Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wann wird's mal wieder...
...richtig Winter. Heute bin ich auf kurze Handschuhe umgestiegen und auf halbem Weg habe ich auch noch von langer Löffler-Windstopper-Hose auf kurze Radhose umgerüstet. Wenn's so weitergeht, dann öffnen in zwei Wochen die Freibäder.
Knud
P.S.: Heute ist es wärmer als an zwei Tagen während unseres Elsaßurlaubs im August
>...richtig Winter. Heute bin ich auf kurze Handschuhe umgestiegen und auf halbem
>Weg habe ich auch noch von langer Löffler-Windstopper-Hose auf kurze Radhose
>umgerüstet. Wenn's so weitergeht, dann öffnen in zwei Wochen die Freibäder.
Handschuhe? Gestern um 23:15h hats hier (Stuttgart Innenstadt) noch 10 Grad gehabt. Handschuhe brauch ich nur bei Abfahrten im Regen...
Schon 250km und 3 Platten dieses Jahr,
Tim
>>...richtig Winter. Heute bin ich auf kurze Handschuhe umgestiegen und auf halbem
>>Weg habe ich auch noch von langer Löffler-Windstopper-Hose auf kurze Radhose
>>umgerüstet. Wenn's so weitergeht, dann öffnen in zwei Wochen die Freibäder.
>Handschuhe? Gestern um 23:15h hats hier (Stuttgart Innenstadt) noch 10 Grad gehabt. Handschuhe brauch ich nur bei Abfahrten im Regen...
Oh, ich erwähnte nicht, daß ich Handschuhe hauptsächlich aus Schutzgründen trage. Und ja, meine Fahrten Montag, Freitag und Donnerstag waren Abfahrten im Regen.
>Schon 250km und 3 Platten dieses Jahr,
Ich bin erst bei 110km, aber dafür kann ich mich an meinen letzten Platten nicht mehr erinnern. Das muß schon mehr als 7000km her sein.
Knud
>>>...richtig Winter. Heute bin ich auf kurze Handschuhe umgestiegen und auf halbem
>>>Weg habe ich auch noch von langer Löffler-Windstopper-Hose auf kurze Radhose
>>>umgerüstet. Wenn's so weitergeht, dann öffnen in zwei Wochen die Freibäder.
>>Handschuhe? Gestern um 23:15h hats hier (Stuttgart Innenstadt) noch 10 Grad gehabt. Handschuhe brauch ich nur bei Abfahrten im Regen...
>Oh, ich erwähnte nicht, daß ich Handschuhe hauptsächlich aus Schutzgründen trage. Und ja, meine Fahrten Montag, Freitag und Donnerstag waren Abfahrten im Regen.
>>Schon 250km und 3 Platten dieses Jahr,
>Ich bin erst bei 110km, aber dafür kann ich mich an meinen letzten Platten nicht mehr erinnern. Das muß schon mehr als 7000km her sein.
Sehr lang reicht Dein Gedächtnis nicht zurück, oder? Grade mal ein Jahr. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
Die Platten kommen von der Kombination glasscherbenübersäter Schloßpark und ungenügendem Durchstechschutz am Marathon Slick. 5x durch den Schlosspark, 3x Flicken. Gibt immerhin gleich auch Muckis am Oberkörper. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
Gruß,
Tim
>>Ich bin erst bei 110km, aber dafür kann ich mich an meinen letzten Platten nicht mehr erinnern. Das muß schon mehr als 7000km her sein.
>Sehr lang reicht Dein Gedächtnis nicht zurück, oder? Grade mal ein Jahr. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
Jupp. Nagut, sagen wir anderthalb. Soweit kommt das noch, daß ich mir die Daten meiner letzten Platten merke... Tss, tss.
>Die Platten kommen von der Kombination glasscherbenübersäter Schloßpark und ungenügendem Durchstechschutz am Marathon Slick. 5x durch den Schlosspark, 3x Flicken. Gibt immerhin gleich auch Muckis am Oberkörper.
Immer wieder gerne genommen sowas. Ich werde im Sommer mal von den neuen Marathon Supreme berichten, wie die sich so machen in Bezug auf Rollen und Pannenschutz. Schwalbe selber PR't ja tolle Dinge.
Mal sehen.
Knud
_kay st.
09.01.2007, 16:43
Hallo Knud
<blockquote class=zitat>Ich werde im Sommer mal von den neuen Marathon Supreme berichten, wie die sich so machen in Bezug auf Rollen und Pannenschutz. Schwalbe selber PR't ja tolle Dinge.</blockquote>
Den gibt es aber mal wieder nicht in 406...
Gruß
Kay
_martin s.
09.01.2007, 17:06
>Handschuhe? Gestern um 23:15h hats hier (Stuttgart Innenstadt) noch 10 Grad gehabt.
Dafür hat's aber kurz vorher geregnet. Okay, nicht in der Innenstadt, sondern in Zuffenhausen.
Gruß,
Martin
>>Handschuhe? Gestern um 23:15h hats hier (Stuttgart Innenstadt) noch 10 Grad
>>gehabt.
>Dafür hat's aber kurz vorher geregnet. Okay, nicht in der Innenstadt, sondern in
>Zuffenhausen.
Hey, man kann nicht alles haben. Regen bei 10° ist um die Jahreszeit immer noch besser als Regen bei -2°. Solangs nur nieselt stört mich das überhaupt nicht.
Gruß,
Tim
>Hallo Knud
><blockquote class=zitat>Ich werde im Sommer mal von den neuen Marathon Supreme berichten, wie die sich so machen in Bezug auf Rollen und Pannenschutz. Schwalbe selber PR't ja tolle Dinge.</blockquote>
>Den gibt es aber mal wieder nicht in 406...
Aber wenn der sich gut macht, dann kann man Schwalbe ja vielleicht dazu überreden.
Knud
_arathorn
09.01.2007, 21:49
Reinfall des Jahrhunderts, nur über 1000 Meter gab es Schnee" *sing*
Joa, so richtig Schnee wäre doch mal wieder schön, dann kann man wieder mit dem Kettwiesel schön um die Kurven driften.
Gruß Arathorn
P.S. Bei uns sinds momentan 13°C!!!
_martin s.
09.01.2007, 22:25
>Hey, man kann nicht alles haben. Regen bei 10° ist um die Jahreszeit immer noch besser als Regen bei -2°. Solangs nur nieselt stört mich das überhaupt nicht.
Will aber alles! :-) Aber Regen mag ich überhaupt nicht. Dann doch lieber Schnee bei -2°. Dann nehm ich aber das MTB.
Aber morgen soll's ja trocken sein, ich hol den Lieger mal wieder aus dem Keller.
Gruß,
Martin
_bernhard
10.01.2007, 09:19
>Joa, so richtig Schnee wäre doch mal wieder schön, dann kann man wieder mit dem Kettwiesel schön um die Kurven driften.
Ja das wäre schön - seufz ... <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
Besonders wenn man sieht wie der Autofahrer erst fluchend die Scheiben freikratzen müssen, und dann rumeiern weil es ein bisschen glatt ist. <img src=http://bilder21.parsimony.net/forum37385/biggrin.gif alt=biggrin>
Bernhard
>...richtig Winter.
Keine Sorge, das war früher auch schon oftmals so. Ich erinnere mich als ich ca. 1993 im Januar eine Stadtrallye für den 28. Feb. festlegte. Im Januar war es gerade ca. 15° und ich dachte, es wird im Feb. eher wärmer sein. Am 28. Feb. hatte es 0° und es kamen nur 3 Leute (einschl. mir)...
Ich wette, der Winter kommt noch. Aber tendenziell mag es stimmen, ein Treibhauseffekt dürfte da sein. Überlegt mal, worauf ihr alles verzichten müsstet, wenn ihr das Auto abschafft. Würdet ihr das schon jetzt machen, wenn alle mitmachen?
j.
_konrad gähler
10.01.2007, 10:32
>Überlegt mal, worauf ihr alles verzichten müsstet, wenn ihr das Auto abschafft. Würdet ihr das schon jetzt machen, wenn alle mitmachen?
>j.
Hallo Jenne,
ich versteh jetzt nicht, was du meinst. Wie... verzichten? Also... mir gehts gut.
Konrad
<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
www.konrad.isdrin.de (http://konrad.isdrin.de/)
>>Überlegt mal, worauf ihr alles verzichten müsstet, wenn ihr das Auto abschafft. Würdet ihr das schon jetzt machen, wenn alle mitmachen?
>>j.
>Hallo Jenne,
>ich versteh jetzt nicht, was du meinst. Wie... verzichten? Also... mir gehts gut.
>Konrad
><img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
Dito hier. Ich bin nach Stuttgart gezogen, damit ich kein Auto brauch. Irgendwie bleibt am Monatsende immer Geld übrig, trotz höherer Miete. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif alt=smile>
Gruß,
Tim
>Dito hier. Ich bin nach Stuttgart gezogen, damit ich kein Auto brauch. Irgendwie bleibt am Monatsende immer Geld übrig, trotz höherer Miete. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif alt=smile>
Wenn man aber Familie hat, ist es im Umland der Stadt schon angenehmer als mittendrin und dann sind die Einschränkungen ohne Auto deutlicher, leider. Man braucht klar mehr Fahrzeit zur Arbeit und so. Ich brauche mit Bus ca. 45 Min. (einfache Fahrt), mit Rad ca. 35 Min. und mit Auto 17 Min.. Das sind knapp 1 Stunde Zeitersparnis ggü. dem Bus (hin- und zurück). Trotzdem fahre ich gerne Bus, da ich sonst kaum dazu komme, meine Zeitschriften zu lesen :). Radfahren erfordert für mich immer informieren nach dem Wetter, weil ich kein harter Regenradler bin, klappt nur relativ selten.
Ohne Auto könnten wir nicht so einfach Omas und Opas besuchen, könnten nicht so leicht Sachen vom Baumarkt für die Wohnung kaufen (der hat schlechten Busanschluss). Einkaufen mit Auto ist auch viel praktischer und mit Kindern in Bahn und Bus unterwegs zu sein ist durchaus nicht stressfrei :)...
Kurz: Das Auto bietet uns eine Menge praktischer Vorteile, die uns das Geld wert sind. Wenn aber alle anderen mitmachen würden und die Regierung sagt, wir müssen die klimatische Notbremse ziehen, würde ich ohne Grollen mitmachen und auf das Auto verzichten.
j.
>Schon 250km und 3 Platten dieses Jahr,
Letzter PLatter war bei mir der 2.1.07:
Rheinpromenade in Köln war noch nicht von Sylvesterglas befreit. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/grmpf-blau.gif alt=grmpf>
Soviel Leute wie an diesem Tag hab ich noch nie mit Platten gesehn.
Jeder Zweite Radler war am Schieben
Ich hab am Abend aus den Mänteln am VR ca 20Splitter und am HR ca 10 Splitter rausgepuhlt....
Tschö
René
_martin s.
10.01.2007, 11:45
> Überlegt mal, worauf ihr alles verzichten müsstet, wenn ihr das Auto abschafft. Würdet ihr das schon jetzt machen, wenn alle mitmachen?
Hmmm... Also ich selbst habe kein Auto. Obwohl, eigentlich schon. Ich hab den Cuore meiner Freundin vorfinanziert.
Ich selbst hatte noch nie ein Auto, ich hab nicht mal den Führerschein gemacht. Früher hab ich in Heilbronn gewohnt, jetzt in S-Zuffenhausen. Der ÖPNV in HN war früher nicht gerade gut, gearbeitet habe ich in Leingarten. Da bin ich mit dem Rad gefahren, bei jedem Wetter.
Wohn- und Arbeitsort suche ich eh schon nach Erreichbarkeit mit ÖPNV aus.
Jetzt war das (alte) Auto beim Umzug eigentlich recht praktisch, ansonsten nimmt es meine Freundin nur, wenn sie entweder erst spät aus dem Geschäft kommt, also nach Mitternacht, oder Frühschicht hat. Sie hat ein Umweltticket, darf die U-Bahn also erst nach 9 benutzen. Und sonst? Also ich könnte die Wocheneinkäufe auch zu Fuß machen.
Einkäufe auf der grünen Wiese kommen arg selten vor. Das Breuningerland hat bisher noch nicht viel an uns verdient. Für nicht Ortskundige: das Breuningerland liegt angeblich verkehrsgünstig an der Autobahnausfahrt Ludwigsburg Nord. Aber ohne Auto ist es so gut wie nicht zu erreichen, der Bus fährt zu selten.
Gruß,
Martin
>>...richtig Winter.
>Keine Sorge, das war früher auch schon oftmals so. Ich erinnere mich als ich ca. 1993 im Januar eine Stadtrallye für den 28. Feb. festlegte. Im Januar war es gerade ca. 15° und ich dachte, es wird im Feb. eher wärmer sein. Am 28. Feb. hatte es 0° und es kamen nur 3 Leute (einschl. mir)...
>Ich wette, der Winter kommt noch. Aber tendenziell mag es stimmen, ein Treibhauseffekt dürfte da sein. Überlegt mal, worauf ihr alles verzichten müsstet, wenn ihr das Auto abschafft. Würdet ihr das schon jetzt machen, wenn alle mitmachen?
Kein Auto, noch nie gehabt. Alltagsradfahrer mit Gore-Regenausrüstung und Nabendynamo plus Busmöglichkeit (1h pro Weg). Bio-Gemüse wird wöchentlich geliefert, Getränke ab und zu, IKEA-Shopping auch. Alles andere geht - bis jetzt - in Fahrradtaschen, in die Straßenbahn oder ins Taxi.
Aber wir haben uns auch für eine Wohnung 3.5 km vom Stadtzentrum HD entschieden statt für die grüne Wiese. Der Rad-Arbeitsweg hat durchaus eine Rolle bei der Wohngegend gespielt.
Knud
>Wohn- und Arbeitsort suche ich eh schon nach Erreichbarkeit mit ÖPNV aus.
>Jetzt war das (alte) Auto beim Umzug eigentlich recht praktisch, ansonsten nimmt es meine Freundin nur, wenn sie entweder erst spät aus dem Geschäft kommt, also nach Mitternacht, oder Frühschicht hat. Sie hat ein Umweltticket, darf die U-Bahn also erst nach 9 benutzen. Und sonst? Also ich könnte die Wocheneinkäufe auch zu Fuß machen.
Habt ihr schon Kinder? Ohne Kinder haben wir auch kein Auto gehabt und gebraucht. Bis dahin hatten wir auch immer direkt in Hamburg gewohnt, nah am Busverkehr. Ja, die Kinder sind schuld am Auto... ;-).
j.
_bernhard
10.01.2007, 13:14
>Rheinpromenade in Köln war noch nicht von Sylvesterglas befreit. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/grmpf-blau.gif alt=grmpf>
>Soviel Leute wie an diesem Tag hab ich noch nie mit Platten gesehn.
>Jeder Zweite Radler war am Schieben
Scheißsitten! - Aber andererseits, warum wird an solchen Tagen um solche Strecken kein großer Bogen gemacht?
>>Rheinpromenade in Köln war noch nicht von Sylvesterglas befreit. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/grmpf-blau.gif alt=grmpf>
>>Soviel Leute wie an diesem Tag hab ich noch nie mit Platten gesehn.
>>Jeder Zweite Radler war am Schieben
>Scheißsitten! - Aber andererseits, warum wird an solchen Tagen um solche Strecken
>kein großer Bogen gemacht?
Weil die Scheißstadtplaner nur eine Möglichkeit für Radfahrer übrig lassen?
So ist es jedenfalls mit dem stuttgarter Schloßpark. Wer nach Osten aus der Innenstadt will, kann nur da durch, alles andere geht über eine Kraftfahrstraße ohne Radweg.
Und gekehrt wird natürlich nur der Teil in der Innenstadt, im restlichen Teil liegt der Streusplit und die zerstoßenen Glasscherben bis in den Sommer rein.
Die Alternative wäre, aus dem Kessel rauszufahren und außenrum einen Umweg von gut 5km mit ca. 100Hm zu fahren.
Gruß,
Tim
>Wenn man aber Familie hat, ist es im Umland der Stadt schon angenehmer als mittendrin und dann sind die Einschränkungen ohne Auto deutlicher, leider. Man braucht klar mehr Fahrzeit zur Arbeit und so. Ich brauche mit Bus ca. 45 Min. (einfache Fahrt), mit Rad ca. 35 Min. und mit Auto 17 Min.. Das sind knapp 1 Stunde Zeitersparnis ggü. dem Bus (hin- und zurück). Trotzdem fahre ich gerne Bus, da ich sonst kaum dazu komme, meine Zeitschriften zu lesen :). Radfahren erfordert für mich immer informieren nach dem Wetter, weil ich kein harter Regenradler bin, klappt nur relativ selten.
Och, das mit dem Regen ist gar nicht soo wild, wie es aus Autofahrersicht wirkt. Ich habe mein Auto vor nunmehr 2,5a abgestoßen und fahre das ganze Jahr über mit Rad zur Arbeit. Wirklich naß werde ich dabei allerdings recht selten und wenn, dann ist es auch egal. Auf Arbeit auf's Klo und kurz umziehen und fertig.
>Ohne Auto könnten wir nicht so einfach Omas und Opas besuchen, könnten nicht so leicht Sachen vom Baumarkt für die Wohnung kaufen (der hat schlechten Busanschluss). Einkaufen mit Auto ist auch viel praktischer und mit Kindern in Bahn und Bus unterwegs zu sein ist durchaus nicht stressfrei :)...
Och, es gibt Fahrräder, den ÖPNV, Taxen, die Bahn, Stadtauto, Mietwagen ...
Ist auch alles recht Streßfrei und wenn man kein Auto unterhalten muß auch von den Kosten her verträglich.
Apropos Streßfrei: Mit Kindern im Auto ist ja nun auch nicht immer unbedingt so das Lustige, wenn ich an das Gezanke meiner beiden da immer zurück denke ...
>Kurz: Das Auto bietet uns eine Menge praktischer Vorteile, die uns das Geld wert sind. Wenn aber alle anderen mitmachen würden und die Regierung sagt, wir müssen die klimatische Notbremse ziehen, würde ich ohne Grollen mitmachen und auf das Auto verzichten.
>j.
Das ist hübsch. Immer erst mal die anderen vorschieben. Sag doch einfach: "Ich will mein Auto fahren und mir ist es egal, welche Konsequenzen das für die Umwelt und Rohstoffressourcen hat." Das wäre aufrichtiger, als ein "ich würde ja, wenn die anderen und überhaupt und blabla ..."
Die Entscheidung für das Auto ist nun mal i.d.R. nicht rational, deshalb fällt den meisten der Verzicht ja auch so schwer. Aber das ist ja alles hinlänglich bekannt und Missionierungen zum Autoverzicht eh unfruchtbar. Warum, das kann man z.B. hier nachlesen:
<A href="http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF" target="_top">http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF</A>
Übrigens: meine Kinder waren einer der Beweggründe für mich, das Auto abzuschaffen.
Grüß mir die Hansestadt,
André
http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF
>>Rheinpromenade in Köln war noch nicht von Sylvesterglas befreit. <img >Scheißsitten! -
;-)
>Aber andererseits, warum wird an solchen Tagen um solche Strecken kein großer Bogen gemacht?
Der Radweg 20m parallel dazu ist seit ca einem Jahr nicht befahrbar, weil ein neuer Hochwasserschutz gebaut wird.
Ausserdem ist eine TotalSanierung das Radweges von Nöten(viele gebrochene Platten). Die Straße daneben ist sehr stark befahren. Radfahrer sind dort wirklich nicht gut aufgehoben. Bin aber den nächsten Tag trotzdem auf selbiger rumgeiert....
Ansonsten sind gute Nord-Süd Verbindungen zur Kölner Innenstadt Mangelware.
Tschö
René
_martin s.
10.01.2007, 13:56
>Habt ihr schon Kinder? Ohne Kinder haben wir auch kein Auto gehabt und gebraucht. Bis dahin hatten wir auch immer direkt in Hamburg gewohnt, nah am Busverkehr. Ja, die Kinder sind schuld am Auto... ;-).
Nee. Ich hab auch keine geplant :-) Aber wieso braucht man für Kinder unbedingt ein Auto? Um die Windelpackungen zu transportieren?
Gruß,
Martin
<A href="http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF" target="_top">http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF</A>
Danke für diesen Link. Die Diskussionen tauchen bei uns (mit anderen) immer wieder auf. "Was? Ihr habt kein Auto? Wartet nur, bis Ihr Kinder habt, dann werdet Ihr Euch das auch noch anders überlegen."
Knud
http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF
>>Habt ihr schon Kinder? Ohne Kinder haben wir auch kein Auto gehabt und gebraucht. Bis dahin hatten wir auch immer direkt in Hamburg gewohnt, nah am Busverkehr. Ja, die Kinder sind schuld am Auto... ;-).
>Nee. Ich hab auch keine geplant :-) Aber wieso braucht man für Kinder unbedingt ein Auto? Um die Windelpackungen zu transportieren?
Vieles wird viel praktischer. Man hat mit Kindern mehr Gepäck, das die Lütten schlecht selbst tragen können. Man hat weniger Zeit, wenn man Kinder hat und überhaupt ist es stressiger mit Kindern in der Bahn als alleine. Omas und Opas wohnen auf dem Land, das wird mit Kindern eine Tortour ohne Auto (Besuch mit Fahrrädern dauert ewig, da kannste nicht 30 km/h fahren).
Einkaufen mit Auto ist auch praktischer. Wenn du die Hände im Bus voller Tüten hast, haste keine Hand frei, um die Kinder an die Hand zu nehmen u.v.m..
j.
>Die Diskussionen tauchen bei uns (mit anderen) immer wieder auf. "Was? Ihr habt kein Auto? Wartet nur, bis Ihr Kinder habt, dann werdet Ihr Euch das auch noch anders überlegen."
Sag Bescheid, wenn es bei euch soweit ist, bin gespannt :-).
Bei uns war übrigens auch der Hauspreis ein Grund, nicht in Hamburg zu bauen. Im Umland ist es viel billiger. Wir gehören in unserer Gegend noch zu den wenigen, die nur ein Auto haben...
j.
>Das ist hübsch. Immer erst mal die anderen vorschieben. Sag doch einfach: "Ich will mein Auto fahren und mir ist es egal, welche Konsequenzen das für die Umwelt und Rohstoffressourcen hat." Das wäre aufrichtiger, als ein "ich würde ja, wenn die anderen und überhaupt und blabla ..."
Es hat durchaus auch etwas mit den anderen zu tun. Es fällt schwerer den Luxus "Auto" aufzugeben, wenn du siehst, wie leicht anderen manches mit Auto fällt. Hut ab vor jenen, die sich dieser Verlockung zu entziehen schaffen.
>Die Entscheidung für das Auto ist nun mal i.d.R. nicht rational,
Doch, bei uns nur rational. Ich brauche das Auto nicht zum Angeben. Bei einem SUV sähe es vielleicht anders aus, aber bei so kleinem Auto (3,57 m Länge) taugt es kaum zum Protzen :-).
><A href="http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF" target="_top">http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF</A>
Interessanter Link, habe schon ein paar Zeilen gelesen. Werde von den 300 Seiten aber noch mehr abchecken.
>Übrigens: meine Kinder waren einer der Beweggründe für mich, das Auto abzuschaffen.
Lass mich raten, ihr habt ziemlich guten Bus- und Bahnanschluss, oder? :-)
j.
http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF
>>Die Diskussionen tauchen bei uns (mit anderen) immer wieder auf. "Was? Ihr habt kein Auto? Wartet nur, bis Ihr Kinder habt, dann werdet Ihr Euch das auch noch anders überlegen."
>Sag Bescheid, wenn es bei euch soweit ist, bin gespannt :-).
>Bei uns war übrigens auch der Hauspreis ein Grund, nicht in Hamburg zu bauen. Im Umland ist es viel billiger. Wir gehören in unserer Gegend noch zu den wenigen, die nur ein Auto haben...
Das ist ja gerade der fatale Zirkel: Ihr habt halt das Haus nicht nur mit einem Kaufpreis bezahlt, sondern auch mit dem fehlenden guten ÖPNV-Anschluß, so daß Eure Autokosten direkt mit in den Kaufpreis eingehen müßten. Ich habe in HH, B und HD immer so zentral gewohnt - vielleicht gegen mehr Miete - daß ein Auto nie notwendig war, ja sogar einfach nur anstrengend gewesen wäre.
Für mich ist kein Auto zu haben ein positiver Teil der Lebensqualität, kein negativer.
Was Transporte angeht, habe ich ja schon geschrieben: Z.B. schleppe ich seit einiger Zeit keine Flaschen mehr vom Getränkemarkt nach Hause, sondern nur noch vom Keller in die Küche. Weil wir uns die (für 3 Euro Lieferpauschale) haben liefern lassen. Bei 30 Kästen waren das gesparte 3-400 Kilo Fracht auf dem Rad. Manches ist nur eine Frage der Organisation...
Die Studie ist übrigens wirklich interessant - vor allem der Teil, wie Autobesitz zu längeren Wegen führt und das immer häufiger Kinder per Mamataxi vor den Gefahren des (Auto)Verkehrs geschützt werden. Ein gefährlicher Kreislauf.
Knud
>>>Ja, die Kinder sind schuld am Auto... ;-).
>Vieles wird viel praktischer.
Ja, genau, und vor allen Dingen kann man jetzt die Kinder die 500m mit dem Auto sicher zum Kindergaren oder zur Schule bringen, (Das sehe ich jeden morgen, wenn ich zu Arbeit fahre live.)weil sich zwischen Schule und Heim eine "stark"befahrene Haupstraße befindet(eine Fusgängerampel mit kurzer Reaktionszeit ist vorhanden, wird aber in diesem Fall ignoriert!). <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
Gruß Joachim
_martin s.
10.01.2007, 15:57
>Vieles wird viel praktischer. Man hat mit Kindern mehr Gepäck, das die Lütten schlecht selbst tragen können.
Okay, aber kommt immer drauf an was man macht. Man verreist ja nicht jeden Tag ;-)
>Man hat weniger Zeit, wenn man Kinder hat
Weniger Zeit für sich selbst, okay. Aber man kann sie sich immer noch einteilen.
>und überhaupt ist es stressiger mit Kindern in der Bahn als alleine.
Das ist es aber auch im Auto.
>Omas und Opas wohnen auf dem Land, das wird mit Kindern eine Tortour ohne Auto
Und wie besuchen Oma und Opa euch?
>Einkaufen mit Auto ist auch praktischer. Wenn du die Hände im Bus voller Tüten hast, haste keine Hand frei, um die Kinder an die Hand zu nehmen u.v.m..
Da frag ich mich wie meine Eltern das früher gemacht haben. Mein Vater hatte das einzige Auto in der Familie, einkaufen machte meine Mutter mit uns. Sowohl im Lebensmittelladen zwei Strassen weiter (damals waren Autos noch nicht so verbreitet, und keiner ist ins Auto gestiegen um seine Brötchen 2 Pfennig billiger zu bekommen), als auch in der Stadt.
Sorry, aber ich sehe keinen Grund, ein Auto haben zu müssen nur weil man Kinder hat.
Gruß,
Martin
><A href="http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF" target="_top">http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF</A>
>Danke für diesen Link. Die Diskussionen tauchen bei uns (mit anderen) immer wieder auf. "Was? Ihr habt kein Auto? Wartet nur, bis Ihr Kinder habt, dann werdet Ihr Euch das auch noch anders überlegen."
Hi Knud,
nach grobem Überflug (300 Seiten liest man ja nicht im Vorübergehen) scheint die Studie eher autonegativ denn objektiv zu sein.
Insofern würde ich sie mal kritisch betrachten.
Je nach Lebensabschnitt ändern sich auch die Gesichtsfelder der Personen und andere Positionen erhalten Priorität.
Aus familiärer Sicht sage ich auch das man mit Auto Einiges deutlicher flexibeler und einfacher lösen als ohne.
Des weiteren sollte man auch bedenken, dass ein Leben ohne Auto auch nicht günstig ist. Bei mir wären das mal eben 2500€(!) für ne Bahnkarte im Jahr, dazu kommen dann noch Wege mit Taxi, anderen öffentlichen Verkehrsmitteln (insgesamt geschätzte 500-700€) und noch Der Unterhalt eines Rades(ca 300€ mit Anschaffung).
Dafür kann ich mir auch ein hübsches Auto vor die Tür stellen.
Auch habe ich zB noch nie folgenden Satz von einem Autofahrer gehört:
'Wie komm ich den dahin?'
Oder ich erinnere an Jörgs Zeiten, die er benötigt hat um nach Boxberg zu kommen.
mal ne Aufgabe zur Lösung:
Wohnort DuisburgCity und du möchtest mit ner Vierköpfigen Familie nach Mettmann ins Neandertalmuseum. Autofahrt ca 45min, ca 35km weg.
Jetzt such mir mal bitte ne Bus-und-Bahn Verbindung...Dauer?...Kosten?
Ich wette ohne Auto verkneifst du dir den Museumbesuch und gehst auf den Spielplatz.
Es gibt aber auch Wege wo wir das Auto nutzen, obwohl die Anbindung mit der Bahn nicht schlecht ist:
Wohnort DuisburgCity, besuch der Essener Innenstadt:
Auto: ca 30km, 20min Fahrzeit, Parken in Parkhaus
Bahn: ca 15min Fussweg , 10min Wartezeit und 15min Fahrzeit.
Hier nehmen wir aus Bequemlichkeit das Auto. Liegt wohl daran weil man den Weg nutzt mit dem man sich am Besten auskennt.
Kostenmäßig ist es auch denke ich besser, wenn man einen Weg beschritten hat(Auto oder ÖPNV) diesen beizubehalten, weil die Nutzung des jeweils anderen Medium überproportional teuer wird.
Zum Thema Ökologie: Klar Auto verpuffen zuviel, ich suche auch derzeit nach einem Auto das wenig verbraucht und in das ein Tieflieger passt. Unter 4,5l Diesel bin ich bisher noch nicht gekommen. Der 3L Audi wird ja nicht mehr gebaut
Aber sich die Einkäufe von Frischgemüse und Wasser mit nem Laster bis an die Haustür liefern zu lassen ist auch nicht ökologisch, wenn das alle machen würden....
Tschö
René
http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF
_heinzh.
10.01.2007, 16:15
>>Habt ihr schon Kinder? Ohne Kinder haben wir auch kein Auto gehabt und gebraucht. Bis dahin hatten wir auch immer direkt in Hamburg gewohnt, nah am Busverkehr. Ja, die Kinder sind schuld am Auto... ;-).
>Nee. Ich hab auch keine geplant :-) Aber wieso braucht man für Kinder unbedingt ein Auto? Um die Windelpackungen zu transportieren?
>Gruß,
>Martin
"Um die Windelpackungen zu transportieren?"
Selbst dafür nicht, schließlich gibt es für zur Zeit 69 schweizer Franken den innovativen, eine geschlossene Transportkette vom Aldi-Regal bis in die Küche bietenden
Leggero Trolley! Ich habe ihn seit Januar 2006 und bin begeistert. Gruß, HeinzH (http://www.leggero.ch/leggero/shop/store/pages/detail.asp?IDPage=129)
_mazesports
10.01.2007, 16:20
>Schon 250km und 3 Platten dieses Jahr,
>Tim
Hallo
ich habe zwar erst ca. 150 km dieses Jahr, habe es gestern aber geschafft mir 4 Löcher auf einmal zu fahren (gut, eigentlich sinds nur 2 Snakebites, einer vorne, so dass sogar die Felge was abbekommen hat und einer hinten)
Bin mit ca 40 und Rückenwind den Radweg entlang und auf einmal ist da eine fette Kante von ca 5 cm höhe drin. Dank der schlechten Beleuchtung habe ich sie erst zu spät erkannt und dank des Rollsplitts war ein Bremsen unmöglich...
mazesports
_martin s.
10.01.2007, 16:34
>Des weiteren sollte man auch bedenken, dass ein Leben ohne Auto auch nicht günstig ist. Bei mir wären das mal eben 2500€(!) für ne Bahnkarte im Jahr, dazu kommen dann noch Wege mit Taxi, anderen öffentlichen Verkehrsmitteln (insgesamt geschätzte 500-700€) und noch Der Unterhalt eines Rades(ca 300€ mit Anschaffung).
Da bist du aber immer noch günstiger als mit einem Auto. Das kostet insgesamt mehr im Jahr als nur Spritkosten.
BTW, die letzten Jahre hatte ich mit meiner Freundin ne Fernbeziehung. Ich wohnte in Heilbronn, arbeitete in Stuttgart, sie wohnte bei Leipzig. Und ich hatte ne BahnCard 100, Kostenpunkt 3300€. Da war dann aber alles drin.
Gruß,
Martin
>Aus familiärer Sicht sage ich auch das man mit Auto Einiges deutlicher flexibeler und einfacher lösen als ohne.
>Des weiteren sollte man auch bedenken, dass ein Leben ohne Auto auch nicht günstig ist. Bei mir wären das mal eben 2500€(!) für ne Bahnkarte im Jahr, dazu kommen dann noch Wege mit Taxi, anderen öffentlichen Verkehrsmitteln (insgesamt geschätzte 500-700€) und noch Der Unterhalt eines Rades(ca 300€ mit Anschaffung
>Dafür kann ich mir auch ein hübsches Auto vor die Tür stellen.
Andersrum: Für den Preis eines hübschen Autos kann ich mir alle Bahnkarten des Jahres, Radreparaturen und Taxiwege leisten.
>mal ne Aufgabe zur Lösung:
>Wohnort DuisburgCity und du möchtest mit ner Vierköpfigen Familie nach Mettmann ins Neandertalmuseum. Autofahrt ca 45min, ca 35km weg.
>Jetzt such mir mal bitte ne Bus-und-Bahn Verbindung...Dauer?...Kosten?
Duisburg mit RE nach Düsseldorf, dann S28 nach Neanderthal, 5 min Fußweg. Bahnfahrtdauer z.B. 16:42: 37 Minuten. Kosten kann ich Dir leider nicht sagen, aber die liegen bei vielleicht 30 Euro. Auto-Sprit kost 10 Euro, plus Abschreibung.
>Ich wette ohne Auto verkneifst du dir den Museumbesuch und gehst auf den Spielplatz.
Nö.
>Kostenmäßig ist es auch denke ich besser, wenn man einen Weg beschritten hat(Auto oder ÖPNV) diesen beizubehalten, weil die Nutzung des jeweils anderen Medium überproportional teuer wird.
>Zum Thema Ökologie: Klar Auto verpuffen zuviel, ich suche auch derzeit nach einem Auto das wenig verbraucht und in das ein Tieflieger passt. Unter 4,5l Diesel bin ich bisher noch nicht gekommen. Der 3L Audi wird ja nicht mehr gebaut
>Aber sich die Einkäufe von Frischgemüse und Wasser mit nem Laster bis an die Haustür liefern zu lassen ist auch nicht ökologisch, wenn das alle machen würden....
Doch gerade dann: Der Wagen fährt nicht wegen mir vom Lager zu mir und zurück. Sondern hat seine Tour. Dienstags zu uns ins Viertel. Wenn alle dort bestellen würden, dann hätte er genau eine Fahrt und alle anderen Fahrten der Anwohner fielen aus.
Knud
_erwin hugh schwank
10.01.2007, 16:58
<blockquote class=zitat>Bio-Gemüse wird wöchentlich geliefert, Getränke ab und zu, IKEA-Shopping auch.</blockquote>
Find ich so richtig gut<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
Bio, aber bitte mit Diesel.
LG
Erwin
>Da bist du aber immer noch günstiger als mit einem Auto. Das kostet insgesamt mehr im Jahr als nur Spritkosten.
Dann lass mal nachrechnen:
Fiat Punto Erdgas Variante gibts bei mobile.de für 12000€ , Nutzung 12Jahre bis er auf den Schrott geht.
Kosten pro Jahr :
Anschaffung 1000€
Sprit für 25000km/a bei 5kg/100km Verbrauch bei 70ct pro kg = 875€
Steuer und Versicherung Vollkassko mit 600 Selbstbeteiliung und ca 45 Prozent liegt bei ca 500€
Inspektion ca 300€
Reparaturen ca 200 €
Sommer- und Winterreifen 600€/ alle 4 Jahre ergeben 150€
Summe: 3025€ pro Jahr
Mit dem Auto wäre ich also günstiger als mit der Bahn.
Außerdem wird beim Bahnfahren häufig die Kosten der An-und Abreise(ein Rad kostet auch) vom Bahnhof unterschlagen.
Zugegeben das ist ne GünstigVariante, du kannst auch noch wesentlich teuerer fahren, aber ist deine Bahnkarte 1te Klasse im ICE?
>BTW, die letzten Jahre hatte ich mit meiner Freundin ne Fernbeziehung. Ich wohnte in Heilbronn, arbeitete in Stuttgart, sie wohnte bei Leipzig. Und ich hatte ne BahnCard 100, Kostenpunkt 3300€. Da war dann aber alles drin.
Ich hoffe die 3300€ waren gut angelegt. ;-)
Duck und weg!
René
_arno p.
10.01.2007, 17:03
>nach grobem Überflug (300 Seiten liest man ja nicht im Vorübergehen) scheint die Studie eher autonegativ denn objektiv zu sein.
>Insofern würde ich sie mal kritisch betrachten.
Das solltest Du mit jeder Studie machen (das kritische Betrachten). Auch wenn Sie autopositiv oder autoegal ist. In jeder Grundannahme, Fragestellung und Bewertung - welcher Studie auch immer - stecken subjektive Faktoren. Das heißt nicht das man aus einer Studie nicht auch was lernen könnte wenn sie nicht die eigene Meinung stützt. Das heißt aber auch nicht das eine Studie die die eigene Meinung stützt oder vorgibt neutral zu sein sauber gemacht ist.
>Auch habe ich zB noch nie folgenden Satz von einem Autofahrer gehört:
>'Wie komm ich den dahin?'
Genau diese Frage stelle ich mir die vier mal im Jahr wenn ich mit einem Car Sharing Auto irgendwohin in Köln muß. Die bekannten Wege mit dem Fahrrad funktionieren dann nicht mehr. Die Beschränkungen für Autos in der Stadt sind doch zumeist deutlich größer. Auf auf dem Land wüßte ich nicht warum die Wegfindung mit dem Auto leichter sein sollte als mit dem Rad.
>Oder ich erinnere an Jörgs Zeiten, die er benötigt hat um nach Boxberg zu kommen.
>mal ne Aufgabe zur Lösung:
>Wohnort DuisburgCity und du möchtest mit ner Vierköpfigen Familie nach Mettmann ins Neandertalmuseum. Autofahrt ca 45min, ca 35km weg.
>Jetzt such mir mal bitte ne Bus-und-Bahn Verbindung...Dauer?...Kosten?
>Ich wette ohne Auto verkneifst du dir den Museumbesuch und gehst auf den Spielplatz.
Die Krux ist ja, das mit jedem schnelleren Verkehrsmittel die Grenzen verschoben werden. Dafür liegen sie dann weiter weg. Selbst wenn Du einen Hubschrauber hättest gäbe es Ziele die Du Dir verkneifen würdest. (Ich verstehe übrigens nicht warum nicht mehr Menschen einen eigenen Hubschrauber haben wollen. Wäre doch viel praktischer und schneller als so ein Auto ;-)
Arno
_erwin hugh schwank
10.01.2007, 17:05
>>Habt ihr schon Kinder? Ohne Kinder haben wir auch kein Auto gehabt und gebraucht. Bis dahin hatten wir auch immer direkt in Hamburg gewohnt, nah am Busverkehr. Ja, die Kinder sind schuld am Auto... ;-).
>Nee. Ich hab auch keine geplant :-) Aber wieso braucht man für Kinder unbedingt ein Auto? Um die Windelpackungen zu transportieren?
>Gruß,
>Martin
Weil man doch wegen der Kinder nicht in der Stadt wohnen kann, wo immer die Leute vom Land zu ihren Arbeitsplätzen rasen und mit ihren Autos die Luft verpesten und die Kinder überfahren. Deswegen muss man unbedingt nach draussen ziehen, auch wemnn man dann den langen Arbeitsweg mit dem Auto in die Stadt hat.
Und natürlich sagt man, man könne doch in der Stadt keine Kinder großziehen, weil siehe oben.....
LG
Erwin
_jörg basler
10.01.2007, 17:26
Ich verstehe übrigens nicht warum nicht mehr Menschen einen eigenen Hubschrauber haben wollen. Wäre doch viel praktischer und schneller als so ein Auto ;-)
>Arno
Hallo!
Weil Hubschrauberfliegen soviel schwerer ist als so ziemlich jedes andere Fortbewegungsmittel?
Tschüss
Jörg
_erwin hugh schwank
10.01.2007, 17:31
>>Vieles wird viel praktischer. Man hat mit Kindern mehr Gepäck, das die Lütten schlecht selbst tragen können.
>Okay, aber kommt immer drauf an was man macht. Man verreist ja nicht jeden Tag ;-)
>>Man hat weniger Zeit, wenn man Kinder hat
>Weniger Zeit für sich selbst, okay. Aber man kann sie sich immer noch einteilen.
>>und überhaupt ist es stressiger mit Kindern in der Bahn als alleine.
>Das ist es aber auch im Auto.
>>Omas und Opas wohnen auf dem Land, das wird mit Kindern eine Tortour ohne Auto
>Und wie besuchen Oma und Opa euch?
>>Einkaufen mit Auto ist auch praktischer. Wenn du die Hände im Bus voller Tüten hast, haste keine Hand frei, um die Kinder an die Hand zu nehmen u.v.m..
>Da frag ich mich wie meine Eltern das früher gemacht haben. Mein Vater hatte das einzige Auto in der Familie, einkaufen machte meine Mutter mit uns. Sowohl im Lebensmittelladen zwei Strassen weiter (damals waren Autos noch nicht so verbreitet, und keiner ist ins Auto gestiegen um seine Brötchen 2 Pfennig billiger zu bekommen), als auch in der Stadt.
>Sorry, aber ich sehe keinen Grund, ein Auto haben zu müssen nur weil man Kinder hat.
>Gruß,
>Martin
Zustimmung
Wir hatten garkein Auto, waren aber fünf Personen. Wie haben wir bloß überlebt?
Ganz einfach, unsere Mutter hat uns, sobald wir soweit waren, zufuß oder mit ihrem Rad zum Einkaufen geschickt. Vorher haben sie und in seinem Urlaub mein Vater mit ihren Rädern eingekauft. So einfach war das. Dafür braucht man kein Auto. Und Hamburg-Osdorf war damals wirklich noch Pampa, Bus und Straßenbahn zwanzig stramme Gehminuten entfernt. Rund um die Siedlung Osdorf-Mitte nur Kornfelder und eine Kaserne.
LG
Erwin
>>Das ist hübsch. Immer erst mal die anderen vorschieben. Sag doch einfach: "Ich will mein Auto fahren und mir ist es egal, welche Konsequenzen das für die Umwelt und Rohstoffressourcen hat." Das wäre aufrichtiger, als ein "ich würde ja, wenn die anderen und überhaupt und blabla ..."
>Es hat durchaus auch etwas mit den anderen zu tun. Es fällt schwerer den Luxus "Auto" aufzugeben, wenn du siehst, wie leicht anderen manches mit Auto fällt. Hut ab vor jenen, die sich dieser Verlockung zu entziehen schaffen.
Wirklich schwerer ist es ohne Auto IMO nicht. Den Wocheneinkauf für die vierköpfige Familie erledige ich komplett mit Rad. Die Wohnung ist so gewählt, daß sie verkehrstechnisch gut angebunden (Nachtbus stündlich), ist aber trotzdem außerhalb von FfM. Meine Fahrzeiten mit Rad/ÖPNV zur City von FfM sind mit deinen vergleichbar, Auto wäre nicht schneller als Rad und oft langsamer als ÖPNV.
Wenn ich höre, über was Autofahrer so alles jammern (hab ich ja auch mal gemacht), vermisse ich da nichts. Worin die Verlockung besteht, ein eigenes Auto zu unterhalten, kann ich inzwischen nicht mehr nachvollziehen.
>>Die Entscheidung für das Auto ist nun mal i.d.R. nicht rational,
>Doch, bei uns nur rational. Ich brauche das Auto nicht zum Angeben. Bei einem SUV sähe es vielleicht anders aus, aber bei so kleinem Auto (3,57 m Länge) taugt es kaum zum Protzen :-).
Die meisten Argumente für ein eigenes Auto sind selbst erzeugt (z.B. Wohnortwahl) oder versuchen, den Autowunsch zu rechtfertigen, auch sich selbst gegenüber. Aber das ist normal und IMO völlig in Ordnung. Der Mensch entscheidet nun mal nicht rational, sondern sehr subjektiv.
>><A href="http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF" target="_top">http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF</A>
>Interessanter Link, habe schon ein paar Zeilen gelesen. Werde von den 300 Seiten aber noch mehr abchecken.
Das interessante an der Studie ist, wie ich finde, daß sie erklärt, warum sich die Mehrheit für das Auto entscheidet.
Du kannst ja mal alle deine rationalen Argumente für dich notieren und beim durchlesen der Studie überprüfen ...
>>Übrigens: meine Kinder waren einer der Beweggründe für mich, das Auto abzuschaffen.
>Lass mich raten, ihr habt ziemlich guten Bus- und Bahnanschluss, oder? :-)
Ja (nur Busanschluß), das war ein Kriterium der Wohnungswahl. Allerdings bestand bei uns auch schon immer ein rel. schwach ausgeprägter "Mobilitätszwang". Man muß nicht jedes Wochenende Kurzausflüge von X km Entfernung machen. Und im Vorschul- und Grundschulalter gab es eh immer gemaule von den Kindern, wenn sie länger als 30min. im Auto sitzen mußten. Ansonsten läßt sich z.B. innerhalb von max. 1 Stunde ein Mietwagen vor die Haustür bringen.
>j.
Grüße,
André
http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF
_jörg basler
10.01.2007, 17:32
>><A href="http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF" target="_top">http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF</A>
>>Danke für diesen Link. Die Diskussionen tauchen bei uns (mit anderen) immer wieder auf. "Was? Ihr habt kein Auto? Wartet nur, bis Ihr Kinder habt, dann werdet Ihr Euch das auch noch anders überlegen."
>
>Hi Knud,
>nach grobem Überflug (300 Seiten liest man ja nicht im Vorübergehen) scheint die Studie eher autonegativ denn objektiv zu sein.
>Insofern würde ich sie mal kritisch betrachten.
>Je nach Lebensabschnitt ändern sich auch die Gesichtsfelder der Personen und andere Positionen erhalten Priorität.
>Aus familiärer Sicht sage ich auch das man mit Auto Einiges deutlicher flexibeler und einfacher lösen als ohne.
>Des weiteren sollte man auch bedenken, dass ein Leben ohne Auto auch nicht günstig ist. Bei mir wären das mal eben 2500€(!) für ne Bahnkarte im Jahr, dazu kommen dann noch Wege mit Taxi, anderen öffentlichen Verkehrsmitteln (insgesamt geschätzte 500-700€) und noch Der Unterhalt eines Rades(ca 300€ mit Anschaffung).
>Dafür kann ich mir auch ein hübsches Auto vor die Tür stellen.
>Auch habe ich zB noch nie folgenden Satz von einem Autofahrer gehört:
>'Wie komm ich den dahin?'
>Oder ich erinnere an Jörgs Zeiten, die er benötigt hat um nach Boxberg zu kommen.
>mal ne Aufgabe zur Lösung:
>Wohnort DuisburgCity und du möchtest mit ner Vierköpfigen Familie nach Mettmann ins Neandertalmuseum. Autofahrt ca 45min, ca 35km weg.
>Jetzt such mir mal bitte ne Bus-und-Bahn Verbindung...Dauer?...Kosten?
>Ich wette ohne Auto verkneifst du dir den Museumbesuch und gehst auf den Spielplatz.
>Es gibt aber auch Wege wo wir das Auto nutzen, obwohl die Anbindung mit der Bahn nicht schlecht ist:
>Wohnort DuisburgCity, besuch der Essener Innenstadt:
>Auto: ca 30km, 20min Fahrzeit, Parken in Parkhaus
>Bahn: ca 15min Fussweg , 10min Wartezeit und 15min Fahrzeit.
>Hier nehmen wir aus Bequemlichkeit das Auto. Liegt wohl daran weil man den Weg nutzt mit dem man sich am Besten auskennt.
>Kostenmäßig ist es auch denke ich besser, wenn man einen Weg beschritten hat(Auto oder ÖPNV) diesen beizubehalten, weil die Nutzung des jeweils anderen Medium überproportional teuer wird.
>Zum Thema Ökologie: Klar Auto verpuffen zuviel, ich suche auch derzeit nach einem Auto das wenig verbraucht und in das ein Tieflieger passt. Unter 4,5l Diesel bin ich bisher noch nicht gekommen. Der 3L Audi wird ja nicht mehr gebaut
>Aber sich die Einkäufe von Frischgemüse und Wasser mit nem Laster bis an die Haustür liefern zu lassen ist auch nicht ökologisch, wenn das alle machen würden....
>Tschö
>René
Hallo!
Das scheint mir seit langem das ehrlichste und sinnreichste Statement zu dem Thema.
Wir haben schon mal 6 Jahre mit zwei Kindern 15km außerhalb gelebt und wohnen jetzt seit 1,5 Jahren ohne Auto in Münster. Ohne uns über den Klee loben zu wollen, aber es braucht schon etwas Idealismus dafür. Mittlerweile, nach vielen Jahren und Experimenten und etlichen Jobwechseln bzw. Versetzungen läuft es ganz rund. Ist aber in der momentanen voll aufs Auto abgestimmten Umwelt sicher nichts für jederman.
Allerdings auch kein Freibrief um mit dem Auto aufs Klo zu fahren.
Tschüss
Jörg Basler
http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF
_b.smgt-nils
10.01.2007, 17:42
Lieber Martin, lieber Erwin,
ich schreibt beide was Kinder betrifft in der Vergangensheitsform (als ich ein Kind war..., meine Eltern ...). Wie sieht's aus, habt Ihr selbst kleine Kinder (2 oder mehr)? Ich habe 4 und fahre jeden 7500 km/Jahr mit der SMGT, um das zweit-Auto zu sparen, aber ohne Auto (außer vielleicht in der Großstadt) kann ich's mir kaum vorstellen. Die Ansprüche an die Familie hinsichtlich flexibilität sind heute einfach auch andere als früher glaube ich.
Liebe Grüße
Nils
>Die Krux ist ja, das mit jedem schnelleren Verkehrsmittel die Grenzen verschoben werden. Dafür liegen sie dann weiter weg. Selbst wenn Du einen Hubschrauber hättest gäbe es Ziele die Du Dir verkneifen würdest. (Ich verstehe übrigens nicht warum nicht mehr Menschen einen eigenen Hubschrauber haben wollen. Wäre doch viel praktischer und schneller als so ein Auto ;-)
Ja, stimmt. So ist es. Das Problem ist, dass jetzt schon alle Auto fahren (bei uns jedenfalls gibt es keine Familie ohne Auto) und weite Ziele normal sind. Verzichtest du auf das Auto, verzichtest du auch auf viele Möglichkeiten. Rene schrieb es schon so, wie ich es auch sehe: Man verzichtet dann eben auf den Museumsbesuch. Den macht nur der Nachbar mit dem Auto...
Wie gesagt, mir fiele ein Autoverzicht leichter, wenn es wieder normal wird, keins zu haben. Die "Lebensgeschwindigkeit" hat schon einen hohen Standard erreicht. Wir würden dann halt seltener Oma und Opa besuchen, nicht so oft ins Schwimmbad und in die Spielscheune, weniger Museen und entferntere gute Freunde besuchen. (Dafür dann eben mehr zuhause bleiben und TV gucken ;-).)
Ich habe leider nicht soviel Idealismus, ganz alleine auf den Luxus Auto zu verzichten. Es ist wohl wie eine Sucht. Wenn andere mitmachen, könnten wir es vielleicht auch schaffen...
j.
PS: Was kostet eigentlich so ein Hubschrauber (gebraucht, aber noch gut in Schuss)? :-)
_erwin hugh schwank
10.01.2007, 17:52
>><A href="http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF" target="_top">http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF</A>
>>Danke für diesen Link. Die Diskussionen tauchen bei uns (mit anderen) immer wieder auf. "Was? Ihr habt kein Auto? Wartet nur, bis Ihr Kinder habt, dann werdet Ihr Euch das auch noch anders überlegen."
>
>Hi Knud,
>nach grobem Überflug (300 Seiten liest man ja nicht im Vorübergehen) scheint die Studie eher autonegativ denn objektiv zu sein.
>Insofern würde ich sie mal kritisch betrachten.
>Je nach Lebensabschnitt ändern sich auch die Gesichtsfelder der Personen und andere Positionen erhalten Priorität.
>Aus familiärer Sicht sage ich auch das man mit Auto Einiges deutlicher flexibeler und einfacher lösen als ohne.
>Des weiteren sollte man auch bedenken, dass ein Leben ohne Auto auch nicht günstig ist. Bei mir wären das mal eben 2500€(!) für ne Bahnkarte im Jahr, dazu kommen dann noch Wege mit Taxi, anderen öffentlichen Verkehrsmitteln (insgesamt geschätzte 500-700€) und noch Der Unterhalt eines Rades(ca 300€ mit Anschaffung).
>Dafür kann ich mir auch ein hübsches Auto vor die Tür stellen.
>Auch habe ich zB noch nie folgenden Satz von einem Autofahrer gehört:
>'Wie komm ich den dahin?'
>Oder ich erinnere an Jörgs Zeiten, die er benötigt hat um nach Boxberg zu kommen.
>mal ne Aufgabe zur Lösung:
>Wohnort DuisburgCity und du möchtest mit ner Vierköpfigen Familie nach Mettmann ins Neandertalmuseum. Autofahrt ca 45min, ca 35km weg.
>Jetzt such mir mal bitte ne Bus-und-Bahn Verbindung...Dauer?...Kosten?
>Ich wette ohne Auto verkneifst du dir den Museumbesuch und gehst auf den Spielplatz.
>Es gibt aber auch Wege wo wir das Auto nutzen, obwohl die Anbindung mit der Bahn nicht schlecht ist:
>Wohnort DuisburgCity, besuch der Essener Innenstadt:
>Auto: ca 30km, 20min Fahrzeit, Parken in Parkhaus
>Bahn: ca 15min Fussweg , 10min Wartezeit und 15min Fahrzeit.
>Hier nehmen wir aus Bequemlichkeit das Auto. Liegt wohl daran weil man den Weg nutzt mit dem man sich am Besten auskennt.
>Kostenmäßig ist es auch denke ich besser, wenn man einen Weg beschritten hat(Auto oder ÖPNV) diesen beizubehalten, weil die Nutzung des jeweils anderen Medium überproportional teuer wird.
>Zum Thema Ökologie: Klar Auto verpuffen zuviel, ich suche auch derzeit nach einem Auto das wenig verbraucht und in das ein Tieflieger passt. Unter 4,5l Diesel bin ich bisher noch nicht gekommen. Der 3L Audi wird ja nicht mehr gebaut
>Aber sich die Einkäufe von Frischgemüse und Wasser mit nem Laster bis an die Haustür liefern zu lassen ist auch nicht ökologisch, wenn das alle machen würden....
>Tschö
>René
finde ich lustig, Ergebniss gefällt mir nicht , also nicht objektiv.
Deine Aufgabe ist auch aus Autofahrersicht gestellt. Wenn man etwas nicht machen kann, weil es zu aufwändig wird, dann läßt man es. Du willst ein Leben wie ein Autofahrer führen: Wohnort, Arbeit 50km entfernt in die eine Richtung, Freizeit 50 km entfernt in die andere. Das man daran als Nichtautobesitzer scheitert, ist von vorherein klar, insofern ist Deine Aufgabe irrelevant, aber sie zeigt welchen Lebensstil du führen möchtest. Und wenn Du den Lebensstil pflegen willst, ok.
Aber dann sei ehrlich und sag zu denen die unter schlechter Luft und an Verkehrsunfallfolgen leiden: Eure verminderte Lebensqualität ist mir sch..ßegal, was kümmert es mich, Hauptsache ich kann so leben wie ich möchte. Und heuchel nicht schlechtes Gewissen von wegen "klar Autos verpuffen zuviel..."
LG
Erwin
http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF
>>Dafür kann ich mir auch ein hübsches Auto vor die Tür stellen.
>Andersrum: Für den Preis eines hübschen Autos kann ich mir alle Bahnkarten des Jahres, Radreparaturen und Taxiwege leisten.
Genau das sehen aber 90% der Menschen anderherum.
Ich für meinen Teil sehe das auch so, weil ich die Unkomfortabiltät Der DB in meinen 3 Bahn Jahren Köln-Duisburg (täglich) 'schätzen' gelernt habe.
>Duisburg mit RE nach Düsseldorf, dann S28 nach Neanderthal, 5 min Fußweg. Bahnfahrtdauer z.B. 16:42: 37 Minuten. Kosten kann ich Dir leider nicht sagen, aber die liegen bei vielleicht 30 Euro. Auto-Sprit kost 10 Euro, plus Abschreibung.
Ich komme auf ca 40Euro wenn ich davon ausgehe das das Baby im Kinderwagen kostenlos ist. Gruppentickets und 4er Tickest lohnen nicht. Gegenüber 8€ bei einem Auto das 9Liter(Kinder benötigen ja mitlerweise einen Van) verbraucht.
Wenn ich also das Auto vor der Tür nicht nutze verliere ich 32€ an der Abschreibung aufs Auto. Genau Ander herum gilt es ja wenn du ne Bahnkarte hast,
da kannst du vermutlich am Wochende alle Personen mitnehem und musst evtl nur noch die S-Bahn als Kurzstrecke für Frau und 1Kind bezahlen.
Wenn du dich für einen Weg entschieden hast must du ihn also konsequent gehen.
Mischkalkulationen kommen dann richtig teuer.
Zur Fahrzeit:
In Realität sieht der Besuch dann ungefähr so aus(ich sammele mal aus meinen Bahnkilometern das täglich übliche):
- 15Minuten zum Bahnhof gehen.
- Leider verspätet sich der RE1 wegen Überholung um 10 min -
- Beim Fahrradabteil war die Tür kaputt also einfach in den nächsten Wagon
- Geschubse gegrummel - Sie nehmen hier aber viel Platz weg, warum sind sie nicht im Fahradabteil?
- Also Kinderwagen runter in den Gang tragen -
- Leute wollen am Flughafen aussteigen - Kinderwagen wieder hochtragen -
- Bahnsteigwechsel - Weil Personen den Aufzug festhalten verpasst du deinen Anschluss an die S28. 20minuten Warten.
- In der S28 platziert sich dann ein Besoffner neben dir und betankt dich mit Alkoholatem, ausweichen ist wegen Fülle nicht möglich.
- Drausen tappst dann die Große in eine Fütze und hat prompt die Schuhe nass
- 5 Minuten später ist man dann im Museum und hat 80 statt der 37Minuten benötigt, ne Missmutige Frau ein nörgelndes Kind und ein selig schlafendes Baby das von allem nichts mitbekommen hat.
Mal abgesehen von den Sachen: Mama ich hab Hunger, Mama ich hab Durst, Mama ich will nicht laufen, Mama mir ist langweilig...
>>Aber sich die Einkäufe von Frischgemüse und Wasser mit nem Laster bis an die Haustür liefern zu lassen ist auch nicht ökologisch, wenn das alle machen würden....
>Doch gerade dann: Der Wagen fährt nicht wegen mir vom Lager zu mir und zurück. Sondern hat seine Tour. Dienstags zu uns ins Viertel. Wenn alle dort bestellen würden, dann hätte er genau eine Fahrt und alle anderen Fahrten der Anwohner fielen aus.
Ein Laster für Gemüse, einer für Kartoffeln, einer für Wasser einer Für Tiefkühlkost.....
Dann muss er wiederkommen weil jemand einer nicht da war...
Und über das Ökoligische Verhältnis von LKW zu PKW brauch ich ja auch nichts zu sagen...
Dabei kann man doch alles bei einer Zentralstelle(Supermarkt) mit einem Rad abholen und kann so die Lkws aus seinem Viertel raushalten.
Es ist also nicht ökologisch sondern bequem!
Ich vermute mal, dass in einer Gesamtbilanz der Weg mit dem Pkw zum Supermarkt weniger Energie verbrät als die Hausanlieferung per LKW.
Tschö
René
_martin s.
10.01.2007, 17:59
Hi Nils,
>Wie sieht's aus, habt Ihr selbst kleine Kinder (2 oder mehr)?
Nein, das habe ich in einem anderen Beitrag schon geschrieben ;-)
>Die Ansprüche an die Familie hinsichtlich flexibilität sind heute einfach auch andere als früher glaube ich.
Das denke ich nicht mal, sondern es kommt ein anderer Punkt hinzu, den ich schon ganz kurz angerissen habe: früher gab es an jeder Ecke Läden, in denen man den täglichen Bedarf decken konnte. Sei es nun Bäcker, Metzger oder ein Tante Emma-Laden. Andere Einkäufe wie Kleidung, Klein-Elektro, etc. wurden mit dem Bus erledigt. Große Einkäufe (Waschmaschine, Fernseher, usw.) gab es selten, und wurden zum Teil auch geliefert. Gebraucht wurde das Auto eigentlich nur für den Weg zur Arbeit, Ausflüge am Wochenende oder Urlaub.
Dieses Nutzungsverhalten hat sich im Laufe der Zeit durch die ständige Verfügbarkeit mehrerer Autos in fast allen Familien geändert. Die kleinen Läden an der Ecke sterben aus, Lebensmittel werden lieber im Kaufland auf der grünen Wiese gekauft. Der oben erwähnte Fernseher hat keine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren mehr, sondern ist nach 5 Jahren schon Alt-Gerät, Waschmaschinen auch, usw. Und auch hier: der Laden im Ort hat dichtgemacht mangels Kunden, gekauft wird auf der grünen Wiese wo der Geiz saublöd ist.
Sowas sehe ich nicht als Flexibilität an, sondern eher an Verlust dergleichen.
Und ja, ich bin auch nicht der Engel. Ich warte beinahe täglich auf den Anruf von Amazon, wann sie meinen neuen 37"-LCD-Fernseher liefern, der mein ca. 6 Jahre altes 70cm-Röhrengerät ersetzen wird. Aber dazu stehe ich :-D
Gruß,
Martin
>Und auch hier: der Laden im Ort hat dichtgemacht mangels Kunden, gekauft wird auf der grünen Wiese wo der Geiz saublöd ist.
Tja, ich sach ja, solange nicht alle mitmachen und auf's Auto verzichten, fällt es schwer. Andererseits bin ich auch froh über die Auswahl und Preise im Supermarkt.
j.
>>Lass mich raten, ihr habt ziemlich guten Bus- und Bahnanschluss, oder? :-)
>Ja (nur Busanschluß), das war ein Kriterium der Wohnungswahl.
Diesen Luxus (Bus vor Ort) findet man aber nicht in allen Wohnungen/Häusern. Unser Bus ist auch gar nicht mal so weit weg, fährt aber nicht sehr oft (Wartezeiten beim Umsteigen). Wir haben auch darauf geachtet, nicht so weit weg vom Busanschluss zu bauen (meine Frau fährt kein Auto). Im gleichen Ort hat man manchmal viel weitere Fußwege zum Bus. Aber man muss beim Hauskauf bzw. bei der Wohnungssuche auch Kompromisse in Kauf nehmen und es ist Glückssache.
>Und im Vorschul- und Grundschulalter gab es eh immer gemaule von den Kindern, wenn sie länger als 30min. im Auto sitzen mußten. Ansonsten läßt sich z.B. innerhalb von max. 1 Stunde ein Mietwagen vor die Haustür bringen.
Unsere fahren gerne im Auto mit. Hinten haben sie Ruhe zum Gameboyspielen, Mp3-Player hören, Prügeln, McDonalds essen etc. :-).
j.
>Ich verstehe übrigens nicht warum nicht mehr Menschen einen eigenen Hubschrauber haben wollen. Wäre doch viel praktischer und schneller als so ein Auto ;-)
>>Arno
>Hallo!
>Weil Hubschrauberfliegen soviel schwerer ist als so ziemlich jedes andere Fortbewegungsmittel?
Wohl eher, weil die Parkplätze dafür so weit außerhalb liegen. Da müsste man ja wieder mit öffentlichen Verkehrsmittel fahren...
Carsten
>PS: Was kostet eigentlich so ein Hubschrauber (gebraucht, aber noch gut in Schuss)? :-)
Hab gerade mal auf ebay (international) geschaut. Unter den wenigen Angeboten ist einer aus den 60ern, der im Moment bei 20100 US$ liegt (aber noch 6 Tage drin ist), es gibt dort aber auch neuere Modelle, deren Startpreise über 200000 US$ liegen.
Wenn's nur der Anschaffungspreis wäre, würden bestimmt viel mehr Menschen Helikopter verwenden, schließlich geben nicht wenige Menschen hohe fünfstellige Summen für Autos aus (die ja auch nicht unerhebliche Betriebskosten mit sich bringen). Aber mal abgesehen von allen (horrenden!) laufenden Kosten muß man beim Helikopter allein für den Pilotenschein schon eine sechsstellige Summe berappen (oder sich für das halbe Leben bei der Armee verpflichten). Mein Autoführerschein war da schon billiger....
Alles Gute,
Niko.
_jörg basler
10.01.2007, 18:48
>>><A href="http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF" target="_top">http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF</A>
>>>Danke für diesen Link. Die Diskussionen tauchen bei uns (mit anderen) immer wieder auf. "Was? Ihr habt kein Auto? Wartet nur, bis Ihr Kinder habt, dann werdet Ihr Euch das auch noch anders überlegen."
>>
>>Hi Knud,
>>nach grobem Überflug (300 Seiten liest man ja nicht im Vorübergehen) scheint die Studie eher autonegativ denn objektiv zu sein.
>>Insofern würde ich sie mal kritisch betrachten.
>>Je nach Lebensabschnitt ändern sich auch die Gesichtsfelder der Personen und andere Positionen erhalten Priorität.
>>Aus familiärer Sicht sage ich auch das man mit Auto Einiges deutlicher flexibeler und einfacher lösen als ohne.
>>Des weiteren sollte man auch bedenken, dass ein Leben ohne Auto auch nicht günstig ist. Bei mir wären das mal eben 2500€(!) für ne Bahnkarte im Jahr, dazu kommen dann noch Wege mit Taxi, anderen öffentlichen Verkehrsmitteln (insgesamt geschätzte 500-700€) und noch Der Unterhalt eines Rades(ca 300€ mit Anschaffung).
>>Dafür kann ich mir auch ein hübsches Auto vor die Tür stellen.
>>Auch habe ich zB noch nie folgenden Satz von einem Autofahrer gehört:
>>'Wie komm ich den dahin?'
>>Oder ich erinnere an Jörgs Zeiten, die er benötigt hat um nach Boxberg zu kommen.
>>mal ne Aufgabe zur Lösung:
>>Wohnort DuisburgCity und du möchtest mit ner Vierköpfigen Familie nach Mettmann ins Neandertalmuseum. Autofahrt ca 45min, ca 35km weg.
>>Jetzt such mir mal bitte ne Bus-und-Bahn Verbindung...Dauer?...Kosten?
>>Ich wette ohne Auto verkneifst du dir den Museumbesuch und gehst auf den Spielplatz.
>>Es gibt aber auch Wege wo wir das Auto nutzen, obwohl die Anbindung mit der Bahn nicht schlecht ist:
>>Wohnort DuisburgCity, besuch der Essener Innenstadt:
>>Auto: ca 30km, 20min Fahrzeit, Parken in Parkhaus
>>Bahn: ca 15min Fussweg , 10min Wartezeit und 15min Fahrzeit.
>>Hier nehmen wir aus Bequemlichkeit das Auto. Liegt wohl daran weil man den Weg nutzt mit dem man sich am Besten auskennt.
>>Kostenmäßig ist es auch denke ich besser, wenn man einen Weg beschritten hat(Auto oder ÖPNV) diesen beizubehalten, weil die Nutzung des jeweils anderen Medium überproportional teuer wird.
>>Zum Thema Ökologie: Klar Auto verpuffen zuviel, ich suche auch derzeit nach einem Auto das wenig verbraucht und in das ein Tieflieger passt. Unter 4,5l Diesel bin ich bisher noch nicht gekommen. Der 3L Audi wird ja nicht mehr gebaut
>>Aber sich die Einkäufe von Frischgemüse und Wasser mit nem Laster bis an die Haustür liefern zu lassen ist auch nicht ökologisch, wenn das alle machen würden....
>>Tschö
>>René
>
>finde ich lustig, Ergebniss gefällt mir nicht , also nicht objektiv.
>Deine Aufgabe ist auch aus Autofahrersicht gestellt. Wenn man etwas nicht machen kann, weil es zu aufwändig wird, dann läßt man es. Du willst ein Leben wie ein Autofahrer führen: Wohnort, Arbeit 50km entfernt in die eine Richtung, Freizeit 50 km entfernt in die andere. Das man daran als Nichtautobesitzer scheitert, ist von vorherein klar, insofern ist Deine Aufgabe irrelevant, aber sie zeigt welchen Lebensstil du führen möchtest. Und wenn Du den Lebensstil pflegen willst, ok.
>Aber dann sei ehrlich und sag zu denen die unter schlechter Luft und an Verkehrsunfallfolgen leiden: Eure verminderte Lebensqualität ist mir sch..ßegal, was kümmert es mich, Hauptsache ich kann so leben wie ich möchte. Und heuchel nicht schlechtes Gewissen von wegen "klar Autos verpuffen zuviel..."
>LG
>Erwin
Hallo Erwin!
Wir kennen uns nicht und auch René kenne ich nur von verschiedenen Rennen und ein wenig Smaltalk. Dennoch möchte ich ihn in Schutz nehmen. Es wird leider nicht auf die Schnelle möglich sein den Istzustand umzukehren ohne bürgerkriegsähnliche Zustände. Mehr als 50 Jahre im Größenwahn fehlgeleitet Entscheidungen zur Verkehrs und Umweltpolitik lassen sich nicht einfach so wegwischen.
(Im Übrigen wurde der ganz Mist von der amerikanischen Autoindustrie verzapft. Die haben sich im großen Stil in amerikanische Eisenbahngesellschaften eingekauft und diese dann so weit lahmgelegt, das man auf dem Land ohne Auto aufgeschmissen war. Dann wurde das "grandiose" Straßennetz (z.B. L.A.) aufgebaut. Leider hat man sich hier nach dem Krieg an den "freiheitsliebenden" Amis orientiert, statt das gut Bahnnetz wieder ordentlich in Gang zu setzten. Persönliche Freiheit("Auto") machte nach dem Krieg einen sympatischeren Eindruck als "Staatsbahn")
Zumindest macht René sich Gedanken, den Schaden so klein wie möglich zu halten. Wenn das alle machen würden, wären wir schon einen Schritt weiter.
Tschüss
Jörg Basler
http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF
_erwin hugh schwank
10.01.2007, 18:54
>Lieber Martin, lieber Erwin,
>ich schreibt beide was Kinder betrifft in der Vergangensheitsform (als ich ein Kind war..., meine Eltern ...). Wie sieht's aus, habt Ihr selbst kleine Kinder (2 oder mehr)? Ich habe 4 und fahre jeden 7500 km/Jahr mit der SMGT, um das zweit-Auto zu sparen, aber ohne Auto (außer vielleicht in der Großstadt) kann ich's mir kaum vorstellen. Die Ansprüche an die Familie hinsichtlich flexibilität sind heute einfach auch andere als früher glaube ich.
>Liebe Grüße
>Nils
Hallo Nils,
ich denke mal, es ist egal ob Vergangenheit oder Heute.
Dass Du es Dir nicht vorstellen kannst, heißt eben nicht, dass es nicht geht.
Und zwar nicht nur in der Großstadt.
Der Unterschied ist doch nur, dass Leute eben als Autofahrer leben wollen.
Ich wohne im ländlichen Raum, kurz vor der Landesgrenze von Hamburg. (Hamburg ist ein Bundesland nicht nur die Stadt, ich wohne in Sülldorf) Die Koppeln und Felder beginnen gleich hinter der Wohnanlage. Selbst habe ich keine Kinder, aber habe immer wieder Familien erlebt, bei denen Auto eben kein Thema war. Ich wohne in einer Wohnanlage mit Bus vor der Tür und S-Bahn fünf Gehminuten entfernt, Laden direkt am Haus, Lidl, Aldi, Bio-Discounter und Ökohofladen 15 20 Gehminuten entfernt. Schule (Grund, Haupt) in Sichtweite, Realschule, Gymnasien und Gesammtschulen ein, zwei S-Bahnstationen entfernt. Und selbst hier erzählen mir meine Nachbarn, ob mit oder ohne Kinder: "aber man braucht doch ein Auto."
Die Ansprüche an die Familie in Punkto "Flexibilität" haben nach meiner Meinung nichts mit früher oder heute zu tun, sondern welchen Lebensstil man pflegen will welche Prioritäten man setzt.
Mein bestes Beispiel ist meine direkte Nachbarin. Nicht ganz unbekannte Publizistin, alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Tochter 9, Söhne 6 und 4 Jahre.
Ein Damenrad, ein Mädchenrad, ein Kinderrädchen, ein Kinderanhänger.
Und da geht alles mit Fahrrad. Im Sommer 2005 sind die sogar von hier aus nach Dithmarschen gefahren in zwei Tagen. Mutter auf ihrem Rad, der Kleinste und das Gepäck im Anhänger.
Die Tochter und der ältere Sohn auf ihren Rädern. Tochter hatte auch etwas Gepäck.
Und die Kinder führen durchaus das Leben von Kindern aus Bildungsbürgerkreisen, also Musikschule, Hockeyclub, Sportverein, und was da noch so an Sachen sind.
Das geht alles mit Rad , wenn man es wirklich will.
Wenn man von vornherein sagt, aber dann werd ich doch zu unflexibel, dann ist man es schon...... in seiner Denke.
LG
Erwin
_martin hannekum
10.01.2007, 19:05
>>Die Krux ist ja, das mit jedem schnelleren Verkehrsmittel die Grenzen verschoben werden. Dafür liegen sie dann weiter weg. Selbst wenn Du einen Hubschrauber hättest gäbe es Ziele die Du Dir verkneifen würdest. (Ich verstehe übrigens nicht warum nicht mehr Menschen einen eigenen Hubschrauber haben wollen. Wäre doch viel praktischer und schneller als so ein Auto ;-)
>Ja, stimmt. So ist es. Das Problem ist, dass jetzt schon alle Auto fahren (bei uns jedenfalls gibt es keine Familie ohne Auto) und weite Ziele normal sind. Verzichtest du auf das Auto, verzichtest du auch auf viele Möglichkeiten. Rene schrieb es schon so, wie ich es auch sehe: Man verzichtet dann eben auf den Museumsbesuch. Den macht nur der Nachbar mit dem Auto...
>Wie gesagt, mir fiele ein Autoverzicht leichter, wenn es wieder normal wird, keins zu haben. Die "Lebensgeschwindigkeit" hat schon einen hohen Standard erreicht. Wir würden dann halt seltener Oma und Opa besuchen, nicht so oft ins Schwimmbad und in die Spielscheune, weniger Museen und entferntere gute Freunde besuchen. (Dafür dann eben mehr zuhause bleiben und TV gucken ;-).)
>Ich habe leider nicht soviel Idealismus, ganz alleine auf den Luxus Auto zu verzichten. Es ist wohl wie eine Sucht. Wenn andere mitmachen, könnten wir es vielleicht auch schaffen...
>j.
>PS: Was kostet eigentlich so ein Hubschrauber (gebraucht, aber noch gut in Schuss)? :-)
Hallo!
Auf dem Lande aufs Auto verzichten wenn man Kinder hat ist schon nicht einfach und das wollte ich auch nicht. Irgendwelche Vorteile muß es ja auch haben in der Stadt zu leben, käme für mich aber keinesfalls in Frage. Nee das wäre mir zu unflexzibel so ohne Auto, grad mal schnell ins Kino oder andere Veranstaltungen kann man dann alle vergessen, es würde zwar gehen aber bei den weiten Entfernungen nicht einfach. Aber dafür verzichten wir auf Autourlaub und vor allem das fliegen mit dem Flugzeug. Eine der größten Dreckschleudern, da oben halten sich die Abgase viel länger. Viele die kein Auto haben werden sicher öfter mit dem Flugzeug fliegen und dann ballern die ihren schlechten Beitrag halt in kürzester Zeit raus. Machen wir uns nichts vor.
Gruß Martin H.
_martin hannekum
10.01.2007, 19:19
>
>>>Aber sich die Einkäufe von Frischgemüse und Wasser mit nem Laster bis an die Haustür liefern zu lassen ist auch nicht ökologisch, wenn das alle machen würden....
>>Doch gerade dann: Der Wagen fährt nicht wegen mir vom Lager zu mir und zurück. Sondern hat seine Tour. Dienstags zu uns ins Viertel. Wenn alle dort bestellen würden, dann hätte er genau eine Fahrt und alle anderen Fahrten der Anwohner fielen aus.
>Ein Laster für Gemüse, einer für Kartoffeln, einer für Wasser einer Für Tiefkühlkost.....
>Dann muss er wiederkommen weil jemand einer nicht da war...
>Und über das Ökoligische Verhältnis von LKW zu PKW brauch ich ja auch nichts zu sagen...
>Dabei kann man doch alles bei einer Zentralstelle(Supermarkt) mit einem Rad abholen und kann so die Lkws aus seinem Viertel raushalten.
>Es ist also nicht ökologisch sondern bequem!
>Ich vermute mal, dass in einer Gesamtbilanz der Weg mit dem Pkw zum Supermarkt weniger Energie verbrät als die Hausanlieferung per LKW.
>Tschö
>René
Hallo!
Es gibt eine Unzahl von Klein-Lkw die alles möglich in die Wohnorte liefern. Für Tiefkühlsachen, Bäcker, Obst, Fisch, Getränke und dann auch mal einer mit gemischtem Angebot, oft läuft der Motor im Stand wenn die Kunden einkaufen. Da fahr ich einmal in der Woche mit dem Auto zum Supermarkt und hab wenn ich will alles auf einmal und ohne das die stinkenden alten Dieselfahrzeuge in die Wohngebiete kommen. So einfach ist das alles nicht liebe Vorbilder. Von daher bin ich da eher bei deiner Sichtweise Rene. Allerdings bekomme ich mehr Kilometer mit dem Rad als mit Auto raus, also Autokilometer gedankenlos verbraten ist nicht.
Gruß Martin H.
_erwin hugh schwank
10.01.2007, 20:07
>>>><A href="http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF" target="_top">http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF</A>
>>>>Danke für diesen Link. Die Diskussionen tauchen bei uns (mit anderen) immer wieder auf. "Was? Ihr habt kein Auto? Wartet nur, bis Ihr Kinder habt, dann werdet Ihr Euch das auch noch anders überlegen."
>>>
>>>Hi Knud,
>>>nach grobem Überflug (300 Seiten liest man ja nicht im Vorübergehen) scheint die Studie eher autonegativ denn objektiv zu sein.
>>>Insofern würde ich sie mal kritisch betrachten.
>>>Je nach Lebensabschnitt ändern sich auch die Gesichtsfelder der Personen und andere Positionen erhalten Priorität.
>>>Aus familiärer Sicht sage ich auch das man mit Auto Einiges deutlicher flexibeler und einfacher lösen als ohne.
>>>Des weiteren sollte man auch bedenken, dass ein Leben ohne Auto auch nicht günstig ist. Bei mir wären das mal eben 2500€(!) für ne Bahnkarte im Jahr, dazu kommen dann noch Wege mit Taxi, anderen öffentlichen Verkehrsmitteln (insgesamt geschätzte 500-700€) und noch Der Unterhalt eines Rades(ca 300€ mit Anschaffung).
>>>Dafür kann ich mir auch ein hübsches Auto vor die Tür stellen.
>>>Auch habe ich zB noch nie folgenden Satz von einem Autofahrer gehört:
>>>'Wie komm ich den dahin?'
>>>Oder ich erinnere an Jörgs Zeiten, die er benötigt hat um nach Boxberg zu kommen.
>>>mal ne Aufgabe zur Lösung:
>>>Wohnort DuisburgCity und du möchtest mit ner Vierköpfigen Familie nach Mettmann ins Neandertalmuseum. Autofahrt ca 45min, ca 35km weg.
>>>Jetzt such mir mal bitte ne Bus-und-Bahn Verbindung...Dauer?...Kosten?
>>>Ich wette ohne Auto verkneifst du dir den Museumbesuch und gehst auf den Spielplatz.
>>>Es gibt aber auch Wege wo wir das Auto nutzen, obwohl die Anbindung mit der Bahn nicht schlecht ist:
>>>Wohnort DuisburgCity, besuch der Essener Innenstadt:
>>>Auto: ca 30km, 20min Fahrzeit, Parken in Parkhaus
>>>Bahn: ca 15min Fussweg , 10min Wartezeit und 15min Fahrzeit.
>>>Hier nehmen wir aus Bequemlichkeit das Auto. Liegt wohl daran weil man den Weg nutzt mit dem man sich am Besten auskennt.
>>>Kostenmäßig ist es auch denke ich besser, wenn man einen Weg beschritten hat(Auto oder ÖPNV) diesen beizubehalten, weil die Nutzung des jeweils anderen Medium überproportional teuer wird.
>>>Zum Thema Ökologie: Klar Auto verpuffen zuviel, ich suche auch derzeit nach einem Auto das wenig verbraucht und in das ein Tieflieger passt. Unter 4,5l Diesel bin ich bisher noch nicht gekommen. Der 3L Audi wird ja nicht mehr gebaut
>>>Aber sich die Einkäufe von Frischgemüse und Wasser mit nem Laster bis an die Haustür liefern zu lassen ist auch nicht ökologisch, wenn das alle machen würden....
>>>Tschö
>>>René
>>
>>finde ich lustig, Ergebniss gefällt mir nicht , also nicht objektiv.
>>Deine Aufgabe ist auch aus Autofahrersicht gestellt. Wenn man etwas nicht machen kann, weil es zu aufwändig wird, dann läßt man es. Du willst ein Leben wie ein Autofahrer führen: Wohnort, Arbeit 50km entfernt in die eine Richtung, Freizeit 50 km entfernt in die andere. Das man daran als Nichtautobesitzer scheitert, ist von vorherein klar, insofern ist Deine Aufgabe irrelevant, aber sie zeigt welchen Lebensstil du führen möchtest. Und wenn Du den Lebensstil pflegen willst, ok.
>>Aber dann sei ehrlich und sag zu denen die unter schlechter Luft und an Verkehrsunfallfolgen leiden: Eure verminderte Lebensqualität ist mir sch..ßegal, was kümmert es mich, Hauptsache ich kann so leben wie ich möchte. Und heuchel nicht schlechtes Gewissen von wegen "klar Autos verpuffen zuviel..."
>>LG
>>Erwin
>Hallo Erwin!
>Wir kennen uns nicht und auch René kenne ich nur von verschiedenen Rennen und ein wenig Smaltalk. Dennoch möchte ich ihn in Schutz nehmen. Es wird leider nicht auf die Schnelle möglich sein den Istzustand umzukehren ohne bürgerkriegsähnliche Zustände. Mehr als 50 Jahre im Größenwahn fehlgeleitet Entscheidungen zur Verkehrs und Umweltpolitik lassen sich nicht einfach so wegwischen.
>(Im Übrigen wurde der ganz Mist von der amerikanischen Autoindustrie verzapft. Die haben sich im großen Stil in amerikanische Eisenbahngesellschaften eingekauft und diese dann so weit lahmgelegt, das man auf dem Land ohne Auto aufgeschmissen war. Dann wurde das "grandiose" Straßennetz (z.B. L.A.) aufgebaut. Leider hat man sich hier nach dem Krieg an den "freiheitsliebenden" Amis orientiert, statt das gut Bahnnetz wieder ordentlich in Gang zu setzten. Persönliche Freiheit("Auto") machte nach dem Krieg einen sympatischeren Eindruck als "Staatsbahn")
>Zumindest macht René sich Gedanken, den Schaden so klein wie möglich zu halten. Wenn das alle machen würden, wären wir schon einen Schritt weiter.
>Tschüss
>Jörg Basler
Hallo Jörg, klar Du kennst ihn besser, ich hab nur aus dem was er schrieb geurteilt. Aber es nervt mich eben, immer wieder zu hören es geht nicht und dann als Begrüńdung pure Autofahrergründe zu hören. Und es geht auch nicht um "auf der Stelle". Die Diskussion ist ja nicht neu, hier in Hamburg steht immer noch als Zeichen des Kampfes gegen die autogerechte Stadt ein Sackbusbahnhof mit einer improvisierten Zufahrt. Da sollte Ende der sechziger Anfang der siebziger ein ganzer Stadtteil plattgemacht werden (Ottensen) um einen Autobahnzubringer zum neuen Elbtunnel zu bauen. Aber da haben damals Falken und Jusos zwischengehauen und die Abwehrfront der Bewohner organisiert. Ich verfolge die Diskussion nun wieder nach meiner eigenen Autofahrerphase seit gut fünfzehn Jahren, und es kommen immer wieder die gleichen falschen Argumente. Und deswegen bin ich inzwischen soweit zu sagen, seit wenigstens ehrlich, heuchelt nicht, sagt klar: wir wollen mit Auto leben, und was mit anderen passiert ist uns egal. Denn dass es anders geht, ist längst bewiesen. Hier in Hamburg mitten in der Stadt zB die "Autofreileben Siedlung". oder meine Nachbarin (weiter unten beschrieben) und im ganzen Land weitere Familien.
Die "Amis" mögen ja an vielem Schuld sein, aber nicht an allem.
Bei uns waren es die Nazis und Personen der deutschen Automobilindustrie (zB Prof. Porsche), die den Massenindivudualverkehr propagiert haben,
(ich sag nur "Volks"wagen, KdF Wagen für 990 Reichsmark). Ausserdem haben wir von denen auch die Straßenverkehrsordnung und die Radwegebenutzungspflicht aufs Auge gedrückt bekommen.
Und da es im Beamtenaparat ja nie einen Bruch* gab, haben die gleichen Verkehrsplaner und ihre Hochschullehrer ihre Ideologie nach dem "geschichtlichen Unfall" nun sogar "demokratisch legitimiert" weitergestrickt.
Dafür brauchte es die Amerikaner garnicht.
Schau Dir mal die Baupläne der Nazis oder Brasilia (enworfen von einem Kommunisten) mit ihren Autoschnellstraßen an. Sowas kommt nach meiner Meinung einfach aus totalitärer Gesinnung.
LG
Erwin
* ich habe mich zum ersten Mal an einer BI beteiligt, als die Bundesbahn Anfang der 70er eine zu dem Zeitpunkt schon wieder unnötige Güterumgehungsbahn auf einem fünfzehn Meter hohem Damm durch die Hamburger Vier- und Marschlande (Gemüseanbaugebiet) bauen wollte, die noch von dem kaiserlichen Beamtenaparat 1905 geplant worden und seit dem ohne auch nur eine Überprüfung auf weitere Notwendigkeit in den Genemigungsunterlagen ständig fortgeschrieben worden war.
http://www.sofi.uni-goettingen.de/fileadmin/Textarchiv/autoverzicht.PDF
>und das immer häufiger Kinder per Mamataxi vor den Gefahren des (Auto)Verkehrs geschützt werden. Ein gefährlicher Kreislauf.
Ohne die Studie zu kennen, (ist aber schon als Abendlektüre doppelseitig ausgedruckt) bekkome ich es jeden Werktag in der Praxis zu sehen.
Gruß JJ
>>Und auch hier: der Laden im Ort hat dichtgemacht mangels Kunden, gekauft wird
>>auf der grünen Wiese wo der Geiz saublöd ist.
>Tja, ich sach ja, solange nicht alle mitmachen und auf's Auto verzichten, fällt
>es schwer. Andererseits bin ich auch froh über die Auswahl und Preise im
>Supermarkt.
Es mag ja sein, daß bei Euch im platten Norden kaum Supermärkte existieren, aber hier im Süden gibts selbst weit weg von jeder Stadt mind. einen Supermarkt in Radnähe. Und wer nicht weit fahren will, nimmt den einzigen Laden im Ort. In den NeBuLä mag das anders sein, da gibts dann aber diese fahrenden Händler.
Gruß,
Tim, grade wieder einen 16kg-Einkauf in einer Ortlieb heimgefahren.
_martin s.
10.01.2007, 20:21
>Tja, ich sach ja, solange nicht alle mitmachen und auf's Auto verzichten, fällt es schwer. Andererseits bin ich auch froh über die Auswahl und Preise im Supermarkt.
Tja, aber wer fängt an?
Mal ehrlich, brauchst du die Auswahl wirklich, oder benutzt du doch nur einen kleinen Teil des Sortiments? Und so viel niederer sind die Preise auch nicht. In den Werbeblättchen stehen immer Lockvogelangebote, aber der Rest ist normales Preisniveau oder höher.
Gruß,
Martin
_martin s.
10.01.2007, 20:22
> Viele die kein Auto haben werden sicher öfter mit dem Flugzeug fliegen und dann ballern die ihren schlechten Beitrag halt in kürzester Zeit raus. Machen wir uns nichts vor.
Zu denen gehöre ich wegen Flugangst, genauer Höhenangst, nicht :-)
Gruß,
Martin
_martin s.
10.01.2007, 20:25
>- Leider verspätet sich der RE1 wegen Überholung um 10 min -
Musst du unbedingt den RE1 in NRW anführen? *grummel* ;-)
Für Nicht-Eingeweihte: der ist unter Bahnfahrern mit Internetzugang deutschlandweit berüchtigt für seine Verspätungen und Ausfälle.
Gruß,
Martin
_erwin hugh schwank
10.01.2007, 20:32
>>Die Krux ist ja, das mit jedem schnelleren Verkehrsmittel die Grenzen verschoben werden. Dafür liegen sie dann weiter weg. Selbst wenn Du einen Hubschrauber hättest gäbe es Ziele die Du Dir verkneifen würdest. (Ich verstehe übrigens nicht warum nicht mehr Menschen einen eigenen Hubschrauber haben wollen. Wäre doch viel praktischer und schneller als so ein Auto ;-)
>Ja, stimmt. So ist es. Das Problem ist, dass jetzt schon alle Auto fahren (bei uns jedenfalls gibt es keine Familie ohne Auto) und weite Ziele normal sind. Verzichtest du auf das Auto, verzichtest du auch auf viele Möglichkeiten. Rene schrieb es schon so, wie ich es auch sehe: Man verzichtet dann eben auf den Museumsbesuch. Den macht nur der Nachbar mit dem Auto...
>Wie gesagt, mir fiele ein Autoverzicht leichter, wenn es wieder normal wird, keins zu haben. Die "Lebensgeschwindigkeit" hat schon einen hohen Standard erreicht. Wir würden dann halt seltener Oma und Opa besuchen, nicht so oft ins Schwimmbad und in die Spielscheune, weniger Museen und entferntere gute Freunde besuchen. (Dafür dann eben mehr zuhause bleiben und TV gucken ;-).)
>Ich habe leider nicht soviel Idealismus, ganz alleine auf den Luxus Auto zu verzichten. Es ist wohl wie eine Sucht. Wenn andere mitmachen, könnten wir es vielleicht auch schaffen...
>j.
>PS: Was kostet eigentlich so ein Hubschrauber (gebraucht, aber noch gut in Schuss)? :-)
Hallo Jenne,
Tragschrauber ist in allem billiger.
Pilotenschein (Leichtflugzeug), Anschaffung (gut 40 000 EUR), Verbrauch (Rasenmähermotor :).
Ein paar Meter Anlauf und das Ding ist in der Luft,
landen kann man auf ein zwei Meter.
LG
Erwin
_martin s.
10.01.2007, 20:34
>Fiat Punto Erdgas Variante gibts bei mobile.de für 12000€ , Nutzung 12Jahre bis er auf den Schrott geht.
>Reparaturen ca 200 €
Hmmm... Ist das wirklich so? Bei einem Neuwagen kann ich die 200€/Jahr ja verstehen, aber mit steigendem Alter steigt doch auch die Reparaturhäufigkeit.
Hast du den?
>Außerdem wird beim Bahnfahren häufig die Kosten der An-und Abreise(ein Rad kostet auch) vom Bahnhof unterschlagen.
Bei der BC100 ist das Cityticket inbegriffen, dass in vielen Großstädten in Deutschland gilt, zusätzlich auch bei einer Reihe von NE-Bahnen. Fahrradtransport ist auch drin. Carsharing, Call a Bike ist auch günstig drin. BC25 gibt's für den Partner kostenlos, ebenso für die Kinners. Wobei die bis 15 sowieso kostenlos mitfahren.
>Zugegeben das ist ne GünstigVariante, du kannst auch noch wesentlich teuerer fahren, aber ist deine Bahnkarte 1te Klasse im ICE?
Nö, ich hatte die BC100 ohne first.
>Ich hoffe die 3300€ waren gut angelegt. ;-)
Insgesamt waren es 9500€ für 3 Jahre, und wir wohnen jetzt zusammen :-)
(Der Preis für die BC100 bzw. anfangs NetzCard ist über die Jahre mal gesunken, dann gestiegen. Aktuell kostet sie 3400€, wenn man auf einen Schlag zahlt.
Gruß,
Martin
Carsten K.
10.01.2007, 20:42
>>Und auch hier: der Laden im Ort hat dichtgemacht mangels Kunden, gekauft wird auf der grünen Wiese wo der Geiz saublöd ist.
>Tja, ich sach ja, solange nicht alle mitmachen und auf's Auto verzichten, fällt es schwer. Andererseits bin ich auch froh über die Auswahl und Preise im Supermarkt.
>j.
Aber darauf brauchst Du auch ohne Auto nicht zu verzichten. Wir haben uns auf dem Land schon mit sieben Familien ein Auto geteilt und bis auf zwei Familien haben es alle aufgegeben, weil sie auch kein geteiltes Auto brauchen.
Was ich erreichen will, erreiche ich auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad. Und wenn dann der große Supermarkt, den es nicht wie Aldi und Lidl in jedem dritten Ort gibt, mal wirklich ein verlockendes Angebot hat, werden halt auch mal 24 km eine Richtung mit dem Rad gefahren. Das funktioniert selbst bei Eis mit einer ordentlichen Kühltasche und zur Not sogar mit Leggero Anhänger. (Zugegebenermaßen die Strecke dahin ist ausnahmsweise fast eben - den gleichen Anbieter würde ich auch in zwanzig km in anderer Richtung erreichen aber dann mit einigen Hügeln ;-)
Zu sagen: "Ich komm ohne Auto nicht aus." oder: "mit Auto ist es bequemer" vergeht Dir, wenn Du dir die Kosten des PKW für unter 5000 km im Jahr ausrechnest oder spätestens wenn Du nach einem schwereren Unfall merkst: Auch ein PKW ist keine Lebensversicherung. (Das Vorderteil meines Autos stand danach ca. 30 cm weiter rechts als der Rest vom Auto.)
Tschüss Carsten K.
PS: und zum Ursprung des Threads: Ich hoffe der Schnee bleibt diesen Winter spärlich, letztes Jahr hatte ich über drei Wochen, in denen ich nicht mal mit dem CabBike durchkam. (Und am ersten Tag davon auch manches Auto nicht ;-)
_martin s.
10.01.2007, 20:49
Hi Erwin,
guter Beitrag. Vor allem der Satz:
>Wenn man von vornherein sagt, aber dann werd ich doch zu unflexibel, dann ist man es schon...... in seiner Denke.
Ich führe solche Diskussionen ja nicht zum ersten Mal. Und ganz, ganz selten gibt mal jemand zu, dass er ein Auto hat weil es bequem ist. Das ist ja auch ok. Aus dem Grund werden die Autos ja immer größer und schneller. Man vergleiche nur den ersten Golf mit dem jetzigen.
Aber was ich sonst schon alles hören oder lesen musste, war teilweise schon absurd. Jetzt nicht hier in dieser Diskussion, sondern vor Jahren in Btx oder CompuServe.
Ich grinse noch heute über das Argument eines Diskussionsteilnehmer, der allen Ernstes sein Auto mit dem Argument begründete, dass er sonst keinen Fernseher oder keine Waschmaschine kaufen könnte. :-)
Für mich persönlich wäre ein Auto eine Einschränkung meiner Lebensqualität. Alleine schon der Gedanke daran, dass da was in der Garage steht, dass immense Kosten verursacht nur weil es da rumsteht. Oder gar zur Arbeit damit. Jeden Morgen und Abend im Stau, und dabei hochkonzentriert, egal wie kaputt man ist. Dazu muss man ewig nach Parkplätzen suchen. Man kann nicht den Sonnenaufgang geniessen oder den Anblick von hübschen Joggerinnen wie auf dem Rad, oder in den Öffies pennen oder den Perry Rhodan lesen (der sich diese Woche überhaupt nicht lohnt).
Einkaufen mit dem Auto? Die paar Meter zum Getränkeladen lauf ich schneller zu Fuß. In der Stadt? Da ist wieder Parkplatz- und Stauproblem.
Gruß,
Martin
_martin s.
10.01.2007, 20:51
>>>Lass mich raten, ihr habt ziemlich guten Bus- und Bahnanschluss, oder? :-)
>>Ja (nur Busanschluß), das war ein Kriterium der Wohnungswahl.
>Diesen Luxus (Bus vor Ort) findet man aber nicht in allen Wohnungen/Häusern.
Er hat ja geschrieben, für ihn war es ein Kriterium bei der Wohnungswahl ;-)
Gruß,
Martin
_erwin hugh schwank
10.01.2007, 20:56
>> Viele die kein Auto haben werden sicher öfter mit dem Flugzeug fliegen und dann ballern die ihren schlechten Beitrag halt in kürzester Zeit raus. Machen wir uns nichts vor.
>Zu denen gehöre ich wegen Flugangst, genauer Höhenangst, nicht :-)
>Gruß,
>Martin
Also das Fliegen hab ich ja noch eher aufgegeben als das Autofahren.
War auch nur auf ner ein Prop.
Aber der Fliegerarzt war irgendwann nicht mehr so ganz zufrieden.
Und mit so nem großen, wo am Steuer wer anders sitzt????? nie!
Es hat mir nichts ausgemacht mit dem Comodore am Knüppel in
der Fiat G91 T4 zu sitzen und nach FFB zu fliegen, selbst
wenn der es nicht lassen konnte, beim Verlassen und bei der
Ankunft auf unserer Basis eine Siegesrolle zu fliegen, aber einmal
Stuttgart-Hamburg-Stuttgart in irgend so einem Luftomnibus hat mir
völlig gereicht. Solch Flugzeug besteig ich nie wieder.
Also noch einer ohne Auto der nicht fliegt.
LG
Erwin
>Auf dem Lande aufs Auto verzichten wenn man Kinder hat ist schon nicht einfach und das wollte ich auch nicht. Irgendwelche Vorteile muß es ja auch haben in der Stadt zu leben, käme für mich aber keinesfalls in Frage. Nee das wäre mir zu unflexzibel so ohne Auto, grad mal schnell ins Kino oder andere Veranstaltungen kann man dann alle vergessen, es würde zwar gehen aber bei den weiten Entfernungen nicht einfach.
Hat jemand behauptet, daß auf MIV grundsätzlich verzichtet werden kann? In dünn besiedelten Gebieten macht ein ÖPNV auch rel. wenig bis gar keinen Sinn. Aber der Großteil der deutschen Befölkerung wohnt nun mal urban.
Nebenbei, wohnst und arbeitest du auf dem Land oder bist du "Eingeborener" und pendelst oder bist du nur Stadtflüchtling?
>Aber dafür verzichten wir auf Autourlaub und vor allem das fliegen mit dem Flugzeug.
Na, das ist doch schon mal was. Jeder sollte halt sein Verhalten selbst hinterfragen und auch entsprechend handeln.
>Eine der größten Dreckschleudern, da oben halten sich die Abgase viel länger. Viele die kein Auto haben werden sicher öfter mit dem Flugzeug fliegen und dann ballern die ihren schlechten Beitrag halt in kürzester Zeit raus. Machen wir uns nichts vor.
Ich bezweifel, daß jene, die sich bewußt gegen ein eigenes/das Auto entschieden haben, öfter und mehr fliegen, als Autohalter/-nutzer. Hast du dazu irgendwelche Zahlen oder war das bloße Polemik?
>Gruß Martin H.
Grüße,
André
_erwin hugh schwank
10.01.2007, 21:23
>Hi Erwin,
>guter Beitrag. Vor allem der Satz:
>>Wenn man von vornherein sagt, aber dann werd ich doch zu unflexibel, dann ist man es schon...... in seiner Denke.
>Ich führe solche Diskussionen ja nicht zum ersten Mal. Und ganz, ganz selten gibt mal jemand zu, dass er ein Auto hat weil es bequem ist. Das ist ja auch ok. Aus dem Grund werden die Autos ja immer größer und schneller. Man vergleiche nur den ersten Golf mit dem jetzigen.
>Aber was ich sonst schon alles hören oder lesen musste, war teilweise schon absurd. Jetzt nicht hier in dieser Diskussion, sondern vor Jahren in Btx oder CompuServe.
>Ich grinse noch heute über das Argument eines Diskussionsteilnehmer, der allen Ernstes sein Auto mit dem Argument begründete, dass er sonst keinen Fernseher oder keine Waschmaschine kaufen könnte. :-)
>Für mich persönlich wäre ein Auto eine Einschränkung meiner Lebensqualität. Alleine schon der Gedanke daran, dass da was in der Garage steht, dass immense Kosten verursacht nur weil es da rumsteht. Oder gar zur Arbeit damit. Jeden Morgen und Abend im Stau, und dabei hochkonzentriert, egal wie kaputt man ist. Dazu muss man ewig nach Parkplätzen suchen. Man kann nicht den Sonnenaufgang geniessen oder den Anblick von hübschen Joggerinnen wie auf dem Rad, oder in den Öffies pennen oder den Perry Rhodan lesen (der sich diese Woche überhaupt nicht lohnt).
>Einkaufen mit dem Auto? Die paar Meter zum Getränkeladen lauf ich schneller zu Fuß. In der Stadt? Da ist wieder Parkplatz- und Stauproblem.
>Gruß,
>Martin
jaaa das Argument mit der Waschmaschine..... bei mir geht es etwas anders...
Zwei Personenhaushalt......
Aber wir brauchen den doch im Urlaub..... zwei Personen mit Zelt bis zu sechs Wochen. Das mach ich mit zwei Packtaschen für eine Person.
Ich hab mich immer scheckig gelacht. Und dafür den größten hässlichsten Combi den Nissan vorrätig hat, mein Nickname für die Karre "das Monster".
Und dann haben die mich mal in Schweden besucht und mir fiel der Unterkiefer runter.......... alles klar, das ganze Auto bis zum Dach voll, ich weiß nicht vieviel Tausend Liter Stauraum. Stühle Tisch Campingbetten feste Matratzen, Küche mit Pütt un Pann, ........ja, wir wollen es im Urlaub doch genauso bequem haben wie zu Haus. Und dafür wird das ganz Jahr diese Riesenkutsche unterhalten. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
Da kann man dann auch nicht mehr gegenan diskutieren.
LG
Erwin
_jörg basler
10.01.2007, 21:35
>>Die Diskussionen tauchen bei uns (mit anderen) immer wieder auf. "Was? Ihr habt kein Auto? Wartet nur, bis Ihr Kinder habt, dann werdet Ihr Euch das auch noch anders überlegen."
>Sag Bescheid, wenn es bei euch soweit ist, bin gespannt :-).
>Bei uns war übrigens auch der Hauspreis ein Grund, nicht in Hamburg zu bauen. Im Umland ist es viel billiger. Wir gehören in unserer Gegend noch zu den wenigen, die nur ein Auto haben...
>j.
Hallo Jenne!
Wohl weniger der Haus- als der Grundstückspreis. Aus genau diesem Grund sind wir vom Vorort nach Münster gezogen. Im Vorort waren zwar die Quadratmeterpreis ca. 20% günstiger, dafür aber die Grundstücke min.25% größer. Das Haus hat das Gleiche gekostet, war ja auch der gleiche Architekt und die gleichen Baufirmen. Wenn die Infrastruktur im Vorort stimmt, mags noch gehen. Ich sehe aber jetzt z.B. an unserer Schule Leute aus anderen Vororten, die dort ach so günstig gebaut haben. Denen hat wegen Geldknappheit die Stadt die Buskostenzuschüsse für Ihre Kinder gestrichen. Schwuppdiwupp müssen jetzt pro Kind 405€ pro Jahr Fahrkosten zum Gym berappt werden. Das gab einen großen Aufschrei. Würde ich jetzt noch die Fahrtkosten zur Arbeit draufrechnen ( unser letztes Auto , ein Evasion hat uns ohne Wiederanschaffung 35Cent pro Kilometer gekostet, der ADAC geht übrigens von 1€ aus), wären das nochmal 4320€ plus 2x405€ für die Kids. Macht 5130€ im Jahr nur fürs Notwendigste (jedes Jahr ein neues RazzFazz:-)). Den Preisvorteil des billigeren Grundstücks hätten wir so schon nach fast einem Jahr verfahren:-(.
Tschüss
Jörg Basler
>Aber darauf brauchst Du auch ohne Auto nicht zu verzichten. Wir haben uns auf dem Land schon mit sieben Familien ein Auto geteilt und bis auf zwei Familien haben es alle aufgegeben, weil sie auch kein geteiltes Auto brauchen.
Ich glaube, das Car-Sharing (unter Nachbarfamilien) ist nicht sehr praktisch. Man muss da erst vorher absprechen, wann man einkaufen will etc., es ist zuviel Plaung erforderlich und wenn man es spontan mal braucht, hat es gerade ein anderer... Naja, so stelle ich es mir vor :-). Weihnachten brauchen es dann alle, um die Verwandschaft zu besuchen, aber nur einer kann es bekommen... Ich hätte es wahrscheinlich auch aufgegeben mit dem geteilten Auto.
j.
_erwin hugh schwank
10.01.2007, 21:58
>>Ich verstehe übrigens nicht warum nicht mehr Menschen einen eigenen Hubschrauber haben wollen. Wäre doch viel praktischer und schneller als so ein Auto ;-)
>>>Arno
>>Hallo!
>>Weil Hubschrauberfliegen soviel schwerer ist als so ziemlich jedes andere Fortbewegungsmittel?
>Wohl eher, weil die Parkplätze dafür so weit außerhalb liegen. Da müsste man ja wieder mit öffentlichen Verkehrsmittel fahren...
>Carsten
Das ist nicht so schwierig wie alle vier Hände, ähemmm ich meine alle vier Extremitäten, mal konzentrieren, aaalso beide Hände und beide Füsse gleichzeitig, aber erheblich unterschiedlich zu gebrauchen.
Ausserdem ging es ja um Hubschrauber in jedem Garten. so wie heute Auto in jedem Garten, oder auch zwei oder drei.........
also bei uns hat mal ein Pilot seinen Hubschrauber genau zwischen die Häuser gesetzt, Abstand der Rotorspitzen zur nächsten Hauswand weniger als drei Meter. Nur die Terassen und Balkone waren nachher etwas leer gefegt, und wer nicht rechtzeitig Türen und Fenstergeschlossen hatte..... ;-)
LG
Erwin
>Für mich persönlich wäre ein Auto eine Einschränkung meiner Lebensqualität. Alleine schon der Gedanke daran, dass da was in der Garage steht, dass immense Kosten verursacht nur weil es da rumsteht.
Sähe ich genauso, wenn ich jetzt keine Familie hätte. Bis 1995 (Geburt meiner Tochter) wollten wir auch bloß kein Auto haben, weil es eben eine Menge Geld verschlingt. Ohne Kinder würde ich das Geld besser in eine neue Spiegelreflex investieren als in ein Auto.
Aber so wird es wohl irgendwann wieder ein nächstes Auto bei uns geben. Am liebsten einen Loremo :-). (der aber leider nicht mehr zum Radtransport taugt)
j.
>Hab gerade mal auf ebay (international) geschaut. Unter den wenigen Angeboten ist einer aus den 60ern, der im Moment bei 20100 US$ liegt (aber noch 6 Tage drin ist), es gibt dort aber auch neuere Modelle, deren Startpreise über 200000 US$ liegen.
>Wenn's nur der Anschaffungspreis wäre, würden bestimmt viel mehr Menschen Helikopter verwenden, schließlich geben nicht wenige Menschen hohe fünfstellige Summen für Autos aus (die ja auch nicht unerhebliche Betriebskosten mit sich bringen). Aber mal abgesehen von allen (horrenden!) laufenden Kosten muß man beim Helikopter allein für den Pilotenschein schon eine sechsstellige Summe berappen (oder sich für das halbe Leben bei der Armee verpflichten). Mein Autoführerschein war da schon billiger....
Danke für die Info. Immerhin spart man die Autosteuer. (Oder gibt es eine Hubschraubersteuer?)
j.
>Mein bestes Beispiel ist meine direkte Nachbarin. Nicht ganz unbekannte Publizistin, alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Tochter 9, Söhne 6 und 4 Jahre.
>Ein Damenrad, ein Mädchenrad, ein Kinderrädchen, ein Kinderanhänger.
Vermutlich schlicht kein Geld für ein Auto. Oder hat sie das tatsächlich aus Überzeugung so gewählt?
j.
>Das ist nicht so schwierig wie alle vier Hände, ähemmm ich meine alle vier Extremitäten, mal konzentrieren, aaalso beide Hände und beide Füsse gleichzeitig, aber erheblich unterschiedlich zu gebrauchen.
>Ausserdem ging es ja um Hubschrauber in jedem Garten. so wie heute Auto in jedem Garten, oder auch zwei oder drei.........
>
>also bei uns hat mal ein Pilot seinen Hubschrauber genau zwischen die Häuser gesetzt, Abstand der Rotorspitzen zur nächsten Hauswand weniger als drei Meter.
Kann aber auch mal daneben gehen: <a href="http://www.netzeitung.de/vermischtes/488648.html">Vom Hubschrauber geköpft</a>.
j.
Vom Hubschrauber geköpft (http://www.netzeitung.de/vermischtes/488648.html)
>>Tja, ich sach ja, solange nicht alle mitmachen und auf's Auto verzichten, fällt es schwer. Andererseits bin ich auch froh über die Auswahl und Preise im Supermarkt.
>Tja, aber wer fängt an?
Ich kann ja anfangen, aber ich bleibe garantiert einer der ganz wenigen. Sowas müsste von ganz oben kommen (Regierung), anders geht keiner mehr vom Auto weg.
>Mal ehrlich, brauchst du die Auswahl wirklich, oder benutzt du doch nur einen kleinen Teil des Sortiments? Und so viel niederer sind die Preise auch nicht.
Wir haben hier keinen Tante Emma Laden, daher kenne ich eigentlich gar keine Unterschiede :-). Die Emmas sind alle ausgestorben.
j.
_martin hannekum
10.01.2007, 22:23
>>Auf dem Lande aufs Auto verzichten wenn man Kinder hat ist schon nicht einfach und das wollte ich auch nicht. Irgendwelche Vorteile muß es ja auch haben in der Stadt zu leben, käme für mich aber keinesfalls in Frage. Nee das wäre mir zu unflexzibel so ohne Auto, grad mal schnell ins Kino oder andere Veranstaltungen kann man dann alle vergessen, es würde zwar gehen aber bei den weiten Entfernungen nicht einfach.
>Hat jemand behauptet, daß auf MIV grundsätzlich verzichtet werden kann? In dünn besiedelten Gebieten macht ein ÖPNV auch rel. wenig bis gar keinen Sinn. Aber der Großteil der deutschen Befölkerung wohnt nun mal urban.
>Nebenbei, wohnst und arbeitest du auf dem Land oder bist du "Eingeborener" und pendelst oder bist du nur Stadtflüchtling?
>>Aber dafür verzichten wir auf Autourlaub und vor allem das fliegen mit dem Flugzeug.
>Na, das ist doch schon mal was. Jeder sollte halt sein Verhalten selbst hinterfragen und auch entsprechend handeln.
>>Eine der größten Dreckschleudern, da oben halten sich die Abgase viel länger. Viele die kein Auto haben werden sicher öfter mit dem Flugzeug fliegen und dann ballern die ihren schlechten Beitrag halt in kürzester Zeit raus. Machen wir uns nichts vor.
>Ich bezweifel, daß jene, die sich bewußt gegen ein eigenes/das Auto entschieden haben, öfter und mehr fliegen, als Autohalter/-nutzer. Hast du dazu irgendwelche Zahlen oder war das bloße Polemik?
>>Gruß Martin H.
>Grüße,
>André
Hallo!
Nee in die Stadt brauch ich nicht pendeln, das wäre ja auch nicht so toll.
Zum fliegen hab ich keine Zahlen, gibts auch sicher keine verläßlichen. Aber wie oft liest man das es zum Radtraining nach Malle geht. Wie kann ich mein Liegerad am besten im Flugzeug mitnehmen usw.. Aber es könnte durchaus logisch sein das gerade die Menschen ohne Auto dann auch mal richtig rauswollen und in andere Länder fliegen, während der Autofahrer ja seine Karre bewegen will. Da würd ich fast drauf wetten. Ist das Polemik? Nein!
Gruß Martin H.
>Es mag ja sein, daß bei Euch im platten Norden kaum Supermärkte existieren, aber hier im Süden gibts selbst weit weg von jeder Stadt mind. einen Supermarkt in Radnähe. Und wer nicht weit fahren will, nimmt den einzigen Laden im Ort. In den NeBuLä mag das anders sein, da gibts dann aber diese fahrenden Händler.
Doch, doch, bei uns ist der Supermarkt auch in Radnähe :-) (800 m). Da macht das Auto so richtig Sinn: Man verbraucht über die paar Meter fast nix und hat den vollen Komfort. Das Umständliche am Rad-Einkauf ist ja weniger die Entfernung selbst als mehr das Drumherum.
j.
>Es wird leider nicht auf die Schnelle möglich sein den Istzustand umzukehren ohne bürgerkriegsähnliche Zustände. Mehr als 50 Jahre im Größenwahn fehlgeleitet Entscheidungen zur Verkehrs und Umweltpolitik lassen sich nicht einfach so wegwischen.
So sehe ich es auch. Sieht man ja auch an den Radwegen. Holland ist da von Grund auf anders: Radwege sind breiter und man setzt da wohl auch kaum so oft Bäume direkt daneben.
Um vom Auto wegzukommen, muss die ganze Gesellschaft schon richtig was erleben. So wie bei "The day after tomorrow" oder so und dann beschlossen von der Regierung aus. Eine derartige Entscheidung kommt nicht einfach so mal, da wird auch kaum ein Trend draus.
j.
_heinzh.
10.01.2007, 22:51
>>Wohn- und Arbeitsort suche ich eh schon nach Erreichbarkeit mit ÖPNV aus.
>>Jetzt war das (alte) Auto beim Umzug eigentlich recht praktisch, ansonsten nimmt es meine Freundin nur, wenn sie entweder erst spät aus dem Geschäft kommt, also nach Mitternacht, oder Frühschicht hat. Sie hat ein Umweltticket, darf die U-Bahn also erst nach 9 benutzen. Und sonst? Also ich könnte die Wocheneinkäufe auch zu Fuß machen.
>Habt ihr schon Kinder? Ohne Kinder haben wir auch kein Auto gehabt und gebraucht. Bis dahin hatten wir auch immer direkt in Hamburg gewohnt, nah am Busverkehr. Ja, die Kinder sind schuld am Auto... ;-).
>j.
Ich empfehle, u.a. einmal zu surfen und zwar in
http://www.clever-pendeln.de ... Gruß aus HH, HeinzH. (http://www.clever-pendeln.de/www/startseite/)
_b. smgt-nils
10.01.2007, 23:43
>Hallo Nils,
>ich denke mal, es ist egal ob Vergangenheit oder Heute.
>Dass Du es Dir nicht vorstellen kannst, heißt eben nicht, dass es nicht geht.
>Und zwar nicht nur in der Großstadt.
>Der Unterschied ist doch nur, dass Leute eben als Autofahrer leben wollen.
>Ich wohne im ländlichen Raum, kurz vor der Landesgrenze von Hamburg. (Hamburg ist ein Bundesland nicht nur die Stadt, ich wohne in Sülldorf) Die Koppeln und Felder beginnen gleich hinter der Wohnanlage. Selbst habe ich keine Kinder, aber habe immer wieder Familien erlebt, bei denen Auto eben kein Thema war. Ich wohne in einer Wohnanlage mit Bus vor der Tür und S-Bahn fünf Gehminuten entfernt, Laden direkt am Haus, Lidl, Aldi, Bio-Discounter und Ökohofladen 15 20 Gehminuten entfernt. Schule (Grund, Haupt) in Sichtweite, Realschule, Gymnasien und Gesammtschulen ein, zwei S-Bahnstationen entfernt. Und selbst hier erzählen mir meine Nachbarn, ob mit oder ohne Kinder: "aber man braucht doch ein Auto."
>Die Ansprüche an die Familie in Punkto "Flexibilität" haben nach meiner Meinung nichts mit früher oder heute zu tun, sondern welchen Lebensstil man pflegen will welche Prioritäten man setzt.
>Mein bestes Beispiel ist meine direkte Nachbarin. Nicht ganz unbekannte Publizistin, alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Tochter 9, Söhne 6 und 4 Jahre.
>Ein Damenrad, ein Mädchenrad, ein Kinderrädchen, ein Kinderanhänger.
>Und da geht alles mit Fahrrad. Im Sommer 2005 sind die sogar von hier aus nach Dithmarschen gefahren in zwei Tagen. Mutter auf ihrem Rad, der Kleinste und das Gepäck im Anhänger.
>Die Tochter und der ältere Sohn auf ihren Rädern. Tochter hatte auch etwas Gepäck.
>Und die Kinder führen durchaus das Leben von Kindern aus Bildungsbürgerkreisen, also Musikschule, Hockeyclub, Sportverein, und was da noch so an Sachen sind.
>Das geht alles mit Rad , wenn man es wirklich will.
>Wenn man von vornherein sagt, aber dann werd ich doch zu unflexibel, dann ist man es schon...... in seiner Denke.
>LG
>Erwin
Hallo Mr. Flexible Erwin,
ok, du hast also keine Kinder. Also sprichtst du hier auch nicht von deinen eigenen Erfahrungen, sondern von den Erfahrungen anderer Menschen die Du nie selbst gemacht hast. Du bist demnach in meinen Augen zuallererstmal ein brillianter Theoretiker.
Woher weißt du eigendlich was ich "von vornherein" gesagt habe? Glaubst Du wirklich mein Leben und mein Denken über Auto "haben oder nicht haben" hat erst mit deinem Posting seinen Anfang gefunden? Klugsch...!
Ich stimme dir zu, dass es sicherlich bequemer ist mit dem Auto zu fahren. Genau dass ist der Grund weshalb wir in vielen Situationen dass Auto benutzen. Wir benutzen es weil es unser Leben in vielen Situationen erleichtert und weil viele durchaus gute Dinge ohne ein Auto nicht zu schaffen sind. Vielleicht sind einige dieser Dinge für Dich unwichtig. Für uns sind Sie wichtig.
Ich fahre jeden Tag 36 km mit dem Rad an der Bundesstraße entlang zur Arbeit. Wenn die ganzen Autos ohne Kinder, Behinderte und unbeweglich Alte drin nicht da wären, die ganzen Singels und die Dincs (doubleincomers without kids), welche von sich glauben ein ach so engagiertes und verantwortungsvolles Leben zu führen, ja, also wenn die alle das Auto abschaffen oder es zuhause lassen würden, dann wäre mein Weg zu Arbeit und meine ganzes Leben sicherlich um einiges entspannter, und ich hätte mit den paar Menschen, die im Rahmen der Ihnen zur Verfügen stehenden Kräfte ein echtes Transportproblem zu lösen versuchen nicht böse, dass ich mit ihnen und ihren Autos die Straße teilen muss.
Ich meine nicht, dass die Anwesenheit von Kindern es rechtfertigt, dass Auto bei jeder Gelegenheit einzusetzen. Meine Kinder laufen zwischen den Autos (in welchen überwiegend keine Kinder sitzen) zu Schule und zum Kindergarten. Wir holen auch die Brötchen mit dem Fahrrad und die 25 km entfernte Musikschule wird von meiner ältesten mit Cello und dem Bus selbstständig erreicht, sofern der Untericht nicht nach 18:30 Uhr statt findet, denn dann Fährt kein Bus mehr nach Hause. Meine Frau ist gezwungen, wenn sie in Ihrem Beruf arbeiten möchte, mit dem Auto zu fahren. Und oft ist Sie gezwungen das Auto zu benutzen weil z.B. irgenwelche Arzttermine bei mit Öffis nur innerhalb von Stunden zu erreichenden Arztpraxen anliegen, aber am gleichen Tag noch zwei Elternsprechtage anliegen die erreicht werden müssen. In ihrer "Freizeit" ist sie für jede sich bietende Gelegenheit dankbar, wenn sie dass Auto nicht benutzen muss und das Rad benutzen kann. In unserer Garage ist gar kein Platz mehr für ein Auto, weil noch nicht mal ein weiters Fahrrad hineinpassen würde.
Gerade habe ich unseren (inzwischen 14 Jahre alten) Kinderanhänger an eine Mutter ohne Führerschein verschenkt, weil wir festgestellt haben dass wir 2 Stück doch nicht brauchen. Weil mehr als 2 Lieger und 5 Uprights, 2 Roller, ein Greenspeed, ein Sinclair C5 und ein Kinderanhäger nicht in die Garage passen habe ich die anderen 2 Räder in den Keller gepackt.
Sicherlich kann mann sein Leben auch mit Kindern so einrichten, dass man auch ohne Auto auskommt. Ich bin sicher, es wird dadurch komplizierter und/oder eingeschränkter. Unser Leben mit 4 Kindern ist auch mit Auto schon seeeeehr kompliziert und gegenüber dem Leben eines Kinderlosen und ist in vielen Beziehungen wesentlich eingeschränkt.
Aus meiner eigenen Erfahrung als Single oder auch Paar ohne Auto weiß ich, dass ein Leben ohne Kinder und ohne Auto sehr leicht zu meistern ist und keinerlei Einschränkungen mit sich bringen muss. Ich frage mich nur warum ausgerechnet Familie mit 4 Kindern von dir lesen muss, dass sie unflexibel ist.
Ich behaupte: die wirklich unflexiblen Menschen sind jene, welche nicht in der Lage sind sich auf ein Leben mit Kindern einlassen. Diese Menschen können zwar brilliante Vorträge zum Thema "Verantwortlich Leben" halten, haben aber echte Verantwortung selbst noch nie übernommen.
So jetzt aber raus mit den Baseballschlägern ...<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
Wer Rechtschreibfehler in diesem Text gefunden hat darf sie behalten.
Auch liegende Grüße
Nils
_b-smgt nils
10.01.2007, 23:48
>>Es mag ja sein, daß bei Euch im platten Norden kaum Supermärkte existieren, aber hier im Süden gibts selbst weit weg von jeder Stadt mind. einen Supermarkt in Radnähe. Und wer nicht weit fahren will, nimmt den einzigen Laden im Ort. In den NeBuLä mag das anders sein, da gibts dann aber diese fahrenden Händler.
>Doch, doch, bei uns ist der Supermarkt auch in Radnähe :-) (800 m). Da macht das Auto so richtig Sinn: Man verbraucht über die paar Meter fast nix und hat den vollen Komfort. Das Umständliche am Rad-Einkauf ist ja weniger die Entfernung selbst als mehr das Drumherum.
>j.
_martin hannekum
11.01.2007, 00:21
>>Hallo Nils,
>>ich denke mal, es ist egal ob Vergangenheit oder Heute.
>>Dass Du es Dir nicht vorstellen kannst, heißt eben nicht, dass es nicht geht.
>>Und zwar nicht nur in der Großstadt.
>>Der Unterschied ist doch nur, dass Leute eben als Autofahrer leben wollen.
>>Ich wohne im ländlichen Raum, kurz vor der Landesgrenze von Hamburg. (Hamburg ist ein Bundesland nicht nur die Stadt, ich wohne in Sülldorf) Die Koppeln und Felder beginnen gleich hinter der Wohnanlage. Selbst habe ich keine Kinder, aber habe immer wieder Familien erlebt, bei denen Auto eben kein Thema war. Ich wohne in einer Wohnanlage mit Bus vor der Tür und S-Bahn fünf Gehminuten entfernt, Laden direkt am Haus, Lidl, Aldi, Bio-Discounter und Ökohofladen 15 20 Gehminuten entfernt. Schule (Grund, Haupt) in Sichtweite, Realschule, Gymnasien und Gesammtschulen ein, zwei S-Bahnstationen entfernt. Und selbst hier erzählen mir meine Nachbarn, ob mit oder ohne Kinder: "aber man braucht doch ein Auto."
>>Die Ansprüche an die Familie in Punkto "Flexibilität" haben nach meiner Meinung nichts mit früher oder heute zu tun, sondern welchen Lebensstil man pflegen will welche Prioritäten man setzt.
>>Mein bestes Beispiel ist meine direkte Nachbarin. Nicht ganz unbekannte Publizistin, alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Tochter 9, Söhne 6 und 4 Jahre.
>>Ein Damenrad, ein Mädchenrad, ein Kinderrädchen, ein Kinderanhänger.
>>Und da geht alles mit Fahrrad. Im Sommer 2005 sind die sogar von hier aus nach Dithmarschen gefahren in zwei Tagen. Mutter auf ihrem Rad, der Kleinste und das Gepäck im Anhänger.
>>Die Tochter und der ältere Sohn auf ihren Rädern. Tochter hatte auch etwas Gepäck.
>>Und die Kinder führen durchaus das Leben von Kindern aus Bildungsbürgerkreisen, also Musikschule, Hockeyclub, Sportverein, und was da noch so an Sachen sind.
>>Das geht alles mit Rad , wenn man es wirklich will.
>>Wenn man von vornherein sagt, aber dann werd ich doch zu unflexibel, dann ist man es schon...... in seiner Denke.
>>LG
>>Erwin
>Hallo Mr. Flexible Erwin,
>ok, du hast also keine Kinder. Also sprichtst du hier auch nicht von deinen eigenen Erfahrungen, sondern von den Erfahrungen anderer Menschen die Du nie selbst gemacht hast. Du bist demnach in meinen Augen zuallererstmal ein brillianter Theoretiker.
>Woher weißt du eigendlich was ich "von vornherein" gesagt habe? Glaubst Du wirklich mein Leben und mein Denken über Auto "haben oder nicht haben" hat erst mit deinem Posting seinen Anfang gefunden? Klugsch...!
>Ich stimme dir zu, dass es sicherlich bequemer ist mit dem Auto zu fahren. Genau dass ist der Grund weshalb wir in vielen Situationen dass Auto benutzen. Wir benutzen es weil es unser Leben in vielen Situationen erleichtert und weil viele durchaus gute Dinge ohne ein Auto nicht zu schaffen sind. Vielleicht sind einige dieser Dinge für Dich unwichtig. Für uns sind Sie wichtig.
>Ich fahre jeden Tag 36 km mit dem Rad an der Bundesstraße entlang zur Arbeit. Wenn die ganzen Autos ohne Kinder, Behinderte und unbeweglich Alte drin nicht da wären, die ganzen Singels und die Dincs (doubleincomers without kids), welche von sich glauben ein ach so engagiertes und verantwortungsvolles Leben zu führen, ja, also wenn die alle das Auto abschaffen oder es zuhause lassen würden, dann wäre mein Weg zu Arbeit und meine ganzes Leben sicherlich um einiges entspannter, und ich hätte mit den paar Menschen, die im Rahmen der Ihnen zur Verfügen stehenden Kräfte ein echtes Transportproblem zu lösen versuchen nicht böse, dass ich mit ihnen und ihren Autos die Straße teilen muss.
>Ich meine nicht, dass die Anwesenheit von Kindern es rechtfertigt, dass Auto bei jeder Gelegenheit einzusetzen. Meine Kinder laufen zwischen den Autos (in welchen überwiegend keine Kinder sitzen) zu Schule und zum Kindergarten. Wir holen auch die Brötchen mit dem Fahrrad und die 25 km entfernte Musikschule wird von meiner ältesten mit Cello und dem Bus selbstständig erreicht, sofern der Untericht nicht nach 18:30 Uhr statt findet, denn dann Fährt kein Bus mehr nach Hause. Meine Frau ist gezwungen, wenn sie in Ihrem Beruf arbeiten möchte, mit dem Auto zu fahren. Und oft ist Sie gezwungen das Auto zu benutzen weil z.B. irgenwelche Arzttermine bei mit Öffis nur innerhalb von Stunden zu erreichenden Arztpraxen anliegen, aber am gleichen Tag noch zwei Elternsprechtage anliegen die erreicht werden müssen. In ihrer "Freizeit" ist sie für jede sich bietende Gelegenheit dankbar, wenn sie dass Auto nicht benutzen muss und das Rad benutzen kann. In unserer Garage ist gar kein Platz mehr für ein Auto, weil noch nicht mal ein weiters Fahrrad hineinpassen würde.
>Gerade habe ich unseren (inzwischen 14 Jahre alten) Kinderanhänger an eine Mutter ohne Führerschein verschenkt, weil wir festgestellt haben dass wir 2 Stück doch nicht brauchen. Weil mehr als 2 Lieger und 5 Uprights, 2 Roller, ein Greenspeed, ein Sinclair C5 und ein Kinderanhäger nicht in die Garage passen habe ich die anderen 2 Räder in den Keller gepackt.
>Sicherlich kann mann sein Leben auch mit Kindern so einrichten, dass man auch ohne Auto auskommt. Ich bin sicher, es wird dadurch komplizierter und/oder eingeschränkter. Unser Leben mit 4 Kindern ist auch mit Auto schon seeeeehr kompliziert und gegenüber dem Leben eines Kinderlosen und ist in vielen Beziehungen wesentlich eingeschränkt.
>Aus meiner eigenen Erfahrung als Single oder auch Paar ohne Auto weiß ich, dass ein Leben ohne Kinder und ohne Auto sehr leicht zu meistern ist und keinerlei Einschränkungen mit sich bringen muss. Ich frage mich nur warum ausgerechnet Familie mit 4 Kindern von dir lesen muss, dass sie unflexibel ist.
>Ich behaupte: die wirklich unflexiblen Menschen sind jene, welche nicht in der Lage sind sich auf ein Leben mit Kindern einlassen. Diese Menschen können zwar brilliante Vorträge zum Thema "Verantwortlich Leben" halten, haben aber echte Verantwortung selbst noch nie übernommen.
>So jetzt aber raus mit den Baseballschlägern ...<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
>Wer Rechtschreibfehler in diesem Text gefunden hat darf sie behalten.
>
>Auch liegende Grüße
>Nils
>
Hallo!
Ja bei vielen Kommentaren ist es so als ob Blinde vom Sehen sprechen!
Dein Beitrag ist schon sehr realistisch. Kann es sehr gut nachempfinden.
Gruß Martin H.
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 00:29
>>Mein bestes Beispiel ist meine direkte Nachbarin. Nicht ganz unbekannte Publizistin, alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Tochter 9, Söhne 6 und 4 Jahre.
>>Ein Damenrad, ein Mädchenrad, ein Kinderrädchen, ein Kinderanhänger.
>Vermutlich schlicht kein Geld für ein Auto. Oder hat sie das tatsächlich aus Überzeugung so gewählt?
>j.
Hi Jenne,
Überzeugung.
zwar sparsamer Lebensstil trotz
einiger Bücher am Markt, und ich fand beim googeln eine nette Liste von Veröffentlichungen in Magazinen und Zeitschriften. Ich schrieb ja " nicht ganz unbekannt". Andererseits, wenn es ihr wichtig ist nimmt sie durchaus was in die Hand. Nö, ich glaub einfach eine nicht sehr materialistische Einstellung.
Als ihr älterer Sohn mich fragte warum ich kein Auto hätte, kam sie mir gleich mit einer "ökologischen" Antwort zuvor, war dann auch ganz zufrieden, als ich die gleichen Gründe anführte. Ich konnte es mir aber auch nicht verkneifen, ihm zu sagen, dass man mit einem Auto oder Motorrad auch richtig Spaß haben kann. Was Muttern etwas grummeln ließ.
Und sie hat mir auch erzählt, dass sie diese Wohnung wegen der Lage ganz bewusst gewählt hätte.
Und natürlich hilft es, wenn man einen Nachbarn hat, der ab und an mal nach den Rädern schaut und zur Pflege Werkzeug, Tips und ne Hochdruckluftpumpe zur Verfügung stellt. :-)
Aber die würden auch ohne mich so leben.
Aber nochmal grundsätzlich
Ich hab auch schon andere Familien getroffen die so leben.
Ich bin durch meine Erfahrungen überzeugt, es ist lediglich eine Frage der Einstellung.
Die militanten Radler in Hamburg haben schon in den 90ern an einem Freitag Nachmittag mal eine Aktion an der Sternbrücke gemacht. kleine Demo und der Arbeitsweg war plötzlich eine Stunde länger ;-) Mehr als 80% der stadtauswärtsfahrenden PKW hatten keine Hamburger Nummer, schon dort noch mindestens zehn Kilometer vor der Landesgrenze, sondern PI/SE.
Das billige Bauland ausserhalb habenm sie sich also mit hohen Pendlerkosten für sich und schlechterer Lebensqualität der Stadtbewohner erkauft, durch deren Viertel sich ihre Stinkkarawane wälzte.
LG
Erwin
_hendrik
11.01.2007, 00:41
>jaaa das Argument mit der Waschmaschine..... bei mir geht es etwas anders...
>Zwei Personenhaushalt......
>Aber wir brauchen den doch im Urlaub..... zwei Personen mit Zelt bis zu sechs Wochen. Das mach ich mit zwei Packtaschen für eine Person.
>Ich hab mich immer scheckig gelacht. Und dafür den größten hässlichsten Combi den Nissan vorrätig hat, mein Nickname für die Karre "das Monster".
>Und dann haben die mich mal in Schweden besucht und mir fiel der Unterkiefer runter.......... alles klar, das ganze Auto bis zum Dach voll, ich weiß nicht vieviel Tausend Liter Stauraum. Stühle Tisch Campingbetten feste Matratzen, Küche mit Pütt un Pann, ........ja, wir wollen es im Urlaub doch genauso bequem haben wie zu Haus. Und dafür wird das ganz Jahr diese Riesenkutsche unterhalten. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
>Da kann man dann auch nicht mehr gegenan diskutieren.
>LG
>Erwin
Wieso, genau dafür gibts doch Mietwagen.
Bei mir heißt die Lösung Car-Sharing: Flexibel und kurzfristig buchbar, aber das ist wohl ein Großstadtprivileg.
Gruß,
Hendrik.
_hendrik
11.01.2007, 01:13
>>Aber darauf brauchst Du auch ohne Auto nicht zu verzichten. Wir haben uns auf dem Land schon mit sieben Familien ein Auto geteilt und bis auf zwei Familien haben es alle aufgegeben, weil sie auch kein geteiltes Auto brauchen.
>
>Ich glaube, das Car-Sharing (unter Nachbarfamilien) ist nicht sehr praktisch. Man muss da erst vorher absprechen, wann man einkaufen will etc., es ist zuviel Plaung erforderlich und wenn man es spontan mal braucht, hat es gerade ein anderer... Naja, so stelle ich es mir vor :-). Weihnachten brauchen es dann alle, um die Verwandschaft zu besuchen, aber nur einer kann es bekommen... Ich hätte es wahrscheinlich auch aufgegeben mit dem geteilten Auto.
>j.
Hallo Jenne,
der Witz am Car-Sharing ist ja nicht, Autofahrern das Auto zu ersetzen, sondern Leuten, die ohnehin meistens keins brauchen, die Option auf ein Auto zu bieten, wenn mit Kindern die Oma im Oderbruch besucht werden soll, die Waschmaschine anders nicht ins Haus kommt oder andere Verkehrsmittel im speziellen Fall die ungünstigere Wahl darstellen.
Vielleicht ist es ungeschickt, mit sieben Familien ein Auto zu teilen, wenn Flexibilität erforderlich ist, wie bei Familien mit Kindern meistens der Fall. Dann sollte man besser gleich drei oder vier von den Kisten hinstellen, das ist immer noch besser als sieben.
Und wer das ganze verwaltet, ist - Schwups - ein Dienstleister und vielleicht somit schon nicht mehr ganz erwerbslos.
Zum Thema Weihnachten:
Gemessen an den Kosten die man das ganze Jahr über spart, sollte es doch kein Problem sein, an besonderen Anlässen (Sommerferien, Weihnachten) noch ein paar Kutschen dazu zu mieten, um die Flexibilität zu wahren.
Das machen professionelle Carsharing-Unternehmen i.d.R. so.
Gruß,
Hendrik.
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 02:12
>>Hallo Nils,
>>ich denke mal, es ist egal ob Vergangenheit oder Heute.
>>Dass Du es Dir nicht vorstellen kannst, heißt eben nicht, dass es nicht geht.
>>Und zwar nicht nur in der Großstadt.
>>Der Unterschied ist doch nur, dass Leute eben als Autofahrer leben wollen.
>>Ich wohne im ländlichen Raum, kurz vor der Landesgrenze von Hamburg. (Hamburg ist ein Bundesland nicht nur die Stadt, ich wohne in Sülldorf) Die Koppeln und Felder beginnen gleich hinter der Wohnanlage. Selbst habe ich keine Kinder, aber habe immer wieder Familien erlebt, bei denen Auto eben kein Thema war. Ich wohne in einer Wohnanlage mit Bus vor der Tür und S-Bahn fünf Gehminuten entfernt, Laden direkt am Haus, Lidl, Aldi, Bio-Discounter und Ökohofladen 15 20 Gehminuten entfernt. Schule (Grund, Haupt) in Sichtweite, Realschule, Gymnasien und Gesammtschulen ein, zwei S-Bahnstationen entfernt. Und selbst hier erzählen mir meine Nachbarn, ob mit oder ohne Kinder: "aber man braucht doch ein Auto."
>>Die Ansprüche an die Familie in Punkto "Flexibilität" haben nach meiner Meinung nichts mit früher oder heute zu tun, sondern welchen Lebensstil man pflegen will welche Prioritäten man setzt.
>>Mein bestes Beispiel ist meine direkte Nachbarin. Nicht ganz unbekannte Publizistin, alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Tochter 9, Söhne 6 und 4 Jahre.
>>Ein Damenrad, ein Mädchenrad, ein Kinderrädchen, ein Kinderanhänger.
>>Und da geht alles mit Fahrrad. Im Sommer 2005 sind die sogar von hier aus nach Dithmarschen gefahren in zwei Tagen. Mutter auf ihrem Rad, der Kleinste und das Gepäck im Anhänger.
>>Die Tochter und der ältere Sohn auf ihren Rädern. Tochter hatte auch etwas Gepäck.
>>Und die Kinder führen durchaus das Leben von Kindern aus Bildungsbürgerkreisen, also Musikschule, Hockeyclub, Sportverein, und was da noch so an Sachen sind.
>>Das geht alles mit Rad , wenn man es wirklich will.
>>Wenn man von vornherein sagt, aber dann werd ich doch zu unflexibel, dann ist man es schon...... in seiner Denke.
>>LG
>>Erwin
>Hallo Mr. Flexible Erwin,
>ok, du hast also keine Kinder. Also sprichtst du hier auch nicht von deinen eigenen Erfahrungen, sondern von den Erfahrungen anderer Menschen die Du nie selbst gemacht hast. Du bist demnach in meinen Augen zuallererstmal ein brillianter Theoretiker.
>Woher weißt du eigendlich was ich "von vornherein" gesagt habe? Glaubst Du wirklich mein Leben und mein Denken über Auto "haben oder nicht haben" hat erst mit deinem Posting seinen Anfang gefunden? Klugsch...!
>Ich stimme dir zu, dass es sicherlich bequemer ist mit dem Auto zu fahren. Genau dass ist der Grund weshalb wir in vielen Situationen dass Auto benutzen. Wir benutzen es weil es unser Leben in vielen Situationen erleichtert und weil viele durchaus gute Dinge ohne ein Auto nicht zu schaffen sind. Vielleicht sind einige dieser Dinge für Dich unwichtig. Für uns sind Sie wichtig.
>Ich fahre jeden Tag 36 km mit dem Rad an der Bundesstraße entlang zur Arbeit. Wenn die ganzen Autos ohne Kinder, Behinderte und unbeweglich Alte drin nicht da wären, die ganzen Singels und die Dincs (doubleincomers without kids), welche von sich glauben ein ach so engagiertes und verantwortungsvolles Leben zu führen, ja, also wenn die alle das Auto abschaffen oder es zuhause lassen würden, dann wäre mein Weg zu Arbeit und meine ganzes Leben sicherlich um einiges entspannter, und ich hätte mit den paar Menschen, die im Rahmen der Ihnen zur Verfügen stehenden Kräfte ein echtes Transportproblem zu lösen versuchen nicht böse, dass ich mit ihnen und ihren Autos die Straße teilen muss.
>Ich meine nicht, dass die Anwesenheit von Kindern es rechtfertigt, dass Auto bei jeder Gelegenheit einzusetzen. Meine Kinder laufen zwischen den Autos (in welchen überwiegend keine Kinder sitzen) zu Schule und zum Kindergarten. Wir holen auch die Brötchen mit dem Fahrrad und die 25 km entfernte Musikschule wird von meiner ältesten mit Cello und dem Bus selbstständig erreicht, sofern der Untericht nicht nach 18:30 Uhr statt findet, denn dann Fährt kein Bus mehr nach Hause. Meine Frau ist gezwungen, wenn sie in Ihrem Beruf arbeiten möchte, mit dem Auto zu fahren. Und oft ist Sie gezwungen das Auto zu benutzen weil z.B. irgenwelche Arzttermine bei mit Öffis nur innerhalb von Stunden zu erreichenden Arztpraxen anliegen, aber am gleichen Tag noch zwei Elternsprechtage anliegen die erreicht werden müssen. In ihrer "Freizeit" ist sie für jede sich bietende Gelegenheit dankbar, wenn sie dass Auto nicht benutzen muss und das Rad benutzen kann. In unserer Garage ist gar kein Platz mehr für ein Auto, weil noch nicht mal ein weiters Fahrrad hineinpassen würde.
>Gerade habe ich unseren (inzwischen 14 Jahre alten) Kinderanhänger an eine Mutter ohne Führerschein verschenkt, weil wir festgestellt haben dass wir 2 Stück doch nicht brauchen. Weil mehr als 2 Lieger und 5 Uprights, 2 Roller, ein Greenspeed, ein Sinclair C5 und ein Kinderanhäger nicht in die Garage passen habe ich die anderen 2 Räder in den Keller gepackt.
>Sicherlich kann mann sein Leben auch mit Kindern so einrichten, dass man auch ohne Auto auskommt. Ich bin sicher, es wird dadurch komplizierter und/oder eingeschränkter. Unser Leben mit 4 Kindern ist auch mit Auto schon seeeeehr kompliziert und gegenüber dem Leben eines Kinderlosen und ist in vielen Beziehungen wesentlich eingeschränkt.
>Aus meiner eigenen Erfahrung als Single oder auch Paar ohne Auto weiß ich, dass ein Leben ohne Kinder und ohne Auto sehr leicht zu meistern ist und keinerlei Einschränkungen mit sich bringen muss. Ich frage mich nur warum ausgerechnet Familie mit 4 Kindern von dir lesen muss, dass sie unflexibel ist.
>Ich behaupte: die wirklich unflexiblen Menschen sind jene, welche nicht in der Lage sind sich auf ein Leben mit Kindern einlassen. Diese Menschen können zwar brilliante Vorträge zum Thema "Verantwortlich Leben" halten, haben aber echte Verantwortung selbst noch nie übernommen.
>So jetzt aber raus mit den Baseballschlägern ...<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
>Wer Rechtschreibfehler in diesem Text gefunden hat darf sie behalten.
>
>Auch liegende Grüße
>Nils
>
na Du bist ja ein lustiges Kerlchen,
Nils, schade ein Beitrag der Dir nicht gefällt und schon wirst Du ausfällig.
Wenn Du nicht willst, dass man Deine Argumente untersucht und dazu etwas sagt solltest Du hier nicht erst mitdiskutieren.
Im übrigen, wenn man seit drei Jahren sehr eng beobachtet wie so etwas funktioniert und dabei mithilft, dass es funktioniert, ist man weniger Theoretiker als jemand der plärrt "es geht aber nicht man kann dóch nicht ohne Auto leben" und tausend Gründe dafür hat.
Und dann selbst von Anforderungen an die Flexibilität der Familien faselt aber meckert wenn man darauf eingeht.
Ich bin überzeugt, die autofahrenden Eltern mit ihrer rollenden Käfighaltung für ihre Kinder sind für diese schädlicher als die freie Wildbahn.
und ansonsten rutsch mir doch den Puckel runter, ich weiß doch was ich von Autofahrerargumenten über die die Notwendigkeit ihres Autos zu halten habe.
Erstens war ich selber einer und zweitens hörte die gleiche Leier doch schon als Du noch Windeln getragen hast, nichts Neues dazu gekommen in den letzten 40 Jahren.
Nur dass ich mich in den sechzigern siebzigern intensiv um die Kinder von Leuten, denen alles Mögliche, auch ihr Auto, wichtiger waren als ihre Kinder, gekümmert habe und seit dem ich nicht mehr selbst Lehrling war ständig áusgebildet habe und als Jugendgruppenleiter junge Leute betreute, und damit vermutlich mehr Kindern zu einem vernünftigen Lebensstart geholfen hab, als Du es jemals schaffen wirst.
Und ich war auch viel länger Praktiker als Du bisher. Mehr als zwanzig Jahre, allerdings nicht nur mit vieren. Leb mal ne Weile mit zehn zwölf verkorksten Kindern zusammen (mit vieren hab ich nämlich garnicht erst angefangen) und dann reden wir mal wieder über Theorie und Praxis, möglich, dass ich Dir aus meiner langen Praxis noch einige Tips geben kann. Aber nur wenn Du nicht gleich zusammenzuckst und mich beschimpfst, wenn was kommt, was Dir nicht passt.
LG
Erwin
Ps: ich bin mit einer Erbkrankheit belastet, die ich nicht weitergeben wollte. Das als sich nicht auf Kinder einlassen wollen zu bezeichnen ist natürlich eine Möglichkeit, ich hielt es allerdings für verantwortungsvoller, mich sterilisieren und die Kette mit mir enden zu lassen, nachdem ich davon erfahren habe. Und vorher ist mir die kommunistische Politik dazwischen gekommen. Die CSSR hat meine Verlobte nicht ausreisen und mich nicht wieder einreisen lassen bis sie verheiratet war und zei Kinder hatte. Das muss man nicht über mich wissen, sollte es aber, bevor man vom sich nicht auf Kinder einlassen wollen quatscht. ehs
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 02:39
>>jaaa das Argument mit der Waschmaschine..... bei mir geht es etwas anders...
>>Zwei Personenhaushalt......
>>Aber wir brauchen den doch im Urlaub..... zwei Personen mit Zelt bis zu sechs Wochen. Das mach ich mit zwei Packtaschen für eine Person.
>>Ich hab mich immer scheckig gelacht. Und dafür den größten hässlichsten Combi den Nissan vorrätig hat, mein Nickname für die Karre "das Monster".
>>Und dann haben die mich mal in Schweden besucht und mir fiel der Unterkiefer runter.......... alles klar, das ganze Auto bis zum Dach voll, ich weiß nicht vieviel Tausend Liter Stauraum. Stühle Tisch Campingbetten feste Matratzen, Küche mit Pütt un Pann, ........ja, wir wollen es im Urlaub doch genauso bequem haben wie zu Haus. Und dafür wird das ganz Jahr diese Riesenkutsche unterhalten. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
>>Da kann man dann auch nicht mehr gegenan diskutieren.
>>LG
>>Erwin
>Wieso, genau dafür gibts doch Mietwagen.
>Bei mir heißt die Lösung Car-Sharing: Flexibel und kurzfristig buchbar, aber das ist wohl ein Großstadtprivileg.
>Gruß,
>Hendrik.
Hendrik,
das wissen sie, das Paar das ich da beschrieb wohnt in Hamburg. Aber das sind Autofahrer. Das ist nich rational, das ist einfach eine Lebenseinstellung.
Deswegen gibt es auch hier keine Verständigung. Wir wissen, dass es ohne Auto geht, wir schildern gelungene Beispiele, es wird schon seit Jahrzehnten immer wieder von diversen Familien innerhalb und ausserhalb von Städten gelebt, es wurden solche Hilfmittel wie car-sharing erfunden. Und dennoch tönt doch selbst hier in einem Fahrradforum der Autofahrerchor "es geht nicht ohne Auto, es geht nicht ohne Auto". Die Platte hat doch schon seit Jahrzehnten einen Sprung. Immer die gleiche Leier, Argumente werden nicht als existent erachtet.
Selbst wenn man davon erzählt was tagtäglich direkt neben einem geschieht, wird man doch nur als Theoretiker abgetan.
Vergiß es.
Sie wollen mit Auto leben.
LG
Erwin
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 02:52
>>Hab gerade mal auf ebay (international) geschaut. Unter den wenigen Angeboten ist einer aus den 60ern, der im Moment bei 20100 US$ liegt (aber noch 6 Tage drin ist), es gibt dort aber auch neuere Modelle, deren Startpreise über 200000 US$ liegen.
>>Wenn's nur der Anschaffungspreis wäre, würden bestimmt viel mehr Menschen Helikopter verwenden, schließlich geben nicht wenige Menschen hohe fünfstellige Summen für Autos aus (die ja auch nicht unerhebliche Betriebskosten mit sich bringen). Aber mal abgesehen von allen (horrenden!) laufenden Kosten muß man beim Helikopter allein für den Pilotenschein schon eine sechsstellige Summe berappen (oder sich für das halbe Leben bei der Armee verpflichten). Mein Autoführerschein war da schon billiger....
>Danke für die Info. Immerhin spart man die Autosteuer. (Oder gibt es eine Hubschraubersteuer?)
>j.
Die Versicherung wird Dich auffressen.
Ausserdem die Pilotenkosten. Der Fliegerarzt
würde Dir kein ok für die Lizenz geben.
LG
Erwin
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 03:23
>>Das ist nicht so schwierig wie alle vier Hände, ähemmm ich meine alle vier Extremitäten, mal konzentrieren, aaalso beide Hände und beide Füsse gleichzeitig, aber erheblich unterschiedlich zu gebrauchen.
>>Ausserdem ging es ja um Hubschrauber in jedem Garten. so wie heute Auto in jedem Garten, oder auch zwei oder drei.........
>>
>>also bei uns hat mal ein Pilot seinen Hubschrauber genau zwischen die Häuser gesetzt, Abstand der Rotorspitzen zur nächsten Hauswand weniger als drei Meter.
>Kann aber auch mal daneben gehen: <a href="http://www.netzeitung.de/vermischtes/488648.html">Vom Hubschrauber geköpft</a>.
>j.
Die Polizei hat schon vorher gebrüllt, die Leute sollten in die Wohnungen gehen und Türen und Fenster schließen. Nur einige haben sie offen gelassen. Also hatten sie nachher den ganzen aufgewirbelden Dreck da drinnen.
Als der dann runterkam war keiner draußen. Solange der Notarzt beim Patienten war, hat draussen ein Soldat Wache gestanden und die Neugierigen zurück gescheucht und der Polizist hat auch nochmal was ins Mikrofon gehustet. Und als er dann abflog war keine Nase an der Hauswand zu sehen. Aber lustig fand ich es schon als die mir da plötzlich aus nächster Nähe ins Wohnzimmer schauten.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe wenig Verständnis für Leute die sich in die Nähe eines startenden Hubschraubers begeben. Das ist bei Helis die gefährlichste Flugphase überhaupt. Deckung Deckung Deckung, das Ding könnte uns auf den Kopf fallen.
LG
Erwin
Vom Hubschrauber geköpft (http://www.netzeitung.de/vermischtes/488648.html)
_hendrik
11.01.2007, 03:33
>Selbst wenn man davon erzählt was tagtäglich direkt neben einem geschieht, wird man doch nur als Theoretiker abgetan.
Oder als Exot.
Ich les gerade die Göttinger Studie, die Trubby hier rein gestellt hatte... ganz spannend.
Wer stellt sich schon gerne ins (soziale) Abseits all der Möglichkeiten, die man sonst zu haben glaubt, trotz dass Verzicht eigentlich kein Dogma mehr ist.
Aber zum Glück sind wir hier ja alle echte Individualisten! <img src=http://bilder21.parsimony.net/forum37385/biggrin.gif alt=biggrin>
,
Hendrik
>Vergiß es.
>Sie wollen mit Auto leben.
>LG
>Erwin
Hallo Martin,
>Ich grinse noch heute über das Argument eines Diskussionsteilnehmer, der allen Ernstes sein Auto mit dem Argument begründete, dass er sonst keinen Fernseher oder keine Waschmaschine kaufen könnte. :-)
*mitgrins* Solchen Leuten empfehle ich Car-Sharing mit den Worten: "Dann haste immer das Auto in der Größe, wie Du es für den jeweiligen Zweck brauchst!"
>Für mich persönlich wäre ein Auto eine Einschränkung meiner Lebensqualität.
Das geht mir genauso.
>Alleine schon der Gedanke daran, dass da was in der Garage steht, dass immense Kosten verursacht nur weil es da rumsteht.
Wobei bei uns alleine die Garage mit mindestens 50 Euro im Monat zu Buche schlüge, wenn ich nicht eine obere Duplex nähme.
>Einkaufen mit dem Auto? Die paar Meter zum Getränkeladen lauf ich schneller zu Fuß. In der Stadt? Da ist wieder Parkplatz- und Stauproblem.
Eben, ich habe keine Läden in der Gegend, wo nicht der Weg zur nächstgelegenen Garage weiter wäre als zum Einkaufen.
Im übrigen bin ich selber seit über 20 Jahren nicht mehr hinter dem Steuer gesessen und habe es bis heute nicht vermisst.
Gruß, Karin
Endlich! Da ist einer!
>>Es mag ja sein, daß bei Euch im platten Norden kaum Supermärkte existieren, aber hier im Süden gibts selbst weit weg von jeder Stadt mind. einen Supermarkt in Radnähe. Und wer nicht weit fahren will, nimmt den einzigen Laden im Ort. In den NeBuLä mag das anders sein, da gibts dann aber diese fahrenden Händler.
>Doch, doch, bei uns ist der Supermarkt auch in Radnähe :-) (800 m). Da macht das Auto so richtig Sinn: Man verbraucht über die paar Meter fast nix und hat den vollen Komfort. Das Umständliche am Rad-Einkauf ist ja weniger die Entfernung selbst als mehr das Drumherum.
Jenne, dann kannst Du mir doch sicher erklären, was so praktisch daran ist: "Auto aus Garage, zum Supermakrt fahren, Parkplatz am Ende des Riesenparkplatzes suchen. Einkaufswagen suchen, durch elend lange Gänge schieben, suchen, was man braucht oder - noch schlimmer - ellenlangen Einkaufszettel abarbeiten, heimfahren, ausladen, Auto in Garage. Einkäufe aufräumen, feststellen, dass man was Wichtiges vergessen hat, sch... nochmal los....
Bei mir läuft und lief das nämlich so: Heim von der Arbeit, wo ich mir schon überlegt habe, was ich wo noch einkaufen muss, danach die Heimroute gewählt. Fahrrad maximal 20m vom Eingang des Ladens abgestellt, Einkäufe getätigt, in die Ortliebs gepackt, heimgeradelt, AUCH festgestellt, dass ich was vergessen habe - macht nichts, fahre ich morgen dieselbe, oder vielleicht auch eine andere, wo ich das fragliche Zeug sogar billiger kriege.
Gruß, Karin
Hallo Rene,
erklär mir das doch mal:
>Aber sich die Einkäufe von Frischgemüse und Wasser mit nem Laster bis an die Haustür liefern zu lassen ist auch nicht ökologisch, wenn das alle machen würden....
ich war bisher so naiv, dass dann, wenn das alle machen würden, die Tour des Lebensmittellieferanten viel ökologischer würde: Eine Rundfahrt für alle, statt Stichfahrten von jeder einzelnen Wohnung zum Einkaufen und zurück.
Braucht natürlich auch wieder Planung, aber alle Dienstleister, die mir geliefert haben, planen so, schon damit sich ihr Job bei vernünftigen Preisen noch lohnt.
Gruß, Karin
_martin s.
11.01.2007, 07:16
>Wir haben hier keinen Tante Emma Laden, daher kenne ich eigentlich gar keine Unterschiede :-). Die Emmas sind alle ausgestorben.
Ich meinte mehr kleinere Supermärktte wie die von Rewe, Edeka, Netto, usw.
Gruß,
Martin
_martin s.
11.01.2007, 07:18
>Doch, doch, bei uns ist der Supermarkt auch in Radnähe :-) (800 m). Da macht das Auto so richtig Sinn: Man verbraucht über die paar Meter fast nix
Gerade auf solchen Kurzstrecken schluckt ein Automotor am meisten Sprit, werden am meisten Schadstoffe ausgestossen, und ist der Zeitaufwand am größten.
Gruß,
Martin
_martin s.
11.01.2007, 07:25
>Und dennoch tönt doch selbst hier in einem Fahrradforum der Autofahrerchor "es geht nicht ohne Auto, es geht nicht ohne Auto".
Es sind einfach zwei verschiedene Arten von Fahrrad-Nutzern hier. Einmal solche wie du und ich, die das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel sehen und nutzen, und dann die Fraktion, für die das Fahrrad ein Sportgerät ist, mit dem man eher Rennen fährt.
Gruß,
Martin
>... die Nazis ..., die den Massenindivudualverkehr propagiert haben,
Na, das war eines der wenigen Dinge (oder gar das einzige?), die sie gar nicht schlecht gemacht haben. Wirtschaftspolitisch gesehen war das der Schlüssel zum Wachstum.
Dirk
>Ps: ich bin mit einer Erbkrankheit belastet, die ich nicht weitergeben wollte. Das als sich nicht auf Kinder einlassen wollen zu bezeichnen ist natürlich eine Möglichkeit, ich hielt es allerdings für verantwortungsvoller, mich sterilisieren und die Kette mit mir enden zu lassen, nachdem ich davon erfahren habe.
Respekt. Ich denke auch, dass die meisten, die keine Kinder haben, dies eher nicht beabsichtigt haben, sondern, dass es sich im Leben halt so ergeben hat. Ich frage mich aber wie weit deine Erfahrungen mit dem Zusammenleben mit 10 Kindern o.ä. vergleichbar sind mit der Verantwortung, die man als Elternteil selbst hat. Mein Schwager hat noch 10 Geschwister. Ich muss ihn bei Gelegenheit mal fragen, wie das so war. Ich denke aber, die Einschränkungen sind enorm. Da hilft auch kein Auto mehr, da muss wohl ständig ein Erwachsener oder ältere Geschwister im Haus bleiben und Urlaub ist gemeinsam wohl gar nicht möglich. Das Auto ist bei Leuten mit üblicher Kinderzahl halt die Möglichkeit, die Einschränkungen durch Kinder geringer zu halten. Da erfordert ein Verzicht auf das Auto schon eine Menge Idealismus oder schlicht Mangel an Geld für ein Auto. Wäre es üblich, grundsätzlich ohne Auto zu leben, würde sich die Frage nach der Anschaffung nicht stellen und das Leben wäre eben grundsätzlich anders, für alle. Wie früher(vor 1900), da hat sich auch keiner über ein fehlendes Auto beklagt, weil man es nicht kannte ;-). Aber die Zeiten haben sich geändert. Verzichte mal aus Ideologie auf Vieles, was die Nachbarn alles können... Das tun verständlicherweise nur wenige.
j.
> Mehr als 80% der stadtauswärtsfahrenden PKW hatten keine Hamburger Nummer, schon dort noch mindestens zehn Kilometer vor der Landesgrenze, sondern PI/SE.
>Das billige Bauland ausserhalb habenm sie sich also mit hohen Pendlerkosten für sich und schlechterer Lebensqualität der Stadtbewohner erkauft, durch deren Viertel sich ihre Stinkkarawane wälzte.
Das dürfte richtig sein, aber bedeutet das, dass man auf dem Land nicht leben sollte? Oder dass man gefälligst Bauer werden sollte, weil es auf dem Land nicht die passende Arbeit gibt? Heutzutage wird auch beim Arbeitsweg Flexibilität verlangt... (das wäre sicher anders, wenn es gar keine Autos gäbe).
j.
>Wieso, genau dafür gibts doch Mietwagen.
>Bei mir heißt die Lösung Car-Sharing: Flexibel und kurzfristig buchbar, aber das ist wohl ein Großstadtprivileg.
Gibt es im Umland kein Carsharing?
j.
PS: Bucht man sowas eigentlich über das Telefon oder geht das auch mit Email o.ä.?
>Die Versicherung wird Dich auffressen.
>Ausserdem die Pilotenkosten. Der Fliegerarzt
>würde Dir kein ok für die Lizenz geben.
Ah, man braucht wohl Funk (Gehör), da geht sicher nicht über Chat im Cockpit. Ok., dann lasse ich die Gedanken um die Hubschrauber-Anschaffung doch wieder fallen :-).
j.
Hallo
>Dann lass mal nachrechnen:
Brauchst Du nicht, hat der ADAC schon mit wesentlich mehr Aufwand gemacht. Das billigste Auto ist der Daihatsu Cuore mit 3700 € im Jahr.
Felix
>Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe wenig Verständnis für Leute die sich in die Nähe eines startenden Hubschraubers begeben. Das ist bei Helis die gefährlichste Flugphase überhaupt. Deckung Deckung Deckung, das Ding könnte uns auf den Kopf fallen.
Ich glaube, das wissen viele gar nicht (hätte ich auch nicht gewusst) und unterschätzen das. Im TV sieht man doch immer mal Hubschrauber, da fällt es nicht auf, dass es nicht ungefährlich ist.
j.
Carsten K.
11.01.2007, 09:08
Hallo,
das Interessante daran ist ja gerade, dass es in zweieinhalb Jahren kein einziges Mal vorgekommen ist, dass zwei Leute gleichzeitig das Auto haben wollten.
Es ist ja im Endeffekt deswegen aufgegeben worden, weil fast alle festgestellt haben, dass sie auch ganz ohne die Option Auto auskommen.
Tschüss Carsten K.
>Jenne, dann kannst Du mir doch sicher erklären, was so praktisch daran ist: "Auto aus Garage, zum Supermakrt fahren, Parkplatz am Ende des Riesenparkplatzes suchen. Einkaufswagen suchen, durch elend lange Gänge schieben, suchen, was man braucht oder - noch schlimmer - ellenlangen Einkaufszettel abarbeiten, heimfahren, ausladen, Auto in Garage. Einkäufe aufräumen, feststellen, dass man was Wichtiges vergessen hat, sch... nochmal los....
Das muss man nicht so negativ sehen ;-). Eine Garage haben wir nicht und einen Parkplatz bei Rewe findet man immer. Also ich komme nach Hause (oft mit dem Bus), wir essen erst Abendbrot, dann besprechen wir kurz, was ich einkaufen soll, was gebraucht wird und ich kaufe ein (meist noch in Hausschuhen, ohne Jacke), bin schon 15 Min. später wieder da, um die Kinder ins Bett zu bringen :-). Mit Rad geht schlecht, weil ich im Dunkeln nicht fahren kann, Gleichgewichtsprobleme habe. Per Bus geht auch schlecht, da die Busse nur selten fahren. Bliebe noch, die 800 m mit Tüten zu Fuß zu machen. Naja...
Also, wenn man schon ein Auto vorne stehen hat, bietet es sich absolut an, es zum Einkaufen zu nutzen. Benzinverbrauch ist auf den paar Metern ja nicht wirklich ein Thema. Klar, wir würden das auch ohne Auto hinbekommen können, evtl. würde ich mir dann ein Trike kaufen. :-)
j.
>>Wir haben hier keinen Tante Emma Laden, daher kenne ich eigentlich gar keine Unterschiede :-). Die Emmas sind alle ausgestorben.
>Ich meinte mehr kleinere Supermärktte wie die von Rewe, Edeka, Netto, usw.
Och, Rewe finde ich schon ziemlich groß :-). Bei Marktkauf habe ich schon lange nicht mehr eingekauft.
j.
>>Fiat Punto Erdgas Variante gibts bei mobile.de für 12000€ , Nutzung 12Jahre bis er auf den Schrott geht.
>>Reparaturen ca 200 €
>Hmmm... Ist das wirklich so? Bei einem Neuwagen kann ich die 200€/Jahr ja verstehen, aber mit steigendem Alter steigt doch auch die Reparaturhäufigkeit.
>Hast du den?
Neh den hab ich nicht, bin nur derzeit am rumschauen wegen Autos...;-)
Zu den Reparaturen: In den Ersten 6 Jahren würde ich mit Null-Reparaturen rechnen. Danach wirds häufiger. Wobei die Ersten 2-3 Jahre ja auch auf Garantie geregelt werden.
>>Außerdem wird beim Bahnfahren häufig die Kosten der An-und Abreise(ein Rad kostet auch) vom Bahnhof unterschlagen.
>Bei der BC100 ist das Cityticket inbegriffen, dass in vielen Großstädten in Deutschland gilt, zusätzlich auch bei einer Reihe von NE-Bahnen.
Da ist gut, wenn auch das Gesamtticket recht happig ist.
Ich für meinen Teil hab übrigens eine noch bessere Variante gefunden als mit Auto oder Bahn zur Arbeit zu fahren: 3 Tage die Woche arbeite ich von zu Hause. ;-) Das spart Zeit und Kosten.
Für die restlichen 2 Tage sah ich es nicht mehr ein mir ein Monatsticket von der Bahn zu kaufen. Einzeltickets, Mehrfachfahrkarten etc. waren so ich die Preislisten verstanden habe immer noch Teurer.
Außerdem hat sich in meinen mehreren Bahnjahren davor die Bahn als recht nervig und unkomfortabel erwiesen. Und bei ca 20min Stehen von 50minuten Fahrzeit ist maximal Zeitung lesen drin, Gut lässt sich die Zeit nicht nutzen.
Ich nehm mir dann den Luxus und fahr mit dem Auto zur Arbeit. Find ich wesentlich stressfreier als mit der Bahn. Wobei ich die letzten 5 Kilomter mit dem Rad fahren muss. Call-A-Bike war mir zu teuer, dafür könnte ich mir jedes Jahr eine neues Rad holen, Meins hat 180€ gekostet.
Tschö
René
>>Doch, doch, bei uns ist der Supermarkt auch in Radnähe :-) (800 m). Da macht das Auto so richtig Sinn: Man verbraucht über die paar Meter fast nix
>Gerade auf solchen Kurzstrecken schluckt ein Automotor am meisten Sprit, werden am meisten Schadstoffe ausgestossen, und ist der Zeitaufwand am größten.
Umgekehrt: Er schluckt nur <i>relativ</i> viel (naja, 30 km/h-Zone), aber nicht absolut und das ist ja entscheidend. Die Zeitersparnis ist dagegen relativ groß, weil ich ein Fahrrad sonst erst aus dem Keller tragen müsste :-). Zudem sind Getränkekisten im Bus, zu Fuß oder auf dem Gepäckträger nicht ideal.
Ich finde die allgemeinen Vorurteile gegen Autos auf solchen Kurzstrecken übertrieben. Die sind auf längeren Strecken viel angebrachter (Benzinverbrauch). Zum Einkaufen ist das Auto superpraktisch. Aber alleine deswegen würde ich mir natürlich kein Auto extra kaufen.
j.
>das Interessante daran ist ja gerade, dass es in zweieinhalb Jahren kein einziges Mal vorgekommen ist, dass zwei Leute gleichzeitig das Auto haben wollten.
>Es ist ja im Endeffekt deswegen aufgegeben worden, weil fast alle festgestellt haben, dass sie auch ganz ohne die Option Auto auskommen.
Kann es nicht auch sein, dass sie keine Lust auf die Planung hatten und es dann eben einfacher ist einen anderen Weg zu finden, wo man nicht erst anrufen muss und so?
j.
Hallo Rene
Das ist aber ne sehr einseitige Sichtweise. Naja, man kann sich alles schönreden...
Felix
>>... (800 m). ... Man verbraucht über die paar Meter fast nix
>Ich finde die allgemeinen Vorurteile gegen Autos auf solchen Kurzstrecken übertrieben.
Du hast auf Kurzstrecken nicht nur den höchsten Verbrauch, sondern auch den höchsten Schadstoffausstoß (Kat noch kalt). Je länger die Strecke, desto geringer die Schadstoffbelastung pro Kilometer.
Ich brauch das Auto privat weniger, beruflich ist es unerlässlich.
Gruß Dirk
Hallo
(Ich verstehe übrigens nicht warum nicht mehr Menschen einen eigenen Hubschrauber haben wollen. Wäre doch viel praktischer und schneller als so ein Auto ;-)
Was heisst hier wollen? Ich bin auf einen Hubschrauber angewiesen! Find Du mal nen gutbezahlten Job in Italien! Ist ja schön wenn ihr alle das Glück habt mit dem Auto fahren zu können, aber ich wäre damit pro Tag 26 Stunden unterwegs.
Es ist eine Frechheit daß die Dinger immer noch so teuer sind. Das kann doch kaum jemand bezahlen.
Felix
>Es ist eine Frechheit daß die Dinger immer noch so teuer sind. Das kann doch kaum jemand bezahlen.
Ja, aber die sind halt so praktisch. Auf auf Kurzstrecke. Geht nichts über nen Einkauf mit Hubi. Die 800m zum Rewe kannste günstiger gar nicht überbrücken. Kein Stau, keine Parkplatzsorgen, einfach aufm Dach gelandet und abgeseilt.
Gruß Dirk
>>>Doch, doch, bei uns ist der Supermarkt auch in Radnähe :-) (800 m). Da macht das Auto so richtig Sinn: Man verbraucht über die paar Meter fast nix
>>Gerade auf solchen Kurzstrecken schluckt ein Automotor am meisten Sprit, werden am meisten Schadstoffe ausgestossen, und ist der Zeitaufwand am größten.
>Umgekehrt: Er schluckt nur <i>relativ</i> viel (naja, 30 km/h-Zone), aber nicht absolut und das ist ja entscheidend. Die Zeitersparnis ist dagegen relativ groß, weil ich ein Fahrrad sonst erst aus dem Keller tragen müsste :-).
Tja, da scheinst du dein Häuschen schlecht geplant zu haben. Ich muß keine Fahrräder aus dem Keller tragen. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/aetsch.gif alt=aetsch>
>Zudem sind Getränkekisten im Bus, zu Fuß oder auf dem Gepäckträger nicht ideal.
Auf einem Anhänger lassen sich Getränkekisten sehr Problemlos transportieren. Auf dem Gepäckträger meines Delta-Trikes übrigens auch. Vielleicht solltest du das nächste Effendi mal auf Transportkapazität optimieren? <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
>Ich finde die allgemeinen Vorurteile gegen Autos auf solchen Kurzstrecken übertrieben. Die sind auf längeren Strecken viel angebrachter (Benzinverbrauch). Zum Einkaufen ist das Auto superpraktisch. Aber alleine deswegen würde ich mir natürlich kein Auto extra kaufen.
>j.
Also ich finde die allgemeinen Vorurteile gegenüber Fahrrädern als Nutzfahrzeuge übertrieben. Die sind auf längeren Strecken viel angebrachter (Geschwindigkeit/Reisezeit). Zum Einkaufen ist ein Fahrrad superpraktisch. Und nur für ein paar gelegentliche Langstrecken würde ich mir natürlich kein Auto extra kaufen. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/spitz.gif alt=spitz>
Grüße,
André
_jörg basler
11.01.2007, 09:41
> Hallo!
>Nee in die Stadt brauch ich nicht pendeln, das wäre ja auch nicht so toll.
>Zum fliegen hab ich keine Zahlen, gibts auch sicher keine verläßlichen. Aber wie oft liest man das es zum Radtraining nach Malle geht. Wie kann ich mein Liegerad am besten im Flugzeug mitnehmen usw.. Aber es könnte durchaus logisch sein das gerade die Menschen ohne Auto dann auch mal richtig rauswollen und in andere Länder fliegen, während der Autofahrer ja seine Karre bewegen will. Da würd ich fast drauf wetten. Ist das Polemik? Nein!
>Gruß Martin H.
Hallo Martin!
Ich kann nur für mich reden und sagen, dass wir uns aus Umweltschutzgründen gegen das Auto entschieden haben. Da mir die Flugzeugproblematik bewusst ( 1 Interkontinentalflug verbrauchte soviel Sprit wie 13 Jahre Golf fahren, pro Passagier!) wäre es doch paradox zu fliegen, nach dem Motto "Einmal ist keinmal".
Es bringt nix den schwarzen Peter an wenn auch immer weiter zu geben. Wenn man was ändern will kann man sich nicht damit rausreden, das die anderen doch bitte schön anfangen sollen.
Es gibt nix Gutes , außer man tut es.
Tschüss
Jörg "der niemanden bekehren will, hab mit mir selbst genug zu tun"
P.S.: Aus meiner Erfahrung sind die "MalleFahrer" vor allem echte "Pirellis". Bei denen ist das Rad ausschließlich Sportgerät und zum Klo gehts mit dem tiefgelgten 3-er BMW <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/spitz.gif alt=spitz>
_martin s.
11.01.2007, 09:49
>Umgekehrt: Er schluckt nur <i>relativ</i> viel (naja, 30 km/h-Zone), aber nicht absolut und das ist ja entscheidend.
Dir ist also der Schadstoffausstoß egal.
> Die Zeitersparnis ist dagegen relativ groß, weil ich ein Fahrrad sonst erst aus dem Keller tragen müsste :-).
Und wo steht dein Auto?
>Zudem sind Getränkekisten im Bus, zu Fuß oder auf dem Gepäckträger nicht ideal.
Idealer als im Auto.
Jenne, mal Butter bei die Fische. Wieso brauchst du wirklich dein Auto? Doch nur, weil es bequem ist, bzw. du es nicht anders kennst. Dass die Allgemeinheit sich für deine Bequemlichkeit (und die anderer Autofahrer) sich einschränken muss ist die doch offensichtlich egal. Sonst würdest du auch nicht auf die Frage ausweichen, wieso man unbedingt ein Auto braucht, wenn man eine Familie hat. Auch wenn du das wiederholst.
Gruß,
Martin
_wernher
11.01.2007, 09:54
<blockquote class=zitat>Ich habe leider nicht soviel Idealismus, ganz alleine auf den Luxus Auto zu verzichten. Es ist wohl wie eine Sucht. Wenn andere mitmachen, könnten wir es vielleicht auch schaffen...
j.</blockquote>
hey jenne,
aber du hast idealismus genug, als einer von wenigen auf das fortbewegungsmittel "liegerad" zu setzen und dich somit ganz bewusst außerhalb der "norm" zu bewegen ... (von deinem idealismus zur produktion eben dieses fahrzeug-exoten jetzt einmal ganz abgesehen!)
... eigentlich sollte eben DIESER idealismus mehr als ausreichen, um auch hinsichtlich kfz-verzicht (auch in deinem autofahrenden umfeld) überhaupt erst einmal den ANFANG zu machen !
mein tipp dazu:
überleg/red/schreib nicht lang drum herum, warum/wieso/unter welchen umständen es (vielleicht/auch nicht) klappen könnte, sondern fang einfach einmal an damit ...
und du wirst sehen: dem eigenen "inneren schweinehund" IST beizukommen !
let-it-roll
(u.z. auch ohne verbrennungs-motor)
wernHer
PS:
und außerdem würde dieser schritt deinen jährlich zurück-gelegten radler-kilometern auch nicht gerade schaden ... (SCNR)
;-)
_andreas seilinger
11.01.2007, 09:58
>Ich kann nur für mich reden und sagen, dass wir uns aus Umweltschutzgründen gegen das Auto entschieden haben. Da mir die Flugzeugproblematik bewusst ( 1 Interkontinentalflug verbrauchte soviel Sprit wie 13 Jahre Golf fahren, pro Passagier!) wäre es doch paradox zu fliegen, nach dem Motto "Einmal ist keinmal".
Hallo Jörg,
Diese "Verbrauchsangabe" schien mir jetzt irgendwie etwas hoch gegriffen. Ich hab mal kurz gegoogelt und kopiere einfach mal aus einem anderen Forum einen Text hier rein. Ich will weder dem Flugzeug die Absolution erteilen noch Besserwisser sein. Der Verbrauch ist ja auch nicht das einzige Argument...
Aber eine Diskussion auf Grundlage von Fakten ist doch stichhaltiger.
Andreas
Titel:
Re: Spritverbrauch für den Urlaubsflug?
Autor: N a b l a
Datum: 11.8.2003 12:15 Uhr
Ob ein Jet viel oder wenig Sprit verbraucht ist eine Frage der Relation! Wenn ich bei meinem A300 für einen Flug nach Athen ca. 18 Tonnen Sprit tanke ist das eine ganze Menge, wenn ich den Spritverbrauch pro Person und 100km angebe kommt man auf lächerliche 3-6 Liter, je nach Flugzeug.
Hier mal ein paar Zahlen: Fahre ich alleine mit dem Auto von Frankfurt nach Berlin, fahre ich 560km (vom Flughafen zum Flughafen) und brauche dafür realistischerweise ca. 5-6 h und verbrauche mit einem Mittelklassewagen ca. 56l Benzin.
Fliege ich mit meinem A300 von FRA nach Berlin TXL mit 280 Gästen an Bord verbrauche ich ca. 4,2t Kerosin, das sind etwa 5283 Liter, und bin nach 45min Flugzeit da. Immernoch eine ganze Menge Kerosin - wenn ich das aber umrechne je Person und 100km komme ich auf einen Verbrauch von ca. 3,7l/100 km je Person. Selbst wenn das Flugzeug nur halbvoll ist liege ich mit den Verbrauchswerten besser als das Auto.
Diese Zahlen sollen jetzt nicht das Flugzeug als den ökologischsten Verkehrsträger darstellen ;-), man könnt hier auch genug Rechnungen aufführen, in denen das Fluguzeug recht alt aussieht (z.B. wenn man mal bedenkt, daß je Passagier (!) auf einem Flug nach Australien knapp 1000l Kerosin verbraucht wurden). Ich wollte mit den Zahlen nur darstellen, daß man das Flugzeug auch anders sehen kann. Letztenendes entstehen die großen Kerosinmengen in erster Linie durch die großen Distanzen die zurückgelegt und Menschenmengen die befördert werden.
Gruß,
Nabla
_martin s.
11.01.2007, 09:59
>Neh den hab ich nicht, bin nur derzeit am rumschauen wegen Autos...;-)
Das hab ich erst hinter mir, weil sich vor ein paar Monaten rausgestellt hat, dass sich weitere Reparaturen am 12 Jahre alten Escort meiner Freundin nicht mehr gerechnet haben. Wir hatten Glück, und einen Daihatsu Cuore mit 10km (Tageszulassung) für 6700€ gefunden. Ein bißchen kleiner als ein Punto :-)
>Zu den Reparaturen: In den Ersten 6 Jahren würde ich mit Null-Reparaturen rechnen. Danach wirds häufiger. Wobei die Ersten 2-3 Jahre ja auch auf Garantie geregelt werden.
Die ersten 6 Jahre ohne Reparaturen? Bei nem Fiat? *g*
>Da ist gut, wenn auch das Gesamtticket recht happig ist.
Ja. Das rechnet sich nur, wenn man wirklich fast jeden Tag unterwegs ist, und nicht immer auf der gleichen Strecke.
>Ich für meinen Teil hab übrigens eine noch bessere Variante gefunden als mit Auto oder Bahn zur Arbeit zu fahren: 3 Tage die Woche arbeite ich von zu Hause. ;-) Das spart Zeit und Kosten.
Bei mir kommt der Neid auf.
>Außerdem hat sich in meinen mehreren Bahnjahren davor die Bahn als recht nervig und unkomfortabel erwiesen. Und bei ca 20min Stehen von 50minuten Fahrzeit ist maximal Zeitung lesen drin, Gut lässt sich die Zeit nicht nutzen.
Kommt auf die Strecke und das verwendete Zugmaterial an. Zum Glück ist auf meiner Strecke kein ET425 eingesetzt gewesen. Nagelneu und schrecklich unbequem.
>Ich nehm mir dann den Luxus und fahr mit dem Auto zur Arbeit. Find ich wesentlich stressfreier als mit der Bahn. Wobei ich die letzten 5 Kilomter mit dem Rad fahren muss. Call-A-Bike war mir zu teuer, dafür könnte ich mir jedes Jahr eine neues Rad holen, Meins hat 180€ gekostet.
Call a Bike ist auch mehr für Gelegenheitsfahrer. Aber du hast ja auch den für dich passenden Weg gefunden. Die überwiegende Mehrzahl würde nicht für die letzten 5km umsteigen aufs Rad, sondern bis zum Ziel mit dem Auto fahren. Schon P+R wird nicht so gut angenommen, obwohl manche P+R-Parkplätze voll sind.
Gruß,
Martin
_jörg basler
11.01.2007, 10:00
>>das Interessante daran ist ja gerade, dass es in zweieinhalb Jahren kein einziges Mal vorgekommen ist, dass zwei Leute gleichzeitig das Auto haben wollten.
>>Es ist ja im Endeffekt deswegen aufgegeben worden, weil fast alle festgestellt haben, dass sie auch ganz ohne die Option Auto auskommen.
>Kann es nicht auch sein, dass sie keine Lust auf die Planung hatten und es dann eben einfacher ist einen anderen Weg zu finden, wo man nicht erst anrufen muss und so?
>j.
Hallo Jenne!
Kann es sein das du gerade händeringend Argumenet für Dein Auto suchst?<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
Tschüss
Jörg
_martin s.
11.01.2007, 10:02
> Da erfordert ein Verzicht auf das Auto schon eine Menge Idealismus oder schlicht Mangel an Geld für ein Auto.
Weder das eine noch das andere. Es erfordert nur ein Verlassen von eingefahrenen Bahnen, insbesondere beim Denken. Und Mangel an Geld hat man mit Auto.
>Wie früher(vor 1900), da hat sich auch keiner über ein fehlendes Auto beklagt, weil man es nicht kannte ;-).
Das war noch in den 70ern und frühen 80ern so, auch wenn man es kannte.
> Verzichte mal aus Ideologie auf Vieles, was die Nachbarn alles können... Das tun verständlicherweise nur wenige.
Nochmal: es hat nichts mit Ideologie zu tun. Ideologisch ist mehr der Besitz eines Autos, "weil jeder eins hat".
Gruß,
Martin
>Du hast auf Kurzstrecken nicht nur den höchsten Verbrauch, sondern auch den höchsten Schadstoffausstoß (Kat noch kalt). Je länger die Strecke, desto geringer die Schadstoffbelastung pro Kilometer.
Das ist klar, aber bei nur 1 oder 2 km Streckenlänge ist die <i>absolute</i> Belastung minimal und nur die zählt. Kein Vergleich zu sonstigen Strecken (30 km oder so).
j.
_martin s.
11.01.2007, 10:06
>Brauchst Du nicht, hat der ADAC schon mit wesentlich mehr Aufwand gemacht. Das billigste Auto ist der Daihatsu Cuore mit 3700 € im Jahr.
Echt? Gut zu wissen, da haben wir uns richtig entschieden. Der ist übrigens auch auf der Umwelt-Bestenliste 2006 vom VCD auf Platz 4 oder 5.
Gruß,
Martin
_jörg basler
11.01.2007, 10:07
>>Jenne, dann kannst Du mir doch sicher erklären, was so praktisch daran ist: "Auto aus Garage, zum Supermakrt fahren, Parkplatz am Ende des Riesenparkplatzes suchen. Einkaufswagen suchen, durch elend lange Gänge schieben, suchen, was man braucht oder - noch schlimmer - ellenlangen Einkaufszettel abarbeiten, heimfahren, ausladen, Auto in Garage. Einkäufe aufräumen, feststellen, dass man was Wichtiges vergessen hat, sch... nochmal los....
>Das muss man nicht so negativ sehen ;-). Eine Garage haben wir nicht und einen Parkplatz bei Rewe findet man immer. Also ich komme nach Hause (oft mit dem Bus), wir essen erst Abendbrot, dann besprechen wir kurz, was ich einkaufen soll, was gebraucht wird und ich kaufe ein (meist noch in Hausschuhen, ohne Jacke), bin schon 15 Min. später wieder da, um die Kinder ins Bett zu bringen :-). Mit Rad geht schlecht, weil ich im Dunkeln nicht fahren kann, Gleichgewichtsprobleme habe. Per Bus geht auch schlecht, da die Busse nur selten fahren. Bliebe noch, die 800 m mit Tüten zu Fuß zu machen. Naja...
>Also, wenn man schon ein Auto vorne stehen hat, bietet es sich absolut an, es zum Einkaufen zu nutzen. Benzinverbrauch ist auf den paar Metern ja nicht wirklich ein Thema. Klar, wir würden das auch ohne Auto hinbekommen können, evtl. würde ich mir dann ein Trike kaufen. :-)
>j.
Hallo Jenne!
Du könntest natürlich auch zu Hause bleiben und Deine Frau fährt im Dunkeln mit dem Rad zum Einkauf. 800m tststs...
Bin mal aufs Gegenargument gespannt, kann es mir aber schon ausmalen<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
TSchüss
Jörg
_martin s.
11.01.2007, 10:07
>Das ist klar, aber bei nur 1 oder 2 km Streckenlänge ist die <i>absolute</i> Belastung minimal und nur die zählt. Kein Vergleich zu sonstigen Strecken (30 km oder so).
Das stimmt nicht.
Gruß,
Martin
>Was heisst hier wollen? Ich bin auf einen Hubschrauber angewiesen! Find Du mal nen gutbezahlten Job in Italien! Ist ja schön wenn ihr alle das Glück habt mit dem Auto fahren zu können, aber ich wäre damit pro Tag 26 Stunden unterwegs.
Perfect joke <img src=http://bilder21.parsimony.net/forum37385/biggrin.gif alt=biggrin>.
j.
Hallo
>Wie gesagt, mir fiele ein Autoverzicht leichter, wenn es wieder normal wird, keins zu haben. Die "Lebensgeschwindigkeit" hat schon einen hohen Standard erreicht. Wir würden dann halt seltener Oma und Opa besuchen, nicht so oft ins Schwimmbad und in die Spielscheune, weniger Museen und entferntere gute Freunde besuchen. (Dafür dann eben mehr zuhause bleiben und TV gucken ;-).
Oder die wären alle näher dran. Ich habe kein Auto, aber dieses Land ist so sehr auf Autos ausgelegt daß ich mir wohl irgendwann eins hinstellen werde. Einfach so, aus Spass.
Felix
>Zum Einkaufen ist ein Fahrrad superpraktisch.
Im Prinzip sehe ich das ja auch so, aber unsere üblichen Einkäufe passen kaum in 2 Packtaschen (4 köpfige Familie). Wir hatten mal einen Burley-Anhänger, inzwischen verkauft. Ist halt unpraktisch, den mal eben für den Einkauf aufzubauen, wenn da ohnehin ein Auto vorne steht... Vielleicht sollten wir doch noch mal eine Garage bauen, für Räder und Anhänger :-).
j.
_martin s.
11.01.2007, 10:14
>Und gekehrt wird natürlich nur der Teil in der Innenstadt, im restlichen Teil liegt der Streusplit und die zerstoßenen Glasscherben bis in den Sommer rein.
Also ich finde im Schloßgarten geht's noch mit Splittern. Fahr mal die Heilbronner Strasse zum Pragsattel :-((
Jedenfalls hatte ich nach meinem Umzug nach Stuttgart letzten März mehr Platten als die letzten 5 Jahre insgesamt.
Gruß,
Martin
>>Brauchst Du nicht, hat der ADAC schon mit wesentlich mehr Aufwand gemacht. Das billigste Auto ist der Daihatsu Cuore mit 3700 € im Jahr.
>Echt? Gut zu wissen, da haben wir uns richtig entschieden. Der ist übrigens auch auf der Umwelt-Bestenliste 2006 vom VCD auf Platz 4 oder 5.
Offensichtlich, den ersten Platz hat sich übrigens ein Lexus mit 18000 € im Jahr gesichert :)
Felix
>Diese Zahlen sollen jetzt nicht das Flugzeug als den ökologischsten Verkehrsträger darstellen ;-), man könnt hier auch genug Rechnungen aufführen, in denen das Fluguzeug recht alt aussieht (z.B. wenn man mal bedenkt, daß je Passagier (!) auf einem Flug nach Australien knapp 1000l Kerosin verbraucht wurden).
Interessant. Das wäre wohl so ein erwähnter Interkontinentalflug. Hin- und zurück 2000 Liter und bei 4 Personen 8000 Liter (ein Urlaub). Über 13 Jahre verbraucht ein Golf Diesel (5 l/100 km) bei 12000 Jahreskilometern knapp 8000 Liter. So daneben liegt Jörgs Angabe nicht unbedingt, nur dass er halt pro Person schrieb :-).
j.
>
>>>Dafür kann ich mir auch ein hübsches Auto vor die Tür stellen.
>>Andersrum: Für den Preis eines hübschen Autos kann ich mir alle Bahnkarten des Jahres, Radreparaturen und Taxiwege leisten.
>Genau das sehen aber 90% der Menschen anderherum.
Ja, aber warum? Weil wir in einer Diktatur des Automobils leben?
>Ich komme auf ca 40Euro wenn ich davon ausgehe das das Baby im Kinderwagen kostenlos ist. Gruppentickets und 4er Tickest lohnen nicht. Gegenüber 8€ bei einem Auto das 9Liter(Kinder benötigen ja mitlerweise einen Van) verbraucht.
>Wenn ich also das Auto vor der Tür nicht nutze verliere ich 32€ an der Abschreibung aufs Auto. Genau Ander herum gilt es ja wenn du ne Bahnkarte hast,
>da kannst du vermutlich am Wochende alle Personen mitnehem und musst evtl nur noch die S-Bahn als Kurzstrecke für Frau und 1Kind bezahlen.
Ist zwar nicht so, aber mit Verkehrsverbundskarten oder Ländertickets läßt sich da bestimmt was konstruieren. Die Fahrt ins Neanderthal würde mich dann per Auto 4000 Euro für die Anschaffung und 9 Euro Sprit kosten...
>Wenn du dich für einen Weg entschieden hast must du ihn also konsequent gehen.
>Mischkalkulationen kommen dann richtig teuer.
So lange man die externalisierten Kosten unter den Tisch fallen läßt. Aber das ist halt bei jedem anders. Ich fahre einfach ungern Auto, schon alleine wegen der CO2-Produktion.
>Zur Fahrzeit:
>In Realität sieht der Besuch dann ungefähr so aus(ich sammele mal aus meinen Bahnkilometern das täglich übliche):
>- 15Minuten zum Bahnhof gehen.
>- Leider verspätet sich der RE1 wegen Überholung um 10 min -
>- Beim Fahrradabteil war die Tür kaputt also einfach in den nächsten Wagon
>- Geschubse gegrummel - Sie nehmen hier aber viel Platz weg, warum sind sie nicht im Fahradabteil?
>- Also Kinderwagen runter in den Gang tragen -
>- Leute wollen am Flughafen aussteigen - Kinderwagen wieder hochtragen -
>- Bahnsteigwechsel - Weil Personen den Aufzug festhalten verpasst du deinen Anschluss an die S28. 20minuten Warten.
>- In der S28 platziert sich dann ein Besoffner neben dir und betankt dich mit Alkoholatem, ausweichen ist wegen Fülle nicht möglich.
>- Drausen tappst dann die Große in eine Fütze und hat prompt die Schuhe nass
>- 5 Minuten später ist man dann im Museum und hat 80 statt der 37Minuten benötigt, ne Missmutige Frau ein nörgelndes Kind und ein selig schlafendes Baby das von allem nichts mitbekommen hat.
>Mal abgesehen von den Sachen: Mama ich hab Hunger, Mama ich hab Durst, Mama ich will nicht laufen, Mama mir ist langweilig...
Ich könnte jetzt meine letzte längere Autofahrt heranziehen, mit 2h Stau auf 4h normaler Strecke. Aber klar, solange Automobile Vorfahrt haben und die Bahn nur auf Börsenkurs getrimmt wird (und dazu der Regionalverkehr Ländersache ist) wird das so bleiben. Die Schweiz ist da ganz andere Wege gegangen und die Jahrespersonenkilometer sind in einem optimal ausgebauten Netz doppelt (?) so hoch wie bei uns.
>>>Aber sich die Einkäufe von Frischgemüse und Wasser mit nem Laster bis an die Haustür liefern zu lassen ist auch nicht ökologisch, wenn das alle machen würden....
>>Doch gerade dann: Der Wagen fährt nicht wegen mir vom Lager zu mir und zurück. Sondern hat seine Tour. Dienstags zu uns ins Viertel. Wenn alle dort bestellen würden, dann hätte er genau eine Fahrt und alle anderen Fahrten der Anwohner fielen aus.
>Ein Laster für Gemüse, einer für Kartoffeln, einer für Wasser einer Für Tiefkühlkost.....
>Dann muss er wiederkommen weil jemand einer nicht da war...
>Und über das Ökoligische Verhältnis von LKW zu PKW brauch ich ja auch nichts zu sagen...
Neeee, das ist jetzt konstruiert. Unser Lieferdienst bringt einmal die Woche eine Kiste, da ist alles drin, was wir bestellen. Getränke bei Sonderbestellungen. Die Kiste wird abgegeben oder an einem vereinbarten Ort abgestellt. Gut is. Wir haben auch keinen Tiefkühlkostlieferdienst. Selbst die IKEA-Spedition fährt ihre Runden und ist nur alle paar Tage bei uns in der Gegend. Alles andere würde sich gar nicht rechnen für die.
>Dabei kann man doch alles bei einer Zentralstelle(Supermarkt) mit einem Rad abholen und kann so die Lkws aus seinem Viertel raushalten.
Nur, daß jeder aus dem Viertel zwei Touren fahren muß, hin und zurück. Da bist Du schon bei der zweiten Familie bei der Umweltbilanz des LKW. Der ist bei uns übrigens ein kleiner Mercedes Transporter.
>Es ist also nicht ökologisch sondern bequem!
Es ist sehr bequem, das kann ich Dir sagen! Es it weniger ökologisch, als alles aus dem Supermarkt per Fahrrad zu holen, andererseits wahrscheinlich auch wieder nicht, denn wir bekommen sehr viele regionale Produkte, die es im Alnatura oder Füllhorn Biosupermarkt gar nicht gibt. Dadurch werden wiederum LKW-Fahrten von weither eingespart. In der Gesamtbilanz wäre wohl nur das Einkaufen auf dem Markt, regional und Öko, mit dem Rad noch CO2-sparender. Aber so einen Markt haben kenne ich hier leider nicht.
Grüße, Knud
>Hallo Rene
>Das ist aber ne sehr einseitige Sichtweise. Naja, man kann sich alles schönreden...
Also ich bin mehrere Jahre gependelt und weiss schon wovon ich Rede.
Gerade die Erlebniswelt Regionalzug ist schon heftig.
Es fängt ja schon damit an dass diese Züge dauernd überfüllt sind.
(Ein Lokführer ist mal nicht weitergefahren , weil in D'dorf der Zug zu 150% Überbelastet war, also 250% des erlaubten im Zug war. Wenn ich die vorhanden Menschenmenge betrachte, dann liegt die Auslastungs des Regionalzuges im Schnitt hier immer bei ca 150%.)
Die Stimmung der Fahrgäste im Berufsverkehr ist chronisch gereizt.
Die Züge sind dauernd unpünktlich(Erfahrung Dezember 2006: 8Fahrten, davon eine pünktlich). Kaputte Türen sind ein regelmäßiges Ärgernis, gerde mit Gepäck.
Das Personal sieht einen eher als störendes Übel denn als Kunden.
Ausgefallenen Klimaanlagen im Sommer tun ihr Übriges, wobei 2 Klappfenster(10cm mal 1m) in einem Wagen einen nur vor dem Erstickungstot(das meine ich ernsthaft) bewahren.
Dann gibts recht häufig Fahrgäste die einen in verschiedenen Formen belästigen(Lärm, Schmutz, Geruch, Ekelerregendes Gehabe ....).
Sicher obiges hast du nicht alles auf einmal.
Aber mit der Zeit baut man eine richtige Aversion gegen das Bahnfahren auf.
Wenn ich nochmal Bahnfahren müsste, würde ich mir jedenfalls ein IC-Ticket anstatt eines RE-Tickets holen, was mit ca einer Verdoppelung des Kosten verbunden wäre. Wobei aber viele ICs durch ICEs abgelöst werden und somit wieder Zusatzkosten entstehen...
Im Endeffekt hat mich daher die Bahn als Kunden verloren.
Bus und Bahn(KVB) fahren in Köln ist übrigens nicht besser.
In Duisburg bin ich noch nicht in die Verlegenheit gekommen den ÖPNV auszuprobieren, weil ich direkt in der Innenstadt lebe. Da kann man alles per Fuss/Rad erledigen.
Tschö
René
_jörg basler
11.01.2007, 10:31
>
>>Ich kann nur für mich reden und sagen, dass wir uns aus Umweltschutzgründen gegen das Auto entschieden haben. Da mir die Flugzeugproblematik bewusst ( 1 Interkontinentalflug verbrauchte soviel Sprit wie 13 Jahre Golf fahren, pro Passagier!) wäre es doch paradox zu fliegen, nach dem Motto "Einmal ist keinmal".
>Hallo Jörg,
>Diese "Verbrauchsangabe" schien mir jetzt irgendwie etwas hoch gegriffen. Ich hab mal kurz gegoogelt und kopiere einfach mal aus einem anderen Forum einen Text hier rein. Ich will weder dem Flugzeug die Absolution erteilen noch Besserwisser sein. Der Verbrauch ist ja auch nicht das einzige Argument...
>Aber eine Diskussion auf Grundlage von Fakten ist doch stichhaltiger.
>Andreas
>Titel:
>Re: Spritverbrauch für den Urlaubsflug?
>Autor: N a b l a
>Datum: 11.8.2003 12:15 Uhr
>Ob ein Jet viel oder wenig Sprit verbraucht ist eine Frage der Relation! Wenn ich bei meinem A300 für einen Flug nach Athen ca. 18 Tonnen Sprit tanke ist das eine ganze Menge, wenn ich den Spritverbrauch pro Person und 100km angebe kommt man auf lächerliche 3-6 Liter, je nach Flugzeug.
>Hier mal ein paar Zahlen: Fahre ich alleine mit dem Auto von Frankfurt nach Berlin, fahre ich 560km (vom Flughafen zum Flughafen) und brauche dafür realistischerweise ca. 5-6 h und verbrauche mit einem Mittelklassewagen ca. 56l Benzin.
>Fliege ich mit meinem A300 von FRA nach Berlin TXL mit 280 Gästen an Bord verbrauche ich ca. 4,2t Kerosin, das sind etwa 5283 Liter, und bin nach 45min Flugzeit da. Immernoch eine ganze Menge Kerosin - wenn ich das aber umrechne je Person und 100km komme ich auf einen Verbrauch von ca. 3,7l/100 km je Person. Selbst wenn das Flugzeug nur halbvoll ist liege ich mit den Verbrauchswerten besser als das Auto.
>Diese Zahlen sollen jetzt nicht das Flugzeug als den ökologischsten Verkehrsträger darstellen ;-), man könnt hier auch genug Rechnungen aufführen, in denen das Fluguzeug recht alt aussieht (z.B. wenn man mal bedenkt, daß je Passagier (!) auf einem Flug nach Australien knapp 1000l Kerosin verbraucht wurden). Ich wollte mit den Zahlen nur darstellen, daß man das Flugzeug auch anders sehen kann. Letztenendes entstehen die großen Kerosinmengen in erster Linie durch die großen Distanzen die zurückgelegt und Menschenmengen die befördert werden.
>Gruß,
>Nabla
Hallo Andreas!
Du hast Recht. Ich habe falsch zitiert. Man braucht interkontinental nicht soviel Sprit wie 13 Jahre Golf fahren, sondern man schädigt die Umwelt so stark wie 13 Jahre Golf fahren, da in den höheren Luftschichten eingebrachte Verschmutzungen , wesentlich stärker bzw. langanhaltender wirken.
Ein aktueller JumboJet braucht auf max.14205km 241140l Benzin. Bei max. 500 Personen entspricht das 3,39l/100km pro Nase. Dies sind Herstellerangaben, wenn die so exakt sind wie beim Auto...
Tschüss
Jörg
>>Zum Einkaufen ist ein Fahrrad superpraktisch.
>Im Prinzip sehe ich das ja auch so, aber unsere üblichen Einkäufe passen kaum in 2 Packtaschen (4 köpfige Familie). Wir hatten mal einen Burley-Anhänger, inzwischen verkauft. Ist halt unpraktisch, den mal eben für den Einkauf aufzubauen, wenn da ohnehin ein Auto vorne steht... Vielleicht sollten wir doch noch mal eine Garage bauen, für Räder und Anhänger :-).
>j.
Ja, tue das mit der Fahrradgarage mal. Ich glaube, ich schrub es schon, mit dem Lepus und Anhänger bekomme ich problemlos unseren 4-Personen-Haushalt-Wocheneinkauf weg; Wetterfest verladen in Kunststoff Transportboxen. Anhänger an die Weber-Kupplung ankoppeln, Fangseil anlegen, Transportbox festschnallen und ab geht's. Nach dem Einkauf muß nicht mal groß geschleppt werden. Der Anhänger wird abgekoppelt und bis in die Küche geschoben, wo dann die Box ausgeladen wird (das geht sogar über ein paar Stufen hinweg).
Und wenn du es nur 800m bis zum Supermarkt hast, kannst du ja öfter mal was nachkaufen. Das spart dann auch gleich noch den Strom für die große Tiefkühltruhe im Keller.
Noch ein Tipp für den zögerlichen: baue die Garage schön lang, stell das Auto immer ganz hinten rein und davor die Räder. Dann kommst du immer schneller an die Räder, als an das Auto. Eine andere Variante wäre auch, das Auto immer 500m entfernt an der Straße zu parken ...
Grüße,
André
>>>das Interessante daran ist ja gerade, dass es in zweieinhalb Jahren kein einziges Mal vorgekommen ist, dass zwei Leute gleichzeitig das Auto haben wollten.
>>>Es ist ja im Endeffekt deswegen aufgegeben worden, weil fast alle festgestellt haben, dass sie auch ganz ohne die Option Auto auskommen.
>>Kann es nicht auch sein, dass sie keine Lust auf die Planung hatten und es dann eben einfacher ist einen anderen Weg zu finden, wo man nicht erst anrufen muss und so?
>>j.
>Hallo Jenne!
>Kann es sein das du gerade händeringend Argumenet für Dein Auto suchst?<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
Ich schätze tatsächlich, dass die Planung mit dem Absprechen und so ein wesentliches Problem bei der Sache mit dem Carsharing unter den Familien war. Das hat mit unserem Auto nix zu tun :-). Naja, vielleicht überschätze ich als Gehörloser das auch. Telefonieren und ein bisschen Uhrzeiten absprechen mit den anderen 6 Familien ist ja nicht unbedingt kompliziert, wenn man einkaufen will, aber vermutlich doch lästig.
j.
>> Da erfordert ein Verzicht auf das Auto schon eine Menge Idealismus oder schlicht Mangel an Geld für ein Auto.
>Weder das eine noch das andere. Es erfordert nur ein Verlassen von eingefahrenen Bahnen, insbesondere beim Denken.
Ich sach ja, "Idealismus" :-).
> Und Mangel an Geld hat man mit Auto.
Genau das meine ich.
>>Wie früher(vor 1900), da hat sich auch keiner über ein fehlendes Auto beklagt, weil man es nicht kannte ;-).
>Das war noch in den 70ern und frühen 80ern so, auch wenn man es kannte.
Aber nicht mehr in den 2000ern :-).
>> Verzichte mal aus Ideologie auf Vieles, was die Nachbarn alles können... Das tun verständlicherweise nur wenige.
>Nochmal: es hat nichts mit Ideologie zu tun. Ideologisch ist mehr der Besitz eines Autos, "weil jeder eins hat".
Eine Ideologie ist eine Weltanschauung. Das kann man in beide Richtungen (Auto oder nicht-Auto) sehen.
j.
> Ich habe kein Auto, aber dieses Land ist so sehr auf Autos ausgelegt daß ich mir wohl irgendwann eins hinstellen werde. Einfach so, aus Spass.
Wie umweltschädlich :-). Da fahr doch lieber weiter Motorrad, das verbraucht weniger Sprit, oder?
j.
>>Zu den Reparaturen: In den Ersten 6 Jahren würde ich mit Null-Reparaturen rechnen. Danach wirds häufiger. Wobei die Ersten 2-3 Jahre ja auch auf Garantie geregelt werden.
>Die ersten 6 Jahre ohne Reparaturen? Bei nem Fiat? *g*
;-) du weist schon das der neue Punto auch zu 80% ein Opel Corsa ist?!?
>>... 3 Tage die Woche arbeite ich von zu Hause. ;-) Das spart Zeit und Kosten.
>Bei mir kommt der Neid auf.
<img src=http://bilder21.parsimony.net/forum37385/biggrin.gif alt=biggrin>
>Kommt auf die Strecke und das verwendete Zugmaterial an. Zum Glück ist auf meiner Strecke kein ET425 eingesetzt gewesen. Nagelneu und schrecklich unbequem.
Die Doppelstockwagen sind eigentlich ok(außer bei Gepäck).
Nur herrscht hier immer eine allgemeine Überfüllung.
>..Die überwiegende Mehrzahl würde nicht für die letzten 5km umsteigen aufs Rad, sondern bis zum Ziel mit dem Auto fahren.
Ich muss zugeben das würde ich machen, wenn ich vor Ort einen Parkplatz hätte.
Durchs radeln verlängert sich meine Fahrzeit von 65min auf 75min.
Wobei sich die Strecke gut radeln läßt, ich kalkuliere 15min mit dem Rad.
>Schon P+R wird nicht so gut angenommen, obwohl manche P+R-Parkplätze voll sind.
Alternative wäre bei mir nur P+R & UBahn(4,80€ hin und zurück), und dafür bin ich zu geizig. Die nehme ich nur bei starkem Regen.
Tschö
René
>Ja, aber warum? Weil wir in einer Diktatur des Automobils leben?
Ja. Diese Formulierung finde ich ziemlich treffend. Dahin hat sich die Gesellschaft in vielen Jahren entwickelt.
j.
> <i>absolute</i> Belastung minimal und nur die zählt. Kein Vergleich zu sonstigen Strecken (30 km oder so).
Hmm. Du meinst, wenn Du in den 30km entfernten Großmarkt fahren würdest hast Du die Umwelt höher belastet.
Da ist was dran.
>Du hast Recht. Ich habe falsch zitiert. Man braucht interkontinental nicht soviel Sprit wie 13 Jahre Golf fahren, sondern man schädigt die Umwelt so stark wie 13 Jahre Golf fahren, da in den höheren Luftschichten eingebrachte Verschmutzungen , wesentlich stärker bzw. langanhaltender wirken.
>Ein aktueller JumboJet braucht auf max.14205km 241140l Benzin. Bei max. 500 Personen entspricht das 3,39l/100km pro Nase.
Das "Problem" beim Jet ist aber, dass er die langen Strecken so unkompliziert macht und damit Urlaube um die halbe Erde normal werden. Das würde man mit Auto niemals machen (jedenfalls nicht in 2 Wochen Sommerurlaub). Auch so eine Entwicklung wie beim Auto... Gottseidank gibt es noch genug Menschen mit Flugangst ;-).
j.
>> <i>absolute</i> Belastung minimal und nur die zählt. Kein Vergleich zu sonstigen Strecken (30 km oder so).
>Hmm. Du meinst, wenn Du in den 30km entfernten Großmarkt fahren würdest hast Du die Umwelt höher belastet.
>Da ist was dran.
Ich meine, dass man von den vielleicht 12000 Jahreskilometern, die man mit Auto fährt, nur ganz wenige km davon zum Einkaufen nutzt. Dafür ist aber der Bequemlichkeitsgewinn vergleichsweise groß. Verzichte ich nur einmal auf das Auto zur Arbeit (hin und zurück 30 km), kann ich bei gleicher Umweltbelastung gut 15 mal zum Einkaufen fahren (~2 Monate lang). Für den Arbeitsweg nehme ich ja oft Bus und Bahn (nur 2x30 Minuten/Tag länger als mit dem Auto), also darf ich dann mit dem Auto einkaufen fahren :-).
j.
>aber du hast idealismus genug, als einer von wenigen auf das fortbewegungsmittel "liegerad" zu setzen und dich somit ganz bewusst außerhalb der "norm" zu bewegen ... (von deinem idealismus zur produktion eben dieses fahrzeug-exoten jetzt einmal ganz abgesehen!)
Och, das ganze ist mehr Spaß an der Sache als Idealismus. :-)
>überleg/red/schreib nicht lang drum herum, warum/wieso/unter welchen umständen es (vielleicht/auch nicht) klappen könnte, sondern fang einfach einmal an damit ...
Und heute abend überrasche ich meine Frau freudig: "Ich habe das Auto verkauft!" Die hält mich dann für verrückt. Damit wären Oma und Opa schon jetzt für uns gestorben...
Aber ich versuche schon, das Auto so wenig wie möglich zu nutzen und per Bus zur Arbeit zu kommen. Ich sag mir, das beste Sparen für ein neues Auto ist, das jetzige möglichst wenig zu verschleissen. (dann braucht man nicht so schnell ein neues).
j.
_martin hannekum
11.01.2007, 11:10
>>Umgekehrt: Er schluckt nur <i>relativ</i> viel (naja, 30 km/h-Zone), aber nicht absolut und das ist ja entscheidend.
>Dir ist also der Schadstoffausstoß egal.
>> Die Zeitersparnis ist dagegen relativ groß, weil ich ein Fahrrad sonst erst aus dem Keller tragen müsste :-).
>Und wo steht dein Auto?
>>Zudem sind Getränkekisten im Bus, zu Fuß oder auf dem Gepäckträger nicht ideal.
>Idealer als im Auto.
>Jenne, mal Butter bei die Fische. Wieso brauchst du wirklich dein Auto? Doch nur, weil es bequem ist, bzw. du es nicht anders kennst. Dass die Allgemeinheit sich für deine Bequemlichkeit (und die anderer Autofahrer) sich einschränken muss ist die doch offensichtlich egal. Sonst würdest du auch nicht auf die Frage ausweichen, wieso man unbedingt ein Auto braucht, wenn man eine Familie hat. Auch wenn du das wiederholst.
>Gruß,
>Martin
Hallo!
Ich würde akzeptieren das es auch eine etwas andere Einstellung dazu gibt. Oder bist du ein Fanatiker?
Gruß Martin H.
_jörg basler
11.01.2007, 11:12
>>Und dennoch tönt doch selbst hier in einem Fahrradforum der Autofahrerchor "es geht nicht ohne Auto, es geht nicht ohne Auto".
>Es sind einfach zwei verschiedene Arten von Fahrrad-Nutzern hier. Einmal solche wie du und ich, die das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel sehen und nutzen, und dann die Fraktion, für die das Fahrrad ein Sportgerät ist, mit dem man eher Rennen fährt.
>Gruß,
>Martin
Hallo!
Und was bin ich? Ne Randgruppe in der Randgruppe<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/sauer.gif>?
Tschüss
Jörg BAsler
_jörg basler
11.01.2007, 11:16
>> Ich habe kein Auto, aber dieses Land ist so sehr auf Autos ausgelegt daß ich mir wohl irgendwann eins hinstellen werde. Einfach so, aus Spass.
>Wie umweltschädlich :-). Da fahr doch lieber weiter Motorrad, das verbraucht weniger Sprit, oder?
>j.
Hallo Jenne!
Motorrad mit kaputtem Gleichgewichtssinn ... das macht Spass?
Tschüss
Jörg
_jörg basler
11.01.2007, 11:20
>>Ja, aber warum? Weil wir in einer Diktatur des Automobils leben?
>Ja. Diese Formulierung finde ich ziemlich treffend. Dahin hat sich die Gesellschaft in vielen Jahren entwickelt.
>j.
Hallo!
Schon vergessen, wir! sind! die Gesellschaft. Das ist kein vom Himmel gefallenes Übel.
Tschüss
Jörg
_jörg basler
11.01.2007, 11:26
>>> <i>absolute</i> Belastung minimal und nur die zählt. Kein Vergleich zu sonstigen Strecken (30 km oder so).
>>Hmm. Du meinst, wenn Du in den 30km entfernten Großmarkt fahren würdest hast Du die Umwelt höher belastet.
>>Da ist was dran.
>Ich meine, dass man von den vielleicht 12000 Jahreskilometern, die man mit Auto fährt, nur ganz wenige km davon zum Einkaufen nutzt. Dafür ist aber der Bequemlichkeitsgewinn vergleichsweise groß. Verzichte ich nur einmal auf das Auto zur Arbeit (hin und zurück 30 km), kann ich bei gleicher Umweltbelastung gut 15 mal zum Einkaufen fahren (~2 Monate lang). Für den Arbeitsweg nehme ich ja oft Bus und Bahn (nur 2x30 Minuten/Tag länger als mit dem Auto), also darf ich dann mit dem Auto einkaufen fahren :-).
>j.
Hallo Jenne!
Dem ist leider nicht so. Die kurzem Fahrten bis 6km! sind am schadstoffintensivsten, weil die Verbrennung nicht sauber läuft. Mittlerweile gibt es sogar Standheizungen in modernen Autos, die den Motor auf der Temperatur bringen, damit er auf der Kurzstrecke überhaupt vernünftig läuft und keinen frühen Kurzstreckentod erleidet.
Leider sind die weitaus meisten Fahrten in D kürzer als 6km und damit absolut in Fahrradschlagweite.
Tschüss
jörg Basler
_martin s.
11.01.2007, 11:41
>Ich würde akzeptieren das es auch eine etwas andere Einstellung dazu gibt. Oder bist du ein Fanatiker?
Ich bin kein Fanatiker, aber ich mag keine Ausreden ;-)
Gruß,
Martin
Hallo
>Einkäufe auf der grünen Wiese kommen arg selten vor. Das Breuningerland hat bisher noch nicht viel an uns verdient. Für nicht Ortskundige: das Breuningerland liegt angeblich verkehrsgünstig an der Autobahnausfahrt Ludwigsburg Nord. Aber ohne Auto ist es so gut wie nicht zu erreichen, der Bus fährt zu selten.
Gabs da nicht auch nen Breunibär? das kannte ich bis vor kurzem auch nicht. "Du kennsch des Breunigerland nicht? Des isch da vorn." So hab ichs kennengelernt als ich ne Freundin in Ludwigsburg besucht hab.
Zum Thema: Wir waren im Ikea nebenan, haben ne Kommode gekauft die 37 kg wog. War wirklich nicht leicht die mit dem Bus nach Hause zu kriegen. Aber dafür ein Auto kaufen? auf die Idee ist von uns keiner gekommen.
Felix
>Die kurzem Fahrten bis 6km! sind am schadstoffintensivsten, weil die Verbrennung nicht sauber läuft.
Ja, aber es wäre unsinnig, die Kiste 5,2km lang warm zu fahren um dann die entscheidenden 0,8km (welche Distanzen!) zum Supermarkt mit geregelter Verbrennung zurück zulegen.
Ich hatte mal ne Standheizung, das war ne Umweltsau... jedesmal eine Rauchsäule aus nur teilweise verbrannten Gasen.
Dirk
>Jenne, mal Butter bei die Fische. Wieso brauchst du wirklich dein Auto? Doch nur, weil es bequem ist,
Ja, klar!
>bzw. du es nicht anders kennst.
Ich habe früher kein Auto gehabt. Da habe ich auch keins vermisst. Aber das war noch die Zeit ohne Familie und mitten in Hamburg. Da wäre ein Auto eher unbequem/unpraktisch gewesen.
> Dass die Allgemeinheit sich für deine Bequemlichkeit (und die anderer Autofahrer) sich einschränken muss
Wobei denn? Du meinst, wenn alle kein Auto hätten? Das ist leider nicht die Realität.
> Sonst würdest du auch nicht auf die Frage ausweichen, wieso man unbedingt ein Auto braucht, wenn man eine Familie hat. Auch wenn du das wiederholst.
Ich weiss jetzt nicht, wo ich einer Frage ausgewichen wäre. Man braucht nicht <i>unbedingt</i> ein Auto mit Familie, aber es erleichtert und ermöglicht vieles, insbesondere, wenn man nicht im Zentrum wohnt. (oder sollen jetzt alle Familien dort wohnen, um Benzinverbrauch zu verhindern? Gar nicht so dumm, aber dann müssten erstmal die ganzen Singles und Dinks da raus ;-)).
j.
>>>Und dennoch tönt doch selbst hier in einem Fahrradforum der Autofahrerchor "es geht nicht ohne Auto, es geht nicht ohne Auto".
>>Es sind einfach zwei verschiedene Arten von Fahrrad-Nutzern hier. Einmal solche wie du und ich, die das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel sehen und nutzen, und dann die Fraktion, für die das Fahrrad ein Sportgerät ist, mit dem man eher Rennen fährt.
>>Gruß,
>>Martin
>Hallo!
>Und was bin ich? Ne Randgruppe in der Randgruppe<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/sauer.gif>?
Yep, sowas gibt es heute eigentlich nicht mehr <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>.
j.
>>> Ich habe kein Auto, aber dieses Land ist so sehr auf Autos ausgelegt daß ich mir wohl irgendwann eins hinstellen werde. Einfach so, aus Spass.
>>Wie umweltschädlich :-). Da fahr doch lieber weiter Motorrad, das verbraucht weniger Sprit, oder?
>>j.
>Hallo Jenne!
>Motorrad mit kaputtem Gleichgewichtssinn ... das macht Spass?
Felix hat doch ein gutes Gleichgewichtsorgan, oder? Meins ist hinüber und ich darf auch nicht Motorradfahren (zum Radfahren braucht man aber ja keinen Führerschein ;-). Solange es hell ist und ich mich nicht lange umdrehe, ist es kein Problem.)
j.
>>>Ja, aber warum? Weil wir in einer Diktatur des Automobils leben?
>>Ja. Diese Formulierung finde ich ziemlich treffend. Dahin hat sich die Gesellschaft in vielen Jahren entwickelt.
>>j.
>Hallo!
>Schon vergessen, wir! sind! die Gesellschaft. Das ist kein vom Himmel gefallenes Übel.
Aber es hat sich langsam und schleichend entwickelt. Ganz schön tückisch (meine ich ganz echt). Eine Umkehr ist kaum denkbar, dazu braucht es schon einen großen Knall.
j.
>Dem ist leider nicht so. Die kurzem Fahrten bis 6km! sind am schadstoffintensivsten, weil die Verbrennung nicht sauber läuft. Mittlerweile gibt es sogar Standheizungen in modernen Autos, die den Motor auf der Temperatur bringen, damit er auf der Kurzstrecke überhaupt vernünftig läuft und keinen frühen Kurzstreckentod erleidet.
Was verbraucht denn mein Auto so über 2x 0,8 km? (absolut in Litern, nicht pro 100 km) (Durchschnittlich sind es i.a. so um die 7,5 l/100 km..)
>Leider sind die weitaus meisten Fahrten in D kürzer als 6km und damit absolut in Fahrradschlagweite.
Verbraucht mein Auto absolut weniger, wenn ich 2x6 km fahren muss?
j.
>>Das ist klar, aber bei nur 1 oder 2 km Streckenlänge ist die <i>absolute</i> Belastung minimal und nur die zählt. Kein Vergleich zu sonstigen Strecken (30 km oder so).
>Das stimmt nicht.
Warum nicht?
j.
>...Kommode...37 kg.... War wirklich nicht leicht die mit dem Bus nach Hause zu kriegen. Aber dafür ein Auto kaufen? auf die Idee ist von uns keiner gekommen.
Hätte man sich auch liefern lassen können.
_jörg basler
11.01.2007, 12:04
>>Dem ist leider nicht so. Die kurzem Fahrten bis 6km! sind am schadstoffintensivsten, weil die Verbrennung nicht sauber läuft. Mittlerweile gibt es sogar Standheizungen in modernen Autos, die den Motor auf der Temperatur bringen, damit er auf der Kurzstrecke überhaupt vernünftig läuft und keinen frühen Kurzstreckentod erleidet.
>Was verbraucht denn mein Auto so über 2x 0,8 km? (absolut in Litern, nicht pro 100 km) (Durchschnittlich sind es i.a. so um die 7,5 l/100 km..)
>>Leider sind die weitaus meisten Fahrten in D kürzer als 6km und damit absolut in Fahrradschlagweite.
>Verbraucht mein Auto absolut weniger, wenn ich 2x6 km fahren muss?
>j.
Hallo Jenne!
Es ist nicht der Sprit an sich, sondern der schlecht verbrannte Sprit das große Problem. Solange der Motor kalt ist verbrennt er nicht otpimal und auf 8oom wird höchstens ein Rasenmäher warm. Leider ist der Schadstoffausstoß keine lineare Funktion.
Tschüss
Jörg
>Du könntest natürlich auch zu Hause bleiben und Deine Frau fährt im Dunkeln mit dem Rad zum Einkauf. 800m tststs...
>Bin mal aufs Gegenargument gespannt, kann es mir aber schon ausmalen<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
Mal eine konkrete Frage: Weiss jemand, was ein Auto auf dem ersten Kilometer verbraucht, wenn der Durchschnitt ansonsten bei z.B. 7,5 l liegt? (egal jetzt, ob absolut oder pro 100 km angegeben)
j.
Hallo
>Die Zeitersparnis ist dagegen relativ groß, weil ich ein Fahrrad sonst erst aus dem Keller tragen müsste :-).
Vielleicht sollte ich mein Fahrrad auch mal in den Keller stellen, dann würde ein Auto richtig Sinn machen. Ich könnte dann auch Zeit sparen.
Felix
>>>>Ja, aber warum? Weil wir in einer Diktatur des Automobils leben?
>>>Ja. Diese Formulierung finde ich ziemlich treffend. Dahin hat sich die Gesellschaft in vielen Jahren entwickelt.
>>>j.
>>Hallo!
>>Schon vergessen, wir! sind! die Gesellschaft. Das ist kein vom Himmel gefallenes Übel.
>Aber es hat sich langsam und schleichend entwickelt. Ganz schön tückisch (meine ich ganz echt). Eine Umkehr ist kaum denkbar, dazu braucht es schon einen großen Knall.
Nö, nur eine sinnvolle CO2-Steuer, oder eine neue Ölkrise. Das erstere ist auf die nächsten Jahre wahrscheinlicher, das zweite geschieht schleichend.
Knud
Hallo
>Wer stellt sich schon gerne ins (soziale) Abseits all der Möglichkeiten, die man sonst zu haben glaubt, trotz dass Verzicht eigentlich kein Dogma mehr ist.
>Aber zum Glück sind wir hier ja alle echte Individualisten! <img src=http://bilder21.parsimony.net/forum37385/biggrin.gif alt=biggrin>
Schön gesagt, das wäre für mich der einzige Grund ein Auto zu kaufen :) Vielleicht mach ichs. Ihr werdet schon sehen...
Felix
_martin s.
11.01.2007, 12:18
>>>Das ist klar, aber bei nur 1 oder 2 km Streckenlänge ist die <i>absolute</i> Belastung minimal und nur die zählt. Kein Vergleich zu sonstigen Strecken (30 km oder so).
>>Das stimmt nicht.
>Warum nicht?
Warum sollte es?
Nene, du hast angefangen mit Nicht-Argumenten. Also bist du dran mit Belegen :-P
Aber du darfst auch gerne Google bemühen, wenn du mein Nicht-Argument widerlegen willst.
Gruß,
Martin
>>>Und dennoch tönt doch selbst hier in einem Fahrradforum der Autofahrerchor "es geht nicht ohne Auto, es geht nicht ohne Auto".
>>Es sind einfach zwei verschiedene Arten von Fahrrad-Nutzern hier. Einmal solche wie du und ich, die das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel sehen und nutzen, und dann die Fraktion, für die das Fahrrad ein Sportgerät ist, mit dem man eher Rennen fährt.
>>Gruß,
>>Martin
>Hallo!
>Und was bin ich? Ne Randgruppe in der Randgruppe<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/sauer.gif>?
>Tschüss
>Jörg BAsler
Immer hacken sie auf uns rum, die "Es geht nicht ohne Spiegel, Nabendynamo, Spritzschutz, Lowrider, Ortliebs, Kettenschutz - Radler" ;)
Felix
Hallo
>Mal eine konkrete Frage: Weiss jemand, was ein Auto auf dem ersten Kilometer verbraucht, wenn der Durchschnitt ansonsten bei z.B. 7,5 l liegt? (egal jetzt, ob absolut oder pro 100 km angegeben)
Unser Auto hat eine Anzeige für den momentanen Verbrauch (ich finde sollte verpflichtend in allen Autos sein) und auf den ersten kalten Kilometern liegt der hochgerechnte Durchnittsverbrauch schon mal bei 25 bis 35l/100km (Durchnittsverbrauch ansonsten ca. 5,8l/100km Überland mit wenig Autobahn für 1300er Benziner mit 86PS).
Die Abgaswerte sind natürlich noch wesentlich ungünstiger (wie schon angeführt).
LieGe Grüsse
Hans
_martin s.
11.01.2007, 12:27
>Ich weiss jetzt nicht, wo ich einer Frage ausgewichen wäre.
Als du das erste Mal behauptet hast, dass man mit Kindern ein Auto benötigen würde, habe ich dich gefragt, warum.
Gruß,
Martin
>>>>Das ist klar, aber bei nur 1 oder 2 km Streckenlänge ist die <i>absolute</i> Belastung minimal und nur die zählt. Kein Vergleich zu sonstigen Strecken (30 km oder so).
>>>Das stimmt nicht.
>>Warum nicht?
>Warum sollte es?
Ok., ich versuche mal zu kalkulieren. Bei 7,5 l. normalem Verbrauch inkl. Stadt und Autobahn rechne ich mal in der 30 km/h-Zome über 5 l./100 km Verbrauch (3. Gang bei 1400 U/Min., dazu jedoch anfahren und ggf. wieder leicht beschleunigen bei rechts-vor-links). Das sind dann über 1,6 km (Einkaufen hin- und zurück) absolut 0,08 l Verbrauch. Fahre ich aber mit dem Auto einmal zur Arbeit und zurück, sind bei bei 7,5 l./100 km (80% Autobahn) ~2,25 l Benzin. Nun sind 2,25 durch 0,08 = 28. Also darf ich für einmal Verzicht zur-Arbeit-fahren 28 mal mit Auto Einkaufen (ca. 2 oder gar 3 Monate lang). Wo stimmt meine Rechnung nicht?
Ich meine, das vielgescholtene Einkaufen mit Auto wird zu unrecht als schlimmes Übel betrachtet. Die Kilometer kommen sehr viel mehr auf anderen Fahrten zustande. Ok., ich kann nun wegen der schlechteren Verbrennung auf Kurzstrecke noch einen Öko-Faktor von 1,5 für Umweltschädlichkeit draufpacken, aber absolut bleibt die Belastung dennoch vergleichsweise gering.
j.
>Unser Auto hat eine Anzeige für den momentanen Verbrauch (ich finde sollte verpflichtend in allen Autos sein) und auf den ersten kalten Kilometern liegt der hochgerechnte Durchnittsverbrauch schon mal bei 25 bis 35l/100km
Echt? Das kann ich kaum glauben... muss ich mal meinen Bruder fragen, der hat auch so eine Anzeige.
j.
Hallo
>Ich fahre jeden Tag 36 km mit dem Rad an der Bundesstraße entlang zur Arbeit. Wenn die ganzen Autos ohne Kinder, Behinderte und unbeweglich Alte drin nicht da wären, die ganzen Singels und die Dincs (doubleincomers without kids), welche von sich glauben ein ach so engagiertes und verantwortungsvolles Leben zu führen, ja, also wenn die alle das Auto abschaffen oder es zuhause lassen würden,...
Vielleicht ist das für die wichtig...
>Sicherlich kann mann sein Leben auch mit Kindern so einrichten, dass man auch ohne Auto auskommt. Ich bin sicher, es wird dadurch komplizierter und/oder eingeschränkter.
Ja, allerdings hat man ohne Auto auch mehr Geld. Ich weiß gar nicht wohin damit, so schnell wie das mehr wird können Fahrradhersteller gar nicht produzieren ;)
Naja, ich werd mir heute nen grooooßen Fernseher kaufen, den brauch ich zwar nicht, aber er macht das Leben unkomplizierter und uneingeschränkter.
Das sind nur 2 Dinge die mir bei der Lektüre Deines Textes eingefallen sind und keine Wertung des Restes (Den ich nachvollziehen kann).
Felix
Hallo
>> Ja die Kinder sind schuld am Auto... ;-).<<
Die Kinder brauchen kein Auto sondern die Eltern.
Die Kinder werden nur zum Autobenutzen erzogen.
Meine sind gerne an der Luft, im Auto fragen sie nur wann man endlich am Ziel ist.
leider konnte ich meine Frau noch nicht so richtig überzeugen das die Karre eigentlich nicht wirklich gebraucht wird.
Klar benutze ich sie auch manchmal, aber ich fahre im Jahr fast 3mal so viele Kilometer mit dem Rad als mit dem Auto. Und ich fühl mich sau wohl.
Viele Grüsse
Mandi
>leider konnte ich meine Frau noch nicht so richtig überzeugen das die Karre eigentlich nicht wirklich gebraucht wird.
Welche Argumente hatte sie, die dich überzeugten? :-)
j.
>>Da erfordert ein Verzicht auf das Auto schon eine Menge Idealismus oder schlicht Mangel an Geld für ein Auto.
Oder grobe Verkehrsverstöße <img src=http://bilder21.parsimony.net/forum37385/biggrin.gif alt=biggrin>
>Wäre es üblich, grundsätzlich ohne Auto zu leben, würde sich die Frage nach der Anschaffung nicht stellen und das Leben wäre eben grundsätzlich anders, für alle.
Ja. Ich bin seit Anfang des Jahres immer mit dem Motorrad die 4 km zur Arbeit gefahren, obwohl das völliger Schwachsinn ist. Dem Motor tut die Kurzstrecke auch nicht gut.
Als ich unfallbedingt kein Motorrad hatte bin ich überallhin mit dem Rad. Das hat mich kein bischen gestört, ging halt nicht anders. Es war zwar in konkreten Situationen eine Einschränkung, aber insgesamt betrachtet gings mir nicht schlechter, eher besser.
Ich schließe daraus: Wenn ein Auto nicht zur Debatte stünde wär das kein Problem, es würde sich schon regeln.
Felix
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 13:05
>>> Da erfordert ein Verzicht auf das Auto schon eine Menge Idealismus oder schlicht Mangel an Geld für ein Auto.
>>Weder das eine noch das andere. Es erfordert nur ein Verlassen von eingefahrenen Bahnen, insbesondere beim Denken.
>Ich sach ja, "Idealismus" :-).
>> Und Mangel an Geld hat man mit Auto.
>Genau das meine ich.
>>>Wie früher(vor 1900), da hat sich auch keiner über ein fehlendes Auto beklagt, weil man es nicht kannte ;-).
>>Das war noch in den 70ern und frühen 80ern so, auch wenn man es kannte.
>Aber nicht mehr in den 2000ern :-).
>>> Verzichte mal aus Ideologie auf Vieles, was die Nachbarn alles können... Das tun verständlicherweise nur wenige.
>>Nochmal: es hat nichts mit Ideologie zu tun. Ideologisch ist mehr der Besitz eines Autos, "weil jeder eins hat".
>Eine Ideologie ist eine Weltanschauung. Das kann man in beide Richtungen (Auto oder nicht-Auto) sehen.
>j.
Hi,
also natürlich hat Jenne recht. Beides sind Lebenseinstellungen.
Auto, weil es ohne Auto nicht geht, und was soll ich damit es geht doch ohne.
Dass es ohne geht wird in unserem Land massenhaft bewiesen und
führt die die Behauptung es ginge nicht ohne adabsurdum. Hartz lV Empfängern ist der Autobesitz
verboten, weil man das ja nicht notwendig ist. Haben die denn keine Kinder?
Ich verlange nicht, dass alle Kinder auf Hartz lV Niveau leben sollen, führe nur an, dass
gesellschaftlich festgestellt wurde, Auto ist Luxus, nicht Notwendigkeit.
LG
Erwin
>>Hallo Rene
>>Das ist aber ne sehr einseitige Sichtweise. Naja, man kann sich alles schönreden...
>Also ich bin mehrere Jahre gependelt und weiss schon wovon ich Rede.
Das hab ich auch nicht bezweifelt. Ich weiss auch warum ich den öffentlichen Nahverkehr nicht leiden kann. Die Bahn benutze ich eigentlich nur für Fernreisen, IC und ICE, damit fahr ich gerne.
Aber man darf auch die andere Seite nicht vernachlässigen, Autofahren ist auch nicht immer schön.
Berufsverkehr, Parkplatzsuche, Durchfahrtverbote, schlechte Bschilderung, Strafzettel, Gefährdung, Unfälle etc.
Wenn man nicht aufpasst riskiert man sogar ein Strafverfahren, ich hatte mal eins weil mein Bruder nicht im Auto saß -> Steuerhinterziehung.
Hätt ich nie gedacht, aber so schnell kanns gehen.
Felix
_chris (forummaster)
11.01.2007, 13:12
>Unser Auto hat eine Anzeige für den momentanen Verbrauch (ich finde sollte verpflichtend in allen Autos sein) und auf den ersten kalten Kilometern liegt der hochgerechnte Durchnittsverbrauch schon mal bei 25 bis 35l/100km (Durchnittsverbrauch ansonsten ca. 5,8l/100km Überland mit wenig Autobahn für 1300er Benziner mit 86PS).
Und der Motorverschleiss ist während der Kaltphase
natürlich auch wesentlich höher......
Chris
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 13:12
>>leider konnte ich meine Frau noch nicht so richtig überzeugen das die Karre eigentlich nicht wirklich gebraucht wird.
>Welche Argumente hatte sie, die dich überzeugten? :-)
>j.
Mein lieber Jenne, jetzt aber mal Hand aufs Herz:
würdest Du etwas
gegen den Willen Deiner Frau entscheiden,
was so stark die ganze Familie betrifft?
Sowas tun unsere Männer nicht mehr. :-)
Ich denke mal sie brauchte
ihn nicht zu überzeugen,
nur nein zur Abschaffung zu sagen.
LG
Erwin
Hallo
>Schon vergessen, wir! sind! die Gesellschaft. Das ist kein vom Himmel gefallenes Übel.
Das ganze Land ist völlig auf Autos ausgelegt, wer Auto fährt hat kaum Probleme, überall ist an ihn gedacht.
Felix
>Mal eine konkrete Frage: Weiss jemand, was ein Auto auf dem ersten Kilometer verbraucht, wenn der Durchschnitt ansonsten bei z.B. 7,5 l liegt? (egal jetzt, ob absolut oder pro 100 km angegeben)
Mein Durchschnittsverbrauch liegt so bei 9-10 Litern
Auf dem ersten Kilometer liegt er bei 16-20 Litern.
>> Ich habe kein Auto, aber dieses Land ist so sehr auf Autos ausgelegt daß ich mir wohl irgendwann eins hinstellen werde. Einfach so, aus Spass.
>Wie umweltschädlich :-). Da fahr doch lieber weiter Motorrad, das verbraucht weniger Sprit, oder?
Das Motorrad würde ich behalten, ich fahr nicht so gerne Auto und dann die Parkplatzsuche :o
Nein, ein Auto wär nur was für die Bequemlichkeit auf längeren Strecken, mehrere Personen oder nachts (oder alles zusammen). Spass macht nur effizientes Reisen, ich mags nicht wenn das Geld purzelt wie die Kilometer. Also kommt für mich eh nur ein Loremo in Frage.
Mein Motorrad braucht übrigens ca. 4,5 l auf 100 km (wenn man so schnell fährt wie ein Mittelklassewagen bei Dauervollgas), ist eins der sparsamsten, hab ich extra drauf geachtet.
Felix
_martin s.
11.01.2007, 13:49
>Ok., ich versuche mal zu kalkulieren. Bei 7,5 l. normalem Verbrauch inkl. Stadt und Autobahn rechne ich mal in der 30 km/h-Zome über 5 l./100 km Verbrauch (3. Gang bei 1400 U/Min., dazu jedoch anfahren und ggf. wieder leicht beschleunigen bei rechts-vor-links). Das sind dann über 1,6 km (Einkaufen hin- und zurück) absolut 0,08 l Verbrauch. Fahre ich aber mit dem Auto einmal zur Arbeit und zurück, sind bei bei 7,5 l./100 km (80% Autobahn) ~2,25 l Benzin. Nun sind 2,25 durch 0,08 = 28. Also darf ich für einmal Verzicht zur-Arbeit-fahren 28 mal mit Auto Einkaufen (ca. 2 oder gar 3 Monate lang). Wo stimmt meine Rechnung nicht?
Beim Verbrauch, Schadstoffen und Verschleiß. Zum Verbrauch steht z.B. auf http://www.vcd-bw.de/aktionen/spritspartipps/index.html#toc3 "Ein Mittelklassewagen braucht direkt nach dem Start umgerechnet rund 30 bis 40 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Nach einem Kilometer sinkt der Verbrauch auf 20 Liter. Erst nach vier Kilometern ist der Motor betriebswarm und der Verbrauch hat sich normalisiert."
Gruß,
Martin
_jörg basler
11.01.2007, 13:54
>>Unser Auto hat eine Anzeige für den momentanen Verbrauch (ich finde sollte verpflichtend in allen Autos sein) und auf den ersten kalten Kilometern liegt der hochgerechnte Durchnittsverbrauch schon mal bei 25 bis 35l/100km
>Echt? Das kann ich kaum glauben... muss ich mal meinen Bruder fragen, der hat auch so eine Anzeige.
>j.
Hallo Jenne!
Da gibt es nix zu glauben.
Setzt dich mal auf Dein Rad und fahr: ... auf die Plätze... fertig... 30
Da ist kein so großer Unterschied zum Motor, der will auch erst warmgefahren werden. Ist nicht mehr ganz so krass wie früher, aber Öl ist geschmeidiger wenn es warm ist.
Tschüss
Jörg
>Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe wenig Verständnis für Leute die sich in die
>Nähe eines startenden Hubschraubers begeben. Das ist bei Helis die gefährlichste
>Flugphase überhaupt. Deckung Deckung Deckung, das Ding könnte uns auf den Kopf
>fallen.
Genau. "Helicopters are just 20.000 parts flying in close formation". Wies aussieht, wenn die Teile es sich anders überlegen, sieht man z.B. <a href=http://www.alexisparkinn.com/helicopter_videos.htm>hier</a>.
Besonders toll sind die Videos der "Ground Resonance".
Gruß,
Tim
hier (http://www.alexisparkinn.com/helicopter_videos.htm)
>Nö, nur eine sinnvolle CO2-Steuer, oder eine neue Ölkrise. Das erstere ist auf die nächsten Jahre wahrscheinlicher, das zweite geschieht schleichend.
Hi Knud,
dann müsstest du, weil du Rad fährst und dementsprechen mehr CO2 produzierst aber auch herangezogen werden, oder?
Gibts dann auch ne Neue Haustiersteuer...?
Gegen Teueres Öl hab ich nix, dann wird das Drängen nach Sparsamen Auto mehr werden. VW hat mit dem 1L und dem Lupo 3L schon gezeigt was geht, allein monetär lohnen die nicht. Weiterhin lohnen sich dann nachwachsende Rohstoffe(Raps,BioEthanol ) mehr.
Wobei ich letztens gelesen hab das Raps im Motor verbrannt 100 Krebsrregender sein soll als Diesel...:-(
Wie sich riesige Monokulturen von Zuckerrohr oder Raps auf die Umwelt auswirken weiss ich aber auch nicht.
Ich denke mal der einfachste Weg ist erstmal Energie einsparen. Wobei man hier alls Betrachten muss, nicht nur die Autos. In einem schlecht isoliertem Haus verbraucht man viel Energie, nur fällt es nicht so auf, weil das Haus kein Auspuff hat...
Tschö
René
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 14:35
>> Mehr als 80% der stadtauswärtsfahrenden PKW hatten keine Hamburger Nummer, schon dort noch mindestens zehn Kilometer vor der Landesgrenze, sondern PI/SE.
>>Das billige Bauland ausserhalb habenm sie sich also mit hohen Pendlerkosten für sich und schlechterer Lebensqualität der Stadtbewohner erkauft, durch deren Viertel sich ihre Stinkkarawane wälzte.
>Das dürfte richtig sein, aber bedeutet das, dass man auf dem Land nicht leben sollte? Oder dass man gefälligst Bauer werden sollte, weil es auf dem Land nicht die passende Arbeit gibt? Heutzutage wird auch beim Arbeitsweg Flexibilität verlangt... (das wäre sicher anders, wenn es gar keine Autos gäbe).
>j.
Das wäre sicher anders, wenn man gar kein Auto benützte, Jenne.
Es ist vielleicht wirklich Einstellungssache.
Ich bin ja einige Male der Arbeit hinterher gezogen.
Hamburg-Vierlande Reinbek Hamburg-Willhemsburg Hannover Frankfurt Stuttgart Trelleborg Hamburg-Sülldorf.
Mir fällt auf, ausser am Anfang hier in Hamburg und jetzt wieder, wo ich ländlich (aber eben in Stadtnähe) gewohnt habe/ wohne, hab ich immer städtisch gewohnt. Curslack und Ochsenwerder (Hamburg-Vier und Marschlande) waren die größten Entfernungen, die ich jemal zur S-Bahn hatte. Bus war aber auch da vor der Tür. Das war garnicht bewusste Entscheidung, Orte ausserhalb kamen mir garnicht in den Sinn, wenn ich neu suchte.
Und nur einmal hab ich das Auto wirklich für den Arbeitsweg gebraucht.
Da hab ich in Willemsburg gewohnt und in Hannover gearbeitet. Drei Monate Autobahn und dann bin ich hingezogen und hatte ein paar Minuten mit dem Bus.
In Stuttgart hab ich schließlich das Auto abgeschafft. Viermal im Jahr vom Parkplatz geholt. Alles andere mit Bahn, zu Fuß und Rad. Aber auch das nicht bewußt, das kam halt so.
Ich denke mal, das war einfach eine tiefsitzende, mir garnicht nicht bewußte Lebenseinstellung.
Mein Bruder dagegen würde Dir zustimmen. Der hat nie seinen Arbeitsgeber (Arbeitsplatz innerhalb Hamburgs schon) gewechselt, dafür ist er aber immer weiter aus Hamburg heraus gezogen.
Zuerst nach Henstedt Ulzburg, dann in ein winziges Dorf am Segeberger See.
Da mussten sie sogar zwei Autos haben, weil sie ja unterschiedliche Jobs hatten. Dann als die Kinder kamen, mussten es weiterhin zwei Autos sein, weil Muttern ja nach Segeberg zum Einkaufen fahren musste. Der große Volvokombi stand nämlich den Tag über am Segeberger Bahnhof. Weil der Weg mit Bahn billiger war als mit der Kiste. (Das hatten sie schon gelernt, aber daraus keine Schlüsse gezogen.)
Und meine Schwägerin konnte ihn doch nicht morgens hinfahren. Dabei war das zufuß nur ne viertel Stunde 20 Minuten, hab sie ja oft genug besucht.
Dann musste es ein Resthof in Ostholstein sein. Also zwanzig Kilometer noch weiter raus gezogen. Jetzt steht der große Kombi wieder den Tag über am Segeberger Bahnhof und meine Schwägerin fährt mit ihrem Auto zum drei Kilometer entfernten Aldi ins nächste Kaff. Die Kinder sind inzwischen erwachsen und ausgezogen. Neffe wohnt in einen Ort in Mittel Schleswig-Holstein, pendelt mit Auto nach Kiel, Nichte wohnt in Bahnnähe in Lübeck und studiert in Hamburg. Da sie sich ein Leben ohne Auto nicht vorstellen können, haben sie beide je eines, weil dass doch notwendig sei. Haben sie halt von den Eltern so gelernt.
LG
Erwin
>>Wieso, genau dafür gibts doch Mietwagen.
>>Bei mir heißt die Lösung Car-Sharing: Flexibel und kurzfristig buchbar, aber das ist wohl ein Großstadtprivileg.
>Gibt es im Umland kein Carsharing?
>j.
>PS: Bucht man sowas eigentlich über das Telefon oder geht das auch mit Email
>o.ä.?
Ich kenn einen, der nutzt <a href=http://www.mitfahrzentrale.de/>das</a> hier. Ist aber wieder was anderes, eher für die großen Strecken als für Einkaufstouren. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
Gruß,
Tim
das (http://www.mitfahrzentrale.de/)
>>>Unser Auto hat eine Anzeige für den momentanen Verbrauch (ich finde sollte verpflichtend in allen Autos sein) und auf den ersten kalten Kilometern liegt der hochgerechnte Durchnittsverbrauch schon mal bei 25 bis 35l/100km
>>Echt? Das kann ich kaum glauben... muss ich mal meinen Bruder fragen, der hat auch so eine Anzeige.
>>j.
>Hallo Jenne!
>Da gibt es nix zu glauben.
>Setzt dich mal auf Dein Rad und fahr: ... auf die Plätze... fertig... 30
>Da ist kein so großer Unterschied zum Motor, der will auch erst warmgefahren werden. Ist nicht mehr ganz so krass wie früher, aber Öl ist geschmeidiger wenn es warm ist.
Ok., etwas mehr war schon klar, aber gleich mit dem 5fachen Verbrauch hätte ich nie gerechnet. Scheint aber nicht ganz falsch zu sein. Im Pagenstecher Forum hat mir das einer schon in etwa bestätigt. Das lässt meine Einschätzung in der Tat anders aussehen...
j.
>>Diese Zahlen sollen jetzt nicht das Flugzeug als den ökologischsten
>>Verkehrsträger darstellen ;-), man könnt hier auch genug Rechnungen aufführen,
>>in denen das Fluguzeug recht alt aussieht (z.B. wenn man mal bedenkt, daß je
>>Passagier (!) auf einem Flug nach Australien knapp 1000l Kerosin verbraucht
>>wurden).
>Interessant. Das wäre wohl so ein erwähnter Interkontinentalflug. Hin- und zurück
>2000 Liter und bei 4 Personen 8000 Liter (ein Urlaub). Über 13 Jahre verbraucht
>ein Golf Diesel (5 l/100 km) bei 12000 Jahreskilometern knapp 8000 Liter. So
>daneben liegt Jörgs Angabe nicht unbedingt, nur dass er halt pro Person schrieb
>:-).
Ja, nur daß die wenigsten Leute nur 5l Diesel brauchen, im normalen Leben mind. 2 Autos für 4 Personen besitzen.
Liegt er also um ungefähr Faktor 10 daneben. Immer noch heftig genug, ein Urlaub soviel wie in fast 1 1/2 Jahren.
Daß Flüge einmal um die Erde ökologisch unsinnig sind ist aber auch ohne solche Rechnungen logisch.
Gruß,
Tim
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 15:08
>>>Zum Einkaufen ist ein Fahrrad superpraktisch.
>>Im Prinzip sehe ich das ja auch so, aber unsere üblichen Einkäufe passen kaum in 2 Packtaschen (4 köpfige Familie). Wir hatten mal einen Burley-Anhänger, inzwischen verkauft. Ist halt unpraktisch, den mal eben für den Einkauf aufzubauen, wenn da ohnehin ein Auto vorne steht... Vielleicht sollten wir doch noch mal eine Garage bauen, für Räder und Anhänger :-).
>>j.
>Ja, tue das mit der Fahrradgarage mal. Ich glaube, ich schrub es schon, mit dem Lepus und Anhänger bekomme ich problemlos unseren 4-Personen-Haushalt-Wocheneinkauf weg; Wetterfest verladen in Kunststoff Transportboxen. Anhänger an die Weber-Kupplung ankoppeln, Fangseil anlegen, Transportbox festschnallen und ab geht's. Nach dem Einkauf muß nicht mal groß geschleppt werden. Der Anhänger wird abgekoppelt und bis in die Küche geschoben, wo dann die Box ausgeladen wird (das geht sogar über ein paar Stufen hinweg).
>Und wenn du es nur 800m bis zum Supermarkt hast, kannst du ja öfter mal was nachkaufen. Das spart dann auch gleich noch den Strom für die große Tiefkühltruhe im Keller.
>Noch ein Tipp für den zögerlichen: baue die Garage schön lang, stell das Auto immer ganz hinten rein und davor die Räder. Dann kommst du immer schneller an die Räder, als an das Auto. Eine andere Variante wäre auch, das Auto immer 500m entfernt an der Straße zu parken ...
>Grüße,
>André
für 800m würde ich nur den Anhänger nehmen, da lohnt sich das Rad raus holen und das Ankuppeln ja gar nicht.
So und jetzt werde ich mal die die Strecke zum Aldi unter die Füße nehmen.
Mein Arzt meinte ich solle mehr gehen, das Radfahren sei zu bequem ;-P
LG
Erwin
>>Und gekehrt wird natürlich nur der Teil in der Innenstadt, im restlichen Teil liegt der Streusplit und die zerstoßenen Glasscherben bis in den Sommer rein.
>Also ich finde im Schloßgarten geht's noch mit Splittern. Fahr mal die
>Heilbronner Strasse zum Pragsattel :-((
Die ist momentan klar besser als der Schloßpark. Glaub mir, ich hab nen Glassplitterdetektor am hinteren Laufrad <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
>Jedenfalls hatte ich nach meinem Umzug nach Stuttgart letzten März mehr Platten
>als die letzten 5 Jahre insgesamt.
Ja, klar. Ich sag immer, soviele Glasscherben wie ich auf 2000km in Frankreich erlebt habe, sehe in Stuttgart 2x am Tag auf Hin- und Rückfahrt zur Arbeit (3,5km).
Radeln wir mal zusammen? Samstag hätt ich Zeit, es soll allerdings teilweise regnen...
Gruß,
Tim
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 15:13
>>Die kurzem Fahrten bis 6km! sind am schadstoffintensivsten, weil die Verbrennung nicht sauber läuft.
>Ja, aber es wäre unsinnig, die Kiste 5,2km lang warm zu fahren um dann die entscheidenden 0,8km (welche Distanzen!) zum Supermarkt mit geregelter Verbrennung zurück zulegen.
>Ich hatte mal ne Standheizung, das war ne Umweltsau... jedesmal eine Rauchsäule aus nur teilweise verbrannten Gasen.
>Dirk
die heutigen Motorvorheizungen (Standheizung war da das falsche Wort) machen das mit Strom aus der Batterie oder auch aus der Steckdose.
LG
Erwin
>dann müsstest du, weil du Rad fährst und dementsprechen mehr CO2 produzierst aber auch herangezogen werden, oder?
>Gibts dann auch ne Neue Haustiersteuer...?
Genau, das meinte schon vor ein paar Jahren ein besoffener CDU-Anhänger, den wir mal bei der CDU-Wahlkampfverantaltung aushorchten (Freibier!). "Warum haben 1 Milliarde Chinesen mehr recht zu atmen, als ich zum Autofahren."
Übrigens esse ich keine fossilen Brennstoffe, sondern nur regenerative Energieträger :-)
>Gegen Teueres Öl hab ich nix, dann wird das Drängen nach Sparsamen Auto mehr werden. VW hat mit dem 1L und dem Lupo 3L schon gezeigt was geht, allein monetär lohnen die nicht. Weiterhin lohnen sich dann nachwachsende Rohstoffe(Raps,BioEthanol ) mehr.
>Wobei ich letztens gelesen hab das Raps im Motor verbrannt 100 Krebsrregender sein soll als Diesel...:-(
>Wie sich riesige Monokulturen von Zuckerrohr oder Raps auf die Umwelt auswirken weiss ich aber auch nicht.
Ich halte Biodiesel für eine riesengroße Schnappsidee. Wenn man das Resteöl aus der Pommesbude verbrennt, ok. Aber es ist einfach völlig unmöglich nachhaltig auch nur einen Bruchteil des deutschen Spritverbrauchs durch heimische Rapskulturen zu decken. Pestizide, Flächenfraß, Monokultur - demnächst dann als Import aus Urwaldregionen (geht schon los).
>Ich denke mal der einfachste Weg ist erstmal Energie einsparen. Wobei man hier alls Betrachten muss, nicht nur die Autos. In einem schlecht isoliertem Haus verbraucht man viel Energie, nur fällt es nicht so auf, weil das Haus kein Auspuff hat...
Jupp, beides richtig. Die billigste Energiequelle ist das Einsparen. Warum wir eine so lasche Verordnung für Wärmedämmung haben ist mir vollkommen schleierhaft. Macht 50cm Dämmung zum Standard und in 100 Jahren, wenn alle Häuser neugebaut sind, wenden wir Null kWh für Heizung auf, weil alles Passivhäuser sind. Die paar Prozent zusätzlicher Energiekosten kann man schon jetzt in kurzer Zeit wieder über geringere Heizkosten wieder einsparen. Aber so weit denken halt die Wenigsten - vor allem Vermieter haben da kein Interesse dran. Weil sie die Kosten tragen und der Mieter einspart.
Und tschüß,
Knud
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 15:20
>>Ok., ich versuche mal zu kalkulieren. Bei 7,5 l. normalem Verbrauch inkl. Stadt und Autobahn rechne ich mal in der 30 km/h-Zome über 5 l./100 km Verbrauch (3. Gang bei 1400 U/Min., dazu jedoch anfahren und ggf. wieder leicht beschleunigen bei rechts-vor-links). Das sind dann über 1,6 km (Einkaufen hin- und zurück) absolut 0,08 l Verbrauch. Fahre ich aber mit dem Auto einmal zur Arbeit und zurück, sind bei bei 7,5 l./100 km (80% Autobahn) ~2,25 l Benzin. Nun sind 2,25 durch 0,08 = 28. Also darf ich für einmal Verzicht zur-Arbeit-fahren 28 mal mit Auto Einkaufen (ca. 2 oder gar 3 Monate lang). Wo stimmt meine Rechnung nicht?
>Beim Verbrauch, Schadstoffen und Verschleiß. Zum Verbrauch steht z.B. auf http://www.vcd-bw.de/aktionen/spritspartipps/index.html#toc3 "Ein Mittelklassewagen braucht direkt nach dem Start umgerechnet rund 30 bis 40 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Nach einem Kilometer sinkt der Verbrauch auf 20 Liter. Erst nach vier Kilometern ist der Motor betriebswarm und der Verbrauch hat sich normalisiert."
>Gruß,
>Martin
Jenne wenn es wirklich nur achthundert Meter sind ist ein Bollerwagen den Du vor Deiner Garage parkst noch erheblich effizienter, schneller (Deichsel grabschen und los) und bequemer als jedes Auto. Bis Du das Auto in Gang hast bist Du mit dem Bollerwagen schon am Laden.
Und tschüs
Erwin
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 15:26
>>>Jenne, dann kannst Du mir doch sicher erklären, was so praktisch daran ist: "Auto aus Garage, zum Supermakrt fahren, Parkplatz am Ende des Riesenparkplatzes suchen. Einkaufswagen suchen, durch elend lange Gänge schieben, suchen, was man braucht oder - noch schlimmer - ellenlangen Einkaufszettel abarbeiten, heimfahren, ausladen, Auto in Garage. Einkäufe aufräumen, feststellen, dass man was Wichtiges vergessen hat, sch... nochmal los....
>>Das muss man nicht so negativ sehen ;-). Eine Garage haben wir nicht und einen Parkplatz bei Rewe findet man immer. Also ich komme nach Hause (oft mit dem Bus), wir essen erst Abendbrot, dann besprechen wir kurz, was ich einkaufen soll, was gebraucht wird und ich kaufe ein (meist noch in Hausschuhen, ohne Jacke), bin schon 15 Min. später wieder da, um die Kinder ins Bett zu bringen :-). Mit Rad geht schlecht, weil ich im Dunkeln nicht fahren kann, Gleichgewichtsprobleme habe. Per Bus geht auch schlecht, da die Busse nur selten fahren. Bliebe noch, die 800 m mit Tüten zu Fuß zu machen. Naja...
>>Also, wenn man schon ein Auto vorne stehen hat, bietet es sich absolut an, es zum Einkaufen zu nutzen. Benzinverbrauch ist auf den paar Metern ja nicht wirklich ein Thema. Klar, wir würden das auch ohne Auto hinbekommen können, evtl. würde ich mir dann ein Trike kaufen. :-)
>>j.
>Hallo Jenne!
>Du könntest natürlich auch zu Hause bleiben und Deine Frau fährt im Dunkeln mit dem Rad zum Einkauf. 800m tststs...
>Bin mal aufs Gegenargument gespannt, kann es mir aber schon ausmalen<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
>TSchüss
>Jörg
Jörg, die Frage ist unfair. Seine Frau hat die gleichen Einschränkungen wie Jenne, Das ist hier doch bekannt.
Ansonsten hast Du recht, und bei 800 Metern ist man zu Fuß mit Einkaufsesel noch schneller als mit Auto.
LG
Erwin
_martin s.
11.01.2007, 15:41
>Die ist momentan klar besser als der Schloßpark. Glaub mir, ich hab nen Glassplitterdetektor am hinteren Laufrad <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
Vorne wäre ja langweilig ;-)
>Radeln wir mal zusammen? Samstag hätt ich Zeit, es soll allerdings teilweise regnen...
Jo, gerne. Zur Zeit bin ich aber eher mit Birdy oder MTB als mit dem Lieger unterwegs. Hmmm... wieviel km hast du den vor? Welcher Biergarten hat auf? *g*
Gruß,
Martin
>Jenne wenn es wirklich nur achthundert Meter sind ist ein Bollerwagen den Du vor Deiner Garage parkst noch erheblich effizienter, schneller (Deichsel grabschen und los) und bequemer als jedes Auto. Bis Du das Auto in Gang hast bist Du mit dem Bollerwagen schon am Laden.
Pah, einen Bollerwagenfahrer versäge ich doch noch im Rückwärtsgang mit unserem 82 PS-Auto ;-).
j.
PS: Ich brauche mal einen 2. Rückwärtsgang, kann man den reintunen lassen?
>>Die ist momentan klar besser als der Schloßpark. Glaub mir, ich hab nen Glassplitterdetektor am hinteren Laufrad <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
>Vorne wäre ja langweilig ;-)
>>Radeln wir mal zusammen? Samstag hätt ich Zeit, es soll allerdings teilweise regnen...
>Jo, gerne. Zur Zeit bin ich aber eher mit Birdy oder MTB als mit dem Lieger unterwegs. Hmmm... wieviel km hast du den vor? Welcher Biergarten hat auf? *g*
Och, nur ne leichte Vorbereitungstour auf den ersten Radurlaub des Jahres in einem Monat. Sagen wir 100km?
Biergarten, bei Regen? Ich wüßte was anderes, weiß aber nicht, ob Dir das passt. Mail mal (ar6usätgmxpunktde), wir finden schon was.
Gruß,
Tim
>PS: Ich brauche mal einen 2. Rückwärtsgang, kann man den reintunen lassen?
Messerschmidt Kabinenroller kaufen. Da verstellt man fürs Rückwärtsfahren den Zündzeitpunkt des Zweitakters und hat dann alle Gänge zur Verfügung. Nur die Straßenlage bei Umstellung von Tadpole auf Delta mit Hintenlenkung wird ewas ungewohnt.<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
Gruß,
Tim
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 15:54
>>... die Nazis ..., die den Massenindivudualverkehr propagiert haben,
>Na, das war eines der wenigen Dinge (oder gar das einzige?), die sie gar nicht schlecht gemacht haben. Wirtschaftspolitisch gesehen war das der Schlüssel zum Wachstum.
>Dirk
Unfug, das "Wachstum" entstand daraus, dass hier alles zerdeppert war und brach abrupt ein als der Wiederaufbau beendet war. Und ohne die Marshallplangelder wäre überhaupt nichts passiert. Das waren Gelder, die ohne Gegenleistung in unsere Wirtschaft eingeschossen wurden. Das "Wachstum" war also bildlich gesprochen ein Strohfeuer, aus nassem Stroh, das mit rauen Mengen Benmzin gezündet wurde. Mehr nicht.
Und wenn Du Dir mal die neue Schweizer (Die Schweiz ist eine Volkswirtschaft, die ohne Automobilindustrie, vielleicht gerade deswegen, prosperiert. Und zwar linerarer als Deutschland.) Studie anschaust, wirst Du feststellen, Überraschung Überraschung, dass die Kosten des Automobils seinen Nutzen erheblich übersteigen. (Link dazu findest Du auf Spiegel.de)
Das haben Volkswirte hier in Deutschland schon lange behauptet, wir konnten aber keine umfassende Studie machen, weil, wieder Überraschung Überraschung, keine Gelder dafür bewilligt wurden.
Jetzt gibt's den Beweis.
LG
Erwin
>>Hallo Knud
>><blockquote class=zitat>Ich werde im Sommer mal von den neuen Marathon Supreme berichten, wie die sich so machen in Bezug auf Rollen und Pannenschutz. Schwalbe selber PR't ja tolle Dinge.</blockquote>
>>Den gibt es aber mal wieder nicht in 406...
>Aber wenn der sich gut macht, dann kann man Schwalbe ja vielleicht dazu überreden.
>Knud
öä546jö
4oip6
_franknspeed
11.01.2007, 16:09
Das ist so der Ton der hier rueberkommt.
Natuerlich ist es aus vielen Gruenden 'besser' (billiger, umweltbewusster , usw) kein Auto zu haben/fahren. es ist aber immernoch eine persoenliche Wahl ob man das macht oder ob man eben Auto faehrt.
Wer fuer sich entscheidet dass es auch ohne geht, wunderbar, aber das ist seine entscheidung. Deshalb zu erwarten dass alle anderen dieselbe Entscheidung treffen oder , besonders beliebt, die Autofahrer als die Boesen darzustellen (Kinder totfahren..) ist Bloedsinn. Sogar schon etwas elitaer, ich bin besser als Du, Du Umweltschwein und Kindermoerder...
So ein Verhalten wird mit Sicherheit keinen vom Auto wegbringen.
Mit Kindern ist es auch so eine Sache, wer keine hat kann einfach nicht mitreden, basta. Und wer der Meinung ist dass es besser fuer Kinder ist sie in der Stadt grosszuziehen, na denn. halte ich nichts von.
Ohne Kinder stimme ich zu, auch aus eigener erfahrung, ein Auto in der Stadt ist unnoetig.
Nun kann ich meinen Lebenstil nicht ganz mit dem in deutschland vergleichen da ich in Michigan lebe. Ohne auto geht hier nix, Entfernungen sind einfach zu gross und das wetter zu extrem. Oeffentliche Verkehrsmittel sind quasi nicht existent (Detroiter Umfeld). Ich fahre seit jahren mit dem Rad zur Arbeit, vorheriger Job waren 40km einfach, jetzt sind es nur noch 25km. aber eben nur 5-6 Monate im Jahr und auch nicht jeden Tag. Radwege gibt es nicht, es kommt oefter zu Reibereien bis hin zum Abdraengen(mit Kontakt!) in den Graben. eher rad unfreundlich. 6 Monate winter (echter Winter mit saukalt und Schnee) machen ein Auto noetig. Dann muss ich regelmaessig zu Kunden oder Lieferanten, das geht auch nur mit dem Auto.
Was eine Frage auwirft, was fuer Jobs haben denn die nicht- Autofahrer? Stationaere Buerojobs , Werkstatt Arbeit oder ..? Muss keiner mal raus zum Kunden oder so?
Allein dafuer ist ein Auto ein Muss. Und dass mir keiner mit dem Argument kommt dass man ja einen anderen Job haben koennte...
Und soo teuer ist ein Auto garnicht. Es sei denn man braucht immer die neueste Karre. Ein Paar meiner Raeder kosten mehr als mein Auto, jedes einzelne fuer sich.
Und nun was zum Aufregen fuer die "oeko's" <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
5.7 ltr V8 ,Baby! Its a hybrid, it burns rubber and gas !
ich haeng' mich ja schon selbst ans Kruzifix <img src=http://bilder21.parsimony.net/forum37385/biggrin.gif alt=biggrin>
Und nehmt euch nicht so wichtig.
Frank
>Unfug, das "Wachstum" entstand daraus, dass hier alles zerdeppert war und brach abrupt ein als der Wiederaufbau beendet war.
>Und wenn Du Dir mal die neue Schweizer (Die Schweiz ist eine Volkswirtschaft, die ohne Automobilindustrie, vielleicht gerade deswegen, prosperiert. Und zwar linerarer als Deutschland.) Studie anschaust, wirst Du feststellen, Überraschung Überraschung, dass die Kosten des Automobils seinen Nutzen erheblich übersteigen. (Link dazu findest Du auf Spiegel.de)
Das glaube ich Dir gerne. Trotzdem, das Automobil ist bei uns ein Wirtschaftsfaktor und das heißt nun mal Wachstum. Das es andere, "bessere" Wirtschaftsfaktoren gibt, kann gut sein. Was willst Du dagegen tun, die gewachsene Wirtschaft per Dekret umbauen? Riskante Sache das.
Gruß
Dirk
>Das glaube ich Dir gerne. Trotzdem, das Automobil ist bei uns ein Wirtschaftsfaktor und das heißt nun mal Wachstum.
Fällt mir ein... neulich hat man sich über den 120 km/h-Vorschlag auf Autobahnen ziemlich aufgeregt (<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/nachrichten/klimawandel/86113.asp">ADAC: Das sei ein alberner Vorschlag aus der Klamottenkiste</a>). Frage mich, ob eine solche Limitierung auch das Wachstum der deutschen Autoindustrie einschränken würde. D ist das einzige Land in Europa ohne Speedlimit.
j.
ADAC: Das sei ein alberner Vorschlag aus der Klamottenkiste (http://www.tagesspiegel.de/politik/nachrichten/klimawandel/86113.asp)
>Ok., etwas mehr war schon klar, aber gleich mit dem 5fachen Verbrauch hätte ich nie gerechnet. Scheint aber nicht ganz falsch zu sein. Im Pagenstecher Forum hat mir das einer schon in etwa bestätigt. Das lässt meine Einschätzung in der Tat anders aussehen...
Ich muss bestätigen, der Verbrauch auf dem ersten Kilometer ist extrem. Das hätte ich nicht so gedacht! Habe <a href="http://www.vcd-bw.de/aktionen/spritspartipps/index.html#toc3">dies</a> gefunden.
j.
Ausschnitt:
"Ein Mittelklassewagen braucht direkt nach dem Start umgerechnet rund 30 bis 40 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Nach einem Kilometer sinkt der Verbrauch auf 20 Liter. Erst nach vier Kilometern ist der Motor betriebswarm und der Verbrauch hat sich normalisiert. "
dies (http://www.vcd-bw.de/aktionen/spritspartipps/index.html#toc3)
>>Das glaube ich Dir gerne. Trotzdem, das Automobil ist bei uns ein Wirtschaftsfaktor und das heißt nun mal Wachstum.
>Fällt mir ein... neulich hat man sich über den 120 km/h-Vorschlag auf Autobahnen ziemlich aufgeregt (<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/nachrichten/klimawandel/86113.asp">ADAC: Das sei ein alberner Vorschlag aus der Klamottenkiste</a>).
Daß die Betonkopffraktion sowas sagt ist doch Reflex übers Rückenmark.
> Frage mich, ob eine solche Limitierung auch das Wachstum der deutschen Autoindustrie einschränken würde. D ist das einzige Land in Europa ohne Speedlimit.
Äh, ist das egal? Es ist die deutsche Autoindustrie, die (1) ihre Selbstverpflichtung zum CO2-Ausstoß ihrer Produkte nicht einhät, (2) die mit aller Macht politisch einen verpflichtenden Feinstaubfilter verhintert hat, weil sie es im Gegensatz zu den Franzosen nicht gebacken bekommen hat, sowas serienreif zu bekommen, (3) die Autos wie Cayenne und Tuareg baut und die gerade den A2 eingestellt hat. Arme Autoindustrie!
Sind wir die Geiseln der Arbeitslosenquote? Die Zeit der klassischen Vollbeschäftigung ist vorbei, alles andere führt genau mit solchen Argumenten zur Erpressbarkeit der Gesellschaft.
Knud
ADAC: Das sei ein alberner Vorschlag aus der Klamottenkiste (http://www.tagesspiegel.de/politik/nachrichten/klimawandel/86113.asp)
>>Du könntest natürlich auch zu Hause bleiben und Deine Frau fährt im Dunkeln mit dem Rad zum Einkauf. 800m tststs...
>>Bin mal aufs Gegenargument gespannt, kann es mir aber schon ausmalen<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
>>TSchüss
>>Jörg
>Jörg, die Frage ist unfair. Seine Frau hat die gleichen Einschränkungen wie Jenne, Das ist hier doch bekannt.
Aber mit dem Unterschied, dass ihr Gleichgewicht ok. ist :-). (Meist haben nur Ertaubte wie ich richtige Gleichgewichtsprobleme, sie ist von Geburt An-Taubheit-Grenzend-Schwerhörig).
Habe sie per Mail gefragt, ob wir mal auf das Auto verzichten wollen. Sie mailte gerade zurück:
"willst du jetzt auf das Auto verzichten, damit du mehr Geld für die Uhrreperatur hast? Jenne, du hast eine Familie! Wenn wir kinderlos wären, könnt ich aufs Auto verzichten. "
Tja, da muss ich noch viel Überzeugungsarbeit leisten ;-).
j.
PS: Was sie mit der Uhr meint... Meine Uhr ist gerade in Reparatur. Kostenvoranschlag der Generalüberholung 429 € :-(.
_chris (forummaster)
11.01.2007, 17:25
<i> > Es ist die deutsche Autoindustrie, die (1) ihre Selbstverpflichtung zum CO2-Ausstoß ihrer Produkte nicht einhät, (2) die mit aller Macht politisch einen verpflichtenden Feinstaubfilter verhintert hat, weil sie es im Gegensatz zu den Franzosen nicht gebacken bekommen hat, sowas serienreif zu bekommen, (3) die Autos wie Cayenne und Tuareg baut und die gerade den A2 eingestellt hat. Arme Autoindustrie! </i>
Mit leider großem Einfluss auf die Politik. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/sauer.gif alt=sauer>
chris
Monitorbeitrag zur Thema Lobbyisten (http://www.wdr.de/tv/monitor/real.phtml?bid=848&sid=156)
_franknspeed
11.01.2007, 17:52
Dann am Besten gleich alle zu Hause bleiben.
Damit wird ein Auto und kein Flieger gebraucht. Problem geloest.
Und jede Familie lebt zusammen auf demselben Flecken Erde wie frueher. Da war ja sowieso alles besser wie man so hoert.
Frank
>Wachstum der deutschen Autoindustrie einschränken würde. D ist das einzige Land in Europa ohne Speedlimit.
Ist natürlich ne reine Imagesache. Vielleicht kann sich da Franknspeed mal zu äußern. Ist das ein Kaufargument für einen Amerikaner?
>Und jede Familie lebt zusammen auf demselben Flecken Erde wie frueher. Da war ja sowieso alles besser wie man so hoert.
Genau! Und Bohnen, Zwiebeln und Maisfladen gehören verboten! Wegen der Methan-Emission!
Außerdem werden per Dekret alle zu Veganern umerzogen und müssen Wollsocken tragen.
_franknspeed
11.01.2007, 18:22
Wohl kaum, hier haben wir gerade die Wiedergeburt der Musclecar Aera, 5, 6 oder fast 7 Liter Maschinen mit bis zu 500 PS (Serie!) verkaufen sich wie warme Semmeln. Ein Kleinwagen mit 300PS turbomotor? Klar doch. Speedlimit ist 70mph, also grobe 112 km/h, dafuer braucht man nur einen ganz kleinen Motor. Wird etwas beliebter durch die Spritpreise, aber faengt gerade erst an.
Speedlimit hat garkeinen Einfluss auf die Autos die gekauft werden.
Power und Hubraum sind in. Ist ne kulturelle Sache. 'Mann' muss nen dicken Motor haben. Kein Lutscherauto. "Das ist was fuer Frauen und Schwule". So wird hier tatsaechlich geredet, nicht aber nicht meine Einstellung. Amis halt, weltfremd, ahnungslos und ueberheblich.
Nun aber ersthaft, fuer mich ist es billiger einen alten V8 zu fahren als einen neueren Wagen der nur die Haelfte schluckt. Die Vollkasko fuer nen finanzierten Wagen ist alleine teurer als die Spritersparnis gegenueber der V8 schleuder mit Minimalversicherung.
Und wer 'nen LT1 mit offenem Ansaugtrakt mal bei Vollgas gehoert/gespuert hat, wird auch verstehen dass sowas einfach mehr spass macht als ein 3ltr Lupo...
Frank
_hendrik
11.01.2007, 19:14
>>Wieso, genau dafür gibts doch Mietwagen.
>>Bei mir heißt die Lösung Car-Sharing: Flexibel und kurzfristig buchbar, aber das ist wohl ein Großstadtprivileg.
>Gibt es im Umland kein Carsharing?
>j.
>PS: Bucht man sowas eigentlich über das Telefon oder geht das auch mit Email o.ä.?
Das Phänomen des professionellen Car-Sharing ist wohl in Ballungsräumen am weitesten verbreitet, an der Peripherie hörts schnell auf.
Buchung läuft z.B. bei Cambio telephonisch oder noch komfortabler online, die Schlüsseltresore werden dann von einem zentralen Server aus freigeschaltet, mit dem sie über Mobilfunktechnologie in Verbindung stehen... Das ist also für den Benutzer recht unkompliziert und zudem idiotensicher.
Das ist letztlich der Service, den die verkaufen: Diese Anbieter übernehmen für Geld die ungeliebte Verwaltung, investieren ein bischen in die Technik und wickeln dan darauf die Buchung und Abrechnung auf hohem Standard automatisch ab.
Also, warum soll es an der Peripherie nicht klappen:
Kannst Du so einer Firma genügend Kunden zusichern, stellen die Dir bestimmt eine Ausleihstation mit zwei online buchbaren Autos vor die Haustür.
Fang mal an, Deine Nachbarn von dem Konzept zu überzeugen, dann musst Du das Auto nicht als einziger abschaffen <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>.
Gruß,
Hendrik.
_christoph hipp
11.01.2007, 19:19
Ahoi,
>Überlegt mal, worauf ihr alles verzichten müsstet, wenn ihr das Auto abschafft. Würdet ihr das schon jetzt machen, wenn alle mitmachen?
also ich mache das jetzt seit 1989, habe es bislang nicht bereut und nicht im geringsten das Gefühl, auf etwas zu verzichten.
Der einfachste Weg, möglichst wenig Auto zu fahren ist der, einfach keins vor der Haustür stehen zu haben. Dann ab und an bei jemandem mitzufahren oder eins auszuleihen, darin sehe ich kein Problem. Vom Einkaufen nehmen wir manchmal ein Taxi, zum Transport von PC, Drucker und dem meisten anderen Kram nehmen wir entweder einen Fahrradanhänger, ein Alugestell eines alten Rucksacks, Packtaschen oder sonst irgendwas.
Wenn wir uns mal ein Auto geliehen haben, dann meist zum Großeinkauf im Baumarkt oder zum Transport eines komplett fahrunfähigen Fahrrads.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass die ökonomische Seite fast gar nicht berücksichtigt/wahrgenommen wird.
Ich gebe in den letzten Jahren pro Monat zwischen 200 und 300 EUR je Monat aus für:
- neue (Liege-)Räder (eigentlich jedes Jahr immer mind. ein neues/gebrauchtes)
- ALLE Bahnfahrten (abzgl. denen für den HPV, aber inkl. der meisten Fahrkarten für Heike wg. Punkte sammeln Bahncard :-) )
- sonst. ÖPNV
- Urlaub (also zusätzliche Kosten durch Übernachtung, Essen etc., sofern nicht bei Bahnfahrten schon gerechnet)
- auch solchen Kram wie Zubehör für Rad (Licht, Tacho, Ernährungsergänzungen etc.)
- Klamotten zum Radfahren
- Teilnahmegebühren für Rennen, RTFs, Brevets etc.,
- Mitgliedschaften in Sportverein(en)
- eine spezielle Digicam, gekauft NUR fürs Radfahren (wasserdicht, stoßfest, klein)
- einen Anteil für ein Fahrrad für meine Mutter
==> also wirklich ALLES, was irgendwie mit meiner Mobilität zu tun hat.
Mach das bitte mal mit einem Auto vor der Tür, das haut hinten und vorne nicht hin.
Und dieser Diskussion weichen die meisten Autobenutzer/innen auch konsequent aus mit verschiedenen Begründungen:
- habs doch schon bezahlt/gekauft
- habs gebraucht gekriegt
- habs (fast) geschenkt gekriegt
- Versicherung kostet mich nur XXX EUR im Jahr
- ich wohne so unpraktisch
- ich wohne so autogünstig
- ich bin bereit, für das bißchen Luxus zu bezahlen
- ich weiß nicht, was mich mein Auto kostet
- ist mir egal
Letzthin gelesen, dass die Deutschen in 2006 80 Mrd. EUR für neue Autos ausgegeben haben. Ich wars jedenfalls nicht.
Gruß, Chr.
_hendrik
11.01.2007, 19:23
>>>Doch, doch, bei uns ist der Supermarkt auch in Radnähe :-) (800 m). Da macht das Auto so richtig Sinn: Man verbraucht über die paar Meter fast nix
>>Gerade auf solchen Kurzstrecken schluckt ein Automotor am meisten Sprit, werden am meisten Schadstoffe ausgestossen, und ist der Zeitaufwand am größten.
>Umgekehrt: Er schluckt nur <i>relativ</i> viel (naja, 30 km/h-Zone), aber nicht absolut und das ist ja entscheidend. Die Zeitersparnis ist dagegen relativ groß, weil ich ein Fahrrad sonst erst aus dem Keller tragen müsste :-). Zudem sind Getränkekisten im Bus, zu Fuß oder auf dem Gepäckträger nicht ideal.
>Ich finde die allgemeinen Vorurteile gegen Autos auf solchen Kurzstrecken übertrieben. Die sind auf längeren Strecken viel angebrachter (Benzinverbrauch). Zum Einkaufen ist das Auto superpraktisch. Aber alleine deswegen würde ich mir natürlich kein Auto extra kaufen.
>j.
Vielleicht tut´s auch eine Sackkarre. Oder ein großer Rucksack. Passt bestimmt noch in die Garage.
Bei 800 m.
Ehrlich...
_hendrik
11.01.2007, 19:41
>>Du hast auf Kurzstrecken nicht nur den höchsten Verbrauch, sondern auch den höchsten Schadstoffausstoß (Kat noch kalt). Je länger die Strecke, desto geringer die Schadstoffbelastung pro Kilometer.
>Das ist klar, aber bei nur 1 oder 2 km Streckenlänge ist die <i>absolute</i> Belastung minimal und nur die zählt. Kein Vergleich zu sonstigen Strecken (30 km oder so).
>j.
Oh Gott...!
Nein, absolut nicht richtig. Die Absolute Belastung ist bei 0km minimal.
Und die Belastung ist absolut geringer, wenn Du das Auto überhaupt nicht nimmst!
Stattdessen nimm vielleicht einen großen Handwagen (der nicht im Keller steht).
Bei 800m.
Ehrlich.
Sorry, aber... das finde ich asozial.
Gruß,
Hendrik
_martin s.
11.01.2007, 20:12
Schade, der Link geht nur mit dem Real-Player :-(
Gruß,
Martin
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 21:04
>Das ist so der Ton der hier rueberkommt.
>Natuerlich ist es aus vielen Gruenden 'besser' (billiger, umweltbewusster , usw) kein Auto zu haben/fahren. es ist aber immernoch eine persoenliche Wahl ob man das macht oder ob man eben Auto faehrt.
>Wer fuer sich entscheidet dass es auch ohne geht, wunderbar, aber das ist seine entscheidung. Deshalb zu erwarten dass alle anderen dieselbe Entscheidung treffen oder , besonders beliebt, die Autofahrer als die Boesen darzustellen (Kinder totfahren..) ist Bloedsinn. Sogar schon etwas elitaer, ich bin besser als Du, Du Umweltschwein und Kindermoerder...
>So ein Verhalten wird mit Sicherheit keinen vom Auto wegbringen.
>Mit Kindern ist es auch so eine Sache, wer keine hat kann einfach nicht mitreden, basta. Und wer der Meinung ist dass es besser fuer Kinder ist sie in der Stadt grosszuziehen, na denn. halte ich nichts von.
>Ohne Kinder stimme ich zu, auch aus eigener erfahrung, ein Auto in der Stadt ist unnoetig.
>Nun kann ich meinen Lebenstil nicht ganz mit dem in deutschland vergleichen da ich in Michigan lebe. Ohne auto geht hier nix, Entfernungen sind einfach zu gross und das wetter zu extrem. Oeffentliche Verkehrsmittel sind quasi nicht existent (Detroiter Umfeld). Ich fahre seit jahren mit dem Rad zur Arbeit, vorheriger Job waren 40km einfach, jetzt sind es nur noch 25km. aber eben nur 5-6 Monate im Jahr und auch nicht jeden Tag. Radwege gibt es nicht, es kommt oefter zu Reibereien bis hin zum Abdraengen(mit Kontakt!) in den Graben. eher rad unfreundlich. 6 Monate winter (echter Winter mit saukalt und Schnee) machen ein Auto noetig. Dann muss ich regelmaessig zu Kunden oder Lieferanten, das geht auch nur mit dem Auto.
>Was eine Frage auwirft, was fuer Jobs haben denn die nicht- Autofahrer? Stationaere Buerojobs , Werkstatt Arbeit oder ..? Muss keiner mal raus zum Kunden oder so?
>Allein dafuer ist ein Auto ein Muss. Und dass mir keiner mit dem Argument kommt dass man ja einen anderen Job haben koennte...
>Und soo teuer ist ein Auto garnicht. Es sei denn man braucht immer die neueste Karre. Ein Paar meiner Raeder kosten mehr als mein Auto, jedes einzelne fuer sich.
>Und nun was zum Aufregen fuer die "oeko's" <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
>5.7 ltr V8 ,Baby! Its a hybrid, it burns rubber and gas !
>ich haeng' mich ja schon selbst ans Kruzifix <img src=http://bilder21.parsimony.net/forum37385/biggrin.gif alt=biggrin>
>Und nehmt euch nicht so wichtig.
>Frank
Danke für die Bestätigung meiner Vermutungen. Aber man muss nicht da arbeiten wo es ohne Auto nicht geht, man will da arbeiten. Oder zwingt Dich jemand?
Zum zweiten bestätigst Du selbst was Du abstreitest, nämlich dass Dir die Umwelt und Deine Mitmenschen sch..ßegal sind, solche Einstellung bezeichnet man schlicht und einfach als asozial.
Drittens ich war jahrelang Unternehmerberater. Um zum Kunden zu kommen brauchts kein Auto.
Mit einem Radnabel vor dem Hotel vorzufahren wo die Geschäftsverhandlungen stattfinden, wenn die andere Seite sich mit dickem Mercedes blamiert hat was.
So schnell hab ich noch nie meine Bedingungen zu Lizenzvereinbarungen durchbekommen. Mehr als ein motorisierter Penisersatz kommunizierte das nämlich die Botschaft, ich bin fit ich bin hart und für meine Ansprüche brauch ich Euer Geld nicht.
Im übrigen Du hast mein Mitleid wenn Du eine derartige Penisatrappe notwendig hast.
Hasta la vista Jungchen.
Erwin
_martin hannekum
11.01.2007, 21:17
>Hallo
>>> Ja die Kinder sind schuld am Auto... ;-).<<
>Die Kinder brauchen kein Auto sondern die Eltern.
>Die Kinder werden nur zum Autobenutzen erzogen.
>Meine sind gerne an der Luft, im Auto fragen sie nur wann man endlich am Ziel ist.
>leider konnte ich meine Frau noch nicht so richtig überzeugen das die Karre eigentlich nicht wirklich gebraucht wird.
>Klar benutze ich sie auch manchmal, aber ich fahre im Jahr fast 3mal so viele Kilometer mit dem Rad als mit dem Auto. Und ich fühl mich sau wohl.
>
>Viele Grüsse
>Mandi
Hallo!
Heute war so ein Wetter mit Sturm, peitschenden Regen und das alles von vorn da fällt das säuige wohlfühlen aber etwas schwer. Da geh ich dann eigentlich lieber in die Autohöhle wo man vor Unbilden geschützt ist. Aber wenns nicht zu doll ist fahre ich auch gern Rad bei etwas schlechteren Wetter, nur Dauerregen ist nicht so mein Ding.
Gruß Martin H.
_martin hannekum
11.01.2007, 21:19
>>>Da erfordert ein Verzicht auf das Auto schon eine Menge Idealismus oder schlicht Mangel an Geld für ein Auto.
>Oder grobe Verkehrsverstöße <img src=http://bilder21.parsimony.net/forum37385/biggrin.gif alt=biggrin>
>>Wäre es üblich, grundsätzlich ohne Auto zu leben, würde sich die Frage nach der Anschaffung nicht stellen und das Leben wäre eben grundsätzlich anders, für alle.
>Ja. Ich bin seit Anfang des Jahres immer mit dem Motorrad die 4 km zur Arbeit gefahren, obwohl das völliger Schwachsinn ist. Dem Motor tut die Kurzstrecke auch nicht gut.
>Als ich unfallbedingt kein Motorrad hatte bin ich überallhin mit dem Rad. Das hat mich kein bischen gestört, ging halt nicht anders. Es war zwar in konkreten Situationen eine Einschränkung, aber insgesamt betrachtet gings mir nicht schlechter, eher besser.
>Ich schließe daraus: Wenn ein Auto nicht zur Debatte stünde wär das kein Problem, es würde sich schon regeln.
>Felix
Hallo!
Motorräder sind aber keine Umweltengel. Kein Kat und recht hoher Verbrauch für so ein Teil, oder?
Gruß Martin H.
_martin hannekum
11.01.2007, 21:36
>>>Du könntest natürlich auch zu Hause bleiben und Deine Frau fährt im Dunkeln mit dem Rad zum Einkauf. 800m tststs...
>>>Bin mal aufs Gegenargument gespannt, kann es mir aber schon ausmalen<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif>
>>>TSchüss
>>>Jörg
>>Jörg, die Frage ist unfair. Seine Frau hat die gleichen Einschränkungen wie Jenne, Das ist hier doch bekannt.
>Aber mit dem Unterschied, dass ihr Gleichgewicht ok. ist :-). (Meist haben nur Ertaubte wie ich richtige Gleichgewichtsprobleme, sie ist von Geburt An-Taubheit-Grenzend-Schwerhörig).
>Habe sie per Mail gefragt, ob wir mal auf das Auto verzichten wollen. Sie mailte gerade zurück:
>"willst du jetzt auf das Auto verzichten, damit du mehr Geld für die Uhrreperatur hast? Jenne, du hast eine Familie! Wenn wir kinderlos wären, könnt ich aufs Auto verzichten. "
>Tja, da muss ich noch viel Überzeugungsarbeit leisten ;-).
>j.
>PS: Was sie mit der Uhr meint... Meine Uhr ist gerade in Reparatur. Kostenvoranschlag der Generalüberholung 429 € :-(.
Hallo!
Wat is dat denn für eine Uhr? Eine super truper Standuhr oder Turmuhr?
Gruß Martin H.
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 21:46
>>Unfug, das "Wachstum" entstand daraus, dass hier alles zerdeppert war und brach abrupt ein als der Wiederaufbau beendet war.
>>Und wenn Du Dir mal die neue Schweizer (Die Schweiz ist eine Volkswirtschaft, die ohne Automobilindustrie, vielleicht gerade deswegen, prosperiert. Und zwar linerarer als Deutschland.) Studie anschaust, wirst Du feststellen, Überraschung Überraschung, dass die Kosten des Automobils seinen Nutzen erheblich übersteigen. (Link dazu findest Du auf Spiegel.de)
>Das glaube ich Dir gerne. Trotzdem, das Automobil ist bei uns ein Wirtschaftsfaktor und das heißt nun mal Wachstum. Das es andere, "bessere" Wirtschaftsfaktoren gibt, kann gut sein. Was willst Du dagegen tun, die gewachsene Wirtschaft per Dekret umbauen? Riskante Sache das.
>Gruß
>Dirk
Hallo Dirk, die Marshallplangelder hätte man auch anders verbraten können das Wachstum wäre das gleiche gewesen. und wenn es etwas gewesen wäre was nicht einen Negativfaktor gehabt hätte wäre das Wachstum sogar größer ausgefallen.
Aber darf ich mal etwas böse werden? Erzähl bitte nicht einem Volkswirt was falsches über Wachstumsfaktoren. Wenn etwas mehr kostet als es einbringt ist das Negativwachstum. Wenn Du um drei zu bekommen fünf bezahlst, hast Du kein Wachstum sondern Verlust. Das hat man sogar schon in der Schule gelernt. Nur jetzt ist bewiesen, dass der Fall beim Automobil tatsächlich vorliegt. Zwar erstmal nur am Beispiel Schweiz, aber darauf kann man nun aufbauen. Für Deutschland dürfte der Negativfaktor warscheinlich sogar noch größer ausfallen. Jetzt sollte man eben auch die Fragestellung bearbeiten inwieweit die Automobilindustrie mit ihren andauernden Krisen unseren Konjunkturverlauf negativ beeinflußt hat. Wird aber wohl auch wieder kein Geld für da sein.
Für eine Umstellung der Wirtschaft braucht es kein Dekret. Schau mal ins Grundgesetz. "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll dem Allgemeinwohl dienen".
LG
Erwin
_martin s.
11.01.2007, 21:57
>Wat is dat denn für eine Uhr? Eine super truper Standuhr oder Turmuhr?
Ein paar meiner Kollegen würden sagen: ne billige :-D
Nee, ich hab nicht so ein Faible für Uhren wie die.
Gruß,
Martin
_martin s.
11.01.2007, 22:00
>Für Deutschland dürfte der Negativfaktor warscheinlich sogar noch größer ausfallen.
In absoluten Zahlen sicher, weil Deutschland mehr zugelassene Kfz und mehr Strassen hat. Aber relativ gesehen denke ich das nicht mal. Strassenbau in der Schweiz ist wegen den Bergen um Einiges teurer. Da müssen mehr Tunnel gegraben werden, mehr Sicherungsmaßnahmen gegen Steinschlag, und so.
Aber nichtsdestotrotz: auch hier in D übersteigen die gesamten Kosten des Kfz-Verkehrs die Einnahmen durch diesen bei weitem.
Gruß,
Martin
_erwin hugh. schwank
11.01.2007, 22:07
>
>>Ich kann nur für mich reden und sagen, dass wir uns aus Umweltschutzgründen gegen das Auto entschieden haben. Da mir die Flugzeugproblematik bewusst ( 1 Interkontinentalflug verbrauchte soviel Sprit wie 13 Jahre Golf fahren, pro Passagier!) wäre es doch paradox zu fliegen, nach dem Motto "Einmal ist keinmal".
>Hallo Jörg,
>Diese "Verbrauchsangabe" schien mir jetzt irgendwie etwas hoch gegriffen. Ich hab mal kurz gegoogelt und kopiere einfach mal aus einem anderen Forum einen Text hier rein. Ich will weder dem Flugzeug die Absolution erteilen noch Besserwisser sein. Der Verbrauch ist ja auch nicht das einzige Argument...
>Aber eine Diskussion auf Grundlage von Fakten ist doch stichhaltiger.
>Andreas
>Titel:
>Re: Spritverbrauch für den Urlaubsflug?
>Autor: N a b l a
>Datum: 11.8.2003 12:15 Uhr
>Ob ein Jet viel oder wenig Sprit verbraucht ist eine Frage der Relation! Wenn ich bei meinem A300 für einen Flug nach Athen ca. 18 Tonnen Sprit tanke ist das eine ganze Menge, wenn ich den Spritverbrauch pro Person und 100km angebe kommt man auf lächerliche 3-6 Liter, je nach Flugzeug.
>Hier mal ein paar Zahlen: Fahre ich alleine mit dem Auto von Frankfurt nach Berlin, fahre ich 560km (vom Flughafen zum Flughafen) und brauche dafür realistischerweise ca. 5-6 h und verbrauche mit einem Mittelklassewagen ca. 56l Benzin.
>Fliege ich mit meinem A300 von FRA nach Berlin TXL mit 280 Gästen an Bord verbrauche ich ca. 4,2t Kerosin, das sind etwa 5283 Liter, und bin nach 45min Flugzeit da. Immernoch eine ganze Menge Kerosin - wenn ich das aber umrechne je Person und 100km komme ich auf einen Verbrauch von ca. 3,7l/100 km je Person. Selbst wenn das Flugzeug nur halbvoll ist liege ich mit den Verbrauchswerten besser als das Auto.
>Diese Zahlen sollen jetzt nicht das Flugzeug als den ökologischsten Verkehrsträger darstellen ;-), man könnt hier auch genug Rechnungen aufführen, in denen das Fluguzeug recht alt aussieht (z.B. wenn man mal bedenkt, daß je Passagier (!) auf einem Flug nach Australien knapp 1000l Kerosin verbraucht wurden). Ich wollte mit den Zahlen nur darstellen, daß man das Flugzeug auch anders sehen kann. Letztenendes entstehen die großen Kerosinmengen in erster Linie durch die großen Distanzen die zurückgelegt und Menschenmengen die befördert werden.
>Gruß,
>Nabla
Die Verbrauchsrechnung ist Unsinn. Entscheidend ist, was an Schadstoffen in die Athmosphäre und wohin da geblasen wird.
LG
Erwin
>Wohl kaum, hier haben wir gerade die Wiedergeburt der Musclecar Aera,
Hmm. Das mit den PS-Zahlen ist hier eigentlich nicht anders, mal abgesehen vom Forum ;-)
Brauchen tut das natürlich kein Mensch und der 500-PS-AMG kriecht durch die Baustelle genauso wie der Smart und alle andern. Das bekloppteste ist, wenn Du die Leute fragst, ob sie denn die Leistung brauchen. Nein, im Allgemeinen nicht, bekommt man dann zu hören, der frisst sonst zu viel Sprit; aber ich könnte, wenn ich wollte.
Auch wenns ökologisch nicht korrekt ist, aber der Spassfaktor ist schon gigantisch.
D
_martin hannekum
11.01.2007, 22:22
>Jupp, beides richtig. Die billigste Energiequelle ist das Einsparen. Warum wir eine so lasche Verordnung für Wärmedämmung haben ist mir vollkommen schleierhaft. Macht 50cm Dämmung zum Standard und in 100 Jahren, wenn alle Häuser neugebaut sind, wenden wir Null kWh für Heizung auf, weil alles Passivhäuser sind. Die paar Prozent zusätzlicher Energiekosten kann man schon jetzt in kurzer Zeit wieder über geringere Heizkosten wieder einsparen. Aber so weit denken halt die Wenigsten - vor allem Vermieter haben da kein Interesse dran. Weil sie die Kosten tragen und der Mieter einspart.
>
>Und tschüß,
>Knud
Hallo!
Die Häuser so total dämmen ist ungesund. Ein Haus muß auch noch atmen können. Am besten sind erstmal dicke Mauern aus Stein. Ich find die Studie im Moment nicht, da wurde auf die Nachteile von zuviel und falschem dämmen hingewiesen. In der Wohnung sollen ja teilweise mehr Schadstoffe als an einer Straßenkreuzung sein. Vielleicht bei neuen Möbeln, Tapeten, Farben und Bodenbelägen. Da riecht es teilweise recht giftig.
Gruß Martin H.
Hi
> Hallo!
>Die Häuser so total dämmen ist ungesund. Ein Haus muß auch noch atmen können. Am besten sind erstmal dicke Mauern aus Stein. Ich find die Studie im Moment nicht, da wurde auf die Nachteile von zuviel und falschem dämmen hingewiesen. In der Wohnung sollen ja teilweise mehr Schadstoffe als an einer Straßenkreuzung sein. Vielleicht bei neuen Möbeln, Tapeten, Farben und Bodenbelägen. Da riecht es teilweise recht giftig.
Komisch das gerade in super gedämmten Passivhäusern die beste Luft mit den wenigsten Schadstoffen ist (durch automatische Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung)...........
Aber Liegeradfahren soll auch total ungesund für den Rücken sein...., finde die Studie im Moment nicht......
LieGe Grüße
Hans-der einmal ein Wochenende in einem Passivhaus verbringen durfte (ein Unterschied zu "normalen" Häusern wie zwischen Upright und Liegerad)
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 22:56
>>dann müsstest du, weil du Rad fährst und dementsprechen mehr CO2 produzierst aber auch herangezogen werden, oder?
>>Gibts dann auch ne Neue Haustiersteuer...?
>Genau, das meinte schon vor ein paar Jahren ein besoffener CDU-Anhänger, den wir mal bei der CDU-Wahlkampfverantaltung aushorchten (Freibier!). "Warum haben 1 Milliarde Chinesen mehr recht zu atmen, als ich zum Autofahren."
>Übrigens esse ich keine fossilen Brennstoffe, sondern nur regenerative Energieträger :-)
>>Gegen Teueres Öl hab ich nix, dann wird das Drängen nach Sparsamen Auto mehr werden. VW hat mit dem 1L und dem Lupo 3L schon gezeigt was geht, allein monetär lohnen die nicht. Weiterhin lohnen sich dann nachwachsende Rohstoffe(Raps,BioEthanol ) mehr.
>>Wobei ich letztens gelesen hab das Raps im Motor verbrannt 100 Krebsrregender sein soll als Diesel...:-(
>>Wie sich riesige Monokulturen von Zuckerrohr oder Raps auf die Umwelt auswirken weiss ich aber auch nicht.
>Ich halte Biodiesel für eine riesengroße Schnappsidee. Wenn man das Resteöl aus der Pommesbude verbrennt, ok. Aber es ist einfach völlig unmöglich nachhaltig auch nur einen Bruchteil des deutschen Spritverbrauchs durch heimische Rapskulturen zu decken. Pestizide, Flächenfraß, Monokultur - demnächst dann als Import aus Urwaldregionen (geht schon los).
>>Ich denke mal der einfachste Weg ist erstmal Energie einsparen. Wobei man hier alls Betrachten muss, nicht nur die Autos. In einem schlecht isoliertem Haus verbraucht man viel Energie, nur fällt es nicht so auf, weil das Haus kein Auspuff hat...
>Jupp, beides richtig. Die billigste Energiequelle ist das Einsparen. Warum wir eine so lasche Verordnung für Wärmedämmung haben ist mir vollkommen schleierhaft. Macht 50cm Dämmung zum Standard und in 100 Jahren, wenn alle Häuser neugebaut sind, wenden wir Null kWh für Heizung auf, weil alles Passivhäuser sind. Die paar Prozent zusätzlicher Energiekosten kann man schon jetzt in kurzer Zeit wieder über geringere Heizkosten wieder einsparen. Aber so weit denken halt die Wenigsten - vor allem Vermieter haben da kein Interesse dran. Weil sie die Kosten tragen und der Mieter einspart.
>
>Und tschüß,
>Knud
Grummel. woraus bestehet denn die 50cm dicke Isolation?
Genau, -> Erdöl -> Styroxxx.
Das ist wieder so richtig ideologische Forderung. Besser wäre das Haus darf nur die und die Wärmemenge pro cm²/24h im Jahresmittel verlieren. Dann funktioniert auch der Feuchtigkeitsausgleich.
Lehmwände sind da ganz gut, aber eben auch Gasbeton oder Blähtonbeton. Wenn ich daraus schon die Wände baue, warum soll ich dann noch gezwungen werden extra nochmal 50cm Isolation aufzutragen?
Aber Beton und dann dicke Isolierung drauf gibt Barackenklima mit zu geringer Luftfeuchtigkeit in den Wohnungen. Da ist es besser dünnere Isolierung und die Luftfeuchtigkeit kann durch die Wand hindurch diffunfieren.
und Deine Rechnung ist vom Milchmädchen. Wenn der Mieter durch eine Modernisierungsmaßnahme des Vermieters spart, dürfen die Kosten anteilig
an die Mieter weitergegeben werden. Und beim Mieterwechsel hat man ein gutes Argument für die hohe Miete. Ausserdem sinken auch die Betriebskosten des Hauses, und und und Und es gibt staatliche Beihilfen...
LG
Erwin
Erwin
_erwin hugh schwank
11.01.2007, 23:07
>Hi
>> Hallo!
>>Die Häuser so total dämmen ist ungesund. Ein Haus muß auch noch atmen können. Am besten sind erstmal dicke Mauern aus Stein. Ich find die Studie im Moment nicht, da wurde auf die Nachteile von zuviel und falschem dämmen hingewiesen. In der Wohnung sollen ja teilweise mehr Schadstoffe als an einer Straßenkreuzung sein. Vielleicht bei neuen Möbeln, Tapeten, Farben und Bodenbelägen. Da riecht es teilweise recht giftig.
>Komisch das gerade in super gedämmten Passivhäusern die beste Luft mit den wenigsten Schadstoffen ist (durch automatische Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung)...........
>Aber Liegeradfahren soll auch total ungesund für den Rücken sein...., finde die Studie im Moment nicht......
>LieGe Grüße
>Hans-der einmal ein Wochenende in einem Passivhaus verbringen durfte (ein Unterschied zu "normalen" Häusern wie zwischen Upright und Liegerad)
Hi!
Das ist aber was anderes als einfach vorgeschriebene 50cm Isolation, egal was da ansonsten untersteckt. Neuisolierte Altbauten haben eben nicht die automatische Wohnraumlüftung.
Das durchdachte und von vornherein so gebautes passiv Haus ist tatsächlich so was wie ein gut gemachter Lieger von einem unser Hersteller im Vergleich zu so einer Krücke die jemand mehr schlecht als recht aus einem upright umgebastelt hat.
LG
Erwin
>>PS: Was sie mit der Uhr meint... Meine Uhr ist gerade in Reparatur. Kostenvoranschlag der Generalüberholung 429 € :-(.
> Hallo!
>Wat is dat denn für eine Uhr? Eine super truper Standuhr oder Turmuhr?
Ganz normale Armbanduhr, Omega Speedmaster Professional in Glasboden-Version ("Monduhr"), sieht (abgesehen vom Boden) aus wie <a href="http://forum.watchtime.ch/viewtopic.php?t=8419&highlight=speedmaster+prof">diese</a>. Hatte vor 13 Jahren mal die Mini-Erbschaft meiner Oma (alle Enkel haben etwas bekommen) auf'n Kopp gehaun, weil ich da gerade so Uhren-vernarrt war. Da dachte ich noch, dass ich bei mechanischem Werk das Geld für die Batterien spare. An Generalüberholungen alle 6-7 Jahre dachte ich da nicht...
j.
diese (http://forum.watchtime.ch/viewtopic.php?t=8419&highlight=speedmaster+prof)
>Oh Gott...!
>Nein, absolut nicht richtig. Die Absolute Belastung ist bei 0km minimal.
>Und die Belastung ist absolut geringer, wenn Du das Auto überhaupt nicht nimmst!
>Stattdessen nimm vielleicht einen großen Handwagen (der nicht im Keller steht).
>Bei 800m.
>Ehrlich.
>Sorry, aber... das finde ich asozial.
Dann sind wir hier ein Dorf voller Assozialer :-). Das machen echt alle hier, naja, fast. Statt der zunächst geschätzten 80 ml Benzin dürften das hin- und zurück aber wohl eher um die 300 ml sein. Damit sind es nicht mehr 10 Cent, sondern fast 40 Cent für einen Einkauf. Da könnte ich dann natürlich ein Überraschungsei mehr kaufen, wenn wir die Räder nehmen.
Bin aber echt froh, dass ich nun über den ersten Kilometer mehr Bescheid weiss. Hätte das nie gedacht, dass ein Auto bei Kaltstart soviel mehr verbraucht (>30 l) als bei Warmfahrt.
j.
>Ganz normale Armbanduhr, Omega Speedmaster Professional in Glasboden-Version ("Monduhr"), sieht (abgesehen vom Boden) aus wie <a href="http://forum.watchtime.ch/viewtopic.php?t=8419&highlight=speedmaster+prof">diese</a>. Hatte vor 13 Jahren mal die Mini-Erbschaft meiner Oma (alle Enkel haben etwas bekommen) auf'n Kopp gehaun, weil ich da gerade so Uhren-vernarrt war. Da dachte ich noch, dass ich bei mechanischem Werk das Geld für die Batterien spare. An Generalüberholungen alle 6-7 Jahre dachte ich da nicht...
Was ist denn das für ne miese Qualität? Alle paar Jahre ne Überholung, tsts...
Gruß,
Tim, trage seit 12 Jahren ne Citizen Automatic, nur einmal reinigen und stellen lassen als ich das Frontglas zerbrochen hatte, 160.- DM
mit neuem Frontglas
diese (http://forum.watchtime.ch/viewtopic.php?t=8419&highlight=speedmaster+prof)
_franknspeed
12.01.2007, 03:35
Na Erwin,
da kommt wohl voll das uebliche Elitaergetue der selbsternannten Weltretter durch. Solange man nicht macht was Du selbst als Standard gesetzt hast ist man asozial. Arroganter gehts eigentlich kaum. Leute wie Du sind einer der Gruende warum ich Deutschland kein Stueck vermisse. Besserwisser der boesartigen Art. Anders sein ist schlecht, wenn man dabei auch noch Spass hat ist man sowieso asozial. Und wer nicht in der Stadt in einer Oekokommune wohnt ohnehin.
Eine Sache ist wohl korrekt, was ich mache bestimme ich selbst. Kein Gruppenzwang, kein Schuldgefuehl oder Reue. Einfacher gesunder Menschenverstand reicht schon, nur ausserhalb Deines Weltbildes ist wohl jeder Lebenstil Dir unverstaendlich.
GAnz recht hast Du, ich habe mir meinen Job ausgewaehlt. Und mein Zuhause auch. Warum? Weil ich es kann, nicht weil ich es muss. Mein fast 4 Jaehriger verbindet jeden Radfahrer den er sieht mit Papa. Der Alte muss ein echt asozialer Autofahrer sein, oder? Meine Kinder koennen draussen spielen ohne Umweltverschutzung und Laerm. Keiner muss die Spritzen aus dem vollgeschissenen Sand des "Spielplatzes" raussuchen bevor die Luetten da rein koennen. Sie sehen Hirsche, einen Fuchs, Weisskopf Seeadler die hier um die Ecke nisten, Geier, Waschbaeren usw. Nachts hoert man im Winter die Koyoten. Man sieht unglaublich viele Sterne. Smog gibts nicht. Sie koennen rumkrakelen wie sie wollen ohne dass sich einer der Nachbarn beschwert wie so ueblich in einer Stadtwohnung (hab selbst jahrelang in Hamburg gewohnt).
Keiner meckert ueber Spielsachen die rumfliegen. Wenn wir weggehen sind Kinder in den Restaurants willkommen, wenn sie einfach nur Kinder sind freut sich jeder. Im ach so sozial korrekten Deutschland wird man sofort dumm angemacht wenn die auch nur einen Mucks machen.
Es nennt sich Freiheit, etwas dass Du vielleicht so nicht kennst. Es ist fantastisch wenn man machen kann was man will. Mit Freiheit kommt auch Verantwortung, das ist klar. Soziale Grundwerte wie zum Beispiel Toleranz, Respekt und Ruecksichtnahme sind wichtig fuers gesunde Zusammenleben.
Und falls es jemanden stoeren sollte wird sich hoeflich entschuldigt und darauf Ruecksicht genommen. Was ich in Deutschland nur sehr selten erlebt habe.
Als verschwitzter Radler in ein Meeting zu gehen ist schon eher ruecksichtslos und egoistisch. Nicht jeder mag den Geruch der "grossen Autofreiheit". Einen Geschaeftspartner dumm darstehen zu lassen ist immer eine gute Idee, in Deutschland vielleicht? Und offensichtlich scheint der Eindruck auf andere Leute doch recht wichtig zu sein...
Also Mr. Erwin, mich als asozial zu bezeichnen ist wohl kaum angebracht.
>Bin aber echt froh, dass ich nun über den ersten Kilometer mehr Bescheid weiss. Hätte das nie gedacht, dass ein Auto bei Kaltstart soviel mehr verbraucht (>30 l) als bei Warmfahrt.
Ich habs mir gestern noch mal genauer angesehen. Die Irrsinnsverbräuche kommen kurz nach dem Start zustande. Wenn die Kiste rollt, geht der Durchschnittsverbrauch aber ziemlich schnell runter. Nach einem km hatte ich 16 L/100km auf der Anzeige stehen. Klar, immer noch sehr viel, aber vom doppelten Wert noch weit entfernt.
Gruß Dirk
_martin s.
12.01.2007, 08:45
> Nach einem km hatte ich 16 L/100km auf der Anzeige stehen. Klar, immer noch sehr viel, aber vom doppelten Wert noch weit entfernt.
Oops. Wieviel braucht denn dein Auto normalerweise?
Gruß,
Martin
Hallo
>Motorräder sind aber keine Umweltengel. Kein Kat und recht hoher Verbrauch für so ein Teil, oder?
Genau, Motorräder kosten nur nicht so viel, jedenfalls wenn sie rumstehen. Dann verbrauchen sie auch nichts. Wenn ich ein Umweltengel sein will fahr ich gar nicht O:)
Felix
Hallo
>Leute wie Du sind einer der Gruende warum ich Deutschland kein Stueck vermisse. Besserwisser der boesartigen Art. Anders sein ist schlecht, wenn man dabei auch noch Spass hat ist man sowieso asozial. Und wer nicht in der Stadt in einer Oekokommune wohnt ohnehin.
Mit Auto ist man in Deutschland "anders"?
>Eine Sache ist wohl korrekt, was ich mache bestimme ich selbst. Kein Gruppenzwang, kein Schuldgefuehl oder Reue. Einfacher gesunder Menschenverstand reicht schon, nur ausserhalb Deines Weltbildes ist wohl jeder Lebenstil Dir unverstaendlich.
Glaubst Du wirkllich das man hier in Deutschland aus Gruppenzwang aufs Auto verzichtet? Weil ja keiner eins hat? Du bist wohl schon lange weg, was?
>Keiner meckert ueber Spielsachen die rumfliegen. Wenn wir weggehen sind Kinder in den Restaurants willkommen, wenn sie einfach nur Kinder sind freut sich jeder. Im ach so sozial korrekten Deutschland wird man sofort dumm angemacht wenn die auch nur einen Mucks machen.
Und Du glaubst das sind Menschen aus Ökokommunen die sich beschweren?
>Es nennt sich Freiheit, etwas dass Du vielleicht so nicht kennst. Es ist fantastisch wenn man machen kann was man will. Mit Freiheit kommt auch Verantwortung, das ist klar. Soziale Grundwerte wie zum Beispiel Toleranz, Respekt und Ruecksichtnahme sind wichtig fuers gesunde Zusammenleben.
Na die hast Du ja mit Löffeln gefressen. Du bist doch kein Stück besser. Ich kann gut verstehen warum Du Deutschland verlssen haben könntest, aber sich jetzt Feinbilder zu suchen um das zu rechtfertigen ist arm. Sag doch einfach: "Es ist schön hier, die Menschen sind nett und die Autos gefallen mir!"
Felix
>> Nach einem km hatte ich 16 L/100km auf der Anzeige stehen. Klar, immer noch sehr viel, aber vom doppelten Wert noch weit entfernt.
>Oops. Wieviel braucht denn dein Auto normalerweise?
Ähm... ca um die 10L
Aber gut, war gestern ja auch relativ warm...
>Ganz normale Armbanduhr, Omega Speedmaster Professional
Ja, Jenne, ganz normal. :-) So wie alle hier!
>Was ist denn das für ne miese Qualität? Alle paar Jahre ne Überholung, tsts...
Das ist durchaus normal.
>Tim, trage seit 12 Jahren ne Citizen Automatic, nur einmal reinigen und stellen lassen als ich das Frontglas zerbrochen hatte, 160.- DM
> mit neuem Frontglas
Das entspricht wohl etwa der Generalüberholung, nur eben, dass es bei der Citizen billiger ist. Die Omega habe ich von Wempe, die gehen sehr penibel vor. Weil die Leuchtmasse aus Zeigern teils heraus sein soll (konnte ich nicht sehen), sollen die Zeiger (64 €) mit ausgetauscht werden. Die Omega ist auch ein Cronograph (mit Stoppuhr) und recht aufwändig. Ich habe sie praktisch jeden tag getragen, seit Juli 1993. Mein Papa hatte neulich auch eine Generalüberholung (Rolex Submariner), die kostete über 500 €...
Ist ganz normal. Aber wenn man nur Citzen kennt, kennt man sowas halt nicht ;-). Ich habe noch nicht entschieden und vielleicht lasse ich es jetzt noch nicht machen, da wir auch reichlich Weihnachtsausgaben hatten und meine Frau sagt, dass ich doch noch genug (billige) Uhren habe (Seiko AGS, Poljot (auch ein handaufzug Chronograph, aber billig, weil aus Russland, und einfache welche mit Quarz)). Aber mir liegt die Omega halt am Herzen... (UVP ist übrigens jetzt <a href="http://www.uhrenhandel.de/store/product_info.php?products_id=2975">3139 €</a>, jedoch jetzt mit Saphirglas auch oben).
j.
3139 € (http://www.uhrenhandel.de/store/product_info.php?products_id=2975)
>Ich habs mir gestern noch mal genauer angesehen. Die Irrsinnsverbräuche kommen kurz nach dem Start zustande. Wenn die Kiste rollt, geht der Durchschnittsverbrauch aber ziemlich schnell runter. Nach einem km hatte ich 16 L/100km auf der Anzeige stehen. Klar, immer noch sehr viel, aber vom doppelten Wert noch weit entfernt.
Ah, interessant. Bei welchem Tempo? Ich meine, die 30 km/h der verkehrsberuhigten Zone bei uns müssten sich doch auch beim Start auswirken. Im Winter sind die Verbräuche bei Kurzstrecken vermutlich besonders hoch, oder?
j.
Hallo
>Ah, interessant. Bei welchem Tempo? Ich meine, die 30 km/h der verkehrsberuhigten Zone bei uns müssten sich doch auch beim Start auswirken.
Ja, bei geringem Tempo ist der Verbrauch auf 100 km natürlich höher, mit 30 müstest Du über 3 Stunden fahren um 100 km zurückzulegen.
Felix
>>Ganz normale Armbanduhr, Omega Speedmaster Professional
>Ja, Jenne, ganz normal. :-) So wie alle hier!
Hey, habt ihr hier auch sowas wie IWC, Audemars Piguet etc.? :-) Ich hätte ja gerne nochmal eine <a href="http://www.a-silberstein.fr/us/accueil.htm">Alain Silberstein (Chronograph)</a>, aber dazu müsste ich das Auto verkaufen und nochwas drauflegen...
j.
Alain Silberstein (Chronograph) (http://www.a-silberstein.fr/us/accueil.htm)
>>Was ist denn das für ne miese Qualität? Alle paar Jahre ne Überholung, tsts...
>Das ist durchaus normal.
>>Tim, trage seit 12 Jahren ne Citizen Automatic, nur einmal reinigen und stellen lassen als ich das Frontglas zerbrochen hatte, 160.- DM
>> mit neuem Frontglas
>Das entspricht wohl etwa der Generalüberholung, nur eben, dass es bei der Citizen billiger ist. Die Omega habe ich von Wempe, die gehen sehr penibel vor. Weil die Leuchtmasse aus Zeigern teils heraus sein soll (konnte ich nicht sehen), sollen die Zeiger (64 €) mit ausgetauscht werden. Die Omega ist auch ein Cronograph (mit Stoppuhr) und recht aufwändig. Ich habe sie praktisch jeden tag getragen, seit Juli 1993. Mein Papa hatte neulich auch eine Generalüberholung (Rolex Submariner), die kostete über 500 €...
>Ist ganz normal. Aber wenn man nur Citzen kennt, kennt man sowas halt nicht
Mein Vater hat ne Chronoswiss, da ist das auch nicht so teuer. ich hab eher das Gefühl, daß Du zum Äquivalent der Autovertragswerkstatt gehst mit Deiner Uhr. Gerade das mit den Zeigern würde mir auf den Zeiger gehen <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
Meine Citizen hab ich auch bei nem Uhrmacher machen lassen, der Citizen gar nicht führt (zu mies für ihn - dafür läuft sie aber besser als die Chronoswiss, kann aber Glück sein). Und trotzdem kam 2000 dieser Preis bei raus.
;-). Ich habe noch nicht entschieden und vielleicht lasse ich es jetzt noch
nicht machen, da wir auch reichlich Weihnachtsausgaben hatten und meine Frau sagt, dass ich doch noch genug (billige) Uhren habe (Seiko AGS, Poljot (auch ein handaufzug Chronograph, aber billig, weil aus Russland, und einfache welche mit Quarz)). Aber mir liegt die Omega halt am Herzen... (UVP ist übrigens jetzt <a href="http://www.uhrenhandel.de/store/product_info.php?products_id=2975">3139 €</a>, jedoch jetzt mit Saphirglas auch oben).
Naja, geht doch noch.
Gruß,
Tim
3139 € (http://www.uhrenhandel.de/store/product_info.php?products_id=2975)
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