Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mad Max oder Scorpion
Wolfgang
15.01.2008, 12:36
Hallo ich bin neu hier im Forum,
ich fahre nun 1,5 Jahre eine HP Speedmachine und bin total begeistert vom Liegeradfahren.
Nun möchte ich mir in diesem Jahr noch ein Trike dazu holen, entweder soll es ein Madmax oder ein Scorpion sein.
Vielleicht könnt ihr mir bei der Entscheidung helfen. Mit beiden bin ich auf der IFMA auch schon gefahren. Gefallen tun sie mir beide. Einen HP Händler hab ich in der nähe was für Scorpion spricht.
Einsatz gebiete wären 15% Fun, 85%Touren davon gut 70% Straße der Rest Waldautobahn.
So nun bin ich sehr gespannt über eure Tipps und Meinungen.
Gruss
Wolfgang
Klausone
15.01.2008, 13:08
@Wolfgang
Du kannst ja hier (http://www.liegeradforum.net) alles zum Thema Mad Max lesen.
Da hatten wir nen Kollegen mit dem selben Entscheidungsproblemchen aber als er dann bei mir eine längere Probefahrt auf dem Mad Max machte
......nicht nur Testpakur) ....stand seine Entscheidung fast fest
Jetzt ist er Mad Max Besitzer :D
Gruß, Klaus
Hallo Wolfgang,
30 % Waldautobahn=MadMax. Ohne jemals damit gefahren zu sein.
Ich habe ein Scorpion - für schlechte Wege ist das definitv nichts - mit dem MM kanns nur besser sein.
Generell ist ein Trike für Feldwege nicht geeignet - mindestens ein Rad fährt in der Wiese und das kostet unendlich Kraft. Das dürfte allerdings von der Federung unabhängig sein.
Viele Grüße
Robert
Wolfgang Jürgens
15.01.2008, 18:23
Hallo Wolfgang,
30 % Waldautobahn=MadMax. Ohne jemals damit gefahren zu sein.
Ich habe ein Scorpion - für schlechte Wege ist das definitv nichts - mit dem MM kanns nur besser sein.
Generell ist ein Trike für Feldwege nicht geeignet - mindestens ein Rad fährt in der Wiese und das kostet unendlich Kraft. Das dürfte allerdings von der Federung unabhängig sein.
Viele Grüße
Robert
Hallo,
kann Robert nur zustimmen. Fahre selbst ein ST-Nomad-Sport. Waldautobahnen meide ich auch nach Möglichkeit. Federung ist das eine (ist beim MM sicherlich viel besser), Kraftübertragung auf losem Geläuf das andere Problem. Halbwegs feste Waldwege fahren sich noch halbwegs normal, alles was lose, weich oder mit Spurrillen behaftet ist, ist fast immer schwierig zu fahren. Höchststrafe ist grober, loser Schotter.
Scorpion oder MM ist Geschmackssache. Das MM ist deutlich schmaler, was im Gelände sicherlich Vorteile hat. Das Steintrike macht auf den ersten Blick einen etwas sportlicheren, das Scopion einen etwas solideren (aber auch mächtigeren) Eindruck. Nach fast 5000 km innerhalb genau eines Jahres auf meinem Nomad-Sport habe ich aber keinerlei Probleme zu verzeichnen.
Wolfgang Jürgens
liegender_robert
15.01.2008, 19:03
Ich kann Dir das Skorpion nur bedingt empfehlen. Die Tretlagerüberhöhung ist meiner Meinung nach zu gering, das Mad-Max ist ergonomisch besser.
Ferderung und Agilität ist beim Mad-Max besser.
RazzFazz IV
15.01.2008, 19:09
Hallo Wolfgang,
warum ziehst Du nicht ein ICE in betracht. Ich bin letztes Jahr von Köln bis ins Donau-Delta und retour mit einem ICE QNT gefahren. Streckenmäßig war alles dabei, von Waldweg über Schotter bis Asphalt und alles wurde gut bewältigt.
Gruss aus Kölle
Udo
Also ich kann auch nur sagen das ich mit meinem ICE Q auf allem fahre was mir unter die Räder kommt.........
Leier.Leo
15.01.2008, 20:06
Hallo Wolfgang
Mad Max habe ich leider noch nicht gefahren aber Scorpin ist für den Wald nicht so geeignet. Fahr oft mit einem Kolegen der hat die Scorpion. Mit meiner Tangens bin ich auf schlechten Wegen besser unterwegs. Allerdings auf Asphalt fährt er mir wegen des geringeren Gewichts davon.
Für den Komfort würde ich jederzeit wieder ein Vollgefedertes Trike nehmen.
Aber das ist halt Geschmack. Ob renner oder lieber bequem
Gruß
Leo
joerg721
15.01.2008, 20:07
Ich kann Dir das Skorpion nur bedingt empfehlen. Die Tretlagerüberhöhung ist meiner Meinung nach zu gering, das Mad-Max ist ergonomisch besser.
Ich verstehe die immer wieder zu lesende Kritik an der mangelnden Tretlagerüberhöhung des Scorpion nicht.
Die Tatsache, dass sie gering ist, ist doch wahrlich kein Geheimnis, so dass man dies in seine Überlegungen vor dem Kauf miteinbeziehen kann (und sollte).
Das Scorpion unterscheidet sich in dieser Hinsicht von sportlicher ausgelegten Trikes, aber ich würde das erst mal überhaupt nicht werten.
Also hätte ich den üblichen Tipp ;) : Probefahren.
Hallo ich bin neu hier im Forum,
ich fahre nun 1,5 Jahre eine HP Speedmachine und bin total begeistert vom Liegeradfahren.
Nun möchte ich mir in diesem Jahr noch ein Trike dazu holen, entweder soll es ein Madmax oder ein Scorpion sein.
Vielleicht könnt ihr mir bei der Entscheidung helfen. Mit beiden bin ich auf der IFMA auch schon gefahren. Gefallen tun sie mir beide. Einen HP Händler hab ich in der nähe was für Scorpion spricht.
Einsatz gebiete wären 15% Fun, 85%Touren davon gut 70% Straße der Rest Waldautobahn.
So nun bin ich sehr gespannt über eure Tipps und Meinungen.
Gruss
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
die Entscheidung kann dir erstmal keiner abnehmen. Die mußt du schon selber treffen! Letztendlich sind beides tolle Räder. Die Argumente wie "zu geringe Tretlagerüberhöhung" beim Scorpion oder zu hohes Gewicht beim MM u.s.w. würde ich vergessen. Ich für meinen Teil stand vor der gleichen Frage und hab mich irgendwann von den technischen Details und Kritikpunkten verabschiedet und subjektiv aus dem Bauch heraus entschieden. Die Entscheideung fiel bei mir für das MM. Das Scorpion bin ich zweimal kurz gefahren und ich fand es toll, kann mir aber kein umfangreiches Urteil erlauben. Das Mad Max ist ein unverschämt gut aussehendes Trike welches ordentlich etwas hermacht und dazu hervorragenden Fahreigenschaften besitzt, und unheimlich viel Spaß macht. Dazu ist die Verarbeitung sehr gut und die technischen Lösungen sind durchdacht und sinnvoll umgesetzt. Ich steh auf so etwas. Wegen dem Sauwetter hab ich erst 200 km zurücklegen können, (ich hab es erst seit Weihnachten) aber du kannst selbst nach dieser kurzen Zeit die kleinen Schwächen bei einem Rad erkennen. Kein verstellter Schaltungszug, keine gelöste Schraube, saubere Funktion aller Teile. Übrigens meldete sich der Hersteller (Thomas Seide) nach zwei Wochen von alleine und hat sich nach meinen ersten Erfahrungen und meiner Zufriedenheit erkundigt. Ich hab meine Entscheidung nicht bereut, du musst deine noch treffen.
Peter
Velotroll
17.01.2008, 14:55
Hallo !
Auch ich möchte mich Peter anschließen und empfehle Dir beide Trikes mal so' n Wochende probezufahren. Bei einer solchen Investition will man ja nicht später reuevoll sich Fehler in der Wahl eingestehen. Als Autoersatz und Reisemobil würde ich in jedem Falle das Skorpion vorziehen. Selbst auf "Waldautobahnen" vermisse ich keine Totalfederung. Ausgestattet mit Son als Beleuchtungsgenerator und Streamer ist man mit dem Scorpion fx bestens ausgestattet für die Winterzeit. Im Sommer fahre ich sowieso wieder Speedmachine, die Du ja auch hast. Ein tolles Liegerad aus dem gleichen Hause. So richtig schnell ist man mit den Trikes sowieso nicht. Aber darauf kam es mir bei der Wahl auch gar nicht an. Unabhängig davon möchte ich Dir die Betriebsanleitung auf der der HP Seite emphehlen (http://www.hpvelotechnik.com/service/downloads_d.html). Die kann man sich auch durchlesen, selbst wenn man sich ein ganz anderes Trike zulegen will. Ach übrigens - manches Nachteil kann sich später als Vorteil herausstellen. Die Tretlagerübehöhung ist wohl mit die Ursache, dass ich seit 4 Monaten keinen Rücken mehr habe. Jedenfalls merke ich ihn nicht mehr. Die SPM mit wesentlich grüßerer Tretlagerüberhöhung hat das nicht vollbracht, obwohl Liegeradfahren sowieso schon besser für den Rücken ist. Ach - lies doch einfach in den Foren mit und warte noch ein kleines Weilchen. Dieser Thread wird Dir höchstwahrscheinlich bei der Entscheidung letztendlich nicht weiterhelfen, sondern eher verwirren.;)
Gruß Velotroll
joerg721
17.01.2008, 15:28
Nichts gegen Bauchentscheidungen, aber so ein paar "Facts" sollte man sich mMn schon vor Augen halten, wenn eine Entscheidung über eine Ausgabe dieser Größenordnung ansteht. ;)
Wenn ich beim MM lese: Gewicht ab 22,5 Kilo, dann wird das Bergauffahren wohl kaum ein Vergnügen sein. Trikes sind sowieso schon schwer, über jedes weitere Kilo würde ich verschärft nachdenken.
Auf der anderen Seite sind Feldwege bei meinem Scorpion ohne Vorderradfederung nur mühsam zu befahren.
Da gilt es also abzuwägen.
Velobaer
17.01.2008, 18:13
Wenn ich beim MM lese: Gewicht ab 22,5 Kilo, dann wird das Bergauffahren wohl kaum ein Vergnügen sein.
Wenn man das Systemgewicht (also Fahrer und Trike) betrachtet ein mehr oder weniger entscheidender Faktor.
Trotzdem ist es sicherlich schön, wenn man möglichst wenig Gewicht mit hochschleppen muss!
Also probefahren und dann entscheiden halte ich für sehr sinnvoll. Zudem vielleicht mal die entsprechende Ausstattung durchrechnen. Eventuell hilft das?
Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!
Gruß Velobaer
Eusebius
17.01.2008, 18:27
Ich verstehe die Alternative nicht!
Scorpion und MadMax sind sehr verschieden.
MadMax ist vollgefedert. Scorpion nicht.
Ein Nomad Sport wäre von der Funktionalität her mit dem Scorpion vergleichbar.
Ich kenne nur den Scorpion, weil wir selber zwei von ihnen haben. Ich würde ihn nicht noch einmal kaufen.
Meine Probleme:
- Schutzbleche vorne halten nicht, sonder verrutschen immer (und das ist nicht nur bei uns so)
- Der Nomad Sport ist schmaler und damit schneller.
- Kinderanhänger wie Weber-Anhänger lasssen sich unter anderem wegen des federnden Gepäckträgers nur schwer anbringen. Neuerdings bietet HP einen besonderen Adapter an, der aber schweineteuer ist.
- sehr viele Garantieauflagen im Handbuch wie Gewichtsbeschränkungen, die einen richtigen Alltagsgebrauch mindestens theoretisch fast verunmöglichen (Anhänger Maxmimalgewicht u. a. ), ein richtiger Einkauf ist so schon zu schwer.
- z. T. Verarbeitungspfusch: - Streamer, bei denen der Klettverschluss nur teilweise vorhanden ist; - Sitz: Ränder mit schwarzen Klebeband verkleibt, das sich nach wenigen Monaten schon wieder löst
- der Scorpion ist sehr teuer (im Vergleich mit einem Nomad Sport)
- HP zentriert die Räder nicht, und wenns dein Händler nicht macht, musst du es am schluss selber machen ...
- aber: es ist natürlich ein Trike, und mit einem Trike fährt man einfach gerne rum
Eusebius
Eusebius
17.01.2008, 18:51
Zusatz:
- auf dem Nomad Sport sitzt du 2 cm tiefer als aufm Scorpion, auf dem MM 2cm höhrer als aufm Scorpion
- je kleiner die Räder, desto besser für das Trike (wegen den seitlichen Kräften in den Kurven): MM und Nomad Sport haben 16er Vorderräder, der Scorpion 20er.
- Der Nomad Sport ist 14cm weniger breit, der MadMax 10cm weniger breit als der Scorpion, dh. weniger Luftwiderstand
Eusebius
Klausone
17.01.2008, 21:32
Hallo @all,
Man kann doch alles von zwei Seiten sehen
Wenn ich beim MM lese: Gewicht ab 22,5 Kilo, dann wird das Bergauffahren wohl kaum ein Vergnügen sein
Wer fährt schon gerne bergauf ??? Und das höhere Gewicht wird locker durch die smälere Stirn und durch die höhere Tretlagerüberhöhung wett gemacht.
Ein Scorpion hab ich noch nicht gefahren. Aber ein Anthrotech mit 0 Tretlagerüberhöhung und ich sage euch so ne Tretlagerüberhöhung ist was feines (bessere Kraftübertragung = man bekommt mehr Kraft auf die Pedale)
Und beim Scorpion ist sie zu gering, jedenfalls sagen dass die Leute, die Nomad Sport, Greenspeed, ICE u.ä. schon gefahren sind.
Und wenn ich mir die Fotos der verschiedenen Front-Stirnflächen der Trikes so ansehe, sag ich auch :" Die Tretlagerüberhöhung des Scorpions ist mir zu gering."
Natürlich kann eine Tretlagerüberhöhung auch "Gift" sein, wenn einer z.B. Hüftprobleme oder ähnliches hat. Aber dass weiß man und Probefahrten gibts ja auch
So @Wolfgang bist du nun mehr verwirrt oder hat dir unser "Gesimpel" weitergeholfen ???
Gruß, Klaus
PS. ... wiege so um 75kg +/- 2kg .....meine frühere Pysotherapeutin, sagte immer ich hät ne athletische Figur und meine muskulatur wäre perfekt zum Zehnkampf .....ja, wenn nur nicht diese Ataxie wäre :mad:
....und beim Trikefahren kann ich alles voll ausschöpfen Der perfekte Sport für mich ;)
joerg721
17.01.2008, 23:11
Wer fährt schon gerne bergauf ???
Ich. Und je leichter das Rad, desto lieber mach ich es.
Manchmal lässt es sich auch nicht vermeiden. Es sei denn, man lebt in Friesland.
Und das höhere Gewicht wird locker durch die smälere Stirn und durch die höhere Tretlagerüberhöhung wett gemacht.
Beim Bergauffahren??? :confused:
Nun ja. Es ist natürlich jedem unbenommen, sein eigenes Trike der Wahl zu bevorzugen und hier anzupreisen, ist ja auch logisch.
Für den, der vor einer Entscheidung steht, sollte man die Unterschiede benennen. Das mag man dann derjenige, der sich entscheiden will, selbst bewerten.
Klausone
18.01.2008, 01:03
Hallo,
von Joerg 721/..... Beim Bergauffahren???
Ja, denn wie ich bereits schrieb .........
(bessere Kraftübertragung = man bekommt mehr Kraft auf die Pedale)
Natürlich muß man bei dem ganzen auf die Belastung der Knie aufpassen ( dazu bitte die Site von Andreas (http://www.liegerad-fernweh.de/tipps/trittfrequenz-schaltung-entfaltung.php) lesen )
Gruß, Klaus
Carsten K.
18.01.2008, 08:15
Und je leichter das Rad, desto lieber mach ich es.
Hallo,
ich fahre nicht gerne bergauf, muss es aber täglich, da ich im Odenwald sonst nicht weit komme.
Auf einer typischen Halbtagstour habe ich mindestens 600 Höhenmeter zu überwinden.
Abgesehen davon, dass das Fahrradgewicht weniger wichtig ist, wenn man selbst zwischen 85 und 100 kg pendelt, ist es schon auffällig, dass es bei diesen Touren (ca. 80 km) völlig egal ist, mit welchem Rad ich fahre:
BikeE (Sesselrad) mit 17 kg, Sinner Demon ("Kurz"lieger) 29kg, AnthroTechTrike ursprünglich 23 kg, nach diversen Umbauten (z.B. auf Schalensitz mit 40 Grad Neigung) und mit Heckkoffer und Frontverkleidung 36 kg, CabBike mit Verstärkungen und dem üblichen Gepäck 50 kg.
Mit allen Rädern habe ich einen Schnitt von ca. 21 kmh (auch völlig unabhängig davon, wie viel ich gerade wiege).
Ausschließlich beim Mountainbike (vollgefedertes Billigteil mit 22kg) machen sich die schlechtere Aerodynamik und die Stollenreifen bemerkbar: Ca. 19 kmh.
Meiner Meinung nach wird hier meist viel zu sehr auf das Gewicht des Rades geschaut. Das ist nach meiner Erfahrung fast vernachlässigbar, solange man keine Hochgeschwindigkeitsrekorde aufstellen will.
Viel entscheidender ist: Will ich ein komfortables, gefedertes Fahrzeug, oder reicht mir ein teilgefedertes, weil meine Wegstrecken doch eher gut ausgebaut sind.
Ich bin z.B. mit dem Trike schon viel in Feld und Wald unterwegs gewesen und ganz gut zurecht gekommen. Mit dem vollgefederten CB habe ich das tunlichst unterlassen, weil man das Gerappel nicht aushält und das schwach belastete Hinterrad leicht durchdreht.
Tschüss Carsten
joerg721
18.01.2008, 09:42
Ausschließlich beim Mountainbike (vollgefedertes Billigteil mit 22kg) machen sich die schlechtere Aerodynamik und die Stollenreifen bemerkbar: Ca. 19 kmh.
Du machst dir bei einem 22 Kilo vollgefedertem Billigteil Sorgen über Aerodynamik und Rollwiderstand? Würde ich nicht.
Wie auch immer, wie wichtig das Thema "Gewicht" ist kann ja jeder für sich selbst beurteilen, und vor allem erfahren.
Ich halte zwar auch nichts von Gewichtsfetischismus, aber so ganz verleugnen kann man den Faktor trotzdem nicht. Dafür braucht´s noch nicht mal eine Steigung. Auch im Stadtverkehr sind leichtere Räder meiner Beobachtung nach agiler. Wenn du das anders siehst: ok. Ist eben nur meine Beobachtung. ;)
Und lieber Klaus, deine Begeisterung für´s MM in allen Ehren, aber kein mir bekanntes Trike hat nur Vorteile. Das konstruktionsbedingte Gewicht des MM würde ich jedenfalls nicht als Vorteil verbuchen. Was ist so schlimm daran, das zu benennen?
War es nicht Theodor, welcher hier schrieb: "Ein Liegerad ist ein Fahrrad und kein Glaubensbekenntnis"? ;)
Ich kenne nur den Scorpion, weil wir selber zwei von ihnen haben. Ich würde ihn nicht noch einmal kaufen.
Meine Probleme:
[...]
Hast Du mal versucht das zu reklamieren? Beim Händler oder bei HP Velotechnik?
[...] AnthroTechTrike ursprünglich 23 kg, nach diversen Umbauten (z.B. auf Schalensitz mit 40 Grad Neigung)
Hast Du davon Fotos? Fände ich interessant.
Gruß, Hans
joerg721
18.01.2008, 10:11
Hast Du mal versucht das zu reklamieren? Beim Händler oder bei HP Velotechnik?
Nicht zentrierte Räder sind mMn mangelnde Sorgfalt des Händlers bei der Auslieferungsinspektion.
Lose Schutzbleche oder sonstigen Verarbeitungspfusch kann ich bei meinem Scorpion absolut nicht bestätigen.
Auf meine Anfragen reagierte HP Velotechnik immer schnell, freundlich und erschöpfend.
Ich will Eusebius´ Erfahrungen natürlich nicht anzweifeln, aber ich wollt doch kurz anmerken: Es geht auch anders.
- je kleiner die Räder, desto besser für das Trike (wegen den seitlichen Kräften in den Kurven)
Das ist zwar richtig, m.E. aber praktisch nicht relevant. Relevant ist bei den Laufrädern, ob sie richtig gebaut sind, d.h. eine hinreichend hohe Speichenspannung haben und ein Spannungsabbau ("Abdrücken") durchgeführt wurde.
Nicht zentrierte Räder sind mMn mangelnde Sorgfalt des Händlers bei der Auslieferungsinspektion.
Nun ja, das mag branchenüblich sein, richtig finde ich es nicht. Die meisten Fahrradhändler/-mechaniker wissen nicht, wie man richtig haltbare Laufräder baut, ihnen diese Aufgabe (bzw. den kritischen Teil davon) zu überlassen ist mindestens ignorant.
Schönen Tag zusammen,
es ist sehr spannend, über eure unterschiedlichen Erfahrungen und Bewertungen zu lesen.
Die wichtigste Schlussfolgerung für mich: Das jeweilige Wunschtrike und einige Wettbewerber ausführlich Probe fahren, damit der Schuh später richtig passt. Und daneben den Support, die Kompetenz des lokalen Händlernetzes und die jeweilige Symphatie der Marke durchaus auch im Hinblick auf die Erfahrungen anderer Nutzer bewerten und sich so eine eigene Meinung bilden.
Wenn dann die Kaufentscheidung gefallen ist und im Nachhinein Fragen oder Schwierigkeiten auftauchen, bitte sofort an den jeweiligen Händler vor Ort, und wenn der nicht weiterhilft, an den Hersteller wenden.
Eusebius,
schade, dass Du als Steintrike- und HP Velotechnik-Kunde unschöne Erfahrungen gemacht hast und derzeit nicht zufrieden bist. Bitte setze Dich direkt mit Thomas Dannenmann oder Nikolaj Mosch von HP Velotechnik in Verbindung, um die Sache aufzuklären.
Zu einigen Punkten hier - ohne eine Ferndiagnose vom Schreibtisch aus vornehmen zu können - hier etwas allgemeine Erhellung:
"Schutzbleche vorne halten nicht, sonder verrutschen immer (und das ist nicht nur bei uns so)"
Die Schutzbleche werden über einen zweiteiligen Halter gehalten. Dadurch können die Höhe zum Reifen und die Winkeleinstellung verstellt werden und die Bleche nach dem Lösen der Zentralschraube schnell abgenommen werden. Diese Zentralschraube muss mit 8-10 Nm angezogen werden. Dann verrutschen sie im normalen Gebrauch nicht. Die Klemmung erfolgt über die Abdeckkappe gegen die Klemmschelle des Steuersatzes. Ein Grund für ein Verrutschen trotz korrekt angezogener Zentralschraube und trotz korrekt angezogener Steuersatzklemschelle könnte ein zu langer Überstand des Steuerrohres des Radträgers über die Klemmschelle hinaus sein. Der Schutzblechhalter ist 5 mm dick, also darf das Steuerrohr nur max. 4,5 mm über die Klemmschelle hinaus stehen. Bitte miss diesen Wert und teile ihm Deinem Händler oder unserem Vertriebsmitarbeitern mit.
"Der... ist schmaler und damit schneller. "
Für schmaler = schneller habe ich bei dem üblichen Geschwindigkeitsbereich eines unverkleideten Dreirades bisher keine Belege. Aerodynamik ist komplex. Für sich betrachtet bieten einige cm mehr Querträgerrohr etwas mehr Stirnfläche, die Aerodynamik wird jedoch stark von der Wirbelablösung etc beeinflusst. Einfluss kann die Spurbreite auf die mögliche maximale Kurvengrenzgeschwindigkeit haben, bei gleicher Schwerpunkthöhe und gleicher Radlastverteilung hat ein breites Trike mehr Kippstabilität und ermöglicht so eine größere Kurvengeschwindigkeit. In einem Punkt stimme ich allerdings sofort zu: Je schmaler und kürzer das Trike, desto schneller fährt man durch Umlaufsperren und Drängelgitter.
"Kinderanhänger wie Weber-Anhänger lassen sich unter anderem wegen des federnden Gepäckträgers nur schwer anbringen. Neuerdings bietet HP einen besonderen Adapter an, der aber schweineteuer ist."
Wir bieten mit dem Artikel ZUAD "Anhängerkupplung Weber für Scorpion" nicht nur einen Adapter, sondern die komplette Weber-Kupplung für den Scorpion an. Hier haben wir zusammen mit Weber eine Halteblech mit tiefer gelegten Ankupplungspunkt entwickelt. Unsere Kupplung wurde von Weber geprüft und freigegeben. Die komplette Kupplung kostet 59,90 Euro.
"sehr viele Garantieauflagen im Handbuch wie Gewichtsbeschränkungen, die einen richtigen Alltagsgebrauch mindestens theoretisch fast verunmöglichen (Anhänger Maxmimalgewicht u. a. ), ein richtiger Einkauf ist so schon zu schwer."
Ich halte es für sinnvoll - und das Gesetz schreibt es vor - in einer ausführlichen Anleitung den vorgesehenen Nutzungsbereich und die nötigen Wartungsarbeiten klar zu benennen. Gerade eine klare Gewichtsgrenze ist wichtig im Hinblick auf die Wünsche nach Leichtbau und maximaler Zuladung.
Die maximale Zuladung beträgt 130 kg, die maximale Anhängelast 40 kg.
Der Käufer kann dafür eine Garantie von 10 Jahren auf den Rahmen erhalten.
Anleitungen gibt es direkt zum download unter http://www.hpvelotechnik.com/service/anleitungen_d.html
"Verarbeitungspfusch: - Streamer, bei denen der Klettverschluss nur teilweise vorhanden ist; "
It's not a bug, it's a feature. Das Klettband wird auf dem Haltebügel nur in der Mitte und den beiden Enden angebracht. Es handelt sich um ein sehr Haftstarkes Klettband und es war Kundenwunsch, dass nur so anzubringen, damit der Streamer einfacher vom Haltebügel getrennt werden kann (zum Transport etc.)
"HP zentriert die Räder nicht, und wenns dein Händler nicht macht, musst du es am schluss selber machen ..."
Einspruch. Die an HP Velotechnik Rädern verbauten Räder werden natürlich zentriert. Dafür gibt es hohe Vorgaben für die Speichenvorspannung. Nach dem Einspeichen werden sie abgedrückt und dann zentriert. Die DIN schlägt dazu eine traurige Toleranz von 2 mm Seitenschlag vor, unsere Toleranz beträgt wenige Zehntel mm. So sollte das Rad zum Zeitpunkt der Auslieferung aussehen, wenn es von HP Velotechnik geliefert wurde (und auch, wenn der Händler selbst Räder einspeicht). Wichtig ist, dass der Händler nach der Einfahrphase nach 300 km bei der vorgeschriebenen Erstinspektion die Räder nachzentriert. Ansonsten kommt es sehr auf die Fahrweise an, beim Dreirad ist die Querbeanspruchung viel größer als beim Zweirad, und schräg angefahrene Bordsteine können zu Schäden führen.
Wir haben vor einiger Zeit Messungen von radialer und seitlicher Steifigkeit verschiedener 20" Felgen gemacht und den Quotienten zum Gewicht ermittelt, da gibt es große Unterschiede. Bei der Umstellung auf schwarze Felgen für Scorpion und Scorpion fx im letzten Herbst haben wir mit unserer neuen Felge AM1 eine Felge gewählt, die für ihre große Steifigkeit mit 391 g sehr leicht ist.
"je kleiner die Räder, desto besser für das Trike (wegen den seitlichen Kräften in den Kurven):"
je kleiner die Räder, desto höher der Rollwiderstand. Je kleiner die Räder, desto mehr machen sich Schlaglöcher und das Überfahren von Schwellen bemerkbar. Für das Trike selbst kommt es auf die Konstruktion an, die Laufradgröße ist neben Schwerpunktshöhe und Rutsch/Kippgrenze ein Einfluss auf die Belastung von Rahmen und Radaufhängung. Der Scorpion wiegt ab 16,6 kg, dafür kann der Käufer 10 Jahre Garantie auf die Haltbarkeit des Rahmens bekommen.
Bitte zu den weiteren Details Kontakt mit dem Händler oder HP aufnehmen, ich hoffe, dass hier bald zwei zufriedene Scorpion-FahrerInnen mehr im Forum sind. Ansonsten - lebe die Pluralität :)
Gute Fahrten bei dem milden Wetter wünscht
Velotroll
18.01.2008, 12:40
Hallo !
Ich hab's geahnt. So'n Thema führt schnell zur Polarisation und Polemik und am Ende ufert es dann in Unsachlichkeiten aus. In sofern find ich es gut, dass sich HP hier meldet und zu den besonders von Eusebius vorgebrachten Dingen Stellung nimmt.
Wir bieten mit dem Artikel ZUAD "Anhängerkupplung Weber für Scorpion" nicht nur einen Adapter, sondern die komplette Weber-Kupplung für den Scorpion an. Hier haben wir zusammen mit Weber eine Halteblech mit tiefer gelegten Ankupplungspunkt entwickelt. Unsere Kupplung wurde von Weber geprüft und freigegeben. Die komplette Kupplung kostet 59,90 Euro.
Ich will ja keine Preise verteidigen, aber jeder muss sich bei Spezialrädern nun einmal auf Kleinserienpreise einstellen, das ist bei Riese und Müller etc. leider nicht anders. Insofern sollte man doch glücklich sein, dass ein Hersteller geprüfte und sichere Zusatzteile anbietet.
"sehr viele Garantieauflagen im Handbuch wie Gewichtsbeschränkungen, die einen richtigen Alltagsgebrauch mindestens theoretisch fast verunmöglichen (Anhänger Maxmimalgewicht u. a. ), ein richtiger Einkauf ist so schon zu schwer."
Ich halte es für sinnvoll - und das Gesetz schreibt es vor - in einer ausführlichen Anleitung den vorgesehenen Nutzungsbereich und die nötigen Wartungsarbeiten klar zu benennen. Gerade eine klare Gewichtsgrenze ist wichtig im Hinblick auf die Wünsche nach Leichtbau und maximaler Zuladung.
Die maximale Zuladung beträgt 130 kg, die maximale Anhängelast 40 kg.
Der Käufer kann dafür eine Garantie von 10 Jahren auf den Rahmen erhalten.
Anleitungen gibt es direkt zum download unter http://www.hpvelotechnik.com/service/anleitungen_d.html
Natürlich muss man Grenzwerte setzen. Doch das größte Gewicht bringt ja wohl immer noch der Fahrer auf. Und ein Nabendynamo von SON begrenzt nochmals die Zuladung. Man sollte das vorher eben beachten.
"Verarbeitungspfusch: - Streamer, bei denen der Klettverschluss nur teilweise vorhanden ist; "
It's not a bug, it's a feature. Das Klettband wird auf dem Haltebügel nur in der Mitte und den beiden Enden angebracht. Es handelt sich um ein sehr Haftstarkes Klettband und es war Kundenwunsch, dass nur so anzubringen, damit der Streamer einfacher vom Haltebügel getrennt werden kann (zum Transport etc.)
Der Streamer ist in der Tat nicht sehr fest auf dem Klettband. Auch wenn das Klettband fest hält, aber die Auflagefläche erscheint mir doch zu gering. Deshalb habe ich auch zusätzliches Klettband angebracht. Über das Abmontieren hab' ich mir natürlich jetzt noch keine Gedanken gemacht. Aber so ist das mit Kundenwünschen : dem einen hilftst, dem anderen steht's entgegen. Vielleicht gibt es ja eine andere Lösung. Ich emfpehle HP danach zu suchen.
Ich persönlich bin sehr zufrieden mit meine Wahl. Jetzt ca. 1500 km auf fx.
Für mich ist das Thema jetzt erst mal gegessen. Es vergleicht ja auch keiner einen Van mit einem Sportwagen.:D
Gruß Velotroll
Eusebius
18.01.2008, 13:33
Kupplungsproblem:
- es wäre einfacher gewesen, das Design des Gepäckträgers zu verändern als eine Sonderkonstruktion anzubieten
Streamer:
- Der Streamer hält unzureichend mit dem gegebenen Klettverschluss.
Anhängergewicht:
- Da kann ich ja nicht einmal zwei Kleinkinder in einem Kinderanhänger transportieren, bei 40kg.
Schutzbleche
- sie verschieben sich permanent, auch wenn sie sehr gut festgeschraubt sind.
Eusebius
joerg721
18.01.2008, 14:26
- es wäre einfacher gewesen, das Design des Gepäckträgers zu verändern als eine Sonderkonstruktion anzubieten
Woher weißt du das? :confused:
Mir scheint es eher so zu sein, dass das Scorpion für deine Zwecke einfach nicht das richtige Trike ist.
Solche Fehlentscheidungen sind aber zum Glück korrigierbar. ;)
Eusebius
18.01.2008, 14:31
Ich stehe zu meiner Kritik.
Woher ich das weiss? Ich habe ja einen Scorpion vor mir.
Eusebius
joerg721
18.01.2008, 14:39
Ich habe ja einen Scorpion vor mir.
Aber du produzierst ihn nicht. ;) Woher weißt du also, was für den Hersteller einfacher umzusetzen ist?
Versteh mich bitte nicht falsch... ich habe kein grundsätzliches Problem mit deiner Kritik am Scorpion, auch wenn ich sie für mich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen kann.
Wie gesagt, meiner Meinung nach gibt es den Stein der Weisen auf dem Trike-Markt nicht. ;)
Eusebius
18.01.2008, 14:39
Übrigens bin ich kein Interessenvertreter:
Wenn der Speedster von den STeinis Probleme macht, werdet ihr hier davon schon lesen. Man sollte seinen Hersteller nicht in Schutz nehmen. Man sollte ihn mit Kritik dazu bringen, seine Produkte laufend zu verbessern.
Hersteller und Nutzer haben eben nicht immer die gleichen Interessen.
Eusebius
Eusebius
18.01.2008, 14:42
Aber du produzierst ihn nicht. ;) Woher weißt du also, was für den Hersteller einfacher umzusetzen ist?
Versteh mich bitte nicht falsch... ich habe kein grundsätzliches Problem mit deiner Kritik am Scorpion, auch wenn ich sie für mich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen kann.
Wie gesagt, meiner Meinung nach gibt es den Stein der Weisen auf dem Trike-Markt nicht. ;)
Es geht doch nicht um die Interessen des Herstellers, sondern um ein möglichst gutes Produkt?!!
Eusebius
joerg721
18.01.2008, 14:54
Du schriebst: "es wäre einfacher gewesen, das Design des Gepäckträgers zu verändern als eine Sonderkonstruktion anzubieten"
... und da kann man doch mal nachfragen, woher du weißt wie einfach das Design des Gepäckträgers zu verändern ist. Ich weiß es ja nicht, aber möglicherweise gibt es gute Gründe dafür, dass der Gepäckträger so designt ist wie er ist? Könnte ja sein, wer weiß?
Oder du meinst: für DICH einfacher. Ja, das kann natürlich sein. ;)
Schönen guten Tag nochmal,
die Gepäckträgerbügel dienen dazu, die Packtaschen aus dem Einfederbereich des Hinterrades abzuhalten und zu verhindern, dass die Taschen auf Schaltwerk oder Clickbox treffen.
Es gibt ein evielzahl unterschiedlicher Taschen und Befestigungssysteme. Zu guten Abstützung der meisten Taschen ist es notwendig, dass der Bügel entsprechend weit heruntergezogen ist.
Ungünstig wäre es (neben einem Verkürzen der Bügel und dem Inkaufnehmen einer Taschenkollision) den Gepäckträger einfach höher zu positionieren, da dann der Schwerpunkt deutlich höher wandert und die Kipp- und Fahrstabilität sich verschlechtert. Ungünstig wäre es auch, die Bügel seitlich weiter auszubiegen.
Nachteilig war die Gestaltung bis letzten Herbst nur für die Anhängermontage, dafür haben wir ja nun die neue Kupplung entwickelt.
Nunmehr gute Fahrt und schönes Wochenende,
christoph_d
18.01.2008, 18:55
Hallo,
Schönen guten Tag nochmal,
die Gepäckträgerbügel dienen dazu, die Packtaschen aus dem Einfederbereich des Hinterrades abzuhalten und zu verhindern, dass die Taschen auf Schaltwerk oder Clickbox treffen.
Es gibt ein evielzahl unterschiedlicher Taschen und Befestigungssysteme. Zu guten Abstützung der meisten Taschen ist es notwendig, dass der Bügel entsprechend weit heruntergezogen ist.
Ungünstig wäre es (neben einem Verkürzen der Bügel und dem Inkaufnehmen einer Taschenkollision) den Gepäckträger einfach höher zu positionieren, da dann der Schwerpunkt deutlich höher wandert und die Kipp- und Fahrstabilität sich verschlechtert. Ungünstig wäre es auch, die Bügel seitlich weiter auszubiegen.
Nachteilig war die Gestaltung bis letzten Herbst nur für die Anhängermontage, dafür haben wir ja nun die neue Kupplung entwickelt.
Nunmehr gute Fahrt und schönes Wochenende,
Mir ist bewusst, dass bei einem Sonderfahrzeug wie einem Liegetrike gelegentlich auch Sonderlösungen verwendet werden müssen. Aber meiner Meinung nach, bitte so sparsam wie möglich, und nur wenn sie unumgänglich (z.B. Liegeradsitz, Radaufhängung beim Trike...) oder einen wirklichen Mehrwert bringen (gekapselter Antrieb der Greenmachine). Schließlich möchte man ja auch noch in 10 Jahren Ersatzteile bekommen, selbst wenn die Herstellerfirma Firma nicht mehr exisitiert, oder das Produkt nicht mehr hergestellt wird.
Ich habe mir übrigens ein Scorpionfoto von der HP Homepage runtergeladen und mal grob, frei Hand eine andere Rohrführung für den Gepäckträger eingezeichnet. Meiner Meinung nach ist da mit geringen Mehraufwand (2 zusätzliche Biegungen im Rohr) und minimal geringere Festigkeit, viel Luft für eine Hängerkupplung. Aber das kann auf dem Foto auch täuschen, da es halt schräg aufgenommen ist. Wenn HP zustimmt, stelle ich es auch gerne hier ins Forum.
viele Grüße
Christoph
mal eine andere Überlegung, wo wir hier schon über Stirnflächen und Tretlagerhöhen sprechen:
Hat schon mal jemand durchgespielt, ein Catrike 700 aus Florida zu importieren oder von dort mitzubringen?
nichts für Waldwege, gemacht für Asphalt
Mit netto 2750 Dollar bei heutigem Euro-Kurs ein hochinteressanter Preis für ein gut ausgeführtes Markentrike -- untern den US-Trikern gilt es als das schnellste unverkleidete Serientrike siehe: www.catrike.com -- wenn der Server gerade mal nicht steht, alle Daten dort, sonst auch unten
Jupp
TECHNICAL DATA
• Wheels Front 16 " (349)
• Wheel Rear 700c
• Weight 33 Pounds (15.0 Kg)
• Wheel Base 45" (1143mm)
• Wheel Track 27.5” (699mm)
• Total Width 31.5" (800mm)
• Seat Height 7.00 " (178mm)
• Turning Circle 18' 4 " (5.59m)
• Turning Radius 110" (2.78m)
• Gear Inch Range 25” to 130”
• Ground Clearance 2.25” (57mm)
FIT & ERGONOMICS
• 27 Degrees Ergo Seat (from
horizontal)
• Rider Weight Limit 250Lb.
• Seat Width 14" (355mm)
• Bottom Bracket 16" (406mm)
• X-Seam 39 to 46"
• (Option Extra Long Boom Up to 53")
COMPONENTS*
• 27 Speed Drive Train
• Shimano Dura Ace Bar End Shifters
• Shimano LX Rear Derraileur
• Avid BB7 Mechanical Disc Brakes
• Avid FR5 Flat Pull Brake Lever
• Truvativ Elita EXO 165mm Triple Crankset
• SRAM PG 950 11-32 cassette
• KMC X9 Chain
FEATURES
• Schwalbe Stelvio tires
• New Boom Clamp System
•Ackerman Compensation
•No Brake Steer
•Self Centering
• Clipless Pedals
• Mirror, Computer Sensor Mount
• Aluminum Rod Ends
• Double Bend Frame
• Ergo Seat
• Space Neck Rest
• Terra Cycle Pulley
• Exclusive patent pending Vertebrae Space Frame (VSF)
Standard Colors: Silver Cat or Black Cat
Optional Colors:
Basic MSRP $99 (White, Yellow, Red, Blue)
Neon MSRP $129 (Lime Green, Pink)
Sparkle MSRP $149 (Orange, Red, British Racing Green, Blue)
Klausone
18.01.2008, 19:12
Schönen guten Tag nochmal,
die Gepäckträgerbügel dienen dazu, die Packtaschen aus dem Einfederbereich des Hinterrades abzuhalten und zu verhindern, dass die Taschen auf Schaltwerk oder Clickbox treffen.
,
Ja und dass finde ich gut. Wer von uns kann sich nicht an das "Gezumpel" mit den normalen Gepäckträgern erinnern ? :D
Ungünstig wäre es auch, die Bügel seitlich weiter auszubiegen.
Stimmt, bei nem Scorpion hab ich seitliche Klappkörbe gesehen und ich fand sie genial ......also diese Körbe gekauft
Nur am Steintrike Gepäckträger, hängen bzw.stehen die nach außen und schaun besch.... aus.:o
Jedoch Ortlieb Taschen sind genial
Gruß, Klaus
habe genau das gleiche problem..........
RazzFazz IV
18.01.2008, 21:06
Einspruch Euer Ehren,
nicht alle Schutzbleche verrutschen. Bei meinem ICE QNT, haben sich die vorderen Schutzbleche nicht um einen cm verschoben und das nach gut 14.000 Km (darunter etliche Km auf rumänischem Kopfsteinpflaster.
Gruss aus Kölle
Udo
Wolfgang
19.01.2008, 11:44
Hallo an alle die zu meiner frage was beitragen konnten,
vielen Dank für eure Meinungen, ich werde MM und auch Scorpion noch mal Probefahren und meine Entscheidung auch hier bekannt machen und auch das warum.
Gruss
Wolfgang
Thomas Seide
20.01.2008, 11:54
Hallo Kollege,
Schönen Tag zusammen,
Eusebius,
schade, dass Du als Steintrike- und HP Velotechnik-Kunde unschöne Erfahrungen gemacht hast und derzeit nicht zufrieden bist. Bitte setze Dich direkt mit Thomas Dannenmann oder Nikolaj Mosch von HP Velotechnik in Verbindung, um die Sache aufzuklären.
Wie kommst du in diesem Bezug auf Steintrikes?:eek:
Habe ich was übersehen?
""je kleiner die Räder, desto besser für das Trike (wegen den seitlichen Kräften in den Kurven):"
je kleiner die Räder, desto höher der Rollwiderstand. Je kleiner die Räder, desto mehr machen sich Schlaglöcher und das Überfahren von Schwellen bemerkbar.
und gefederte 17" Laufräder(16"-349mm) haben einen geringeren Rollwiderstand als ein 28" Rennrad, man schwebt förmlich über "jedes" Hindernis und das mit höherem Tempo:D
Gute Fahrten bei dem milden Wetter wünscht
Hochachtungsvoll
Thomas Seide
Velotroll
20.01.2008, 13:33
Hallo !
Ich finde es nicht gut, dass jetzt die Produzenten/Händler diese Plattform nutzen, um sich zurechtzuweisen. Denke ich an Klausone's MM-Kauf so war der Vorgang in der Tat zunächst nicht befriedigend. (nachzulesen unter liegeradforum.net) Aber wenn auch mancher Kunde hier versucht (siehe Eusebius) seine Rachegelüste zu befriedigen, in dem er ständig seine scheinbar großen Probleme mit seinem Scorpion anbringt, dann ist das an Sachlichkeit nicht mehr zu unterbieten. Ich persönlich bin froh, dass sich Leute, wer auch immer, sich der Produktion von Spezialrädern annehmen, sei es nun Liegeräder, Trikes oder Velomobilen. Und wir sind eben Kunden die zwar ein gutes Produkt für das Geld verlangen, aber doch wissen, dass sich alles in Entwicklung befindet und jeder aus guten und schlechten Erfahrungen lernt. Und außerdem lassen uns die Spezialräder immer noch die Möglichkeit für eigene Kreativität.
@Reinhard. Kann man nicht die Trikerubrik aufteilen in Steinis, ICE,Scorpion etc. (siehe hier (http://www.dslr-forum.de/), um zu ermöglichen, dass produktbezogen ein Erfahrungsaustausch(Tipps , Tricks, Verbesserungen etc. stattfindet. Dann umgeht man bei jeder Meinungsäußerung eine Polarisierung, so ala, "Wer hat das beste Trike". Das gibt' sowieso nicht.
Gruß Velotroll :)
Eusebius
20.01.2008, 14:24
Ich glaube, es gibt einfach Leute, die keine Kritik ertragen.
Ich habe 10000 Schweizer Franken für zwei Scorpions mit Streamer ausgegeben. Ich fahre nachwievor gerne mit ihnen rum.
Aber es gab ein paar Probleme, die nicht vorkommen sollten:
- das Kupplungsproblem
- Zuladegewicht bei Anhängern sehr knapp (offiziell)
- sich verschiebene Schutzbleche
- Streamerkonstruktion
Ich habe mit einer Kundin von HP zwei Stunden rumgemailt, weil sie es nicht geschafft hat den Streamer aufzubauen, obwohl sie technisch alles richtig gemacht hatte. Mit etwas mehr Klettband wars kein Problem mehr.
Ich weiss nicht, was an dieser Kritik unsachlich wäre. Rache ist auch nicht dabei, höchstens eine Warnung an zukünftige Käufer: an diese kritischen Punkte sollten sie bei einem Kauf auch denken.
Und sorry: Diese Behelfskostruktion für die Weberkupplung ist einfach nicht gut durchdacht. Sie wäre einfach nicht nötig gewesen. Den Gepäckträger könnte man um 5-10cm höher legen, das Kippproblem ist einfach nur ein Scheinproblem, ein Trike kann immer kippen, auch so wie der Scorpion jetzt ist. Zudem, wenns ja um Ortliebtaschen und dergleichen geht, ist der Schwerpunkt ja sowieso wieder unten. Aufs Kippen musst du beim Trikefahren immer aufpassen. Mit 30km/h kannst du nicht in sehr enge Kurve.
Als Familie ohne Auto haben wir eben wirklich Qualitätsansprüche an Fahrräder. Sie müssen einfach alltagstauchlich sein. Und ein Renntrike ist das Scorpion nun wirklich wirklich auch wieder nicht, es wird als Tourentrike angepriesen.
Eusebius
Reinhard
20.01.2008, 14:55
@Reinhard. Kann man nicht die Trikerubrik aufteilen[...]
Ich sehe momentan keinen Sinn darin. Sinn des Forums ist es ja gerade, die Vor- und Nachteile verschiedener Trikes auch im Vergleich zu diskutieren. Weil alle Meinungen subjektiv sind, wird es immer kontroverse Diskussionen geben. Das würde sich auch bei mehreren Unterrubriken nicht ändern.
Eusebius
20.01.2008, 15:16
Lieber Velotroll
Ich finde, eine Forum ist auch eine Qualitätskontrolle. Ich mag es nicht mehr, wenn die Kritik persönlich wird:
seine Rachegelüste zu befriedigen
Eusebius
Reinhard
20.01.2008, 15:24
Hallo Eusebius und Velotroll,
tauscht Euch bitte zu dem "persönlichen Thema" per PN aus. Das Thema des Threads ist ein anderes.
Eusebius
20.01.2008, 15:48
Der grösste Vorteil für grössere Reifen ist die grössere Auswahl an Pneus. Das Befahren von Randsteinen ist auch nicht besonders optimal mit kleinen Reifen.
Eusebius
Den Gepäckträger könnte man um 5-10cm höher legen, das Kippproblem ist einfach nur ein Scheinproblem, ein Trike kann immer kippen, auch so wie der Scorpion jetzt ist.
Nunja, meine Frau hat es zwei mal geschafft das Greenspeed GTE umzuschmeißen, einmal mit vollem Campinggepäck hinten drauf (extrahoch, weil erster Fahrradcampingurlaub mit Kind) und einmal mit Kindersitz und Kind ... Die Höhe des Gepäcks macht also meiner Erfahrung nach eine Menge aus.
trike-biker
21.01.2008, 12:12
Nunja, meine Frau hat es zwei mal geschafft das Greenspeed GTE umzuschmeißen, einmal mit vollem Campinggepäck hinten drauf (extrahoch, weil erster Fahrradcampingurlaub mit Kind) und einmal mit Kindersitz und Kind ... Die Höhe des Gepäcks macht also meiner Erfahrung nach eine Menge aus.
deshalb habe ich einen Einspuranhänger dran, das Fahrverhalten ist besser. Dies ist mein subjektives empfinden beim Fahren.
klaus
deshalb habe ich einen Einspuranhänger dran, das Fahrverhalten ist besser. Dies ist mein subjektives empfinden beim Fahren.
Och, wenn ich das Gewicht des Einspuranhängers als Bleiklotz schön kompakt tief unterm Sitz anbringe wird die Straßenlage sicherlich auch wesentlich besser ... :D
Eusebius
21.01.2008, 12:48
Nunja, meine Frau hat es zwei mal geschafft das Greenspeed GTE umzuschmeißen, einmal mit vollem Campinggepäck hinten drauf (extrahoch, weil erster Fahrradcampingurlaub mit Kind) und einmal mit Kindersitz und Kind ... Die Höhe des Gepäcks macht also meiner Erfahrung nach eine Menge aus.
Natürlich macht sie das. Deshalb muss man ja auch bei jeder Art des Bepackens darauf achten, wie man fährt. Auch bei der bestehenden Höhe des Gepäckträgers besteht die Gefahr des Kippens. Wenn du ihn 2cm höher stellen würdest, wäre das eine leich erhöhte Kippgefahr für einen hochbepakten Scorpion mit schwerem Gewicht, hingegen keine erhöhte Kippgefahr für alle, die mit Seitentaschen packen.
LG
Eusebius
Eusebius
21.01.2008, 12:50
deshalb habe ich einen Einspuranhänger dran, das Fahrverhalten ist besser. Dies ist mein subjektives empfinden beim Fahren.
klaus
So wird aber die Kippgefahr wesentlich erhöht, weil das Dreirad auch die Zentrifugalkräfte des Anhängers kompensieren muss. Aber wie immer: Es ist eine Frage des Fahrverhaltens.
Eusebius
Wenn du ihn 2cm höher stellen würdest, wäre das eine leich erhöhte Kippgefahr für einen hochbepakten Scorpion mit schwerem Gewicht, hingegen keine erhöhte Kippgefahr für alle, die mit Seitentaschen packen.
Verstehe ich nicht. Die Packtaschen hängen doch dann auch 2 cm höher?
Eusebius
21.01.2008, 13:18
Verstehe ich nicht. Die Packtaschen hängen doch dann auch 2 cm höher?
Ja, aber sie liegen dann immer noch so tief, dass sie das Kippverhalten des Fahrzeugs höchstens minim verschlechtern. Frei nach dem Motto: je tiefer der Schwerpunkt, desto geringer die Kippgefahr.
Eusebius
McMelmac
21.01.2008, 14:06
Ja, aber sie liegen dann immer noch so tief, dass sie das Kippverhalten des Fahrzeugs höchstens minim verschlechtern. Frei nach dem Motto: je tiefer der Schwerpunkt, desto geringer die Kippgefahr.
Eusebius
Genau deshalb ist doch der Gepäckträger am Scorpion so tief wie möglich angebracht - oder? :confused:
... und deshalb werden doch auch Packtaschen am Lieger am liebsten unter dem Sitz falls möglich angebracht, damit das Fahrverhalten möglichst stabil ist.
tiefgelegter Gruß :)
Martin
Fabian Jessen
21.01.2008, 14:39
... und deshalb werden doch auch Packtaschen am Lieger am liebsten unter dem Sitz falls möglich angebracht, damit das Fahrverhalten möglichst stabil ist.
tiefgelegter Gruß :)
Martin
Nö,
das sehe ich anders!
Ich habe die Packtaschen gerne hinter mir, damit die Stirnfläche nicht so groß wird!
So, zumindest im Alltag, bei Reisen kann das natürlich anders aussehen.
Gruß Fabian
Klausone
21.01.2008, 17:26
Hallo Forumsleser,
Zitat Velotroll
Denke ich an Klausone's MM-Kauf so war der Vorgang in der Tat zunächst nicht befriedigend.
Dies war kein Händler oder Herstellerproblem. Sondern ein Transportschaden. Nachzulesen hier (http://www.liegeradforum.net/topic,562,-meine-ersten-20-km-mit-dem-mad-max.html)
Und alles wurde zu meiner Zufriedenheit geregelt. Heute bin ich froh und glücklich mim Mad Max
Zitat Eusebius
Als Familie ohne Auto haben wir eben wirklich Qualitätsansprüche an Fahrräder. Sie müssen einfach alltagstauchlich sein.
Ich bin Single und ebenfalls ohne Auto. Finde meine beiden Trikes = Anthrotech & Steintrike Mad Max alltagstauglich
Beide Trikes sind sehr wartungsarm......ab und an Luftaufpumpen, Kette ölen, Bremsen kontrollieren, bissal putzen ...usw.
Das Anthro sehe ich als Stadt - u.Einkaufstrike Das Mad Max als Touren - u.Sporttrike. Spass und Freude machen Beide :)
Gruß, Klaus
Eusebius
21.01.2008, 19:05
Genau deshalb ist doch der Gepäckträger am Scorpion so tief wie möglich angebracht - oder? :confused:
... und deshalb werden doch auch Packtaschen am Lieger am liebsten unter dem Sitz falls möglich angebracht, damit das Fahrverhalten möglichst stabil ist.
tiefgelegter Gruß :)
Martin
Ja klar. Aber 2cm höher verändern bei tiefen Packtaschen das Kippverhalten nicht, weil das Gewicht noch immer unter dem Schwerpunkt ist.
Eusebius
AndreasD
21.01.2008, 23:25
Ich habe jetzt mal fleissig die ganzen Beiträge gelesen und werde das Gefühl nicht los, dass hier um des Kaisers Bart diskutiert wird.
Ich habe mit einem Kettwiesel angefangen und mir dann recht bald ein Scorpion gekauft, mit dem ich sehr zufrieden bin. Weitere Trikes habe ich bislang noch keine gefahren, kommt hoffentlich auf der Spezi 2008.
Das Kettwiesel war rein subjektiv in Kurven wegen seiner direkteren Lenkung etwas leichter zu beherrschen, sein Wendekreis war unschlagbar und der Gewebesitz ließ komplett vergessen, dass das Trike ungefedert ist. Fahrten auf holprigen Waldwegen habe ich nicht als unangenehm empfunden, aber hierfür ist ganz klar ein geländetaugliches Upright besser geeignet. Eine Katastrophe waren die Befestigung des vorderen Umwerfers, die schlechte Traktion des Hinterrades auf feuchtem Untergrund und die Tatsache, dass man sich beim Rückwärtsrollen den hinteren Umwerfer verbiegt.
Der oder das Scorpion ist imo für leichtes Gelände tauglich. Die ungefederten Vorderräder empfinde ich nicht als Belastung, die Hinterradfederung arbeitet effektiv und hält fast alle Schläge vom Rücken fern. Mit 105 kg und entsprechender Schulter- und Körperbreite möchte ich kein schmäleres Trike fahren, da ich sonst zu früh mit dem Lenker an die Oberschenkel stoße und nur unnötig meinen Wendekreis beschneide. Dies sollte bedacht werden.
Ob eine höhere Beinposition effizienter ist vermag ich nicht zu sagen, ich empfinde die Sitzposition des Scorpion als absolut angenehm. Ich bin selten do entspannt geradelt.
Das Gewicht des Rahmens/Bikes mag für jeden eine andere Bedeutung haben. Schon beim Upright fahren war mir klar, dass der Wunsch nach Leichtgewichten mich nicht wirklich schneller gemacht hat, dafür aber ärmer. Warum ich das geringere Gewicht des Scorpions dennoch schätze ist, weil ich es öfters ALLEINE in das Auto ein- und wieder auslade. Da lassen sich sperrige 16,5 kg besser handeln als 22,5 kg.
Den "neuen" Gepäckträger mit Weberkupplung kann ich wärmstens empfehlen.
Meine Schutzbleche sitzen nach 400 km immer noch bombenfest und klappern auch nicht.
Wer die eierlegende Wollmilchsau als Standard fordert und propagiert, der möge sich doch bitte unbedingt mit seinen Ideen und vor allem eigenen Entwicklungen auf den Markt begeben, der sicherlich ein hohes Wachstumspotential bietet. Als Nebeneffekt könnte er dann auch schnell Einblick gewinnen, in die Relation zwischen Produktionskosten für Kleinserienfertigung und der Bereitschaft oder Liquidität der Kunden mehrere tausend Euro für ein Trike zu bezahlen.
Ich würde mir mein Scorpion sofort wieder kaufen, bin aber dennoch sehr auf die Vergleiche gespannt, die ich hoffentlich im April auf der Spezi ziehen kann.
RazzFazz IV
22.01.2008, 09:02
der möge sich doch bitte unbedingt mit seinen Ideen und vor allem eigenen Entwicklungen auf den Markt begeben, der sicherlich ein hohes Wachstumspotential bietet .
Hallo Andreas,
stammt dieser Satz aus dem Buch " Chronik des fortlaufenden Schwachsinns" ?
Für mich gilt - ich weis wie ein Frosch aussieht, ich kann aber keinen machen.
Gruss aus Kölle
Udo
Hallo Andreas,
stammt dieser Satz aus dem Buch " Chronik des fortlaufenden Schwachsinns" ?
Solch spitze Polemik ist unangebracht und führt zu nichts.
Für mich gilt - ich weis wie ein Frosch aussieht, ich kann aber keinen machen.
Gruss aus Kölle
Udo
Dieser Satz alleine bringt Deine Meinung deutlich tragfähiger herüber
Danke und Gruss,
Mathias
RazzFazz IV
22.01.2008, 10:05
Sorry,
ziehe die "Chronik" zurück.
Gruss aus Kölle
Udo
Ja klar. Aber 2cm höher verändern bei tiefen Packtaschen das Kippverhalten nicht, weil das Gewicht noch immer unter dem Schwerpunkt ist.
"Unter dem Schwerpunkt" reicht alleine nicht aus, wie Du siehst, wenn Du eine Packtasche am Scorpion einhängst und dann z.B. mit Bleikügelchen füllst: Irgendwann kippt das Scorpion um ...
Eusebius
22.01.2008, 11:20
Ja, aber der Einfluss des Gewichts ist nicht wirklich gross. Andere Trikes haben ja kein Problem damit, den Gepäckträger etwas höher zu setzen.
Eusebius
Eusebius
22.01.2008, 11:26
Liebe Velomobilisten
Ich finde es sehr gut, dass HP-Velotechnik nun auch im Forum vertreten ist. Hpvelo hat mir freundlicherweise aus Eigeniniative Zubehörteile zugeschickt, die das Verschieben der Schutzbleche beheben soll.
Ich möchte mich hier öffentlich herzlich dafür bedanken.
Eusebius
Die an HP Velotechnik Rädern verbauten Räder werden natürlich zentriert. Dafür gibt es hohe Vorgaben für die Speichenvorspannung. Nach dem Einspeichen werden sie abgedrückt und dann zentriert. Die DIN schlägt dazu eine traurige Toleranz von 2 mm Seitenschlag vor, unsere Toleranz beträgt wenige Zehntel mm. So sollte das Rad zum Zeitpunkt der Auslieferung aussehen, wenn es von HP Velotechnik geliefert wurde (und auch, wenn der Händler selbst Räder einspeicht). Wichtig ist, dass der Händler nach der Einfahrphase nach 300 km bei der vorgeschriebenen Erstinspektion die Räder nachzentriert.
Wirklich? Meine (und nicht nur meine) Erfahrung ist, daß richtig gebaute Laufräder nicht nachzentriert werden müssen. Punkt.
je kleiner die Räder, desto höher der Rollwiderstand.
Sicher? da sind zwei gegenläufige Faktoren, und es ist m.E. nicht klar, was im Endeffekt überwiegt: Einerseits ist bei gleicher Reifenbreite die Aufstandsfläche runder, was AFAIR weniger Walkarbeit bedeutet, andererseits sind Fahrbahnunebenheiten für kleinere Räder relativ größer, was den Fahrwiderstand erhöht.
Reinhard
22.01.2008, 17:20
[...] andererseits sind Fahrbahnunebenheiten für kleinere Räder relativ größer, was den Fahrwiderstand erhöht.
... es sein denn, sie (die Räder) wären gefedert um mal das Argument von BRM hier noch einfließen zu lassen :).
Die Damen & Herren beim Trike-Treffen könnten das mal austesten ...
... es sein denn, sie (die Räder) wären gefedert um mal das Argument von BRM hier noch einfließen zu lassen :).
Hatte auch erst überlegt, ob ich das nochmal dazuschreibe, aber ich bin mir unsicher, wie sich das im Einzelnen auswirkt. Wenn man sich als Hindernis z.B. eine Bordsteinkante vorstellt, die fast halb so hoch wie das Rad ist, dann scheint mir das in der Vorstellung auch ein mit reichlich Federweg gefedertes Rad ziemlich abzubremsen – meinem Gefühl nach mehr als ein gleich weich gefedertes größeres Rad am selben Hindernis.
Hallo Rainerh,
Wirklich? Meine (und nicht nur meine) Erfahrung ist, daß richtig gebaute Laufräder nicht nachzentriert werden müssen. Punkt. das wäre auch meine Answicht, wenn ich es nicht schon häufig erlebt hätte, daß dem eben doch nicht immer so ist.
Bei normalen Rädern ist es gewiss kein Problem, aber schon bei Trikerädern fängt es an, wenn diese nur eine einseitige Aufnahmemöglichkeit haben; mein Händler verzweifelt jedesmal, wenn ich dort zum Zentrieren oder Neuanfertigen von Laufrädern für's Trike auftauche. Die meisten Zentrierständer, (auch die höherwertigen), sind nur für Räder mit beidseitiger Aufnahme vorgesehen. Bei meinen hinteren Rädern sind Trommelbremsen drin, (der Bremskörper selber bleibt ja am Rahmen), und mit dem Rest an Nabe hat der Zentrierständer Probleme.
Ich gehe jede Wette ein, daß es sich bei anderen Trikerädern, die nur über eine Aufnahme verfügen, (MadMax-Vorderräder bspw.), äquivalent verhält.
ciao
pinguin
christoph_d
23.01.2008, 07:53
Hallo,
Zentrierständer, (auch die höherwertigen), sind nur für Räder mit beidseitiger Aufnahme vorgesehen. Bei meinen hinteren Rädern sind Trommelbremsen drin, (der Bremskörper selber bleibt ja am Rahmen), und mit dem Rest an Nabe hat der Zentrierständer Probleme.
Ich gehe jede Wette ein, daß es sich bei anderen Trikerädern, die nur über eine Aufnahme verfügen, (MadMax-Vorderräder bspw.), äquivalent verhält.
ciao
pinguin
Aber HP und Co können sich sicher ohne Probleme einen Zentrierständer für ihre Trikeräder anfertigen lassen. Das kann ja jeder Vorrichtungsbau für unter 500€ machen und dort lohnt es sich im Gegensatz zum "normalen" Radhändler auch.
Ich denke das mit dem Nachzentrieren hat einfach wirtschaftliche Gründe. Wenn man die Räder nicht sehr gründlich abdrückt, bleiben die Speichen einfach vom Einspeichen verdrillt, was sich mit der Zeit durch die Belastung löst, hinzu kommen noch die Setzeffekte jeder Schraubverbindung. Wahrscheinlich ist es da halt günstiger, dem Händler eine Erstinspektion zu erstatten/in den Händlerpreis mit einzurechnen, als die Räder im Werk so lange zu bearbeiten, bis alle diese Effekte verschwunden sind. Zumal die meisten Händler eh eine kostenfreie Erstinspektion anbieten.
viele Grüße
Christoph
Aber HP und Co können sich sicher ohne Probleme einen Zentrierständer für ihre Trikeräder anfertigen lassen.
Christoph
Hallo Christoph,
korrekt. Haben wir auch. Und kompetente Fachhändler haben auch Möglichkeiten zum Zentrieren.
Und bevor sich hier Gerüchte fester verankern: Wie oben ausgeführt, werden Laufräder von HP Velotechnik nach sehr hohen Qualitätsvorgaben gebaut, abgedrückt und zentriert.
Ein möglicher Grund für eine Beschädigung des Laufrades ist ein Transportschaden. Trotz sehr guter Verpackung können bei unsachgemäßem Umgang bei der Spedition Teile beschädigt werden. Das ist bedauerlich, aber leider Realität, wie ich hier in Forum quer über die meisten Anbieter lese.
Wenn von unseren mehreren Tausend gebauten Laufrädern pro Jahr in einigen Einzelfällen ein Laufrad bei der Auslieferung an den Kunden nicht diesen hohen Qualitätsanforderungen entspricht, benötigen wir eine direkt Rückmeldung. Wir kümmern uns dann mit dem HP Velotechnik - Fachhändler vor Ort darum, dass der Kunde so schnell wie möglich und so gut wie uns möglich zufrieden sein ist.
Rückmeldungen unserer Kunden sind uns wichtig. Um nicht nur auf die jeweils am lautesten oder meist wiederholten Einzelerfahrungen von Menschen im Forum angewiesen zu sein, lassen wir uns gezielt nach vielen Kriterien vom Branchenverbund VSF bewerten. Insbesondere als Auszeichnung für die sehr hohe Produkt- und Montagequalität und die Servicequalität unserer Mitarbeiter im Vertrieb wurden wir in 2006 und in 2007 in der Lieferantenbewertung als bester Fahrradhersteller im deutschen Markt ausgezeichnet. Hier wurden nicht nur (aber auch) Spezialradhersteller bewertet, sondern die ganze Branche.
Die Erstinspektion nach 300 km ist wichtig und ernst zu nehmen. Auch wenn hier im Forum sicherlich viele Menschen über hohes Fahrradfachwissen und die nötigen Spezialwerkzeuge verfügen und daher problemlos auch über Online-Shops oder Direktversender ihren Bedarf decken können, gilt dies nach unseren Erfahrungen nicht für die große Mehrheit von liegeradinteressierten Menschen. Daher ist es für mich wichtig, unseren Kunden über ein großes Fachhändlernetz einen guten Service vor Ort zu bieten.
Dazu gehören neben der Erstinspektion regelmäßige Wartungsarbeiten, die sich nach dem jeweiligen Stand der Technik ergeben und - wie vom deutschen Recht vorgeschrieben - in unseren Bedienungsanleitungen klar kommuniziert werden. Und ja, da steht drin, dass wichtige Schraubenverbindungen überprüft werden müssen. Und nein, das bedeutet nicht, dass der Hersteller deswegen grundsätzlich sein Produkt mit lockeren Schrauben ausliefert. Oder mit lockeren Speichen. Und ja, es kann im Extremfall die eigene Sicherheit dran hängen. Das liegt in der Verantwortung des jeweiligen Nutzers.
In modernen Liegerädern, Dreirädern oder Velomobilen steckt eine Menge komplexe Technik. Es kann vorkommen, dass die Nutzer oder auch die Händler nicht mit allen Punkten direkt klarkommen. Auch wir wollen daraus lernen und unsere Produkte und den Service ständig weiter verbessern. Wer ein Problem mit einem HP Velotechnik -Rad hat, wende sich bitte erst an seinen Händler - wenn das nicht zufrieden stellt, spreche und bitte direkt an. Das geht per mail, bei komplexeren technischen Fragen geht es aber oft einfacher per Telefon.
Wir freuen und auf gute Gespräche,
H
Bei normalen Rädern ist es gewiss kein Problem, aber schon bei Trikerädern fängt es an, wenn diese nur eine einseitige Aufnahmemöglichkeit haben; mein Händler verzweifelt jedesmal, wenn ich dort zum Zentrieren oder Neuanfertigen von Laufrädern für's Trike auftauche. Die meisten Zentrierständer, (auch die höherwertigen), sind nur für Räder mit beidseitiger Aufnahme vorgesehen. Bei meinen hinteren Rädern sind Trommelbremsen drin, (der Bremskörper selber bleibt ja am Rahmen), und mit dem Rest an Nabe hat der Zentrierständer Probleme.
Ich gehe jede Wette ein, daß es sich bei anderen Trikerädern, die nur über eine Aufnahme verfügen, (MadMax-Vorderräder bspw.), äquivalent verhält.
Ich habe bis jetzt alle Trike-Laufräder (außer die des Trets, aber das ist ja auch noch kein Trike) selbst gebaut und zentriert. Ich folge der Greenspeed-Bedienungsanleitung, die ich damals mit dem GTE erhalten habe: Eine alte Konuskugellager-Vorderachse spannt mit den Konen handwarm angezogen die Innenringe der Rillenkugellager. Das funktioniert bisher bei all meinen Trikes problemlos.
Hallo Rainer,
Wenn man sich als Hindernis z.B. eine Bordsteinkante vorstellt, die fast halb so hoch wie das Rad ist, dann scheint mir das in der Vorstellung auch ein mit reichlich Federweg gefedertes Rad ziemlich abzubremsen – meinem Gefühl nach mehr als ein gleich weich gefedertes größeres Rad am selben Hindernis.
Øøøøh, jetzt weiss ich zwar nicht genau wie schlecht die Strassen in Deiner Gegend so sind, aber ich geh mal davon aus, dass der übliche Strassenbelag nicht dem dauernden Überfahren von 15 cm hohen Bordsteinkanten entspricht. ;)
Die von Dir als Beispiel angeführte Situation entspricht wohl eher einem anspruchsvollen Downhill und da würde selbst ich 559er vorziehen.
Die übliche Höhe der "Hindernisse", die aneinandergereiht den "Strassenbelag" ergeben, liegt wohl eher im Bereich einiger mm bis 2-3 cm. Mir ist klar, dass es da unrühmliche Ausnahmen gibt, z.B. die unglaublich unebenen Kopfsteinpflaster mittelalterlicher Städte wie z.B. Gent (B), aber die würde ich bei der Auslegung von VM-Fahrwerken höchstens ganz am Rande miteinbeiziehen.
Für meine tägliche Strecke gehe ich z.B. davon aus, dass die ca. 45 mm Federweg an meinem Bries absolut ausreichend sein werden.
Viele Grüsse
Thorsten
Eusebius
23.01.2008, 18:30
Ursache für die von mir berichteten Probleme beim Aufbau des Streamers war ein von hpvelotechnik falsch gelieferter Bügel, das haben die Nachforschungen von hpvelo ergeben.
Natürlich nehme ich meine Aussage zurück, dass der Streamer mit dem Klettverschluss nicht richtig halten würde.
Eusebius
Hallo hpvelo,
Und kompetente Fachhändler haben auch Möglichkeiten zum Zentrieren.Das kann ich ja nun nicht so stehen lassen; :) Auf meinen Händler lasse ich nichts kommen, und natürlich hat der Möglichkeiten, Räder zu zentrieren; sehr gut sogar. Nur ist es eben ein Unterschied, ob ich eine Nabe herkömmlicher Bauert habe, sei es nun mit oder ohne Scheibenbremsaufnahme, oder eben eine Nabe für Trommelbremsen, wo auf der einen Seite ein wirksame Aufnahme nicht so ohne weiteres möglich ist, da das Gegenstück am Rahmen bleibt. Ich habe nicht gesagt, daß es nicht geht. Überdies wird sich auch mein Händler schwer hüten, extra einen speziellen Zentrierständer nur für meine Naben ins Geschäft zu stellen.
ciao
pinguin
Hallo rainerh,
Ich habe bis jetzt alle Trike-Laufräder (außer die des Trets, aber das ist ja auch noch kein Trike) selbst gebaut und zentriert. Ich folge der Greenspeed-Bedienungsanleitung, die ich damals mit dem GTE erhalten habe: Eine alte Konuskugellager-Vorderachse spannt mit den Konen handwarm angezogen die Innenringe der Rillenkugellager. Das funktioniert bisher bei all meinen Trikes problemlos.
In der Anfangszeit vor vielen Jahren, wo ich noch ein Rad herkömmlicher Bauart fuhr, hatte ich mich auch mal am Zentrieren versucht; mit Zentrierständer und allem Drumherum. Beim Versuch ist es geblieben, :( obschon dieser Versuch ein ganzes WE gedauert hat; damals hatte ich noch den Platz.
ciao
pinguin
In der Anfangszeit vor vielen Jahren, wo ich noch ein Rad herkömmlicher Bauart fuhr, hatte ich mich auch mal am Zentrieren versucht; mit Zentrierständer und allem Drumherum. Beim Versuch ist es geblieben, :( obschon dieser Versuch ein ganzes WE gedauert hat; damals hatte ich noch den Platz.
Ich wollte damit nicht sagen, daß Du es selbst machen sollst (obwohl ich das bei einem Grundstock an technischen Geschick für empfehlenswert halte), sondern darauf hinweisen, daß jeder, der normale Laufräder zentrieren kann, das auch mit den trike-üblichen Trommelbremsnabenvorderrädern kann.
Hallo
Ich bin neu hier und hab vor ca 2 Monaten nach reichlichen Probefahrten für das MM entschieden.
Die Beratung von Thomas ist einfach genial. Man kann bei ihm beide Räder gleich nacheinander Probieren.
Am besten ist es bestimmt wenn man beide Räder direkt nebeneinader vergleicht.
Meiner Meinung nach sprechen die kleinen Details für die Steintrikes.
(Wie schon einer geschrieben hat solltes nicht Mad Max oder Scorpion heissen sondern Nomad Sport oder Scorpion)
Hallo Rainerh,
Ich wollte damit nicht sagen, daß Du es selbst machen sollst (obwohl ich das bei einem Grundstock an technischen Geschick für empfehlenswert halte), sondern darauf hinweisen, daß jeder, der normale Laufräder zentrieren kann, das auch mit den trike-üblichen Trommelbremsnabenvorderrädern kann.
Damals wollte ich es versuchen, hat mich ja keiner gezwungen. Und es war auch ein normales Rad, da ich da noch kein Trike hatte; ist also lange, lange her. Ich hatte das Zentrieren auch nicht nur einmal versucht, nur sollte es eben nicht sein, obschon ich den Rest vom Rad damals wie heute selber zusammenbaue.
ciao
pinguin
Wolfgang
10.04.2008, 18:48
Hallo zusammen ,
es ist ein Scorpion fx geworden und ich bin restlos zufrieden mit dem teil.
webmantz
11.04.2008, 11:31
Moin Wolfgang,
es ist ein Scorpion fx geworden und ich bin restlos zufrieden mit dem teil.
na dann herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit Deinem neuen Dreirad!
Ich habe mich letztes Jahr auch für ein Scorpion (ohne fx) entschieden, und diese Entscheidung auch bisher keinen Moment bereut. Das Rad macht mir auch nach über 3000 km einen Heidenspaß und ich lasse keine Gelegenheit aus, damit rumzudüsen.
Die von Eusebius genannten Probleme sind bei mir nicht aufgetreten, die Schutzbleche bleiben an Ort und Stelle, einen Streamer habe ich nicht.
Ganz problemfrei ging es aber auch bei mir nicht. Zum einen war lediglich ein 2fach-Umwerfer montiert, der sich bereits nach kurzer Zeit verbogen hat, wonach ich nicht mehr aufs kleinste Blatt schalten konnte. Möglicherweise hatte das aber auch damit zu tun, daß ich die Kombination 30-42-56 benutze. Wie auch immer, mein Händer (Cordes aus Uelzen) hat den Umwerfer anstandslos gegen einen passenden 3fach-Umwerfer getauscht, mit dem es problemlos lüppt.
Ein weiteres Probelm ist für mich die Anhängerkupplung, bzw. die Tatsache, daß man nicht so einfach eine Standard-Weber-Kupplung befestigen kann. Die Spezialversion, welche HP mittlerweile anbietet, ist nicht so mein Fall. Ich finde sie zu teuer und falsch positioniert (zu weit unten). An meinem Scorpion ist eine Schwinge mit Scheibenbremsaufnahmen (die ja nicht gebraucht werden). Ich habe da schon eine Idee, wie man diese Aufnahmen für eine angepasste Version der Kupplung "mißbrauchen" kann. Davon mehr, sowie ich das verwirklicht habe.
Einziges "echtes" Problem an meinem Scorpion ist und bleibt zur Zeit aber die DualDrive-Nabe. Diese gab vom ersten Tag ein klägliches Scheppern von sich. Auch ein Tausch der Nabe konnte bisher nur teilweise Abhilfe bringen (nun scheppert sie im 2. Gang unter Last kaum noch). Hier scheint echt der Wurm drin zu sein, was offensichtlich auch mit der Schwinge (Resonanzkörper) zu tun hat.
Aber wie gesagt, auch wenn das Scheppern immer noch stört, bin ich sehr zufrieden mit dem Rad als solchem und würde es auf keinen Fall wieder hergeben wollen.
Gruß, André
Zitat Velotroll
Dies war kein Händler oder Herstellerproblem. Sondern ein Transportschaden. Nachzulesen hier (http://www.liegeradforum.net/topic,562,-meine-ersten-20-km-mit-dem-mad-max.html)
Und alles wurde zu meiner Zufriedenheit geregelt. Heute bin ich froh und glücklich mim Mad Max
Thomas ist definitv darum bemüht, zufriedene Kunden zu haben. Bei mir gab es genau das gleiche Problem (dämliche Spedition) und Thomas hat das alles vorbildlichst geregelt damals. Die beim Link (Leider kann ich da nichts mehr zu schreiben, weil gesperrt) gezeigte Transportlösung mit dem Holz erscheint mir sehr sinnvoll. Wobei ich echt nicht verstehe, wie das nochmal passieren konnte. Gibt doch genug Konkurrenz, da verärgert man sich doch nicht die Kunden.
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