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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage zu Hellpower LiPo Akku 14.8V / 10Ah



JSimon
08.04.2009, 09:13
Hallo zusammen,

ich werde in meinem Mango eine Beleuchtungsanlage bauen, und arbeite mich gerade in die Thematik ein:
- handelsübliches 12V Diodenrücklicht
- Doppel-Olaf vorne mit zwei 4-Chip-LEDS
- Blinker sind 4 mal 12V / 21W-Halogenblinker

Nun meine Frage zu dem obigen LiPo-Akku, den man bei M3Shop bekommen kann:
1. wenn ich die Anlage mit dem 14,8V Akku fahre, muss ich dann irgendwo Widerstände vorschalten, damit ich wieder auf die 12V komme, oder genügen die Toleranzen der Bauteile?
2. Aus dem Modellbau kenne ich LiPo-Akkus. Die soll man immer mit Balancer-Kabel laden, damit alle Zellen die gleiche Ladehöhe erreichen und nicht eine Zelle abraucht. Wieso hat der benannte Akku keinen Balancer-Anschluß? Muss ich eine kurze Lebensdauer befürchten?
Gäbe es noch einen besseren Akku für meine Zwecke?

Vielen Dank für Eure Tips.

Simon

Yardonn
08.04.2009, 09:50
1. Maximalspannung des Akkus kennenlernen. Ist höher als die angegebene Nominalspannen.
Minimalspannung erfragen, das System muss auch noch bei fast leerem Akkus funktionieren

Ich empfehle eine höhere Akkuspannung und einen Spannungswandeler auf eine konstante Spannung (ob jetzt 12V oder 13,8 V wie viele Wandler haben ist eigentlich egal), damit du dich bei den Beleuchtungskörpern nicht auch noch um wechselnde Spannungen kümmern must!

Das vereinfacht einiges.
Sonst must du rausfinden, ob alle Bauteile den gesamten Spannungsbereich des Akkus gut abkönnen, bzw auch bei minimalspannung noch gute Leistung bringen!

ReneF
08.04.2009, 13:05
ich werde in meinem Mango eine Beleuchtungsanlage bauen, und arbeite mich gerade in die Thematik ein:
- handelsübliches 12V Diodenrücklicht
- Doppel-Olaf vorne mit zwei 4-Chip-LEDS
- Blinker sind 4 mal 12V / 21W-Halogenblinker

Nun meine Frage zu dem obigen LiPo-Akku, den man bei M3Shop bekommen kann:
1. wenn ich die Anlage mit dem 14,8V Akku fahre, muss ich dann irgendwo Widerstände vorschalten, damit ich wieder auf die 12V komme, oder genügen die Toleranzen der Bauteile?


Zu LiIonen Akkus, die haben biszu 18V drin.. LiPos dürften ähnlich sein.

Wenn die Blinker aus dem Autozubehör sind sollten die das abkönnen.
Der DoppelOlaf(genauer die KSQ) von Michael Wandlinger verträgt das auch.

Dann wäre die Frage was ein Handelsübliches 12V Diodenrücklicht ist?!?
Fahrradbedearf ist das nicht.

An meinem Ex-Quest habe ich einfach ausprobiert ob das Rücklicht geht.
Und nach dem der Linearregel abgeraucht ist:eek:, hab ich einfach einen Rücklicht nach meinen Wünschen zusamengelötet.:D

Tschö
René

Reinhard
08.04.2009, 13:18
Hallo Simon,

ich denke, das Du mit dem LiPo nicht glücklich wirst. Die Spannung, wenn der Pack voll ist, ist viel zu hoch (um die 18V) und 10 Ah ist m.E. auch viel zu viel.

Zudem haben LiPo-Packs die, für mich, unangenehme Eigenschaft, das sie nicht eigensicher sind. Sprich, man sollte damit sehr vorsichtig umgehen.

Ich würde Dir eher ein LiFePo-Pack, bspw. dieses (http://www.rc-lipoly.de/index.htm?http://www.rc-lipoly.de/xaranshop_k001001s001_1.htm#anker_2) hier (4S2P), empfehlen. Das hat 13,2V, die Spannung hält sich sehr lange (bis kurz vor leer :D) und die A123/Konion-Zellen sind deutlich robuster. 4,6 Ah sollten eigentlich auch ausreichen.

ReneF
08.04.2009, 13:57
Ich würde Dir eher ein LiFePo-Pack, bspw. dieses (http://www.rc-lipoly.de/index.htm?http://www.rc-lipoly.de/xaranshop_k001001s001_1.htm#anker_2) hier (4S2P), empfehlen. Das hat 13,2V, die Spannung hält sich sehr lange (bis kurz vor leer :D) und die A123/Konion-Zellen sind deutlich robuster. 4,6 Ah sollten eigentlich auch ausreichen.

Ui , bei den Preise würde ich dann doch zum CamCorder Akkus greifen(zb Canon BP945, 7,4 V zu 6Ah ). Die bekommt man von Fremdherstellern für 15-20€.

Reinhard
08.04.2009, 14:19
Hallo René,

ich weiß, das es billiger geht ... ich weiß aber auch, das die (nachgebauten) BPs deutlich eher schlapp machen. Muss halt jeder selbst wissen ...

madeba
08.04.2009, 15:43
Ui , bei den Preise würde ich dann doch zum CamCorder Akkus greifen(zb Canon BP945, 7,4 V zu 6Ah ). Die bekommt man von Fremdherstellern für 15-20€.
bei meinem 14.4V-Akkupackselbstbau mit Zellen vom "Fremdhersteller" sind von den anfänglichen 6.6Ah nach zehn Monaten gerade mal 2Ah übrig geblieben, bei vielleicht 20 Ladezyklen. Wer billig kauft, ... :(

Markus

JSimon
08.04.2009, 21:27
Erst mal danke für den ersten Antworten.

Also das liest sich schon mal gut: Die Blinker und die KSQ halten das. Beim Rücklicht (Seculight Plus mit zwei Dioden), das am Mango bereits dran war, werde ich es einfach testen.

Mit dem Akku grübel ich nun natürlich. Ich kenne mich in der Materie halt nicht so gut aus. Den von mir vorgeschlagenen Pack überlege ich auf Empfehlung von Michael, von dem ich die ganzen neuen Teile bekommen durfte.

Der von Reinhard vorgeschlagene LiFePo-Pack (4S2P) mit 4,6 Ah ist natürlich auch ein guter Tipp.

Nur welcher Tipp ist nun der bessere?
Klar ist, billig möchte ich nicht kaufen (denn das ist oft teuer), wenn dann günstig. Aber in erster Linie sollte es der Funktion genügen: lange halten, robust und langlebig.

Welche Kriterien sind denn für mich noch wichtig zu wissen, um eine richtige Entscheidung zu treffen?

Und viel wichtiger: Wieviel Ah sind denn angemessen? 3, 5, 7 oder 10?

Danke Ihr Wissenden :-)

Simon

Yardonn
08.04.2009, 22:01
Wenn du die Monsterblinker wegläßt (bzw was Stromsparendes Einbaus, dann ist dein Stärkerster Verbraucher der Doppelolf.
Auch wenn ich noch keine exakten Werte habe (warte noch auf meine Olafs...) rechne ich jetzt einfach mal mit 18 Watt (aufgeblendet, alle 8 LED'S...). Bei 14 V wären das 1,2 A.
Also gerundet mit allen anderen Verbrauchern 1,5 A.
Jetzt musst du dir die Frage Stellen, wie lange die Anlage halten soll. Die Stundenzahl nehmen, und mit den 1,5 A multiplizieren.
Schon hast du deinen Wert in Ah.
Und wenn du hauptsächlich mit Abblendlicht fährst hält es halt ungefähr doppelt so lange, bzw du brauchst nur einen halb so großen Akku für die selbe Zeit.
Keiner kann dir beantworten, wie lang deine Nachtfahrten sind....

Sutrai
08.04.2009, 22:55
Hallo Simon,

ich fahre seit knapp zwei Jahren den Lipo-Akku vom M3-Shop. Der erste Akkupack (2 x 3 x 8Ah, also 11,1V 16Ah) war ziemlich schnell hinüber, da eine Zelle schlapp machte. Wurde problemlos umgetauscht und nun fahre ich seit über einem Jahr 2 x 3 x 10Ah Hellpower-Lipo. Ich bin sehr zufrieden damit. Im Winter hab ich die Zellen mal durchgemessen, da bei mir noch kein Balancer verbaut ist. Keinerlei Probleme, alle Zellen waren identisch. Bei einer Nachtfahrt vor zwei Wochen konnte ich feststellen, dass der Akku gut durchgehalten hat, er hat noch mindestens 90% der Ursprungskapazität (hab ihn nicht leergefahren).

Beim Umtausch hat er mir damals gesagt, dass er ab demnächst (also inzwischen seit längerem) auch Balancer mitverkaufen möchte. Sollte also zumindest optional erhältlich sein.



ich werde in meinem Mango eine Beleuchtungsanlage bauen, und arbeite mich gerade in die Thematik ein:
- handelsübliches 12V Diodenrücklicht
- Doppel-Olaf vorne mit zwei 4-Chip-LEDS
- Blinker sind 4 mal 12V / 21W-Halogenblinker


Mein Quest-Rücklicht hält problemlos 12V aus. Aber warum willst du Halogenblinker verbauen und keine LEDs? Ich hab des öfteren mal wieder durchgebrannte Birnchen, die ich dann wieder ersetzen darf.



1. wenn ich die Anlage mit dem 14,8V Akku fahre, muss ich dann irgendwo Widerstände vorschalten, damit ich wieder auf die 12V komme, oder genügen die Toleranzen der Bauteile?

Wenn du die überschüssige Spannung verheizt, kannst du sie ja auch gleich weglassen, drei Zellen reichen dann auch.



2. Aus dem Modellbau kenne ich LiPo-Akkus. Die soll man immer mit Balancer-Kabel laden, damit alle Zellen die gleiche Ladehöhe erreichen und nicht eine Zelle abraucht. Wieso hat der benannte Akku keinen Balancer-Anschluß? Muss ich eine kurze Lebensdauer befürchten?
Gäbe es noch einen besseren Akku für meine Zwecke?

Modellbau-Lipos sind hochstromfähig und nicht zu vergleichen mit den großen 1C-Zellen. Wie gesagt, ich hab ohne Balancer keine Probleme, würde aber bei einem neuen Akku schon einen verbauen. Sicher ist sicher.

Wie groß dein Akku sein sollte, musst du selbst wissen. Wenn du ein 1200km-Brevet mitfahren möchtest, wird er größer sein müssen, als wenn du maximal eine halbe Stunde bei Dunkelheit unterwegs sein möchtest. Yardonn hat schön dargestellt, wie du das überschlagen kannst.

Viele Grüße,
Martin

Heiko
09.04.2009, 06:28
Die Blinker fressen doch keinen Strom, würde ich also aus der Rechnung für die Last weglassen.
Ich selbst werde meine Lichtanlage mit 6V (2 FePOs) betreiben und den Rest (Blinker, Hupe) mit 12V. Auch da werde ich 4s-FePOs nehmen. Die Zellen verwende ich parallel im Modellflug. Von hohen Kapazitäten halte ich nicht viel. Ich lade lieber einmal öfter. Bei mir liegen sich die Akkus sonst sowieso tot :confused:
Mein 2s1p-FePO für die Beleuchtung hält irgendwas bei 4h. Damit käme ich sogar zur Arbeit und wieder zurück. Laden dauert 15 Minuten. Ob das praktikabel ist, wird sich zeigen, noch fahre ich ja nicht oft. Der Vorteil: Die Akkus wiegen so fast nichts (140g und 300g). Und wozu soll ich Akkugewicht und Energie mitnehmen, die ich nicht nutze?!

Gruß
Heiko

tüfti
09.04.2009, 07:43
Hallo Simon,

Ich habe einen Lipoakku vom M3Shop (Austria) mit 11,1V - 8Ah in einem Trinkbehälter. Die Adresse hatte ich von Martin. Ein Schutzmodul und Balancer sind im Trinkbehälter eingebaut.
Die Anleitung ist mehr wie dürftig. Nicht mal das Datenblatt war dabei. Aber ein allgemeiner Hinweis, daß der Akku auf einer feuerfesten Unterlage unter Aufsicht geladen werden soll! Widerspricht eigentlich der Reklame von einem einfach zu handhabenden Akku. Bis jetzt funktioniert er aber gut.
Der Akku hat in dem Trinkbehälter geklappert, wenn man ihn geschüttelt
hat. Ich habe ihn in Luftpolsterfolie eingepackt. Das Öffnen und Schließen
des Behälters ist schlecht gelöst. Der Deckel benötigt theoretisch 1
Umdrehung zum Öffnen bzw. Schließen. Das bedeutet, daß die Kabel vom Akku
zum Deckel um diese eine Umdrehung verdreht werden. Ich habe beim
2.Schließen bereits den Ein/Ausschalter zerlegt! Eine Lösung ist, den
Deckel nicht zu drehen, sondern - weil Behälter und Deckel relativ weich
ist - den Deckel einfach mit Kraft über die Gewindegänge zuschnappen und
dann festziehen. Öffnen geht dann auch so ähnlich. Der Ein/Ausschalter hat
eine Gummidichtung, die aber nichts half, weil die Dichtung nicht am Deckel
anlag. Ich habe das geändert.
Die Ladezustands-LED`s sitzen hinter Löchern im Deckel und dort könnte
Wasser eindringen. Habe einen Klebestreifen darüber geklebt. Für mich ist
die Wasserdichtigkeit nich so wichtig, weil ich ein Schönwetterfahrer bin.
Nach dem Laden habe ich eine Spannung von 12,74V gemessen. Geteilt durch 3
ergibt eine Zellenspannung von 4,24V. Scheinbar funktioniert die Balancerei.
Das Ladegerät ist vom M3Shop empfohlen und auf den Akku abgestimmt. Es hat
DC16,8V - 2A.
Hier die Adresse:
http://m3shop.com/index.php/cat/c155_Fahrradakku.html/XTCsid/f45755e85aad1b9b5bc4a8a860278257 (https://freemailng1902.web.de/jump.htm?goto=http%3A%2F%2Fm3shop.com%2Findex.php% 2Fcat%2Fc155_Fahrradakku.html%2FXTCsid%2Ff45755e85 aad1b9b5bc4a8a860278257)

ReneF
09.04.2009, 08:57
ich weiß, das es billiger geht ... ich weiß aber auch, das die (nachgebauten) BPs deutlich eher schlapp machen. Muss halt jeder selbst wissen ...

Na bei den 15€ Teilen(tobishop123 aus der Bucht) kann man mal einen Ausfall einkalkulieren. Bisher 1 Ausfall bei 5 Stück.

Bei den 2 * 30€ BP945 (e_batt auch aus der Bucht) hatte ich keinen Ausfall.

Im Original kosten die denke ich so um die 70-80€...

Yardonn
09.04.2009, 09:14
Beleuctung ist ein sicherheitsrelevantes Teil.
Wenn du nur einen Akku hast (finde ich sehr unsicher!), dann sollte der wenigsten von guter Qualität sein.
Denn wenn dein einziger Akku während einer Nachtfahrt den Geist aufgibt, ist das Resultat im Bereich von sehr unangehem bis Lebensgefährlich.
Dann lieber 2 kleiner Akkus mitnehmen und rechzeitig (alter Akku nicht ganz leer...) wechseln, so das man immer eine Sicherheitsreserve mit hat!
Leider bemerkt man ja bei den mitgelieferten Billig "Ladegeräten" auch garnicht, wenn der Akku Kapazität verliert. Und irgendwann ist dann "aus heiterem Himmel" vorzeitig kein Saft mehr da...

ReneF
09.04.2009, 14:22
Beleuctung ist ein sicherheitsrelevantes Teil.
Wenn du nur einen Akku hast (finde ich sehr unsicher!), dann sollte der wenigsten von guter Qualität sein.
Denn wenn dein einziger Akku während einer Nachtfahrt den Geist aufgibt, ist das Resultat im Bereich von sehr unangehem bis Lebensgefährlich.
Dann lieber 2 kleiner Akkus mitnehmen

Nun ja es gibt Ladestandanzeigen.
Und ein Akku wird auch nicht plötzlich vom Guten zu einem Schlechtem.
Udn ob du 2*3Ah oder 1*6Ah dabei hast ist eigentlich wurscht

Man sollte aber auch mal Austesten wie lange ein Akku hält:
Ich bin zB den letzten Brevet mit An- und Abfahrt komplett mit der schwächsten Lichteinstellung gefahren: Ergebnis nach 10h hatte ich noch Saft im Akku. In stärkster Lichteinstellung war mein Akku nach 2,5h im Roten Bereich, leuchtete aber noch. Rein rechnerisch hält er 3h durch.

Und bei LiIonnen Akkus sind alle Ladegerät Billig.
Die werden solange befüllt bis der Akku selbst abschaltet.

Bei mir sind übrigens die billigen LiIonenAkkus robuster als Marken-NiMh-Zellen.

Tschö
René

mwa
10.04.2009, 22:42
Hallo Simon,

Ich hab jetzt mal eine Cree MC-E plus Konstantstromquelle vermessen.

Vin Vled mA
11,85 11,4 200
12,45 11,8 500
12,8 12,0 700

Bedeutet: der Regler braucht zwischen 0,4 und 0,8 V für sich, sehr gut.

ein 3-Zellen-LiPo-Akku liefert nominell 11,1V voll 12,6V leer 9 V.
Er würde also praktisch nie 700 mA an der Cree MC-E liefern können.
Sprich: 4 Zellen sind da schon sehr empfehlenswert.
Tatsächlich hat der dann voll 16,8 V. Inwiefern das andere Bauelemente vertragen, muß man wirklich einzeln checken.

Grüße
Michael