Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auto-Routing mit GPS
Klaus S.
04.08.2008, 12:42
Hallo zusammen,
weiß jemand Bescheid über Autorouting mit GARMIN GPS-Geräten beim Radfahren?
Speziell: ich gebe ein Ziel ein, kann ich (wieviele) Zwischenziele eingeben, und kann man die Straßenkategorie wählen?
Vielen Dank für die Infos
Gruß Klaus
Hallo zusammen,
weiß jemand Bescheid über Autorouting mit GARMIN GPS-Geräten beim Radfahren?
Speziell: ich gebe ein Ziel ein, kann ich (wieviele) Zwischenziele eingeben, und kann man die Straßenkategorie wählen?
Vielen Dank für die Infos
Gruß Klaus
Ich habs nach einigen Versuchen aufgegeben, da er mich immer auf die Kraftfahrstraßen gelotst hat. Ich fahre weiterhin wie bisher möglichst nach Karte und nutze das GPS an zweifelhaften Stellen bzw. um mich durch die Stadt zu manövrieren.
Viele Grüße,
Martin
Ich habs nach einigen Versuchen aufgegeben, da er mich immer auf die Kraftfahrstraßen gelotst hat. Ich fahre weiterhin wie bisher möglichst nach Karte und nutze das GPS an zweifelhaften Stellen bzw. um mich durch die Stadt zu manövrieren.
Zumindest in Frankreich klappt das bei meinem Yakumo Alpha mit Marco Polo ganz gut, wenn man "Autobahnen vermeiden" sagt. In diesem Sommer habe ich ihn erstmals auch auf dem Fahrrad benutzt, das ging letztlich unproblematischer als erwartet.
Hallo,
beim Garmin GPSMAP 60 csx und beim Vista hcx kann man auf "Fahrrad" stellen, dann werden die meisten Kraftfahrstraßen und Autobahnen vermieden. Manchmal werden auch Straßen in das Routing einbezogen, die für Kraftfahrzeuge gesperrt sind. Das alles funktioniert aber nur bis vielleicht 200-300 Kilometern. Das Gerät berücksichtigt keine Steigungen und schickt Dich über eine 15%-Straße, wenn es dadurch 5 Meter kürzer ist.
Im großen und ganzen ist das System in der Lage, Dich zu einem Ziel zu führen. Die verkehrsärmste oder für Radfahrer schnellste Strecke wird es nicht finden.
Man kann außerdem Strecken aus radweit.de als Track nachzeichnen oder sich fertige Tracks aus dem Internet herunterladen und nachfahren.
Gruß
Andreas
Ich fahre schon seit einer Weile mit einem Etrex Vista cx und habe auch ganz gute Erfahrungen damit.
Routen können bis zu 50 Wegpunkte enthalten, damit kann man schon recht lange Strecken recht genau abstecken. Ich hatte auch noch nie das Problem, dass das Gerät mich auf die Autobahn schicken wollte, eher umgekehrt, dass wilde Streckenkonstrukte beim Vermeiden von mehrspurigen Bundesstrassen entstanden (unbedingt die vorgeschlagenen Routen auf merkwürdige Schleifen kontrollieren, nicht in blindem Vertrauen abfahren).
Man kann Einfluss auf die Strassenkathegorie nehmen, indem man für nicht gewünschte Strassentypen niedrige Geschwindigkeiten oder hohe für erwünschte Strassen setzt und dann nach "schnellste Strecke" routen lässt.
Allerdings stimmen dann die Zeitangaben im Routing nicht mal mehr ansatzweise. Wald- und Wirtschaftswegen werden übrigens fast nicht "freiwillig" geroutet, man kann ein Routing durch viele Zwischenziele erzwingen, aber richtig fröhlich macht das nicht (und manchmal erwischt man Wege, wo man denkt: 'Oh, deswegen').
Ich fahre allerdings fast lieber nach Tracks, wenn ich Zeit haben, die in aller Ruhe zuhause vorzubereiten. Die gehen dann auch genau dort lang, wo ich will und wenn ich von ihnen abweichen muss (Baustellen, geändertes Zwischenziel), sehe ich ja im Display in welche Richtung ich mich halten muss, um wieder auf Kurs zu kommen.
Hallo,
Routen können bis zu 50 Wegpunkte enthalten, damit kann man schon recht lange Strecken recht genau abstecken. [...] Man kann Einfluss auf die Strassenkathegorie nehmen, indem man für nicht gewünschte Strassentypen niedrige Geschwindigkeiten oder hohe für erwünschte Strassen setzt und dann nach "schnellste Strecke" routen lässt.
Das geht aber nur in MapSource. Und es hilft wenig, weil das Gerät die Strecke zwischen den Routenpunkten grundsätzlich neu berechnet. Oder habe ich etwas übersehen?
Alternativ ist es möglich, die mit MapSource berechnete Route mit WinGDB in einen Track zu konvertieren und diesen zu übertragen.
Gruß
Andreas
beim GPS60map GSX bekommt man akzeptables Routing indem man Auto/Motorrad wählt und das Tempo für Autobahn auf 1km/h setzt. Der Fahrrad-Modus ist nach meiner Erfahrung nicht so optimal.
Empfehlenswert ist es auf jeden Fall sich eine Track vorhger einzuzeichnen. Der Garmin hat die unangenehme Eigenschaft beim Einschalten selber zu Routen. Damit ist das Ergebnis in der Regel ein ganz anderes als das, was man zuvor am PC geplant hat. Selbst auf kurzen Teilstücken, die man durch Weg- oder Routing Points definiert hat können sich erstaunliche Abweichungen ergeben.
Wegpunkt heißen, da muß man hin. Wenn z.B. eine Baustelle ist und man anders fahren muß, dann führt einen das Navi zurück.
Routing-Points dienen nur zur Unterstützung. Da darf auch mal einer nicht angefahren ausgelassen werden.
Wegpunkte sind bei mir Start, Ziel und die Stempelstellen bei Brevets.
Hallo Klaus,
ich habe einen Vista Hcx und kann das Meiste von Andreas nur unterstreichen.
Autorouting funktioniert zu 99% problemlos.
Einmal wollte er mich trotz Fahrradmodus auf eine Autobahn schicken.
Bin dann einfach weitergefahren und Route wurde neuberechnet.
Wenn du kürzeste Strecke angibst kann es schon mal sein, das dich der Garmin mit durch AnwohnerStraßen leitet obwohl die gute Umgehungsstraße nur unwesentlich länger ist.
Evtl Kurze Waldwege(300m) werden nicht erkannt, die dir 5km Umweg ersparen(zb Duisburg Masurenallee).
Da aber Mapsource gleich arbeitet kann man das im Vorfeld rauseliminieren. MS warnt dich aber nicht wenn die Routen länger sind als das Gerät verträgt.
Berge werde nicht beachtet!
Wenn du eine gewählte Strecke genau(!) abfahren Möchtest musst du sie vorher in MapSource planen. Ich benötige dann ca 1 Punkt pro km.
Ic hätter gern Mehr Punkte im Garmin. Das bedeutet Autorouting mit mehr als 50Punkten und Tracks mit mehr als 500Punkten.
Das wird aber nur interressant wenn du Strecken von über 200km zurücklegst
Ich benutze mitlerweile den HCX im Auto als Navi-Ersatz.
Schlechte Punkte aus meiner Sicht:
- Es dauert teilweise recht lang bis das Gerät nach dem Einschalten die eigene Position ermittelt hat.
- Die Kompassfunktion ist nicht gut, beim losfahren muss man aufpassen in Welche Richtung man fährt.
- In Tunneln geht das Signal vollständing weg und das Gerät kann nicht die weitere Fahrt abschätzen, nach dem Tunnel können dann schon mal falsche Infos kommen weil das Gerät zulange benötigt um die Position zu finden.
Wenn man sich mit kleinen Schwächen abfindent kann man mit dem HCX gut zurecht kommen. Ich habe aber auch ca 2-3 Wochen Einarbeitung benötigt um zu wissen wie sich das Gerät verhält.
Tschö
René
Hallo René,
- Es dauert teilweise recht lang bis das Gerät nach dem Einschalten die eigene Position ermittelt hat.
Das hängt nicht nur vom Empfang ab, sondern auch, wie lange das Gerät ausgeschaltet war und ob man es ausgeschaltet an einen anderen Ort gebracht hat.
- Die Kompassfunktion ist nicht gut, beim losfahren muss man aufpassen in Welche Richtung man fährt.
Ja! Gerade bei Garmin-Geräte mit "x" kann man den Kompass praktkisch vergessen - er zeigt nur dann richtig an, wenn man den GPS-Empfang ausschaltet.
Gruß
Andreas
Ich habe neulich bikemap.net versucht (sieh auch diesen thread http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?t=16655) (http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?t=16655&highlight=bikemap)
Dort kann man auch direkte Linien ziehen um "unbefahrbare" Abschnitte zu überbrücken. Dann kann man das ganze als *.gpx exportieren. Den Track kann man dann wunderbar abfahren.
Ich finde das ganz praktisch.
Hitsch
Hallo,
gpsies.com ist ebenfalls zu empfehlen.
Gruß
Andreas
labella-baron
04.08.2008, 23:45
weiß jemand Bescheid über Autorouting mit GARMIN GPS-Geräten beim Radfahren?
Speziell: ich gebe ein Ziel ein, kann ich (wieviele) Zwischenziele eingeben, und kann man die Straßenkategorie wählen?Da wird es wohl große Unterschiede zwischen den Geräten geben. Ich beziehe mich auf die iQue-Serie, speziell iQue 3600 und iQue 3600a (auch Flug-Navi und soeben für 54€ über eBay praktisch ungenutzt erworben ;)
Zwischenziele gehen, Begrenzung der Anzahl mir unbekannt. Unbefestigte Straßen kann ich ausschließen, Autostraßen werden bei Einstellung Fahrrad vermieden, wenn zwischen den Zwischenzielen nicht mehr als ca. 100 km liegen.
Leider ist meines Wissens die komplette Geräte-Serie inzwischen abgekündigt.
Klaus S.
05.08.2008, 07:00
Ich hab bisher ein Einfach-GPS ALAN MAP500 ohne Autorouting. Das Erstellen der Tracks am Computer ist mit zu aufwändig - nach dem erforderlichen Kartenstudium kann ich die Strecken eigentlich auch auswendig ohne Technikunterstützung nachfahren. Die Berichte über die GARMIN-Geräte hören sich ganz gut an. Sind die Etrex-Geräte auch bei Regen einsetzbar ( mein "wasserdichter" MAP500 nicht)?
Gruß Klaus
Hallo,
die Outdoor-Geräte von Garmin (Extrex, GPSMAP und andere) kann man 1 Stunde in 1 Meter tiefes Wasser tauchen, ohne dass etwas kaputt geht.
Gruß
Andreas
Reinhard
05.08.2008, 10:06
Hallo Andreas,
bei ein wenig Regen habe ich keine Bedenken, aber bspw. beim Untertauchen eines eTrex Vista HCx wg. der labbrigen USB-Abdeckung ...
Ein Kollege setzt demächst ein Vista auf einem Sport-Katamaran ein. Vorwiegend in Salzgewässern ... Bin gespannt, wie sich das denn hält ... :D
Hallo,
bei ein wenig Regen habe ich keine Bedenken, aber bspw. beim Untertauchen eines eTrex Vista HCx wg. der labbrigen USB-Abdeckung ...
Das Wasser darf in die Anschlüsse, die sind keine Öffnung nach innen.
Gruß
Andreas
Reinhard
05.08.2008, 10:45
Hallo Andreas,
tritt dabei kein Problem mit einer Verbindung (Kurzschluss) auf? Prinzipiell traue ich Garmin schon zu, den USB-Anschluss nur dann zu aktivieren, wenn von außen entsprechend Spannung anliegt, aber Vorsicht ist immer noch besser, als hinterher dumm gucken ... ;).
Hallo Reinhard,
tritt dabei kein Problem mit einer Verbindung (Kurzschluss) auf?
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:
2633
2634
Hier nur Süßwasser. Salzwasser leitet Strom besser, trotzdem sollte nichts passieren, die Gummiabdeckungen sind nicht wasserdicht. Das sind eher Staubschutzkappen.
Gruß
Andreas
Hi,
ich habe einen Garmin 60CX und habe da ein Verständnisproblem. Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen oder hat sogar eine Lösung.
Zu meinem Garmin habe ich mir die TOPO20 von Magic Maps für Deutschland geholt. Die Karten lassen sich auch auf mein Gerät laden. Starte ich Magic Maps auf meinem Rechner habe ich ein Box die leider bei mir ausgegraut ist, die mir das autorouting aktivieren soll.
Wie kann ich das autorouting aktivieren.
Gruss Stefan
Hallo Stefan,
Zu meinem Garmin habe ich mir die TOPO20 von Magic Maps für Deutschland geholt. Die Karten lassen sich auch auf mein Gerät laden.
Das ist erstaunlich, denn die Magic Maps-Karten kann man eigentlich nicht im Gerät verwenden.
Und Autorouting unterstützen die Karten schon mal gar nicht, deswegen kannst Du das Feld nicht anwählen.
Gruß
Andreas
Danke für die schnelle Antwort. Welche Karten unterstützen denn Autorouting?
Stefan
Hallo,
in Europa nur die City Navigator.
Gruß
Andreas
schpochtsfreund
01.09.2008, 23:41
Hallo Andreas,
also nützt die MagicMaps Explorer Software nur etwas für die Planung am Rechner? Um die Routen, die ich damit auf das Garmin übertragen kann in selbigem sehen zu können, benötige ich trotzdem die Garmin Topo-Karte? Diese hat aber wohl doch auch selbst die Möglichkeit, am Rechner bereits zu planen, richtig?
Gruß
Stefan
Hallo Stefan,
also nützt die MagicMaps Explorer Software nur etwas für die Planung am Rechner?
Ja. Und zur späteren Auswertung. Du kannst einen mit dem GPS-Empfänger aufgezeichneten Track in die Karte einzeichnen lassen.
Um die Routen, die ich damit auf das Garmin übertragen kann in selbigem sehen zu können, benötige ich trotzdem die Garmin Topo-Karte?
Nein. Das Nachfahren von Routen und Tracks geht auch, wenn man gar keine Karte auf dem Gerät hat. Man sieht dann auf den Display die Strecke und ein Dreieck an der Stelle, an der man gerade ist.
Ich habe dazu einen ausführlichen Beitrag geschrieben, der alles wichtige erklärt. Lies ihn Dir mal in Ruhe durch:
http://www.naviboard.de/vb/showpost.php?p=125216&postcount=1
Gruß
Andreas
Hi,
ich habe einen Garmin 60CX und habe da ein Verständnisproblem.
Wie kann ich das autorouting aktivieren.
Gruss Stefan
für ca 30€ die map auf einem Chip kaufen (bei Garmin). Dann am PC, der ja nicht erkennt, das der Garmin eine registrierte Karte hat, die Strecke als Track planen. So fährt man in erster Linie der Track nach, wird aber durch das Autorouting navigiert. Ausserdem, falls eine Baustelle eine weiträumiges Ausweichen erfordert wird man auch dann navigiert. So in der Art plane ich meine Strecken mit dem 60 csx.
Hallöchen,
also ich habe den etrex und MapSource. Das übertragen von Tracks von anderen Routenplanern z.b. radroutenplaner.nrw. klappt aber nicht.
Ich habe Garmin im Verdacht.
Beim Freischalten habe ich meine Codes immer richtig eingegeben, das Problem konnte Garmin nach einem halben Jahr klären, die hatten die falschen Codes- natürlich von denen keine Entschuldigung.
MfG
Wenn das Übertragen nicht klappt, könnte es auch daran liegen, dass der Track zuviele Punkte enthält. Ich habe einen alten Etrex und muss Tracks auf dem Netz oft in mehrere Stücke teilen (mit MapSource) - danach hat dann die Übertragung immer funktioniert.
Gruss,
David
Powered by vBulletin® Version 4.2.0 Copyright ©2013 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.