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Alfine 11 vs. Rohloff?

Dieses Thema im Forum "Fahrradkomponenten" wurde erstellt von alic, 20.04.2013.

  1. Spawn

    Spawn

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    @Mangorei: Du spülst und füllst die Alfine also mit dem Spülöl und dem Ganzjahresöl von Rohloff? Wie sind denn da nach gut 2 Jahren Deine Erfahrungen?
     
  2. Mangorei

    Mangorei

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    Wir können nicht zufriedener sein.
    Die Rohloff im Mango meiner Frau werkelt seit 13 000 km - davon 9 000 km mit Sunstar Motorunterstützung - problemlos.
    In meinem Mango wurde bei Kilometerstand 11 000 die Shimano 11 Gang Nabe verbaut, jetzt zeigt mein Tacho 28 000 km, also habe ich 17 000 km die Nabe in Nutzung.

    Bei beiden Naben wird bei jeweils 5 000 km das Öl gewechselt, in beiden Naben schwappt das Rohloff-Öl.
    Die Alfine war und ist erheblich leiser als die Rohloff, aber auch das ist allgemein bekannt.
    Weder bei der Rohloff, noch bei der Shimano mussten bislang die Schaltungszüge nachgestellt werden.

    ICH bin mit den Naben sehr zufrieden, die Kettenschaltung in meinem ersten Mango war erheblich wartungsintensiver.

    Gruß
    Reinhard
     
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  3. Klaus d.L.

    Klaus d.L.

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    Hallo Reinhard,

    warum sollten bei der Rohloff auch die Schaltzüge nachgestellt werden müssen, wo die Rasterung im Gegensatz zu den meisten Schaltnaben (oder allen, für die Alfine weiß ich es nicht) in der Nabe und nicht im Griff ist?

    Gruß, Klaus
     
  4. Spawn

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    hier stand Blödsinn
     
  5. Mangorei

    Mangorei

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    In Beitrag #42 schrieb ich ja auch, dass Einstellarbeiten nicht erforderlich waren.
    Was ich noch nicht erwähnt habe ist, dass bei meiner Kettenschaltung im ersten Mango drei ( 3 !!!) Kettenrisse innerhalb eines Jahres vorkamen. Die ersten zwei kündigten sich schleichend an, das heißt das sich ein Niet peu á peu aus seinem ihm zugewiesenen Loch verabschiedete. Beim treten war dadurch ein Widerstand beim Eintritt der defekten Nietung in das Kettenleitrohr spürbar. Das ließ sich noch ganz gut mit einem Kettenschloss innerhalb weniger Minuten reparieren. Latexhandschuhe habe ich immer dabei, ein Werkzeug um die beiden losen Kettenenden zu fixieren auch.
    Der dritte Kettenabriss war heftig, weil der schlagartig erfolgte. Die Kette hatte sich mehrfach um den Derailleur gewickelt, die Schaltung habe ich nie mehr richtig zum funktionieren gebracht, wahrscheinlich war etwas leicht verbogen worden. Duch den Unfall mit dem Mango haben sich weitere Reparaturen erledigt, das Mango war Schrott.
    Diese Erfahrungen mit den Kettenrissen brachte mich dazu, das neue Mango mit der Alfine zu bestellen. Nie wieder irgendwelcher Ärger, Kette hält, Schaltung verstellt sich nicht, alle zwei bis dreitausend Kilometer einige Tropfen Öl auf die Kette, überflüssiges Öl nach einem Tag einziehen abwischen, alle fünftausend Kilometer Ölwechsel in der Nabe, immer schalten können ( ich nehme aber ein wenig Druck vom Pedal, das schont das Material ).

    Gruß
    Reinhard
     
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  6. Jesusfreak

    Jesusfreak

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    Was war das denn für eine Kette, Hersteller, Modell und aus Einzelketten zusammengenietet? Ich hatte selber noch nie einen Kettenriss an einem meiner Fahrräder, egal ob Ketten- oder Nabenschaltung. Der einzige Zwischenfalls war ein SRAM-Kettenschloss einer PC48 das sich bei einer Bodenwelle von selbst öffnete. Das war in 1 min behoben.
     
  7. Mangorei

    Mangorei

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    Das kann ich nicht mehr beamtworten, ist schon einige Jahre her. War halt eine Kette, die von Sinner für eine neunfach Kettenschaltung eingebaut wurde.
     
  8. Spawn

    Spawn

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    Noch ne Frage:
    Wechselst Du nach Shimanoanleitung (altes Öl raus, Spülöl rein, kurbeln, Spülöl raus, neues Öl rein) oder nach Rohloffanleitung (Spülöl zum alten Öl dazu, kurbeln, beides raus, neues Öl rein)?
     
  9. Kraeuterbutter

    Kraeuterbutter

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    mir gehts glaub ich ähnlich, wie @madeba
    der so oft zitierte Vorteil des Schaltens am Stand..
    ich kann das nicht ganz nachvollziehen

    ich kann es mir nur so erklären, dass Nabenschaltungsfahrer, die sich das mal angewöhnt haben, erst zu spät oder gar nicht zu schalten, dann am Kettenschaltungsbike probleme kriegen

    ich bin nach vielen 1000ten km in den letzten Jahren liegend nicht in die Situation gekommen, die Schaltbarkeit am Stand zu vermissen
    und wenns mal knapp her geht, reiß ich beim Ausrollen die letzten 2m noch die Kette aufs kleine Kettenblatt und kann so wieder sicher anfahren
    aber das läuft alles so intuitiv ab, da muss ich gar nie darüber nachdenken

    das es anders auch laufen kann seh ich an der freundin.. die schafft es am Liegerad immerwieder stops in einem hohen Gang hinzulegen und hat dan Probleme mit dem Anfahren..
    sowas passiert mir einfach nicht - ist es Übung (?)

    das mit dem Kettenriss... als Argument von @Mangorei
    das wird mir zusehr hingestellt wie: Kettenschaltung = Kettenriss wohingegen Nabenschaltung alles Eitel-Wonne

    also da muss es irgendeinen Schaden gehabt haben
    normal ist das nicht

    ich kann auch anführen, dass ich schon öfters Nabenschaltungen an Testfahrrädern und Leihbikes verflucht hab (keine Rohloffs)
    Gänge die beim Wiegetritt plötzlich von alleine rausspringen bzw. man tritt plötzlich ins Leere
    Gänge die nicht reingehen wollen
    komische Geräusche

    meine Erfahrungen damit (keine rohloff): ich will keine Nabenschaltung haben..
    maximal eine Dualdrive, weil sie in manchen Fällen die einzige Möglichkeit für eine hohen Übersetzungsbereich darstellt (E-Bike mit nur 1 Kettenblatt)
    ist aber dann ein notwendiges Übel (für mich)

    also die Erfahrunge können auch in die andere Richtung ausschlagen, sprich: pro Kettenschaltung
    ne DI2 wäre z.b. meine Wunschschaltung... keine rohloff ;)
     
  10. Kraeuterbutter

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    und wenn man sowas liest, motiviert das auch nicht wirklich ne Nabenschaltung haben zu wollen:

    weiterer User:
     
  11. Klaus d.L.

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    Hallo,

    Alles das ist bei meinen Speedhubs noch nie aufgetreten, das kenne ich aber von Sachs, Sram und Shimano (die Alfine kenne ich nicht). Insofern ist Deine Kritik hier fehl am Platz.

    Du willst keine haben, wenn aber eine, dann eine der schlechtesten? Während ich die 3x7, als sie noch von Sachs kam bzw. unverändert weiter produziert wurde, als durchaus bauchbar empfand, gefallen mir bei der Dualdrive weder die Nabe (die genau die von dir beschreibenen Macken hat) noch die Kettenschaltung (die laut ist).

    Gruß, Klaus
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 07.09.2015
  12. Kraeuterbutter

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    die Dualdrive deshalb weil
    a) Preis (Rohloff -> ~1000Euro)
    b) Gänge durch Ritzelpaketabstufung fein abstufbar

    die Rohloff hat ja fürs schnelle fahren unbrauchbar große Gangsprünge - oder sagen wir mal: ungünstig-große

    meine "Kritik" bezog sich eher auf "Kettenschaltung böse - Kette reißt - mit Nabenschaltung alles gut"



    da kam mir die Kettenschaltung zu negativ weg..
    (der andere schreibt im Nachbar-Thread, dass Kettenschaltung bei ihm nach 4000km neue Kettenblätter brauchen würde)


    ja, Rohloff hab ich keine Erfahrung (bis auf paar Meter gefahren, aber nicht am Berg und eben nur paar 100m)
     
    Zuletzt bearbeitet: 04.09.2015
  13. Christoph S

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    Kenn' ich. Hier ein Bild meiner ersten Fahrt mit meinem Mango(n):
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    Gruß
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  14. sanktnelson

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    Zu @Kräuterbutter und vermissen von Schalten im Stand: Da ist glaube ich automatisch ein großer Unterschied zwischen sportlichen Vielfahrern und dem Rest. Wenn man sportlich unterwegs ist, ist man daran gewöhnt die Übersetzung kontinuierlich nachzujustieren um im optimalen Bereich zu bleiben, auch beim langsamer werden. Wenn ich mir dagegen z.B. Meine Eltern als Gelegenheitsradler ansehe: Die schalten erst wenn sie sonst entweder nicht mehr vorwärtskommen oder beim treten keinen Widerstand mehr spüren. Außerdem rollen sie die Hälfte der Zeit. Außerdem sind sie weniger geübt und mit bremsen und schalten gleichzeitig schlicht überfordert. Zwei Bremsen gleichzeitig dosiert zu bedienen überdordert ja schon geschätzt 50% der Bevölkerung. Daß die regelmäßig im falschen Gang an der Ampel stehen ist völlig klar.
     
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  15. Klaus d.L.

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    Hallo,

    Genau so sieht das aus, wenn man beim Vernieten der Kette Mist baut, auf diese Art habe ich es auch gelernt. Ärgerlich nur, dass das Ergebnis des Sinner-Pfuschs nicht vom Pfuscher erlebt wurde. Wer mit dem Werkzeug nicht umgehen kann, sollte nicht mehrere Ketten zusammenbasteln, sondern von der Rolle kaufen, um nur eine Verbindung schließen zu müssen, und dafür ein Kettenschloss benutzen.

    Gruß, Klaus
     
  16. Kraeuterbutter

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    was spricht gegen Kettenschloss?
    ich niete seit Jahren nix mehr, immer Kettenschloss und hab eigentlich nix negatives bemerkt...
    nutzt sich ein Kettenschloss etwa anders ab ?
    aber wie gesagt, hätte da nix in der Richtung bemerkt
     
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  17. Klaus d.L.

    Klaus d.L.

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    Nix, deshalb habeich ja empfohlen, eins zu verwenden.
     
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  18. einrad

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    Ein Thread zum Vergleich zweier Nabenschaltungen fordert anscheinend einige heraus um wieder mal sinngemäß zu zitieren:
    "Ich bin Deine Kettenschaltung, Du sollst keine anderen Schaltungen haben neben mir."

    Gruß, Harald
     
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  19. Carsten K.

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    @Kraeuterbutter
    Ich bin früher nur reine Kettenschaltung gefahren. Selbst das Anthro hatte acht Jahre lang nur dreifach Zahnkranz vorne und sieben Ritzel hinten. Erst die Umrüstung auf Speedhub hat gezeigt, wie überflüssig ständiges frühzeitiges Runterschalten ist, weil die Autofahrer gerne direkt nach dem Überholen eine Vollbremsung machen. :mad:
    Jetzt kann ich mich voll drauf konzentrieren, rechtzeitig anzuhalten ohne Zeit fürs runterschalten zu opfern.
    Ich schalte viel, weil ich ausschließlich mit 80-85 Umdrehungen unterwegs bin. Wenn ich wegen den angeblich sooo großen Gangsprüngen mal nicht den letzten halben Stundenkilometer rauskitzele - dann ist das halt so.:whistle:
    Entscheidend ist, dass die Speedhub die einzige Schaltung ist, die in beide Richtungen per Seilzug geschaltet wird, die Gangrasterung in der Nabe selbst geschieht und deshalb auch die einzige Schaltung ist, die auch bei einigen Minusgraden immer anständig funktioniert hat.
    Die DualDrive mag eine Notlösung sein. Wegen ihrer mangelhaften Haltbarkeit und relativ großen Verlusten, ist es aber nur eine fragwürdige Krücke (ich hatte ein halbes Dutzend von Original Sachs bis zu DDII - sind inzwischen alle aussortiert).

    Bei der Grundfrage Alfine oder Speedhub stehe ich ausschließlich auf der Speedhub Seite: 1.) Zwei Schaltzüge!, 2.) Geradverzahnung statt Abriebsteigernder Schrägverzahnung! Es laufen bei mir seit 13 Jahren zwei Speedhubs im "Schwerlastbetrieb" - das hat so lange noch keine andere Nabe ausgehalten!
    C.
     
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  20. JuergenM

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    Beim Aufräumen meines Rechners bin ich soeben auf die Fahrradzukunft Ausgabe 16 gestoßen. Dort wird unter "Königsklasse der Nabenschaltungen" sowohl die Alfine als auch die Speedhub verglichen. Vielleicht werden in dem Artikel auch eine strittige Fragen aus diesem Faden beantwortet.

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    In der darauffolgenden Ausgabe gibt es dann interessante Messungen zum Wirkungsgrad von Nabenschaltungen.

    Ich persönlich kann - was die Alfine 11 angeht - überhaupt nicht mitreden (meine Frau hat an ihrem Rad lediglich eine alte 6 oder 7 Gang Version), weil ich nur Kettenschaltungen, uralte Topedo Dreigangschaltungen und die Rohloff kenne. Dabei muss ich gestehen, dass ich meiner altbewährten Speedhub aus dem Sunrider schon ab und zu hinterher trauere. Sie hat mir zuverlässig bei jedem Wetter gute Dienste geleistet und der Wartungsaufwand (1x im Jahr Ölwechsel) hielt sich in Grenzen.

    Viele Grüße


    Jürgen
     

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