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fluxx

Unwetter, Platzregen, Trike am Morgen - Sonne, schwüle Hitze, Bacchetta am Abend

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Es sah nicht gut aus heute früh um 5 Uhr vor der Fahrt in den Frühdienst ... Unwetterwolken, Starkregen, die Reste der Gewitterfront, die in der Nacht aus dem Allgäu Richtung Ostbayern gezogen ist.

Also Regenklamotten dran und mit dem Trike die 35 Minuten durch den Starkregen, nach 5 Minuten lief mir das Wasser schon aus den Schuhen, glücklicherweise war es mit 18 °C schön warm ... so nass war ich schon lange nicht mehr, vom Parkplatz an der Dienststelle marschierte ich direkt in die Dusche!

Bis Mittag war es wieder sonnig, aber die Nässe und die Sonne, die gute 29 °C im Schatten brachte, führten zu einer Schwüle, die heftig war. Auf der Heimfahrt mit einem Umweg entlang der Donau und durch den Westpark war ich dann nach einer Stunde Fahrzeit das zweite Mal nass, diesmal nicht vom Regen!

Gerne wäre ich heute nach Rednitzhembach zum Cadion-Zeitfahren gefahren, aber von der Zeit her war eine Anfahrt per Rad nicht möglich, die schwüle Hitze hat mir dann die Entscheidung, mit dem Auto 250 km für 30 Minuten Zeitfahren zu fahren , abgenommen und ich bin daheim geblieben. Vielleicht klappt es ja dann nächstes Jahr.

Am späten Nachmittag wurde es dann etwas erträglicher und ich entschloss mich noch zu einer kleinen Runde mit dem BCA nach Kelheim und zurück entlang der Donau. Leichter Ostwind, nur noch 27 °C, die Schwüle etwas erträglicher, aber wegen des Wetters reger Verkehr entlang der Donau und auf den Straßen in Matting, Oberndorf und auf der Freizeitinsel. Da war viel Aufmerksamkeit angesagt, denn die unübersichtlichen Ortsdurchfahrten in den 30er-Zonen mit der Rechts-Vor-Links-Regelung und den vielen Grundstücksausfahrten auf der schmalen Straße ohne Gehweg sind für schnelle Radfahrer sehr gefährlich. Aber bis auf den Trubel auf der Strecke und die damit verbundenen Stopps sind die Verhältnisse auf jeder Fahrt gleich und können so für meine Fahrten vernachlässigt werden.

In den 2 Stunden brauchte ich heute 2 Liter Getränke, der Körper nutzte die Flüssigkeit einfach zum Kühlen des Maschinisten und jagte das Wasser durch die Poren auf die Haut, wegen der hohen Luftfeuchtigkeit waren Arme und Beine mit einem Wasserfilm überzogen - also das dritte Mal gut nass an diesem Tag ...

Das Bacchetta lief wie gewohnt, ich kam heute erstaunlicherweise auch mit der Hitze klar, daheim fühlte ich mich gut und war zufrieden mit meinen drei nassen Fahrten am heutigen Tag - ok, die in der Früh' hätte nicht sein müssen!

Tourdaten mit dem Bacchetta Carbon Aero 2.0:

Regensburg-Bad-Abbach-Kelheim und zurück
27 °C, schwül
Wind aus Ost mit 2 Bft.
50,8 km (ab Fähre Prüfening und bis dahin zurück)
260 hm
1:25:15 Std. Fahrzeit in Bewegung

fluxx.
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Aktualisiert: 19.06.2012 um 22:50 von fluxx

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Kommentare

  1. Avatar von dooxie
    Servus fluxx,
    ich dachte schon Du wärst verschollen
    Und dann hätte ich aber schon erwartet, dass Du unsere Wettkampfstrecke nach Weltenburg mal abfährst
    Und außerdem vermisse ich die Bilder, die Deinen blog sonst so schön illustrieren!

    Die Unwetter waren bei uns hier nicht so, aber schwül wars auch. Heiß in der Rappelkiste...
    Appropos CA, ich durfte kürzlich ein Fujin SL 2 mit 9 kg fahren. Fein so ein leichtes Rad!

    Richard
  2. Avatar von fluxx
    Servus Richard,

    nein, nicht verschollen, nur im Sommerloch versunken ... bietet sich als kleine Ruhephase an.

    Die Wettkampfstrecke kommt noch dran, keine Sorge. Die Fahrt gestern war ja bis auf die Überfahrt nach Weltenburg die Strecke, die du vorgeschlagen hast.

    Bilder wird es wieder geben, gestern war nur Fahren und Schwitzen angesagt, da hätte ich die Handykamera wohl nicht mehr halten können.

    Was brauchst du denn ein leichtes Rad? In deinem Alter kann man auch mit einem 15-kg-Rad so schnell fahren, dass man alte Männer damit ärgern kann.

    Das habe ich Sonntag beim Ironman in Regensburg gesehen: Die Topathleten (Profis wie Raelert) fuhren die 180 km und 1500 Höhenmeter mit einem Schnitt von 39,8 km/h, die besten Altersklasseathleten (ehemalige Profis) in der Ü50 mit einem Schnitt von 35 km/h! Und die hatten keine schlechteren Räder, das ist einfach der Altersunterschied.

    Also musst du mit einem 9-kg-Rad auch einen um 5 km/h höheren Schnitt fahren, also verglichen mit alten Männern!



    Ich freue mich auf die Fahrt nach Weltenburg! Vielleicht können wir ja noch ein paar "Raser" dafür begeistern!?

    fluxx.
  3. Avatar von PedaloScor123
    Servus fluxx,

    Deine Zeile:
    "und den vielen Grundstücksausfahrten auf der schmalen Straße ohne Gehweg sind für schnelle Radfahrer sehr gefährlich."
    - (auch für langsamere); wurde zur Realität.
    Mich hat's letzten Freitag erwischt >>> Bericht hier.
    Dir weiterhin schöne (trockene) und unfallfreie Fahrten.

    Pedalo ohne Scor
  4. Avatar von fluxx
    Servus Pedalo,

    ja, habe den Bericht schon gelesen, dir gute Besserung! Es geht schnell, zu schnell, besonders tragisch, wenn man aus dem Nichts getroffen wird ...

    Die von mir genannten Ortschaften sind auf 30 begrenzt, die Straße so schmal, dass der einseitige Gehweg nur durch zwei Reihen Kopfsteinpflaster abgetrennt ist und beim Begegnen zweier Autos von einem der Fahrzeuge befahren werden muss. Dazwischen schmale, vorfahrtsberechtigte Einmündungen mit gegenüberliegenden Sichtspiegeln, ein ausfahrendes Fahrzeug hat Vorfahrt, die Anwohner machen davon aber keinen Gebrauch, da dort im Minutentakt Rennradfahrer durchbrettern, viele deutlich über 30 km/h. Ich habe schon zweimal eine Vollbremsung gemacht, da sich langsam eine PKW-Schnauze aus der Seitenstraße herausgetastet hat, bei einem eventuellen Erschrecken und Verbremsen ist ein Sturz vorprogrammiert.

    Da fahre ich sehr sehr vorsichtig ...

    Bis dann und bald wieder schöne Fahrten,

    fluxx.
  5. Avatar von Knarf
    Hallo fluxx,
    Dein Bacchetta muss in die Werkstatt: 2 l Kühlwasserverlust in 1,5 Stunden ist eindeutig zu viel.

    Übrigens falle ich demnächst vom Glauben ab: Ich fahre seit zwei Wochen zum Auspowern ein Stevens Aspin CT, und damit kriege selbst ich auf hügeliger Strecke einen 25,5 km/h-Schnitt für 1,5 Stunden hin. Das habe ich auch mit meinem Zox 26 LL nicht geschafft. O.k., das Aspin ist unbequem(er), und die Aerodynamik ist i.Vgl. zu einer Liege nix, aber sobald häufiger Steigungen ins Spiel kommen... letztlich haben mich der Preis (die Hälfte von einem Alu-Bacchetta) und das Gefühl, bergauf mal eben aus dem Sattel gehen und mit Gewicht reintreten zu können, (wieder) zum Rennrad getrieben. Wie hält sich denn Dein Bacchetta bergauf?
    Frank
    Aktualisiert: 20.06.2012 um 23:15 von Knarf (Rächtschraipfehla redutsiert)
  6. Avatar von fluxx
    Servus Frank,

    ich denke, dass eher der Fahrer in die Werkstatt muss ... dem Bacchetta macht die Hitze nichts aus.

    Hügel (Berge gibt es für Radfahrer nicht, wenn man Reinhold M. aus Südtirol glauben mag, der sagte, dass auf einen richtigen Berg keine Straße rauf führt) sind mit dem Bacchetta für mich gut zu fahren, auch Michael, der Vorbesitzer fuhr damit auf seiner Vergleichsstrecke sehr schnell den Hügel hoch, zeitlich dicht hinter seinem Rennrad. Mehr kann ich schon gar nicht sagen, da es ja subjektiv ist und auch auf die Steigung ankommt.

    Auf meiner Hausrunde nach Bachl (ca. 70 km und 480 Höhenmeter) kann ich mit dem BCA einen 35er Schnitt (siehe alte Blogeinträge) fahren, wie es auf der großen Arberrunde mit 230 km und 3300 Höhenmetern aussieht, das werde ich noch feststellen ...

    fluxx.

    P. S.: Wie machst du das mit deinem Job, wenn du vom Glauben abfällst?

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