerne aber ich weiss nicht, was ein Thread ist oder wie man das erstellt. Deshalb schlage ich vor, einfach hier ein paar Takte zu dem Rad schreiben. Jean L'Etrange baut 1 Fahrrad pro Jahr (vorher war er Geigenbauer, wie man es auf dem Foto erahnen kann). Meines ist Nummer 6 oder 7. Der Vorderteil kommt aus einem Ciöcc carbon Rennrad, der Rest ist "frei geformt". Wiegt ca. 9 kg. Da ich schon viel Flevo gefahren bin hatte ich keine grossen Schwierigkeiten es zu lernen. Bis man sich richtig wohl fühlt dauert es aber schon ca. 100 km. Ich wurde auf der WM gefragt, ob es nicht stört, dass man quasi "in die Lenkung tritt". Man tritt in der Tat in die Lenkung, muss also bei jedem Tritt auf der anderen Seite minimal dagegen ziehen, das stört aber nicht und läuft natürlich völlig unbewusst. Man kann das Rad auch gut freihändig fahren, nur eben beim Beschleunigen nicht, da braucht es etwas Gegenzug am Lenker. Bei über 15% Steigung könnte das Vorderrad anfangen durchzudrehen, alles darunter überhaupt kein Problem, sogar auf nasser Strasse. Insgesamt: das Fahrrad ist eine Bombe, super angenehm zu fahren und einfach super schnell. Der Wechsel vom Performer LR auf dieses carbon TD hat meinen schlechten Trainingsstand bei dieser WM nach Babypause so gut kompensiert, dass ich genauso schnell wie vor 2 Jahren fahren konnte :) Merci Jean!
     
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