PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Roll over America 2011



Seiten : [1] 2 3 4

Jupp
21.02.2010, 00:00
Wir spinnen gerade ein bisschen rum bei bentrideronline.com:
http://www.bentrideronline.com/messageboard/showthread.php?t=57177

überlege gerade, daraus ein Sponsoring Projekt zu machen - Orga-Unterstützung der Tour durch am. Enthusiasten ist sicher

vom pazifischen Nordwesten bis an die Ostküste der USA - vier Wochen, drei Räder, zwei Ozeane, ein Land - meistens campen, abends lockerer Tagesausklang, unterwegs die bent freaks dort treffen - wirklich gastfreundliche Leute

200-300 km am Tag fahren, in den Bergen weniger, in den plains auch mal mehr, natürlich auch Ruhetage, tolle Landschaften, erstklassige campgrounds, Parties

zwischen 25 und 30 velomobile inkl einem MedienVM für Tagesgäste.

Zwei Begleitfahrzeuge für Ausrüstung, Material und Unvorhergesehenes.

Was haltet Ihr davon? Wer hätte Interesse?

Jupp

Sutrai
21.02.2010, 00:24
Was haltet Ihr davon? Wer hätte Interesse?


Nachdem ich bei meinem ersten (und bisher letzten) Amerika-Aufenthalt im Sommer 2002 das Land mit deutlich gefestigten Vorurteilen und erschüttert von der damaligen Hysterie hinter mir gelassen hatte, wär das vielleicht eine Möglichkeit, mich wieder etwas mit dem Land zu versöhnen und auch mal vrenünftige Amerikaner kennenzulernen. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht recht vorstellen, dass das gerade mit dem Transport der Velomobile klappt, aber ich schau mal mit einem interessierten Auge zu. Die Idee, einen Seecontainer als Massentransportkiste zu nutzen finde ich schon recht interessant. Warum also nicht? Mein größtes Problem dabei wär die "unnötige" Rumfliegerei. Ich wollte eigentlich nicht mehr mit dem Flugzeug in Urlaub...

Viele Grüße,
Martin

Smilingdevil
21.02.2010, 08:55
Wie Geil ich das fände! Meine Letzte Tour (und einzige zu meiner Schande) waren 1076km mit dem Upright, vollem Gepäck (30kg plus) nach Travemünde und zurück. Wir sind am Tag mindestens 100 km gefahren, und haben nur gecampt (abwechselnd einfach bei einem Bauern gefragt, und auf einem offiziellem Campingplatz zum Duschen).

Wäre gerne bei sowas dabei!

Gruß, Axel

Velotroll
21.02.2010, 09:04
Hallo Josef und Martin!

Oh da hab't ihr aber einen echten Joker :cool:, der alles dagwesene in den Schatten stellt. Wenn ich konditionell und familiär in der Lage wäre, würde ich sofort mitmachen. Wir hatten schon zweimal eine Familienradtour in den USA, war dort öfter fliegen und ich muss sagen: die USA ist gut für alle Überraschungen. Wir hatten ausnahmslos nur gute davon. Gerade en velo ist die USA faszinierend und eine Tour a la coast to coast ist schlechthin eine Herausforderung für jeden Radfahrer. Aber mit einem Velomobil erst recht.
Ich fiebere zumindest schon mal mit. ;)

Gruß der Velotroll

CAS
21.02.2010, 09:27
danke Jupp,
mich würde das interessieren.
Bin aber auf bentrider nicht registriert (und will das auch nicht)

H@rry
21.02.2010, 13:24
Was haltet Ihr davon? Wer hätte Interesse?

Jupp

Hmm, verlockend..... Meine erste Gedanke war, das es viel zu teuer wird. Die Idee mit dem Seecontainer wuerde aber die Sache naeher bringen. Ausserdem haette Ich da mein altes Quest zu verkaufen, also muesstte Ich es nicht wieder zurueckbefoerdern.

claas
21.02.2010, 14:16
Ich fände es auch interessant, wenn es sich in den NRW Sommerferien machen lässt und mich meine bessere Hälfte gehen/fliegen lässt.

Gruß,

Claas :)

Jupp
21.02.2010, 21:40
Oh da hab't ihr aber einen echten Joker :cool:, der alles dagwesene in den Schatten stellt. Wenn ich konditionell und familiär in der Lage wäre, würde ich sofort mitmachen. Wir hatten schon zweimal eine Familienradtour in den USA, war dort öfter fliegen und ich muss sagen: die USA ist gut für alle Überraschungen. Wir hatten ausnahmslos nur gute davon. Gerade en velo ist die USA faszinierend und eine Tour a la coast to coast ist schlechthin eine Herausforderung für jeden Radfahrer. Aber mit einem Velomobil erst recht.

Danke Rainer, ich glaube hierzulande kennen viele das "andere Amerika" nicht, die werden überrascht sein, wieviel positive Resonanz eine solche Tour bekäme. Und das in einer Gruppe, das ist das Größte.
Viele können sich auch nicht vorstellen, wie schön Amerika per Rad ist. Ich kenne viele Ecken des Landes, habe dort gelebt, viele Bekannte und kann deshalb nur sagen, es lohnt sich.
Vielleicht fährst Du ja doch mit.

Ich warte die Woche nochmal weitere Reaktionen ab und dann entscheide dann, ob ich ein Projekt daraus mache (möchte zum Beispiel die gesamten Transportkosten der VMs hin und her über Sponsoren finanzieren)

Jupp

Nina
21.02.2010, 21:49
Ich werde doch mal über das Lottospielen nachdenken... ;) Die Idee finde ich super-mir fehlt das Velomobil. Hast du das in der Ferienzeit geplant?
LG Nina

Jupp
21.02.2010, 22:36
Ich werde doch mal über das Lottospielen nachdenken... ;) Die Idee finde ich super-mir fehlt das Velomobil. Hast du das in der Ferienzeit geplant?
LG Nina

wenn Du nur in den Ferien kannst, könnte es natürlich nur dann stattfinden -- für Dich würde ich das machen
Mai wäre besser wg des Wetters; im Sommer würde es wohl eher auf die Nordroute hinauslaufen und auch dann wird es heiss

im Frühjahr bietet sich die Südroute an, wenn man will sogar durch das Death Valley oder am Grand Canyon vorbei

Jupp

Velotroll
22.02.2010, 00:21
...
Vielleicht fährst Du ja doch mit...


Hallo mein Lieber!
Danke für die Hoffnung. Aber im Sommer fahren wir die Tour de Asterix.:D Flug und Fähren sind schon gebucht. Von London entlang der normannischen Küste nach Düdo. Aber ich kann nur noch mal nachlegen. Deine Tour würde ein Hipe werden. Einen Monat 24 Stunden täglich im Dauerrausch. Nirgends hatten wir so viele nette sympatische Begegnungen wie in den USA: Wir kommen über die Brooklinbridge. Kein Rüberkommen über eine sehr stark befahrene vierspurige Straße. Plötzlich eine Polizeisirene. Überfall? Raub? Wat nu los? Polizeiauto stellt sich quer vor den Autoverkehr und bittet uns die Straße mit den Fahrrädern zu passieren. Hollywood ist da ein Sch***dreck dagegen.

Aber vielleicht wird's dann bei Tour 4 was.;)
Ick drück die Daumen

Gruß der Velotroll

Jupp
22.02.2010, 12:17
Hallo mein Lieber!
Danke für die Hoffnung. Aber im Sommer fahren wir die Tour de Asterix.:D Flug und Fähren sind schon gebucht. Von London entlang der normannischen Küste nach Düdo. Aber ich kann nur noch mal nachlegen. Deine Tour würde ein Hipe werden. Einen Monat 24 Stunden täglich im Dauerrausch. Nirgends hatten wir so viele nette sympatische Begegnungen wie in den USA

Rainer: gut dass du im Sommer schon was vor hast, denn Roll over America steigt 2011

You're hooked, man.

Jupp

Velotroll
22.02.2010, 12:25
...Roll over America steigt 2011

You're hooked, man.

Jupp

Yeah man!!!:)

Dann fange ich heute gleich mit dem Training an. Und vielleicht kann ich dann das Quest 15 in NY verkloppen. Denn dann bin ich vielleicht mit dem neuen dran. Oh ich spüre jetzt schon: Good vibration in me. Ich muss aufpassen, dass ich nicht gleich hyperventiliere.:D:D

Gruß der Velotroll

Podbiker
22.02.2010, 12:43
Interesse habe ich auch, wenn es sich zeitlich machen lässt bin ich auch mit von der Partie.

Jupp
22.02.2010, 13:17
Interesse habe ich auch, wenn es sich zeitlich machen lässt bin ich auch mit von der Partie.

Prima - diese woche sammle ich weiter Reaktionen - danach konsolidiere ich dann die threads von hier bentrideronline - bitte verbreitet das thema weiter - die Sache lohnt den logistischen Aufwand erst jenseits 20 echter Teilnehmer

Jupp

Velotroll
22.02.2010, 15:05
nur weil ich gerade darauf gestoßen bin (http://www.panamericantransport.com/seefracht.html)

Gruß der Velotroll

Troubadix
22.02.2010, 15:18
Wie haltet Ihr es denn dann so lange ohne Velomobil aus? Das muss doch der reine Entzug sein! :D

Gwynfor
22.02.2010, 16:04
Moin,

Wie haltet Ihr es denn dann so lange ohne Velomobil aus? Das muss doch der reine Entzug sein! :D
da gibt es zwei Möglichkeiten:

a) der Trend geht zum Zweitvelomobil :D
b) verzicht auf Flugreise und ebenfalls mit dem Schiff anreisen ;)


Ciao,
Andreas

PS: Eine sehr schöne Idee...

madeba
22.02.2010, 17:31
a) der Trend geht zum Zweitvelomobil :D
b) verzicht auf Flugreise und ebenfalls mit dem Schiff anreisen ;)

c) Tretboot

H@rry
22.02.2010, 17:37
c) Tretboot


d) Kauf ein zweites Velomobil, verkaufe dein altes in VS.

DanielDüsentrieb
22.02.2010, 19:23
Rainer: gut dass du im Sommer schon was vor hast, denn Roll over America steigt 2011

You're hooked, man.

Jupp

Man ihr seit verrückt! 2011! Soweit kann ich ja gar nicht vorplanen, was weiß ich ob ich da noch fitt bin oder noch VM fahre.

richmotion
22.02.2010, 19:49
Also Velomobil will ich noch keines, weder Finanzen noch Bedarf sprechen dafür.
Aaaaber: USA einmal quer durch...!!!

Mit dem normalen Liegerad sind Strecken von 200-300km pro Tag aber schwer machbar, sonst hätte ich mal leise angefragt, ob Liegeräder auch mit dabei sein dürfen...

jml
22.02.2010, 20:01
Moin,moin

die Idee ist interessant, obwohl fuer mich 200 - 300 KM pro Tag ein wenig zuviel waere. Allerdings kann ich vermutlich beim Transport von Bremerhaven zur USA Ostkueste und retour helfen. Die Transportpreise steigen leider zur Zeit, aber bis 2011 kann sich da noch einiges aendern.

Reine Transportzeit von Bremerhaven nach Oakland zur Zeit ca 30 Tage, von Newark (bei New York) bis Bremerhaven ca 14 Tage plus 1-2 Wochen fuer die Transportabwicklung.

Die Teilnehmerzahl wird sich vermutlich danach regeln, wieviel VMs in einen 20ft oder 40ft Container gestaut werden koennen, wenn diese Transportloesung gewuenscht wird. Aber das laesst sich ja noch eroertern, wenn diese Idee konkret wird.

Grus vom Containerschiebermichel

Jupp
22.02.2010, 20:11
Allerdings kann ich vermutlich beim Transport von Bremerhaven zur USA Ostkueste und retour helfen. Die Transportpreise steigen leider zur Zeit, aber bis 2011 kann sich da noch einiges aendern.

Reine Transportzeit von Bremerhaven nach Newark ca 12 Tage. Also der Verzicht auf das VM ist nicht so gross ( etwa 2 - 4 Wochen) :D

Die Teilnehmerzahl wird sich vermutlich danach regeln, wieviel VMs in einen 20ft oder 40ft Container gestaut werden koennen, wenn diese Transportloesung gewuenscht wird. Aber das laesst sich ja noch eroertern, wenn diese Idee konkret wird.

Hört sich gut an, danke! Meinst Du es wäre am besten, Seetransport nur bis Newark zu machen und dann den Container per LKW an die Westküste zu bringen?
Habe die Quest-Maße als Anhaltspunkt genommen. Danach müssten in einen 8x8x40 Fuß Container 24 VMs passen, 4 Reihen a drei und das auf zwei Etagen. Das heisst, wir brauchen 24 Teilnehmer (oder ein Vielfaches davon).

Jupp

H@rry
22.02.2010, 20:16
c) Tretboot


Man ihr seit verrückt! 2011! Soweit kann ich ja gar nicht vorplanen, was weiß ich ob ich da noch fitt bin oder noch VM fahre.

Jede Menge Radfahrer planen trotzdem PBP 4 Jahre im voraus...

H@rry
22.02.2010, 20:21
die Idee ist interessant, obwohl fuer mich 200 - 300 KM pro Tag ein wenig zuviel waere.


Ich glaube das die wenigsten im voraus sagen koennen ob sie das schaffen. Ich glaube es sollte eine Moeglichkeit geben um mal ein Tag aus zu steigen, ohne gleich voellig aufgeben zu muessen. Also das Velomobil mal aufs Dach eines FolgPKW?

jml
22.02.2010, 20:32
Moin,moin Jupp

ich habe meinen Vortext noch ein wenig geaendert....

Sehr wahrscheinlich ist der reine Seetransport nach Oakland guenstiger manche Reedereien bieten auch die Kombination Seetransport bis Newark und den Landtransport per Bahn bis Oakland an( hoehere Kosten) , per LKW ist es in der Regel sehr kostenintensiv.

Eine aehnlche Teilnehmerzahl habe ich auch ueberschlagen. Allein beim Transportweg ergeben sich einige zu klaerende Fragen: wie z.B. Was geschieht mit den Transportkisten?? Wieder verwenden, neu bauen?? Verzollung? Abwicklungsspediteur? Containerpackstation? vielleicht auch Luftfracht?? Zeitfenster fuer den Transport?? ect Es laesst sich am Ende fast alles regeln..

Ich denke es ist zunaechst sinnvoll die Idee zu entwickeln, das weitere ergibt sich.:)

Gruss Michael

Smilingdevil
22.02.2010, 20:36
..Das Hatte irgendeiner in der Auswanderer-Shows so gemacht. Der hatte sich Holzkisten Gebau, die er mit dem Stapler einfach reingeschoben hat, und so war der Container im Selbstlade-Verfahren superschnell platzoptimiert gefüllt. Könnte man für die VM's auch machen, Für Jedes VM eine Holzrahmenkiste, die so bemessen ist, das sie sich gemeinsam gut stapeln lassen (ggf untereinander verschraubt) und schon ist das sicher.

Jupp
22.02.2010, 20:52
Ich glaube das die wenigsten im voraus sagen koennen ob sie das schaffen. Ich glaube es sollte eine Moeglichkeit geben um mal ein Tag aus zu steigen, ohne gleich voellig aufgeben zu muessen. Also das Velomobil mal aufs Dach eines FolgPKW?

Das werden wir alles noch feinplanen müssen. Meine grober Kalkulation ist die:
Realistischerweise kann eine solche Reise nicht ewig dauern -- soviel Zeit hat keiner --> vier Wochen scheint mir das Maximum, wer ein paar Tage dranhängen will und kann, kann das ja machen
Die Strecke beträgt etwa 5.500 km. Wir würden versuchen, möglichst viel flache Teile einzubauen, aber die Rocky Mountains lassen sich nicht wegsprengen -- man könnte sie südlich umfahren, was im Sommer sehr heiss ist und außerdem hinterher mehr Höhenmeter auf dem Weg nach Osten bedeutet.
Wir sollten etwa 5 Tage pro Woche fahren, zwei Tage Pause, oder geringe Distanzen. Macht 20 Fahrtage, vielleicht auch 22. Da immer ein paar km dazukommen, landet man bei 300 km am Tag. Das bedeutet, in den Rockies fahren wir weniger, in den Plains dafür auch mal mehr.
Bei einem gefahrenen Schnitt von 30 km/h (nicht in den Bergen), rollen wir täglich 10-11 Stunden, 13-14 Stunden Erholung. Das müsste gehen, wenn man einigermaßen trainiert ist.
West --> Ost Route ist tendenziell günstiger bei vorherrschend westlichen Winden.

Man muss mal aussteigen können. Dazu wird ein Van und ein LKW die Tour begleiten, erste Freiwillige dafür habe ich schon gewonnen.

Grobe Kalkulation -- wird alles noch im Detail geprüft und mit VM-Fahrern vor Ort besprochen.

Die Sache fängt an, heisser zu werden ... das wäre die größte und aufregendste Velomobiltour, die Amerika je gesehen hat. Geht davon aus, dass eine Reihe der kanadischen und amerikanischen Velomobilisten ebenfalls dazustoßen wird.

Roll over America. "Epic. Absolutely epic", sagt mein Freund Boooger dazu.

Jupp

Sutrai
22.02.2010, 23:12
vier Wochen scheint mir das Maximum,... Die Strecke beträgt etwa 5.500 km. ... aber die Rocky Mountains lassen sich nicht wegsprengen ... landet man bei 300 km am Tag. ... Schnitt von 30 km/h (nicht in den Bergen)

Hallo Jupp,
ganz ehrlich, deine Planung ist sehr sehr sehr anspruchsvoll. Ich würde mir nicht zutrauen, das durchzuhalten. Zumindest nicht, wenn ich noch Spaß an der ganzen Geschichte haben mag. Für eine Gruppe von 20 Fahrzeugen, wie du es planst, glaube ich nicht an wesentlich weitere Tagesetappen als 150 bis vielleicht mal 200km. Irgendeiner hat immer mal ein Problem und die Gruppe wird immer deutlich langsamer sein als ein einzelnes Fahrzeug. Auch den 30er Schnitt halte ich bei diesen Strecken für nicht machbar (zumindest für mich nicht).

Meine Erfahrung bei meiner Ostseeumrundung 2008: 7000km in 6 1/2 Wochen, viele flache Strecken, Tagesetappen zu Beginn meist 220-250km, einmal 290km. Später dann eher 150-180km. Und ich war alleine unterwegs - also keine Wartezeiten wegen anderer. Der Körper baut mit der Zeit ab. Gegen Ende der Tour wären 250km am Tag eine Schinderei gewesen. Mein Schnitt lag bestenfalls bei 28km/h, meist bei 25-26km/h, auf Bergetappen DEUTLICH darunter. Wenn man den ganzen Tag viele Tage lang fährt, kann man nicht mehr bolzen, sondern muss es ruhig angehen lassen.

Meiner Meinung nach solltest du entweder 6 Wochen Zeit einplanen, die Strecke kürzen oder das Ganze als Einzelfahrer oder in einer ganz kleinen Gruppe verwegener Fahrer mit Biss duchführen.

Oder als Alternative: Die Möglichkeit schaffen, auf halber Strecke aus- bzw einzusteigen. Das wären dann zwei Touren a drei Wochen, jeder kann sich aussuchen, wo er mitfahren möchte, Teil 1, Teil 2 oder beide Teile, die Tour würde von Küste zu Küste führen und man hätte aufgrund nicht zu großer Etappen auch etwas Zeit, das Ganze zu genießen.



West --> Ost Route ist tendenziell günstiger bei vorherrschend westlichen Winden.

Ehrlich gesagt, würde ich auch nicht nach 4000km Fahrt vor den Rockys stehen wollen. West -> Ost ist sicher besser.

Viele Grüße,
Martin

Jupp
23.02.2010, 08:54
Martin:
das sind wichtige Hinweise - hatte auf das Feed back von Dir und anderen Langstrecklern gesetzt.
Die Teilungsidee finde ich gut, macht die Sache allerdings logistisch aufwendiger - lässt sich lösen.
Strecke sollte Coast to Coast sein - das hat eine gewisse Magie. Ist aber auch unter 5000 km möglich - Endpunkt wäre dann Washington DC.

Ich sammle weiter Rückmeldungen und fange dann an zu planen.

Jupp

McElburg
23.02.2010, 09:31
Hallo Jupp,

... hatte auf das Feed back von Dir und anderen Langstrecklern gesetzt...
aus meiner Erfahrung wird eine so grosse Gruppe (ca. 20 Velomobilisten) über einen längeren Zeitraum nicht funktionieren/harmonieren. 300 km pro Tag sind für einige von uns über einen längeren Zeitraum nicht das Problem, schon eher die "Nerverei" wenns nicht vorwärts geht... (da nehme ich mich nicht aus).

Ich stell mir das so vor: 300km mit 30 km/h sind 10h Fahrzeit pro Tag. Alle Stunde klemmt ein Schaltwerk, einer muss dringend pinkeln, beim anderen geht das Wasser zur Neige, etc. Ruckzuck kommen da nochmals ein paar Stunden (!) hinzu, je länger die Reise dauert, umso mehr zusätzliche Zeit wird
hinzukommen...

Wenn Du ein 5-er Team durchbekommst wäre das eine grosse Leistung!

Die Idee und die Idealvorstellung der Reise find ich Klasse und könnte mich auch dafür begeistern.
Allerdings zeigen meine Erfahrungen, dass mich die immerwieder kehrenden
Unterbrechungen nerven würden und dann dafür den Jahresurlaub zu setzen?

Harald "auf/im Rad ein bekennender Egoist".

Smilingdevil
23.02.2010, 09:47
Also ich verfolge grade parallel den Thread um "Langstrecke für jedermann (http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?t=22486)".. Ich denke das in den laaaaangen Teilstücken ohne jegliche bebauung zwischen den Städten (die ich aus meinen halben Jahr in Oregon kenne) durchaus passable Schnitte auch in einer Gruppe fahren lasen würden, dennoch sehe ich 250KM als Obergrenze, in Bergstrecken oder Passagen mit Vielen Ortsdurchfahrten denke ich sind 200Km nicht zu erreichen in der Gruppe.

Auch sollte eine Panne nicht immer die ganze Gruppe lahmlegen, sondern man sollte die Leute fahrerisch sortieren und 2er oder sogar 3er Gespanne bilden, die jeweils zusammen einen kompletten Satz "leichtes Bordwerkzeug" mitführen.
Hat einer aus dem Gespann ein Problem, bleibt der Rest des Gespanns bei ihm, bis entweder klar ist, das es ein behebbares Problem ist, oder der Besenwagen hermuß

Die Begleitfahrzeuge IMMER hinter der Gruppe herfahren zu lassen halte ich für Humbug, ein GPS Tracker für jedes Fahrzeug ist eh ein "Muß",ich habe grade einen gekauft,d er einen SOS Button hat. Wird der Gedrückt, ruft das teil auf einer programmierten Handynummer an, reagiert der Besitzer des handys, bekommt er die Koordinaten als SMS, und kann mit einem TomTom z.B. den Punkt anfahren. Auf die Art könnte man dann beim Besenwagen Problemlos Hilfe anfordern.

So bleibt der Großteil der Gruppe im Fluß, und ein "Pannemann" muß nicht hinterher alleine in der Gegen herumwuseln... und das Gespann stößt dann eben abends am nächsten "Checkpoint" wieder zur Gruppe.

Gruß, Axel

DanielDüsentrieb
23.02.2010, 11:02
So in etwa wie die letzten zwei Postings sind finde ich gute Ansätze. Meiner Erfahrung nach sollten ca.250km/ Tag gut lösbar sein. Auf einer Tour muß man Lernen sich die kräfte einzu teilen. Um Trennung der Gruppen bei Bedarf werden wir nicht umhin kommen um sich Abends wieder zu treffen.
Die Frage ist wenn wir einen Besenwagen haben, könnte der auch Zelt oder eben schwere Sachen wie zb. Bierkästen:D an Bord haben.
Falls nicht bekommen die Schnellen das schwere Zeugs der anderen verpasst.

Zusätzlich gibt es das Problem das er die Sportlichen unter uns auch die schnelleren Fahrzeuge habe. Das ist eine riesen Problem ob einer ein Alleweder, Go one 3, oder eben dann die SL Klasse hat. Da liegen gute 15km/ dazwischen.

Ich fände es auch gut ab und zu die Gefährte zu tauschen wegen positions und Geschwindigkeitswechsel.
Überhaubt sind nur VMs zu gelassen oder auch andere schnelle Lieger. Müssen ja nicht von Nachteil.
Mit welchen Temperaturen sind Tag/Nachts zu rechnen.


Zum Container würde ich alte Matrazen bzw dieses Schaumzeugs vorschlagen und zwar den ganzen Container damit auszufüllen und eben alle sechs Seiten um das Gefährt zu polstern, also auch so gut gesichert falls er der Container umkippt oder unsachgemäß behandelt wird. Das wäre das einfachste und Kostengünstigste.
Wieviel wird es denn ungefair kosten?

chally
23.02.2010, 11:35
Moin, moin,
kleinere Gruppen schaffen die Möglichkeit, die Anzahl der Pinkelpausen , etc. deutlich zu kürzen. Gruppen von bis zu 5 Fahrzeugen fänd ich optimal.
Der Begriff Besenwagen sollte anders definiert werden. Bei einer Panne muss entweder eine Reparatur innerhalb von 15 Minuten ohne großen Werkzeugeinsatz (Gewicht) möglich sein oder der Servicewagen repariert und bringt den Fahrer wieder zur Gruppe zurück. Fahrer des Servicewagens könnten hier wechseln und sich auch einmal erholen ausruhen. So nutzen z. B. 10 Fahrer 9 Velomobile, wenn die Größen passen. (passt jemand in mein WAW?) Ein zugehöriger Trailer ist somit zwingend. Ist dieser groß genug, könnten auch ein bis zwei Fahrer zusätzlich bei Bedarf einen Ruhetag einlegen. Unabhängig von leichten Zipperlein ist auch eine Erkrankung von Fahrern bis zur kompletten Aufgabe zu berücksichtigen.
Kalkulatorisch würde ich lieber 6 Fahrtage und einen Ruhetag einplanen. Entweder 6 volle Fahrtage oder 5 volle und zwei halbe Fahrtage. Hier kann sicherlich auch variabel reagiert werden.
Es gibt noch einiges zu Überlegen - aber das macht doch auch Spaß!!!

Gruß
Chally

DanielDüsentrieb
23.02.2010, 11:57
Das VM Fahrer den Kleinbusfahren ist eine sehr gut idee. Wenn nach Möglichkeit sogar zwei VMs rein passen würden wegen Ausruhen/Panne und spezielle Besorgungen. Somit kann wohl am effektivsten das Tempo/Schnitt hoch gehalten werden.
Natürlich will keiner am Anfang das Auto fahren aber nach ein paar Tagen gibt es sicherlich Freiwillige.

Smilingdevil
23.02.2010, 12:31
..Sterckenwünsche Gefällig?

Ich wär gerne mal zum Photoshoot mit dem VM an der Cadillac Ranch

http://www.velomobilforum.de/forum/imgcache/3613.png (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Cadillac_Ranch.jpg&filetimestamp=20090509033857)
(http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Cadillac_Ranch.jpg&filetimestamp=20090509033857)



Koordinaten: 35° 11′ 14″ N, 101° 59′ 13,44″ W (http://toolserver.org/%7Egeohack/geohack.php?pagename=Cadillac_Ranch&language=de&params=35.187222222222_N_101.98706666667_W_dim:10_ region:US-TX_type:landmark)

und Mount Rushmore (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mount_Rushmore&redirect=no)



http://www.velomobilforum.de/forum/imgcache/3614.png (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Dean_Franklin_-_06.04.03_Mount_Rushmore_Monument_%28by-sa%29-2_new.jpg&filetimestamp=20090918034034)

Koordinaten: 43° 52′ 44″ N, 103° 27′ 35″ W (http://toolserver.org/%7Egeohack/geohack.php?pagename=Mount_Rushmore_National_Memor ial&language=de&params=43.878979_N_103.459829_W_region:US-SD_type:forest_&title=Mount+Rushmore+National+Memorial)

Das Hollywood Sign (war schonmal da, immer den Schilder "Hier gehts nicht zum Hollywood-Sign" nach)

http://www.velomobilforum.de/forum/imgcache/3615.png (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:HollywoodSign.jpg&filetimestamp=20090628121332)




und

Brooklyn Bridge
http://www.velomobilforum.de/forum/imgcache/3616.png (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Brooklyn_Bridge_at_Night.jpg&filetimestamp=20060110233427)
(http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Brooklyn_Bridge_at_Night.jpg&filetimestamp=20060110233427)



.... naja, bei Jesse James in LA würd ich auch gerne mal auf den Hof rollen, dann aber nur mit mindesten 10 Anderen VM's..

Jupp
23.02.2010, 13:33
Stimme smilingdevil in der pannensache zu - genauso habe ich das vorgesehen - Aufteilung in zwei Gruppen per se, die schnellere kann vorausfahren oder später starten, innerhalb der Gruppen Teilung in Teams die sich gegenseitig helfen

besenwagen ist deshalb LKW - kann eine panne nicht schnell unterwegs behoben werden wird VM aufgeladen und am tagesziel bzw mittagsziel repariert

zwei Gruppen, Teams innerhalb, Support Fahrzeug und die Robustheit der VM dürften Zwangspausen in Grenzen halten.

Die Sache ist anspruchsvoll, aber kein Rennen.

Jupp

Jupp
23.02.2010, 13:44
Habe leider nicht so viele Dankeknöpfe wie ich für die engagierte Debatte hier brauchen würde. Eure Meinungen, Bedürfnisse und Erfahrungen sind für meine Planung des Projekts unverzichtbar.

Ich möchte trotz vieler Bedenken bei einer Gruppe von 20+ Europäern bleiben - für Sponsoring gilt: Size matters.

Übrigens: Wo Daniel schon von Bierkisten spricht und Gepäckteilung zulasten der starken fahrer anregt - jeden Abend wird es eine lockere cooling off Party geben, auch mit Bier wer mag, und unser Reisegepäck fährt in einem der Begleitfahrzeuge - unterwegs brauchen wir nur Werkzeug, Wasser und ein bisschen Essen -- das spart bei jedem schonmal 15 kg Ballast an Bord

Jupp

Velotroll
23.02.2010, 14:35
...Dankeknöpfe.....

Bitte (http://maps.google.de/maps?f=d&source=s_d&saddr=San+Francisco,+Kalifornien,+Vereinigte+Staat en&daddr=41.705729,-87.407227+to:new+york&geocode=FVJmQAIdKAe0-CkhAGkAbZqFgDH_rXbwZxNQSg%3B%3BFR1AbQIdK8KW-yk7CD_TpU_CiTFi_nfhBo8LyA&hl=de&mra=dpe&mrcr=0&mrsp=1&sz=5&via=1&dirflg=w&doflg=ptk&sll=42.875964,-91.845703&sspn=13.356981,44.472656&ie=UTF8&ll=39.909736,-78.706055&spn=13.975011,27.817383&t=p&z=5):)

Manuel
23.02.2010, 15:38
Bitte (http://maps.google.de/maps?f=d&source=s_d&saddr=San+Francisco,+Kalifornien,+Vereinigte+Staat en&daddr=41.705729,-87.407227+to:new+york&geocode=FVJmQAIdKAe0-CkhAGkAbZqFgDH_rXbwZxNQSg%3B%3BFR1AbQIdK8KW-yk7CD_TpU_CiTFi_nfhBo8LyA&hl=de&mra=dpe&mrcr=0&mrsp=1&sz=5&via=1&dirflg=w&doflg=ptk&sll=42.875964,-91.845703&sspn=13.356981,44.472656&ie=UTF8&ll=39.909736,-78.706055&spn=13.975011,27.817383&t=p&z=5):)

cool... zu Fuß 119km pro Tag :eek: ist echt noch etwas Beta-Status :D

Hätte auch echt Lust auf so eine Aktion, würde aber lieber mit der Liege teilnehmen, und nur bei einem Schnitt von max. 200km/Tag.

Vielleicht ergibt sich sowas ja auch mal...

Auf jeden Fall, schönes Ding, wünsche euch jetzt schonmal viel Spaß :D

Gruß,
Manuel, der dieses Jahr mal eine kurze Runde durch Oregon und Washington drehen wird.

Smilingdevil
23.02.2010, 19:18
Wo Du grade Sponsoring sagst.... ich versuch zwar seit geraumer Zeit jemanden zu finden, der gegen Geld mir Werbung auf's VM klebt, und möchte nur eins schonmal in den Raum werfen: Ich wette ich weiß, zu welchem Termin mir ein Sponsor (für mich) über den Weg läuft (ohne das ich RoA als Anreiz genommen habe meine ich damit).. genau 2 Wochen vor dem Start nämlich. Sofern mein VM frei von Werbung ist, hab ich kein Problem damit einem Sponsor, der Die Verschiffung und die Mätzchen mit dem Servicewagen zahlt, die Ehre zu erweisen, sein Logo auf's GFK zu pappen.. was aber, wenn da schon wer klebt?... Bedenke das bei deinen Versprechungen an einen möglichen Sponsor bitte. Gruß, Axel

Velotroll
24.02.2010, 09:46
cool... zu Fuß 119km pro Tag :eek: ist echt noch etwas Beta-Status :D
....

Na na ! Ist halt Google Earth. Fußweg statt Auto gewählt, damit wir nicht die ganze Strecke auf der Interstate fahren würden. :D In 5 Jahren wird man dann vielleicht die Stecke von GE
mit dem VeloMobil selektieren können. :D (wenn ich dort arbeiten tät):D

Gruß der Velotroll

PS. Für mich wäre die Tour, wenn überhaupt aber nicht unter 2 Monate zu machen. Ich will ja auch ein büschen das Land genießen.

DanielDüsentrieb
24.02.2010, 11:19
Keine Angst Rainer wir werden auch eine Art Abschleppvorrichtung mit einplanen. Bergab kann ich gerne übernehmen.

Elmi
24.02.2010, 11:33
... Angst ... Bergab-Schlepper

Daniel,
dann muß dein Anhängsel die gleiche Kurventechnik wie Du beherrschen? :eek: :D
Und dann vielleicht doch ne AbschleppSTANGE verwenden, nicht daß der Abgeschleppte dich dann mal überholt :p
...

Jupp
28.02.2010, 21:53
Kleines Update zum Stand:
Ich habe die bisherigen Debatten und Planungen in einer Website zusammengeführt, die ich gerade mit Rob von www.recumbentblog.com diskutiere -- schalte sie in den nächsten Tagen frei; möglicherweise werden wir sie dann noch auf eine eigene Domain übertragen.

Die Sache lässt sich gut an. Bleibt dran.

Jupp

Jupp
04.03.2010, 19:04
... Ich habe die bisherigen Debatten und Planungen in einer Website zusammengeführt ... schalte sie in den nächsten Tagen frei ...

auch das ist jetzt geschehen, die Seite ist online: Roll Over America (http://web.mac.com/josef.janning/Roll_over_America/Home.html)

Etliche Bereiche fehlen noch bzw. werden ergänzt mit Fortgang dieses Projekts; also bitte nicht meckern, dass einiges, was wie ein link aussieht, noch nicht funktioniert oder anderes erst rudimentär angelegt ist.

Zur Route:
Habe da erst eine grobe Straßenroute angelegt, die Interstate Highways vermeidet. Schaut sie Euch an, mit dem link unter der Karte geht es direkt zur Google-Maps Seite, das ist vielleicht etwas komfortabler.
Wichtig: Dies ist nicht die endgültige Route, sondern die Basis. In Abstimmung mit amerikanischen Velomobilisten und Liegeradler werden wir die Route gebietsweise entwickeln und jede Menge Regionalinformationen ergänzen. Häufig gibt es noch besser geeignete Nebenstraßen und auch Abkürzungen, bisweilen führt neben dem heutigen Highway in einiger Entfernung der alte Highway entlang -- oft mit geringerer Steigung weil einem Flusstal folgend, dafür etwas weiter.

Freue mich über Eure Rückmeldungen.

Jupp

Ewok
04.03.2010, 20:01
Most Americans have never seen a velomobile on the road.
Most europeans haven't either, wenn ich das mal ergänzen dürfte. Schlechte Begründung für den logistischen Aufwand. :p

Mich fasziniert eure Reise - schaut zu, dass ihr genug dokumentiert.
Und dass ihr euch auf Strecke nicht abschießen lasst (von Autos mein ich, hab nicht zuviel Michael Moore gesehen).

claas
04.03.2010, 22:49
Super Ding!! Leider bin ich an die Sommerferien gebunden. Wenns auch halb ginge - ich wär dabei!

Gruß,

Claas :o))

Reinhard
04.03.2010, 23:14
Ich finde es auch spannend, sehe aber auch, das 200-300 km täglich mehr als sportlich sind. Dafür muss man auch mit Quest sehr, sehr fit sein, wenn das über 4 Wochen laufen soll ...

Smilingdevil
05.03.2010, 08:03
auch das ist jetzt geschehen, die Seite ist online: Roll Over America (http://web.mac.com/josef.janning/Roll_over_America/Home.html) (...) freue mich über Eure Rückmeldungen.

Saugeil! Ich hab deine Seite mal beim Bike Temple (http://www.biketemple.org) in Portland gepostet, bin sicher das von da feedback kommen wird.

Start und Ziel.. Super! Am Obelisk bei Obama an den Zaun gelehnt ein Footoshoot und dann los, find ich geil!!!

Noch was...:

http://www.velomobilforum.de/forum/imgcache/3671.png

Skipper
05.03.2010, 13:32
Verstehe ich das richtig, dass für 24 VMe 3 ami-Dosen mit fahren sollen?
Die Idee des Vm ist doch Velo - mobil zu sein!?

Von der Fliegerei ganz zu schweigen...

Podbiker
05.03.2010, 13:49
Ohne Begleitfahrzeuge geht es nicht, nicht wenn 24VMe zusammen bleiben sollen.

Sutrai
05.03.2010, 18:06
Ohne Begleitfahrzeuge geht es nicht, nicht wenn 24VMe zusammen bleiben sollen.
Bei den angestrebten täglichen Fahrstrecken braucht man viele Benzinkutschen mit Anhängern, auf denen Velomobile transportiert werden können. 24 ganz unterschiedliche Leute, von denen die meisten sich nicht gut gegenseitig kennen und sich wohl auch größtenteils selbst gar nicht einschätzen können, wie sie solche Strecken über viele Tage durchhalten, das ist meiner Meinung nach nicht durchzuhalten.

Eine kleine Gruppe guter Ausdauersportler kann das vielleicht leisten, aber sicher keine Allerweltsfahrer, zu denen ich mich auch zähle. Mal sehen, wie sich die Planungen weiter entwickeln. Aber bei geplanten durchschnittlichen Strecken über 150-180km werd ich nicht dabei sein. Dann würd ich nach ein paar Tagen wohl die Lust verlieren und bräuchte danach erstmal Urlaub vom Urlaub...

Was ich vorab auf jeden Fall empfehlen würde: Wer plant, dort mitzufahren, sollte dieses Jahr mal ein paar Wochen alleine einen Velomobilurlaub machen, um zu sehen, wie ihm das taugt und wie er mit dem täglichen Fahren längerer Strecken klar kommt.

Viele Grüße,
Martin

Jupp
05.03.2010, 18:40
Bei den angestrebten täglichen Fahrstrecken braucht man viele Benzinkutschen mit Anhängern, auf denen Velomobile transportiert werden können. ...
Eine kleine Gruppe guter Ausdauersportler kann das vielleicht leisten, aber sicher keine Allerweltsfahrer, zu denen ich mich auch zähle. Mal sehen, wie sich die Planungen weiter entwickeln. Aber bei geplanten durchschnittlichen Strecken über 150-180km werd ich nicht dabei sein ...
Was ich vorab auf jeden Fall empfehlen würde: Wer plant, dort mitzufahren, sollte dieses Jahr mal ein paar Wochen alleine einen Velomobilurlaub machen, um zu sehen, wie ihm das taugt und wie er mit dem täglichen Fahren längerer Strecken klar kommt.


Viele Kutschen braucht man nicht -- unsere Velomobile sind ziemlich zuverlässig und werden sicher vorher noch einmal von ihren Fahrern gewartet (aber bitte nicht ein-zwei Tage vor dem Transport). Ich kalkuliere derzeit mit drei Begleitfahrzeugen, von denen eins ein kleinerer LKW ist, der drei VMs aufnehmen kann.

Kondition sollte schon vorhanden sein, aber wir sollten nicht zu ängstlich sein. Unter den Velomobilisten, die ich bisher kennengelernt habe, würde ich der Mehrheit die Strecke wie die Etappen zutrauen.

Vorher mal über eine längere Strecke die eigene Lust und die Beine zu probieren, ist dagegen sehr sinnvoll. Wenn mich der Hafer sticht und sich ein glückliches Zeitfenster auftun würde, würde ich z.B. in diesem Jahr eine Deutschland-Rundfahrt mit VM machen wollen -- das wären schon mal gute 3.000 km. Wenn jemand Lust hat ...

Wenn Ihr die website anschaut, seht Ihr ja ungefähr den Stand der Planungen für Roll Over America 2011. Es wird im Ungefähren die Sommerferienzeit sein und ich habe die Strecke verkürzt. Jetzt beginnt die Debatte mit den Amerikanern vor Ort über die beste Anpassung der Route. Danach beginnen wir mit der Etappenplanung. In Wyoming und Nebraska muss man auch damit rechnen, mal 200 km lang nichts anzutreffen, nicht einmal einen Zaunpfahl.

Die Vorbereitung einer solchen Tour hat ein gewisses Henne/Ei Problem. Ohne das Zusammenkommen einer erkennbaren Gruppe machen konkrete Transport- und Sponsorplanungen wenig Sinn. Ich kann auch nicht Amerikas recumbent freaks wild machen und dann passiert nichts. Andererseits mag mancher denken, ich halte mich solange ruhig bis alles steht und ich nur noch aufspringen muss.
So wird das nicht klappen. Deshalb brauche ich in den nächsten Wochen/Monaten konkrete Rückmeldungen über die Bereitschaft, mitzufahren.


Jupp, noch hoffend dass Sutrai doch dabei sein wird.

Sutrai
05.03.2010, 20:05
Kondition sollte schon vorhanden sein, aber wir sollten nicht zu ängstlich sein. Unter den Velomobilisten, die ich bisher kennengelernt habe, würde ich der Mehrheit die Strecke wie die Etappen zutrauen.

Sagen wir's mal so: Ich würde MIR die Tour, so wie sie jetzt geplant ist NICHT zutrauen. Und nachdem ich letztes Jahr einen 7000km-Radurlaub gemacht habe (Edit: Oha, war ja schon vorletztes Jahr...), glaube ich nun zwischen meiner kurzzeitigen (einige Tage lang) Tagesreichweite von vielleicht 300km und meinen langfristig möglichen Etappen (nicht über 200km) unterscheiden zu können. Daher: Über 200km/Tag über 5000km ist für mich ein No-Go.

Daher glaube ich auch, dass du mit drei Velomobiltransportplätzen nicht auskommen wirst, weil sicher mehrere Leute nach einigen Tagen zu platt sind mitzuhalten und pausieren müssen. Aber sicher gibt es auch besser trainierte Sportler als mich, die deine Anforderungen abkönnen. Nur würde ich mir die dann an deiner Stelle gut aussuchen und die körperlichen Anforderungen nicht unterschätzen. Am Ende meiner Tour haben sich meine Muskeln auch mit immer wieder mal eingelegten Ruhetagen nicht mehr erholt, ich hatte einen ständigen Muskelkater und bin kaum noch über 150km am Tag gefahren. War aber auch kein Problem, da ich genügend Reserve eingeplant hatte. Daheim angekommen bin ich eine Woche lang mit dem Auto zur Arbeit gefahren, bis ich mich wieder richtig erholt hatte.

Was ich für mich gelernt habe: Lange Strecken sind machbar, allerdings nicht mit Strecken, wie sie über wenige Tage problemlos möglich wären.

Ich schreibe das jetzt nicht, um über deine Pläne zu nörgeln und sie schlecht zu reden. solch eine Tour ist sicher ein Erlenis, an das man sich sein Leben lang erinnern wird. Allerdings wäre es schön, wenn man es in guter Erinnerung behält und dafür sind meines Erachtens die Tagesetappen für eine vielköpfige nicht aufeinander eingespielte Gruppe zu groß.



Andererseits mag mancher denken, ich halte mich solange ruhig bis alles steht und ich nur noch aufspringen muss.
So wird das nicht klappen. Deshalb brauche ich in den nächsten Wochen/Monaten konkrete Rückmeldungen über die Bereitschaft, mitzufahren.

Das ist verständlich, allerdings glaube ich nicht, dass es viele geben wird, die heute schon sicher sagen können, wann sie nächstes Jahr in Urlaube gehen können. Ich werde das frühestens nächsten Winter sagen können, vielleicht auch später, wenn Projekte in der Warteschleife hängen...

Viele Grüße,
Martin

Jupp
05.03.2010, 22:00
Über 200km/Tag über 5000km ist für mich ein No-Go.

Auch wenn dieser Satz nicht so klingt, lese ich Deinen post schon wieder als etwas positiver. Wieviel kg Gepäck hattest Du denn bei Deiner 7.000 km Tour dabei? Für mich ist das einer der Gründe für eine Transporterbegleitung.

Wir planen jetzt mit 200 km Tagen (können dann auch mehr werden wenn es rollt, wird auch Tage mit deutlich weniger km geben).

Jupp

PBH
06.03.2010, 10:33
Hallo Jupp,

Martin hat schon recht, mit einer guten Vorbereitung auf das Event. Als ich mich, bis zum Ausstieg des Sponsors, vor ca. 20 Jahren auf das RAAM trainingstechnisch vorbereitet hatte, hatte ich bis zu diesem Ausstieg des Sponsors an täglicher Tageskilometerleistung auch so zwischen 650 - um die 700 km am Tag zurückgelegt (die Zeit für dieses Training hatte ich aber nur, weil ich seinerzeit arbeitslos war, und es war das Jahr in dem ich mit ansteigernder Tageskilometerleistung 80.000 km auf dem RR zurücklegte). Ohne Training (es bleibt euch noch ungefähr ein Jahr Vorbereitung) wird eine tägliche Leistung von 200 km nicht leistbar sein, ohne irgendwann den eigenen Akku leer zu fahren. Gerade diese Dauerleistung sollte von den Teilnehmern daher trainiert werden, sonst ist es eigentlich egal, wo man fährt, denn man bekommt von der Landschaft oder den abendlichen Party´s nicht wirklich etwas mit und benötigt anschließend dann auch einen Urlaub vom Urlaub, wenn man nicht vorher durch Unachtsamkeit verunfallt und sich in einem Krankenhaus wiederfindet.
Ca. 20 kg Gepäck dürften im Quest eigentlich im Hinblick auf die Strecke keine so großen Probleme darstellen (Ausnahme Rocky Mountains), denn wenn man meint mit Höchstgeschwindigkeiten die Gesamtstrecke zurücklegen zu können, befindet man sich bereits jetzt auf "verlorenem Posten".
Wenn zu Beginn 8 - 10 Stunden reine Fahrzeit/Tag in´s Auge gefaßt werden, dürften bei 200 km Fahrstrecke daraus Durchschnittsgeschwindigkeiten von 20 - 25 km/h resultieren (mit dem Quest, auch für nicht so sehr trainierte Teilnehmer, auf längere Strecken über längere Zeiträume durchaus realisierbar), wobei die Geschwindigkeit, bei behutsamer Herangehensweise, sich für die gesamte Gruppe mit der Zeit von allein steigert, aber es auch möglich ist, daß bei einigen Teilnehmern nach Tagen gar nichts mehr geht, weil sie es vom Kopf her nicht schaffen in einen täglichen Leistungstrott zu verfallen (es ist kopftechnisch einfacher, sich in einem Wettkampf zu befinden, als tagtäglich unter fast gleichen Bedingungen eine Strecke abzuspulen).
Der Sinn für die Durchquerung Nordamerikas bleibt mir allerdings weiterhin verborgen, gerade weil man einen Hammelschwanz, an mit fossilen Betriebsstoffen betriebenen Fahrzeugen, hinter sich her zieht. Geschwindigkeitsrekorde wird man auch nicht brechen wollen, um das Velomobil als eine Alternative zum herkömmlich benutzten Fahrzeug darstellen zu können. Bleibt für mich allein die Tatsache, daß eine Gruppe von Urlaubern durch das Land zieht, die mit mehr oder minder Spaßfaktor dann Leute und, vielleicht auch öde, Landstriche kennen lernen möchte.
Ich möchte euch eure geplante Unternehmung nicht madig machen (denn ich werde definitiv nicht von der Partie sein), dennoch halte ich es für recht unwahrscheinlich über 28 Tage, bei dann auch noch Streckenabschnitten mit deutlich unter 200 km, eine Strecke von der West- zur Ostküste Amerikas zurückzulegen (bei angenommenen 5400 km könntest du z. B. nur viermal die Streckenabschnitte um 50 km kürzen und dann müßte immer noch tagtäglich gefahren werden).
Ich sehe zudem die Gefahr in einer größeren Gruppe bei dem für diese lange Strecke benötigten Zeitabschnitt, daß sich auf die eine oder andere Weise Frustration breit machen könnte (Tempo zu langsam oder zu schnell, Streckenführung ohne visuelle Reize oder Abwechslung, jeden Tag ein ähnlicher oder gleicher Ablauf u. a.), was dann auch kontraproduktiv für das gemeinsam gesteckte Ziel sein dürfte.
Gruß
Heinz

Reinhard
06.03.2010, 12:10
[...] hatte ich bis zu diesem Ausstieg des Sponsors an täglicher Tageskilometerleistung auch so zwischen 650 - um die 700 km am Tag zurückgelegt


Kaum vorstellbar ...Tippfehler?

ReneF
06.03.2010, 12:14
Moin,
also zu euren Tageskilometerleistungen von 200-300km:
Ich halte das nur von sehr gut Trainierten für machbar ohne eine totale Erschöpfung zu erleiden.

Mal so als Test für euch:
Fahrt einfach mal unter derzeitigen Wetterbedingungen(0-5Grad)
5 Tage lang hintereinander 150km mit minium 500hm das Ganze in maximal 6h.

Wer sich danach noch fit wie ein Tunrschuh fühlt und keine Muskelschmerzen, Erschöpfungzustände oä hat, der hat gut Chance eure Tour zu überleben.

Tschö
René

fluxx
06.03.2010, 12:28
... hatte ich bis zu diesem Ausstieg des Sponsors an täglicher Tageskilometerleistung auch so zwischen 650 - um die 700 km am Tag zurückgelegt (die Zeit für dieses Training hatte ich aber nur, weil ich seinerzeit arbeitslos war, und es war das Jahr in dem ich mit ansteigernder Tageskilometerleistung 80.000 km auf dem RR zurücklegte).

Irgendwie habe ich ein Rechenproblem ...

Bei einem angenommenen Schnitt von 40 km/h wären 650 km am Tag nur bei einer reinen Fahrzeit von über 16 Stunden möglich!

Oder sehe ich das falsch?

Und 80.000 km im Jahr bedeuten mehr als 200 km jeden Tag, bei angenommenen 365 Tagen im Jahr!

flux.

Jupp
06.03.2010, 12:35
Wer sich unsicher ist, ob wir vor Ort Unterstützung bei Vorbereitung und Durchführung der Tour bekommen würden, sollte diesen thread bei www.bentrideronline.com verfolgen:
http://www.bentrideronline.com/messageboard/showthread.php?t=57448

Ich habe außerdem eine Reihe von weiteren Unterstützungszusagen aus den USA per mail erhalten.

Jupp

Jupp
06.03.2010, 13:06
...Ca. 20 kg Gepäck dürften im Quest eigentlich im Hinblick auf die Strecke keine so großen Probleme darstellen (Ausnahme Rocky Mountains), denn wenn man meint mit Höchstgeschwindigkeiten die Gesamtstrecke zurücklegen zu können, befindet man sich bereits jetzt auf "verlorenem Posten".
...
Der Sinn für die Durchquerung Nordamerikas bleibt mir allerdings weiterhin verborgen, gerade weil man einen Hammelschwanz, an mit fossilen Betriebsstoffen betriebenen Fahrzeugen, hinter sich her zieht. Geschwindigkeitsrekorde wird man auch nicht brechen wollen, um das Velomobil als eine Alternative zum herkömmlich benutzten Fahrzeug darstellen zu können. Bleibt für mich allein die Tatsache, daß eine Gruppe von Urlaubern durch das Land zieht, die mit mehr oder minder Spaßfaktor dann Leute und, vielleicht auch öde, Landstriche kennen lernen möchte.


Habe hier nur zwei Punkte aus dem post von Heinz rausgegriffen, die ich kommentieren möchte:
- Wir werden nicht mit einem "Hammelschwanz" von Begleitfahrzeugen, sondern mit drei Fahrzeugen die Tour begleiten (Quartiermacher voraus, ein Van, evtl. mit Hänger in der Nähe, ein Besen-LKW mit Werkstatt und Ladekapazität für drei VMs in einigem Abstand dahinter). Kein Fahrzeug wird dauernd hinter oder vor den Gruppen herfahren, sondern bei Bedarf gerufen.
- Gepäck wird mit Begleitfahrzeugen transportiert; das entlastet die Fahrer um 15-20 kg.
- Dies ist kein Rennen, es geht nicht darum, möglichst schnell möglichst weit zu fahren. Aber es gibt ein beschränktes Zeitbudget, weil die Teilnehmer ja auch andere Dinge zu tun haben; deshalb entstehen Tagesetappen, die für den Allerweltsradler unmöglich anmuten.
- Das besondere der Tour besteht in der Nutzung von Velomobilen, die normalerweise im Alltagsbetrieb (sehr viele für den Weg zur Arbeit) benutzt werden, die aber auch nicht-RRlern längere Wegstrecken in akzeptabler Zeit ermöglichen, ohne dass man Leistungssportler sein muss. Ich mache das ja selbst.
- Nordamerika ist landschaftlich sehr reizvoll und die Tour von West nach Ost vermittelt davon ein sehr anschauliches Bild. Dazu gehört auch die Erfahrung der Weite des Landes, des Lichts, des Himmels, der Orte und der Menschen. Wir würden doch in Deutschland auch nicht nur Oberbayern oder das Mittelrheintal für sehenswert halten. Mir gefällt auch der Norden gut, auch das Emsland, Heinz (habe es mit dem Trike durchfahren); der Reiz dieser Landschaften erschließt sich den meisten nur nicht, die es mit dem Auto durchrasen. So verhält es sich auch mit Amerika.

Jupp

PBH
06.03.2010, 13:22
Nein, kein Tippfehler, sondern Resultat von kontinuierlich gesteigertem Training, weil das RAAM ja auch kein Etappenrennen ist (was ich damals auch vorhatte in einer guten Rekordzeit zu gewinnen). Heute wäre mir diese Dauerleistung nicht ohne den damit verbundenen Zeitaufwand für´s Training möglich (ich bin im Schichtdienst vollzeitbeschäftigt), aber eintägige Streckenbewältigungen von 400 - 500 km werde ich noch wohl, gerade jetzt mit dem Quest, ohne vorangehendes, speziell darauf ausgerichtetes Training zurücklegen können, der Zeitbedarf wird dann allerdings nicht so berauschend sein.
Gruß
Heinz
PS: Soviel eigentlich nur zu mir und den Strecken, die ich damals im Training zurückgelegt habe, denn es geht hier eigentlich um die Bewältigung einer Strecke in Nordamerika zwischen der West- und Ostküste. Ohne Training wird man diese Strecke jedoch nicht problemfreier bewältigen können, auch wenn die Tagesleistungen für sich gesehen im Rahmen des machbaren erscheinen. Der kontinuierliche Leistungsabruf über Tage/Wochen wird allerdings die Teilnehmer an ihre mentalen wie physiologischen Grenzen führen.
PPS. Jupp, nach mehreren Tagen des landschaftlichen Einerleis wirst auch du dir sicherlich wünschen andere Eindrücke von der Strecke zu bekommen, daher auch öde Landschaften. Von den Eindrücken ist es so ungefähr als würdest du über Tage auf einer Radrennbahn ständig im Kreis fahren (stimmt zwar nicht so ganz, weil die Straßen kilometerlang dann nicht einmal eine Kurve haben, kommt der Situation aber sehr nahe). Mir ist auch klar, daß eure geplante Unternehmung kein Rennen ist, deutlich werden sollte nur, daß es für die Selbstmotivation über den gesamten Zeitraum mental einfacher ist, diese Strecke unter Wettkampfbedingungen in Angriff zu nehmen, als mit einem immer wiederkehrenden Ablauf und unter kaum veränderten Eindrücken auf (mehreren aufeinanderfolgenden) Tagesabschnitten dann hochmotiviert in´s VM zu steigen und eine vorgegebene Leistung abzurufen. Man sollte sich daher darüber im Klaren sein, daß nicht nur die Muskulatur im Vorfeld trainiert werden sollte, sondern auch die eigene Motivation über längere Zeiträume. Dies nur als Tipp eines "ehemaligen Leistungssportlers", denn ich bin nur auf einige wenige Punkte eingegangen, die durchaus auf eurer Tour durch Nordamerika auftauchen könnten.

fluxx
06.03.2010, 13:51
Absolut stark, was es für harte Typen gibt!

Und die Radsportfans weltweit feiern Radfahrer, die auf deine Leistung bezogene läppische 250 km am Tag fahren ... verkehrte Welt!

flux.

P. S.: Gut, die trainieren auch nur um die 30.000 km im Jahr ... so hat es wenigstens Radprofi Markus Fothen in seinem Tagebuch zur Tour de France 2009 geschrieben.

Sutrai
06.03.2010, 14:30
Wieviel kg Gepäck hattest Du denn bei Deiner 7.000 km Tour dabei?

Gewogen hab ich es nicht, aber es werden wohl so 20kg gewesen sein. Zelt, Thermarest, Schlafsack, Klamotten, Badehose + Handschuhe (im August...), Karten, Futter, Ladegerät, war alles dabei.



Für mich ist das einer der Gründe für eine Transporterbegleitung.

Für solch eine große Gruppe halte ich das auch nicht für verwerflich. Da hängt dann doch einiges mehr an Organisation dran. Allein kann man sich irgendwo in die Büsche schlagen, wenn man müde ist, aber in der Gruppe muss man einfach vorab schon die nächste Übernachtungsmöglichkeit kennen und vorbereiten. Und natürlich entfällt die Möglichkeit, außer der Reihe mal mittags zwei Stunden in der Sonne zu liegen, weil man ja abends noch genau bis zur Übernachtungsmöglichkeit kommen muss...

Viele Grüße,
Martin

Jupp
06.03.2010, 21:26
Die Sache zieht weitere Kreise:
http://www.recumbentjournal.com/news/community/item/105-roll-over-america-planning-begins.html

Jupp

TheoZ
06.03.2010, 21:43
Die Sache zieht weitere Kreise:
http://www.recumbentjournal.com/news/community/item/105-roll-over-america-planning-begins.html

Jupp

Uuund: http://www.ligfiets.net/nieuws/bericht.php3?id=3264&volledig=1

Theo

H@rry
06.03.2010, 22:14
Gewogen hab ich es nicht, aber es werden wohl so 20kg gewesen sein. Zelt, Thermarest, Schlafsack, Klamotten, Badehose + Handschuhe (im August...), Karten, Futter, Ladegerät, war alles dabei.


Den Fehler habe Ich gemacht bei meiner erste lange Tour die eigentlich Holland-Slowakei-Holland haette sein sollen. Ich kam gerade bis zur Oesterreichische Grenze. Ich hatte etwa 25kg dabei, einfach zuviel wenn es etwas huegelig wird. Das Ich staendig Probleme hatte mit einem infektzierten Backenzahn hat auch nicht gerade geholfen. Durch Behandlungen musste Ich meine urspruengliche Plan aufgeben weil es alles zu lange dauerte. Etwa 140km am Tag, mehr war nicht drin damals. Nur im flachen Holland schaffte Ich ueber 200km.

Die 3 oder 4 mal das Ich mit eine Gruppe Hollaender und einige Deutscher nach Giessen gefahren bin in das jaehrliche Velomobiltreffen ging es viel besser. Ich hatte nicht mehr als 15kg dabei. Wir hatten eine langsame und eine schnelle Gruppe. Groessere Probleme mit Reparaturen wurden durch zwei oder drei Personen beseitigt, die Gruppe fuhr weiter. Wenn noetig hat schon mal jemand alleine zum Zeltplatz gefunden. Die grosse Gruppe muss in Bewegung bleiben, dann laueft es gut.
Das wir halbwegs, bevor die Huegeln anfingen, die meiste Bagage zurueckliessen (Zelt, Schlafsack) hat sehr viel ausgemacht. Nicht nur beim steigen, aber auch jedesmal wenn beschleunigt wird merkt mann es wenn mann 20kg oder mehr dabei hat. Bei unsere Taegliche Fahrt in die Arbeit haben wir auch nicht soviel dabei, also wieso es dann auf eine so lange und anstrengende Tour doch machen? Es raubt die Freude vom fahren. Ich halte es deshalb fuer eine sehr gute Idee nicht selber alles mitnehmen zu wollen, sondern die Bagage durch die PKW's ueberfuehren zu lassen, die sowieso benoetigt sind.

Die flache Strecken machten wir 200km am Tag, die bergige 130km. Der letzte Tag machte Ich meistens 350km alleine oder zu zweit, aber dann wurde es ganz schoen spaet, etwa Mitternacht.
Allerdings waren in Giessen zwei Ruhetage, mit weniger km, immerhin wurde so in eine Woche 1000km zurueckgelegt.

Carl Georg Rasmussen
06.03.2010, 22:49
Irgendwie habe ich ein Rechenproblem ...

Bei einem angenommenen Schnitt von 40 km/h wären 650 km am Tag nur bei einer reinen Fahrzeit von über 16 Stunden möglich!

Oder sehe ich das falsch?

flux.

Die 1250 km Paris-Brest-Paris fährt man typisch in 3 Tage, also im Schnitt ca 400 km/Tag. Als Leitra-Fahrer habe ich es ohne Probleme geschafft.
Erfahrung mit Cross America habe ich nicht, sondern mit Cross Iowa (USA).
Die Strecke war teilweise Schotterweg, und dazu hat es geregnet.
Ganz ungefährlich ist es nicht. Mehrere Stürze, davon ein gestorben, obwohl er schnell mit Hubschrauber zum Krankenhaus gebracht wurde.
Für längere Strecken muss man wirklich eine Bereitschaft organizieren.
Wir waren 3 Leitra-Fahrer und 2 mit Windcheetahs, und wir dreirädige sind all sicher durchgekommen - die Leitra-Fahrer auch trochen !
Carl Georg

fluxx
06.03.2010, 22:56
Der Mann mit den 650 bis 700 km pro Tag fährt die Strecke dann in max. 2 Tagen!

Für Normalsterbliche eben nicht vorstellbar ...

flux.

Sutrai
06.03.2010, 23:12
Den Fehler habe Ich gemacht bei meiner erste lange Tour die eigentlich Holland-Slowakei-Holland haette sein sollen. Ich kam gerade bis zur Oesterreichische Grenze. Ich hatte etwa 25kg dabei, einfach zuviel wenn es etwas huegelig wird.

Na, ich denke nicht, dass ich bei meinem Gepäck einen Fehler gemacht habe. Ich habe alles, wirklich alles, was ich dabei hate auch gebraucht. Als es in Finnland Anfang September am Morgen dann schon deutlich unter Null Grad hatte, war eine Mütze, ein paar Handschuhe und ein paar Überschuhe Gold wert.

Bei deiner Tour könnte ich mir vorstellen, dass das Problem eher an einer nicht bergtauglichen Schaltung zusammen mit wenigen Höhenmetern Training liegen könnte. Mit ner ordentlichen Schaltung ist bergauf mit dem Velomobil nicht das Problem, eher bergab (überhitzende Trommelbremsen). Aber auch das lässt sich mit Abkühlpausen machen, wenn man keinen Zeitdruck hat.



Die flache Strecken machten wir 200km am Tag, die bergige 130km.

Das halte ich für eine größere Gruppe für vernünftige Entfernungen. Ich bin ja auch einmal mit den "fliegenden Holländern" nach Gießen gefahren und wir kamen nach 140km bei Einbruch der Dunkelheit erst an. In der Gruppe dauert halt alles länger.

Viele Grüße,
Martin

H@rry
07.03.2010, 00:59
Na, ich denke nicht, dass ich bei meinem Gepäck einen Fehler gemacht habe. Ich habe alles, wirklich alles, was ich dabei hate auch gebraucht. Als es in Finnland Anfang September am Morgen dann schon deutlich unter Null Grad hatte, war eine Mütze, ein paar Handschuhe und ein paar Überschuhe Gold wert.

Also Ich habe in spaetere Touren doch ziemlich gespart an Gewicht. Kein Zelt und Matte sondern Haengematte. Warme Kleider gibt es von sauschwer bis ultraleicht. Ich wuerde bei kaltes Wetter auch nicht kampen wollen sondern lieber in ein Hostel, damit Ich wesentlich leichter unterwegs sein kann.



Bei deiner Tour könnte ich mir vorstellen, dass das Problem eher an einer nicht bergtauglichen Schaltung zusammen mit wenigen Höhenmetern Training liegen könnte.

Meine Schaltung war schon in Ordnung, mein Backenzahn aber nicht.


Mit ner ordentlichen Schaltung ist bergauf mit dem Velomobil nicht das Problem, eher bergab (überhitzende Trommelbremsen)

Da denken wir ganz verschieden. Natuerlich kommt mann mit angepasster Schaltung auch mit 30kg Bagage und 20% hoch. Mit weniger Gewicht hat mann aber viel weniger Probleme mit ueberhitzende Bremsen und zum steigen braucht mann halt weniger Leistung. Auch in die Ebene sorge Ich immer dafuer nicht mehr kram als wirklich noetig mitzunehmen. Mann hat davon Vorteil bei jede beschleunigung, vor allem wenn mann muede wird.
Ich habe mein heutiges Quest deshalb gewichtsoptimiert. Keine schwere Matte auf dem Sitz sondern nur duennes Schaum und der Sitz selber durchloechert, keine bewegliche Lampenhalterung und so noch ein paar Sachen die das Quest keineswegs weniger brauchbar oder teurer macht (solange mann es selber macht, denn ein Stuhl loechern ist viel Arbeit). Alles zusammen bin Ich so etwa 2,5kg leichter als der "durchschnittsQuest".
Uebrigens bin Ich der Meinung das womoeglich die 7% Steigung nicht ueberschritten werden sollte. 15% wird uns bestimmt Aerger machen, das hatte Ich schon mal im Harz.



Das halte ich für eine größere Gruppe für vernünftige Entfernungen. Ich bin ja auch einmal mit den "fliegenden Holländern" nach Gießen gefahren und wir kamen nach 140km bei Einbruch der Dunkelheit erst an. In der Gruppe dauert halt alles länger.


Ja, das weiss Ich noch. Damals haben wir viel auf andere gewartet. An sich war das auch kein grosses Problem weil die Anfahrt nur zwei Tage war. Bei ROA brauchen wir halt mehr Disziplin, die Gruppe kann nicht warten bei jede Kleinigkeit. Wenn die Geschwindigkeit nicht zu hoch ist kann jemand mit ein Plattfuss auf eigene Faust wieder in die Gruppe gelangen. Bei grossere Pannen geht es weiter auf 4 Raedern.

Sutrai
07.03.2010, 08:36
Also Ich habe in spaetere Touren doch ziemlich gespart an Gewicht. Kein Zelt und Matte sondern Haengematte. Warme Kleider gibt es von sauschwer bis ultraleicht. Ich wuerde bei kaltes Wetter auch nicht kampen wollen sondern lieber in ein Hostel, damit Ich wesentlich leichter unterwegs sein kann.
Es ist wie immer eine Abwägungssache. Mit Zelt ist man sehr unabhängig und kann sich irgendwo sein Nachtlager aufschlagen, ohne ist man wesentlich leichter unterwegs. Man muss sich halt bei jeder Tour vorher überlegen, was man möchte. Ich hatte wenig Vorstellung davon, was mich in Polen, im Baltikum und in Finnland erwartet. Mit Zelt war das kein Thema. Und über 6 Wochen würden sich tägliche Übernachtungen in Hostels dann auch finanziell deutlich bemerkbar machen...



Meine Schaltung war schon in Ordnung, mein Backenzahn aber nicht.

Daran hatte ich beim Schreiben nicht mehr gedacht. Mit Zahnschmerzen werden natürlich schon leichte Anstrengungen grausam. Wirklich kein Spaß mehr, da verstehe ich dich gut.



Alles zusammen bin Ich so etwa 2,5kg leichter als der "durchschnittsQuest".
Wie heißt es so schön: "Kleinvieh macht auch Mist". Die Kleinigkeiten summieren sich auf. Ich versuche schon immer, eine Gewichtsoptimierung an meinem Körper anzugehen, da könnte ich gut 20kg einsparen, aber irgendwie komme ich dabei nicht weiter. :mad:



Uebrigens bin Ich der Meinung das womoeglich die 7% Steigung nicht ueberschritten werden sollte. 15% wird uns bestimmt Aerger machen, das hatte Ich schon mal im Harz.
Sehe ich ganz ähnlich. Bis 7% geht es gut zu fahren, darüber wirds anstrengend. Bis 15% komme ich mit dem Quest hoch, allerdings ist das wirklich kein Spaß mehr.



die Gruppe kann nicht warten bei jede Kleinigkeit. Wenn die Geschwindigkeit nicht zu hoch ist kann jemand mit ein Plattfuss auf eigene Faust wieder in die Gruppe gelangen. Bei grossere Pannen geht es weiter auf 4 Raedern.
Sehe ich auch so. Am besten einige Raststellen während des Tages ausmachen, an denen man sich wieder trifft, dazwischen fährt man alleine oder in Kleingruppen und teilt sich seine Kräfte so ein, dass man mit Freude fahren kann. In einer heterogenen Gruppe ist der eine überfordert, der andere langweilt sich.

Viele Grüße,
Martin

PBH
07.03.2010, 13:33
Hallo zusammen,

damit die damaligen Trainingskilometer meiner Person, als Nichtteilnehmer am ROA, aus diesem Thema herausbleibt, möchte ich es hier noch einmal deutlich klarstellen.
Die Jahreskilometerleistung resultierte aus einem Jahr Trainingsvorbereitung auf ein Langstreckenrennen, an dem ich dann wegen des Ausstiegs des Sponsors nicht teilgenommen habe und es mir wegen meines beruflichen Werdegangs in der Folge auch nicht mehr möglich war, daran teilnehmen zu können. Gegen Ende meines Trainingsplans (es gab eigentlich keinen richtigen) habe ich in 6 Wochen allein 30.000 km, bei täglich 20 Stunden im Sattel, unter simulierten Rennbedingungen zurückgelegt, nur um sicherzustellen, daß ich auf das Rennen gut eingestellt und vorbereitet bin (sicherlich wären damals noch zwei bis drei Trainingswochen, also ca. 20.000 km incl. "Normaltraining", unter Rennbedingungen dazugekommen, durch den Ausstieg des Sponsors habe ich dann nur noch abtrainiert). Ich habe es allerdings nur zur Sprache gebracht, weil die Anforderungen über die lange Zeit (14 oder 28 Tage) sehr schnell die individuellen Grenzen einzelner Teilnehmer überschreiten könnten, wenn sie nicht hierauf eingestellt sind und um zu verdeutlichen, welchen Zeitaufwand man ggf. für ein entsprechendes Training aufwenden müßte, um ein Rennen mit Dauerleistung über mehrere Tage zu bestreiten (ROA ist da etwas anderes, jedoch ist die Streckenbewältigung in Tagesetappen dann eine in der körperlichen wie mentalen Belastung ähnliche, wenn nicht gleiche Herausforderung, nur in einem 3 - 4 fach so langem Zeitraum.). Vergleiche von damals zu heute ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen und führen zu nichts, denn ich konnte weder mein damaliges Alter noch die damalige Leistung vollständig konservieren, obwohl ich heute noch zu eintägigen Leistungen auf/in einem Rad/VM fähig bin, die ein Ottonormal-Alltagsfahrer erst mit viel Training aufbauen müßte. Ich hoffe, nun ist Schluß damit, es ständig wieder zu thematisieren.
@ flux,
diese Trainingsvorbereitung liegt ca. 20 Jahre zurück, heute ist es mir mit Sicherheit nicht möglich, solche Strecken ohne vorangehendes, vielleicht zweijähriges, Training mit den damaligen Geschwindigkeiten zurückzulegen, wofür ich aber in den nächsten 13 Jahren wohl kaum die Zeit haben werde. Eine ernstzunehmendere Beteiligung am Renngeschehen sehe ich somit auch erst in 15 Jahren, wenn ich dann 62 Jahre alt bin, als Pensionär viel Zeit dafür habe, noch körperlich einigermaßen auf der Höhe bin (habe da schon einige Spätschäden durch Sportverletzungen im jugendlichen Alter zu erwarten, die mich mit 26 Lebensjahren dann auch wieder aufs Rennrad geführt haben, um diesen Prozeß zumindest aufzuhalten oder zu minimieren) und dazu noch Lust habe (Seit einigen Jahren habe ich aber schon nicht einmal mehr das Verlangen meine Leistung in Rennen durch Teilnahme zu überprüfen, vielleicht liegt es auch hintergründig daran, daß mein damaliges Training keinen erwünschten Abschluß gefunden hat, oder einfach daran, daß ich für´s Training nur einen begrenzten Zeitrahmen frei schaufeln könnte, was eine angestrebte Leistung nicht würde ermöglichen können. Sei froh drum, denn bei RTF´s war ich bislang ein Schwein, indem ich die Mitstreiter herankommen ließ, um sie anschließend wieder im Wind stehen zu lassen, denn von Hinterradlutschern auf längeren Distanzen habe ich noch nie etwas gehalten, und so konnte ich sie demoralisieren indem ich ihnen einige Körner herauskitzelte.).
@ Carl Georg,
wie du lesen konntest habe ich das RAAM auch niemals in Angriff genommen, wohl aber einmal das Training hierfür. Je nachdem, wo der Startort ist, wird man sich bereits auf der zweiten oder dritten Etappe am Fuße der Rocky Mountains befinden und wird über Tage gebirgige Etappen bewältigen müssen. Die Great Plains sind auch nicht so ohne, gerade in den Monaten Juli/August. Nicht nur wegen der hohen Temperaturen (Ausnahme: es rauscht mal ein Tiefdruckgebiet mit kühlen Temperaturen aus dem Norden, oder ein verirrter Tornado aus dem Süden, da durch, denn bei Nacht mit entsprechend tieferen Temperaturen wird man nicht fahren wollen. Die im Kreis angelegten Felder resultieren aus dem Aktionskreis der Bewässerungsanlagen und weisen somit auch auf das warme und trockene Gebiet hin.) sondern auch wegen der elendig langen geraden Strecken, auf denen ein Ende des Streckenverlaufs trotz der teils welligen Topographie nicht auszumachen ist. Da kann auch auf 200 km Tagesabschnitten schon mal ein Tunnelblick entstehen, obwohl, oder auch gerade weil man in einer Gruppe nur hintereinander fährt, was zudem eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordert. Zum Ende der Strecke kratzt man sicherlich noch so einige Gebirgszüge zumindest an, um sich dann abschließend in das Getümmel eines dichter besiedelten Gebietes zu begeben.
@ Harry,
als möglicher Teilnehmer am ROA wird dir die Möglichkeit geboten, dein Gepäck zu transportieren, daher müsstest du nur etwas Werkzeug, Getränke und Nahrung, etwas Toilettenpapier für die Notdurft und ggf. ein/e Ersatztrikot und -hose mitschleppen (ein first-aid-kit könnte auch nicht schaden). Gerade bei den Getränken wirst du aber bereits morgens schon einiges an kg mitschleppen müssen, um nicht auf der Strecke zu dehydrieren.
@ Jupp,
auf deinen Seiten kommt es durch die Überlagerung von Doppelbildabbildungen zu störenden Effekten bei der Lesbarkeit. Gerade auf der Startseite überlagert ein Doppelbild fast den gesamten, dadurch nicht mehr sichtbaren Text.
Den ökologischen Aspekt bezüglich des Hammelschwanzes an Begleitfahrzeugen habe ich nur zur Sprache gebracht, weil es nicht wirklich "green" ist. Natürlich macht es Sinn, gerade bei der Anzahl der Teilnehmer, mit deren unterschiedlichen Leistungsstand, mehr als ein Begleitfahrzeug mitzuführen. Dies wäre allerdings nach deutschen Maßstäben sicherlich nicht mehr eine ganz ökologisch vertretbare Fortbewegungsmöglichkeit, mal abgesehen von der An- und Abreise und den An- und Abtransport der VM, aber irgendwie muß man ja dort hingelangen und möglichst wieder zurückkommen. In Amiland wird das sicher lockerer gesehen, was dann vielleicht auch nicht die Sponsorensuche in dem ökologischen angesiedelten Bereich behindert oder die Medien skeptisch werden läßt.
Die schlußendliche Streckenführung ist ja noch nicht gewählt, somit wird auch die tägliche Streckenlänge im Hinblick auf die Rast- und Ruheplätze nicht wirklich möglich sein (auch ein Nachteil durch die begleitende Diskussion zur täglichen Streckenlänge, die sich z. T. doch stark abweichend von den Zielen auf der Seite darstellt. Vielleicht solltest du mit strategischer Vorgehensweise und in Absprache mit den Amerikanern einen Schlußtermin ansetzen bis zu dem potentielle Teilnehmer sich zur Tagesleistung, Streckenverlauf und vielleicht auch zum Terminzeitraum äußern können (hat zudem den positiven Nebeneffekt eine mögliche Teilnehmerzahl aus Europa auch im Hinblick auf den Transport frühzeitig abschätzen zu können, allerdings müßte dies dann wohl wegen der Übersichtlichkeit auf deinen Seiten stattfinden.), um dann zumindest die Eckpunkte zum ROA festzulegen, sollten diese Punkte, in ihrer Gesamtheit, überhaupt zur Diskussion gestellt sein, damit euch noch genügend Zeit zum Planen bleibt.). Auch wird man die Frage nach Camping oder Hotel-/Motelübernachtung erst mit einer festgelegten Streckenführung sowie einer angestrebten endgültigen Tageskilometerleistung beantworten können und man wird hieraus resultierend dann auch nicht immer die Wahl bei der Übernachtungsart haben, wenn man die Etappenlängen dann nicht den Übernachtungsorten anpassen möchte.
Das soll es erst einmal an Kritik und Anregung von meiner Seite gewesen sein..., denn ich sehe hier zwar eine gute Idee (mit Informationscharakter), aber letztendlich noch nicht etwas wirklich Greifbares, auf das man sich, auch mit Training, einlassen/vorbereiten kann.
Gruß
Heinz

hannsst
07.03.2010, 15:09
Wir spinnen gerade ein bisschen rum bei bentrideronline.com:
http://www.bentrideronline.com/messageboard/showthread.php?t=57177

Was haltet Ihr davon? Wer hätte Interesse?

Jupp

Howdy Jupp, kein Interesse. Ich bin täglicher Velomobilfahrer und kann und würde auf mein Velomobil für eine längere Zeit nicht verzichten wollen, was ich ja müsste von wegen Verschiffen und so. Ich brauche das Fahrrad täglich um zur Arbeit zu kommen. Das Risiko der Beschädigung in einem Übersee Container wäre mir auch zu gross. Zur Tourdauer: Ich persönlich kann zeitlich nicht einen kompletten Monat verschwinden, um mal eben durch die USA zu gondeln. Manch alleinstehender Rentner kann das, berufstätige Familienväter mit 30 Tage Tarifurlaub mmmhh... wohl eher nicht. Der finanzielle Aufwand wäre mir auch zu gross. Wer sponsort denn einen Container und ca 30x Hin und Rückflug? Hallo? 24 Radfahrer mit Velomobil aus Europa, die 200Km pro Tag fahren können, die von der Ost zur Westküste fahren, die dann auch noch alles gesponsort bekommen? Das hört sich alles nach einer ´Wetten Dass´ Story an. Für mich persönlich kommt so eine Aktion nicht in Frage. Überraschend wieviele Leute auf sowas abfahren und sagen ´Boah eh prima Idee`. Ich sage dazu nur: reine Zeitverschwendung und würde mal über Ziele nachdenken die vielleicht realisierbarer sind, wie z.B. das Treffen in Giessen oder Paris/Brest/Paris. Übrigens habe ich hier einen grössseren Verband von Velomobilfahrern noch nicht gesehen und der bringt mir persönlich nicht unbedingt was in den USA.
Aber jeder so wie er meint, ich bin sehr gespannt darauf wer sich am Ende darauf einlässt und auch wie gross der Aufwand zum Schluss war. Anyway, im Nachhinein war immer alles gut


Also dann, gutes Gelingen und viele Mitfahrer!

HannsST
Q228

H@rry
07.03.2010, 15:50
Überraschend wieviele Leute auf sowas abfahren und sagen ´Boah eh prima Idee`. Ich sage dazu nur: reine Zeitverschwendung und würde mal über Ziele nachdenken die vielleicht realisierbarer sind, wie z.B. das Treffen in Giessen oder Paris/Brest/Paris.

Naja, soviele sind es ja noch nicht. 24 haben wir noch nicht zusammen, eben weil viele Sachen zuammenkommen muessen: der Lust, die Beine, der Willen, das Geld und die Zeit.

Fuer mich ist das Ziel hier ganz klar: die beginnende VelomobilGemeinschaft in den USA einen Schubs zu geben. Hierzulande gibt es inzwischen genuegend VelomobilKultur....

Jupp
07.03.2010, 16:09
@ Jupp, auf deinen Seiten kommt es durch die Überlagerung von Doppelbildabbildungen zu störenden Effekten bei der Lesbarkeit. Gerade auf der Startseite überlagert ein Doppelbild fast den gesamten, dadurch nicht mehr sichtbaren Text.

Allen, denen das auch so geht sollten, wenn sie schon mit Internet Explorer surfen wollen, in den Einstellungen die Mac Kompatibilität einstellen; dann gibt es diese Probleme nicht: über "Page"; "Compatibility View Settings", dann "mac.com" auswählen.

Ich empfehle Firefox oder Safari zu benutzen. Wer Apple ablehnt, hat mir Firefox eine hervorragende Alternative.

Jupp

Jupp
07.03.2010, 16:53
Uebrigens bin Ich der Meinung das womoeglich die 7% Steigung nicht ueberschritten werden sollte. 15% wird uns bestimmt Aerger machen, das hatte Ich schon mal im Harz.

Stimme voll zu. In dieser Hinsicht sind die Rocky Mountains besser befahrbar als die Allegheny Mountains. Im Westen wird die Route nicht über die hohen Pässe führen (zB in Colorado über Aspen), sondern auf Straßen entlang der alten Trails -- die nutzten Flußtäler, Hochtäler und die günstigsten Pässe. Häufig hat man dort Steigungen von ca 4%, dafür aber über 10-20 Meilen (mit etnsprechenden Abfahrten).

In den Appalachen ist die Routenwahl etwas komplizierter -- da gibt es eher kürzere aber steilere Anstiege. Mit den Amerikanern prüfen wir derzeit die Alternativen; es gibt einige Rail to Trail Strecken bzw. ehem. Treidelpfade entlang der Kanäle (ich kenne persönlich den C&O Kanal = Chesapeake to Ohio), verbunden mit der Great Allegheny Passage sind das 330 Meilen die weitgehend flach verlaufen und uns autofrei direkt ins Zentrum von Washington DC führen würden.
Abzuwägen sind hier Steigungen gegen Reisetempo -- die trails sind oft wassergebunden, matschig nach viel Regen, staubig bei Trockenheit. Auf Straßen fährt es sich leichter und kürzer, aber eben mit deutlich mehr Höhenmetern.

Jupp

Sutrai
07.03.2010, 23:07
in 6 Wochen allein 30.000 km,

Und ich dachte immer, meine 7.000km in sechs Wochen wären viel gewesen...

Grüße,
Martin

panicmechanic
08.03.2010, 11:55
Und ich dachte immer, meine 7.000km in sechs Wochen wären viel gewesen...

Nunja, er hätte immerhin 6x hintereinander das RAAM damit gewonnen, die brauchen für gut 5000km immerhin 8-9 Tage.
Hier (http://miles4melanoma.com/freddiehoffman/) mal einer, der viel fährt. Er tut das schon sein Leben lang und kommt auf etwa 80000 km/Jahr, braucht auch nur wenig Schlaf.

Smilingdevil
08.03.2010, 12:05
..Ihr bringt hier Leute auf falsche Ideen, beachtliche Leistungen, keine Frage, aber darum soll es doch bei der ROA nicht gehen..

panicmechanic
08.03.2010, 12:30
..Ihr bringt hier Leute auf falsche Ideen, beachtliche Leistungen, keine Frage, aber darum soll es doch bei der ROA nicht gehen..

Sorry für's OT, aber da es nun auch um Leistungsfähigkeit ging, braucht es auch eine Abgrenzung zwischen theoretisch Möglichem und reiner Phantasie.

Um zum Thema zurückzukommen: wie sieht es mit der Kommunikation aus? Zumindest ein paar Walkie-Talkies (mit US-Zulassung) pro Gruppe wären wohl nötig, alternativ eben Handies, die aber auch in den V.S. funktionieren müßten.

Smilingdevil
08.03.2010, 14:38
Mindestens Triple Band Handy ist da Angesagt (die können neben 900 und 1800 MHz auch 1900Mhz oder 850Mhz, diese Frequenzen werden in USA (http://de.wikipedia.org/wiki/Mobiltelefon#Netzbetreiber) verwendet.) Soweit ich weiß gibt es jede Menge kleiner Walkie Talkies (http://www.bluemania-pro.com/shop/index.php?product=_854960) mit Reichweiten um die 5-10 KM für kleines Geld, die bei uns keine Zulassung brauchen. In den USA sollte das eigentlich noch lässiger sein als bei uns, oder?

DanielDüsentrieb
08.03.2010, 22:40
Hallo
Entschuldigung für Off Topic aber ich kann das mit 650-700/Tag ein Tag aus nicht Glauben. Wie auch 20000 in sechs Wochen. Im Training schneller als die bestene der besten bei Raam. Ich möchte nichts unterstellen, aber irgentwo muß der Hund begraben sein. Uns haben mal zwei schlaue Radsportler bewundert wie man über 20ig im schnitt fahren kann da Sie nur kurze Zeit 20 aufrecht halten konnten. Dem sind wir auf den Grung gegangen. Zwischen Radius und Durchmesser machten die keinen unterschied. Wohlgemerkt durchaus schlaue Burschen.
Nur falls es so wär finde ich sind wohl nahe zu alle Sportler (mich inbegriffen ) Loser. Viel mehr wie 700km am Tag mit RR ist im Offentlichen Verkehr Weltrecord!!

Nee sowas ist demotivierend.

Jack-Lee
08.03.2010, 22:45
Ich find sowas eher Motivierend ;)
Aber jeder siehts anders. Ist das Glas Halbvoll oder Halbleer

panicmechanic
08.03.2010, 23:15
Ich kann nur von meinen Rennradtouren urteilen: inklusive Gepäck war das meist so bei 20kg. Mein Schnitt mit allen Pausen, also vom ersten Start am Morgen bis zur Ankunft am Abend, liegt immer um die 20km/h.
Auf einer Zweimonatstour haben wir uns zu zweit mit dem Gepäckanhänger abgewechselt, hatten dann immer so Zweistundenschichten mit dem Fahrzeuggewicht von ca. 35kg zu fahren. Gefahren sind wir an 45 von 60 Tagen, kamen auf insgesamt 4700km.
Und dabei hatten wir rückblickend das Gefühl, "nix" gesehen zu haben und nur geradelt zu sein.

PBH
08.03.2010, 23:52
Nochmal abschließend, bevor dieser Themenstrang für mich komplett gestorben ist...

Wie will man wissen, ob man eine Leistung über mehrere Tage halten kann, wenn man dies nicht vorher im gegen sich selbst abhärtenden, realitätsnahen Training ausprobiert hat (auch Essen-, Toiletten- und Schlafphasen, die möglichst in den täglichen 4 Stunden Pause abgehalten werden sollten).
Daniel, so wie du mir unterstellst hier Lügengeschichten zu verbreiten, so könntest du dich ebenfalls zu den ähnlich hohen Trainingskilometern von den Teilnehmern am RAAM der damaligen Zeit äußern, vielleicht die Rekordzeiten bei P-B-P oder die zurückgelegte Strecke des 24-Stunden-Rekords anzweifeln. Nichts geht ohne vorangegangenes Training, wenn man ein Ziel vor den Augen hat, und dieses auch erreichen möchte. Erst dieses ermöglicht dir die Einteilung deiner Kräfte anhand der im Training gesammelten Erfahrungswerte. Laß mich mal orakeln, mit deinem bruchstückhaften Training für das Ziel, einen neuen 24-Stunden-Rekord zu schaffen, wirst du beim ersten Anlauf scheitern, auch weil du deinen Körper nicht im Training über diese Zeitdistanz belastest. Wenn du dich zudem nur auf Werte eines Labors verläßt, wirst du merken, daß diese Werte dich in einem Rennen gegen die Zeit nicht wirklich weiter bringen. Ich wünsche dir dabei jedoch viel Erfolg.
Mir geht es echt auf den Sack, daß immer wieder von vorne angefangen wird Leistungen anderer, wenn auch ehemaliger Sportler mit übler Nachrede stichelnd nicht nur zu hinterfragen. Hätte ich es vorher gewußt, dann hätte ich niemals von meinen Trainingserfahrungen aus dem Langstreckenbereich berichtet. Aus Erfahrungen wird man bekanntlich ja schlauer, daher könnt ihr mich zu dieser off-Topic-Thematik zu einer Vorbereitung im Training für eine lange Strecke, entweder hier oder an anderer Stelle, auch mal gern haben. Fühlt euch als elitärer Kreis, solange, bis ich euch als Rentner in einem Rennen mal stehenlasse, weil ich anstatt in Trainingslaboren herumzukaspern, mich auf einer Trainingsrunde befinde.
Gruß
Heinz

Reinhard
09.03.2010, 00:23
Fühlt euch als elitärer Kreis, solange, bis ich euch als Rentner in einem Rennen mal stehenlasse, weil ich anstatt in Trainingslaboren herumzukaspern, mich auf einer Trainingsrunde befinde.

Na komm Heinz ... ist doch wirklich nicht ungewöhnlich, wenn man bei Deinen Angaben auch mal nachfragt. Die Zahlen sind, auch für die Vielfahrer hier, doch schon sehr extrem.

Ist doch schön wenn Du das Leistungsvermögen hast oder hattest, aber es will Dir sicherlich keiner eine absichtliche Falschinformation unterstellen.

Gerald
09.03.2010, 18:14
Gegen Ende meines Trainingsplans (es gab eigentlich keinen richtigen) habe ich in 6 Wochen allein 30.000 km, bei täglich 20 Stunden im Sattel

Also 6 Wochen lang täglich max. 4 Stunden Schlaf, wohl eher weniger, denn essen, duschen und auf Toilette gehen muss man ja auch noch, dann eher 3,5 h Schlaf?
Wie soll das möglich sein?
Im Schnitt 714km pro Tag, und das 6 Wochen lang! :eek:

Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass dies ein Mensch schafft.
Ich denke, Du hast es ganz einfach falsch in Erinnerung, ich unterstelle Dir keine Absicht.
Allein 6 Wochen mit so wenig Schlaf hält bei extremer körperlicher Anstrengung kein Körper aus, auch nicht mit irgendwelchen Mittelchen.

Jack-Lee
09.03.2010, 18:40
Würde ich nicht sagen.
Meine Cousine spielt in Jena 1 Bundesliga Frauenfußball, studiert und hat 2 Nebenjobs.
Am Tag ca. 3-5h schlaf und sonst immer nur Vollgas. Und das macht sie seit JAHREN...

joerg721
09.03.2010, 19:13
Wir werden das hier nicht klären können. Und deswegen gelten für mich, was PBHs Leitungsvermögen angeht, erst mal seine eigenen Angaben.

Mir wäre es aber lieber wenn wir uns wieder auf das Thema konzentrieren.
Auch wenn ich persönlich weder die nötige Kondition, noch das richtige Fahrzeug, und schon gar nicht die Zeit für ein solches Projekt habe, verfolge ich das doch mit Spannung und wünsche dem Initiator und allen (potenziellen) Teilnehmern alles Gute! :)

crumble
09.03.2010, 19:21
Würde ich nicht sagen.
Meine Cousine spielt in Jena 1 Bundesliga Frauenfußball, studiert und hat 2 Nebenjobs.
Am Tag ca. 3-5h schlaf und sonst immer nur Vollgas. Und das macht sie seit JAHREN...

Das kenne ich. So was musste ich ein Jahr lang als Dozent machen. Aber ich war nach kurzer Zeit nix anderes als ein wandelnder Zombie. Funktioniert habe ich dann durch den Druck im Job. Der Sekundenschalf war mein Freund und ich kann allen existierenden Goettern danken, dass ich in der Zeit niemanden ueber den Haufen gefahren habe.

Du solltest sie mal fragen, was sie so an Aufputschmitteln schluck. Bei mir war es immerhin nur massenweise Coffein, Teein und Musik. 2 Jahre danach merke ich noch immer, das mein Schlafrythmus total im Eimer ist.

Gesund ist das auf alle Faelle nicht, was sie da macht.

Tsch"u"s
Peter

mbi03
09.03.2010, 20:03
Würde ich nicht sagen.
Meine Cousine spielt in Jena 1 Bundesliga Frauenfußball, studiert und hat 2 Nebenjobs.
Am Tag ca. 3-5h schlaf und sonst immer nur Vollgas. Und das macht sie seit JAHREN...

hab 30 Jahre so gelebt, aufgewacht bin ich als ich nur noch 47Kg wog,
und die Treppe im Haus nicht mehr hochkam ... :eek:
3Jahre brauchte ich um die physischen Folgen des Bournaut zu ueberwinden.
5Jahre bis ich wieder ganztags arbeiten konnte. Also macht blos kein Sch**** ...
4 Stunden fahren, 4Stunden rasten, 4Stunden fahren, 4Stunden schlafen, 4 fahren usw.:cool:
das kannst Du ein ganzes Jahr machen, wenn Dich jemand komplett versorgt.
Aber alles andere ist meiner Meinung nach moerderisch, jedenfalls auf 6Wochen gesehen.
D.h. 16Stunden am Tag strampeln, je nach persoehnlicher Form
400-500Km am Tag sind drinn. Aber nach dem 3.Tag kommt der Tunnelblick
(jedenfalls bei mir) , und nach dem 7.Tag bist Du nur noch ein Motor ....
Urlaub ist das nicht.:confused:

Andererseits ist es eben eine fahrerische Herrausforderung, und ich waehr
ganz gern dabei, aber ich weis nicht wie ich mit meinem VM :D fertig werde
und ob ich bis dahin meinen Trainingszustand halten kann.

bis bald
mfG
Matthias

Jupp
09.03.2010, 20:42
...
Aber alles andere ist meiner Meinung nach moerderisch, jedenfalls auf 6Wochen gesehen.
D.h. 16Stunden am Tag strampeln, je nach persoehnlicher Form
400-500Km am Tag sind drinn. Aber nach dem 3.Tag kommt der Tunnelblick
(jedenfalls bei mir) , und nach dem 7.Tag bist Du nur noch ein Motor ....
Urlaub ist das nicht.:confused:

Ich möchte hier nur mal festhalten, dass diese ganze Debatte nichts, aber überhaupt nichts mehr mit Roll over America zu tun hat. Wer jetzt in diesen thread einsteigt, bekommt ein ziemlich verzerrtes Bild von dem was diese Tour bedeutet.
Dies ist nicht Race Across America (RAAM), hat damit überhaupt nichts zu tun, ist kein Rennen.

Jupp

jml
09.03.2010, 22:39
Moin,moin

lasst uns das Thema Race Across America beenden oder wenn gewuenscht an anderer Stelle als eigenstaendigen Themenstrang weiterfuehren.

Das Projekt von Jupp ist viel zu interessant, als dass man es mit diesen Nebenschauplaetzen belegen sollte.

Allerdings ist natuerlich eine Diskussion, wie das Leistungsvermoegen der Teilnehmer sein sollte, und wie sie sich vorbereiten koennen sehr hilfreich. Da gibt es ja eine ganze Reihe von Fahrerinnen und Fahrern im Forum, die mit Rat und Tat helfen koennen.

Viele Gruesse von Michael, der heute eine sehr schoene Heimfahrt in der untergehenden Sonne hatte:)

DanielDüsentrieb
11.03.2010, 00:09
Hallo Heinz ich unterstelle Dir keine Lügegeschichten. Meiner Meinung nach ist da halt irgendetwas nicht ganz korrenkt gelaufen. Es war keinerlei Angriff meinerseits.
Ich kann einfach solche Leistungen mit einem Rennrad nicht nachvollziehen geschweige denn verstehen. Falls es Menschen gibt die solch unvorstellbaren Leistungen Tag ein Tag aus bringen können schäme mich für meinen Leistungen und möchte darüber nicht mehr berichten.

Ich habe nichts mit einem Labor zu tun oder halte von großartigen Trainingsmethoden wie Du auch nicht viel. Sollte aber bekannt sein.

Um beim Thema zu bleiben ich habe großes interesse bei dieser Tour mit zumachen. 200-300km halte ich mit schnellen VMs für gut machbar.

Gruß Daniel

panuli5
11.03.2010, 05:34
Mit grossem Interesse verfolge ich eure Roll Across America Idee. Ich hoffe, ihr koennt die Logistics loesen. Falls ihr Hilfe von Kalifornien braucht, lasst mich wissen.
Transport braucht ihr glaube ich nur in einer Richtung rechnen - es sollte genuegend Leute in der US geben, die ein gebrauchtes Velomobil erstehen wollen (ich waere einer davon).
Gerhard aus Elk Grove, CA

Smilingdevil
11.03.2010, 07:26
(...) Transport braucht ihr glaube ich nur in einer Richtung rechnen - es sollte genuegend Leute in der US geben, die ein gebrauchtes Velomobil erstehen wollen. (...)

Danke, aber vielleicht will nicht jeder sein bis dahin kaum gebrauchtes VM (Daniel Düsentrieb z.B.) verkaufen.. ;-) Oder? :D ich könnte mich mit dem Gedanken zwar anfreunden, aber Nur wenn Herr Byess dann bei meiner Rückkehr mit dem Evo Bausatz parat steht.. Besser noch, fertig aufgebaut. Dafür fahre ich auch gerne sein Logo quer durch die USA.
Gruß, Axel

Elmi
11.03.2010, 09:28
...aber nur wenn ... ;)... dann bei meiner Rückkehr mit dem Evo Bausatz parat steht.. Besser noch, fertig aufgebaut.

:D
Das geht doch :D :D
Wann kommt Ihr zurück? :D :D :D

Elmi mit REvolutioni

Nina
15.03.2010, 07:48
Die Idee finde ich super-mir fehlt das Velomobil.

Das Problem habe ich schon mal gelöst... :D

claas
15.03.2010, 08:52
Wie/Woher kommst Du jetzt an Dein Quest? Herzlich Willkommen im Kreis der "Questianer"!

Gruß,

Claas

Nina
15.03.2010, 08:57
Ich habe auf dem Ligfiets-Gebrauchtmarkt zugeschlagen. Bildchen kommt, wenn ich es abgeholt habe! :)

Ilja
15.03.2010, 09:05
Das Problem habe ich schon mal gelöst... :D

Hallo Nina,
ja super, da habe ich ja nie mit gerechnet...

claas
15.03.2010, 09:10
Ich habe auf dem Ligfiets-Gebrauchtmarkt zugeschlagen. Bildchen kommt, wenn ich es abgeholt habe! :)

Und welches? Das blaue oder ein anderes??
Bin doch neugierig!
LG,

Claas

Mandi
15.03.2010, 09:23
Hallo Daniel

Hallo
Entschuldigung für Off Topic aber ich kann das mit 650-700/Tag ein Tag aus nicht Glauben. Wie auch 20000 in sechs Wochen.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen das 500Km an einem Tag kein Problem sind, hab ich selber schon gemacht. Sogar mit einspurigem Teilverkleideten Rad was ja noch langsamer als eine VM ist.
Berhard mach sogar über 900Km am Tag.
Wobei sich Tag auf 22 Stunden reine Fahrzeit bezieht und das bei einem 24Stunden Rennen ist.

Du siehst allso alles ist möglich;)
Ich glaub bei der Aktion sind eh nur reinrassige Rennfahrer dabei:D

Nina
15.03.2010, 14:55
Und welches? Das blaue oder ein anderes??
Bin doch neugierig!
LG,

Claas

Schlüpferblau hieß das früher bei der Ente meines Bruders! :D

Jupp
15.03.2010, 22:56
Schlüpferblau hieß das früher bei der Ente meines Bruders! :D

So isses.
Und weil mit Nina jetzt die erste Frau für Roll over America gemeldet hat (der sicher weitere folgen werden), habe ich die website noch etwas ausgebaut.
Basistext für sponsoring und Medien ist jetzt ergänzt.
Sobald die ersten 10 Interessenten zusammen sind, die mitfahren wollen (verpflichten muss sich jetzt noch keiner, aber Bereitschaft mitzufahren muss man mir schon signalisieren) bauen wir die Riders' List auf. Bisher zähle ich sechs ernste Interessenten.

Routenplanung läuft auch; mit dem neuen Fahrrad-Feature bei googlemaps sind allerdings nicht alle offenen Fragen beseitigt; die daraus resultierende Route ist komplizierter und vor allem langsamer. Zum Ende hin, durch die Alleghenies, ist die Radroute interessanter, weil flach, dafür länger und am Wasser entlang; vielfach nicht geteert aber ganz zügig fahrbar. Es wird also auf einen Kompromiss hinauslaufen.

Bin mit einem Künstler in Maine im Dialog über die Gestaltung des offiziellen Posters. Es wird auch ein T-Shirt geben, falls das nötig ist, die Unentschlossenen zusätzlich zu motivieren ...

Auftakt der Tour wird durch OHPV (Oregon Human Power Vehicles) gestaltet und organisiert, hat mir deren Präsident versichert. Schlusspunkt auf der Mall in Washington wird ein Fest, dafür garantiere ich selbst.

Jupp

Jupp

mbi03
15.03.2010, 23:31
Sobald die ersten 10 Interessenten zusammen sind, die mitfahren wollen (verpflichten muss sich jetzt noch keiner, aber Bereitschaft mitzufahren muss man mir schon signalisieren) bauen wir die Riders' List auf. Bisher zähle ich sechs ernste Interessenten.

Hallo Jupp, Du kannst mich mit vormerken ....
Meine juengste Tochter habe ich auch schon begeistert .... ist nur die Frage
ob sie fuer diese Tour lange genug freigestellt werden kann.

Ich denke ausser dem Arzt gibt es nun kein Hinderniss mehr ...
Aber gibt es Deine Webseiten auch auf Deutsch ???

bis bald,
mfG
Matthias

Jupp
15.03.2010, 23:57
Hallo Jupp, Du kannst mich mit vormerken ....
Meine juengste Tochter habe ich auch schon begeistert .... ist nur die Frage
ob sie fuer diese Tour lange genug freigestellt werden kann.


damit sind es nicht mehr sechs, sondern gemittelt 7,5 Interessenten.:)

bald gibt es die Domain www.rolloveramerica.eu für die Tour -- dann findet man die Seiten besser

Jupp

Jupp
16.03.2010, 00:01
Du siehst allso alles ist möglich;)
Ich glaub bei der Aktion sind eh nur reinrassige Rennfahrer dabei:D

Wenn Du mit "bei der Aktion" Roll over America meinst, liegst Du daneben. Das wird eine Tour für Leute mit guter Ausdauer und Spaß am fahren, nicht für Rennfahrer.

Jupp

Jupp
16.03.2010, 08:43
www.rolloveramerica.eu
ist online.

Jupp

Carsten K.
16.03.2010, 09:29
Kannst Du die Seite auch IE bzw. Firefox kompatibel machen? bei mir doppelt es die Bilder und dann kann ich den Text darüber nicht mehr lesen.

C.

joerg721
16.03.2010, 09:47
Hmmm bei mir funktioniert es sowohl mit IE wie mit FF tadellos.... :confused:


Edit: Ich benutze den IE 7

Podbiker
16.03.2010, 10:05
Im neuesten IE sieht die Seite wirklich grauslig aus, weil der den Spiegelungseffekt der Bilder nicht hinkriegt. Im neuesten Firefox ist alles wunderbar.

Ich würde aber vorschlagen, die Seite dann doch so zu bauen, dass auch IE-User sie ohne Probleme ansehen können (und sei es für den IE auf diesen Effekt zu verzichten). Ich könnte mir vorstellen, dass Sponsoren sich an so etwas stören, sie wollen ja möglichst viele Menschen erreichen.

Smilingdevil
16.03.2010, 10:08
Habe da auch keine Probleme... mit Firefox

Jupp
16.03.2010, 10:44
Im neuesten IE sieht die Seite wirklich grauslig aus, weil der den Spiegelungseffekt der Bilder nicht hinkriegt. Im neuesten Firefox ist alles wunderbar.

Ich würde aber vorschlagen, die Seite dann doch so zu bauen, dass auch IE-User sie ohne Probleme ansehen können (und sei es für den IE auf diesen Effekt zu verzichten). Ich könnte mir vorstellen, dass Sponsoren sich an so etwas stören, sie wollen ja möglichst viele Menschen erreichen.

So besser?
Widerstrebt mir zwar, ansprechende Effekte abzuschalten, nur weil sie Monopolisten-Software nicht versteht, aber die Lesbarkeit für breitere Kreise ist ein starkes Argument.

Jupp

Podbiker
16.03.2010, 12:00
So besser?
Widerstrebt mir zwar, ansprechende Effekte abzuschalten, nur weil sie Monopolisten-Software nicht versteht, aber die Lesbarkeit für breitere Kreise ist ein starkes Argument.

Ja, so sieht es auch im IE gut lesbar aus.

Was die Kompatibilität zu Monopolisten-Software angeht schließe ich mich Dir an. Ich würde mich ja auch anbieten um eine schöne Homepage zu bauen, die auch beim IE mit solchen Effekten aufwarten kann aber das kann ich zeitlich erst ab Juni diesen Jahres leisten.
Wenn da Bedarf besteht und sich bis dahin niemand anderes gefunden hat, springe ich gerne ein.

panicmechanic
16.03.2010, 12:05
...die Lesbarkeit für breitere Kreise ist ein starkes Argument.

Ich finde generell, daß Ausgrenzung bestimmter Browser ein Relikt aus finsteren Zeiten ist. Der Text "best viewed with" sollte eigentlich nirgends mehr auftauchen, es sei denn, es folgt "open eyes" :D
Ich finde die Seite übrigens schön so und hatte mit Opera auch keine Darstellungsprobleme.

TheoZ
16.03.2010, 13:36
Kannst Du die Seite auch IE bzw. Firefox kompatibel machen? bei mir doppelt es die Bilder und dann kann ich den Text darüber nicht mehr lesen.

C.

Keine Probleme mit Firefox 3.6 oder IE 8.

Theo

n-doc
16.03.2010, 19:38
Back to topic:

Jupp, ich find das eine absolut super Sache. Da ich mein VM erst in den nächsten Tagen bekomme, kann ich den Reiz noch gar nicht so richtig einschätzen, denn vom Probefahren alleine trau ich mir kein Urteil über die möglichen Tagesdistanzen zu. Mit der Liege bin ich bisher nie mehr als 140 km an einem Tag gefahren, allerdings meist in profiliertem Gelände...

Aber wer weiss, wenn ich ein Gefühl fürs VM bekommen habe und die Distanzen drin wären, könnte ich mich fast hinreissen lassen...Ausdauer habe ich vom Laufen mehr als genug

Reinhard
16.03.2010, 21:09
[...] nur weil sie Monopolisten-Software nicht versteht, aber die Lesbarkeit für breitere Kreise ist ein starkes Argument.

Als Entscheidungsgrundlage (ein Monopol sieht anders aus ... :D):

mbi03
17.03.2010, 02:18
Als Entscheidungsgrundlage (ein Monopol sieht anders aus ... :D):

Um dem Browserkrig das Wasser abzugraben,
Der W3C-Validator sagt: "Das Dokument ist NICHT Valide!"

Es ist voellig egal wie welcher Browser was darstellt.

Wenn ein Dokument die minimalen Standarts erfuellt kann es in
"Jedem" Browser ordentlich dargestellt werden. Die Sprache HTML
ist schon lange Zeit bekannt und absolut eindeutig beschrieben.

Wer ein Dokument erstellt hat sollte bevor es veroeffentlicht wird
bitte mit einem "Valiadator" pruefen. Die hohe Fehlertollereanz
vieler moderner Browser foerdert leider sehr oft unsauberen Code.

Ich nutze gern diesen (http://validator.de.selfhtml.org/validate) hier IHMO sehr komfortabel.

Hallo Jupp, ich finde Deine Seite und auch Dein Engagement
hervorragend Inhalt und Gestalltung sind wirklich gut. Hast Du
jemanden der HTML direkt, d.h. im Texteditor lesen und schreiben
kann ? Und ab und zu mal darueber schaut?

mfG
Matthias

Jupp
17.03.2010, 08:03
Hallo Jupp, ich finde Deine Seite und auch Dein Engagement
hervorragend Inhalt und Gestalltung sind wirklich gut. Hast Du
jemanden der HTML direkt, d.h. im Texteditor lesen und schreiben
kann ? Und ab und zu mal darueber schaut?

Habe ich nicht, mache das alles allein und mit der Standard-Software iWeb, die auf jedem Mac installiert ist.
Hilfe ist immer willkommen.

Jupp

Jupp
17.03.2010, 08:04
Bin dabei, unsere Tour bekannter zu machen. Hier der Hinweis auf die Tour bei EvoVelo, einem ziemlich breit gelesenen Blog aus Kalifornien:
http://www.ecovelo.info/2010/03/16/roll-over-america/

Jupp

Jupp
19.03.2010, 16:32
Bin dabei, unsere Tour bekannter zu machen. Hier der Hinweis auf die Tour bei EvoVelo, einem ziemlich breit gelesenen Blog aus Kalifornien:
http://www.ecovelo.info/2010/03/16/roll-over-america/


Heute Interview von Craig Johnsen, dem Kopf des Left Coast Velomobile Gathering, und mir bei www.bentblog.de

Jupp

Smilingdevil
19.03.2010, 21:28
Ich habe gestern am Telefon (passenderweise während ich meine Kette gewartet habe) mit einem Kumpel über das Vorhaben gesprochen. Besagter Mensch ist sehr Aktiver Single speed Fahrer und kennt sich in sachen Kondition und Grupenradeln aus.. Seine Vorschläge waren dazu, Interessenten sollten sich zur Vorbereitung unbedingt mal in einer Gruppe von VM's bewegt haben, am besten mit den Leuten die hinterher auch dabei sein werden... ich kann das von mir zum Beispiel leider noch nicht behaupten... Gäbe es nicht vielleicht die Möglichkeit ein "RoA-Interessenten/Forumstreffen zu machen? Hat jemand eine Günstig gelegene Location dafür, das man sich zu einem Wochenende eben mal an einem Freitag trifft, am Samstag eine gemeinsame Ausfahrt macht, abends Grillt und am nächsten Tag nach dem Frühstück wieder heimrollt? Die Anreise am Vortag soll halt jedem der eine weite Anreise hat ein wenig Gelegenheit geben, am nächsten Tag mit realistischen Bedingungen zu starten.

Gruß, Axel

CAS
20.03.2010, 08:36
hi Axel,

Erfahrungen aus Gruppenfahrten von Rennradler oder Fahrern mit UV/TUV sind nicht dienlich. VM ist total anders.

Wir hatten 2005 versucht bei Sjaellandt Rund mit 3 Bülks Windschatten zu fahren. Das erwies sich als anstrengender als eine Alleinefahrt. Mit dem Bülks auch schon in einer 3er Gruppe den fleche gefahren.

Für ein Gruppentraining ist so ein fleche fast ideal. Das Ziel größer 360km und 24 Stunden ist sportlich genug angesichts der Lage von Eisenach.

eisenherz
20.03.2010, 10:23
Hallo!


Nochmal abschließend, bevor dieser Themenstrang für mich komplett gestorben ist...

Ich kann gut verstehen dass es einen enorm wurmt, wenn man sich in die Weltklasse vorgearbeitet hat und dann nicht entsprechend gewürdigt wird.
Auf eingeschnappt zu machen hilft aber auch nicht .
Das einem eine Leistung von

habe ich in 6 Wochen allein 30.000 km, bei täglich 20 Stunden im Sattel einfach so abgekauft wird, sollte man nicht erwarten. Immerhin sind das 35,71km/h, im wahrsten Sinne des Wortes Tag und Nacht, sechs Wochen lang.
Ich kauf es Dir ab, was mich wundert, dass Du mit der Leistung nicht irgendeinen x-beliebigen anderen Fahrradlangsteckenweltrekod aufgestellt hast. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man aus dem Potential einfach gar nix macht. Das macht es für mich dann doch wieder schwer nachvollziehbar.
Tschüss
Jörg Basler

JBode
20.03.2010, 10:25
... 3 Bülks Windschatten zu fahren ...

Hmmm, ich dachte die Teile wären aerodynamisch sehr gut? Wenn ja, dann sollte Windschattenfahren doch sicherlich keinen Sinn haben, bzw. der Nutzen (Energiesparen) zum Risiko (Zusammenstoß) viel zu klein sein ...

Ich denke, das Windschattenfahren (wie beim UP) nicht wirklich etwas bringt. Eher sollte ein gemeinsam gut fahrbare Fahrrythmus (Geschwindigkeit, Pausen, Futtern unterwegs) und die Kommunikation unterwegs geübt werden.


Tolles Projekt ...

Smilingdevil
20.03.2010, 10:47
Ok, ich verstehe das Du mir auf meinen Beitrag Antwortest, aber ich verstehe nicht was Du mir sagen willst.

(..)) UV/TUV sind nicht dienlich. VM ist total anders... (...)) was zum Geier sind UV und TUV ???


(...) schon in einer 3er Gruppe den fleche gefahren. (...) was ist ein oder eine "fleche"?


(...)) ist so ein fleche fast ideal. Das Ziel größer 360km und 24 Stunden ist sportlich genug angesichts der Lage von Eisenach. was haben 360km, und 24 stunden und Eisenach damit zu tun?? Woher kommen deine Distanz und Zeitangaben??

Gruß, Axel

kga
21.03.2010, 00:27
Ok, ich verstehe das Du mir auf meinen Beitrag Antwortest, aber ich verstehe nicht was Du mir sagen willst.

was ist ein oder eine "fleche"?

was haben 360km, und 24 stunden und Eisenach damit zu tun?? Woher kommen deine Distanz und Zeitangaben??

Gruß, Axel

Hi Alex,
guckst du hier... (http://lmgtfy.com/?q=fleche+24+stunden+eisenach+360)

Gruß, kga

mbi03
21.03.2010, 00:47
Hallo,


was ist ein oder eine "fleche"?


Fle'che franz. Pfeil(spitze)Geschoss, blitzartiger Angriff beim fechten,
Oder beim Radelfahren(auch aus dem frankophonen Raum) eine besondere Art von Fahradrennen so eine Mischung aus Sternfahrt, Manschafts und Eintagesrennen.

wenn ich falsch liege verbessert mich.

mfG
Matthias

Patrick
21.03.2010, 00:54
Als Entscheidungsgrundlage (ein Monopol sieht anders aus ... :D):

ist das die Statistik von diesem Forum? Dann würde anzweifeln, daß die Stichprobe repräsentativ ist ;)

Gruß,
Patrick

's ist doch ein individueller Haufen, hier :rolleyes:

CAS
21.03.2010, 07:52
Ok, ich verstehe das Du mir auf meinen Beitrag Antwortest, aber ich verstehe nicht was Du mir sagen willst.
(...)) was zum Geier sind UV und TUV ???

was ist ein oder eine "fleche"?

was haben 360km, und 24 stunden und Eisenach damit zu tun?? Woher kommen deine Distanz und Zeitangaben??

Gruß, Axel

@axel
fleche schaue mal bitte unter hier
http://fleche.randonneure-deutschland.de/images/Randonneur_5000.pdf
Die Regeln kommen vom ACP (Audax-Club-Parisien) und können unter www.ara-randonnneure.de nachgelesen werden. 24 Stunden und mindestens 360km im Team.

TUV ist die in Rennen gebräuliche Abkürzung für teil- und unverkleidet. UV unverkleidet.

@eisenherz und pbh
danke für den Beitrag.
http://www.velomobilforum.de/forum/showpost.php?p=268350&postcount=129
Ist genau meine Meinung. Exakt 100%. PBH, Du scheinst bereits in der Vergangenheit zu leben. Dafür bist Du zu jung!!
{ich schrieb übrigens 1998 in rec.fahrrad.de einmal so in der Art. "Damals, als ich 25J alt war hatte ich eine Radreise mit Tagesleistung > 400km." Das las sich unglaublich in der Gemeinde. Widerspruch kam keiner. Ich merkte aber, als ich das das dritte mal schrieb, das mit mir etwas nicht in Ordnung war. 40j alt und bereits der Opa der seinem Enkel aus der Jugend erzählt.}

Zu Dir zurück, PBH. Du kannst etwas, las es raus. Alt ist man mit 80. Eggert Bülk, auch hier mein Vorbild entwickelt sich gerade mal wieder weiter - der kann noch mehr als Rad und erfinden. Eggert ist 18j älter als ich.
Aber man kann auch anderes sein als Supersportler.

Die größte Grenze beim Erreichen großer Taten ist im Kopf, meine Meinung.

Sehen wir uns bei Roll-over-America?

Das schöne dabei, es geht bereits jetzt in den Köpfen los. Jeder stellt sich darunter etwas vor. Stellt sich z.B. Tagesleistungen vor. Mal mehr, mal weniger. Egal - Konzept machen, planen. Der Kopf eilt voraus.

Smilingdevil
21.03.2010, 07:52
Hi Alex,
guckst du hier... (http://lmgtfy.com/?q=fleche+24+stunden+eisenach+360)

Gruß, kga

Hallo gka,

Ja, schön das Du 2/3 meiner Fragen so anschaulich beantworten konntest, und ich weiß auch warum du das letzte drittel (http://lmgtfy.com/?q=uv+TUV) ausgelassen hast...

Gruß, Axel

Smilingdevil
21.03.2010, 08:04
Erfahrungen aus Gruppenfahrten von Rennradler oder Fahrern mit UV/TUV sind nicht dienlich. VM ist total anders.

Wir hatten 2005 versucht bei Sjaellandt Rund mit 3 Bülks Windschatten zu fahren. (...)

So, jetzt nachdem ich verstehe was du mir sagen wolltest, kann ich auch was antworten.. Von "Windschatten fahren" hatte ich nichtmal gesprochen.. es ging mir eher darum zu sagen, das wir die Gruppendynamik von so vielen VM's mal im Feldversuch probieren sollten, denn (und ich schließe mich da ein) das könnte schon was anderes sein als alleine zu radeln.. außerdem sagte besagter UV-Pilot das zur Vorbereitung von solch einer Tour die Tagesdistanz von mir alleine auf jeden Fall Übungsgrundlage sein muß, mein Ziel ist also diesen Sommer mal ein paar Leute besuchen zu fahren die so etwa 200km weit weg wohnen...

Gruß, Axel

CAS
21.03.2010, 08:16
ich hatte mal einen Bekannten bei Race-Across-Tschechien aus dem Auto betreut.
Ich denke es ist wichtig, weit genug weg zu sein, wenn der Fahrer sich elend fühlt, aber bei ihm zu sein, wenn er ein Problem hat.
Von daher würde ich dafür plädieren. Einzelfahrten mit Funkkontakt. Durchsage dann nur Name, Uhrzeit in der bestimmte Orte durchfahren werden. Dann kann man sehen, wie die Grupe auseinanderdriftet. Die vorderen legen mal eine Pause ein, damit der letzte hat nicht den totalen Streß hat.
Die schnelleren machen also noch ein bischen Sigtseeing, Einkäufe und Unterkunftsplanung, während die hinteren sich nur auf das Fahren konzentrieren.
Das wäre mein Ansatz zum Gruppenfahren.

madeba
21.03.2010, 09:24
...es ging mir eher darum zu sagen, das wir die Gruppendynamik von so vielen VM's mal im Feldversuch probieren sollten, denn (und ich schließe mich da ein) das könnte schon was anderes sein als alleine zu radeln.. .
da ist wohl was dran. Auf einer kleinen Tour im letzten Jahr hätte ich um haaresbreite einen vor mir fahrenden Milan zerlegt, einfach weil dessen Bremsen deutlich besser verzögerten als die meines AW. Und ich bin (meiner damaligen Meinung nach :o) nicht zu dicht aufgefahren. Abgesehen davon hätte ich an dieser Stelle nie und nimmer gebremst, so kam es für mich also noch überraschender. Zum Glück war der Grünstreifen neben der Straße breit und eben genug ...


... mein Ziel ist also diesen Sommer mal ein paar Leute besuchen zu fahren die so etwa 200km weit weg wohnen...
Dir kann geholfen werden -> Rattenfänger-Liegeradtreffen (http://www.weli.org/rattenfaenger-liegeradtreffen.html)

liegender_robert
21.03.2010, 10:06
da ist wohl was dran. Auf einer kleinen Tour im letzten Jahr hätte ich um haaresbreite einen vor mir fahrenden Milan zerlegt, einfach weil dessen Bremsen deutlich besser verzögerten als die meines AW. Und ich bin (meiner damaligen Meinung nach :o) nicht zu dicht aufgefahren. Abgesehen davon hätte ich an dieser Stelle nie und nimmer gebremst, so kam es für mich also noch überraschender. Zum Glück war der Grünstreifen neben der Straße breit und eben genug ...


Dir kann geholfen werden -> Rattenfänger-Liegeradtreffen (http://www.weli.org/rattenfaenger-liegeradtreffen.html)

oder auch: http://www.velomobil-forum.de/forum/showthread.php?t=22743

Jupp
21.03.2010, 11:10
Von daher würde ich dafür plädieren. Einzelfahrten mit Funkkontakt. Durchsage dann nur Name, Uhrzeit in der bestimmte Orte durchfahren werden. Dann kann man sehen, wie die Grupe auseinanderdriftet. Die vorderen legen mal eine Pause ein, damit der letzte hat nicht den totalen Streß hat.
Die schnelleren machen also noch ein bischen Sigtseeing, Einkäufe und Unterkunftsplanung, während die hinteren sich nur auf das Fahren konzentrieren.
Das wäre mein Ansatz zum Gruppenfahren.

Die Holländer haben ganz gute Erfahrungen mit Gruppenfahrten. Darunter auch solche, die aufzeigen, was Gruppen langsamer macht.

Aus meiner Sicht wird sich das über die 30 Tage schnell einspielen.
Ausgangsüberlegung ist folgende: Mit den am. Fahrern werden wir rund 30 Personen sein. Teilung in zwei Gruppen, geteilt nach Tempo bzw. Abfahrzeit. Innerhalb der Gruppen Dreierteams die beieinander bleiben (auch im Fall einer Panne) -- damit kann sich die Gruppe auch zieharmonikamäßig auseinanderziehen.
Route liegt fest und wird jeden Morgen noch einmal besprochen. Gemeinsamer Mittagsrastpunkt und gemeinsames Tagesziel. Wer früher da ist, kann die Ankunft der Gruppe vorbereiten helfen.
Ein Fahrzeug fährt voraus zum nächsten Rastpunkt, das zweite befindet sich zwischen den Gruppen, Besen-Truck fährt deutlich hinter der zweiten Gruppe.

Am besten diskutieren wir all diese Fragen beim Velomobiltreffen.

Jupp

Jupp
21.03.2010, 11:21
Kleine Bilanz vier Wochen nach Erstkommunikation:
- Startphase von Roll over America lief sehr gut
- Debatte in USA und D ziemlich intensiv, Interesse wächst; NL und B noch etwas zögerlich, DK habe ich schon etwas beackert, Reaktionen bisher schwach, UK genauso
- Website steht und wird gut besucht; gut 2.400 Besucher in einer so kleinen Community über die ersten 15 Tage ist eine Menge
- Unterstützung in den USA/Kanada ist hervorragend; meine geringste Sorge
- Unterstützung hier ist gut, habe sehr kompetente Hilfe bei Seetransportfragen, aber auch in Sachen Kommunikation; habe einige aktive Unterstützer aus NL (wichtig)
- Routendebatte läuft in Nordamerika ziemlich gut, komme kaum noch nach mit dem Verarbeiten der Vorschläge

Bin dankbar für feed back und Hilfe zur Website; habe mit Webgestaltung nichts zu tun, bin technischer Laie

Nächste Schritte:
- Aufbau Fahrerseite (nötig für nächsten Punkt)
- Ansprache Sponsoren
- Weiterentwicklung der Route, Beschreibung der Etappen auf Website

Ich werde jetzt also die Fahrerseite der Website aufbauen. Dazu werde ich allen, die bekundet haben mitzufahren, eine Mail bzw PM schicken -- brauche dann ein paar Angaben zur Person und ein Bild, dass ich auf die Seite stellen kann -- wer mitfahren möchte, aber meint, ich hätte das bisher nicht mitbekommen (was wohl sein kann), schreibt mir bitte direkt eine PN oder besser noch mailt mir über email-Funktion auf der Website: www.rolloveramerica.eu

Jupp

kga
21.03.2010, 13:09
Hallo gka,

Ja, schön das Du 2/3 meiner Fragen so anschaulich beantworten konntest, und ich weiß auch warum du das letzte drittel (http://lmgtfy.com/?q=uv+TUV) ausgelassen hast...

Gruß, Axel

Jo, klappt nicht immer, aber ich finde die Seite total witzig. Nicht übel nehmen... ;)

Gruß, kga

PBH
21.03.2010, 13:33
Moin Christian,

ich lebe nicht in der Vergangenheit, sondern peile für mich realistische Ziele, wie vielleicht P-B-P in 2011, an (sollten die Brevettermine im nächsten Jahr einigermaßen in meine Terminplanung passen), denn dieses Rennen habe ich schon seit etlichen Jahren im Kopf und möchte es irgendwann mal bewältigen. Durch die alltägliche, lästige Unterbrechung der Freizeit (Schichtdienst) ist es mir nicht möglich so zu trainieren, wie es für eine Vorbereitung auf ein Ausdauerrennen nötig wäre, geschweige denn, mich zu möglichen sportlichen Aktivitäten (wie Rennen) freizuschaufeln. Mit der lästigen Unterbrechung der Freizeit verdinge ich mir allerdings meinen Lebensunterhalt, daher hat sie für mich einen höheren Stellenwert, als es meine ausgleichenden Freizeitbeschäftigungen vermögen können, die ich erst durch Arbeit finanzieren kann (und das war bereits vor ungefähr 30 Jahren bei mir der Fall, als man mir nach einem Sportunfall ein Bein amputieren wollte und meine sportliche wie berufliche Karriere beendet schien. Schwimmen und Radsport betrieb ich daher hauptsächlich zur Wiederherstellung meiner Arbeitsfähigkeit und das Projekt RAAM einige Jahre später aus Langeweile, da ich gerade für längere Zeit arbeitslos war und eine Umschulungsmaßnahme noch in weiter Ferne stand.), daher wäre mit meiner Beteiligung an solch interessanten Veranstaltungen wie das ROAM auch erst nach meiner Pensionierung zu rechnen, wenn ich mich dazu noch fit genug fühle und ich noch Interesse daran habe, mich im Training zu quälen oder lieber lange Urlaubsausfahrten (z. B. Weltumrundungen, oder wie dieses Jahr angedacht, ein Besuch per Quest bei guten Freunden in Stockholm) unternehme.
ROAM 2011 ist für die Ferienzeit angepeilt, in der ich in den vergangenen 12 Jahren jedoch niemals Urlaub bekommen habe, warum sollte sich dieses im nächsten Jahr ändern (ich schleppe zwar seit einigen Jahren noch den gesamten Urlaub vom Vorjahr hinter mir her, werde diesen jedoch nicht in der Ferienzeit nehmen können). Realistisch gesehen ist meine Teilnahme am ROAM daher schon ausgeschlossen.

Weil ich es genau so sehe wie du, daß die größte Grenze zum Erreichen von etwas Großem im Kopf liegt, habe ich mit meinem Erfahrungsschatz aus dem Ausdauertraining etwas aus dem Nähkästchen geplaudert (daß es in die hier zu nachzulesende Richtung ging, hatte ich nicht vermutet, habe jedoch daraus gelernt), um auf mögliche Störungen eines reibungslosen Ablaufs beim ROAM aufmerksam zu machen, denn die sind bei einer Gruppenfahrt mit einer von der Größe angepeilten, geplanten Gruppe, der angepeilten Tagesleistung bei Teilnehmern mit sehr unterschiedlichem Leistungsstand und vor allem über die Länge des angepeilten Zeitabschnitts bei unterschiedlicher Motivationslage der einzelnen Teilnehmer nicht nur zu vermuten (einige Punkte wurden hierzu bereits genannt), denn das jeweilige Tagesziel, sowie das Erreichen des endgültigen Ziels, soll ja auch möglichst von allen Teilnehmern erreicht werden. Aus meiner Sicht ist es zudem für den Kopf leichter, sich auf ein Rennen über die Gesamtdistanz des ROAM einzustellen, weil einem die individuell erbrachte Leistung zusätzlich zum Durchhalten motiviert und evtl. zu höheren Leistungen anspornt, als tagtäglich einem gewissen Gruppenzwang zu unterliegen, was u. U. auch bei einigen Teilnehmern zu Problemen mit dem Erreichen eines gemeinsam gesteckten Ziels führen kann (vielleicht denke aber auch nur ich so darüber).
Mir ist klar, daß das ROAM nicht als Rennen geplant ist, ich brachte es nur zur Sprache für die Einstellung der Teilnehmer zu ihrer dann beim ROAM geforderten Dauer-Motivation, die man auch mit Training, und daraus resultierenden, aufgebauten Leistungsreserven, unterstützend fördern kann (dies nur, um nicht schon wieder falsch verstanden zu werden).
Ich hoffe, man möge sich nun wieder nur mit dem ROAM in diesem Thread beschäftigen, denn es wäre mehr als schade, wenn man sich auf ein Geplänkel auf Nebenschauplätzen verlegt (die erbrachten Trainingsleistungen meiner Person vor vielen Jahren werden keinem der Teilnehmer für eine Selbsteinschätzung der eigenen Leistung und Motivation wirklich helfen können), und somit das sehr interessante Vorhaben in den Hintergrund stellt.
Gruß
Heinz

CAS
21.03.2010, 19:42
.... bei unterschiedlicher Motivationslage der einzelnen Teilnehmer .....

Aus meiner Sicht ist es zudem für den Kopf leichter, sich auf ein Rennen über die Gesamtdistanz des ROAM einzustellen, weil einem die individuell erbrachte Leistung zusätzlich zum Durchhalten motiviert und evtl. zu höheren Leistungen anspornt, als tagtäglich einem gewissen Gruppenzwang zu unterliegen

weil ich die beiden Aspekte für ganz besonders wichtig halte habe ich sie einfach noch einmal zitiert.

Smilingdevil
21.03.2010, 19:43
(...)

Am besten diskutieren wir all diese Fragen beim Velomobiltreffen.

Jupp

WELCHEM ? ;-)

Jupp
21.03.2010, 21:55
WELCHEM ? ;-)

Gießen, dachte ich
http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?t=22605


Jupp

Jupp
22.03.2010, 11:52
Fahrer-Seite ist jetzt angelegt.
www.rolloveramerica.eu

Ich bitte alle Interessenten, mir über den button auf der Seite eine mail zu schicken mit Euren Angaben und einem Bild.
Ich melde mich auch per Mail bzw. PM bei denen, die mir schon Bescheid gesagt haben.

Hintergrund dieser Seite ist der Nachweis einer Gruppe, die die Tour fahren würde -- brauche das für das Sponsoring. Je besser das läuft, desto günstiger wird die Teilnahme für alle.

Habe das auch bei BROL gepostet um speziell die Amerikaner anzusprechen. Da kommt bereits eine Gruppe zusammen, die zumindest die ersten Tage von Portland aus dabei sein will.

Jupp

madeba
22.03.2010, 13:51
Fahrer-Seite ist jetzt angelegt.
www.rolloveramerica.eu (http://www.rolloveramerica.eu)
...
...das Foto hab ich irgendwo schon mal gesehen...

**grübel**


;)

Jupp
22.03.2010, 16:34
...das Foto hab ich irgendwo schon mal gesehen...

**grübel**

klar hast Du das -- alle Fotos, die nicht von mir selbst sind, haben einen link, der zur Quelle führt -- nur auf das Bild klicken
dachte, so tue ich nochwas für den traffic auf den entsprechenden Seiten

Jupp

Jupp
22.03.2010, 18:47
Fahrer-Seite ist jetzt angelegt.
www.rolloveramerica.eu

Ich bitte alle Interessenten, mir über den button auf der Seite eine mail zu schicken mit Euren Angaben und einem Bild.
Ich melde mich auch per Mail bzw. PM bei denen, die mir schon Bescheid gesagt haben.


PM habe ich alle geschickt, die in diesem Thread Interesse bekundet haben, mitzufahren (18 Personen) -- weiss, das einige dabei eher zartes Interesse signalisierten, aber die habe ich jetzt mal mit eingeschlossen.
Jetzt kommen noch Mails an die, die sich per email angemeldet haben.

Edit: Ihr könnt natürlich auch auf deutsch schreiben; ich übersetze das dann.

Jupp

beekie
23.03.2010, 10:44
Hallo an alle
wo kann ich mir selbst zu rollen für Amerika?
Ich glaube, es ist eine schöne Herausforderung

Regards Marcel BeekMans
http://ligfietslover.blogspot.com/

Ewok
23.03.2010, 11:08
wo kann ich mir selbst zu rollen für Amerika?

Ich versuche mal zu vermitteln: beekie meint wahrscheinlich "to roll in", also sich einschreiben.
Wäre ein nettes Wortspiel gewesen, wenn es auf deutsch funktionieren würde ;) (@ beekie: den Ausdruck gibt es auf deutsch nicht)

keep ligging op/in de fiets oder so,

Moritz

Nachtrag: Ups, ich hab doch glatt vergessen auf deine Frage zu antworten.
Also falls ich das jetzt richtig verstanden habe, so schreibt man sich ein:

Ich bitte alle Interessenten, mir über den button auf der Seite (http://www.rolloveramerica.eu/) eine mail zu schicken mit Euren Angaben und einem Bild.
Ich melde mich auch per Mail bzw. PM bei denen, die mir schon Bescheid gesagt haben.
(Hervorhebung und Link von mir)

Felix
23.03.2010, 12:08
Die Tour wäre genau das richtige für mich, müsste mir dafür nur ein Velomobil organisieren. Ich werd mal in mich gehen :)

Felix

Smilingdevil
23.03.2010, 14:45
...Hattest Grade eine sehr schöne Gelegenheit.. und es werde ja immer noch VM's verkauft.. geh in dich und komm mit genug GELD wieder ;-) Gruß, Axel

Felix
23.03.2010, 14:54
Ja, tolles Teil, hätt ich sofort genommen wenn ich es hätte brauchen können. Aber ich wohn nunmal in der Stadt in nem kleinen Zimmer im 3. Stock, meine Arbeit ist 4 km entfernt.
Wenn das so bleibt liefe es eher so: Mit Freundin reden, Anmelden, Urlaub nehmen, trainieren, Anfang 2011 Velomobil kaufen, zurechtmachen, fahren, perfektionieren, RoA :), Velomobil verkaufen, Erfahrungen behalten!

Smilingdevil
23.03.2010, 15:24
auch nicht schlecht.. ;-) den besten Teil behälst du dabei auf jeden fall..

beekie
23.03.2010, 19:13
Ich versuche mal zu vermitteln: beekie meint wahrscheinlich "to roll in", also sich einschreiben.
Wäre ein nettes Wortspiel gewesen, wenn es auf deutsch funktionieren würde ;) (@ beekie: den Ausdruck gibt es auf deutsch nicht)


Google-Übersetzung gerade gesagt, dass ich meinte,

ch habe die E-Mail geschickt, um ihn

marcel,

Felix
24.03.2010, 19:51
Ich bin in mich gegangen, hab allerdings keinen getroffen.

Aber was soll ich mir was vormachen, ich bin dabei, Foto folgt!

Felix

Nina
24.03.2010, 21:48
Eine gute Entscheidung, man kommt auch schneller an ein Velomobil als man vielleicht zuvor vermutet... ;)

Elmi
24.03.2010, 23:10
...man kommt auch schneller an ein Velomobil als man vielleicht zuvor vermutet... ;)

Frau auch ;)
Aber, solange hier alle so zögerlich sind ... mit dem VM-Kauf, gilt einfachst(!) nur:

Augen auf, Geldbeutel gefüllt und in wenigen bis einigen Wochen steht das (Wunsch)mobil vor der Tür :rolleyes:

Ich halt mich da rauß (sogut das geht :D)

Felix
24.03.2010, 23:11
Wenn das richtig anläuft bist du nächstes Frühjahr eh der erste den ich frage, ob du willst oder nicht :D

Jupp
25.03.2010, 00:00
Ich bin in mich gegangen, hab allerdings keinen getroffen.

Aber was soll ich mir was vormachen, ich bin dabei, Foto folgt!

Felix

bitte schick mir einen Text und Angaben zur Person -- siehe www.rolloveramerica.eu -- dort die Riders Sektion
und ein Photo

Welcome on board!

Jupp

Podbiker
25.03.2010, 11:15
Da kann ich Nina nur beipflichten :rolleyes:

Jupp
27.03.2010, 00:00
Fahrer-Seite ist jetzt angelegt.
www.rolloveramerica.eu

Ich bitte alle Interessenten, mir über den button auf der Seite eine mail zu schicken mit Euren Angaben und einem Bild.
Ich melde mich auch per Mail bzw. PM bei denen, die mir schon Bescheid gesagt haben.

Fahrer-Liste füllt sich jetzt Schritt für Schritt -- siehe www.rolloveramerica.eu

Einige, die hier Interesse gemeldet haben, haben meine PM offenbar noch nicht gesehen oder an Mut verloren ...

Jupp

Smilingdevil
29.03.2010, 21:05
..wir haben "Konkurrenz" (http://www.livingourrealdreams.com/love_proposal.html).. vielleicht können wir bei Ihm was lernen?

Gruß, Axel

Jupp
29.03.2010, 21:40
..wir haben "Konkurrenz" (http://www.livingourrealdreams.com/love_proposal.html).. vielleicht können wir bei Ihm was lernen?

Gruß, Axel

Das kenne ich. Von diesen Menschen gibt es mehr als man denkt. Tolle Leute.

Es gibt auch mehr Radler als man denkt, die Amerika durchqueren; gibt dies auch als kommerzielles Angebot für Gruppen. Meist dauern diese Touren 10-12 Wochen. Man kann sie als Komplettpaket buchen für 6-9 Tsd. Dollar.

Was unsere Tour besonders macht sind die Velomobile (in den USA ein Fall für "early adopter"), die Gruppe aus Europa, die Tatsache, dass wir unsere Alltagspraxis dorthin bringen, die kurze Zeit, in der wir die Strecke zurücklegen ...

Jupp

Felix
30.03.2010, 13:35
Wie sieht das mit dem Termin aus, Ferienzeit in NRW macht mir immer etwas Ärger. Wenns wenigstens am Ende der Sommerferien ist...

Felix

Jupp
30.03.2010, 18:23
Wie sieht das mit dem Termin aus, Ferienzeit in NRW macht mir immer etwas Ärger. Wenns wenigstens am Ende der Sommerferien ist...

Felix

Es wird am Ende sein, wenn man es so sehen will -- tut mir leid, dass es Dir Ärger bereitet -- Zeitfenster für die meisten ist am besten Ende letzte Juliwoche bis Ende August

Jupp

Felix
30.03.2010, 18:52
Das wär mitten drin, ich werd meinem Chef schon erzählen wo der Hase langläuft, es wird nur nicht so einfach :)

Nina
30.03.2010, 22:20
Bei einem Zeitfenster von 30 Tagen ist es auch schwer nicht "mittendrin" zu sein, wenn auch die mit den gut bezahlten Halbtagsjobs mitradeln dürfen. ;)
Versuch deinen Chef zu begeistern, dann wird er nicht anders können... :confused:
Nina

Felix
30.03.2010, 22:40
Den check ich net, Sommerferien sind doch 6 Wochen lang...
Der will halt mit seiner Familie wegfahren und wenn ich durch die Staaten fetz kann er vorher eine Woche fahren und nachher eine, zusammenhängend geht nicht. Aber ich red mit ihm, das muss gehen!

beekie
30.03.2010, 23:03
Hallo an alle

Ich habe gerade wieder alles
Wenn Sie fahren eine große Gruppe,
ist es vernünftig, dass die "schwächeren" Reiter auf dem Frontantrieb
die Geschwindigkeit anzugeben,
Front beseitigt auch die Notwendigkeit, Lücken zu schliessen Laufwerk

nennen sie die niederländischen Erfahrungen

Ich hoffe, die Übersetzung ist gut

Grüße aus Amsterdam

Marcel

Felix
30.03.2010, 23:18
Nee, leider nicht :eek:

Aber man versteht was du meinst, der schwächste einer Gruppe soll vorfahren. So wenig Windschatten wie Velomobile geben macht das sicher Sinn! Ich denke aber das spielt sich eh ein, ist ja 1 Monat Zeit :D

Felix

Jupp
31.03.2010, 08:35
Nee, leider nicht :eek:

Aber man versteht was du meinst, der schwächste einer Gruppe soll vorfahren. So wenig Windschatten wie Velomobile geben macht das sicher Sinn! Ich denke aber das spielt sich eh ein, ist ja 1 Monat Zeit :D

Felix

beekie bezieht sich hier auf Erfahrungen aus den Gießen-Touren der "Fliegenden Holländer" -- die haben mir eine Beschreibung geschickt, die ich auf die Website gestellt habe, derzeit und Route&Dates, ich werde die in die Sektion Discussion verschieben

Jupp

Sutrai
31.03.2010, 09:38
Erfahrungen aus den Gießen-Touren der "Fliegenden Holländer" --


Ich bin ja auch mal in diesem Konvoi mitgefahren und fand das fahren in einer großen Gruppe eher anstrengend und langsam, obwohl keine wirklich schwachen Fahrer dabei waren. Trotzdem haben wir für 140km den ganzen Tag gebraucht. Ok, waren z.T. auch wirklich kleine Sträßchen, auf denen man nicht schnell vorankommt, aber ich denke, in einer großen Gruppe ist man gleich mal 30-50% langsamer als wenn jeder alleine fährt. Das fängt schon mit den Pausen an: Der eine braucht alle halbe Stunde eine Pinkelpause, der andere fährt problemlos drei Stunden am Stück durch. Da sind die Fahrer einfach extrem unterschiedlich. Ich brauche z.B. alle 3/4 Stunde bis Stunde eine kurze Pause weil sonst meine Fußsohlen anfangen zu brennen. Zähne zusammenbeißen und mit der Gruppe weiterfahren bringt gar nichts, irgendwann fangen die Füße dann an zu krampfen und ich brauche eine lange Pause. Kann ich meine Pausen machen, wenn ich sie brauche, kann ich problemlos den ganzen Tag fahren.

Ich denke mal, es wäre für alle entspannter zu fahren, wenn jeder sein Tempo selbst bestimmen kann, die Route und das Tagesziel feststehen und man evtl. auch mittags einen Treffpunkt ausmacht. Es bilden sich dann ganz automatisch Kleingrüppchen heraus, die zusammen fahren. Und auch mit dem restlichen Verkehr kommt man so weniger in Konflikt, da man zwei oder drei Velomobile problemlos überholen kann, 10 Stück hintereinander aber die Straße einfach dichtmachen können.

Viele Grüße,
Martin

Carsten K.
31.03.2010, 09:45
10 Stück hintereinander aber die Straße einfach dichtmachen können.

Ist das nicht der Sinn der Sache, um mehr aufzufallen?;)

C.

Sutrai
31.03.2010, 10:11
Ist das nicht der Sinn der Sache, um mehr aufzufallen?;)


Wenn man zu viel auffällt, schaut das dann so aus (Foto von Wim Schermer):

Jupp
31.03.2010, 10:55
Ich denke mal, es wäre für alle entspannter zu fahren, wenn jeder sein Tempo selbst bestimmen kann, die Route und das Tagesziel feststehen und man evtl. auch mittags einen Treffpunkt ausmacht. Es bilden sich dann ganz automatisch Kleingrüppchen heraus, die zusammen fahren. Und auch mit dem restlichen Verkehr kommt man so weniger in Konflikt, da man zwei oder drei Velomobile problemlos überholen kann, 10 Stück hintereinander aber die Straße einfach dichtmachen können.

Das wird auch von den örtlichen Bedingungen abhängen -- ich halte es mit Felix, das wird sich sicher einspielen.
Für den Anfang werden wir zwei Gruppen bilden, das sortiert schon mal. Innerhalb der Gruppen finden sich Kleinteams à 2-3 zusammen, die sich bei einer Panne helfen, während die Gruppe weiterfährt.

In jedem Fall haben wir ein gemeinsames Mittagsziel und ein gemeinsames Abendziel.

Es gibt bereits hinter den Sierras in Oregon und Idaho und dann wieder hinter den Rockies etliche Tagesetappen, die von der Wegführung sehr übersichtlich sind (man könnte fast schon morgens sehen, wo man abends sein wird, wenn die Erdkrümmung nicht wäre ...) -- da kann sich das Feld problemlos auflösen. Wyoming und Nebraska sind die Staaten, wo man allein auch mal richtig Tempo machen kann, wenn man Lust hat. Iowa ist ähnlich, nur etwas hügeliger.
Illinois, Indiana und Ohio sind dichter besiedelt, aber unsere Routen dort laufen über Land (für hiesige Verhältnisse immer noch viel Gegend), danach geht es ins Hügelland und dann wieder in die Berge von West Virginia -- nicht über John Denvers country roads. Da bastele ich noch, die Alternativen zu den knackigen Anstiegen dort ist eine längere Strecke über Pennsylvania, die von Pittsburgh aus über river trails durch die Berge führt (sehr schöne Strecke, geringe Steigungen, aber länger und langsamer).
Jenseits der Blauen Berge wieder sanftes Hügelland aber zunehmend dichter besiedelt. Washington DC selbst werden wir über einen der Radtrails ansteuern.

Wer selber probieren will, kann mal mit Google maps die bike route ausprobieren -- die bringt für unsere Zwecke weniger Vorteile, viel Zick Zack, x-mal abbiegen, mehr Steigungen, schlechtere Straßenverhältnisse. Das ist für die Zweiradler, die die gleiche Strecke in 12 Wochen absolvieren ok, für uns aber zeitlich und VM-spezifisch weniger gut.

Schaut Euch auf der auf der website vorgeschlagenen Basisroute mal ein bisschen um, gut geeignet ist die Gelände-Ansicht bei Google Maps und die Street View Funktion -- das vermittelt schon ein ganz gutes Bild von den Straßenverhältnissen.

Sobald die Routenplanung fortschreitet (mache das mit der Garmin topo 100 und dem input der Amerikaner), werde ich die Tagesetappen auf der website einstellen und beschreiben, GPS-tracks zum download bereitstellen etc.

Jupp

Carsten K.
31.03.2010, 11:25
Wenn man zu viel auffällt:...

Die Geschichte habe ich damals auf dem VM Treffen mitbekommen. Ging doch ganz gut aus. Und in Amerika sind die doch ganz andere Konvois gewöhnt. Eure paar VMs gingen da ja in einen einzelnen Ultralangen Sattelschlepper rein;).
Spaß beiseite: Ich habe leider weder Zeit noch Kraft, teilzunehmen, aber ich werde blass vor Neid, wenn ich mir vorstelle, was ihr alles erleben werdet.

Tschüss Carsten

Sutrai
31.03.2010, 15:37
Schaut Euch auf der auf der website vorgeschlagenen Basisroute mal ein bisschen um, gut geeignet ist die Gelände-Ansicht bei Google Maps und die Street View Funktion -- das vermittelt schon ein ganz gutes Bild von den Straßenverhältnissen.


Sehr empfehlen kann ich auch Google Earth und die Geländeüberhöhung auf Faktor 3 stellen. Dann sehen steile Anstiege auch wirklich steil aus. ;) Aber ohne DSL geht bei Google Earth nix, daher auch für mich von zu hause aus nicht möglich.

Viele Grüße,
Martin

madeba
02.04.2010, 20:57
Fahrer-Liste füllt sich jetzt Schritt für Schritt ...
sehr schön, wirklich sehr schön :)

die Liste (http://web.mac.com/josef.janning/Roll_over_America/Riders.html) wird ja immer länger, bald ist der Container voll. ;)

Jetzt aber - schnell, schnell - noch einen der letzen Plätze sichern :D

Jupp
02.04.2010, 21:04
die Liste (http://web.mac.com/josef.janning/Roll_over_America/Riders.html) wird ja immer länger, bald ist der Container voll. ;)
Jetzt aber - schnell, schnell - noch einen der letzen Plätze sichern :D

Freue mich über weitere Meldungen, aber keine Bange; wenn der erste voll ist, machen wir einen zweiten auf; es gibt auch die halbe Größe -- da passen 12 weitere Velomobile rein.
Sieht immer mehr so aus, als würden jetzt mehr Amerikaner als ich anfangs dachte, die gesamte Tour mitfahren -- freut mich ebenfalls.

Es gibt derzeit noch drei weitere Europäer, die ihre Anmeldung angekündigt haben, und zwei weitere Amerikaner.

Jupp

bgeller
02.04.2010, 23:08
Hey Leute,

macht Euch keinen Streß von wegen Urlaub bekommen und so - laut google braucht Ihr doch nur 11Tage und 9 Stunden...
http://www.velomobilforum.de/forum/imgcache/3814.png
Gruß,
Björn

****
duck und wech....
****

PS: Ich freue mich schon auf Eure Berichte von unterwegs bzw. wenn Ihr wieder hier seid. Mit besseren Knien und mehr Zeit würde ich auch gerne mitfahren....

Benjie
03.04.2010, 15:56
schön, dass der zulauf so rege ist.

heute ist mir ein quietschgelbes quest zugelaufen, so dass ich sicher bin, teilnehmen zu können ... muss nur noch die gummiente vorn anbringen. aber das wird sich in den nächsten 14 monaten machen lassen.

Jupp
07.04.2010, 18:19
schön, dass der zulauf so rege ist.

heute ist mir ein quietschgelbes quest zugelaufen, so dass ich sicher bin, teilnehmen zu können ... muss nur noch die gummiente vorn anbringen. aber das wird sich in den nächsten 14 monaten machen lassen.

Stand der Meldungen heute:
19 Europäer
9 Amerikaner

Jupp

Smilingdevil
09.04.2010, 08:19
Ich hätte einen Vorschlag für einen Etappenpunkt. HIER (http://www.legendsofamerica.com/WA-Stonehenge.html) ist (Koordinate 45.694416, -120.806040) 130 meilen nach Portland ein Stone Henge Replika, das eine saugeile Kulisse abgeben würde.. ich war da schon mal, und denke das könnte klasse als Tagesendziel, oder Mittagstreffpunkt am folgetag sein (je nachdem ob die 190 Km als erste Etappe zu happing erscheinen),

Die Timberline Lodge (http://www.timberlinelodge.com/tours-activities/) (war dei Außenansicht für das Overlook Hotel aus "The Shining") wäre für mich ein close second runner up, wenn's nicht so idillisch auf einem kleinen Berg liegen würde (2000 meter)... 45.330684,-121.71039

Nicht das ich deine Streckenplanung verwirbeln will, aber in Seattle zu starten stelle ich mir auch sehr geil vor, die Statd ist alternativ (ich wette das gibt ein mords Buhai) und mit Sicherheit eine der schönsten US Städte die ich gesehen habe.. vor der Space-Needle zu starten (und von oben ein Photo von den VM's die als "ROAM" Schriftzug gestellt sind zu machen,braucht aber 20 VM's dafür :D ) Stelle ich mir auch cool vor.. von Washington State nach Washinton DC ist auch eine sprachlich interessante Streckenführung :)

Gruß, Axel

madeba
09.04.2010, 09:06
da schon Wünsche geäußert werden (dürfen ?): ;)

wenn es möglich ist, sollten wir "Coast-to-Coast" tatsächlich umsetzen. Also die Füße vor dem Strart in den (dort oben bestimmt eiskalten) Pazifik halten (aber richtig, nicht an irgendeinen Sound, Bay oder Fjord) und am Atlantik ausrollen...
wobei mir schon klar ist, das das zumindest an der Ostküste, bei Washington als Ziel, nicht so einfach ist.

Smilingdevil
09.04.2010, 09:21
Au Ja, auch cool.. "le Mans Start"... Alle Mit Füße im Wasser, dann raus, abtrocknen, Socken und Schuhe an und ins VM springen ...

Jupp
09.04.2010, 18:09
da schon Wünsche geäußert werden (dürfen ?): ;)

wenn es möglich ist, sollten wir "Coast-to-Coast" tatsächlich umsetzen. Also die Füße vor dem Strart in den (dort oben bestimmt eiskalten) Pazifik halten (aber richtig, nicht an irgendeinen Sound, Bay oder Fjord) und am Atlantik ausrollen...
wobei mir schon klar ist, das das zumindest an der Ostküste, bei Washington als Ziel, nicht so einfach ist.

@madeba und smilngdevil:
danke für die Ideen -- haltet Eure Vorschläge frisch für die OPhase der Routenfeinplanung. Die beginnt bald, bin im Moment noch in Südfrankreich und danach mit ein paar Vorhaben gebunden, doch dann geht es los.
Werde möglicherweise Ende Mai mit den Amerikanern vor Ort manches im Detail besprechen.

Vorab soviel:
Ich habe die Streckenführung etwas verkürzt, um die 30 Tage halten zu können -- deshalb Portland (ist auch eine der Radfahrenhochburgen der USA) bis Washington (unter den 50 radfreundlichsten US-Großstädten immerhin dieses Jahr auf Platz 13), das spart schon mal gut 2 Tage gegenüber echtem Rad in den Ozean-Programm.
Von Portland entlang des Columbia River führt die am stärksten befahrene Straßenstrecke -- deshalb meine Wahl über Highway 26

Timberline Lodge liegt an der Route, Auffahrt knackig den Berg hoch -- von Portland aus allerdings nur ca 75 km entfernt

Jupp

b.SMGT-Nils
09.04.2010, 19:48
Ich find sowas eher Motivierend ;)
Aber jeder siehts anders. Ist das Glas Halbvoll oder Halbleer

der Ingenieur erkennt ganz richtig, dass das Glas doppelt so groß ist wie es für diese Menge Flüssigkeit sein müßte ... ;)

Nina
10.04.2010, 23:03
schön, dass der zulauf so rege ist.

heute ist mir ein quietschgelbes quest zugelaufen, so dass ich sicher bin, teilnehmen zu können ... muss nur noch die gummiente vorn anbringen. aber das wird sich in den nächsten 14 monaten machen lassen.


Wenn das mal nicht Wim heißt... :D
Herzlichen Glückwunsch!

Felix
12.04.2010, 21:47
Ich hab mal den Schnitt auf Sekunden umgerechnet, das Ergebnis wollt ihr nicht wissen :D

Smilingdevil
13.04.2010, 07:47
Ich hab mal den Schnitt auf Sekunden umgerechnet, das Ergebnis wollt ihr nicht wissen :D
..ich würde gerne erstmal wissen auf was Du dich beziehst, denn mit Wim hat das ja wohl nix zu tun..:confused: Gruß, Axel

Felix
13.04.2010, 08:31
Ich beziehe mich auf das Thema. War nur ein Einwurf :)

Jupp
15.04.2010, 18:11
Stand der Meldungen heute:
19 Europäer
9 Amerikaner

Jupp

Damit alle ein wenig besser planen können, habe ich die Eckdaten der Tour festgelegt:
28. Juli 2011: Abfahrt in Portland, Oregon
26. August 2011: Ankunft in Washington, D.C.

Für den Einstieg in die nächste Planungsphase brauche ich jetzt noch fünf weitere Anmeldungen auf Europa.

Jupp

jml
15.04.2010, 21:30
Moin,moin Jupp

das schafft ihr !!!! :D

Gruss Michael

madeba
16.04.2010, 22:13
Für den Einstieg in die nächste Planungsphase brauche ich jetzt noch fünf weitere Anmeldungen auf Europa.
wäre es dafür evtl. sinnvoll, die Spezi zu nutzen um die Tour ein bißchen bekannter zu machen bei denen die nicht in diesem Forum bzw. im Internet unterwegs sind ?

z.B. ein kleines Plakat auf den geparkten VMen... :


www. RolloverAmerica .eu
Coast to Coast by Velomobile
The classic tour across the United States
July 28 – August 26, 2011


(mit Karte oder Fotos zu verschlimmbessern), oder so...


(die Mods mögen mir die Verwendung von Farben ausnahmsweise nachsehen ;))

Jupp
16.04.2010, 23:34
wäre es dafür evtl. sinnvoll, die Spezi zu nutzen um die Tour ein bißchen bekannter zu machen bei denen die nicht in diesem Forum bzw. im Internet unterwegs sind ?


www. RolloverAmerica .eu
Coast to Coast by Velomobile
The classic tour across the United States
July 28 – August 26, 2011


(mit Karte oder Fotos zu verschlimmbessern), oder so...


(die Mods mögen mir die Verwendung von Farben ausnahmsweise nachsehen ;))

sinnvoll wäre es, ich wäre auch gern gekommen, habe aber das Wochenende nicht frei - Plakat ist auch noch nicht vorhanden, aber in Arbeit

vielleicht macht ihr ein bisschen Werbung dafür und informiert darüber - eine gute Visitenkarte ist ja immerhin die Website
www.rolloveramerica.eu

eine Reihe der Leute aus dem ROAM Team werden ja sicher dort sein - würde mich freuen, wenn Ihr etwas Mundpropaganda macht

Jupp

beekie
04.05.2010, 11:09
how are the preparations jesef?

Tomorrow I drive to Bloemendaal with the Quest, because I go to the
"the heading of Bloemendaal" that is a "mountain" in the province of North Holland,
In June I'm going a few times to Arnhem and Nijmegen to get a little experience with climbing, otherwise go to the Rocky Mountains not survive I'm afraid ... believed that through the mountains to ride ..

greets Marcel

Jupp
26.05.2010, 18:14
how are the preparations jesef?
Tomorrow I drive to Bloemendaal with the Quest, because I go to the
"the heading of Bloemendaal" that is a "mountain" in the province of North Holland,
In June I'm going a few times to Arnhem and Nijmegen to get a little experience with climbing, otherwise go to the Rocky Mountains not survive I'm afraid ... believed that through the mountains to ride ..l

@Marcel:
How was your experience in the "mountains" of Holland?
In my view, the main issue is mental rather than physical, apart from the fact that an 11-34 cassette really helps.

Preparations for ROAM are well under way -- see the website; 21 Europeans and 10 Americans are on board.

Josef

Felix
27.05.2010, 11:53
Hier läuft die Vorbereitung auch ;) Am Sonntag 7 Stunden Mountainbike, das muss dann aber in den USA etwas lockerer werden sonst geht das nicht jeden Tag :eek:

Nach dem Sommer fang ich an mich nach einem Velomobil umzugucken!

Jupp
27.05.2010, 21:46
Preparations for ROAM are well under way -- see the website; 21 Europeans and 10 Americans are on board.

An diesem Wochenende treffen sich Velomobilfahrer aus dem Westen der USA und Kanadas in Portland, Oregon zu ihrem jährlichen Treffen -- siehe http://lcvmg.com/

Es gibt dort eine Reihe von Vorträgen und Debatten, unter anderem zu unserer Tour. Craig Johnsen wird dort über ein längeres Gespräch mit mir vom letzten Wochenende berichten und meine Bitten an die nordamerikanischen Tourteilnehmer weiterleiten, von denen etliche dort anwesend sein dürften.

Für die Routenplanung bin ich auf Input von ortserfahrenen Velomobilisten angewiesen; kenne zwar viel von den USA aber längst nicht alles. Deshalb werde ich in den kommenden Monaten die Tour auf 30 Tage runterbrechen und Tagestouren entwerfen, die dann von Einheimischen geprüft, kommentiert und ergänzt werden. Poste die dann auch auf der website www.rolloveramerica.eu
Ende des kommenden Winters erhält jeder Fahrer ein komplettes Road Book für die Tour.

Hier als Häppchen der erste Tag: Rund 160 km von Portland, OR nach Warm Springs, OR bzw. zu einem Campground im White River Falls State Park einige Meilen hinter dem Ort. Immer auf Highway 26, kann also jeder leicht bei google maps nachschlagen.
Anhängend das Höhenprofil dieser Route, rund 1.200 hm mit moderaten Steigungen km 60-95 werden etwas härter, sonst geht es eigentlich.

Jupp

Jupp
31.05.2010, 09:06
Damit alle ein wenig besser planen können, habe ich die Eckdaten der Tour festgelegt:
28. Juli 2011: Abfahrt in Portland, Oregon
26. August 2011: Ankunft in Washington, D.C.

Für den Einstieg in die nächste Planungsphase brauche ich jetzt noch fünf weitere Anmeldungen auf Europa.

Jetzt fehlen nur noch zwei zum Einstieg in die nächste Phase -- Stand der Anmeldungen heute:
22 Europäerinnen und Europäer
10 Amerikaner

Jupp

ThomasT
31.05.2010, 23:28
Jetzt fehlen nur noch zwei zum Einstieg in die nächste Phase --
Also, bevor der Container voll ist:
Ich habe ernstes Interesse an einer Teilnahme. Weiß aber noch nicht, wie es beruflich nächsten Sommer aussieht. Außerdem bin ich zur Zeit noch zu schwach. Ich hoffe, das ändert sich schon diesen Sommer.

Fahrzeug: Leiba x-stream.

Mein ROAM Blog (http://www.velomobilforum.de/forum/blog.php?u=8033&blogcategoryid=37)

ROAM im Wiki des Velomobilforums (http://www.velomobilforum.de/wiki/doku.php?id=roll_over_america)

vg
Thomas

Jupp
01.06.2010, 00:27
Also, bevor der Container voll ist:
Ich habe ernstes Interesse an einer Teilnahme. Weiß aber noch nicht, wie es beruflich nächsten Sommer aussieht.
...
Fahrzeug: Leiba x-stream.
[URL="http://www.velomobilforum.de/forum/blog.php?u=8033&blogcategoryid=37"]

Thomas:
toll, Dein Blog dazu und dass Du eine Wiki-Seite angelegt hast -- beides hatte ich bisher nicht gesehen

bitte melde Dich an; unter den 32 anderen ist auch der ein oder andere, dessen Puls ebenso hoch geht wie bei Dir und der aber dennoch noch keine 100prozentige Sicherheit hat
wenn Du jetzt nicht melden magst; die Liste bleibt auch nach 24 noch offen; ich habe mit einigen anderen Kontakt, bei denen es ähnlich kribbelt; es werden also noch mehr Fahrer werden – dann kommt eben ein zweiter Container dazu
Im Augenblick brauche ich 24 ernsthaft Interessierte, damit ich in die Sponsoringphase einsteigen kann; ein Sponsor will einen Plan sehen, will wissen, dass es nicht allein die wie auch immer faszinierende Idee eines Einzelnen ist, sondern dass es auch die Gruppe gibt, die dieses Konzept umsetzen will

ROAM 2011 wird einmalig sein, selbst wenn es noch einmal eine Nachfolge geben sollte; dies ist die Pioniertat -- wer mitfährt, darf nicht menschenscheu sein, denn ROAM wird große Aufmerksamkeit erfahren und auf viel Enthusiasmus treffen

tagsüber wird sich die Tour auseinander ziehen, mittags punktuell wieder zusammenfinden und jeden Abend werden wir den Tag gemeinsam bei Pasta, Barbeque, Apfelschorle und Bier -- je nach Gusto -- ausklingen lassen

Sicher solltest Du die Fitness für die Tour mitbringen (bin da ganz zuversichtlich, wenn ich Deine Sizilien-Daten betrachte), aber es gibt eine Rückfalloption; niemand bleibt allein zurück, selbst wenn man mal einen oder mehrere Tage aussetzen müsste -- dafür ist der support da: die Tour wartet nicht, aber sie lässt auch niemanden hängen

Jupp

Edit: Anmeldung bitte per Email an mich (aushilfsweise PN hier im Forum) mit den Daten, die dem entsprechen, was bisher in der ROAM-Riders List enthalten ist -- siehe entsprechende Sektion bei www.rolloveramerica.eu

CAS
01.06.2010, 09:19
ein Sponsor will einen Plan sehen, will wissen, dass es nicht allein die wie auch immer faszinierende Idee eines Einzelnen ist, sondern dass es auch die Gruppe gibt, die dieses Konzept umsetzen will

was könnte es denn für Sponsoren noch interessanter machen? Spendenaktion? Geld sammeln? In Amerika? In Europa? Spenden für Küstenschutz/Naturschutz (Bezug auf die Ölkatatstrophe)?

Jupp
01.06.2010, 11:05
was könnte es denn für Sponsoren noch interessanter machen? Spendenaktion? Geld sammeln? In Amerika? In Europa? Spenden für Küstenschutz/Naturschutz (Bezug auf die Ölkatatstrophe)?

Vielen Dank, Christian -- Deine Anmerkung berührt ein spannendes Kapitel der Vorbereitung von Roll over America.

Es gibt zwei Phasen des Sponsoring, die ich unterscheide:
* In der ersten geht es um die finanzielle Unterstützung der Durchführung der Tour -- Kosten des See- und Landtransport, Bau und Transport der Transportkisten, Kosten der Begleitfahrzeuge, Werkzeug, Ersatzteile und der notwendigen Organisation; Reisekostenzuschuss für die Fahrer. Dafür benötige ich ein Budget von einem Sponsor, gegebenenfalls auch mehreren, die sich das Anliegen der Tour zu eigen machen und für ihre Positionierung in der Öffentlichkeit nutzen.
* In der zweiten geht es um die Gewinnung von Ressourcen für den guten Zweck jenseits der Tour. Dieser sollte so eng wie möglich mit dem Anliegen der Tour selbst verknüpft sein und kann auf ganz unterschiedliche Weise umgesetzt werden, über Spenden, Kilometergeldzusagen, aber auch über Nachahmung oder Verhaltensänderung.

Phase 1 muss erfüllt werden, damit Phase 2 angegangen werden kann. Beide sollte man tunlichst nicht vermischen, außer der Option, nicht benötigte Sponsoringmittel ebenfalls in Phase 2 einzubringen und die Sponsoren an der Definition von Zielen und Projekten aktiv zu beteiligen.

Elementar für beide Phasen ist, das breitere Anliegen der Tour zu definieren. Ich habe das unter The Plan auf www.rolloveramerica.eu skizziert, aber so gefasst, dass es für Vertiefung und Weiterentwicklung offen bleibt.

Was ist das Anliegen der Tour jenseits der Erfahrung und des besonderen Erlebnisses ihrer Teilnehmer?
- Was uns verbindet ist, dass wir für uns die Optionen individueller Mobilität breiter stecken als die Mehrheit hierzulande wie in Nordamerika.
- Wir nutzen das Rad für Dinge, die andere überwiegend mit dem Auto erledigen, schonen die Ressourcen und das Klima unserer Erde auf eine Art und Weise, die jeder leicht nachmachen kann, der sich vornimmt, mit dem Auto nicht zu tun, was sich auch mit dem Rad erledigen liesse.
- Wir haben mit den Velomobilen einen Weg gefunden, den Aktionsradius von Fahrrädern in einen Bereich auszudehnen, von dem die meisten annehmen, das sei mit Muskelkraft nicht mehr oder nicht alltagskompatibel zu schaffen.
- Wir teilen die Erfahrung, dass diese Form nachhaltiger Mobilität im Alltag zugleich viel Spaß macht, gesund und schlank hält.

Wir sind dabei nicht die Einzigen; zu uns gehören alle, die Räder im Alltag einsetzen und nicht nur am Wochenende auf dem Parkplatz vom Träger heben. Mir ist deshalb wichtig, dass diese Tour hauptsächlich mit Velomobilen gefahren wird, die normalerweise im Alltag, für den Weg zur Arbeit, zum einkaufen oder andere Mobilitätsbedürfnisse eingesetzt werden.
Unsere Botschaft ist nicht, alle sollen Velomobil fahren, sondern alle sollten bewusster leben. Radfahren ist ein toller Einstieg: Diese Form der Mobilität ist ein einfacher, wirksamer, gesunder Schritt dazu – einer der Spaß macht, der bereichert.

Warum dann keine Radtour mit Alltagsrädern, wie sie bei Vielen in Garage oder Keller stehen?
Was uns besonders macht, sind Aussehen und Merkmale unserer Fahrzeuge. Keine Gruppe von Radfahrern löst mehr Aufmerksamkeit und Neugierde aus als eine Gruppe von Velomobilen -- das hat jeder von uns selbst erlebt. Keine Gruppe von Radfahrern bringt so schnell ins Gespräch wie einige Velomobile, die irgendwo auftaucht.
Wir verblüffen die Menschen mit der Leistungsfähigkeit muskelgetriebener Fahrzeuge, ihrer Geschwindigkeit, ihrer Reichweite, ihrer Alltagstauglichkeit. Wir stellen Selbstverständlichkeiten infrage und haben offenbar Spaß dabei, vollbringen beachtliche Leistungen, sind aber Alltagsmenschen.
Das heisst in Summe, wir sind gute, besonders sichtbare und -- im positiven Sinne -- irritierende Botschafter nachhaltiger Mobilität.

Dass diese Botschaft in Nordamerika noch zusätzliche Wirkdimensionen enthält, kommt wertsteigernd hinzu. Dort steht unser Anliegen für eine Praxis, die in Europa (zumindest in Teilen) weiter verbreitet ist als in den USA und Kanada. Zugleich haben die Nordamerikaner ein besonderes faible für Ungewöhnliches, für sportliche Leistungen, für große Ambitionen. Sie werden deshalb mit großem Interesse auf uns zugehen und unsere Erfahrungen hören wollen.
Für die meisten Amerikaner ist ein Fahrrad bestenfalls ein Sportgerät. Doch die Zahl derer, die wie wir denken, die andere und nachhaltige Formen der Mobilität für sich und ihr Umfeld entdecken, wächst. Es gibt weit mehr Amerikaner, die in diesem Sinne europäisch denken und Veränderungen erreichen wollen als unsere übliche Wahrnehmung unterstellt. Das werden wir erfahren und von dort zurückbringen.

Aus diesen Überlegungen ergeben sich die Ziele und Projekte, für welche ROAM Ressourcen (in Geld oder Aufmerksamkeit) generieren könnte. Was wir in dieser Richtung tun und wie wir es machen, sollten wir gemeinsam überlegen und dabei auch die Sponsoren einbeziehen.

Jupp

CAS
01.06.2010, 11:38
hi Jupp,
die Sponsorensicht würde ich so einschätzen.
Wenn man das unter dem win-win Gesichtspunkt sieht, hätte ein Sponsor gerne einen Imagevorteil.
Wenn es um Unterstützung einzelner geht, dann kann der nur in der Bekanntheit der Fahrer liegen oder in einem Show-Effekt. Einfacher ist es für ihn, wenn die Aktion generell gemeinnützig ist. Von der internen Buchung her. gemeinnützige Spenden müssen nicht wirtschaftlich begründet werden (was schwer und wohl nur zusammen mit einer Werbeagentur zusammen). Die Botschaft "Firma xx setzt sich für Küstenschutz ein" ist positiver als alles, was wir bieten könnten. Aber, solch ein gemeinnütziger Einsatz einer Firma will beachtet werden. Das ist schwer. Hier kommen wir ins Spiel.
Gerne laufe ich dazu in den amerikanischen Städten (für eine Stunde oder so) mit einer Sammelbüchse herum und erzähle den Leuten von der Tour. Dabei muss gar nicht viel Geld zusammenkommen. Der Kontakt zählt, meine Meinung.

Jupp
01.06.2010, 12:21
hi Jupp,
die Sponsorensicht würde ich so einschätzen.
Wenn man das unter dem win-win Gesichtspunkt sieht, hätte ein Sponsor gerne einen Imagevorteil.
Wenn es um Unterstützung einzelner geht, dann kann der nur in der Bekanntheit der Fahrer liegen oder in einem Show-Effekt. Einfacher ist es für ihn, wenn die Aktion generell gemeinnützig ist. Von der internen Buchung her. gemeinnützige Spenden müssen nicht wirtschaftlich begründet werden (was schwer und wohl nur zusammen mit einer Werbeagentur zusammen).

ROAM zu einer gemeinnützigen Veranstaltung zu machen, wäre zu aufwändig. Sponsoring für Phase 1 sollte aus dem Werbe- bzw. Imagebudget von Firmen kommen; Gemeinnützigkeit bedeutet für sie keinen wirtschaftlichen Vorteil.
Natürlich wird eine Firma ihr Engagement davon abhängig machen, ob ROAM zu ihrer öffentlichen Botschaft passt. Dazu sollte sie Anlass haben, die Praxis nachhaltiger Mobilität oder den bewussteren Umgang mit natürlichen Ressourcen im allgemeinen Bewusstsein zu verankern. Sie sollte eine Marktpräsenz in Nordamerika haben, denn dort wird der größere Teil der Berichterstattung anfallen.
Im Einzelnen wird das sicher mit dem Marketing bzw. den CI/CC Verantwortlichen geprüft werden.

Zu Phase 2: guter Zweck
Küstenschutz sollten wir aus den von mir skizzierten Gründen nicht machen -- da sollten sich zunächst die Ölproduzenten und Ölverbraucher angesprochen fühlen. Wir sollten Dinge unterstützen, die Radmobilität verbessern, ins Bewusstsein heben, best practices identifizieren und Erfahrungstransfer leisten.

Jupp

Patrick
02.06.2010, 16:45
Wenn man das unter dem win-win Gesichtspunkt sieht, hätte ein Sponsor gerne einen Imagevorteil.

Warum muss ich jetzt an British Petroleum denken??? :D:cool:

Gruss,
Patrick

TheoZ
02.06.2010, 20:46
Warum muss ich jetzt an British Petroleum denken??? :D:cool:

Gruss,
Patrick

Dann müssen sie sofort eintragen :D. Nächstes Jahr können sie nicht mehr existieren (übernommen) :rolleyes:.

Grüß,
Theo

letsgoharry
04.06.2010, 10:47
Hallo Zusammen
Das "andere Amerika" ist noch viel sympatischer, als ihr Euch im Traum vorstellen könnt.
Musste leider meine Velomobile-Tour Rund um Amerika (Nord-, Zentral- und Südamerika), nach nur rund 1300 Meilen Kalifornien Unterbrechen, da mein Trike / Velomobile sich als Reise / Last Gefährt nicht als geeignet herausstellte.
Aber Ich hatte NUR GUTE Erfahrungen hier gemacht und dies in JEDER Hinsicht. Binn nun am suchen nach einem neuen* (oder gebrauchten) Fahrbahren Untersatz, der für mein Vorhaben besser geeignet ist, um die Tour weiter zu führen. (* = Sponsor :-) ....). Mehr darüber, könnt ihr auf meiner Homepage nachlesen. Leider ist sie mir letzte Woche abgestürzt und ich muss sie neu Aufbauen, dH den Monat Mai 2010 ; mit den Bildern und absteigend wieder Hoch-laden.
Wünsche Euch aber schon Heute viel Spass am Träumen ....
... die Wirklichkeit wird noch viel Besser werden.
(Glaubts mir.)
Gruss aus Kalifornien
Harry
Ps.
http://letsgo-harry.weebly.com (http://letsgo-harry.weebly.com/)
facebook.com/letsgoharry (http://www.facebook.com/letsgoharry)

Jupp
09.06.2010, 09:15
Jetzt fehlen nur noch zwei zum Einstieg in die nächste Phase -- Stand der Anmeldungen heute:
22 Europäerinnen und Europäer
10 Amerikaner

Jetzt biegen wir auf die Zielgerade ein, noch eine weitere Anmeldung und dann sind 24 Europäer beisammen, das benchmark für den Beginn des fund drive wird erreicht.
Hüben wie drüben warten noch einige Mitfahrer im Unterholz, aus welchen Gründen auch immer, und die Liste bleibt weiter offen. Zur Not nehmen wir einen zweiten Container dazu, um die Warteliste abzuarbeiten, denn die gibt es auch in der halben Größe zu 20 Fuß Länge. Hängt aber vom Sponsoring ab.

Jupp

Jupp
15.06.2010, 08:37
Jetzt biegen wir auf die Zielgerade ein, noch eine weitere Anmeldung und dann sind 24 Europäer beisammen, das benchmark für den Beginn des fund drive wird erreicht.
Hüben wie drüben warten noch einige Mitfahrer im Unterholz, aus welchen Gründen auch immer, und die Liste bleibt weiter offen. Zur Not nehmen wir einen zweiten Container dazu, um die Warteliste abzuarbeiten, denn die gibt es auch in der halben Größe zu 20 Fuß Länge. Hängt aber vom Sponsoring ab.

15. Juni 2010: 24 europäische Fahrer sind beisammen!
Jetzt beginnt Phase 2.

Jupp

Felix
16.06.2010, 00:05
:eek: Du wohnst nichtmal anderthalb Kilometer von mir!

ThomasT
17.06.2010, 09:10
Auf der ROAM Seite des Liegeradwiki (http://www.velomobilforum.de/wiki/doku.php?id=roll_over_america#route) habe ich mal ein paar Plots der ersten drei Tage hochgeladen - einschließlich der Alternativroute über John Day. Das ist auch als Appetizer für Unentschlossene gedacht. Vielleicht kriegen wir noch einen zweiten Container voll.
Ob am ersten Tag eine etwas nördlichere Route entlang dem Fluss besser ist? Da werde ich mal mit dem Routenplaner rumspielen. Oder kennt jemand die Gegend?

vg
Thomas

Smilingdevil
24.06.2010, 09:26
Hey Ho!

nur eine idee, wenn wir ein einheitliches Bild abgeben würden fände ich das total cool bei der Tour. Ein Aspekt davon wäre für mich wenn jeder Fahrer seine Landesflagge an der (vermutlich) verbauten Bannerstange hätte.. da JETZT grade die Hochsaison von passenden günstig und überall zu bekommenden Beflaggungen ist (Dschland!) sollten wir vielleicht schonmal anregen, sich entsprechend zu versorgen..

PS Flavio hat im Facebook eine Gruppe (http://www.facebook.com/home.php?#%21/group.php?gid=138304309517185) aufgemacht

Gruß, Axel

Gwynfor
24.06.2010, 11:59
Moin,

Ein Aspekt davon wäre für mich wenn jeder Fahrer seine Landesflagge an der (vermutlich) verbauten Bannerstange hätte..

das wäre für mich ein Ausschlußkriterium. Es gibt keine offizielle Flagge die ich mir freiwillig an das Rad (oder auch sonst irgendwo) pappen würde!

Ciao,
Andreas

PS: Dann doch lieber ein einheitliches Farbschema bei den Trikots...

BentBlog.de
24.06.2010, 12:03
Och,
http://www.velomobilforum.de/forum/imgcache/4296.png
Graphik bei Wikipedia gefunden (GNU-Lizenz für freie Dokumentation)
Gruß
Chris

Smilingdevil
24.06.2010, 12:50
Moin,

das wäre für mich ein Ausschlußkriterium. Es gibt keine offizielle Flagge die ich mir freiwillig an das Rad (oder auch sonst irgendwo) pappen würde!


..Mensch Andreas, gleich mit "Ausschlußkriterium" zu kommen finde ich etwas hart.. es soll doch ein Spaß sein, und kein Zwang.
Ich fand das einfacher und billiger zu realisieren als Trikots.. da jedes VM anders aussehen wird (und das ist ja eigentlich der Anzug den die Leute an uns meist sehen werden), fand ich das Bild einfach eingängiger, und man weiß auch gleich mit welcher Sprache man denjenigen Fahrer ansprechen kann. War nur ein Vorschlag.. ich stell mir alt ein Gruppenbild irgendwo in einer ebene vor, alle VM's nebeneinander, der Fahrer daneben, dun bei strammen seitenwind flattert an jedem Vm eine Fahne.. wenn man das hinbekäme wäre das bestimmt ein super Ausdruckstarkes Photo.

Gruß, Axel (Jolly Roger fände ich auch Ok.. ;-))

CAS
26.06.2010, 09:59
hi Jupp,
eine blöde Frage. Sollen alle Fahrer in einer Gruppe fahren oder wollen wir uns generell in eine Racer und eine Normal-Gruppe aufteilen?

Jupp
26.06.2010, 10:53
hi Jupp,
eine blöde Frage. Sollen alle Fahrer in einer Gruppe fahren oder wollen wir uns generell in eine Racer und eine Normal-Gruppe aufteilen?

Mitnichten eine blöde Frage -- ich hatte zunächst eine Teilung in zwei Gruppen vorgesehen, eine schnelle oder frühe, eine normale oder spätere.
Wir sollten so mal beginnen und sehen wie es läuft. Nach meinen eigenen VM Tourerdahrungen bisher variiert das Tempo über Tag doch ziemlich -- kann mir deshalb gut vorstellen dass wir de facto in noch kleinere Gruppen teilen (wie es such ergibt), aber ansteuern, dass alle in einem Fenster von gut 2 Stunden das Mittagsziel erreichen. Daran möchte ich schon aus Kommunikationsgründen festhalten, es ist aber nicht nötig, dass alle zur gleichen Zeit da sind - so werden immer wieder Fahrer eintreffen und aufbrechen.
Abends werden alle auf jeden Fall das gleiche Ziel haben und sich dort treffen.

Kann gut sein, dass wir östlich der Rockies morgens sehr früh aufbrechen weil wir in den Plains u.U. zwischen 2-4 oder 3-5 schwere Gewitter haben könnten, mit Starkregen.

Das besprechen wir alles noch im Detail sobald die Route steht.

Im Moment steht für mich das Sponsoring im Mittelpunkt. Das Ziel ist ambitioniert und ich muss noch einiges an Arbeit reinstecken, so sehr mich bei diesem Wetter auch die Beine jucken, rauszufahren.

Jupp

ThomasT
27.06.2010, 23:35
Sollen alle Fahrer in einer Gruppe fahren oder wollen wir uns generell in eine Racer und eine Normal-Gruppe aufteilen? Auf http://web.mac.com/josef.janning/Roll_over_America/Route/Einträge/2010/3/22_Tips_from_Velomobile_Tours.html (http://web.mac.com/josef.janning/Roll_over_America/Route/Eintr%C3%A4ge/2010/3/22_Tips_from_Velomobile_Tours.html) steht ein interessanter Text über das Gruppenfahren. Mir wäre aber freies Fahren lieber. Wenn sich Grüppchen bilden, die von der Geschwindigkeit her zusammenpassen ist das ok. Wenn aber einer vorausfahren will, dann soll er doch. Wenn einer, aus welchen Gründen auch immer, wirklich extrem hinterdrein hnkt, muss der halt vom Besenfahrzeug aufgelesen werden.

Vermutlich hat Christian den Bericht über die Speck-Weg-Tour von Michael Dörfholt in der neuen Infobull schon gelesen. Die scheinen Probleme mit einem zu langsamen Fahrer gehabt zu haben.

Jupp
24.08.2010, 13:36
Wasserstandsmeldung zum aktuellen Stand:
- Sponsoring Aktivitäten laufen, nach der Sommerpause wird sich da mehr tun
- Anmeldungen kommen weiter, jetzt sind es 13 Amerikaner, 2 weitere liegen in Lauerstellung
- im September spreche ich mit National Geographic über ROAM-Reportage

Jupp

Jupp
24.08.2010, 14:40
Wasserstandsmeldung zum aktuellen Stand:
- Sponsoring Aktivitäten laufen, nach der Sommerpause wird sich da mehr tun
- Anmeldungen kommen weiter, jetzt sind es 13 Amerikaner, 2 weitere liegen in Lauerstellung
- im September spreche ich mit National Geographic über ROAM-Reportage

Jupp

noch eins: Habe inzwischen den ersten Entwurf eines Poster- und Shirtmotivs erhalten -- wird ein Hingucker

Jupp
20.09.2010, 10:24
Freitag abend werde ich zum Velomobiltreffen nach Hohensolms kommen und über den aktuellen Stand der Vorbereitung berichten. Leider kann ich nicht das Wochenende bleiben.

Das Gesicht der Tour ist online auf www.rolloveramerica.eu -- ich habe die Startseite entsprechend neu gestaltet.
Das Motiv wird es auch als Poster und als T-Shirt geben.

Jupp

Smilingdevil
20.09.2010, 11:42
Freitag abend werde ich zum Velomobiltreffen nach Hohensolms kommen Jupp

Ach ärgert mich das.. wir sind das Wochenende umgezogen, und ich hatte das Management... aber Geiles layout!!!

madeba
20.09.2010, 12:15
...Das Gesicht der Tour ist online auf www.rolloveramerica.eu (http://www.rolloveramerica.eu) -- ich habe die Startseite entsprechend neu gestaltet.
Das Motiv wird es auch als Poster und als T-Shirt geben.
...
das Motiv ist aber sehr... gewöhnungsbedürftig. http://www.velomobilforum.de/forum/imgcache/4728.png

(Soll mir auch egal sein, solange ich mit dem TShirt nicht rumlaufen bzw. -fahren muss, mir gefällts nicht)

Felix
20.09.2010, 13:15
Was würde dir denn gefallen?

madeba
20.09.2010, 13:32
Was würde dir denn gefallen?
wenn ich eine bessere Idee hätte, hättest Du es zwei Zeilen weiter oben gelesen ;)

Ich weiß nicht so recht, wie ich es sagen/schreiben soll. Sieht so nach Spielzeug aus. Oder nach Designerstudien, über die sich hier immer gerne einige aufregen. Irgendwie nicht real...

Jupp
20.09.2010, 17:17
Ich weiß nicht so recht, wie ich es sagen/schreiben soll. Sieht so nach Spielzeug aus. Oder nach Designerstudien, über die sich hier immer gerne einige aufregen. Irgendwie nicht real...

wirf mal einen Blick auf die Plakate zu Battle Mountain -- ist die gleiche Handschrift. Hat etwas Stilisiertes, das stimmt. Hat aber auch Stil, finde ich.

McElburg
20.09.2010, 19:06
... Sieht so nach Spielzeug aus...

... cars (http://www.pixar.com/featurefilms/cars/) ... :)

Harald

Felix
20.09.2010, 20:29
Gerade das gefällt mir. Ein Logo sollte stilisiert sein, Fotoqualität wäre hinderlich

Smilingdevil
21.09.2010, 10:08
Hab mich im Wochenende vertan, wann wirst Du am Velomobiltreffen denn am Samstag Info's rausgeben, dun wo? ist das schon bekannt?

Gruß, Axel

P.S. ich find das Motiv geil! Schwarzes T-Shirt, und ich nehme das sofort!

Troubadix
21.09.2010, 10:40
Die Seite weckt echt das Fernweh, ich finde sie einschließlich Titelmotiv mit stilisitscher Anspielung auf Battle Mountain gut gemacht. Ich werde am Freitag Abend auf jeden Fall bei der Präsentation sein.

madeba
21.09.2010, 10:40
wann wirst Du am Velomobiltreffen denn am Samstag Info's rausgeben, und wo?


Freitag abend werde ich zum Velomobiltreffen nach Hohensolms kommen und über den aktuellen Stand der Vorbereitung berichten. Leider kann ich nicht das Wochenende bleiben.

irgendwo in der Burg wird Jupp schon ein Verlies finden... ;)

Aber eine ca.-Zeit wäre nett, damit ich weiß, wann ich hier spätestens losdüsen muß.

Smilingdevil
22.09.2010, 09:26
irgendwo in der Burg wird Jupp schon ein Verlies finden... ;).

Jo, aber so ne Burg kann ganz schön groß werden, wenn du wen suchst den du noch nie gesehen hast..

Jupp
22.09.2010, 09:33
Freut mich, dass Michael Lewis mit seiner ROAM-Visualisierung die Geister wieder etwas belebt -- Battle Mountain Poster der letzten Jahre stammen ebenfalls von ihm, sieht man auch.

Ich kann für Freitagabend weder Zeit noch Ort vorgeben, da ich nicht Veranstalter bin. Ich werde ab spätnachmittags dort sein und dann wird sich sicher am Abend eine Gelegenheit finden. Entweder interessiert es alle, etwas zum Stand zu hören (und das dann vielleicht im kleineren Kreis zu vertiefen), oder es findet sich direkt ein kleinerer Kreis zusammen.

Leider muss ich dann irgendwann wieder fahren, da ich den Samstag mit der Familie verbringen will, denn am Sonntag bin ich schon auf dem Weg in die USA.

Jupp

Andreas
22.09.2010, 11:23
Hallo Martin,

zur Richtung: Ich würde auf jeden Fall Ost -> West bevorzugen.

Grund: Ich bin 1996 mit dem Liegerad von West nach Ost gefahren. Die Tagesetappen begannen am frühen morgen und endeten am frühen Nachmittag. Man hatte also die meiste Zeit die Sonne von vorne, und dadurch sieht man viel weniger von der Landschaft. Manchmal habe ich angehalten, mich umgedreht und dann gestaunt, wie toll das alles aussieht, wenn die Sonne auf die Landschaft scheint und nicht in die Augen.

Insgesamt hatten wir ziemlich wenig Wind, sodass dieses Argument keine Rolle spielt. Ich kann mich an zwei Tage mit Gegenwind (!) erinnern.

Gebirge: Wir sind damals zuerst durch die Sierra Nevada (Passhöhe 2700 m) gefahren, dann über die Rocky Mountains (Passhöhe 3450 m). Dann kam erstmal sehr lange kein Hügel. Zum Schluss ging es durch die Adirondack Mountains.

Sierra Nevada und Rocky Mountains hatten sehr lange Anstiege (mehr als 25 km am Stück), dafür nicht besonders steil (7-8 %). Die Adirondack Mountains sind "europäischer", mit kürzeren und zum Teil knackigeren Anstiegen.

Hier mein Foto-Reisebericht:
http://www.liegerad-fernweh.de/reise/530-USA-Radtour/Reisebericht.html (http://www.liegerad-fernweh.de/reise/530-USA-Radtour/Reisebericht.html)

Gruß
Andreas

Andreas
22.09.2010, 11:29
Hallo Jupp,


auch das ist jetzt geschehen, die Seite ist online: Roll Over America (http://web.mac.com/josef.janning/Roll_over_America/Home.html)


Der Seitentitel ("Home") sollte noch geändert werden!

Gruß
Andreas

Jupp
22.09.2010, 11:31
Hallo Jupp,


auch das ist jetzt geschehen, die Seite ist online: Roll Over America (http://web.mac.com/josef.janning/Roll_over_America/Home.html)


Der Seitentitel ("Home") sollte noch geändert werden!

Gruß
Andreas

wie meinst du das?

Jupp

Felix
22.09.2010, 11:39
Hi Andreas, da warst du ja noch ganz klein :)
Die Himmelsrichtungen in deinem Beitrag sollten noch geändert werden.

PS: Und der Name im Fotobericht, oder bist du vom pazifischen Ozean zum Pazifik gefahren?

Smilingdevil
22.09.2010, 13:39
(..)
zur Richtung: Ich würde auf jeden Fall West -> Ost bevorzugen.
(...)
Ich versteh's grad nicht.. die Sonne geht doch im Osten auf, oder? (http://de.wikipedia.org/wiki/Osten) Wenn ihr morgends in westlicher richtung gestartet seid, solltet ihr die Sonne im Rücken gehabt haben.. Du wiedersprichst dir scheinbar grade.

Ich erinner mich dunkel das der Startpunkt was mit einem Lokalen Event in Portland zu tun hatte und steht glaube ich nicht zur Disposition.

Gruß, Axel

ReneF
22.09.2010, 13:49
Ich versteh's grad nicht.. die Sonne geht doch im Osten auf, oder? (http://de.wikipedia.org/wiki/Osten) Wenn ihr morgends in westlicher richtung gestartet seid, solltet ihr die Sonne im Rücken gehabt haben.. Du wiedersprichst dir scheinbar grade.
Ich erinner mich dunkel das der Startpunkt was mit einem Lokalen Event in Portland zu tun hatte und steht glaube ich nicht zur Disposition.


Nach Andreas Link ist er in San Francicso gestartet also war die Tour in West-nach-Ost Richtung. Demnach hat sich Andreas nur mit den Himmelsrichtungen vertan.

Andreas
22.09.2010, 13:51
Hallo Jupp.


wie meinst du das?

Im Quelltext steht <title>Home</title>

Im Browser sieht das dann so aus:
13011

Gruß
Andreas

Andreas
22.09.2010, 13:53
Hallo Felix und Axel,


Die Himmelsrichtungen in deinem Beitrag sollten noch geändert werden. PS: Und der Name im Fotobericht, oder bist du vom pazifischen Ozean zum Pazifik gefahren?

Danke für den Hinweis, ich habe den Beitrag oben korrigiert. Die Fahrt ging in Richtung Osten


Ich versteh's grad nicht.. die Sonne geht doch im Osten auf, oder? (http://de.wikipedia.org/wiki/Osten) Wenn ihr morgends in westlicher richtung gestartet seid, solltet ihr die Sonne im Rücken gehabt haben.. Du wiedersprichst dir scheinbar grade.

Ja. Ich habe den Beitrag oben korrigiert. Die Fahrt ging in Richtung Osten. War nicht gut. Der Westen ist außerdem landschaftlich viel interessanter. Also lieber im eher europäischen Osten starten - dann wird es jeden Tag besser.

Gruß
Andreas

Smilingdevil
23.09.2010, 08:46
(...) Die Fahrt ging in Richtung Osten. War nicht gut. Der Westen ist außerdem landschaftlich viel interessanter. Also lieber im eher europäischen Osten starten - dann wird es jeden Tag besser.
(...)
Jetzt verwirrst Du mich komplett! "Im Europäischen Osten Starten"? Wir wollen doch von der Ostküste der USA zur Westküste der USA fahren.. ??? Und nach deinem Hinweis mit dem Sonnenstand ist das doch genau richtg (Stichwort Sinne im Rücken)... ich raff's nicht :D

ReneF
23.09.2010, 08:58
Jetzt verwirrst Du mich komplett! "Im Europäischen Osten Starten"? Wir wollen doch von der Ostküste der USA zur Westküste der USA fahren.. ??? Und nach deinem Hinweis mit dem Sonnenstand ist das doch genau richtg (Stichwort Sinne im Rücken)... ich raff's nicht :D

Hi,
Jupp schreibt auf der ROAM-Seite,Planning our Route : 'Here we develop the route we will be taking from West to East.'

Ganz simpel gesehen, Soll es also von Küste wo Los Angeles ist zur Küste an der New York liegt gehen. Udn Andreas schlägt halt vor die Route anders herum zuführen, weil man dann nicht den halben Tag von der Sonne geblendet wird...

Links ist halt da wo der Daumen rechts ist;)

Tschö
René

Reinhard
23.09.2010, 21:18
Im Browser sieht das dann so aus:


... und dort sollte eigentlich besser "Roll over ..." stehen (Stichwort: Suchmaschinen).