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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Energiekosten und Alternativen zum PKW / ÖPNV



Life-Jet
13.11.2006, 14:57
Hallo zusammen,

da der Dieselpreis über 1,00 € liegt mache ich mir immer wieder Gedanken zum Thema Fortbewegung. Zuerst bin auf elektrische Vehikel wie:

- Twike
- Crees SAM
- Triggers Car Trigger
- Horlacher Concept Cars
- HOTZENBLITZ Mobil
- Commuter Cars Tango
- Myers Motors No More Gas (MM NmG)
- City el
- Kewet el Jet
- Maranello SCE
- ReVa Classé
- ZapWorld.com Obvio 828 E


und viele andere gestoßen. Die Range / Reichweite war nicht so toll. Strom hat ja nicht nur Vorteil, besonders im Winter, wenn die Kälte die Akkus leer saugt wird der Rückweg immer länger.:(


Dann bin ich zu den H2 Fahrzeugen gekommen, weil wir in Hamburg bald eine H2-Tankstelle am Flughafen und Hafen bekommen sollen. Die Anzahl Fahruzeuge war überschaubar. Das Leichtmobil Hysun 3000 ist ja auf Basis eines Aeroriders gebaut wurden. Vom Aerorider kam ich dann zum go-one und zu den Anderen.


Hier ein paar Fragen zum Velomobil hätte ich da doch:confused: :

a) Wieso werden 3 Räder verwendet?
b) Sind 4 Räder zu schwer?
c) Gibt es wie beim Leitra / Berkut 1 sonst noch ein Velomobil mit Kofferraum (Platz für Wasserkasten etc.)?
d) Kann man mit dem neuen Konzept des Cab-Bikes (abnehmbarer Heckteil) nicht ein Tandem draus machen?
Wenn 2 Cab-Bikes am Heck verbunden werden, können zwei in einem fahren. Vorausgesetzt, man setzten am Hinteren die Leckachse starr, und die Trettbewegung wird nach dem Prinzip von Janus-Tandem um gebastelt.
e) Ist es irgendwo geplant ein Tandem Velomobil nach dem Prinzip vom Hase Pino zu bauen? Wo bei der Hintere wohl nicht ganz so hoch sitzen kann so wie auf dem Pino.
f) Warum ist das Birk Butterfly so selten. Ich habe noch keinen im Forum gesehen?
g) Ebenso die Fahrer vom Versatile sind recht ra?
h) Sind die Velomoblie so schlecht oder nur zu Teuer?

aus dem nassen Hamburg grüßt

Life-Jet

Carsten K.
13.11.2006, 15:47
Hallo,
Birk Butterfly war nie als Serienfertigung gedacht und auch viel zu teuer.:D
Im CB kriegst du einen Wasserkasten rein drüber (Saft/Cola..) wird es von der Kastengröße her schwierig, wegen der U-förmigen Hecköffnung. Vom Ladevolumen her ist das CB aber schwer zu übertreffen.:)
Versatiles sind noch selten (so lang kriegt man sie ja auch noch nicht in Serienfertigung. Es gibt Fans und "Hasser" - wie jedes VM hat es halt vor und Nachteile. Ich finde zum Beispiel die total gekapselte Kette mit Rohloffgetriebe toll. Wer sie schon mal warten musste, flucht über den gigantischen Aufwand, die Kapselung zu öffnen.:(
Ich fahre CB seit zweieinhalb Jahren, bin eigentlich rundum zufrieden, möchte aber in der dunklen Jahreszeit lieber meinen Kopf draußen haben, habe noch ein teilverkleidetes Trike und biete mein CB deswegen zum Verkauf an.

Tschüss Carsten K.

Arnold
13.11.2006, 16:02
[QUOTE=Life-Jet;4534]Hallo zusammen,


Hier ein paar Fragen zum Velomobil hätte ich da doch:confused: :

a) Wieso werden 3 Räder verwendet?

Antwort: es gibt auch 2- u. vierrädrige VM's. Aerodynamik und Gewicht spielt eine wesentliche Rolle.

b) Sind 4 Räder zu schwer?

Antwort: ein 4. Rad wiegt nicht viel mehr - aber die Konstruktion ist anders und die Verkleidung anspruchsvoller

c) Gibt es wie beim Leitra / Berkut 1 sonst noch ein Velomobil mit Kofferraum (Platz für Wasserkasten etc.)?

Antwort: wenn der Platz eines VM's nicht ausreicht, benutzen viele einen Anhänger zum Einkauf.

d) Kann man mit dem neuen Konzept des Cab-Bikes (abnehmbarer Heckteil) nicht ein Tandem draus machen?

Antwort: alles ist möglich. Voraussetzung für eine Produktion ist eine gewisse Nachfrage und die Bereitschaft, den entsprechenden Preis eines Cab-Tandems zu bezahlen

Wenn 2 Cab-Bikes am Heck verbunden werden, können zwei in einem fahren. Vorausgesetzt, man setzten am Hinteren die Leckachse starr, und die Trettbewegung wird nach dem Prinzip von Janus-Tandem um gebastelt.

Antwort: Dein Vorschlag muss der Hersteller beurteilen können

e) Ist es irgendwo geplant ein Tandem Velomobil nach dem Prinzip vom Hase Pino zu bauen? Wo bei der Hintere wohl nicht ganz so hoch sitzen kann so wie auf dem Pino.

Antwort:Projekte dieser Art sind mir unbekannt. Es gibt aber Tandems, die man verkleiden könnte.

f) Warum ist das Birk Butterfly so selten. Ich habe noch keinen im Forum gesehen?

Antwort: In der Schweiz gibt es ein paar! Vielleicht liegt es am Preis!

g) Ebenso die Fahrer vom Versatile sind recht ra?

Antwort: Lange Lieferzeiten!

h) Sind die Velomoblie so schlecht oder nur zu Teuer?

Antwort: Velomobile sind super und werden ständig verbessert. Der Preis ist angemessen. Zum Teil erhält man auch Bausätze wie z.B. bei Go-one, Alleweder oder WAW


Ich halte VM's für eine tolle Alternative. Wer sparen möchte, sollte sich ein Trike kaufen und eine Verkleidung bauen bzw. kaufen.

Arnold

PeterH
13.11.2006, 18:51
Hier ein paar Fragen zum Velomobil hätte ich da doch:confused: :

Ich versuche mal auf die Fragen zu antworten, zu denen ich etwas beitragen kann:


a) Wieso werden 3 Räder verwendet?

Beim Tadpole-Trike erreicht man so die günstigste Annäherung an die Tropfenform der Verkleidung.
Außerdem ist der Antrieb einfacher (kein Differential notwendig).


f) Warum ist das Birk Butterfly so selten. Ich habe noch keinen im Forum gesehen?

Sehr aufwändige kostspielige Bauweise und entsprechend teuer; nicht gefedert.


g) Ebenso die Fahrer vom Versatile sind recht rar?

Ist ja auch noch nicht so lange auf dem Markt.


h) Sind die Velomoblie so schlecht oder nur zu Teuer?

??? Wenn sie schlecht + teuer wären, würden sie ja überhaupt nicht verkauft.
Woher kommen denn die langen Wartezeiten bei Quest, Mango und Versatile? Bestimmt nicht, weil sie schlecht sind.

[/QUOTE]

bernd i.
13.11.2006, 22:00
da der Dieselpreis über 1,00 € liegt mache ich mir immer wieder Gedanken zum Thema Fortbewegung. Zuerst bin auf elektrische Vehikel wie:

- Twike
- (....)
- City el

und viele andere gestoßen. Die Range / Reichweite war nicht so toll. Strom hat ja nicht nur Vorteil, besonders im Winter, wenn die Kälte die Akkus leer saugt wird der Rückweg immer länger.:(

h) Sind die Velomoblie so schlecht oder nur zu Teuer?

Hallo "Life-Jet",

ich habe Deinen Beitrag zusammengekürzt und antworte mit Gegenfragen:
Wenn Dir die E-Mobile Twike und City-EL zuwenig Range/Reichweite haben: Inwiefern steht da ein Velomobil als Alternative dagegen? Wieviel Kilometer willst Du am Stück bzw. Tag radeln, wenn Dir ein Twike oder CityEl Fact4 nicht weit genug kommen?!?

Nächste Frage: Was ist zu teuer? Dem u.a. durch die geringe Stückzahl bedingten hohen Kaufpreis stehen so geringe Folgekosten gegenüber, daß die "Preisfrage" eigentlich keine ist.

Wenn Du - falls nicht schon geschehen - Deine Anforderungen an ein alternatives Fortbewegungsmittel genauer definieren kannst, wird sich bald klären, ob Strom und/oder Pedalkraft Deinen Diesel-PKW überflüssig machen. Ich bin z.B. vom PKW auf ein City-EL und vor knapp 9 Monaten von diesem auf ein Velomobil umgestiegen.

Grüße,

bernd i.
(P.S. Wer wills umgekehrt machen und sucht ein günstiges CityEL?! Hier steht eins rum :) )

Arnold
13.11.2006, 22:40
Hallo "Life-Jet",


(P.S. Wer wills umgekehrt machen und sucht ein günstiges CityEL?! Hier steht eins rum :) )

Hallo Bernd,

welche Argumente und Gründe gibt es denn, das CityEL einem Velomobil vorzuziehen?

In unserem Nachbarort wird demnächst wohl ein CityEL fahren - ein Haus-Arzt will den Versuch wagen, es für Hausbesuche einzusetzen. Ich denke, dass es in diesem Fall sehr gut angebracht ist.

Freundliche Grüße
Arnold

bernd i.
13.11.2006, 23:04
Hallo Bernd,

welche Argumente und Gründe gibt es denn, das CityEL einem Velomobil vorzuziehen?

In unserem Nachbarort wird demnächst wohl ein CityEL fahren - ein Haus-Arzt will den Versuch wagen, es für Hausbesuche einzusetzen. Ich denke, dass es in diesem Fall sehr gut angebracht ist.


Vorteile eines E-Mobils gegenüber einem Velomobil? Das ist wie immer die gleiche Story: Muß jeder selbst für sich entscheiden, in welchem "Anforderungsprofil" welches Argument tatsächlich einen Vorteil beschreibt...
Ein E-Mobil wäre dem VM dann vorzuziehen, wenn man körperlich nicht in der Lage ist, die Strecke per VM zu absolvieren. Oder auch dann, wenn man immer mit Anzug und Krawatte unterwegs sein bzw. unverschwitzt am 30 Kilometer entfernten Ziel ankommen muß. Wahrscheinlich ist ein E-Mobil auch beim abendlichen Parken in Innenstädten nicht so vandalismusgefährdet. Weiterhin ist der abschließbare Stauraum um ein Vielfaches größer als im VM. Die Reisegeschwindigkeit über längere Strecken ist beim Velomobil auch wesentlich geringer, wenn man nicht gerade Ymte bzw. Baulchen heißt ;)
Ich würde mein CityEL viel zu selten bewegen; das ist der Hauptgrund, warum ich mich von ihm trennen werde. Den Batterien tut man keinen Gefallen, wenn man sie nicht gleichmäßig "im Training" hält.

Gruß

bernd i.

Life-Jet
14.11.2006, 10:32
Moin moin Bernd I,

also ich komme aus dem westlichen Teil von HH. Die Hälfte der Strecke fahre „über Land“, die zweiten 20 km fahre ich quer durch Hamburg. Mit ein wenig Übung kann man die 40 km ja in 1 ½ Std. schaffen. 80 km am Tag sind OK.

Problem macht die Streckenführung. Es gibt zwar Radwege, aber wie in jeder Stadt (außer Münster und anderen velofreundlichen Cities) sind die im schlechten Zustand und die vielen Ampeln fördern nicht gerade das schnell vorankommen.
Ebenso fehlt es an vernünftigen P&R-Stellplätzen für Velos, die gegen Beschädigung und Diebstall gesichert sind. Es müssen nicht unbedingt Garagen oder Boxen sein, in denen man die Velos abschließen kann. Ein Velomobil kann ich bestimmt nicht vor einen U- bzw. S-Bahnhof acht bis zehn Std. allein lassen. Nicht in Hamburg u. Umgebung.


Kennst Du Mr. Bean? In vielen Folgen, kommt immer wieder eine Person mit einen 3-Rad Pkw vor. Und es gelingt Mr. Bean jedesmal das Fahrzeug umzukippen. Zum anderen kommt mir bei Gefährten mit 1 Rad vorne und 2 Rädern hinten der Pizza-Laster Alberto mit seinen Mini-Pickup in den Kopf, und die Dinger finde ich nicht vertrauenswürdig.

Sicher es kommt viel auf den Radstand und die „Höhe“ des Schwerpunktes an, aber das ist nicht alles.

Das City el hat ein Range von bis zu 90 km. Das kann reichen, im Sommer bei ideale Bedienungen, keine Hügel, wenig Stop and go etc. Aber was ist im Winter?

Mein Opa hatte bis vor kurzen ein EloDreiRad, mit einer werkseitigen Range von 20 km. Nach 2 Jahren war der Akku nur noch für knapp die hälfte gut.

In dem Unternehmen, in den ich arbeite, gibt es keine Garage oder Carport. So dass das Fahrzeug immer an der frischen Luft steht, auch im Winter.

Das Twike ist obendrein zu groß und zu breit. Der Aerorider wäre beinahe ideal, aber die Range ist zu niedrig und ohne elo ist es gelesennermaßen nur mit großem Kraftaufwand zu fahren. Bei meinem Glück ist der Akku auf den letzen 10 km dann immer leer.

Also lieber per Muskelkraft, leichtgängig, trocken und sauber durch die Gegend geradelt.

Danke für die schnelle Beantwortung

Life-Jet

Life-Jet
14.11.2006, 10:35
Hallo Arnold,

mir sind die 2 Radvelomobile in Net auch aufgefallen, aber für mich nicht Interessant. Mein Schwerpunkt liegt bei 3 und mehr Rädern. Also es gibt Hersteller die 4 Radvelomobile verkaufen? Wer hat sich an dieses Thema in Europa herangewagt?

Bis dann

Life-Jet

Andreas
14.11.2006, 11:05
Hallo,

das mit dem Umkipeen ist nicht so schlimm. Man sollte halt nicht zu schnell um enge Kurven fahren. Denke daran, dass Fiat einen sehr großen Erfolg mit einem dreirädrigen Lieferwagen hatte. Das wäre wohl kaum der Fall gewesen, wenn sie reihenweise umgekippt wären. Natürlich kann man Dreiräder leichter umkippen als vierrädrige Fahrzeuge, das ist klar.

Zu Radwegen:
Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VWV-StVO), Abschnitt A, Absatz 23:

Die vorgegebenen Maße für die lichte Breite beziehen
sich auf ein einspuriges Fahrrad. Andere Fahrräder
(vgl. Definition des Übereinkommens über den Straßen-
verkehr vom 8. November 1968, BGBl. 1977 11 S. 809) wie
mehrspurige Lastenfahrräder und Fahrräder mit Anhänger
werden davon nicht erfaßt. Die Führer anderer Fahrräder
sollen in der Regel dann, wenn die Benutzung des Rad-
weges nach den Umständen des Einzelfalles unzumutbar
ist, nicht beanstandet werden, wenn sie den Radweg
nicht benutzen;

Gruß
Andreas

Sutrai
14.11.2006, 11:09
Moin moin Bernd I,

also ich komme aus dem westlichen Teil von HH. Die Hälfte der Strecke fahre „über Land“, die zweiten 20 km fahre ich quer durch Hamburg. Mit ein wenig Übung kann man die 40 km ja in 1 ½ Std. schaffen. 80 km am Tag sind OK.

Du willst 40km in 1 1/2 Stunden fahren, davon 20km quer durch die Stadt? Kann ich mir schwer vorstellen.



Kennst Du Mr. Bean? In vielen Folgen, kommt immer wieder eine Person mit einen 3-Rad Pkw vor. Und es gelingt Mr. Bean jedesmal das Fahrzeug umzukippen. Zum anderen kommt mir bei Gefährten mit 1 Rad vorne und 2 Rädern hinten der Pizza-Laster Alberto mit seinen Mini-Pickup in den Kopf, und die Dinger finde ich nicht vertrauenswürdig.


Wer die Dinger demolieren will, schafft das auch. Ob sie nun zwei, drei, vier oder 10 Räder haben.



Das Twike ist obendrein zu groß und zu breit. Der Aerorider wäre beinahe ideal, aber die Range ist zu niedrig und ohne elo ist es gelesennermaßen nur mit großem Kraftaufwand zu fahren. Bei meinem Glück ist der Akku auf den letzen 10 km dann immer leer.


Ich denke mal, auch den Aerorider kann man pimpen. Hast du mal den Hersteller kontaktiert, und nach einem größeren Akku gefragt? Falls es noch etwas Zeit hat, kannst du ja mal schauen, ob es vielleicht irgendwann ein 45km/h Cab-Bike E-Speedster zu kaufen gibt. Das wär doch was für dich, oder? Immer wieder mal www.cab-bike.com checken...



Also lieber per Muskelkraft, leichtgängig, trocken und sauber durch die Gegend geradelt.


Ich weiß nicht, warum jeder meint, im Velomobil bliebe man trocken. Ich bin jedesmal klatschnass geschwitzt. Ohne Dusche und Wechselklamotten geht da gar nichts.

Viele Grüße,
Martin

PeterH
14.11.2006, 11:24
Der Aerorider wäre beinahe ideal, aber die Range ist zu niedrig und ohne elo ist es gelesennermaßen nur mit großem Kraftaufwand zu fahren. Bei meinem Glück ist der Akku auf den letzen 10 km dann immer leer.

Life-Jet

Wenn Du das Pendeln mit einem E-Mobil wirklich jeden Werktag machen willst/musst, kommst Du an einem Ersatzakku für solche Notfälle nicht vorbei.
Oder Du hast eine zweite Ladestation im Büro.
Mit einem Velomobil quer durch HH (oder eine andere Großstadt)? Nie und nimmer, da wäre ich nach 1 Woche reif für die Klapsmühle.

Arnold
14.11.2006, 11:37
Hallo Arnold,

mir sind die 2 Radvelomobile in Net auch aufgefallen, aber für mich nicht Interessant. Mein Schwerpunkt liegt bei 3 und mehr Rädern. Also es gibt Hersteller die 4 Radvelomobile verkaufen? Wer hat sich an dieses Thema in Europa herangewagt?

Bis dann

Life-Jet

Hallo,

es gibt nicht besonders viele, die sich mit solchen Ideen auseinandersetzen. Es gibt aber noch den Ingenieur, der Autos mit Luftdruck fahren läßt (Reichweite ca. 200-300 km).

Ein Beispiel für ein vierrädriges Velomobil mit Elektroantrieb ist mir auf der Expo 2000 aufgefallen: siehe carbike bei google

Ansonsten gibt es noch Infos unter www.velomobile.de siehe links - in der Regel Entwicklungen von Universitäten

Freundliche Grüße
Arnold

chally
14.11.2006, 12:29
Hallo,

den Aerorider über 40 km zu fahren ist nicht das Thema. Ich fahre täglich 30 km, lade jedoch auf der Arbeit nach und halte damit auch die Akkus warm. Die Entwicklung der Lithium-Akkus lässt hier weitere Spielräume zu, wenngleich noch etwas teuer.

Chally

PeterH
14.11.2006, 12:50
Hallo Chally,

wie lange hast Du den Aerorider schon? Mit welchem Akkutyp?
Wie sind Deine Erfahrungen bei Schmuddelwetter (Sicht)?
Bringt der Muskelkrafteinsatz spürbare Elektroenergieeinsparung?

Ein kleiner Bericht im Wiki wäre toll :)

bernd i.
14.11.2006, 13:49
(.....)Kennst Du Mr. Bean? In vielen Folgen, kommt immer wieder eine Person mit einen 3-Rad Pkw vor. Und es gelingt Mr. Bean jedesmal das Fahrzeug umzukippen. Zum anderen kommt mir bei Gefährten mit 1 Rad vorne und 2 Rädern hinten der Pizza-Laster Alberto mit seinen Mini-Pickup in den Kopf, und die Dinger finde ich nicht vertrauenswürdig.

(... Text geschnippt...)

Sicher es kommt viel auf den Radstand und die „Höhe“ des Schwerpunktes an, aber das ist nicht alles.

Das City el hat ein Range von bis zu 90 km. Das kann reichen, im Sommer bei ideale Bedienungen, keine Hügel, wenig Stop and go etc. Aber was ist im Winter?


Moin,

was das Umkippen betrifft: Beim CityEL ist es nur möglich, wenn man sehr leicht ist, sehr langsam fährt und blitzartig auf einer abschüssigen Strecke die Lenkung eindreht. Dann lupft das EL hinten das Rad. Bei zu schnell angefahrenen Kurven driftet eher das Heck nach aussen. Auf glatter Straße schiebt es über das Vorderrad.

Zur Reichweite: 80 Kilometer im tiefen Winter sind mit herkömmlicher und bezahlbarer Akkutechnik beim EL nur mit Nachladen möglich. Man kann ja mit Batterieheizung fahren, damit die Dinger immer warm sind. Ausführliches dazu findest Du bestimmt hier:
http://www.elweb.de/
http://www.ralfwagner.de/mini.htm

An Deiner Stelle würde ich auf jeden Fall die PowerBox von Cab-Bike in Betracht ziehen. Die lässt sich an verschiedene Velomobile oder Trikes anhängen und der Akku kann wohl auch zum Laden mit ins Büro genommen werden:
http://www.cab-bike.com/
(am linken Rand findest Du den Link zur Power Box)

Grüße aus dem Münsterland,

bernd i.

Carsten K.
14.11.2006, 18:59
Hallo,

es gibt nicht besonders viele, die sich mit solchen Ideen auseinandersetzen. Es gibt aber noch den Ingenieur, der Autos mit Luftdruck fahren läßt (Reichweite ca. 200-300 km).

Ein Beispiel für ein vierrädriges Velomobil mit Elektroantrieb ist mir auf der Expo 2000 aufgefallen: siehe carbike bei google

Ansonsten gibt es noch Infos unter www.velomobile.de siehe links - in der Regel Entwicklungen von Universitäten

Freundliche Grüße
Arnold
Hallo Arnold,

am CarBike bin ich seit über zehn Jahren beteiligt. Da das Ziel immer eine Großserienfertigung war, um den Preis klein halten zu können. Gibt es bis jetzt nur den einen Prototypen, der für die Expo von Alu auf Bambuskarrosserie umgebaut worden war.

Ob wir noch den Schritt zur Großserienfertigung schaffen, oder zur Not halt doch eine Kleinstserie bauen, ist noch nicht abzusehen. (Deshalb fahre ich ja auch seit zweieinhalb Jahren CabBike.)

Tschüss Carsten K.

Arnold
14.11.2006, 19:15
Hallo Arnold,

am CarBike bin ich seit über zehn Jahren beteiligt. Da das Ziel immer eine Großserienfertigung war, um den Preis klein halten zu können. Gibt es bis jetzt nur den einen Prototypen, der für die Expo von Alu auf Bambuskarrosserie umgebaut worden war.

Ob wir noch den Schritt zur Großserienfertigung schaffen, oder zur Not halt doch eine Kleinstserie bauen, ist noch nicht abzusehen. (Deshalb fahre ich ja auch seit zweieinhalb Jahren CabBike.)

Tschüss Carsten K.

Hallo,

seit vielen Jahren schaue ich mir diese Webseite an - der Text bleibt unverändert.

Warum geht man bei neuen Entwicklungen nicht den anderen Weg: einfach klein anfangen. Insbesondere wünschenswert wäre eine Leichtbauweise (ohne Boden) mit einer einfachen Bespannung: Nebeneinandertandem mit Verkleidung.

Es ist schade, dass es dieses carbike unbedingt mit Elektroantrieb geben muss.

Unter www.spezialradmesse.de siehe link "Gebrauchte" wird ein Tandem mit Bespannung angeboten. Das carbike sieht wesentlich attraktiver aus und könnte eine Marktlücke schließen: Sommer- und Schlechtwettertandem - mit einrollbarer Verkleidung.

Touristische Betriebe wären wahrscheinlich sehr interessiert an solchen carbikes.

Wann kann ich denn wenigstens ein solches testen? Ich benötige keinen Elektroantrieb.

Freundliche Grüße
Arnold

Carsten K.
14.11.2006, 20:09
Hallo Arnold,

hier treffen ganz einfach völlig unterschiedliche Konzepte aufeinander.
Das CarBike soll viel mehr eine Alternative zum Auto als zum Fahrrad sein.
Deswegen hat es eine sehr steife Bodenwanne und die Antriebe an den Außenseiten um eine leichte Wartung zu ermöglichen (Abdeckblech abnehmen und alles liegt vor dir.) und es wird ein Mindestmaß an Crashsicherheit erwartet. (Schon unfreiwillig getestet.;) : Das CarBike prallt nicht zurück, rutscht aber seitlich ab und verformt sich nur sehr gering.)

Der Erfinder, Edgar Löhr, hatte einen Prototyp schon als Einzelstück gebaut, bevor er die Firma gegründet hat. Ziel der CarBike Leichtfahrzeuge GmbH und Co. KG (jetzt GmbH und GmbH Still) war aber nun mal erklärtermaßen die Entwicklung zur Serienreife und Fertigung möglichst in Lizenz von größeren Firmen.

Ich gehöre auch zu den Gesellschaftern, die eine Kleinserie wünschen, wenn es nicht zur richtigen Serie reicht, aber noch hoffe ich auf die Serie.
Tschüss Carsten K.

Arnold
14.11.2006, 21:14
Hallo Arnold,

hier treffen ganz einfach völlig unterschiedliche Konzepte aufeinander.
Das CarBike soll viel mehr eine Alternative zum Auto als zum Fahrrad sein.
Deswegen hat es eine sehr steife Bodenwanne und die Antriebe an den Außenseiten um eine leichte Wartung zu ermöglichen (Abdeckblech abnehmen und alles liegt vor dir.) und es wird ein Mindestmaß an Crashsicherheit erwartet. (Schon unfreiwillig getestet.;) : Das CarBike prallt nicht zurück, rutscht aber seitlich ab und verformt sich nur sehr gering.)

Der Erfinder, Edgar Löhr, hatte einen Prototyp schon als Einzelstück gebaut, bevor er die Firma gegründet hat. Ziel der CarBike Leichtfahrzeuge GmbH und Co. KG (jetzt GmbH und GmbH Still) war aber nun mal erklärtermaßen die Entwicklung zur Serienreife und Fertigung möglichst in Lizenz von größeren Firmen.

Ich gehöre auch zu den Gesellschaftern, die eine Kleinserie wünschen, wenn es nicht zur richtigen Serie reicht, aber noch hoffe ich auf die Serie.
Tschüss Carsten K.

Hallo Carsten,

wenn es wenigstens als Fahrradkonzept schon einmal existieren würde, dann wäre eine Vermarktung leichter zu bewerkstelligen. Denke an ZEM und andere Side-by-Side-Tandems, die in touristischen Gebieten sehr gerne nachgefragt werden. Natürlich müßte man von der Konzeption her einige Abstriche machen.

Sobald die Einführung als Fahrradkonzept Erfolg hätte, könnte man an die Autokonzeption herangehen. Will man jedoch gleich das große Ziel erreichen, dauert die Realisierung der Konzeption wahrscheinlich noch einmal 10 Jahre.

Äußere Gestalt so belassen, Innenboden weg, ein Nebeneinander-Tandem hinein und schon haben wir eine wunderschöne Alternative zum Ein-Mann-Velomobil.

Manchmal muss man einen anderen Weg gehen, um sein Ziel zu erreichen.

Freundliche Grüße
Arnold

Carsten K.
15.11.2006, 08:00
Hallo Arnold,

man muss aber auch bestehende Konzepte nicht einfach kopieren. Die ZEM Vehikel können so gefragt nicht sein. Ich finde sie persönlich nicht schlecht (das 4-cycle; das 2-cycle ist mir zu kippelig, wenn ich allein fahre), es stehen aber schon lange zwei Stück zum Verkauf im HPV Gebrauchtmarkt und auch wenn die ZEM Homepage noch existiert, bauen sie das 4-cycle angeblich schon seit vier Jahren nicht mehr.

Ein 4-cycle mit einer einfachen Verkleidung zu versehen ist nicht schwer und für zweisitzige Sociables gibt es ja auch andere Anbieter, deren Produkte auch relativ leicht zu verkleiden sind.

Das CarBike wird - wenn überhaupt - nach seiner bisherigen Konzeption gebaut. Ein Interesse ein weiteres Fahrrad mit Verkleidung zu bauen hat keiner der Anteilseigner.

Tschüss Carsten K.

PeterH
15.11.2006, 08:10
Hallo Carsten,

hättest Du mal eine Adresse der Carbike GmbH?
Über google finde ich da nichts. Carbike.de existiert wohl nicht (mehr).

Danke

Andreas
15.11.2006, 08:11
Hallo Peter,


hättest Du mal eine Adresse der Carbike GmbH?
Über google finde ich da nichts.

??? Der erste Google-Treffer ist es: http://www4.w-4.de/~carbike/

Laut Webseite befinden wir uns bereits im 26. Monat des Jahres 2006...


Gruß
Andreas

PeterH
15.11.2006, 08:12
Manchmal muss man einen anderen Weg gehen, um sein Ziel zu erreichen.

Freundliche Grüße
Arnold

Arnold,

Über Ziele anderer Projekte zu diskutieren ist ziemlich fruchtlos, wenn man sie gar nicht kennt.

PeterH
15.11.2006, 08:34
Hallo Peter,



??? Der erste Google-Treffer ist es: http://www4.w-4.de/~carbike/

Laut Webseite befinden wir uns bereits im 26. Monat des Jahres 2006...


Gruß
Andreas

ok, habe zuviele Suchbegriffe eingegeben...

aber das Datum ist doch ok, ist halt die englische Schreibweise MM.TT.JJ

Andreas
15.11.2006, 08:39
Hallo,


das Datum ist doch ok, ist halt die englische Schreibweise MM.TT.JJ

Ach ja, die Seite kommt aus England... :eek:

Gruß
Andreas

PeterH
15.11.2006, 08:49
Hallo,



Ach ja, die Seite kommt aus England... :eek:

Gruß
Andreas

...oder der Webseiten-Designer :D

Arnold
15.11.2006, 08:50
Arnold,

Über Ziele anderer Projekte zu diskutieren ist ziemlich fruchtlos, wenn man sie gar nicht kennt.

Hallo Peter,

ich wollte damit nicht eine Diskussion beginnen, sondern darauf hinweisen, dass man manchmal über eine Schleife (hier: carbike als Tandem mit Verkleidung produzieren und vermarkten) das Ziel (hier: carbike als Elektroauto) realisieren kann.

Vergleiche z.B. die Velomobilwelt: Erste Konzepte sind ohne elektrischen Antrieb entstanden. Sobald die Nachfrage steigt, werden auch neue Konzepte verlangt: VM mit Elektroantrieb.

Ein Markt für das carbike wäre vorhanden - so sehe ich dies zumindest. Voraussetzung ist eine leichte Bikeversion - nicht so voluminös und schwer wie das ZEM.

Basierend auf diesem Konzept ließe sich mit der Zeit eine Elektroversion produzieren.

Stellt man dieses Ziel jedoch an den Anfang, ist es schwer Gesellschafter und Geldgeber/Investoren zu finden.

Das Ende der Entwicklung wäre dann das carbike als Elektroauto mit Pedalantrieb.

Wenn die Velomobilhersteller als erstes mit dem Ziel eingestiegen wären, ein Elektrovelomobil zu produzieren, hätte die Entwicklung des Velomobils einen anderen Verlauf genommen.

Carsten K.
15.11.2006, 08:53
Hallo Peter,

die Adresse ist:
Carbike GmbH, Edgar Löhr
Mozacher Weg 2
88131 Lindau

Tschüss Carsten K.

PeterH
15.11.2006, 10:02
Hallo Peter,

ich wollte damit nicht eine Diskussion beginnen, sondern darauf hinweisen, dass man manchmal über eine Schleife (hier: carbike als Tandem mit Verkleidung produzieren und vermarkten) das Ziel (hier: carbike als Elektroauto) realisieren kann.

Hallo Arnold,

das sind m.E. völlig verschiedene Zielgruppen:

A) "Reine" Velomobile

Eher die sportlich orientierten, bzw. die, die etwas für Ihre Gesundheit tun wollen.
Langstreckentauglich.
Schwitzen wird in Kauf genommen.
Vollständiger Wetterschutz erwünscht, aber nicht zwingend.

B) Hybrid bzw. E-Mobile

Reiner Autoersatz für den Nahverkehr.
Normalkleidung muss möglich sein.
Vollständige Wetterunabhängigkeit erforderlich.

Soweit ich verstanden habe, ist für Carbike die Party B) die Zielgruppe.
Sind ja auch von der Anzahl her die wesentlich größere Masse.

Eine Mischlösung ist auch hier ein fauler Kompromiss.
Beide Konzepte haben ihre Vor- und Nachteile aber auch ihre Daseinsberechtigung.

chally
15.11.2006, 10:27
Hallo,
ein Forumsmitglied bat mich um einen Erfahrungsbericht zum Aerorider, dem ich gerne nachkomme. Der Text sollte ins Wiki eingestellt werden. Müsste jemand anderes machen.

Ich fahre den Aerorider seit einem Jahr und kann folgende Daten und Erfahrungen weitergeben.
Mein täglicher Arbeitsweg beträgt 2 x 30 km mit ca. 140 Höhenmeter. Den Aerorider fahre ich dann mit zwei 13Ah NiMH-Akkus zu je 8 kg, die ich auf der Arbeitsstelle nachladen kann. Ein Block schafft bis ca. 30 km je nach Außentemperatur, Geschwindigkeit, Ampeln, etc., aber wem erzähle ich diese Fakten. Incl. Eigengewicht, Gepäck (120 Liter möglich), Batterien, etc. komme ich auf ein Gewicht von mindestens 140 kg bis max. 200 kg. Man sollte nicht glauben, dass ein solches Fahrzeug ohne E-Antrieb länger zu bewegen ist - zumindest wenn man anständige Geschwindigkeiten fahren möchte. Das Fahrzeug kann ohne Pedalkraft gefahren werden, aber kaum ohne E-Antrieb. Twikes, City-El´s oder andere potenzielle Hybridfahrzeuge sind hierfür nicht entwickelt. Hier sind reine Velomobile gefragt, die ca. 30 kg Gewicht auf die Waage bringen und am Berg dennoch ihre Probleme haben.
Der Stromverbrauch bei meinem Aerorider liegt bei max. 1,5 kW/h pro 100 km.
Die Einsatzzeit liegt bei mir im üblichem "Deutschlandwetterbereich". Kalte Temperaturen unter 5 °C führen bei kräftiger Pedalunterstützung zum Beschlagen der Scheiben. Die vorhandene Lüftung reicht dann nicht aus. Hier bastle ich noch an verschiedenen Systemen, vom Warmluftgebläse über Zusatzlüftungen. Es handelt sich zwar um eine Antibeschlagscheibe, aber leider ist irgendwann Schluss.
Im Sommer nutze ich persönlich lieber das Rennrad. Die Seitenscheiben und das Dachfenster können für ein anständiges Klima entfernt werden, dennoch lieber Vollcabrio.
Der Preis ist im Vergleich zu anderen VM oder z. B. das Twike okay. Die Kosten betragen 7.000 € incl. 19% Mehrwertsteuer (an die wir uns erst noch gewöhnen müssen) und beinhalten einen Bleiakku und Lader. Selbst habe ich auf 3 NiMh-Akkus aufgerüstet. Die Kosten betrugen insgesamt ca. 1500 €. Das Bordnetz mit Licht, Lüftung, Warmluft, Scheibenwischer, etc. kann ich sowohl über ein separates 12 V-Netz fahren oder über den 36 V-Akku.
Der Aerorider fährt ca. 45 km/h auf ebener Strecke und bergab auch etwas über 50 km/h. Höhere Geschwindigkeiten werden durch Rückladung/Motorbremse ausgeschlossen. Zulassung als dreirädriges Kleinkraftrad mit Mopedzulassung. Versicherung ca. 80-90 € im Jahr.
Probleme im fließenden Verkehr auch durch die Stadt gibt es eigentlich nicht. Die recht hohe Geschwindigkeit lässt ein „mitschwimmen“ zu und die Autofahrer sind durch den seltenen Anblick an einem hohem Abstand zum Fahrzeug interessiert.
Der Aerorider ist im Jahr 2005 in Serienreife gegangen, hat sicherlich noch einige Kinderkrankheiten zu bewältigen, jedoch ist die Betreuung über Aerorider, Herr Bart de Wert sehr gut. Leider gibt es noch kein Händlernetz in Deutschland, hier ist man im Aufbau.
Die produzierten Stückzahlen liegen auch noch im zweistelligen Bereich, deshalb ist Werbung für diese Fortbewegungsart sinnvoll.
Der Aerorider ist sicherlich der Einstieg in eine andere Fahrkultur - aber eine SCHÖNE!!

Gruß
Chally

PeterH
15.11.2006, 11:08
Danke Chally,

den 2. Akkublock nimmst Du als Notfallreserve mit, oder?

Reinhard
15.11.2006, 11:09
Der Text sollte ins Wiki eingestellt werden. Müsste jemand anderes machen.

Hallo Chally,

ist erledigt: hier klicken (http://www.velomobilforum.de/wiki/doku.php?id=erfahrungsbericht:aerorider)

Stefan Flakus
15.11.2006, 12:32
Hallo Zusammen
@ Chally: Noch eine Frage zum Aerorider: würde es deiner Meinung nach Probleme bezüglich Fahrwerk/ Lenkung/ Fahrstabilität geben, den Aerorider mit Geschwindigkeiten von etwa 60 bis 80 Kmh zu fahren? Habe nämlich schon selber überlegt, mir einen für den Weg zur Arbeit anzuschaffen (50 Km pro Strecke, größtenteils Landstraße). Bei 45 Kmh hängen sich noch gerne mal ambitionierte Rennradler in den Windschatten
(->nervig) und mit etwas höherem Tempo schwimmt man besser im Verkehr mit.

Viele Grüße
Stefan

Mathias
15.11.2006, 13:33
Hallo Zusammen
@ Chally: Noch eine Frage zum Aerorider: würde es deiner Meinung nach Probleme bezüglich Fahrwerk/ Lenkung/ Fahrstabilität geben, den Aerorider mit Geschwindigkeiten von etwa 60 bis 80 Kmh zu fahren? Habe nämlich schon selber überlegt, mir einen für den Weg zur Arbeit anzuschaffen (50 Km pro Strecke, größtenteils Landstraße). Bei 45 Kmh hängen sich noch gerne mal ambitionierte Rennradler in den Windschatten
(->nervig) und mit etwas höherem Tempo schwimmt man besser im Verkehr mit.

Viele Grüße
Stefan


...ich würde dann schon 100-120km/h anpeilen....damit bist Du dann auch die aufdringlichen LKW los...:D

Mit meinen 23 velomobilen Durchschnittskilometern/h werde ich übrigens ebenfalls nicht von windschattigen Rennradlern genervt...

Gruss, Mathias

Manuel
15.11.2006, 14:35
...ich würde dann schon 100-120km/h anpeilen....damit bist Du dann auch die aufdringlichen LKW los...:D

Mit meinen 23 velomobilen Durchschnittskilometern/h werde ich übrigens ebenfalls nicht von windschattigen Rennradlern genervt...

Gruss, Mathias

23 ?!

Mathias
15.11.2006, 14:49
23 ?!

...hälst Du mich etwa für einen Hochstapler??

Gruss,

Mathias

Life-Jet
15.11.2006, 14:57
Hallo Chally,

vielen Dank für den Bericht.

Klingt für mich Dummy / Anfänger so, als ob im Aerorider zwei verschiedene Akkusysteme eingesetzt werden. Die NiMH- und der 36 V-Akku, richtig?


Zu den Akkus habe ich da ein paar Fragen:


NiMH-Akkus:

• Wo sind die Verbaut?
• Kann man sie ausbauen?
• Wie viel wiegt einer?
• Wie groß ist einer?
• Wie lang ist die Ladezeit?


36 V-Akku

• Wo sind die Verbaut?
• Kann man sie ausbauen?
• Wie viel wiegt einer?
• Wie groß ist einer?
• Wie lang ist die Ladezeit?


Mopedzulassung:


Ich kann mich Dunkel an meine Fahrschulunterricht erinnern, heißt dass nicht normalerweise:

Straße statt Radweg, es sei denn, das kleine rechteckige Schild erlaubt das befahren des Radweges?

Das Topfenster oder auch Sonnendach beim Aerorider, ist es groß genug um dort ein:

Sunsei Solar Charger SE-135
Power 135mA, 15V (2W)
Dimensions 39.4 cm x 12.7 cm x 2 cm
Weight 0.9 lbs / 0.41 kg

http://www.solarcharger.com/s.nl/sc.2/category.62/.f

anzubringen, um die Akkus wieder aufzuladen?

Gibt es im Aerorider überhaupt eine Steckdose (ähnlich wie ein Zigarretenanzünder)?

Grüße

Life-Jet

Manuel
15.11.2006, 15:38
...hälst Du mich etwa für einen Hochstapler??

Gruss,

Mathias

Mir erscheint das sehr wenig. 23er Schnitt (zur Arbeit) fahre ich auch mit meinem "Normalrad", Thorax Sinus...

Reinhard
15.11.2006, 15:43
Power 135mA, 15V (2W)


Wenn Du damit die Akkus wieder aufladen willst, dann brauchst Du a) viel Sonne und b) noch mehr Zeit :D

Mathias
15.11.2006, 16:37
Mir erscheint das sehr wenig. 23er Schnitt (zur Arbeit) fahre ich auch mit meinem "Normalrad", Thorax Sinus...


Stimmt!
Auch ich fahre mit meinen anderen Radels (egal ob Falter, Trecker oder Lieger) den selben oder ähnlichen Schnitt. Ich benutze auch die gleichen Wege. Und Bergfahrten (auch wenn es nur Hügels sind) drücken speedmässig ziemlich rein...genauso wie beim Lieger (das ist meine langsamste Variante zur Arbeit zu kommen). Allerdings ist der Schnitt beim Velomobil weniger witterungsabhängig und es ist halt eine recht kommode Angelegenheit.

Gruss,
Mathias

Elmi
15.11.2006, 16:50
Reinhard hat das gut ausgedrückt!

Ich schieb noch ein kleines Zahlenbeispiel hinterher

Akku: 36V x 13Ah = 468Wh
3 x Sunsei Solar Charger SE-135: 36V x 0,135A = 4,86W

= 96,3h Ladezeit

Bei 8h voller Sonnenschein/Tag dauert das ............ 12 Tage

kein weitere Kommentar,
Elmi

Carsten K.
15.11.2006, 19:10
Hallo,
der Aerorider wird mit 36 Watt Akkus betrieben sowohl der serienmäßige Bleiakku als auch die alternativen NiMH lassen sich rausnehmen. Sie liegen regulär neben dem Mitteltunnel (unter dem Sitz).
Serienmäßig wird die Beleuchtung über einen Spannungswandler 36 auf 12 Volt betrieben, aber man kann sie auch an einen separaten 12 Volt Akku anschließen.

Tschüss Carsten K. (der immer noch keinen Aerorider hat, weil Bart noch für mich den Sitz tiefer legen muss, weil ich einfach zu lang bin)

PeterH
15.11.2006, 22:09
Tschüss Carsten K. (der immer noch keinen Aerorider hat, weil Bart noch für mich den Sitz tiefer legen muss, weil ich einfach zu lang bin)

und ich dachte immer, der Aerorider wäre größer/höher als das CB...

Stefan Flakus
15.11.2006, 23:11
...ich würde dann schon 100-120km/h anpeilen....damit bist Du dann auch die aufdringlichen LKW los...:D

Mit meinen 23 velomobilen Durchschnittskilometern/h werde ich übrigens ebenfalls nicht von windschattigen Rennradlern genervt...

Gruss, Mathias


Mit 23 KmH könntest Du dir ja mal überlegen, dich in den Windschatten eines Treckingradfahrers zu hängen. Für die Leiba wird doch auch ein E-Motor angeboten, vielleicht wäre das ja was für dich.
Bin übrigens Leiba, Mango und das E-Go One probegefahren. Mir als absolutem Neuling liegt das Fahrradänliche Lenksystem von Mango und Go One besser als das der Leiba, welches ja auch der Aerorider hat. Wobei Ich bei allen drei Velomobilen die Lenkung sehr direkt und nervös fand. Ansonsten kurz meine ersten Eindrücke:
Leiba:
+: Super Raumangebot im Oberkörperbereich/ Stauraum ausreichend vorhanden, ansprechende Optik (sieht irgendwie schnuckelig aus), Preis/ Leistung
-fands sehr laut bei geschlossenem Fenster (ist aber wohl typisch für geschlossene Velomobile), für meine Beinlänge nur knapp noch geeignet (bin 192cm), durch die offene Armhaltung leidet meiner Ansicht nach die Effiziens beim Pedalieren, eine "versammelte" Körperhaltung ist schlechter möglich. Bei fahren mit herausgenommener Frontscheibe ist die Verkleidung ein Windfang, und Tempo 40 nur schwer möglich. Mit kompletter Fronscheibe besser, dann aber recht laut.

Mango:
+: fahren macht saumäßig spaß, obwohl für mich zu klein, mit Schultern drinnen war tiefes einatmen nicht mehr möglich, also hatte Ich beide Arme draußen hängen und war mit dem Schulterbereich aufrecht im Wind, in dieser Sitzposition leicht bergauf und Wind schräg von vorne noch gut auf über Tempo 40, auf dem Rückweg habe Ich oberhalb von 50 mal lieber Rollen lassen (siehe Nachteile).

-Für mich als Anfänger ist die Fahrstabilität bei hohem Tempo furchterregend. Wollte bei 50 nochmal ordentlich reintreten und habe dabei wahrscheinlich auch durch unrunden Tritt das Mango in starkes Taumeln versetzt, weiterhin fand Ichs halt sehr eng. Die lange Lieferzeit ist außerdem fast ein knock out Kriterium.

E Go One:
+: Klasse Gerät! Super durchzugsstarker Motor, sehr gute Akku Kapazität. Das ganze läuft folgendermaßen: Beim Anfahren empfiehlt es sich, per Pedale auf gute Schrittgeschwindigkeit zu beschleunigen, um zu hohe Stromaufnahme zu vermeiden, dann dreht man am Regelgriff und wird wirklich sehr vehement auf ca. Tempo 45 angeschoben das es einen fast in den Sitz drückt. Auch an moderaten Steigungen kommt man immer auf über Tempo 40 (alles ohne zu treten). Bei "Vollgas" an Gefällestrecken speist der Motor oberhalb von ca 48 Kmh Strom zurück. Dreht man den Regler zu, läuft der Motor durch wie ein Nabendynamo bei abgeschaltetem Licht (wenn Ich richti verstanden habe). Sämtliche Verbrauchswerte konnte man auf dem installierten Display ablesen, bei meiner energieintensiven Fahrweise wäre Ich noch auf ca 80 Km mit einer Akkuladung gekommen, Bei entsprechender Fahrweise sind über 100 Km möglich. Bei offenem Dach hat mir das Ganze sehr viel Spaß gemacht.

-:Schlechtes Platzangebot, wenn das Dach drauf ist wird für mich recht eng, bei Motorbetrieb gehts aber, da Ich die Beine nicht strecken brauche und dadurch nach vorne rutschen kann. Mit Dach wahrscheinlich recht laut. Zur Fahrstabilität bzw. nervösen Lenkung: Bei Tempo 45 auf der Bundesstraße mit Autos im "Schlepptau" habe Ich mich nicht mal getraut, mein Handgelenk zu drehen und auf meine Armbanduhr zu schauen, da war für mich höchste Konzentration angesagt.

Deswegen weiter oben auch meine Frage zur Fahrstabilität beim Aerorider, der ja deutlich schwerer wiegt und deshalb evtl. ruhiger auf der Straße liegt? Er hat aber leider auch diese ungewohnte "Kettenfahrzeug Lenkung".

Wenn man solche Fahrzeuge für größer 45 Kmh zulassen würde ist es doch glaube Ich auch nicht soviel teurer, ähnlich wie beim 125er Motorroller. Bei entsprechender Übersetzung würde die Leistung beim Go One auf jeden Fall dafür reichen, meiner Meinung nach wären allerdings Fahrwerksmodifikationen erforderlich.

Carsten K.
16.11.2006, 07:32
und ich dachte immer, der Aerorider wäre größer/höher als das CB...
Hallo Peter,

die Höhe des Aeroriders ist mit dem CB ziemlich identisch. Der Sitz ist aber locker 10 cm höher angebracht. Bei der ersten Probefahrt hing ich mit dem Kopf zwischen den Verstärkungen in der Haube, bei der zweiten war der neue Sitz montiert. Da schlug ich nicht mehr dauernd an, aber es war mir immer noch unangenehm. Der Sitz wird auf Winkelschienen auf dem Tunnel geführt. Für mich wäre eine Befestigung seitlich am Tunnel wie beim CB nötig. Bart will sich da noch was einfallen lassen.

Die "Mehr"länge des Aeroriders geht auf die lange Schnauze vor den Füßen drauf. (Vielleicht mal nützlich als 40 cm Knautschzone.)

Tschüss Carsten K.

PeterH
16.11.2006, 07:35
Bin übrigens Leiba, Mango und das E-Go One probegefahren.
E Go One:
+: Klasse Gerät! Super durchzugsstarker Motor, sehr gute Akku Kapazität. Das ganze läuft folgendermaßen: Beim Anfahren empfiehlt es sich, per Pedale auf gute Schrittgeschwindigkeit zu beschleunigen, um zu hohe Stromaufnahme zu vermeiden, dann dreht man am Regelgriff und wird wirklich sehr vehement auf ca. Tempo 45 angeschoben das es einen fast in den Sitz drückt. Auch an moderaten Steigungen kommt man immer auf über Tempo 40 (alles ohne zu treten). Bei "Vollgas" an Gefällestrecken speist der Motor oberhalb von ca 48 Kmh Strom zurück. Dreht man den Regler zu, läuft der Motor durch wie ein Nabendynamo bei abgeschaltetem Licht (wenn Ich richti verstanden habe). Sämtliche Verbrauchswerte konnte man auf dem installierten Display ablesen, bei meiner energieintensiven Fahrweise wäre Ich noch auf ca 80 Km mit einer Akkuladung gekommen, Bei entsprechender Fahrweise sind über 100 Km möglich.

Hallo Stefan,
welches E-GoOne welchen Anbieters war das?
Oder hat Elmi was neues gezaubert? ;)

Manuel
16.11.2006, 08:08
Q e-go-one:
Schlechtes Platzangebot, wenn das Dach drauf ist wird für mich recht eng, bei Motorbetrieb gehts aber, da Ich die Beine nicht strecken brauche und dadurch nach vorne rutschen kann. (...)

Das Problem hatte ich anfangs auch, aber man kann den Sitz noch etwas anders einbauen und erhält dadurch etwas mehr Kopffreiheit. Der Sitz ist an den oberen Schrauben der Feder-/Dämpfereinheit für die Hinterradschwinge angebaut. Wenn man den Sitz an den unteren Schrauben befestigt, erhält man etwa 1-2cm mehr Kopffreiheit, dafür rutscht der Sitz auch etwas nach vorne und man liegt noch ein bisschen mehr - bei mir hat das gereicht, dass ich nicht ständig mit den Haaren am Dach entlangstreiche. Von der Beinlänge nach vorne sollte es immernoch massig ausreichen.

chally
16.11.2006, 08:53
Hallo,

einige Antworten zum Aerorider. Die beiden Akkublocks sind parallel geschaltet, um die Belastung niederiger zu halten und die Stöpselei während der Fahrten zu vermeiden.
Ein Akku wiegt 8 kg, die Ladezeit kann jeder nachrechnen. Mein Lader schafft 3 Ah also max. 4-5 Stunden. Die Größe: es sind 30 F-Zellen verbaut ca. 30 x 8 x 9 cm. Die Solaraufladung ist bezüglich des Gewichtes und der Ladeleistung nicht sinnvoll. Das Fahrzeug hat eine Mopedzulassung. Notwendige Auflagen für höhere Geschwindigkeiten sind sicherlich umsetzbar, aber zu den Kosten kann ich nichts sagen. 40-50 km/h reichen aus jeden Hobbyfahrer abzuhängen. Kenne mich schließlich selbst und fahre ca. 10.000 km Rennrad im Jahr. Die Fahrstabilität ist gut. Bislang ist es mir in einer abschüssigen Starßeneinfahrt gelungen, den Aerorider auf zwei Rädern zu fahren. Der Schwerpunkt ist auch durch die Batterien sehr niedrig.
Der E-Go-one hat keine Zulassung und die Fahrten geschehen auf eigenes Risiko. Baut bitte keinen Unfall!!! Polizeikontrollen sind dagegen ein Pups!

Gruß
Chally

Stefan Flakus
16.11.2006, 10:03
Hallo Stefan,
welches E-GoOne welchen Anbieters war das?
Oder hat Elmi was neues gezaubert? ;)

Hallo
Habe das E Go One bei Tripendo probegefahren, die Adresse war auf der Homepage des Go One angegeben. Mitlererweile kann man es jetzt auch beim Hersteller in Strählen probefahren (laut Homepage unter News).

Gruß
Stefan

Jens Buckbesch
16.11.2006, 12:10
Hallo "Life-Jet",



bernd i.
(P.S. Wer wills umgekehrt machen und sucht ein günstiges CityEL?! Hier steht eins rum :) )


Hallo Bernd,

was ist ein CityEL und was soll es kosten? Meine Frau ist Hebamme und könnte damit vielleicht ihre Besuche machen.
Gruß Jens

Andreas
16.11.2006, 12:15
http://www.google.com/search?lr=&ie=UTF-8&oe=UTF-8&q=CityEL

Gruß
Andreas

Elmi
16.11.2006, 12:22
Moin Stefan,


Anmerkungen meinerseits;
- die Durchschnittsgeschwindigkeit von Mathias ist die reale Geschwindigkeit über längere Zeit. Mal eine Testfahrt über ein paar Kilometer gibt deutlich höhere Werte.
Ich komm mit Auto ~200PS und täglicher Autobahnnutzung auch nur auf einen Durchschnitt von unter 50km/h

- schneller, höher, weiter.... schon mal ans Bremsen gedacht?!
Die Velomobilbremsen sind jetzt schon in manchen Situationen überfordert.


Grüsse,
Elmi

bernd i.
16.11.2006, 12:32
Hallo Bernd,

was ist ein CityEL und was soll es kosten? Meine Frau ist Hebamme und könnte damit vielleicht ihre Besuche machen.
Gruß Jens

Hallo Jens,
guckst Du hier:

http://www.elweb.de/
http://elweb.info/dokuwiki/
http://www.ralfwagner.de/mini/technik/technik.htm

Auf dem hochgeladenen Bild sind links ein Twike und rechts ein CityEL zu sehen (beides nicht meine Fahrzeuge).

Grüße,

bernd i.

Stefan Flakus
16.11.2006, 14:25
Moin Stefan,


Anmerkungen meinerseits;
- die Durchschnittsgeschwindigkeit von Mathias ist die reale Geschwindigkeit über längere Zeit. Mal eine Testfahrt über ein paar Kilometer gibt deutlich höhere Werte.
Ich komm mit Auto ~200PS und täglicher Autobahnnutzung auch nur auf einen Durchschnitt von unter 50km/h

- schneller, höher, weiter.... schon mal ans Bremsen gedacht?!
Die Velomobilbremsen sind jetzt schon in manchen Situationen überfordert.


Grüsse,
Elmi

schon klar, ich wollte mathias auch nicht zu nahe treten, muß wohl mal mehr mit smileys arbeiten. Durch häufiges stop and go geht der schnitt natürlich drastisch in den keller. Zu den Bremsen: es gibt im Mountainbikebereich doch sehr leistungsfähige Scheibenbremsen, die müßten ja prinzipiell auch an ein Velomobil passen. Für mich war eher kritisch, daß man die Steuerung sehr leicht durch Unachtsamkeit verreißen kann. Dafür reichen schon relativ geringen Lenkbewegungen
Gruß
Stefan

Mathias
16.11.2006, 14:42
schon klar, ich wollte mathias auch nicht zu nahe treten, muß wohl mal mehr mit smileys arbeiten. Durch häufiges stop and go geht der schnitt natürlich drastisch in den keller. Zu den Bremsen: es gibt im Mountainbikebereich doch sehr leistungsfähige Scheibenbremsen, die müßten ja prinzipiell auch an ein Velomobil passen. Für mich war eher kritisch, daß man die Steuerung sehr leicht durch Unachtsamkeit verreißen kann. Dafür reichen schon relativ geringen Lenkbewegungen
Gruß
Stefan


Salut Stefan,

...keine Sorge, ich bin nicht aus Zucker...;)

Allgemein sind VM-Lenkungen direkt bis nervös weil es kein Lenkgetriebe gibt: Mit dem geringen Hebelweg des Lenkers wird von Geradeausfahrt bis Wendekreis 6m alles abgedeckt. Je kleiner der mögliche Lenkeinschlag desto "sanfter" kann der Charakter ausgelegt werden...immer Vorteil versus Nachteil.
Etwas ruhiger wird’s mit vergrössertem Nachlauf, dafür dann wieder andere Nachteile (Wankbewegung, Rückstellkraft, etc)….der richtige Mix machts - aber nicht alles.

Gruss,

Mathias

PeterH
16.11.2006, 14:46
Für mich war eher kritisch, daß man die Steuerung sehr leicht durch Unachtsamkeit verreißen kann. Dafür reichen schon relativ geringen Lenkbewegungen
Gruß
Stefan

Auch hier macht die Gewöhnungsphase viel aus.
Ymte (einer der 3 von den Questbauern) fuhr im (Downhill) Prolog auf der WM eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 78 km/h, d.h. er fuhr bestimmt auch im 3-stelligen Bereich...
Die Lenkung soll schön leichtgängig sein, darf ruhig ein wenig Spiel im KArdangelenk sein, dann immer schön logger bleiben und es funzt.

rainerh
16.11.2006, 15:11
Die Lenkung soll schön leichtgängig sein, darf ruhig ein wenig Spiel im KArdangelenk sein, dann immer schön logger bleiben und es funzt.

Ja, wobei wirklich "wenig" Spiel.

Ich habe es neulich zu sehr nachgezogen und verstehe jetzt die Warnung in der Bedienungsanleitung (BTW: wenn ich mich mit Andreas einige und Velomobiel.nl zustimmt gips demnächst eine deutsche Übersetzung (3x20-Zoll-Quest)): Lenkt sich echt eklig, vor allem ergeben zahlreiche normale Bewegungen im Quest sofort Lenkbewegungen ...

rainerh
16.11.2006, 15:19
Zu den Bremsen: es gibt im Mountainbikebereich doch sehr leistungsfähige Scheibenbremsen, die müßten ja prinzipiell auch an ein Velomobil passen.

Alle nicht alltagstauglich. Die sind auf minimale Betätigungskräfte optimiert, das bedingt i.d.R. die Selbstnachstellung und extrem wenig Platz zwischen Scheibe und Belag. Deshalb schleifen sie gerne. Außerdem sind sie durch den Leichtbau anfällig für Fading, frag mal auf der Tandemmailingliste nach ... Der Belagverschleiß ist hoch. Und so mancher hat sich mit einer ungeschickten Aktion oder durch bestimmungsgemäßen Gebrauch die Scheibe gewellt.

Beim Quest kommt hinzu, daß im Radkasten sehr wenig Platz ist (darauf wies mich Ymte in Gießen hin), so daß man übliche Scheibenbremsen nicht reinkriegt.

Andreas
16.11.2006, 16:19
Hallo Rainer,


Alle nicht alltagstauglich. Die sind auf minimale Betätigungskräfte optimiert...

und NICHT auf hohe Dauerbelastbarkeit. Dafür ist nur die Arai-Schleppbremse gut. Aber die braucht eine breite Achse (Tandem) und ist nicht mit einseitiger Aufhängung kombinierbar. Ansonsten würde die sich je nach Terrain und Zuladung gut am Hinterrad machen. Probleme durch Blockieren des Rades würde es nicht geben, die Arai ist nicht besonders kräftig.

Es gibt von Sturmey Archer Trommelbremsen mit größeren Durchmesser, aber laut Rainer kann man da die Lager nicht wechseln. Ansonsten könnte man versuchen, die serienmäßigen Bremsen von Simplex auf Duplex umzubauen (damit beide Bremsbeläge auflaufend sind). Das würde einiges bringen.

Gruß
Andreas
(der keine Powerdisc besitzt)

rainerh
16.11.2006, 17:00
Es gibt von Sturmey Archer Trommelbremsen mit größeren Durchmesser, aber laut Rainer kann man da die Lager nicht wechseln.

Konkret: Ich meinte die mit den 90-mm-Trommeln (http://www.sturmey-archer.com/hubs_fh_BF.php), die sind aus Stahl statt Alu. Das Problem: Sie haben Konuskugellager, bei denen ich nicht weiß, ob man die Lagerschale entfernen kann, und ob man dann ein Rillekugellager einpassen kann.


Ansonsten könnte man versuchen, die serienmäßigen Bremsen von Simplex auf Duplex umzubauen (damit beide Bremsbeläge auflaufend sind). Das würde einiges bringen.

Was ich zunächst mal versuchen werde ist die Betätigung der Trommelbremsen auf Hydraulik umzubauen, wie Hubert Sudi das gemacht hat.

Rainer "in den letzten Tagen ist eher die mangelnde Nässehaftung der Tioga Comp Pools das Problem" Rauschenberg

Mathias
16.11.2006, 20:25
Was ich zunächst mal versuchen werde ist die Betätigung der Trommelbremsen auf Hydraulik umzubauen, wie Hubert Sudi das gemacht hat.

Rainer "in den letzten Tagen ist eher die mangelnde Nässehaftung der Tioga Comp Pools das Problem" Rauschenberg

Salut Rainer,

Von Magura gibt es für die SA-Naben entsprechendes Equipment.
Auch Anthrotech baut damit seine Anlage auf (Bild). Ich habe mir vor einiger Zeit Doku von den Urachern zustellen lassen...bei Bedarf gerne und so...

Gruss,

Mathias

rainerh
17.11.2006, 09:06
Von Magura gibt es für die SA-Naben entsprechendes Equipment. Auch Anthrotech baut damit seine Anlage auf (Bild). Ich habe mir vor einiger Zeit Doku von den Urachern zustellen lassen...bei Bedarf gerne und so...

Kenne ich. Ein Bekannter hat vor etwa einem Jahr bei Magura nachgefragt und die Auskunft "nicht mehr lieferbar" bekommen. Ausserdem gab es von Thorax Nehmerzylinder für Trommelbremsen, vll. hat das Unternehmen in Abwicklung noch welche.

Ich suche aber gar keine, ich schrieb nicht ohne Grund "wie Hubert Sudi": Ich habe ausreichend viele Sachs Hydropull ergattert (u.a. Restbestände von Hubert), um auch noch das hauptsächlich von meiner Frau genutzte Greenspeed umzubauen und oben erwähnten Bekannten zu versorgen. Dieser hat sein Greenspeed GT3 auch schon umgebaut, ich versuch ihn mal dazu zu kriegen Bilder zu machen.

Heiko
18.11.2006, 15:56
Mal wieder zurück zum Thema:


Mit ein wenig Übung kann man die 40 km ja in 1 ½ Std. schaffen. 80 km am Tag sind OK.

Life-Jet

Ich spiele auch mit dem Gedanken, eine ähnliche Strecke (2x35km) mit einem anderen Gefährt als dem Auto zurückzulegen. Mittlerweile beschäftige ich mich schon eine ganze Zeit mit dem Thema und bin beim Aerorider hängen geblieben, da ich mir das Schwitzen und anschließende Duschen nicht erlauben kann.
Ich erwarte von dem Ersatzfahrzeug eine Reichweite ohne Körpereinsatz von min. 70km, damit es auf jeden Fall ohne eigene Leistung hin und zurück geht.
Für den Aerorider habe ich diverse Akkus durchgerechnet und ich würde nach meinem jetzigen Kenntnisstand LiPos mit 10Ah einsetzen. Davon 4 Stück parallel und die Reichweite sollte knapp 100km betragen (genug Reserve, auch im Winter, denke ich :rolleyes: ). Preis für so einen Akku: ca. 1200€, Gewicht ca. 7,5kg.

Momentan ist es bei mir mit der Entscheidung nicht "akut". Aber es lohnt sich sicher, frühzeitig über eine Alternative zu einem Zweitwagen nachzudenken ;)

Gruß
Heiko

Sutrai
18.11.2006, 19:34
und ich würde nach meinem jetzigen Kenntnisstand LiPos mit 10Ah einsetzen. Davon 4 Stück parallel und die Reichweite sollte knapp 100km betragen (genug Reserve, auch im Winter, denke ich :rolleyes: ). Preis für so einen Akku: ca. 1200€, Gewicht ca. 7,5kg.


Ich nehm mal an, bei 24V, oder? Wären dann insgesamt etwa 1 kWh. Meinst du, du kommst dafür mit 1200€ hin? Und 7,5kg kommen mir auch recht wenig vor. Wo hast du dich diesbezüglich umgeschaut? Die Größenordnung an freisetzbarer Energie würd mir nämlich auch vorschweben...

Grüße,
Martin

Cephalotus
18.11.2006, 20:59
Du meinst diese LiPoly Zellen aus dem Modellbau?

http://m3shop.com/product_info.php/info/p1228_Lipo-Akku-3-7V---10-000mAh-Einzelzelle-1C.html

3,7V ; 10Ah ; 1C ; 188g ; 30€


Schon mal die LiIonen Zellen von Thundersky in Betracht gezogen?

In Österreich (anscheinend) erhältlich über Everspring, in Deutschland über Airenergy....

Preisliste von http://www.everspring.net/txt/product-battery-pricing.htm

TS-Series LCP model Lithium ion Power Batteries

Light weight, small size, high current, high capacity at high current, and are suitable for battery backup applications.

Nominal Nominal Max Discharge Cycle Life Dimension Weight List Price
Voltage capacity Current (80%DOD) (mm) (Kg) US$
@ 0.3C (Continuous)


TS-LCP50AHA 3.6V 50AH 15A 300 190x116x46 1.6kg US$100

TS-LCP90AHA 3.6V 90AH 30A 300 215x115x61 2.4kg US$180

TS-LCP100AHA 3.6V 100AH 33A 300 220x145x61 3.0kg US$200

TS-LCP200AHA 3.6V 200AH 66A 300 285x182x71 5.5kg US$400

TS-LCP600AHA 3.6V 600AH 200A 300 452x288x71 14.8kg US$1,500


TS-Series LFP model Lithium ion Power Batteries

3C high current, high capacity at high current, longer life cycle and are suitable for motor drive applications.


Nominal Nominal Max Discharge Cycle Life Dimension Weight List Price
Voltage capacity Current (80%DOD) (mm) (Kg) US$
@ 0.3C (Continuous)


TS-LFP30AHA 3.2V 30AH 90A 1000 180x160x46 1.6kg US$60

TS-LFP80AHA 3.2V 80AH 240A 1000 220x145x61 3.0kg US$160

TS-LFP150AHA 3.2V 150AH 450A 1000 285x182x71 5.3kg US$300

TS-LFP400AHA 3.2V 400AH 1200A 1000 452x289x71 13.5kg US$800

TS-LFP800AHA 3.2V 800AH 2400A 1000 850x289x71 25kg US$2,000


Datenblätter gibts auf http://www.thunder-sky.com

Für den Aeororider könnten z.B. 10 oder 11 Zellen in Serie vom Typ TS-LFP30AHA interessant sein (je nachdem welche Maximalspannung verkraftet wird). Gewicht wäre dann wohl bei grob ~20kg, diese Zellen sind eher auf hohe Belastung und Zyklenfestigkeit getrimmt als auf maximale Energiedichte. Die Preise für die Zellen sind sehr ok (vor allem wenn die Lebensdauer wirklich stimmt), allerdings kommt noch ein teures BMS und ein Ladegerät dazu.

Wie hast Du Dir denn das BMS bei 4x parallel geschalteten LiIonen Akkus so vorgestellt? (wie wird das eiegntlich bei go-one3 mit den Sony Zellen gemacht?)
Eine einzige Zelle in dieser gemischten serien-parallel Schaltung nur ein einziges Mal überladen und man hat ein schönes Feuer.

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Alternativ im Aerorider NiMH F-Zellen mit je 1,2V und 13Ah.

30x3 Stück ergäbe einen 36V 39Ah Akku. Gewicht pro Zelle liegt bei ~250g, macht bei 90 Zellen dann rund 23kg. Das Stück kostet ca. 10€, macht 900€ für den ganzen Akkusatz, aufwändiges und teures BMS ist nicht nötig, Sicherheitsrisiko ist minimal.
Lebensdauer ca. 400-500 Zyklen (80% DOD).

Datenblatt gibt es z.B. bei Reichelt.de (nach NiMH Industriezellen 13000mAh suchen, den direkten link zum pdf mag ich nicht nennen, da da man dann über mich eingeloggt ist....)

mfg

Cephalotus
18.11.2006, 22:54
leider kann ich meinen eigenen Beitrag nicht mehr editieren (kann man das bitte ändern?!), daher hier noch die Anmerkung, dass die Datenblätter mit der o.a. Liste leider nicht übereinstimmen, was LCF und LCP Typen betrifft...

Hier wäre daher die eigentlich interessante Zelle für den Aeororider, wenn denn das Orginal Datenblatt stimmt:

http://www.thunder-sky.com/detal/TS-LCP50AHA.pdf

Nominalspannung: 3,6V
Ladeschlussspannung: 4,2V
Entladeendspannung: 3,0V
Kapazität: 50Ah (@0,3C?)
Dauerstrombelastung: 150A
Impulsstrombelastung: 500A
Schnellladung mit: 25A (2,5h)
Zyklen-Lebensdauer: 1000x (80% DOD) bzw. 2000x (70% DOD)
Selbstentladung: <2% / Monat (@ 20°C?)
Temperaturbereich: -20°C bis 75°C (Laden und Entladen)
Gewicht: 1,6kg
Preis: angeblich 100$ + ?

10 Stück bräuchte man davon in Serie + BMS natürlich.

mfg

Thomas Seide
19.11.2006, 09:46
Konkret: Ich meinte die mit den 90-mm-Trommeln (http://www.sturmey-archer.com/hubs_fh_BF.php), die sind aus Stahl statt Alu. Das Problem: Sie haben Konuskugellager, bei denen ich nicht weiß, ob man die Lagerschale entfernen kann, und ob man dann ein Rillekugellager einpassen kann.



Was ich zunächst mal versuchen werde ist die Betätigung der Trommelbremsen auf Hydraulik umzubauen, wie Hubert Sudi das gemacht hat.

Rainer "in den letzten Tagen ist eher die mangelnde Nässehaftung der Tioga Comp Pools das Problem" Rauschenberg

Hi Rainer,
hatte ich auch in meiner Leitra, nur so konnte man mit normaler Fingerkraft die Trommelbremsen bedienen. Aber dafür sammelt sich sehr viel Bremsstaub an. Bei häufiger Nutzung min. 1 mal im Monat die Bremse ausklopfen und säubern, da sonst heftigste Qietschgeräusche und Radblockierungen auftraten.

Liebe Grüße
Thomas

Heiko
19.11.2006, 10:10
Ich nehm mal an, bei 24V, oder? Wären dann insgesamt etwa 1 kWh. Meinst du, du kommst dafür mit 1200€ hin? Und 7,5kg kommen mir auch recht wenig vor. Wo hast du dich diesbezüglich umgeschaut? Die Größenordnung an freisetzbarer Energie würd mir nämlich auch vorschweben...

Grüße,
Martin

Der Aerorider fährt mit 36V, der Motor könnte auch bis 48V. Die Antwort hat Cephalotus bereits geliefert:


Du meinst diese LiPoly Zellen aus dem Modellbau?

http://m3shop.com/product_info.php/info/p1228_Lipo-Akku-3-7V---10-000mAh-Einzelzelle-1C.html

3,7V ; 10Ah ; 1C ; 188g ; 30€

Ich stehe aktuell mit dem M3Shop in Kontakt, da mich interessiert, ob es noch größere Zellen gibt. 20Ah wäre schon klasse, dann könnte man auf eine Parallelschaltung verzichten.


Schon mal die LiIonen Zellen von Thundersky in Betracht gezogen?
Danke für die Tipps! Waren mir nicht bekannt. Ich werde die Zellen in meine kleine Vergleichsliste mit aufnehmen.


Wie hast Du Dir denn das BMS bei 4x parallel geschalteten LiIonen Akkus so vorgestellt?
Natürlich müßten Balancer eingesetzt werden. Für den Anfang könnte ich mein Ladegerät aus dem Modellbau verwenden (300W Ladeleistung).

Gruß
Heiko

Thomas Seide
19.11.2006, 12:18
Mal wieder zurück zum Thema:



Ich spiele auch mit dem Gedanken, eine ähnliche Strecke (2x35km) mit einem anderen Gefährt als dem Auto zurückzulegen. Mittlerweile beschäftige ich mich schon eine ganze Zeit mit dem Thema und bin beim Aerorider hängen geblieben, da ich mir das Schwitzen und anschließende Duschen nicht erlauben kann.
Ich erwarte von dem Ersatzfahrzeug eine Reichweite ohne Körpereinsatz von min. 70km, damit es auf jeden Fall ohne eigene Leistung hin und zurück geht.
Für den Aerorider habe ich diverse Akkus durchgerechnet und ich würde nach meinem jetzigen Kenntnisstand LiPos mit 10Ah einsetzen. Davon 4 Stück parallel und die Reichweite sollte knapp 100km betragen (genug Reserve, auch im Winter, denke ich :rolleyes: ). Preis für so einen Akku: ca. 1200€, Gewicht ca. 7,5kg.

Momentan ist es bei mir mit der Entscheidung nicht "akut". Aber es lohnt sich sicher, frühzeitig über eine Alternative zu einem Zweitwagen nachzudenken ;)

Gruß
Heiko

Hallo,
irgendwie finde ich jetzt den Weg verkehrt.
Was sollen solche Fahrzeuge noch mit Velomobilen zu tun haben?
(Ohne Körpereinsatz 70 km fahren)
Bitte versteht mich nicht falsch, aber ein Velomobil sollte in meinen Augen in erster Linie durch Muskelkraft bewegt werden!
Hilfsmotoren mit kleinen Akkus zum besseren Beschleunigen und Hügel hochfahren sind noch ok, weil das Fahrzeug noch ohne Probleme auch ohne Motor zu fahren ist und es auch vorm Gesetz noch ein Rad ist(Unterstützung bis 25km/h).
Mehr macht auch in der Praxis so keinen Sinn, da sonst nicht 4 Kg Akkus, sondern min. 15 kg gebraucht werden, für eine vernünftige Reichweite.

In den letzten 15 Jahren gab es von verschiedenen Herstellern Versuche ein
besseres Velomobil zu bauen.
Das Twike war am Anfang als Rad geplant(eigentlich wie Aerorider).
Nur wenn man viel zum massiv baut und dann noch nach Gewächshausprinzip, braucht man sich nicht wundern, wenn daraus schnell ein Leichtauto wird, das halt nicht mit Benzin , sondern mit Strom läuft.
Bewegung auf engstem Raum erzeugt viel Wärme und dann noch die Sonneneinstrahlung, fehlende Belüftung(Fahrer),ohne E Antrieb schon fast 50 Kg, nein das geht nicht mit unseren paar Watt Dauerleistung.

Sagen wir mal, der Gesetzgeber würde Räder mit E Hilfsantrieben bis 50 km/h
freigeben, so könnte man mit einem 250 Watt Motörchen und gemütlichen Tritt ein Dauertempo von 50 km/h fahren, mit z.b. einem Quest, WAW oder bald mit dem Thunderstorm;) .
Es würde sich ein riesiger, neuer Markt für richtige Leichtfahrzeuge aller Art eröffnen.
Mehr würde für ein Rad mit Emotor nicht sinnvoll, weil sonst, wie schon erwähnt, die nötigen Watt einen großen Motor und entsprechend schwere(viele, z.b.min.20 kg) Akkus mit sich bringen.

Beim Twike macht sich eine Pedalunterstützung bis max 45 km/h noch in der Reichweitenerhöhung bemerkbar.
Es ist in meinen Augen eins der besten E Autos, da sehr leicht und flott zu fahren und man bewegt sich auch noch dabei, aber ein Velomobil ist es nicht mehr.

Wenn ich damals die 33000 DM übrig gehabt hätte, hätte ich sofort meinen Fuhrpark(MTB, Leitra, Kurzlieger) um dieses Fahrzeug erweitert.

Ich kann dir so ein Teil für deinen Einsatzzweck sehr empfehlen, vor allem weil das Fahrwerk auch für höhere Geschwindigkeiten taugt, man kann auch zu zweit fahren oder nen Großeinkauf heimschleppen.

Ein Velomobil der Zukunft sollte folgende Daten haben:
Gewicht max. 25 kg, mit E Motor max. 35 kg
Verkleidung mit möglichst kleiner Stirnfläche und bestmöglicher Aerodynamik
Lüftung für Fahrer und Scheibe(Scheibenwischer)
Scheibe möglichst steil und so klein wie es geht, wenig Aufheizung, einfachere Belüftung
min. 100 Liter Gepäckraum

Liebe Grüße
Thomas

Cephalotus
19.11.2006, 13:59
Hallo Thomas,

ich denke, hier treffen einfach Interessanten aus zwei gänzlich unterschiedlichen Richtungen aufeinander.

Die meisten hier stammen aus der Fahrradecke und da meist aus der sportlichen Richtung evtl über den Zwischenschritt als Liegeradfahrer, ihr wollt also ein Velomobil als Fahrrad, um damit primär maximale Geschwindigkeit in der Ebene dank Verkleidung zu haben. Weiterhin eben noch die Vorteile von Wetterschutz und evtl Gepäckraum genießen.

Ich komme aus einer anderen Richtung, nämlich der von Elektrofahrzeugen. Mich interessiert z.B. das City EL oder das Twike, allerdings halte ich bei der aktuellen Akkutechnologie, also primär Blei und NiCd/Nimh (mit LiIonen fehlen ja noch die Erfahrungen und wer mag schon mal bei solchen Fahrzeugen 5000€ auf den Tisch legen, um der erste Tester zu sein?) diese Fahrzeuge noch für zu schwer und zu groß, um einen wirklichen Kostenvorteil zu bieten. Stromkosten von 1€ auf 100km klingen ja toll, doch wenn Akkukosten von 10€ pro 100km dazu kommen, dann sieht das ganze schon etwas weniger lustig aus. Das sind dann eher Liebhaberfahrzeuge, aber zum Geld sparen taugen sie nicht. (vom Anschaffungspreis eines Twike mal ganz abgesehen). Ob es so umweltfreundlich ist, beim EL alle 15.000km 120kg an Bleisäureakkus ersetzen zu müssen wäre eine weitere Überlegung wert.

Von daher ist für mich das Konzept der Velomobile sehr interessant. Anstatt ein 300kg Leichtfahrzeug zu bauen, baut man eben eins mit 50kg-100kg und kommt mit deutlich geringerer Motorleistung aus. Bei einem 250W oder 600W Motor bringt auch selbertreten mit 150kW noch einen gewissen Nutzen, bei einem 3kW oder 5kW Motor sehe ich da relativ wenig Effekt bzgl. des Antriebs (ansonsten dient es halt der psychologischen Unterstützung, wenn man selber tritt kommts einem immer gleich schneller vor und warm wird einem im Winter dann auch schnell, das sind ja zwei durchaus wichtige Punkte).

Gerade den Aerorider finde -ich- sehr wohl interessant, eben weil er -nicht- auf Ultraleichtbau um jeden Preis getrimmt ist, damit lassen sich eben auch gewisse Vorteile verknüpfen. Ein Fahrrad ist es dann nicht mehr, sondern eher ein Zwitterwesen, im Gegensatz zum Trike aber zumindest noch in einem Bereich, wo ich tatsächlich auch einen finanziellen Nutzen im Vergleich zum herkömmlichen Auto sehen würde.
Einen 1kWh Akku kann man, wie man sieht, noch relativ "leicht" und zu vertretbaren Kosten mitnehmen und auch der finanzielle Aufwand hält sich in einem akzeptablen Rahmen, wenn man moderne Akkutechnologien benutzen möchte (Akkukosten im Bereich einer Rohloff Nabenschaltung und nicht im Bereich einen gebrauchten Kleinwagens).
Damit bietet sich dann eben die Möglichkeit, auch ohne sich selbst großartig schinden zu müssen 45km/h zu fahren, man kann Radio, Beleuchtung und Belüftung so dimensionieren wie man möchte, ohne auf jedes Gramm und jedes Watt achten zu müssen, man könnte über ein kleines Heizgebläse für die Scheibe nachdenken (gegen Beschlagen), man kann die Bremsenergie nutzen, man kann breitere und langlebige Reifen verwenden, Scheibenwischer einbauen, ein schweres Schloss mitnehmen, usw, usf...

Für mich wären das wesentliche Merkmale, um solche Fahrzeuge auch im Winter attraktiv(er) zu machen

Gerade die Tatsache, dass hier 10kg hin oder her dann nicht mehr die große Rolle spielen, wenn man 600W + Füße zur Verfügung hat, kann doch gerade den Reiz dieses Fahrzeugkonzepts ausmachen.

Der Aerorider sozusagen als kleines Twike, mit 1/3 des Gewichts, 1/3 der Leistung und vor allem (ganz wesentlich) 1/3 der Kosten.

Bei 1,5kWh auf 100km wird die Sache nämlich aus meiner Sicht tatsächlich reizvoll. Dann sind wir nämlich bei Stromkosten von rund 0,25€ /100km angelangt und die Akkukosten liegen dann auch eher bei 2-3€/100km, bei einer Anfangsinvestition, die auch den Einsatz von wirklich guten Akkus (LiIon) erlauben sollte.

Ich sehe natürlich auch den Reiz des Fahrrad-Velomobils mit 250W Hilfsantrieb, nämlich der Möglichkeit beliebig weit zu fahren (mit eigener Anstrengung), der Fahrradstatus (spart Kosten, erlaubt gewisse Bereiche zu nutzen, die nicht Fahrrädern untersagt sind, dafür ist man in anderen Bereichen leider in rechtlichen Grauzonen,...) und dass man eben hier tatsächlich in erster Linie noch mit human power fährt und der Antrieb nur der Unterstützung dient und nicht umgekehrt.
Hier kommt man dann mit noch deutlich kleineren Akkus aus (~0,2-0,5kWh), was die Betriebskosten dann noch deutlich weiter senkt.
Dass der Antrieb ab 25km/h ausschaltet ist leider vom Gesetzgeber so eingeschränkt worden und nimmt leider etwas von der Attraktivität des Konzepts.

Schlussendlich noch das Konzept des sportlichen Velomobils, ganz ohne schnöde Hilfsmittel, reine Muskelkraft, möglichst leicht, möglichst schnell, möglichst elegant, usw... Das ist einfach nicht meine Zielgruppe. Ich hab mich schon einige Male mit schwer bepackten Rädern Berge hochgequält und weiß, was es heißt, 40kg + mich selbst einen 3km langen Anstieg nur mit Muskelkraft hochzubewegen, die Quälerei taugt mir auf Reisen durchaus, aber eben nicht für den Alltag.

Einfach unterschiedliche Philosophien, da muss keine davon besser oder schlechter sein, die sollte man einfach mal nebeneinander existieren lassen.

Aus meiner Sicht könnte sich für die elektrischen Velombobile ein deutlich größerer Markt auftun, wenn man auch "meine Richtung", also die der an Elektrofahrzeugen interessierten dafür begeistern könnte. Wenn man bedenkt, dass ca. 8000(?) City EL verkauft wurden (und das Fahrzeug halte ich nicht keinsfalls für sonderlich ideal konstruiert) und das mal mit dem Markt für Velomobile vergleicht, dann wird sogar da schon deutlich, dass es da noch einen Markt gäbe.

Bietet den Leuten ein Fahrzeug, dass man mit dem S Führerschein fahren darf, ohne TÜV, ohne Anmeldung, ohne Steuer (halt Versicherung), das 45km/h bietet bei angemessener Leistung (man sollte auch noch ne Berg hochkommen), womit man einen kleineren Einkauf transportieren kann, das auch im Winter funktioniert, ohne jedesmal sein leben aufs Spiel zu setzen, das NICHT 10000€ (und schon dreimal nicht 20000€ wie das Twike) kostet, das moderne Akkus und Antriebe verwendet und damit meine ich eben keine Akkus, die man regelmäßig warten muss, die man im Winter heizen muss oder ständig leer fahren oder für die man erst mal drei tage lang Bedienungsanleitungen studieren muss, ja dann kann man damit auch einen größeren Markt ansprechen, finde zumindest ich.

Zwischen Fahrrad und Auto klaffen derzeit noch große Lücken in den Möglichkeiten...

Dass sowas natürlich kein sportliches Velomobil mit 30kg ist, ja niemals sein kann, ist nur logisch, diesen Sport-Velos wird deswegen ja noch lange nicht die Existenz abgesprochen...

Gebt mir ein solches Alltags-Fahrzeug für einen fairen Preis, das 2kwH auf 100km verbraucht, mit modernen LiIonen Akkus, die 10 Jahre bzw 100.000km halten, wo ich selber mittreten kann, um den Kreislauf in Schwung zu bringen, aber nicht, um nassgeschwitzt aussteigen zu müssen, mit einer kleinen (Scheiben-)Heizung, die im Winter sofort verfügbar ist (wenn schon E-Antrieb, dann auch praktische Vorteile davon nutzen) und ich bin dabei. Die 5kW Photovoltaikanlage auf dem Hausdach ist schon vorhanden...

Für die Fahrten im 10cm hohen Schnee, mit mehreren Leuten, auf der Autobahn, um 200kg Zement zu transportieren oder um eben 50km oder 500km am Stück zu fahren braucht es dann natürlich andere Fahrzeuge, aber für 15km Landstraße von hier nach da bei trübem Wetter muss ich nicht unbedingt das 1000kg Benzinfahrzeug verwenden oder mich 40min lang mit dem Trekkingrad durch den Nieselregen kämpfen.

Soweit mein Wort zum Sonntag ;-)

mfg

PS: Aerorider ist ein Wort, das die google Rechtschreibprüfung kennt. Wer hätt's gedacht....

Cephalotus
19.11.2006, 14:20
Ich stehe aktuell mit dem M3Shop in Kontakt, da mich interessiert, ob es noch größere Zellen gibt. 20Ah wäre schon klasse, dann könnte man auf eine Parallelschaltung verzichten...

Ganz wesentlich für den Einsatz in Elektrofahrzeugen wäre allerdings noch die Zyklenfestigkeit, die Lebensdauer auf die Zeit bezogen (Lithium Akkus zerstören sich im Laufe ihres Lebens von selbst, besonders schnell bei hohen Temperaturen, was aber auch sehr stark von den verwendeten Materialien abhängt) und wie sich der Elektrolyt bei -10°C oder gar -20°C verhält.

Das sind Modellbauakkus, die sind für hohe Ströme (ist schon mal gut) und für allergeringstes Gewicht konstruiert worden, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit mit Kompromissen in anderen Bereichen, denn Lebensdauer und Funktionsfähigkeit bei -20° oder auch stabile Gehäuse spielen im Modellbau keine so entscheidende Rolle, im Fahrzeugantrieb aber sehr wohl...

mfg

Sutrai
19.11.2006, 20:21
Hallo Cephalotus,

mit deinem "Roman" ersparst du mir, selbst eine Antwort an Thomas zu schreiben. Ich bin genau deiner Meinung. Jeder hat ein anderes Anforderungsprofil. Mir zum Beispiel dauert es einfach zu lange, jeden Tag 45km mit dem Rad zur Arbeit zu fahren und wieder zurück. Mit der 45km/h-Variante eines Velomobils bin ich in ner guten Stunde da, das ist vertretbar. Und wozu kann eine Reichweite von 70km ohne Mittreten dienen? Z.B. um nach der Arbeit UNVERSCHWITZT 35km zum Chor fahren zu können, wo keine Möglichkeit zum Laden besteht und danach nach dem obligatorischen Bierchen in der Kneipe, gegen 23:00 Uhr schnellstmöglich nochmal 35km nach hause zu rauschen. Zur Zeit fahre ich an einem Chortag noch etwa 120km auf mein Auto drauf. Dabei blase ich dann ca. 13 Liter Flüssiggas in die Luft. Das will ich in Zukunft ändern.

Viele Grüße,
Martin


>>>>> Weitere Beiträge zum Thema "Schwitzen" finden sich hier. <<<<<

Life-Jet
20.11.2006, 13:53
Hallo zusammen,

Nach langer und intensiver Suche im Netz bin zu der Überzeugung gekommen, dass das „aircar“ / Druckluft Auto genau das Fahrzeug wäre, was zu mir passt.

Leider ist der Hersteller MDI mit dem Entwickler Guy Nègre derzeitig nicht in der Lage in die Produktion zu gehen. Angeblich sollen ein paar Prototypen auf der Straße sein, aber mehr kann man zu diesen Thema nicht finden.

Daher komme ich in die Gegenwart zurück. Hier und Jetzt gibt es den Aerorider mit Straßenzulassung, die Cab-PowerBox und den Tretkurbelantrieb über die Fa. Lohmeyer Leichtfahrzeuge. Alle haben ihre Vor- u. Nachteile.


„Cephalotus“ hat es sehr trefflich ausgeführt,

“… Gebt mir ein solches Alltags-Fahrzeug für einen fairen Preis, das 2kwH auf 100km verbraucht, mit modernen LiIonen Akkus, die 10 Jahre bzw 100.000km halten, wo ich selber mittreten kann, um den Kreislauf in Schwung zu bringen, aber nicht, um nassgeschwitzt aussteigen zu müssen, mit einer kleinen (Scheiben-)Heizung, die im Winter sofort verfügbar ist (wenn schon E-Antrieb, dann auch praktische Vorteile davon nutzen) und ich bin dabei. …“

Aber bitte gute Akkus die man schnell ein und ausbauen kann, und wo die Ladezeit niedrig ist. Zudem sollten die Akkus nicht zu schwer sein (im Winter muss man die Akkus vor den energieraubenden Temperaturen schützen)


Deswegen kommt für mich derzeitig nur der Aerorider in Frage.

Kann man bei dem wohl die Cab-Power-Box anbauen ( Rangeerweiterung)?

Sutrai
20.11.2006, 14:42
Nach langer und intensiver Suche im Netz bin zu der Überzeugung gekommen, dass das „aircar“ / Druckluft Auto genau das Fahrzeug wäre, was zu mir passt.


Ohne mich genauer damit beschäftigt zu haben:

Ich habe gelesen, dass das Konzept absoluter Quatsch ist, da der Wirkungsgrad bei der Komprimierung der Luft so niedrig ist, dass man besser weiterhin mit nem stinknormalen Verbrennungsmotor fährt. Da findest du sicher im Loremo-Forum unter www.loremo.com näheres dazu.

Der Loremo ist übrigens auch ne feine Sache. Hat nichts mehr mit Velomobil zu tun, wird aber ein (fast) vollwertiges Auto, das unter 2l braucht. Und soll evtl auch als E-Mobil bzw. als Hybrid kommen.

Grüße,
Martin

Life-Jet
09.12.2006, 17:37
Hallöchen Velomoblisten,

nach langer Zeit habe ich endlich wieder mal Zeit hier rein zu schauen.

Vielen Dank für alle Infos, Links und Ratschläge. Hätte nicht gedacht, dass ich mit den Paar fragen es auf 75 Beiträge schaffe.

Nach dem ich alle Links und Infos „gegooglet“ habe, bin ich immer noch nicht weiter gekommen. Ich habe da so ein gefühlt, dass auf mich noch ein Fahrzeug wartet, was meine Bedürfnisse vollends befriedigt.

vielen Lieben Dank

Life-Jet:)

Heiko
09.12.2006, 18:24
Hallo Life-Jet,

wie Du richtig erkannt hast, erfüllt der Aerorider Deine Erwartungen. Bei den Akkus tut sich fast halbjährlich was. Ich würde zur Zeit auf günstige LiPos setzen und diese auch nicht unbedingt darauf auslegen, dass sie 5 Jahre halten sollen. Evtl. kommt dann nach einem Jahr ein noch besserer und günstigere Akku und schon ärgert man sich ;)

Gruß
Heiko

Heiko
20.02.2007, 20:45
Der Beitrag ist ja schon etwas älter... und ich habe auch mitbekommen, dass "E-Mobil-Anwärter" hier nicht gerne gesehen sind.
Dennoch möchte ich kurz erwähnen, dass mich dieses Thema gerade aufgrund der aktuellen politischen Lage (CO2-Steuer) weiterhin beschäftigt und ich in diesem Frühjahr voraussichtlich einen Aerorider in den Niederlanden probefahren werde, wenn sich ein Termin ergibt.
Außerdem teste ich gerade große Becher-LiPos auf Zyklenfestigkeit. Ich weiß, daß ich nicht beliebig viele Zyklen "fahren" kann, aber mir reicht bereits eine Tendenz, welche der drei Zellen den besten Eindruck macht.

Gruß
Heiko
("stiller Mitleser")

chally
21.02.2007, 10:59
Hallo Heiko,

wenn du Erfahrungen zu den Lipo`s hast, mail bitte. Suche für meinen Aerorider Alternativen zu den NiMh-Akkus.
Kannst auch gerne meinen Aerorider in Bergkamen testen.

Gruß
Chally

Sutrai
24.02.2007, 18:39
Hallo Heiko,

wenn du Erfahrungen zu den Lipo`s hast, mail bitte. Suche für meinen Aerorider Alternativen zu den NiMh-Akkus.
Kannst auch gerne meinen Aerorider in Bergkamen testen.

Gruß
Chally

Hallo Heiko,

bitte mail nicht nur Chally deine Erfahrungen, sondern poste sie hier. Es gibt noch viele andere hier, die keine Hardcore-nur-Muskelkraft-Radler sind...

Viele Grüße,
Martin

Heiko
24.02.2007, 19:49
Dann kurz zur Info:

Ich habe in Excel eine Tabelle mit diversen Akkus erstellt. Nach Eingabe von Antriebsspannung und Kapazität kann man sich zu jedem Akku den daraus resultierenden Pack berechnen lassen. Zusätzlich wird (nach Angabe des Energiebedarfs) die Reichweite und die 80%-Reichweite und andere Dinge ermittelt. Ausschalggebend für einen guten Pack ist die Zyklenzahl (Lebensdauer), die Belastung ist eher weniger das Problem. Leider gibt's nur wenige Infos zur Zyklenzahl, weshalb ich Annahmen getroffen habe, die aber jeder selbst editieren kann. Wer mag, kann mich per Mail oder PN kontaktieren, dann versende ich das Excel-Sheet. Adresse auf meiner HP.

Zur Zeit teste ich drei große Becher-LiPos auf ihre Zyklenfestigkeit. Ich erhoffe mir nach vielen Zyklen eine Tendenz, so daß ich den einen oder anderen Akku ausschließen kann. Heute bin ich bei 23 Zyklen angekommen.
Mehr Infos dazu auf meiner Homepage (ich werde heute oder morgen noch das Zyklen-Diagramm hochladen) unter www.mannertz.de

Grüße
Heiko

Jan
27.08.2008, 14:51
Hallo zusammen,
da der Dieselpreis über 1,00 € liegt mache ich mir immer wieder Gedanken zum Thema Fortbewegung.

Nun endlich ....

... es beschäftigen sich auch andere mit diesen Thema.

Ein mässiges Beispiel ist das "Hamburger Abendblatt" mit diesen Artikel (http://www.abendblatt.de/daten/2008/08/27/927717.html).



Gibt es in Euren "Tageszeitungen" ähnliche oder gar wesendlich bessere Beiträge zu diesen Globalen Thema :confused:

[eine Art Pressespiegel]

SG

Jan